05:20
Hawkins übernimmt erneut eine Schicht an der Seite von Violet. Gallo kann seine Eifersucht nur schwer verbergen. Mason ist derweil im Team angekommen - Mouch übernimmt die Planung eines Initiations-Streichs. Bei einem Einsatz rettet Cruz einen Jungen, der aus einem Fenster einer brennenden Wohnung fällt. Javi spricht nur spanisch und lebt offenbar ohne Eltern mit zwei weiteren jungen unbegleiteten Immigranten in der Wohnung. Cruz lässt das weitere Schicksal des kleinen Honduraners nicht los. Er bittet Chloe um einen grossen Gefallen.
06:00
«SRF Selection» steht für hochkarätige Konzertmitschnitte direkt von der Bühne und für zeitgenössische Videoclips. Die Sendung zeigt das Beste des Musikschaffens aus der Schweiz - ein Muss für alle Fans der Schweizer Musik.
06:05
Die Beckers feiern mit Simon und Luisa den überraschenden Erfolg von Haralds Forschung. Simon muss nun seine Familie nicht länger unterstützen, und der Weg zu Luisas und Simons Traumhotel scheint frei zu sein. Doch auch Annabelle erkennt schnell das finanzielle Potenzial, das in Haralds Erfindung steckt. Sie versucht, Harald um die Früchte seiner Arbeit bringen. Als Nora dies mitbekommt, steht sie vor der Entscheidung, auf wessen Seite sie stehen will. Hagen und Sophie sind in ihrer Beziehung sehr glücklich. Aber Sophie leidet darunter, Hagen weiterhin seine Vergangenheit mit Viktoria verschweigen zu müssen. Als Hagen Sophie bittet, mit ihm zusammenzuziehen, wird für sie ein lang gehegter Wunsch wahr.
06:50
Seit 1995 bietet die «Kulturzeit» von Montag bis Freitag aktuelle, kritische und vertiefende Kulturberichterstattung. Das 3sat-Partnerformat von ZDF, ORF, SRF und ARD blickt über Sender- und Ländergrenzen. In Kunst und Kultur sucht das Magazin Antworten auf die Fragen von heute. Präsentiert von Moderatorinnen und Moderatoren aus drei Ländern und von vier Sendern.
07:25
Weltbekannt ist es das Rennen am «Chuenisbärgli». Auch Hotelier Chris Rosser findet Zeit sich ein Rennen live vor Ort anzuschauen. Für ihn ist das Skirennen der perfekte Werbeträger für Adelboden und ginge es nach Rosser hättet das Dorf im Berner Oberland noch Platz für weitere Events. Denn nur auf die Wintersaison zu setzten kommt für Chris Rosser nicht in Frage. Adelboden muss sich weiter entwickeln zu einer Ganzjahresdestination. Mit seinem Aparthotel und dem Cordon Bleu Restaurant hat er den Anfang gemacht, ob Adelboden mitzieht bleibt offen. Jäger Simon Schranz bleibt skeptisch. Zu viel hat der Adelbodner gesehen, zu viel Zerstörung und Missachtung der Natur, um sich vorbehaltlos für mehr Touristen einzusetzen. Denn die vielen Partygänger hinterlassen vor allem eins, viel Abfall. Schranz geht jährlich rund um Adelboden und sammelt diesen ein. Auch Familie Müller bleibt zurückhaltend. Rebekka hilft am Weltcup an der Bar aus und sieht mit eigenen Augen was die vielen Touristen in Adelboden anrichten und das obschon auch ihre Kinder das Weltcuprennen lieben. Für Müllers ist klar, so wie es ist, ist es gut, Adelboden braucht nicht mehr, aber auch nicht weniger Touristen. Seit über zehn Jahren ist auch die Familie Dummermuth in Adelboden. Auch für die Offiziere der Heilsarmee ist klar, frisches Blut tut gut. Nur müssen die Werte im Dorf erhalten bleiben und die sind gerade bei Dummermuths sehr freikirchlich geprägt. Es bleibt eine Gratwanderung mit einer kontinuierlichen Öffnung hin zur Ganzjahresdestination und dem Aufrechterhalten der Moral. Den neuen Touristen bringen nicht nur frischen Wind, sondern auch Unmut ins Dorf. Für Coiffeuse Larissa Jungen aber kein Grund das nicht zu fördern. Schliesslich lebt sie auch von den Auswärtigen und vielleicht gibt es so auch bald wieder etwas mehr Angebote für die Jungen. Lehrerin Regula Grunder hat viel erlebt in ihrer Zeit in Adelboden. Sie hat sich immer stark dafür eingesetzte, dass ihre Schülerinnen und Schüler sich politisch Interessieren und sich eine eigene Meinung bilden. Ihr Credo bleibt, nur eine offene und transparente Gesellschaft hat eine Zukunft. Und so ist es logisch, dass die Adelbodnerin sich mehr Offenheit, mehr Weitsicht und mehr Zusammenhalt wünscht. Denn auch für sie ist klar, das Dorf im Berner Oberland muss sich entwickeln. Jedoch ohne die eigene Identität zu verlieren, denn gibt man die auf, verliert das Dorf auch Anziehungskraft für Touristen. Was will Adelboden, was ist die Identität des Dorfes und wo steht es in zehn Jahren? Eine komplexe Frage mit vielen Antworten.
