17:55
Charles Roulin ist Kunstschmid. Er schnitzt winzige Darstellungen von Natur und Tieren in die Stahlklingen seiner Messer. Jedes Stück ist ein Unikat und erfordert ein bis zwei Monate Arbeit. Der Genfer verkauft seine Messer bis nach China, Russland oder in die USA.
18:20
In einer Werkstatt in Chexbres vereinigen eine Künstlerin und ein Eisenschmied ihre Leidenschaft. Sie schmieden Eisen und fertigen daraus einzigartige Stücke. Im Feuer und im Rhythmus der Hämmer entsteht eine echte Freundschaft zwischen einer talentierten jungen Frau und einem erfahrenen alten Schmied.
19:00
1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
19:10
1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
Ein CIA-Agent namens Protagonist (John David Washington) wird bei einem Einsatz in der Oper von Kiew Zeuge, wie ein Einschussloch aus der Wand verschwindet, als ob ein Film rückwärts liefe. Die vermeintliche Sinnestäuschung ist der Vorgeschmack auf einen epischen Kampf: Die Zukunft hat der Vergangenheit den Krieg erklärt. Protagonist erfährt von einem Verfahren, die Existenz von einzelnen Gegenständen zeitlich umzukehren - sie existieren rückwärts. So kann eine Pistolenkugel einschlagen, bevor sie überhaupt abgefeuert wurde. Diese Umkehr physikalischer Gesetze, rückwärts existierende Objekte und gar Krieger im Rückwärtsgang kommen aus der Zukunft in die Gegenwart, als Rache für unseren Raubbau an zukünftigen Generationen. Die Jagd nach den Urhebern dieser die Vorstellungskraft übersteigenden Technologie führt Protagonist und seinen Helfer (Robert Pattinson) zum Waffenhändler Sator (Kenneth Branagh). Über dessen wie eine Gefangene gehaltene Ehefrau (Elizabeth Debicki) findet Protagonist Zugang zur Yacht des grössenwahnsinnigen Russen. Schon beim Kennenlernen droht Sator den CIA-Agenten umzubringen. «Versuchen Sie nicht, es zu verstehen - fühlen Sie es.» Diese Dialogzeile ist so bezeichnend für «Tenet» wie für Christopher Nolans Filmschaffen überhaupt. Dem britischen Filmemacher wird seit seinem ersten, rückwärts erzählten Hit «Memento» im Jahr 2000 vorgeworfen, die erzählerische Struktur seiner oft verrätselten Thriller über alles zu stellen. Tatsächlich, wenn die Actionszenen von «Tenet» vorwärts wie auch rückwärts zugleich ablaufen, könnte einem der Schädel brummen. Besser, man lässt sich von diesem absolut ungewöhnlichen Actionspektakel überwältigen und geniesst es. Von «Memento» ist derzeit ein Remake in Arbeit. Der für «Oppenheimer» mit zwei Oscars ausgezeichnete Christopher Nolan selber arbeitet derweil an seiner nächsten grossen Kiste, von der noch nicht einmal der Titel bekannt ist. Im für 2026 angekündigte Streifen wird Robert Pattinson wieder mit von der Partie sein und weitere Stars wie Charlize Theron, Matt Damon, Zendaya und Anne Hathaway.
22:35
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:45
Reuben Feffer (Ben Stiller) ist Risikoexperte bei einer Versicherung: Wahrscheinlichkeiten und Gefahren sind sein täglich Brot. Damit, dass Lisa (Debra Messing) ihn in den Flitterwochen mit einem schmierigen Tauchlehrer betrügt, hätte aber nicht einmal der überlegte Analytiker gerechnet. Urplötzlich fristet er wieder ein Singledasein. Bei einer Vernissage trifft Reuben auf Polly (Jennifer Aniston), die unterschiedlicher nicht sein könnte: Polly sieht das Leben als Abenteuerspielplatz voller Chancen und Überraschungen. Als die beiden völlig ungleichen Charaktere sich zueinander hingezogen fühlen, sind die Abstimmungsprobleme beträchtlich. So ist das flaue Gefühl in Reubens Magen nicht primär seiner neuen Angebeteten zuzuschreiben, sondern deren Vorliebe für exotische Küche. Und mit einem blinden Frettchen als Haustier hatte sich der übervorsichtige Versicherungsmann zuvor gewiss noch nie herumschlagen müssen - ein Glück, dass Reubens bester Freund Sandy (Philip Seymour Hoffman) ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Für die Komödien «Meet the Parents» und «Zoolander», beide mit Ben Stiller in der Hauptrolle, hatte John Hamburg die Drehbücher verfasst, bei «Along Came Polly» durfte er Ben Stiller nun erstmals auch als Regisseur führen. Die Erfahrung kam Hamburg dabei zugute: Im Wissen, dass Stiller im Film dann am lustigsten ist, wenn ihm das Schicksal möglichst übel mitspielt, lässt er keine Möglichkeit ungenutzt, Reuben Feffer in haarsträubende Situationen zu versetzen. Besetzt ist die schamlose Komödie neben Stiller mit durchwegs achtbaren Darstellern, so Jennifer Anniston, dem im Februar 2014 verstorbenen Oscarpreisträger Philip Seymour Hoffman («Capote»), Debra Messing («Will & Grace») und Alec Baldwin («The Departed»). Als Tauchlehrer spielt Hank Azaria mit, der seine grössten Erfolge bislang inkognito feierte. Er spricht nämlich mehrere Figuren in der englischsprachigen Originalfassung von «Die Simpsons»; in der überaus populären Zeichentrickserie leiht er seine Stimme dem Barkeeper Moe, dem Ladenbesitzer Apu sowie dem knorrigen Schiffskapitän.