12:35
Die erfolgreiche New Yorker Autorin Elizabeth Gilbert (Julia Roberts) steckt in einer tiefen Lebenskrise. Ihre Ehe mit Steven (Billy Crudup), ihr Haus, ihr gut situiertes Leben, ihr Freundeskreis - nichts scheint ihr mehr Spass zu machen oder etwas zu bedeuten. Die Trennung von Steven nach acht Jahren ist schmerzlich, denn er will sie nicht gehen lassen. Doch auch ihr neuer, um einiges jüngerer Lover David (James Franco), mit dem sie zu Meditieren beginnt, gibt Liz nicht den Sinn im Leben, nachdem sie sucht. Gegen den Rat ihrer besten Freundin Delia (Viola Davis) beschliesst sie, ihr geordnetes Leben hinter sich zu lassen und eine einjährige Weltreise anzutreten. Zuerst landet Liz in Italien, wo sie voller Eifer die Sprache lernt und mithilfe neuer Freunde den kulinarischen Genüssen frönt und die Freuden des Dolce far niente entdeckt. Nach vier Monaten beschliesst sie, nach Indien zu fahren, um in einem Ashram ihre spirituelle Seite zu erwecken. Sie macht Yoga, meditiert und schrubbt Böden. Wenn immer sie zu zweifeln beginnt, bringt der resolute Texaner Richard (Richard Jenkins), der selber mit Familienproblemen zu kämpfen hat, sie wieder auf den richtigen Weg zurück. Ein Heiler und Medizinmann (Hadi Subiyanto) verhilft ihr schliesslich zur inneren Ausgeglichenheit. Auf dem letzten Teil ihrer Reise in Bali schliesslich erlebt Liz dank der Begegnung mit dem Brasilianer Felipe (Javier Bardem) unerwartetes Liebesglück. Julia Roberts geht in «Eat Pray Love» auf einen Selbstfindungstrip rund um die Welt. Cinema.de lobt: «Regisseur Ryan Murphy, der vornehmlich für TV-Serien wie 'Nip/Tuck' und 'Glee' gearbeitet hat, lädt mit seiner sinnlichen Inszenierung zum Träumen ein. Atemberaubende Landschaftsbilder wechseln mit beeindruckenden Detailaufnahmen, sodass dem Zuschauer beim Anblick von italienischen Spezialitäten das Wasser im Mund zusammenläuft.» Auch wenn nicht alle Kritiken so positiv waren, das Publikum lässt sich gern von Elizabeth Gilbert und Julia Roberts verführen: Der autobiografische Bestseller von Gilbert wurde über acht Millionen Mal verkauft, die gleichnamige Verfilmung mit Roberts spielte an den Kinokassen weltweit über 200 Millionen Dollar ein.
14:45
Anna Mae Bullock: Wie sie zu Tina Turner wurde, welche Opfer sie erbrachte und wie sie mit nichts ausser ihrem Künstlernamen im Alter von 44 Jahren mit ihrer Karriere nochmals einen Anlauf nahm, um als erste Rocksängerin die Stadien zu füllen, und zuletzt in Rio de Janeiro unter freiem Himmel nicht weniger als 186'000 Zuschauende begeisterte - das ist der Inhalt dieses Dokumentarfilms von Daniel Lindsay und T. J. Martin. «Tina» zeigt aber mehr, lässt erkennen, welch singuläres Talent diese Musikerin beseelt hatte, mit welch einer Hingabe Tina Turner als Sängerin wirkte und auf der Bühne zum Vulkan wurde, welchen Einfluss sie ganz generell auf die R&B- und Rockmusik des 20. Jahrhunderts hatte. So auch exemplarisch auf den Song «What's Love Got to Do with It», den die Musikerin sich vom seichten Liedchen einer britischen Popband zu eigen machte, der letztlich zum Ohrwurm, Evergreen und Turners erfolgreichstem Song überhaupt wurde. Auch wenn die amerikanischen Filmemacher mehrere der dunkelsten Kapitel nur streifen, so verschweigen sie doch nicht die traumatisierenden Widrigkeiten, denen Tina Turner sich zeitlebens stellen musste. Angefangen bei Tina Turners Elternhaus, das ihr keine Liebe schenkte, bis hin zur Missbrauchsbeziehung mit Ike Turner, an dessen Seite sie ihre ersten Erfolge gefeiert hatte, von dem sie sich aber 1981 in einem aufsehenerregenden Interview im «People Magazin» lossagte, nicht ohne ihren Stolz und mit dem einzigen, was ihr geblieben war: dem Namen Tina Turner. Zur Ruhe gekommen am Zürichsee, gab Tina Turner im Jahr 2021 Auskunft und blickte auf ihr Leben zurück, in dem sie die schweren Zeiten nicht von den guten aufgewogen sah. Noch einmal trat der Weltstar für ein umfassendes Interview ins Rampenlicht zurück und verabschiedete sich damit von der Öffentlichkeit, die ihr zu Füssen gelegen ist, auf eine höchst gewinnende und persönliche Weise.
