05:25
«SRF Selection» steht für hochkarätige Konzertmitschnitte direkt von der Bühne und für zeitgenössische Videoclips. Die Sendung zeigt das Beste des Musikschaffens aus der Schweiz - ein Muss für alle Fans der Schweizer Musik.
05:40
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:10
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:35
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
07:05
Der Klimawandel lässt sich allein durch Einsparen von CO2 kaum mehr aufhalten. Deshalb setzen Forscher auf eine radikale, verrückte, vielleicht sogar gefährliche Idee: die Erde gezielt kühlen. Dazu müssen sie in die geochemischen Kreisläufe der Erde eingreifen und den Planeten umgestalten. Geoengineering nennt sich das. Noch erscheint der Eingriff in die Erdsysteme wie pure Hybris. Aber vielleicht liegt im «weiter wie bisher» die noch viel grössere Gefahr. In «nano - Die Reparatur der Erde» stellt Ingolf Baur die aussichtsreichsten Projekte der Klimaingenieure vor und diskutiert die Machbarkeit und die Risiken der neuen Technologien. Seine Reise führt ihn zu Forschern in der Schweiz, in Island und in den USA. Und damit zu zwei ganz unterschiedlichen Strategien. Die einen wollen das klimaschädliche CO2 aus der Atmosphäre fischen und in Böden und Ozeanen versenken. Die anderen, und das ist die weitaus umstrittenere Strategie, denken darüber nach, das Sonnenlicht zu dimmen. Prominentester Vertreter ist David Keith von der Harvard University, USA. Keith will das Potenzial und die Risiken des sogenannten Solar Geoengineerings jetzt nicht mehr nur am Computer, sondern auch in der Praxis ausloten. In einem kleinen Experiment will er untersuchen, was die Freisetzung von Aerosolen wie Schwefelsäure in der Atmosphäre bewirkt. Die Idee dahinter: In grossen Mengen versprüht, könnten die Aerosole das einfallende Sonnenlicht zurück ins All reflektieren und so die Erde kühlen. Der Schweizer Janos Pasztor, Direktor der Carnegie Climate Geoengineering Governance Initiative, begrüsst Projekte wie diese und plädiert generell für mehr Forschung und einen breiten Diskurs in der Gesellschaft. Seine Sorge: Weil Solar Geoengineering im Vergleich zu anderen Methoden billig und einfach umzusetzen ist, könnte irgendjemand auf der Welt einfach damit loslegen - ohne dass die ökologischen Folgen umfassend erforscht worden wären. Kritiker dagegen befürchten, dass Geoengineering als Option und bereits die damit verbundene Forschung vielen als Ausrede dienen könnte. Weil wir auf diese Art bequem am Thermostat der Erde schrauben können, könnte, so ihre Sorge, die Motivation für den unbequemen Weg deutlich schwinden. Sprich: auf erneuerbare Energien umzustellen und so den CO2-Ausstoss radikal zu senken.
07:35
Die pulsierende Küstenstadt Brighton zieht jedes Jahr rund acht Millionen Besucher an, die vor viktorianischer Kulisse Sonne tanken, mal abschalten oder so wild Party machen, wie nur die Briten es können. Aber irgendwie passt das alles gut zusammen: prunkvolle Palast-Architektur und bunte Strandhütten, Champagner und Fish?'n'?Chips auf der Seebrücke und ein Blick in die Zukunft mit dem Wahrsager von der Brighton Pier. Schon die Aristokratie gab sich hier dem Badevergnügen hin. Die dramatische Naturkulisse liefern die berühmten Kreidefelsen «Seven Sisters» und eine faszinierende Natur. Das Seebad ist eingebettet in das «non-metropolitan» County East Sussex an der englischen Kanalküste. Beschauliche Fischerdörfer wechseln sich ab mit spektakulären Klippen.
08:15
08:30
Ein Verein, drei Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
08:45
Sandbänke, Sandstrände und Marschland prägen das Leben an der Küste des US-Bundesstaates North Carolina. Der Labradorstrom aus dem Norden und der Golfstrom aus dem Süden haben über Tausende von Jahren die «Outer Banks» geformt, bekannt für ihren Artenreichtum, aber auch für tückischen Sand, raues Wetter und Hurricanes. Richard Neil sitzt oft inmitten der heftigen Stürme, die hier auf die Küste treffen: auf seiner «Frying Pan», einer alten Stahlplattform der Küstenwache, die tatsächlich an eine riesige Bratpfanne erinnert. Gemeinsam mit freiwilligen Helfern restauriert er die Plattform und stellt sie für wissenschaftliche Projekte zur Verfügung. Ana Shellam hat sich vor acht Jahren entschieden, ihrem Leben eine radikale Wendung zu geben: aus dem Hipster-Restaurant in New York ins Marschland von North Carolina. Jetzt beliefert Ana die Sterneköche der Region mit Meeresfrüchten.
