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Bereits mit 15 Jahren spielt Renato Tosio in der ersten Mannschaft des EHC Chur. Später, beim SC Bern, gelingt ihm ein schier unglaublicher Rekord: Er steht bei allen 655 Meisterschaftsspielen im Tor - fällt kein einziges Mal aus. «Der Antrieb für meinen Durchhaltewillen ist Freude», betont er. Die Freude mache bereit, an Grenzen zu gehen und dranzubleiben. Aber auch der Lebensstil sei entscheidend. Sein Glaube begleitet ihn während seiner Karriere als Ort der Ruhe und Kraftquelle. Trotz Erfolg bleibt Tosio bodenständig. Ein Wechsel in die NHL ist kurz Thema, doch die Familie hat Vorrang. Seine Frau steht seit den frühen Jahren an seiner Seite, gemeinsam ziehen sie drei Kinder gross: «Ich habe meinen sportlichen Erfolg auch meiner Frau zu verdanken. Das funktioniert nur als Team.» Nach seiner Eishockeykarriere führt ihn das Berufsleben über Umwege zum Golfclub Domat/Ems, wo der gelernte Hochbauzeichner seit 13 Jahren als Manager tätig ist. Sein Glaube an Gott prägt Tosios Alltag weiterhin - und erinnert ihn auch daran, dass sein Leben «auf der Sonnenseite» keine Selbstverständlichkeit ist.
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In dieser Episode wird Rapper EAZ zu Soldat EAZ der Schweizer Armee. Seine Geduld, sein Wille und seine Kraft werden hart auf die Probe gestellt. Doch Soldat EAZ zeigt sich trotz stressigen und anstrengenden Situationen mutig und zielstrebig. Wie gut er das Ganze übersteht, wird im Video gezeigt.
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Stucki und Gnägi mit neuer Aufgabe Am Seeländischen Schwingfest teilen sich die zurückgetretenen Stars den Job als technische Leiter der Gastgeber. Christian Stucki als Coach, Florian Gnägi als Einteiler. Berglauf-Nation Schweiz Seit Jahren gehört die Schweiz zu den besten fünf Nationen im Berglauf. Unsere Reportage zeigt, dass nicht nur die Ausdauer entscheidend ist, sondern auch die richtige Technik, v. a. beim Bergablaufen. Snooker-Talent Der 16-jährige Jenson Schmid hat sein Leben voll auf den Snooker-Sport ausgerichtet und trainiert sechs bis acht Stunden täglich. Mit Erfolg: Schon heute schlägt der Gymnasiast Gegner, die viel älter sind als er.
19:00
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Die Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 15. bis 31. Mai 2026 in der Schweiz statt. Das WM-Magazin macht täglich an einem anderen speziellen Ort in der Schweiz Halt. Im mobilen Studio empfangen die Moderatoren Fabienne Gyr und Lukas Studer prominente Gäste, vertiefen den WM-Tag und bieten Hintergründe zur Heim-WM.
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Für kurze Zeit sieht es aus, als sei Cecilia Kass (Elisabeth Moss) gerade noch einmal davongekommen - mehr noch, als wende sich alles zum Guten. Die Architektin konnte aus dem Gefängnis flüchten, das die Villa ihres gewalttätigen Ex darstellte, und nach seinem Freitod erhält sie aus dem Testament gar eine erkleckliche Abfindung. Doch all dies ist zu gut, um wahr zu sein. Plötzlich nämlich häufen sich in Cecilias Leben unerklärliche Vorkommnisse, wichtige Unterlagen verschwinden spurlos und die junge Frau fühlt sich beobachtet. Während die meisten an ihrem Verstand zweifeln würden, hat Cecilia einen anderen, noch schlimmeren Verdacht. Denn ihr Ex arbeitete an einem Hightech-Tarnanzug, der den Träger unsichtbar machen kann. Cecilia dämmert, dass der vermeintlich Verstorbene zurückgekehrt ist, um ihr Leben zu zerstören. Niemand, nicht einmal ihr befreundeter Polizist James (Aldis Hodge), nimmt Cecilia die Geschichte von der unsichtbaren Bedrohung ab - bis es schon fast zu spät ist. Leigh Whannell, der Regisseur des beeindruckenden Hightech-Actionfilmes «Upgrade», lässt es mit «Der Unsichtbare» nicht bei einer Neuauflage eines altgedienten Stoffes bewenden. Gab der von Claude Reins 1933 gespielte Unsichtbare in James Whales gleichnamigem Klassiker eine tragische Figur ab, die nur dank Verbandsmaterial von ihrer Umwelt erkannt werden konnte, ist er fast 100 Jahre später ein perfider Angreifer. Nur schon der Wechsel der Perspektive quasi vom Täter zum Opfer ist ein Geniestreich: Als kaum fassbare Bedrohung einer traumatisierten Frau, der niemand glaubt, gerät der packend inszenierte Horror des Filmes zur schlagkräftigen Allegorie auf die #metoo-Schandtaten.