Hundertausende von Bergnarzissen, so sagen die Seewiser, sollen oberhalb des Dorfes Mitte Mai bis Mitte Juni blühen. Da das Wetter im Prättigau macht, was es will, strecken die Blumen ihre Köpfe nicht ganz so zahlreich hervor, wenn Nik vorbeiwandert. Die Narzisse oder das Geissblüemli, wie die Pflanze auch genannt wird, ist sehr giftig und wird von Geiss, Kuh und Maus gemieden, wie der Feldmauser am Wegrand erzählt: Florian Fausch stellt im Frühling den Nagetieren nach, die sonst grosse Schäden auf seinen Matten anrichten würden. Das Wetter im Prättigau ist unbeständig. Auf seiner Reise erlebt Nik, Sonne, Regen und einen kräftigen Wintereinbruch mit Schnee bis in tiefe Lagen. Nina Caprez, eine der weltbesten Felskletterinnen, will Nik den Rätikon zeigen. Hier an der Grenze zu Österreich finden sich viele Lieblingsrouten der jungen Frau. Nik und Nina treffen sich in Küblis in der Kletterhalle, bevor sie «hinter dem Mond links», wie die Sankt Antönier werben, eine Schneeschuhtour zur Carschinahütte unternehmen. Dort können sie Ninas schneebedeckte Kletterfelsen nur aus der Ferne bestaunen. Den Abend verbringt Nik im Hotel Sulzfluh; er probiert die Prättigauer Spezialität «Chäsgätschäder» und erlebt einen zauberhaften Sternenhimmel. Am zweiten Tag giesst es wie aus Kübeln. Nik ist froh, dass er mit Peter Egli, einem Bauern und Schlittenbauer, im Trockenen abgemacht hat. Eben hat Schlitten Nummer 600 die Werkstatt verlassen. Peter Egli baut richtig stabile, hochwertige «Gögel» wie die Schlitten im Prättigauer Dialekt heissen. Weiter zieht es Nik hinauf zu den Maiensässen von Conters. Hedi Senteler lebt ganzjährig hier oben. In wenigen Wochen kommen dann auch die Kühe hinauf. Zuvor hat Hedi Senteler für drei Wochen Künstler auf die Maiensässe eingeladen. Die Hütten, wo Kunst am Bau und in der freien Natur entsteht, sind mit einem Weg verbunden. Nik besucht mit Hedi Senteler die Kunstwerke und übernachtet im Maiensäss. Zum Abschluss seiner Reise geht Nik nach Furna. Die Streusiedlung liegt hoch über dem mittleren Prättigau. Über Nacht ist der starke Regen in Schnee übergegangen. Beni und Hänggi Bärtsch zeigen Nik, wie man Schrägzäune stellt; das sind Abgrenzungen, die ohne Nagel und Draht aufgestellt werden und die Weiden vom Grundbesitz trennen. Zum Abschluss lädt ihn die Furner Bevölkerung zu einem Spiel ein. Dazu braucht es ein «Huri», einen Bock, Schindeln und Stecken. Im Frühling nach der Schneeschmelze oder im Sommer auf der Alp «hürnen» die Furner - ein Spiel nur für Buben und Männer.
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Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens liefert seit 1953 allabendlich den Nachrichtenüberblick. Im Laufe der Jahre wurde die Sendung immer wieder angepasst - an die technologischen Entwicklungen, vor allem aber an die Bedürfnisse des Publikums. Gleich geblieben ist der Anspruch, jeden Abend die wichtigsten Themen im In- und Ausland kurz und verständlich aufzubereiten. Die «Tagesschau vor 20 Jahren» bietet einen Nachrichtenrückblick in die jüngere Geschichte: Welche Themen bewegten heute vor exakt 20 Jahren? Welche innenpolitischen Debatten und internationalen Konflikte prägten damals die Berichterstattung - und welche davon tun es bis heute? Der Blick ins Archiv bietet die Möglichkeit zum Anknüpfen, Einordnen und Erinnern.
Zum Start der Sendung wird Nik gerettet - und zwar von der alpinen Rettung Grindelwald und der Rega. Jedes Jahr finden solche Übungen statt, bei denen der Ernstfall geprobt wird. An der langen Leine wird Nik aus der Wand herausgeflogen. Weiter geht es mit dem Steinkünstler Beat Hofer. Hier am Fuss der hohen Berge sammelt er Steine und verarbeitet sie später zu Schalen, Brunnen und kleinen Kunstwerken. Nik versucht sich dabei selbst als Steinmetz. Mit dem Postauto fährt der Moderator in Anschluss über die Grosse Scheidegg ins Rosenlaui. Nach einem Besuch in der Gletscherschlucht übernachtet Nik im uralten Hotel Rosenlaui. Dort sind bereits vor Hunderten von Jahren Gäste aus aller Welt abgestiegen. Am nächsten Tag besucht Nik auf der Kaltenbrunnenalp vier junge Älplerinnen und hilft bei den Vorbereitungen für die kommende Alpsaison. Noch steht alles still, doch bereits in ein paar Tagen werden die vier jungen Frauen von über hundert Kühen auf die Probe gestellt. Zum Schluss wandert Nik zurück nach Grindelwald und bereitet sich für den grossen Gipfelsturm vor. Doch Schnee und Regen bedrohen die geplante Besteigung.