09:30
Fünen bietet eine Reihe aussergewöhnlicher Begegnungen: Im Hafen von Svendborg lebt ein Delfin. Delle wird er genannt, es hat ihn vor fünf Jahren von Schottland in den Süden Fünens verschlagen. Die Storebæltsbroen gehört zu den längsten Hängebrücken der Welt und verbindet Fünen über die Meerenge mit der Insel Seeland. Der Wartungstrupp hat den höchsten Arbeitsplatz Dänemarks, die Spitzen der beiden Pylonen ragen 254 Meter in den Himmel. Beim Silverrudder, der grössten Einhandregatta der Welt, versuchen 400 Teilnehmende, nonstop einmal um die Insel zu segeln. Die 130 Meilen können höllisch hart werden, denn je nach Wetter zieht sich die Regatta mehr als 30 Stunden hin, ohne Schlaf und ganz auf sich gestellt. Cirkeline Andersen gehört mit ihren 23 Jahren zu den Jüngsten im Feld, sie geht mit dem Segelboot ihres Vaters an den Start. Die imposante Wasserburg Egeskov gilt nicht nur als das schönste Schloss Fünens, Egeskov besitzt auch eine europaweit einmalige Autosammlung. Mehr als 100 Fahrzeuge hat das Adelsgeschlecht Ahlefeldt-Laurvig-Bille hier über die letzten 50 Jahre in einer grossen Scheune geparkt. Ole Ploug ist auf dem Anwesen seit 25 Jahren der Fachmann für Oldtimer.
10:20
Ein graues Büromäuschen scheint Jenny Johnson (Uma Thurman) zu sein, in die sich der Architekt Matt (Luke Wilson) in der Untergrundbahn verguckt. Die Gelegenheit, sich von seiner besten Seite zu zeigen, erhält Matt auf der Stelle: Er verfolgt unerschrocken einen Dieb, der Jenny die Handtasche entrissen hat. Bald hat der Dauersingle die Superfreundin, die er sich immer gewünscht hat - und weit mehr. Jenny verschwindet bei Verabredungen gerne einmal urplötzlich, um ausser Atem und mit Russ im Gesicht wieder aufzutauchen. Die Anzeichen verdichten sich, dass die geheimnisvolle junge Frau ein Doppelleben führt. Und tatsächlich wird der misstrauisch gewordene Matt von ihr aufgeklärt: Jenny Johnson ist eine Superheldin. Wie Superman einen Luftstrudel zu erzeugen, um ein lichterloh brennendes Haus zu retten, stellt für Jenny noch eine der leichteren Übungen dar. Matt weiss sich zu arrangieren, doch birgt die Beziehung mit einer Superheldin ihre Tücken, wie nur schon die blauen Flecken nach einer stürmischen Liebesnacht beweisen. Jenny erweist sich schliesslich als beziehungsunfähig, und Matt gibt ihr den Laufpass. Bloss zeigt sich, dass die Hölle selbst nicht wüten kann wie eine verschmähte Superheldin - vor allem als Matt sich mit seiner attraktiven Arbeitskollegin Hannah tröstet. Dass Jenny sein Auto ins Weltall befördert, ist erst der Anfang ihres ungewöhnlichen Rachefeldzuges. «Ghostbusters»-Regisseur Ivan Reitman stellt die Welt der Superhelden auf den Kopf. Seine Komödie spielt auf höchst unterhaltsame Weise mit Konventionen des Genres und Beziehungsklischees. Uma Thurman, die mit Quentin Tarantinos Filmen «Pulp Fiction» und «Kill Bill» Hollywoodgeschichte schrieb, gibt die entfesselte Superheldin mit sichtlichem Vergnügen. Daneben ist Luke Wilson («Old School») der in Komödien gewohnt sichere Wert. Anna Faris («Scary Movie»), Rainn Wilson («The Office»), Wanda Sykes («Monster-in-Law») und Eddie Izzard («Valkyrie») ergänzen die hochkarätige Besetzung.