08:15
In der ersten Folge der vierteiligen Serie «SRF bi de Lüt - Hüttengeschichten» ist Saisoneröffnung auf allen drei Hütten. Marlies und Jürg Martig von der Cluozza-Hütte packen Mitte Juni ihre Sachen und verlegen für vier Monate ihren Wohnsitz von der Thunerseeregion in den Nationalpark. Ihr neunjähriger Sohn Tim kann das Hüttenleben kaum erwarten, muss allerdings noch bis zu den Sommerferien zur Schule und kann bei der Hütteneröffnung nicht dabei sein. Seit sieben Jahren ist Susanne Brand Hüttenwartin in der Gaulihütte im Urbachtal. Die Hütte kam in die Schlagzeilen, als der Gauligletscher einige Relikte der 1946 abgestürzten Dakota freigegeben hatte. Kaum auf der Hütte angekommen erhält Susanne Brand eine ganz spezielle Einladung: einen Rundflug über den Gauligletscher in einer original Dakota C-53. Ruth und Paul Graf von der Hundsteinhütte im Alpsteingebiet wurden Hüttenwarte wegen ihrer grossen Liebe zu den Bergen. Nun, nach neun Jahren, geben sie den Job wieder auf, ebenfalls aus Liebe zu den Bergen. Die beiden 62jährigen wollen, statt Tag und Nacht zu schuften, selber wieder Zeit haben für Wanderungen und Bergtouren. Doch die letzte Saison hält einige Überraschungen für sie bereit.
09:00
Die 24-jährige Tourismusstudentin wurde am Ende der letzten Sendung auserkoren. Heute darf sie auf die Quizinsel und ihr Spiel gegen die 100 Gegnerinnen und Gegner beginnen.
09:55
Die Biologin Alexandra Kroll vom Ökotoxzentrum Dübendorf ist spezialisiert auf Umweltrisikobewertungen. Sie kann die Bedeutung der PFAS-Belastung von Umwelteinträgen bis gesundheitliche Risiken beurteilen und einordnen. Wie steht es um die Datenlage bei PFAS und welche Bedeutung haben Grenzwerte für die Zukunft der Schweiz? Heute lebt wohl kein Mensch mehr ohne PFAS im Körper. Ewigkeitschemikalien sind zwar nicht akut, aber chronisch giftig. Am Swiss Tropical & Public Health Institut (Swiss TPH) geben «Einstein»-Host Kathrin Hönegger und Gesundheitsforscherin Nicole Probst-Hensch ihr Blut, um es in einem Speziallabor auf PFAS analysieren zu lassen. Die Frage ist nicht, ob die beiden Ewigkeitschemikalien im Körper haben, sondern wie viel. Noch immer gibt es viel zu wenig aussagekräftige Daten zur PFAS-Belastung. Eine Langzeitstudie des BAG hätte über die nächsten 20 Jahre Aufschluss darüber geben können, wie sich PFAS auf unsere Gesundheit auswirken. Hätte - das Langzeitmonitoring zur PFAS-Belastung wurde im Parlament weggestrichen, aus Spargründen. Ein Desaster für Forschung, Wirtschaft und vor allem für die Bevölkerung. Können wir es uns wirklich leisten, auf dringend benötigte Gesundheitsdaten zu verzichten? Schweizer Böden flächendeckend mit PFAS belastet Es muss davon ausgegangen werden, dass die sogenannten Ewigkeitschemikalien (PFAS) in jedem Schweizer Boden schlummern. Zu diesem Schluss kommen Forschende von ZHAW und ETH Zürich in einer Studie mit 1070 Bodenmessungen. Warum die Resultate beunruhigen und die Politik nun gefordert ist, erklärt der ZHAW-Bodenforscher Basilius Thalmann. Klärschlamm hat landwirtschaftliche Böden in der Vergangenheit massiv mit PFAS belastet. Damit möglichst keine dieser Chemikalien