16:50
19:10
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Der Extremkletterer Alex Honnold erlangte Weltberühmtheit, als er den El Capitan im Yosemite-Nationalpark ungesichert bezwang. Als Vorbereitung darauf trainierte er mit seinem Freund Tommy Caldwell in Marokko an ebenso hohen Wänden und lotete dabei hart und unermüdlich seine Grenzen aus.
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
In der Super League treffen die besten Fussballteams der Schweiz aufeinander. Sie spielen um den Meistertitel, den Einzug in die europäischen Clubwettbewerbe und gegen den Abstieg. SRF überträgt in jeder der 38 Runden ein Spiel live.
22:35
Das Magazin bietet den Komplettservice zur höchsten Schweizer Fussballliga mit den Matchberichten zur aktuellen Runde. Dazu: ausgewählte Highlights aus der Women's Super League, der Challenge League und von Schweizer Akteuren in ausländischen Ligen.
23:15
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
23:30
Nach drei Festnahmen blühen dem charmanten Bankräuber Jack Foley (George Clooney) 30 Jahre Haft. Doch er denkt nicht daran, sich damit abzufinden. Mithilfe seines Kumpels Buddy (Ving Rhames) organisiert er seine Flucht. Alles scheint wie am Schnürchen zu klappen. Doch der Zufall will es, dass die junge FBI-Beamtin Karen Sisko (Jennifer Lopez) just in dem Moment, in dem Foley den Fluchttunnel verlässt, vor den Gefängnismauern steht. Jack und Buddy nehmen die wehrhafte Karen kurzerhand als Geisel. Auf engstem Raum, und zwar im Kofferraum des Fluchtautos, kommen sich der Gangster und die Polizistin näher. Dann trennen sich ihre Wege wieder. Doch Karen wird mit der Verfolgung Jacks beauftragt, und dieser kann die attraktive Gesetzeshüterin nicht vergessen. Er sucht ihre Nähe, obwohl er damit seine Sicherheit aufs Spiel setzt. Sie verfolgt ihn bis nach Detroit, wo er seinen letzten grossen Coup plant: Er will Rohdiamanten im Wert von fünf Millionen Dollar aus dem Haus des Finanzhais Ripley (Albert Brooks) stehlen. Doch die Beute ruft auch den Psychopathen Snoopy (Don Cheadle) und seine zwielichtigen Kollegen auf den Plan. Um ein unnötiges Blutbad zu verhindern, stehen Karen und Jack plötzlich auf derselben Seite. «Ein wunderbar altmodischer Genrefilm. Eine Liebes-Gaunergeschichte mit perfekt getimten, spritzigen Dialogen», lautet das Urteil des «Film-Dienst». «Out of Sight» basiert auf einem Krimi von Elmore Leonard, dessen Geschichten bereits Filme wie «Get Shorty» und «Jacky Brown» inspiriert haben. Sorgfältig gezeichnete Figuren und pointierte Dialoge sind sein Markenzeichen - beides wurde von Regisseur Steven Soderbergh in der vergnüglichen Krimikomödie filmisch perfekt umgesetzt. Dazu kommen ein geschickt verschachtelter Plot, der im Spiel mit den Zeitebenen durchaus mit Tarantinos «Pulp Fiction» verglichen werden kann, sowie knisternde Erotik zwischen den beiden Hauptfiguren: Die erste Begegnung von Herzensbrecher George Clooney und Latino-Queen Jennifer Lopez im Kofferraum ist bereits in die Filmgeschichte eingegangen.