12:00
Ein bemerkenswerter kultureller Wandel zeichnet sich ab: Fragen des Glaubens und der Spiritualität erfahren unter jungen Menschen der sogenannten Generation Z eine neue, unerwartete Aufmerksamkeit. Was lange als randständig oder gar tabu galt, wird heute zunehmend offen diskutiert. In zahlreichen christlichen Kirchen und Gemeinden ist ein signifikanter Anstieg junger Besucherinnen und Besucher zu verzeichnen. Diese Entwicklung wirft zentrale Fragen auf: Was bewegt diese Generation? Wonach suchen junge Menschen in religiösen Räumen - und welche Erwartungen bringen sie mit? Ein besonders dynamisches Beispiel für diese Entwicklung bieten ICF Zürich und Bless Thun - zwei überkonfessionelle Kirchen, die neue Formen der Glaubensvermittlung erproben. Mit zeitgemässen Gottesdienstformaten, moderner Musik und einer offenen Ansprache erreichen sie gezielt junge Menschen. Die steigenden Besucherzahlen bestätigen den Erfolg dieses Ansatzes. Vor Ort zeigt sich: Für viele Jugendliche sind diese Veranstaltungen mehr als nur religiöse Rituale - es sind Orte der Gemeinschaft, der Orientierung und der persönlichen Sinnsuche. Wissenschaftlich eingeordnet wird dieses Phänomen unter anderem von Eva Baumann-Neuhaus, Religionswissenschaftlerin und Ethnologin sowie wissenschaftliche Projektleiterin am Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen. In Gesprächen betont sie, dass das wachsende Interesse am Glauben in der Gen Z eng mit grundlegenden Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Sinn verknüpft sei. In einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt biete Religion für viele junge Menschen einen stabilisierenden Anker. Wie individuell und prägend diese Glaubenssuche verlaufen kann, zeigt das Beispiel von Salvatore Latino. Der heute 16-Jährige nahm 2025 an «The Voice Kids Germany» teil und beeindruckte dort mit einem «Vierer-Buzzer-Auftritt». Für besondere Aufmerksamkeit sorgte jedoch ein selbstkomponierter Song über seinen Glauben an Gott. Diesen entdeckte er erst vor zwei Jahren durch sein persönliches Umfeld. Seither hat sich sein Leben spürbar verändert - eine Entwicklung, die sich auch in seiner Musik widerspiegelt. Auch Aurora Pallone aus Luzern steht exemplarisch für diesen Trend. Die 21-Jährige studiert Psychologie und Religionspädagogik. Sie wurde zwar katholisch getauft und kirchlich sozialisiert, beschreibt Religion in ihrer Familie jedoch als wenig präsent. Erst mit 18 Jahren erlebte sie einen Wendepunkt: Getrieben von der Frage nach der Existenz Gottes begann sie, sich intensiv mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Die Antworten, die sie fand, führten dazu, dass sie sich bewusst auf diesen Weg einliess.
12:35
Der 38-jährige Will (Hugh Grant) lebt in London. Er ist gut aussehend, sympathisch und oberflächlich. Als reicher, egozentrischer Single besteht seine Hauptbeschäftigung darin, jede Art von Verantwortung zu vermeiden. Er sieht fern, geht gut essen und hat regelmässig eine Frau in seinem Bett. Nach einer kurzen Beziehung mit einer ledigen Mutter stellt er fest, dass die Selbsthilfegruppe für alleinerziehende Mütter und Väter der perfekte Ort ist, um einsame Frauen kennenzulernen. So erfindet Will kurzerhand einen kleinen Sohn, und schon ist er als Mitglied willkommen. Er verliert keine Zeit und versucht, die hübsche Suzie zu verführen. Aber es kommt alles anders, als diese zur Verabredung den Sohn ihrer Freundin mitbringt. Marcus (Nicholas Hoult) ist ein Zwölfjähriger, der in der Schule und zu Hause Probleme hat. Seine esoterisch angehauchte Spät-Hippie-Mutter Fiona (Toni Collette) ist stark depressiv und selbstmordgefährdet, in der Schule wird Marcus von seinen coolen Mitschülern gehänselt. Das passt nicht in Wills durchgestylte, saubere Welt. Doch als Marcus herausfindet, dass Will gar keinen Sohn hat, hat er ihn mehr oder weniger in der Hand. Er zwingt ihn, sich mit seiner Mutter zu treffen, die gerade wieder einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Der Junge glaubt, in Will die Lösung aller seiner Probleme gefunden zu haben. Der geordnete Alltag des verwöhnten Lebemanns gerät aus den Fugen.