mehr zurück in den Boden gelangen, etwa über kontaminierte Gülle, sind auch pragmatische Lösungen gefragt. An der Empa Dübendorf tüfteln Forschende an einem Trennverfahren zur PFAS-Eliminierung aus Gülle mittels Schaumbildung. Seit über 40 Jahren wird der Sempachersee wegen zu hoher Phosphatwerte durch Landwirtschaft und Abwasser künstlich belüftet. Nun kommt höchstwahrscheinlich ein Riesenproblem dazu. Anfang März hat das Luzerner Umweltamt begonnen, das Wasser aller sechs Seen im Kanton auf PFAS zu untersuchen. In der Seeländischen Wasserversorgung setzt man ein innovatives Verfahren ein, um PFAS aus dem Trinkwasser zu filtern. Dies ist in besonders belasteten Gebieten nötig, etwa bei intensiv pestizidbelasteten Böden. Sie können eine hohe PFAS-Konzentration aufweisen, und diese PFAS können ins Grundwasser sickern. Im Aufbereitungswerk in Worben wird eine speziell feine Aktivkohle zur Filtrierung von lang- und mittelkettigen PFAS eingesetzt - eine Schweizer Innovation, die viel Interesse erregt. Das ETH-Spin-off «Oxyle» hat ein Verfahren entwickelt, um sämtliche PFAS-Verbindungen im Abwasser aufzuspalten und zu eliminieren. Dazu wird eine Kombination aus UV-Bestrahlung und Chemikalienmix verwendet.
10:35
Als die maschinelle Massenproduktion neue, hochwertigere und dauerhaftere Materialien hervorbrachte, geriet das Stroh in Vergessenheit. Inzwischen wird es von engagierten Handwerkern wiederentdeckt und erlebt eine Renaissance - als teure Einlegearbeit oder prunkvolle Dekoration. Die Preise für diese Produkte sind hoch und haben nichts mehr mit den einfachen Arbeiten früherer Jahre zu tun. Das Stroh der Armen ist mittlerweile zum Statussymbol der eleganten Welt geworden.
11:05
Eine Stunde nördlich von Gqeberha, früher bekannt als Port Elizabeth, wartet das Amakhala Game Reserve mit einer einzigartigen Tierwelt auf. Ein Gebiet, das vor einer Generation noch für Viehzucht genutzt wurde, ist heute ein Wildreservat, in das die Big Five, Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard, erfolgreich eingegliedert wurden. Eine bedrohte Tierwelt, die es zu schützen gilt. Das Ostkap Südafrikas ist die Heimat der Xhosa. Ein Volk, das viele Traditionen lebendig hält. Je näher man der Küste kommt, desto grüner wird das Land. Raue Klippen, dichte Küstenwälder und spektakuläre Sandstrände: die Wild Coast. Ein Ort, der seinem Namen alle Ehre macht. Im Winter zwischen Juni und Juli ziehen riesige Sardinenschwärme entlang der Küste durch den Indischen Ozean. Steve Benjamin ist Unterwasserfotograf. Er jagt jedes Jahr einem aussergewöhnlichen Naturereignis nach. Weiter im Landesinneren bietet Südafrika eine einzigartige Gebirgskulisse: die Drakensberge. Frühe Siedler fühlten sich bei ihnen an die Zacken eines schlafenden Drachens erinnert. Für J. R. R. Tolkien, den aus Südafrika stammenden Autor von «Der Herr der Ringe», sollen sie die Inspiration für die «Mittelerde» gewesen sein. Die Bergkette in der Grenzregion zwischen dem Königreich Lesotho und Südafrika ist die grösste Bergwildnis des Landes - ein einzigartiges Naturparadies für Wanderer und Naturliebhaber mit beeindruckenden Schluchten.
