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In Französisch-Guayana starten regelmässig europäische Raketen und Satelliten ins All. Die vorgelagerten drei Inseln wurden bis Mitte des 20. Jahrhunderts auch als Gefängnisinseln genutzt. Danach verfielen die Gebäude und wurden von der Natur zurückerobert. Heute wachsen darin Bäume und bedrohen die Standfestigkeit der Wände, Schlingpflanzen überwuchern das Gelände. Doch Frankreich hat mit der Vergangenheitsbewältigung begonnen, die Häuser werden saniert, um dieses historische Erbe zu bewahren. Aurélie Schneider ist mit der Freilegung und Renovierung der Anlagen beauftragt. Mithilfe der Fremdenlegion sollen die Anlagen bald Besuchern offenstehen. Immer wieder jedoch müssen die Arbeiten unterbrochen werden. Raketen, die vom Weltraumbahnhof der Stadt Kourou abgeschossen werden, überfliegen die ehemaligen Gefängnisinseln. Aus Furcht vor herabfallenden Teilen müssen die Inseln bei jedem Start geräumt werden.
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Franky (Josh Wiggins) und Ballas (Darren Mann) sind seit ihrer Kindheit beste Freunde. Sie besuchen die gleiche Highschool und sind beide im Schwimmteam der Schule, und sie gehören zu den Jungs, auf die die Mädchen stehen. Priscilla (Hailey Kittle), das hübscheste Mädchen der Schule, macht sich an Franky ran und er lässt sich auf sie ein, obwohl er offensichtlich nicht wirklich auf sie steht. Beim Knutschen ist er so zurückhaltend, dass sie ihn fragt, ob er sie überhaupt attraktiv findet. Ballas und seine Freundin hingegen hatten schon Sex und Ballas gibt gerne damit an. An Frankys 17. Geburtstag soll es endlich so weit sein: Priscilla will mit ihm schlafen. Doch es kommt anders. Nachdem sie ihre Freundinnen nach Hause gebracht haben, kurven Ballas und Franky betrunken mit ihren Rädern durch die Strassen - und landen zusammen im Bett. Während Ballas Hals über Kopf aus der Situation flüchtet, bleibt Franky ratlos zurück. Am nächsten Tag ist Ballas mehr als abweisend. Es dauert nicht lange, bis er behauptet, Franky habe ihn zum Sex verführt. Die Lüge breitet sich wie ein Lauffeuer an der Schule aus und damit Gerüchte über Frankys sexuelle Orientierung. Er wird gemobbt, mit Verachtung und Homophobie konfrontiert und von Mitgliedern seiner Schwimmmannschaft zusammengeschlagen. Frankys Mutter (Maria Bello) versucht ihren Sohn wieder mit seinem Vater Ray (Kyle MacLachlan) zusammenzubringen. Dieser hatte sie wegen eines Mannes verlassen und will seinem Sohn in dieser schwierigen Situation beistehen. Doch Ballas Schwester Natasha (Taylor Hickson), die ihren Bruder durchschaut, ist die einzige, mit der Franky reden kann. Sie ist durch eine Vergewaltigung traumatisiert und ihre tragische Geschichte macht sie ebenfalls zu einer Aussenseiterin an der Schule. Sie geben sich gegenseitig Halt. «Giant Little Ones» ist ein sensibel beobachteter Coming-of-Age-Film über die Wirrungen und Schwierigkeiten des Heranwachsens, in dem die latente Homophobie differenziert betrachtet wird und das Thema Freundschaft im Mittelpunkt steht. Dazu die TAZ: «Es ist eine unterschwellige, gesellschaftlich höchstens stillschweigend geduldete, offiziell sanktionierte Homophobie - der offen schwule Mitschüler etwa wird von den meisten, wenn auch nicht von allen akzeptiert. Der Film ist hier und überhaupt sehr gut darin, die Dinge nicht im Ungefähren, sondern in sehr genau beobachteter Ambivalenz zu belassen.» Neben den Newcomern Josh Wiggins, Darren Mann und Taylor Hickson («Deadpool») glänzen die Schauspielstars Kyle MacLachlan und Maria Bello als geschiedenes Elternpaar in Nebenrollen. SRF zwei zeigt «Giant Little Ones» in Zweikanalton deutsch/englisch.