Seit 1995 bietet die «Kulturzeit» von Montag bis Freitag aktuelle, kritische und vertiefende Kulturberichterstattung. Das 3sat-Partnerformat von ZDF, ORF, SRF und ARD blickt über Sender- und Ländergrenzen. In Kunst und Kultur sucht das Magazin Antworten auf die Fragen von heute. Präsentiert von Moderatorinnen und Moderatoren aus drei Ländern und von vier Sendern.
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
Eigentlich sollte es ein Moment der Freude sein, als Joy (Elizsabeth) erneut schwanger wird. Auch wenn ihre Tochter, die sie mit ihrem Mann Will (Chris Messina) grosszieht, bereits ein Teenager ist, können die beiden die Geburt eines weiteren Kindes kaum erwarten. Doch es stellt sich bei Joy eine Fehlfunktion ihres Herzmuskels heraus, was bedeuten kann, dass sie die Schwangerschaft und vor allem die Geburt nicht überlebt. Joy reicht einen Antrag auf einen «therapeutischen» Schwangerschaftsabbruch ein, doch dieser wird von einem Gremium im Krankenhaus, das nur aus älteren Männern besteht, abgelehnt. Zu hoch seien mit fünfzig Prozent ihre Überlebenschancen. In ihrer Verzweiflung greift Joy nach einem Strohhalm, der ihr nur per Zufall in die Hände fällt. Auf einem unauffälligen Plakat in der Stadt entdeckt sie die Nummer einer gewissen Jane, die schwangeren Frauen in Notsituation Hilfe verspricht. Eine Frau namens Jane gibt es zwar nicht, dafür aber eine Gruppe feministischer Aktivistinnen, die Joy gegen 600 Dollar Gebühr einen fachgerechte Abtreibung ermöglichen. Der Eingriff verläuft ohne Komplikationen, sodass Joy ihrer Familie danach erzählen kann, dass sie eine Fehlgeburt erlitten habe. Doch sie ist den Frauen unter der Führung der resoluten Virginia (Sigourney Weaver) so dankbar und beindruckt von deren Solidarität, Kampfgeist und Entschlossenheit, dass sie bald Teil ihres Netzwerks wird.
Nachdem Roger sich unmittelbar vor der Schlacht von Alamance ins Lager der Aufständischen geschlichen hatte, wurde er von den Rotröcken aufgegriffen und gemeinsam mit zwei anderen als Warnung an einem Baum aufgeknüpft. Gross ist nun das Entsetzen, als Jamie, Claire und Brianna dort auf seinen vermeintlich leblosen Körper stossen - und umso grösser dann die Erleichterung darüber, dass Roger gerade noch am Leben ist. Trotzdem ist nach dieser schicksalhaften Verwechslung durch Gouverneur Tryons Männer nichts mehr wie vorher. Drei Monate später hat Roger noch immer seine Stimme nicht gefunden. Brianna ist besorgt und frustriert zugleich über den Zustand ihres Ehemannes, dem Claire eine Kriegsneurose bescheinigt. Auch das Geschenk des Gouverneurs von 5000 Moren Hinterland als Wiedergutmachung ändert daran vorerst nichts. Gross ist auch die Trauer über den Tod Murtaghs. Nach einem einsamen Besuch am Grab ihres heimlichen Geliebten reist Tante Jocasta ab. Auch Jamie setzt der Tod seines Freundes, Schicksalsgefährten und Patenonkels zu. In die gedrückte Stimmung platzt ein Besucher - Ian kehrt von den Mohawks zurück. Doch auch der junge Mann im Gewand der Ureinwohner scheint nicht mehr der Alte zu sein. Eine gemeinsame Mission Rogers und Ians dürfte eine Mission sein, die beiden traumatisierten Männern neuen Mut geben könnte. Doch nach der Abreise der beiden stellt Claire fest, dass in ihrem Arzneimittel giftige Wurzeln fehlen.