11:55
Die Unterwasserarchäologin Alessandra Benini folgte einem Tipp der alteingesessenen Fischer Ischias und fand sechs Meter unter Wasser, direkt an der Festung Castello Aragonese einen antiken römischen Hafen. Wenn Wind und Wetter es erlauben, taucht sie dort nach Amphoren und Ankern. Das Castello Aragonese ist das Wahrzeichen der Insel und ziemlich exklusiv. Es ist in Privatbesitz zweier Cousins. Als Besucher darf man zwar einen Teil der Festung besichtigen, doch der buchstäbliche Höhepunkt des Castello bleibt den Familien und dem Gemüsebauern Raffaele Mazzella vorbehalten: Täglich erklimmt er die uralten Gemäuer, um in schwindelerregender Höhe sein Gemüse zu ernten. Vor der Küste Ischias ist ein Traditionssegler auf der Suche nach Pottwalen und Tümmlern. Das wichtigste Mitglied der Crew an Bord ist Sterna. Der Hund erschnüffelt die Meeressäuger, noch bevor die Forscher sie sehen. In Sichtweite von Ischia liegt Procida. Das Eiland ist nur vier Quadratkilometer gross, dafür die am dichtesten besiedelte Insel Europas. Traditionell leben die Procidani von der Seefahrt.
12:45
Die 16-jährige Hazel (Shailene Woodley) leidet seit drei Jahren an Schilddrüsenkrebs, der in ihre Lunge übergegangen ist und Metastasen gebildet hat. Dies zwingt sie, ständig ein Sauerstoffgerät mit sich herumzutragen. In einer Selbsthilfegruppe für jugendliche Krebspatienten lernt sie Augustus (Ansel Elgort) kennen. Ihm wurde in Folge eines Tumors ein Bein amputiert. Hazel winkt die Avancen des draufgängerischen Augustus zunächst ab. Doch dann erliegt sie seinem Charme. Die beiden verbringen immer mehr Zeit miteinander und verlieben sich. Als Hazel wegen einer Lungenentzündung mehrere Tage im Spital bleiben muss, weicht ihr Augustus nicht von der Seite. Die beiden schmieden einen kühnen Plan: Sie wollen nach Amsterdam reisen, um Hazels Lieblingsautor Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen. Die Bestsellerverfilmung erzählt kühn und klar von der ersten und zugleich letzten Liebe seiner zwei Protagonisten. Die talentierte Jungschauspielerin Shailene Woodley machte davor bereits als sture Teenietochter an der Seite von George Clooney in «The Descendants» von sich reden.
14:50
15:45
18:35
Lange Transportwege, beheizte Treibhäuser und der Einsatz von Pestiziden belasten die Umwelt. Ist ein nachhaltiger Blumenhandel überhaupt realistisch? Amila besucht einen Blumenladen, der von der eigenen Produktion noch kaum profitiert und schaut beim Grosshändler hinter die Kulissen der Blumenindustrie.
