13:05
Das New Yorker Naturkundemuseum hat schon ruhigere Tage und Nächte gesehen. Mit all den Exponaten aus verschiedenen Epochen ist auch die Begeisterung der Bevölkerung für die Ausstellungen zu neuem Leben erwacht. So sind denn auch die lebendigen Exponate die Attraktion der grossen Eröffnungsgala - und ihr Untergang. Denn als Teddy Roosevelt (Robin Williams) die herausgeputzten Gäste mit seiner Flinte bedroht und Attila der Hunnenkönig mit einem Rudel Wildtiere den Festsaal stürmt, ist die Partystimmung im Keller. Der Grund für den Trubel ist schnell gefunden: Die mystische Tafel von Ahkmenrah, die den Römer Octavius (Steve Coogan), den Cowboy Jedediah (Owen Wilson) sowie all die historische Figuren und Kreaturen erweckt hat, verliert ihre Zauberkraft, die Ausstellungsobjekte drehen durch. Weil einzig der im British Museum aufbewahrte Pharao helfen kann, jettet der Museumswärter Larry (Ben Stiller) mit Teddy, Octavius und ihren Freunden nach London. Ahkmenrahs Tafel erweckt dort unter anderem Sir Lancelot (Dan Stevens), der nicht nur ritterliche Absichten hat, und ein Modell des Vesuvs - mit brandgefährlichen Folgen für die zwerghaften Octavius und Jedediah. Regisseur Shawn Levy bringt mit «Das geheimnisvolle Grabmal» die «Nachts im Museum»-Trilogie zum Abschluss, die 2006 ihren Anfang hatte. Mit ihrem Slapstick und modernsten Spezialeffekten wurden die Filme zum Vergnügen für die ganze Familie. Auch der dritte Teil hält einige ausgeklügelte Pointen bereit - so zum Beispiel eine Verfolgungsjagd durch M. C. Eschers berühmte Lithografie «Relativität», in der die Erdanziehung spektakulär ausser Kraft gesetzt wird. Eine wehmütige Note erhält dieser Abschlussfilm dadurch, dass er zum letzten Mal den grossen Komiker Robin Williams auf die Leinwand bringt, der im August 2014 aus dem Leben schied. Überdies markiert «Das geheimnisvolle Grabmal» fast die Abschiedsvorstellung für den kurz vor Williams verstorbenen Mickey Rooney, der mit Auftritten in über 300 Filmen eine US-Kinolegende ist.
14:40
Der Schweizer Cup schreibt regelmässig eigene Geschichten - von Volksfesten, aufmüpfigen Underdogs und sensationellen Niederlagen. SRF überträgt in jeder Runde ausgewählte Spiele live. Weitere Partien mit Beteiligung von Super-Ligisten können online im Livestream verfolgt werden.
17:10
Die Reihe «Abenteuer Spanien» zeigt das Land von seinen schönsten Seiten: Im Mittelpunkt stehen Flora und Fauna, beeindruckende Landschaften jenseits der Touristenpfade, vergessene Kulturschätze - und die Menschen, die ihre Traditionen lieben und in der Moderne Europas angekommen sind.
18:00
Giga war gestern, heute gibt's Ultra Ob ein 160-Kilometer-Berglauf oder ein Radrennen quer durch Europa: Die Faszination für lange Distanzen wächst. Ultra-Sportler erzählen, warum sie sich das antun, und ein Soziologe erklärt, woher diese Faszination stammt. Verliebt in die Stadt Basel Slalomfahrer Laurie Taylor hat das Skifahren einst in einer Halle in England gelernt. Seit er in Basel lebt, schätzt er die Nähe der Berge. Dank seiner Frau, die in der Pharmaindustrie arbeitet, kennt er die Stadt inzwischen bestens. Die Tour de France Femmes als Quotenknüller Der Start in der Schweiz vor zahlreichen Fans und Marlen Reussers Sieg im Zeitfahren: Erstmals hat die Frauen-Tour mehr Zuschauer erreicht als jene der Männer. Unser Studiogast erzählt, wie sich der Frauen-Radsport entwickelt hat.
19:00
Runde für Runde schreibt der Schweizer Fussballcup seine eigenen Geschichten. Eine Sensation liegt in der Luft, wenn ein unterklassiger Verein einem Super-Ligisten ein Bein zu stellen versucht. Das Magazin bietet den Rundumservice mit den besten Spielen, Szenen und Toren der aktuellen Cup-Runde.
20:05
23:05
«Ich kann nicht glauben, dass ich das zugelassen habe», hinterfragt sich Hutch Mansell (Bob Odenkirk), nachdem ein Ganovenpärchen das Haus seiner Familie überfallen hat. Der Familienvater hatte zwar einen Golfschläger zur Hand, liess die Einbrecher jedoch ziehen - die spöttischen Blicke der herbeigerufenen Blicke sind ihm ebenso sicher wie die Enttäuschung von Frau und Sohn. Doch der vom Alltag zermürbte Revisor lässt die Sache nicht auf sich sitzen. Er hat am Handgelenk eines Einbrechers ein lateinamerikanisches Motiv bemerkt und beginnt nun in einem Tätowierstudio die Suche nach den Tätern. Dabei entfesselt Hutch in sich Kräfte, die er längst vergessen hatte - die er auch bitter nötig hat. Denn ehe er sich es versieht, hat der brave Buchhalter sich mit der Gang des Russen Yulian Kuznetsov (Aleksey Serebryakov) angelegt. Mit Anleihen bei David Cronenbergs «A History of Violence» lässt es der im Westen mit «Hardcore Henry» bekanntgewordene Moskauer Ilya Naishuller in diesem Actionfilm richtig krachen. Hatte sich sein Actionfilm von 2015 durch die konsequente Ich-Perspektive eines Videogames sowie ein gerütteltes Mass an Brutalität ausgezeichnet, bricht er die auch in «Nobody» reichlich vorhandene Gewalt immer wieder mit Ironie und lakonischem Witz. Ein solcher ist eigentlich auch die Besetzung des Titelhelden mit Bob Odenkirk, dem windigen Anwalt aus der Hitserie «Breaking Bad», der sich als Actionheld unerwartet gut schlägt - und auch der noch ältere Christopher Lloyd («Back to the Future») als sein Vater erweist sich als überraschend wehrhafter Nobody. «Üppige Schiessereien. Grosse Explosionen. Epische Faustkämpfe. Bob Odenkirk musste zwei Jahre lang Kampftraining absolvieren, um die Szenen selbst spielen zu können», zeigte sich «Der Bund» beeindruckt.