18:00
Das Ende des «Global Racing Teams» Skifahrer aus Nationen, welche über keine grossen Skiteams mit entsprechender Infrastruktur und finanziellen Möglichkeiten verfügen, haben sich in den letzten Jahren jeweils zum «Global Racing Team» zusammengefunden. Nun zieht sich Paul Epstein, Gründer und Treiber dieses Teams, zurück und Athleten wie der Belgier Sam Maes müssen sich für die nächste Saison neu organisieren. Die Rettung des Traditionsclubs Volley Näfels, ein Traditionsclub im Schweizer Spitzenvolleyball, stand in dieser Saison vor dem Ende. Nach dem Ausstieg von Sponsoren und Strategiefehlern im Vorstand war das Geld knapp geworden. Im letzten Moment ist der Konkurs dank einer grossen Solidaritätswelle abgewendet worden. Trotzdem: Tradition schützt vor Problemen nicht - auch Spitzenvolleyball ist finanziell kein Selbstläufer. Mehrkampf - Auf allen Ebenen aufwändig Die Mehrkämpfer in der Leichtathletik: oft als die «Könige der Leichtathletik» betitelt. Von einem königlichen Leben sind sie aber weit entfernt, denn Mehrkampf betreiben ist auf vielen Ebenen aufwändig. Simon Ehammer braucht jede sich bietende Einnahmequelle, um seiner Passion auf höchstem Niveau nachgehen zu können. Im Studio gibt Ehammer Einblicke in sein KMU.
19:00
Laurie Lubbe ist Freestylerin und trainiert im Windtunnel für die französischen Meisterschaften. Die 25-jährige gehört zur französischen Nationalmannschaft. Die Herausforderung liegt darin, in einem Luftstrom von 200 Stundenkilometern den eigenen Körper zu kontrollieren. Die kleinste Bewegung hat enorme Folgen. Eine Bewegung der Hände zum Beispiel kann eine plötzliche Drehung bewirken, für das Auf- und Absteigen reicht es, den Oberkörper zu strecken oder zu entspannen. Der Windtunnel wird überwiegend von Fallschirmspringerinnen und -springern genutzt. Sie trainieren hier Übungen, die sie sonst am freien Himmel machen.
20:05
Geheimagent 007 alias James Bond (Daniel Craig) hat eben erst seine Lizenz zum Töten erworben, als er in Madagaskar nach einer spektakulären Verfolgungsjagd eine ganze Botschaft in die Luft sprengt. Darüber verärgert lässt seine Chefin M (Judi Dench) den wilden Agenten erst einmal unbeschäftigt. Doch das liegt James Bond überhaupt nicht. Er macht sich auf eigene Faust auf zu den Bahamas, wo er hofft, dem Gangster Le Chiffre (Mads Mikkelsen) auf die Schliche zu kommen. Es gelingt ihm, einen von Le Chiffre geplanten Coup zu vereiteln. Der Gangster bereitete die Vernichtung eines der grössten Flugzeuge der Welt vor und verkaufte alle seine Aktien der massgeblich an dem Flugzeug beteiligten Firma. Weil er sich durch Bonds Eingreifen komplett verspekuliert hat, plant er, das Geld für seine Schulden, die er weltweit hat, bei einem Pokerspiel zu gewinnen. Dort sitzt ihm ausgerechnet James Bond gegenüber, der in Begleitung seiner zauberhaften Geldgeberin Vesper Lynd (Eva Green) ebenso professionell blufft wie Le Chiffre. Doch dieser verliert nicht gerne, und Bond findet sich bald in einer brenzligen Situation wieder. Mit «Casino Royale» verfilmte Martin Campbell («Golden Eye») das erste Buch von Ian Flemings Bond-Reihe von 1953 neu. In der Rolle des Geheimagenten ist hier nach Pierce Brosnan zum ersten Mal Daniel Craig zu sehen, dessen Filmografie bis in die frühen 1990er-Jahre zurückreicht. Der sechste offizielle Bond-Darsteller wurde von der Presse der «erste Bond aus der Arbeiterklasse» genannt, einerseits wegen Craigs Herkunft, aber auch weil dieser dem bisher praktisch unfehlbaren James Bond mit seiner Darstellung ein um einiges härteres, aber auch verletzlicheres Image bescherte. Jörg Gerle vom «Film-Dienst» schrieb über Craig als Bond: «Daniel Craig gibt seinem Charakter jene Härte zurück, die er bei Fleming hatte, eine Kälte (...), die mitunter erschreckt, dem Charakter aber auch eine interessante Tiefe und Ambivalenz verleiht.»
22:30
Es ist das Zeitalter der Wikinger: Jahre bevor er zum mächtigen Kämpfer wurde, war Amleth (Alexander Skarsgård) ein Prinz, der ausersehen war, das Reich seines Vaters, König Aurvandill (Ethan Hawke), zu regieren. Seine Mutter, Königin Gudrún (Nicole Kidman), wachte über ihn, um sicherzustellen, dass er bereit ist, den Platz seines Vaters einzunehmen. Nach der Rückkehr des Königs aus der Schlacht brechen Vater und Sohn spät in der Nacht in einen nahegelegenen Wald auf, um ein Ritual durchzuführen, das sie als Könige verbinden soll. Mit Hilfe des Hofnarren Heimir (Willem Dafoe) wird das Ritual vollzogen, wobei Amleth schwören muss, dass er seinen Vater rächen wird, sollte dieser getötet werden. Das Ende kommt schneller, als dem jungen Amleth lieb sein kann, denn nach Verlassen der heiligen Stätte geraten sie in einen Hinterhalt von Aurvandill Bruder Fjölnir (Claes Bang) der den König niederschlachtet. Amleth kann gerade noch entkommen, muss dann aber zusehen, wie sein Onkel nach dem Verrat den Platz des Vaters auf dem Thron einnimmt und Königin Gudrún als seine eigene Braut entführt. Amleth flüchtet in einem kleinen Boot aufs offene Meer. «Ich werde dich rächen, Vater. Ich werde dich retten, Mutter. Ich werde dich töten, Fjölnir», wiederholt er wie ein Mantra, das ihn auch als Erwachsenen weiter begleitet. Zusätzlich angefeuert wird sein Rachewunsch nach von einer Seherin (Björk), die ihn in seinem Schicksal bestärkt. Er verkleidet sich als Sklave auf einem Schiff, das zu einer Insel fährt, auf die sich sein Onkel zurückgezogen hat, nachdem er als König abgesetzt wurde und mit Königin Gurdún und seinen beiden Söhnen ins Exil gehen musste. Auf dem Weg dorthin verliebt er sich in die Sklavin Olga (Anya Taylor-Joy), einer Zauberin, die ihm dabei zu helfen verspricht, seine Rache zu vollenden. Robert Egger, der sich im Genre des Horrorfilmes mit «The Witch» und «The Lighthouse» einen Namen als origineller Autor gemacht hat nahm sich für seinen dritten Langfilm eine Rachegeschichte vor, die auf der skandinavischen Legende von Dänenprinz Amleth basiert, die keinen Geringeren als William Shakespeare zu seinem «Hamlet» inspirierte.