04:40
Wer baut eigentlich unsere Häuser? Das fragt sich Reporterin Elma Softic und kann mit Carlos auf die Baustelle. Er und seine Mitarbeiter arbeiten im Akkord. Am Ende des Tages zählen die vermauerten Steine. «Hier läuft alles auf Leistung. Der Konkurrenzkampf auf dem Bau ist extrem», sagt der 36-Jährige mit einer Zigarette in der einen und dem Energydrink in der anderen Hand. Carlos erzählt, dass praktisch jeder von ihnen ein körperliches Gebrechen hat. Fippi hat seit Jahren Rückenschmerzen vom Steinebuckeln und Mörtelanrühren. Trotzdem wolle er es bis zum Rentenalter 60 durchziehen, sagt er. Fast 40 Prozent der gelernten Maurer verlassen den Beruf nach wenigen Jahren. Doch Carlos würde mit niemandem tauschen. «Wenn ich am Abend an der Bar neben einem Mann im Anzug stehe, bin ich eindeutig stolzer», sagt er. In jeder fertigen Mauer sieht er, was er geleistet hat. Nur die Wertschätzung und Sichtbarkeit fehlen ihm. «Wir Maurer werden häufig übersehen.»
05:05
«SRF Selection» steht für hochkarätige Konzertmitschnitte direkt von der Bühne und für zeitgenössische Videoclips. Die Sendung zeigt das Beste des Musikschaffens aus der Schweiz - ein Muss für alle Fans der Schweizer Musik.
05:25
Chrigel Maurer ist der bekannteste und beste Langstreckenflieger der Welt. Der 40-jährige Profi-Gleitschirmpilot zählt etliche Weltmeistertitel und Weltrekorde zu seinem Palmares. Der Berner Oberländer dominiert auch heute noch alle Hike&Fly Wettkämpfe. Nur zu Fuss (Hike) oder mit dem Schirm (Fly) gilt es eine vorgegebene Strecke so schnell wie möglich zu absolvieren. Zusammen mit Sepp Inniger versucht er aus dem Berner Oberland zum Matterhorn zu kommen. Ab Frutigen über den Alpenhauptkamm bis zum bekannten Matterhorn. Natürlich mit dem Ziel, möglichst wenig zu laufen und möglichst lange in der Luft zu sein. Mirjam Arn sucht das Extreme. Als Accro-Fliegerin schiesst sie am liebsten kopfüber und mit vielen G-Kräften dem Talkessel entgegen. Mit Saltos, Schrauben und Synchro-Spiralen lässt sie den rasanten Sturzflug wie ein Tanz am Himmel aussehen. Jede Woche, egal ob im Sommer oder Winter, trifft sie sich mit Freunden im Lauterbrunnental und geniesst den Moment und das Leben. Accro-Flying ist nicht ohne Gefahr. Die Manöver sind riskant und nur Bruchteile einer Sekunde entscheiden über Erflog oder Absturz. Auch Mirjam geht immer wieder an ihre Grenzen und darüber hinaus. Bis jetzt hat der Notschirm noch immer Schlimmeres verhindert.
06:15
Radio SRF 3-Moderator Tom Gisler und «Zwölf»-Chefredaktor Mämä Sykora sprechen mit scharfer Zunge und viel Fussballherz über die schönste Nebensache der Welt. Von der Challenge bis zur Champions League, von der 1. bis zur 3. Halbzeit. Ein Promigast ergänzt das Duo - mit genauso viel Enthusiasmus.
07:05
Sie ist eine Ikone aus Kalkstein und Granit und war die erste Brücke, die an stählernen Drahtseilen hing: die Brooklyn Bridge. Zur Zeit ihrer Eröffnung war sie die längste Hängebrücke der Welt. Heute ist sie ein Wahrzeichen der Stadt New York und eines der bekanntesten Bauwerke der USA. Entworfen wurde die Brooklyn Bridge von einem aus Deutschland stammenden Ingenieur, Johann August Röbling. Sein Sohn Washington Roebling stellte sie fertig. Die Brooklyn Bridge überspannt den East River und verbindet Manhattan und Brooklyn, die zwei Zentren der Hafenstadt New York. Ihr Architekt Johann, später John Roebling war einer der grossen Erfinder und Baumeister seiner Zeit.
