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Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
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Durham in den 1980er-Jahren. Die Minenarbeiter sind im Dauerstreik, und der Alltag in den Backsteinsiedlungen der Arbeiterklasse ist kein Zuckerschlecken. Auch Jackie Elliot (Gary Lewis) und sein ältester Sohn Tony (Jamie Draven) sind an vorderster Streikfront mit dabei. Seinen jüngeren Sohn Billy (Jamie Bell) schickt Jackie in die nahe Boxschule, damit der verträumte Elfjährige für die harte Zukunft besser gerüstet ist. Das Schicksal will es jedoch, dass sich die Knaben vom Boxunterricht die Trainingshalle mit der lokalen Ballettgruppe unter der Leitung der burschikosen Mrs. Wilkinson (Julie Walters) teilen müssen. Und schon bald entdeckt Billy seine Leidenschaft für den Tanz. Er beginnt, vorerst noch zögernd, mit den Mädchen mitzutrainieren. Mrs. Wilkinson ist von seinem aussergewöhnlichen tänzerischen Talent überzeugt und ermutigt ihn, die Boxhandschuhe ganz an den Nagel zu hängen: Sie will, dass er zum Vortanzen an die Royal Ballet School in London fährt. Doch ausser seinem besten Freund Michael (Stuart Wells) kann Billy sich niemandem anvertrauen. Denn für seinen Machovater, der seit dem frühen Tod seiner Frau vom Leben enttäuscht und durch seine Arbeitslosigkeit verbittert ist, wäre eine Ballettkarriere seines Sohnes eine Beleidigung der Familienehre: Tanz ist Frauensache, die - wenn Männer sie betreiben - womöglich homosexuell macht. «Billy Elliot», die herzerwärmende Geschichte eines Arbeiterjungen, der sich allen Widerständen zum Trotz seinen Traum vom Tanzen erfüllt, war weltweit ein grosser Kinoerfolg und ist seit Langem auch als Musical in der Schweiz zu sehen. Theaterregisseur Stephen Daldry spielt in seinem Spielfilmerstling geschickt mit Versatzstücken des Musicals und des englischen «Kitchen sink»-Dramas, wenn er teilweise surreal anmutende, perfekt choreografierte Tanzszenen inmitten der rauen Realität einer Arbeitersiedlung entstehen lässt. Die Kritiker reagierten begeistert: «Die Tanzszenen sind elektrisierend», schrieb das US-Branchenmagazin «Entertainment Weekly». Und der «Boston Globe» meinte: «Der beste Tanzfilm seit Jahren.» «Billy Elliot» wurde für drei Oscars nominiert und mit drei Bafta-Awards ausgezeichnet. Der damals 14-jährige Jamie Bell, selber ein begabter Nachwuchstänzer, erhielt den Bafta als «Bester Hauptdarsteller».
22:00
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22:15
Die erfolgreiche New Yorker Autorin Elizabeth Gilbert (Julia Roberts) steckt in einer tiefen Lebenskrise. Ihre Ehe mit Steven (Billy Crudup), ihr Haus, ihr gut situiertes Leben, ihr Freundeskreis - nichts scheint ihr mehr Spass zu machen oder etwas zu bedeuten. Die Trennung von Steven nach acht Jahren ist schmerzlich, denn er will sie nicht gehen lassen. Doch auch ihr neuer, um einiges jüngerer Lover David (James Franco), mit dem sie zu Meditieren beginnt, gibt Liz nicht den Sinn im Leben, nachdem sie sucht. Gegen den Rat ihrer besten Freundin Delia (Viola Davis) beschliesst sie, ihr geordnetes Leben hinter sich zu lassen und eine einjährige Weltreise anzutreten. Zuerst landet Liz in Italien, wo sie voller Eifer die Sprache lernt und mithilfe neuer Freunde den kulinarischen Genüssen frönt und die Freuden des Dolce far niente entdeckt. Nach vier Monaten beschliesst sie, nach Indien zu fahren, um in einem Ashram ihre spirituelle Seite zu erwecken. Sie macht Yoga, meditiert und schrubbt Böden. Wenn immer sie zu zweifeln beginnt, bringt der resolute Texaner Richard (Richard Jenkins), der selber mit Familienproblemen zu kämpfen hat, sie wieder auf den richtigen Weg zurück. Ein Heiler und Medizinmann (Hadi Subiyanto) verhilft ihr schliesslich zur inneren Ausgeglichenheit. Auf dem letzten Teil ihrer Reise in Bali schliesslich erlebt Liz dank der Begegnung mit dem Brasilianer Felipe (Javier Bardem) unerwartetes Liebesglück. Julia Roberts geht in «Eat Pray Love» auf einen Selbstfindungstrip rund um die Welt. Cinema.de lobt: «Regisseur Ryan Murphy, der vornehmlich für TV-Serien wie 'Nip/Tuck' und 'Glee' gearbeitet hat, lädt mit seiner sinnlichen Inszenierung zum Träumen ein. Atemberaubende Landschaftsbilder wechseln mit beeindruckenden Detailaufnahmen, sodass dem Zuschauer beim Anblick von italienischen Spezialitäten das Wasser im Mund zusammenläuft.» Auch wenn nicht alle Kritiken so positiv waren, das Publikum lässt sich gern von Elizabeth Gilbert und Julia Roberts verführen: Der autobiografische Bestseller von Gilbert wurde über acht Millionen Mal verkauft, die gleichnamige Verfilmung mit Roberts spielte an den Kinokassen weltweit über 200 Millionen Dollar ein.