19:00
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:05
Nick Dunne (Ben Affleck) verbringt den Morgen des 5. Juli in der Bar seiner Schwester Margo (Carrie Coon) vor einem Glas Schnaps. Er ist seit fünf Jahren mit seiner Frau Amy (Rosamund Pike) verheiratet. Die knisternde Liebe der ersten Tage hat sich längst verflüchtigt und in passive Aggression verwandelt. Amy veranstaltet zu jedem ihrer Hochzeitstage eine Schatzsuche, und Nick muss dabei einer Reihe von Hinweisen zu seinem Geschenk folgen. Er hasst diese Spielchen. Als er wieder nach Hause kommt, fehlt von Amy jede Spur. In ihrem Wohnzimmer findet Nick Glasscherben - womöglich Spuren eines Kampfes? Er alarmiert die Polizei, die das Haus unter die Lupe nimmt. Die Ermittlerin Rhonda Boney (Kim Dickens) findet Blutspuren und nimmt DNA-Proben von Nick. Im Interview kann Nick viele Fragen zu Amys Leben nicht beantworten; er weiss nicht einmal, was sie tagsüber normalerweise macht oder welche Blutgruppe sie hat. Nick taumelt auf dem Polizeirevier von einem Fettnäpfchen ins nächste und zieht bald schon den Verdacht der Ermittlerin auf sich. Als Amys Eltern auftauchen und aus ihrem Verschwinden ein öffentliches Medienspektakel machen, wird die Lage für Nick immer vertrackter. David Fincher gilt nicht ohne Grund als einer der besten Regisseure der Gegenwart. Seine klare Bildsprache, sein visueller Erzählstil und sein berühmt-berüchtigter Perfektionismus haben ihm den Ruf als «Wunderkind» des Films eingebracht. Ob Fincher die Gräueltaten eines religiösen Serienmörders in «Seven» erzählt, die Männlichkeit in der Konsumgesellschaft in «Fight Club» verhandelt oder den Aufstieg von Mark Zuckerberg in «The Social Network» kritisch beleuchtet: Er kann jeder Geschichte seinen eigenen Stempel aufdrücken und das Publikum mit Twists überraschen. Dies gilt für «Gone Girl» genauso. Finchers kühle Bildsprache unterstreicht das ebenso unterkühlte Schauspiel Ben Afflecks und lässt das Publikum ständig im Ungewissen, ob Nick Dunne tatsächlich der Mörder seiner Frau sein könnte. Der Film basiert auf dem Bestseller von Gillian Flynn, die für Fincher auch das Drehbuch ausarbeitete. Ohne zu viel über die Handlung zu verraten, lässt sich sagen, dass sich diese Zusammenarbeit lohnt und die Zuschauerinnen und Zuschauer sich auf eine erzählerische Achterbahnfahrt begeben dürfen.
22:35
Das Magazin bietet den Komplettservice zur höchsten Schweizer Fussballliga mit den Matchberichten zur aktuellen Runde. Dazu: ausgewählte Highlights aus der Women's Super League, der Challenge League und von Schweizer Akteuren in ausländischen Ligen.
23:10
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
23:20
Palästina 1948. Am Rande eines staubigen Dorfes. Ein Dorfbewohner streitet sich mit einem bewaffneten Soldaten. Als der Streit eskaliert, kommen weitere Soldaten hinzu und gehen grob mit ihm um. Ein Junge kommt hinzu und wirft einen Stein. Die Soldaten zerren den Jungen auf die Ladefläche eines Lieferwagens. Schnitt auf einen Fussballplatz in Berlin-Wedding in den 2010er-Jahren. Soheil (Doguhan Kabadayi) schaut zu, wie andere Jungen spielen. Er ist neu in der Gegend. Woher kommt er, wird er gefragt? Aus Göttingen. Nein, woher kommt er wirklich? Aus dem Iran. Ach komm, spiel mit uns - wir sind hier alle Brüder: Kurden, Türken, Palästinenser… Dass das in «Ein Nasser Hund» gezeigte Wedding vor allem von Menschen «mit Migrationshintergrund» bewohnt wird, ist von Bedeutung, denn so kommt es, dass Soheil und seine neuen Freunde sich von der Mehrheitsgesellschaft abkapseln, um mit potenziellen weissen Rassisten nicht in Berührung zu kommen. Man lebt in einem Ghetto. Wedding ist ein Stadtteil mit vielen Kulturen, vereint in ihrer relativen Armut. Soheil wird im Supermarkt von ein paar anderen Muslimen angesprochen, die den Davidstern um seinen Hals sehen - ein Geschenk seiner Grossmutter. Als er zugibt, dass er tatsächlich Jude ist, drohen sie ihm, ihn umzubringen, sollten sie ihn noch einmal in Wedding sehen. Von da an verbirgt er seine religiöse Identität vor dem Rest der Clique. Da ihn seine neuen Kollegen für einen Muslim halten, ist er bald fester Bestandteil der Gruppe und macht mit, was Jugendgangs so zusammen machen: Mädchen im Schwimmbad anstarren, Graffiti sprühen, gegen rivalisierende Banden kämpfen und anschliessend von der Polizei schikaniert werden. Soheil beweist sich zweimal - einmal, indem er einen aus einer Kreuzberger Bande absticht, und weiteres Mal, indem er die Rückseite eines Polizeiautos besprüht. Dann finden die anderen aber heraus, dass er tatsächlich Jude ist, und alle - oder fast alle - künden ihm die Freundschaft.