Claires medizinisches Können wird demnächst wieder gefragt sein, steht doch Marsalis Niederkunft unmittelbar davor. Dieses freudige Ereignis drängt jedoch ein medizinischer Notfall jäh in den Hintergrund - Jamies Gesundheit und gar sein Leben werden auf dem Spiel stehen. Nachdem Josiah westlich des Anwesens Wildspuren gesichtet hat, stellt Jamie einen Jagdtrupp zusammen, dem auch Roger angehört. Als die Gruppe eine Bisonherde sichtet, teilt Jamie seine Leute auf und schleicht sich mit Roger an. Da passiert es: Eine Giftschlange verrichtet an Jamies Bein ihr todbringendes Handwerk. Obwohl Roger geistesgegenwärtig mit einem Messer die Wunde öffnet und das Gift auszusaugen versucht, ist der Schaden bereits angerichtet. Weil sie in Jamies Nachruf gelesen haben, dass er durch ein Feuer umkommen wird, schenken Roger und Jamie der Vergiftung anfänglich wenig Beachtung. Als es dem Patienten freilich immer schlechter geht und am nächsten Tag ein Suchtrupp Jamie nach Fraser's Ridge gebracht hat, ist Claire am Ende ihres Lateins. Den Tod vor Augen, ringt Jamie seinem Schwiegersohn das Versprechen ab, sich an Stephen Bonnet zu rächen, und auch Claire befürchtet das Schlimmste.
Die «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens liefert seit 1953 allabendlich den Nachrichtenüberblick. Im Laufe der Jahre wurde die Sendung immer wieder angepasst - an die technologischen Entwicklungen, vor allem aber an die Bedürfnisse des Publikums. Gleich geblieben ist der Anspruch, jeden Abend die wichtigsten Themen im In- und Ausland kurz und verständlich aufzubereiten. Die «Tagesschau vor 20 Jahren» bietet einen Nachrichtenrückblick in die jüngere Geschichte: Welche Themen bewegten heute vor exakt 20 Jahren? Welche innenpolitischen Debatten und internationalen Konflikte prägten damals die Berichterstattung - und welche davon tun es bis heute? Der Blick ins Archiv bietet die Möglichkeit zum Anknüpfen, Einordnen und Erinnern.
Eigentlich sollte es ein Moment der Freude sein, als Joy (Elizsabeth) erneut schwanger wird. Auch wenn ihre Tochter, die sie mit ihrem Mann Will (Chris Messina) grosszieht, bereits ein Teenager ist, können die beiden die Geburt eines weiteren Kindes kaum erwarten. Doch es stellt sich bei Joy eine Fehlfunktion ihres Herzmuskels heraus, was bedeuten kann, dass sie die Schwangerschaft und vor allem die Geburt nicht überlebt. Joy reicht einen Antrag auf einen «therapeutischen» Schwangerschaftsabbruch ein, doch dieser wird von einem Gremium im Krankenhaus, das nur aus älteren Männern besteht, abgelehnt. Zu hoch seien mit fünfzig Prozent ihre Überlebenschancen. In ihrer Verzweiflung greift Joy nach einem Strohhalm, der ihr nur per Zufall in die Hände fällt. Auf einem unauffälligen Plakat in der Stadt entdeckt sie die Nummer einer gewissen Jane, die schwangeren Frauen in Notsituation Hilfe verspricht. Eine Frau namens Jane gibt es zwar nicht, dafür aber eine Gruppe feministischer Aktivistinnen, die Joy gegen 600 Dollar Gebühr einen fachgerechte Abtreibung ermöglichen. Der Eingriff verläuft ohne Komplikationen, sodass Joy ihrer Familie danach erzählen kann, dass sie eine Fehlgeburt erlitten habe. Doch sie ist den Frauen unter der Führung der resoluten Virginia (Sigourney Weaver) so dankbar und beindruckt von deren Solidarität, Kampfgeist und Entschlossenheit, dass sie bald Teil ihres Netzwerks wird.
Nachdem Roger sich unmittelbar vor der Schlacht von Alamance ins Lager der Aufständischen geschlichen hatte, wurde er von den Rotröcken aufgegriffen und gemeinsam mit zwei anderen als Warnung an einem Baum aufgeknüpft. Gross ist nun das Entsetzen, als Jamie, Claire und Brianna dort auf seinen vermeintlich leblosen Körper stossen - und umso grösser dann die Erleichterung darüber, dass Roger gerade noch am Leben ist. Trotzdem ist nach dieser schicksalhaften Verwechslung durch Gouverneur Tryons Männer nichts mehr wie vorher. Drei Monate später hat Roger noch immer seine Stimme nicht gefunden. Brianna ist besorgt und frustriert zugleich über den Zustand ihres Ehemannes, dem Claire eine Kriegsneurose bescheinigt. Auch das Geschenk des Gouverneurs von 5000 Moren Hinterland als Wiedergutmachung ändert daran vorerst nichts. Gross ist auch die Trauer über den Tod Murtaghs. Nach einem einsamen Besuch am Grab ihres heimlichen Geliebten reist Tante Jocasta ab. Auch Jamie setzt der Tod seines Freundes, Schicksalsgefährten und Patenonkels zu. In die gedrückte Stimmung platzt ein Besucher - Ian kehrt von den Mohawks zurück. Doch auch der junge Mann im Gewand der Ureinwohner scheint nicht mehr der Alte zu sein. Eine gemeinsame Mission Rogers und Ians dürfte eine Mission sein, die beiden traumatisierten Männern neuen Mut geben könnte. Doch nach der Abreise der beiden stellt Claire fest, dass in ihrem Arzneimittel giftige Wurzeln fehlen.