08:40
Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens liefert seit 1953 allabendlich den Nachrichtenüberblick. Im Laufe der Jahre wurde die Sendung immer wieder angepasst - an die technologischen Entwicklungen, vor allem aber an die Bedürfnisse des Publikums. Gleich geblieben ist der Anspruch, jeden Abend die wichtigsten Themen im In- und Ausland kurz und verständlich aufzubereiten. Die «Tagesschau vor 20 Jahren» bietet einen Nachrichtenrückblick in die jüngere Geschichte: Welche Themen bewegten heute vor exakt 20 Jahren? Welche innenpolitischen Debatten und internationalen Konflikte prägten damals die Berichterstattung - und welche davon tun es bis heute? Der Blick ins Archiv bietet die Möglichkeit zum Anknüpfen, Einordnen und Erinnern.
09:05
Insgesamt sieben Kandidatinnen und Kandidaten - vier davon aus dem Sendegebiet von SRF - treten gegeneinander an. Die Gastgeber sind stark mit ihrer Region verbunden und pflegen eine traditionelle Küche. Sie gewähren dem Fernsehpublikum Einblicke in ihre Küche und ihren Alltag. In der zweiten Folge von «Eusi Landchuchi - Cuisine de chez nous - Cucina nostrana» geht es ins Val-de-Travers. Gaudentia Persoz lädt ihre sechs Mitstreiter zu sich nach Couvet NE ein. Die 48-Jährige kommt ursprünglich aus Sankt Gallen und ging vor 30 Jahren eigentlich nur in die Westschweiz, um Französisch zu lernen. Heute lebt sie noch immer dort, zusammen mit ihrem Ehemann und den beiden gemeinsamen Töchtern. Vor zehn Jahren, als die Herstellung und der Verkauf von Absinth wieder erlaubt worden war, liess sich Gaudentia von der Grossmutter ihres Mannes in die Geheimnisse der Absinth-Destillation einweihen. So wurde sie zur ersten weiblichen Absinth-Destillateurin der Region und stellt jährlich 10 000 Liter des traditionellen Anisgetränkes her. Nicht verwunderlich also, startet der Ausflug ins Val-de-Travers für die sechs Gäste auch gleich mit einer Kostprobe. In einer Hütte am Waldrand serviert die Gastgeberin aus der Romandie ihren Mitstreitern den Aperitif, bevor anschliessend im Familienbetrieb das Dreigangmenü serviert wird. Mit 0 bis 10 Punkten können die Wettbewerbsgegner Gaudentias Gastfreundschaft, aber auch ihre Kochkünste bewerten. Ob sie mithilfe der Grünen Fee den Sieg für ihre Region einheimsen kann?
09:55
Der dritte kulinarische Ausflug führt die Hobbyköchinnen und -köche nach Meilen ZH an den Zürichsee. Im 300-jährigen Weinbauernhaus der alteingesessenen Winzerfamilie Schwarzenbach lebt seit vier Jahren auch Marilen Muff. Sie ist die Freundin von Alain Schwarzenbach, dem Sohn der Familie. Marilen ist Winzerin mit Leib und Seele. Ihre Liebe zum Wein spiegelt sich auch in ihrer Küche wider. Ihre Gäste empfängt sie mitten im Weinberg. Zum Apéro kredenzt sie ihren ersten eigenen Wein, einen Rheinriesling. Marilen kocht am liebsten mit frischen Produkten aus der Region. Für ihre Vorspeise braucht sie einen Hecht aus dem See. Ob dem ortsansässigen Fischer einer ins Netz geht? Marilen kann gut improvisieren, doch die Hechtklösse zur Vorspeise hat sie fest eingeplant. Als Hauptgang gibt es Kalbsbäggli. Das sind die Wangen vom Kalb, also ein eigentlich eher zähes Stück Fleisch. Sechs Stunden Garzeit im Ofen machen aber bestimmt auch die zähesten Bäggli zart. Zum Dessert gibt es zweierlei vom Verjus, ein Mousse und ein Sorbet. Verjus ist ein Saft aus jungen grünen Trauben, der als Zitronenersatz dient. Natürlich gibt es zu jedem Gang den dazu passenden Wein vom Zürichsee. Ob Marilen mit dieser Zürcher Mariage aus Essen und Wein bei ihren Gästen punkten kann? Bewertet werden nicht nur Marilens Kochkünste, sondern auch ihre Rolle als Gastgeberin auf einer Punkteskala von 1 bis 10.
