09:35
Der 70-jährige Pensionär hat noch 84 Gegnerinnen und Gegner in der Wand. Erspielt hat er sich bis jetzt 17'000 Franken und Joker bleiben ihm noch drei.
10:30
Geschlechtergleichheit in Nepal? Eigentlich kein Thema. Gäbe es da nicht eine Gruppe von Nonnen, die jeden Tag genau dafür kämpfen. Und zwar unter Einsatz ihrer ganzen körperlichen Kraft. Der Kampfsport Kung-Fu ist eigentlich für Frauen im Buddhismus untersagt. Aber im Amitabha Kloster über den Hügeln von Kathmandu, kümmert man sich nicht um solche Regeln. Die heute 17-jährige Lhadon hat vor sechs Jahren ihre Familie verlassen hat, um hier eine neue Heimat zu finden. Neben dem Kampfsport bietet das Weisse Kloster viele Vorteile, die in einem Land wie Nepal nicht selbstverständlich sind: eine gute gesundheitliche Versorgung, Bildungschancen und ein Leben in Sicherheit. Lhadon hat sich in dem Kloster gut eingelebt. Und weil sie besonders hingebungsvoll für die Werte des Drukpa-Ordens einsteht, haben die älteren Nonnen entschieden, ihr behutsam mehr Verantwortung zu übertragen. Lhadon muss deshalb mehr Dienste im Klosteralltag übernehmen, sich um Neuankömmlinge kümmern und die Schwestern bei Ausseneinsätzen, zum Beispiel in Waisenhäuser, begleiten. Der Schritt in ihr neues Leben fällt der Novizin nicht nur leicht, denn auch im Kloster ist der Abschied von einem unbefangenen Leben als Jugendliche eine Herausforderung. Halt findet sie in diesem Prozess bei ihrer Mentorin Tingdzin.
11:30
15:25
Bei einem Staatsstreich wird die Kaiserin von China gefangen genommen, während ihre Tochter, Prinzessin Wun Da, nach Gallien flieht. Dort bittet sie Häuptling Majestix um Hilfe, um die Kaiserin zu befreien. Asterix (Guillaume Canet) und Obelix (Gilles Lellouche) machen sich mit ihr auf den Weg nach China. Zur gleichen Zeit reist Julius Cäsar (Vincent Cassel) ebenfalls nach China. Er hat sich mit den Aufständischen verbündet, um selbst Kaiser zu werden und Cleopatra zu beeindrucken, um ihre Beziehung zu retten. Nach einigen Abenteuern, darunter ein unerwartetes Zusammentreffen mit Piraten, erreicht die Gruppe schließlich China, befreit die Kaiserin und stellt sich in einem letzten Kampf gegen Cäsar und die römische Armee. Im Gegensatz zu den vorherigen vier Filmen wurde die Besetzung stark verändert: Gérard Depardieu spielt nicht mehr Obelix, sondern wurde durch Gilles Lellouche ersetzt. Einige Rollen wurden mit prominenten Nicht-Schauspielern besetzt, darunter der schwedische Fußballspieler Zlatan Ibrahimovic als Römer Caius Antivirus, der sein Kinodebüt feiert. Die ursprünglich für 2020 in China geplanten Dreharbeiten mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie verschoben und nach Frankreich und Marokko verlegt werden. Zwischen dem 12. April und dem 6. August 2021 fanden die Dreharbeiten statt, unter anderem im Département Puy-de-Dôme, in Brétigny-sur-Orge und in Filmstudios in Bry-sur-Marne.
17:15
Swanetien ist eine der abgelegensten Regionen Georgiens. Viele Bergbewohnerinnen und -bewohner verlassen ihre Heimat, um in den Städten ein besseres Leben zu suchen. Betroffen ist auch Kala, ein kleines, fast 2000 Meter hoch gelegenes Dorf. Der örtliche Schuldirektor befindet sich in einer heiklen Lage. Nur noch wenige Schülerinnen und Schüler besuchen seine Schule. Trotzdem gilt in Kala wie überall in Georgien Schulpflicht. Fachlehrerinnen und -lehrer für Naturwissenschaften und vor allem für Englisch sind aber kaum zu finden. Vor Jahren hat sich Lana Dvalishvili für ein Leben im Bergdorf Kala entschieden. Als die Englischlehrerin damals dem Aufruf des Programms des georgischen Bildungsministeriums folgte, um in der Dorfschule in Kala zu unterrichten, war Englisch für die meisten der Bewohner eine Fremdsprache. Das hat sich mittlerweile geändert. Obwohl Lana Dvalishvili den harten Winter nicht mag und ihre Familie und die Stadt oft so vermisst, dass das Heimweh sie überkommt, bleibt sie in dem entlegenen Bergdorf.