14:20
17:00
19:00
Mauro Lustrinelli: Nach dem Thun-Märchen wartet ein neues Abenteuer Mauro Lustrinelli hat aufregende Tage hinter sich. In seiner vierten Saison als Cheftrainer des FC Thun führte er die Berner Oberländer - notabene als Aufsteiger - sensationell zum Meistertitel. Wenige Tage nach dem Grosserfolg wurde bekannt, dass der 50-Jährige weiterzieht und beim Traditionsklub Union Berlin übernimmt. Wie er auf die Meistersaison zurückblickt und auf sein neues Abenteuer vorausschaut, erzählt der Tessiner im «Sportpanorama». Schiessen: Eidgenössisches Schützenfest in Chur Dieses Wochenende wird Chur zum Treffpunkt für Schützinnen, Schützen und Festbesucher aus der Region und darüber hinaus. Das Schützenfest bietet spannende Wettkämpfe, gelebte Tradition und gesellige Begegnungen. Neben dem sportlichen Wettbewerb sorgt ein abwechslungsreiches Festprogramm für beste Unterhaltung und eine besondere Atmosphäre im Herzen Graubündens. Fussball: Berichterstattung um die Schweizer Nationalmannschaft Das WM-Abenteuer kann für die Schweizer Nati beginnen. Am Dienstag ist sie elf Tage vor dem ersten Gruppenspiel in den USA angekommen. Ihr Camp haben sie in San Diego bezogen. Hierhin wird sich die Nationalmannschaft in den kommenden Wochen jeweils zwischen den Spielen zurückziehen und auf einem nahegelegenen Platz trainieren.
20:05
Afghanistan 2018. Ein Trupp US-Soldaten ist unter Master Sergeant John Kinley (Jake Gyllenhall) im Bergland auf der Suche nach Taliban-Waffenlagern und Bomben-Fabriken, als sie in einen Hinterhalt geraten und dabei ihren einheimischen Dolmetscher verlieren. Sein Ersatz, Ahmed (Dar Salim), erweist sich als sehr gut darin, zu erkennen, wann die Amerikaner belogen werden. Dabei unterstützt Ahemd die US-Truppen nicht uneigennützig, denn es stellt sich heraus, dass Ahmed auch einen sehr persönlichen Grund hat, den Besatzern zu helfen. Bei einem Einsatz tief im feindlichen Taliban-Gebiet gerät der Konvoi bei der Durchsuchung einer stillgelegten Minenanlage in einen Hinterhalt, den nur Kinley und Ahmed überleben. Bei dem Versuch, sich zur Basis durchzuschlagen, wird John verletzt, und Ahmed muss seinen Vorgesetzten im wahrsten Sinne des Wortes zurücktragen. John wird repatriiert, aber das Verfahren der Armee zur Erteilung von Visa an Dolmetscher wie Ahmed und ihre Familien verläuft gefährlich langsam, so dass die grosse Gefahr besteht, dass die Taliban sich für Ahemds Verrat an ihm und den Seinen rächen werden. Also kehrt Kinley inoffiziell zurück, um Ahmed zu finden und in die USA zu bringen.
22:10
Das FBI ermittelt in Miami gegen einen Drogenring - mit bescheidenem Erfolg, musste doch gerade der wichtigste Informant sein Leben lassen. Ihn kannten auch die beiden abgebrühten Cops Sonny Crockett (Colin Farrell) und Ricardo Tubbs (Jamie Foxx) von der Sitte. Einen Verräter in den Reihen des FBI vermutend, sind die beiden überzeugt, als Aussenseiter bessere Chancen auf Erfolg zu haben. Als vermeintliche Drogenkuriere mit Schnellboot und Spezialflugzeug lassen sie sich in das kolumbianische Kartell einschleusen. Ihren Testlauf als Schmuggler bringen Crockett und Tubbs erfolgreich über die Bühne, und bald erschliesst sich ihnen die Hierarchie des Drogenimperiums. Unaufhaltsam steigt dabei auch das Risiko, aufzufliegen. Daran ist Sonny Crockett nicht ganz unschuldig, der ausgerechnet mit der unnahbaren Isabella (Gong Li) anbandelt, der Frau des Drogenzaren. Als dessen Geschäftspartner eine Polizistin aus Crocketts und Tubbs' Team entführen und zu ermorden drohen, überschlagen sich die Ereignisse. Der in der Zwischenzeit längst arrivierte Filmemacher Michael Mann hatte der stilbildenden Krimiserie «Miami Vice» in den 80er-Jahren seinen Stempel aufgedrückt. Für seine filmische Hommage hielt Mann dermassen wenig an Äusserlichkeiten wie den damals modischen Pastellfarben fest, dass die Serienfans das Vorbild nicht auf den ersten Blick wiedererkennen. Trösten können sie sich mit einem knackigen, durchgestylten Polizeithriller mit Sinn für Atmosphäre und Milieu sowie zwei markigen, zwischen allen Grenzen operierenden Cops. In die Fussstapfen von Don Johnson und Philip Michael Thomas treten Colin Farrell sowie Jamie Foxx, mit dem Michael Mann zuvor in «Collateral» und «Ali» zusammengearbeitet hatte. Die internationale Besetzung setzt sich in Nebenrollen fort mit dem chinesischen Superstar Gong Li, dem irischen Charakterdarsteller Ciarán Hinds, dem Spanier Luis Tosar sowie dem gerne für Latino-Rollen gebuchten New Yorker John Ortiz als unberechenbarem Schurken.