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Angel Egli, auch als Musiker Mimiks bekannt, sitzt still auf einem Stuhl, den Blick gesenkt, um ihn herum eine Filmcrew. Dann ruft jemand «Action» - und der Luzerner ist voll da. Was man auf der Bühne nicht sieht: Der 34-Jährige ist introvertiert. «Ein Stereotyp ist, dass man die ganze Zeit in negativen Gedanken schwirrt», sagt er. «Aber für mich ist Introvertiertsein wirklich sehr schön. Ich bin gerne allein.» Genau das hat Reporterin Michèle lange nicht verstanden - auch nicht bei Laura Arnold, ihrer besten Freundin seit dem Kindergarten. Die 27-Jährige verbringt ihre Wochenenden am liebsten allein. Grosse Gruppen leeren ihre «Social Battery». Erst im Gespräch für die Reportage erfährt Michèle, wie sich gemeinsame Ausgänge für Laura angefühlt haben: «Du bist halt jemand, der auf die Menschen zugeht. Ich habe mich immer unwohl gefühlt und mich nie getraut, das zu sagen.» Was unter Freundinnen verhandelbar ist, wird im Job schwieriger. Eine US-Studie zeigt: Introvertierte gelten am Arbeitsplatz als weniger kompetent und weniger warmherzig. Emanuel Wandji Tchatat kennt das. «Wenn eine Person ruhig ist, gilt sie schnell als desinteressiert», sagt der 28-jährige Basler. «Oder im ersten Moment wirke ich arrogant.» Heute ist er Teil der Geschäftsleitung einer Beratungsagentur und hat ein Buch geschrieben: «Introvertiert und sichtbar». Seine Botschaft: «Sobald man akzeptiert, dass man so ist, wie man ist, kann man auch die Stärken nutzen.»
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Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
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Der freie Journalist Juan Romero (Elyas M'Barek) ist mit dem Fotografen Milo (Michael Ostrowski) auf einer Reportagereise im Süden der USA. Ihr Thema: Der Flüchtlingsstrom aus den lateinamerikanischen Staaten in die USA. Das deutsche Nachrichtenmagazin «Chronik», Auftraggeber der Reportage, macht Druck. Romero möge sich beeilen, sein Beitrag soll Aufhänger der kommenden Ausgabe werden. Zudem, so wird Romero informiert, werde seinem Artikel ein zweiter zur Seite gestellt. In diesem soll es um US-amerikanische Grenzschützer gehen, die es als ihre Aufgabe sehen, die lateinamerikanischen Migranten und Migrantinnen nicht in die USA gelangen zu lassen: die sogenannten «Border Wolves», eine für ihre brutale Vorgehensweise bekannte Gruppe ultrapatriotischer US-Bürger. Romero bezweifelt, dass diese Gruppe sich mit Pressevertretern treffen würde, doch offenbar hatte ein Kollege Glück. Lars Bogenius (Jonas Nay), der aufstrebende Star unter den deutschen Reportern, hat ein Interview mit einem Mitglied der «Border Wolves» bekommen und den Text bereits abgeliefert. Bogenius' Erfolgssträhne geht nach der USA-Reportage weiter. Moreno schaut dem sprachlos zu: Wie schafft es der junge, zurückhaltende Journalist, an diese unglaublichen Geschichten zu kommen? Das Interview mit dem Mitglied der «Border Wolves» lässt Romero aber keine Ruhe. Er beginnt Nachforschungen anzustellen. Das Problem nur: Niemand interessiert sich für seine Bedenken, ob Bogenius dieses Interview je geführt hat.