17:55
«Es hat mir komplett die Lebensfreude entzogen», sagt Céline über ihre Zwangsgedanken. Erste Symptome traten in ihrer Teenagerzeit auf. Immer wieder drängte sich derselbe beunruhigende Gedanke auf: «Was, wenn ich jemanden in der Öffentlichkeit sexuell belästige?» Wie eine Schallplatte mit Sprung liefen die irrationalen Befürchtungen in Dauerschleife. Aus Scham sprach sie jahrelang mit niemandem darüber. Psychologe Paul Lukas bestätigt: Viele Betroffene leiden im Verborgenen aus Angst vor Unverständnis. Der Weg zur Heilung führt oft über Konfrontation. «rec.»-Reporterin Anna Kreidler begleitet Mirco bei einer Expositionstherapie, in der er sich seiner Furcht vor einer Kontamination stellt und schmutzige Wäsche anfassen und in die Waschmaschine legen muss: «Wenn ich Angst habe, dann mache ich es halt mit Angst.»
18:25
Livio stürzt sich in den Dating-Dschungel und begleitet Leila zu einem Offline-Dating-Event. Die 20-Jährige hofft, eine ernste Beziehung zu finden - auf Apps hat sie bisher vor allem Ghosting, Lügen und Respektlosigkeit erlebt. Und obwohl Livio Dating hasst, nimmt er an einem Dating-Experiment teil. Dabei muss er wohl oder übel aus seiner Komfortzone raus. Findet Leila ihre grosse Liebe? Sollten wir uns wieder öfter im echten Leben kennenlernen? Und warum ist Dating eigentlich so anstrengend?
19:00
Radio SRF 3-Moderator Tom Gisler und «Zwölf»-Chefredaktor Mämä Sykora sprechen mit scharfer Zunge und viel Fussballherz über die schönste Nebensache der Welt. Von der Challenge bis zur Champions League, von der 1. bis zur 3. Halbzeit. Ein Promigast ergänzt das Duo - mit genauso viel Enthusiasmus.
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
Nach einem Überfall verpasst David Roxanes künstliche Befruchtung und wird zudem suspendiert. Tief verletzt reist Roxane ins Wallis, um einer neuen Virenspur nachzugehen. Während Lucie auf der Insel verzweifelte SOS-Botschaften verschickt, drohen Familie und Ermittlungen zu zerbrechen.
21:00
Im Wallis entdeckt Roxane prähistorische Viren, die mit der Katastrophe im Genfersee zusammenhängen könnten. Gleichzeitig kommt sie dem Wissenschaftler Niels näher. David nimmt die Ermittlungen gegen einen mächtigen Konzern heimlich wieder auf und schliesst sich der Seepolizei als Taucher an.
21:45
David hat sich beim Tauchen angesteckt, kommt aber wieder zu Kräften. Roxane geht weiterhin der Spur der prähistorischen Viren nach. Ein Taucher der Seepolizei hat eine kleine Puppe gefunden, die in einer SOS-Flasche versteckt war. Sofort erkennen David und Roxane den Stil von Lucie wieder.
22:40
Grosse Erfolge, starke Emotionen und packende Bilder - «Sportheute» offeriert die wichtigsten News aus dem nationalen und internationalen Sport. An Spieltagen der National League steht das Schweizer Eishockey im Fokus.
23:00
Runde für Runde schreibt der Schweizer Fussballcup seine eigenen Geschichten. Eine Sensation liegt in der Luft, wenn ein unterklassiger Verein einem Super-Ligisten ein Bein zu stellen versucht. Das Magazin bietet den Rundumservice mit den besten Spielen, Szenen und Toren der aktuellen Cup-Runde.
23:40
Mit toxischen Beziehungen ist nicht zu spassen, wie Renfield (Nicholas Hoult) weiss. Er muss seinem Chef zu jeder Tages- und Nachtzeit persönlich zu Diensten sein, Reisen buchen, Domizile suchen und darf auch vor bizarren Wünschen wie einem Bus voller Cheerleadern nicht kapitulieren. Renfields Arbeitgeber seit geschlagenen 90 Jahren ist Graf Dracula (Nicolas Cage). Dank der moralischen Rückendeckung seiner Selbsthilfegruppe zieht Renfield nun aber einen Schlussstrich und versucht sich von seinem übergriffigen Meister zu lösen. Er weiss: Diese Trennung wird ein Horror. Immerhin findet Renfield eine Verbündete in der Polizistin Rebecca (Awkwafina), die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen ebenfalls Draculas Wege kreuzt. Den Kampf gegen das unsterblich Böse mit den Mitteln moderner Beziehungspsychologie aufzunehmen ist die hinreissende Grundidee dieser Horrorkomödie, die von den ersten Minuten an keine feine Klinge führt, sondern ein blutiges Spektakel veranstaltet. Dass dafür mit Nicholas Hoult, Awkwafina und vor allem Nicolas Cage einiges an Starpower verpflichtet werden konnte, ist der eigentliche Trumpf dieses überbordenden B-Movies. Als Übervampir lässt Cage noch den letzten Rest darstellerischer Zurückhaltung genüsslich fallen. Im Kino gelang es «Renfield» zwar nicht, die Produktionskosten einzuspielen. Gleichwohl gefiel die Horrorkomödie nicht nur Fans von Nicolas Cage, sondern auch dem «Tages-Anzeiger»: «Der Film weiss tatsächlich ein paar Sachen über die Banalität böser Menschen zu sagen. Daneben gibts Splattereffekte und überdrehte Action. Ein grosser Spass.»