10:45
Seit 1995 bietet die «Kulturzeit» von Montag bis Freitag aktuelle, kritische und vertiefende Kulturberichterstattung. Das 3sat-Partnerformat von ZDF, ORF, SRF und ARD blickt über Sender- und Ländergrenzen. In Kunst und Kultur sucht das Magazin Antworten auf die Fragen von heute. Präsentiert von Moderatorinnen und Moderatoren aus drei Ländern und von vier Sendern.
11:20
Entdecken, erleben, verstehen und staunen: «Wissen@SRF» zeigt das Beste aus dem digitalen Wissens-Universum von SRF.
12:00
«3 auf zwei» gibt es jetzt auch in den Mittags- und Nachmittagsstunden: SRF zwei schaltet an den meisten Werktagen live ins Radio SRF 3-Studio und bringt das Radio zum Anschauen in die gute Stube.
15:00
16:10
In der Super League treffen die besten Fussballteams der Schweiz aufeinander. Sie spielen um den Meistertitel, den Einzug in die europäischen Clubwettbewerbe und gegen den Abstieg. SRF überträgt in jeder der 38 Runden ein Spiel live.
19:30
Die französische Surferin Justine Dupont möchte in Hawaii die Weltelite der Frauen an der jährlichen Challenge «Jaws» auf den riesigen Wellen schlagen. Ein brutaler Unfall bringt sie ins Spital. Nach Monaten der Rehabilitation kämpft sie sich an die Spitze zurück und riskiert in Maui alles.
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
Veronica Fusaro vertritt die Schweiz am «Eurovision Song Contest» 2026 in Wien. Der Film «Veronica Fusaro - Eine Musikerin nutzt ihre Stimme» folgt der Musikerin in einer entscheidenden Phase ihrer Karriere - zwischen persönlicher Geschichte, künstlerischem Anspruch und internationaler Bühne. Der Film kehrt mit Veronica Fusaro an den Anfang zurück: in die Oberstufe in Thun BE, wo sie ihre ersten Songs schrieb und ihre musikalische Reise begann. Er führt an die Orte ihrer ersten Auftritte, auf die Aula-Bühne, in eine Bar in Thun und in ihr Studio - Orte, an denen Ideen entstehen und Musik Form annimmt. Gleichzeitig können die Zuschauerinnen und Zuschauer hautnah dabei sein, wenn sich alles auf den «ESC» zuspitzt: bei Fotoshootings und Presseterminen, dem Videodreh zu «Alice», in intensiven Proben zur grossen Show und in einem Alltag, der von Termin zu Termin führt. Zwischen Bühnenbildproben in Stockholm und Konzerten in der Schweiz zeigt sich ein Leben im Spannungsfeld zwischen ihrer Kunst, Organisation und Energiemanagement. Im Zentrum steht dabei «Alice». Mit dem Song bringt Veronica Fusaro ein Thema auf die Bühne, das ihr besonders wichtig ist: Gewalt an Frauen. Ohne Pathos, aber mit klarer Haltung wird sichtbar, wie eng ihre Musik mit ihrer persönlichen Überzeugung verbunden ist. In der entscheidenden Phase begleitet die Kamera Veronica bis nach Wien, zu den ersten Proben auf der grossen «ESC»-Bühne, durch Zweifel, Druck und letzte Anpassungen - bis hin zu dem Moment, auf den alles zuläuft.
21:00
Veronica Fusaro tritt mit dem Song «Alice» im zweiten Halbfinale des «Eurovision Song Contest» mit der Startnummer 7 gegen 14 internationale Konkurrentinnen und Konkurrenten an. Sven Epiney kommentiert die Sendung für SRF.
23:20
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
23:25
23:40
So auch Anna. Sie ist passionierte Jodlerin und performt mit dem Jugendchor Jutz am Jodlerfest in Sempach LU ein moderneres Stück. Dabei hält sie einerseits an Traditionen fest, um diese zu erhalten. Andererseits nimmt sie Änderungen in Texten vor, um diese dem Puls der heutigen Zeit anzupassen. Livio bekommt von Anna einen Crashkurs im Jodeln und spricht mit ihr über den Spagat zwischen Fortschritt und Tradition.