09:15
Sechs Tage über Stock und Stein. 60 Kilometer mit 33 Schafen von Chur über die Lenzerheide ins Avers. Zwei Frauen wollen hoch zu Pferd quer durch die Bündner Berge. Übernachtet wird unter freiem Himmel bei den Tieren. Der Start verläuft gut. Das Wetter hält und die Schafe machen gut mit. Ausgerechnet jetzt, wo es ins Hochgebirge geht, schlägt die Schafskälte zu. Es beginnt zu schneien! Immer mehr. Mensch und Tier werden auf die Probe gestellt. Es ist sogar ein Abbruch möglich. Ueli von Allmen, 46, ist in den Bergen zu Hause. Er verbringt den Sommer allein mit seinen Tieren auf zwei Alpen oberhalb von Habkern im Berner Oberland. Lange Tage und kurze Nächte. Ohne Strom, ohne Gesellschaft - es ist die Einfachheit und Ruhe, die Ueli immer wieder auf die Alp zieht. Der Käsespeicher füllt sich langsam. Ueli hofft auf eine Geschmacksexplosion dank Hip-Hop-Beschallung der Käselaibe. Auch wenn die Tage auf der Alp lang und beschwerlich sind, besucht Ueli regelmässig die «Gusti» (Rinder) und kontrolliert, ob auf der Weide alles in Ordnung ist.
10:00
Für Heidi König und «Chrigel» Almer von der Mönchsjochhütte ist es die achte Saison. Von März bis Oktober lebt und arbeitet das Hüttenwartpaar mehr oder weniger ständig im ewigen Schnee und Eis, auf 3650 Meter über Meer, in der höchsten bewarteten Hütte, die ganz auf Schweizer Boden steht. Die hochalpine Lage, direkt an der Rückseite des Mönchs, mit den extremen Wetterverhältnissen erschwert den Hüttenwartjob ungemein: kein fliessend Wasser, gefrorene WC-Tanks, Schneewechten bis unters Dach. Hüttenwart Chrigel liebt diese Herausforderungen. Er ist der «Chrampfer-Typ», trotzt Wind und Wetter. Doch seine Lebenspartnerin Heidi hat je länger desto mehr Mühe mit dem Leben im Hochgebirge. Die SAC-Hütte Rifugio Saoseo im Val di Campo, südlich vom Berninapass, ist seit 34 Jahren der zweite Wohnsitz der Puschlaver Familie Heis. Die Eltern Bruno und Ruth haben in der Hütte ihre vier Kinder grossgezogen und sind stolz, dass zwei der mittlerweile erwachsenen Töchter, Nadia und Sandra, noch heute auf der Hütte mitarbeiten. Mit den beiden Grosskindern Vivian, 4, und Emina, 1, Sandras Töchtern, wurde für die Grossfamilie allerdings der Platz in der Hütte zu eng. Die Eltern sind deshalb ins Nebenhaus gezogen. Damit der Hüttenwartjob als Familienbetrieb funktioniert, braucht es eine klare Aufgabenverteilung und viel gegenseitiges Vertrauen. Die Töchter versuchen ihre Eltern zu entlasten, wo es geht. Doch Bruno ist und bleibt der Chef. Diese Rolle kann und will er noch lange nicht abgeben. Lisa Emmenegger von der Suls-Lobhornhütte im Lauterbrunnental steht vor einer grossen Wende. Seit fünf Jahren ist sie Hüttenwartin in dieser kleinen, heimeligen Hütte und hatte vor, dies noch lange zu bleiben. Doch wie so oft im Leben kommt es anders. Nach über 20 Ehejahren trennt sie sich von ihrem Mann und begegnet ihrer grossen Liebe, Peter. Die beiden kennen sich von ihrer Schulzeit im Wallis, wo Peter noch heute zu Hause ist. Für ihre neue Liebe entschliesst sich Lisa, die Suls-Lobhornhütte nach dieser Saison aufzugeben und zurück ins Wallis zu ziehen, auf eine neue Hütte, die Kinhütte im Mattertal. Dort hat sich Peter als Hüttenwart beworben, Lisa unterstützt ihn dabei. Schon diesen Sommer muss der Neubeginn stattfinden, was Lisa und Peter in grossen Stress bringt, mit einem ständigen Hin und Her zwischen Lauterbrunnen und Randa. Kommt dazu, dass die Suls-Lobhornhütte Lisa mittlerweile sehr ans Herz gewachsen ist und das Loslassen für sie nicht einfach sein wird. Eine Wiederholung aus dem Jahr 2014.
10:45
Seit 1995 bietet die «Kulturzeit» von Montag bis Freitag aktuelle, kritische und vertiefende Kulturberichterstattung. Das 3sat-Partnerformat von ZDF, ORF, SRF und ARD blickt über Sender- und Ländergrenzen. In Kunst und Kultur sucht das Magazin Antworten auf die Fragen von heute. Präsentiert von Moderatorinnen und Moderatoren aus drei Ländern und von vier Sendern.
11:25
Highlights, Künstlerinnen und Künstler und Schweizer Musikschaffen: «Music@SRF» zeigt das Beste aus dem digitalen Musik-Universum von SRF.
12:00
«3 auf zwei» gibt es jetzt auch in den Mittags- und Nachmittagsstunden: SRF zwei schaltet an den meisten Werktagen live ins Radio SRF 3-Studio und bringt das Radio zum Anschauen in die gute Stube.
14:30
Das 12-teilige Magazin der Fifa erzählt den Weg zur WM 2026. Im Fokus stehen die 48 qualifizierten Teams.
15:00
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Die Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 15. bis 31. Mai 2026 in der Schweiz statt. Das WM-Magazin macht täglich an einem anderen speziellen Ort in der Schweiz Halt. Im mobilen Studio empfangen die Moderatoren Fabienne Gyr und Lukas Studer prominente Gäste, vertiefen den WM-Tag und bieten Hintergründe zur Heim-WM.
19:50
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:00
23:05
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
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Ein Kind wird geboren. Die Eltern betrachten das neue Leben mit überwältigtem Staunen. Akiko ist eine Japanerin mit farbigen Dreadlocks, Sonny ein bleicher Europäer Mitte dreissig - mit der Ausstrahlung eines Jugendlichen. Sonny arbeitet als Computerwissenschaftler und leitet ein Forschungsprojekt, das international grosses Aufsehen erregt: Eine künstliche Intelligenz, die auf einer virtuellen Insel in einem Supercomputer ums Überleben kämpft und dabei immer mehr Verstand entwickelt. Die Server arbeiten auf Hochtouren, die Gebläse des Grossrechners atmen wie ein gigantischer Organismus. Mit Hilfe von Sonnys Team entwickelt sich die künstliche Intelligenz mit einer schier unvorstellbaren Geschwindigkeit. Als bei Sonny und Akikos Sohn eine seltene Krankheit des Nervensystems diagnostiziert wird, nimmt ihr Leben als junge Eltern eine jähe Wendung: Die Nervenbahnen ihres Kindes degenerieren, es verliert bereits die Empfindungen in seinen Füssen und soll höchstens ein Jahr alt werden. Beide weigern sich, an die tragischen Diagnose zu glauben, und Sonny taucht immer tiefer in seiner Forschungsarbeit ab. Als Sonny in den Eingeweiden des Grossrechners ein Gerät findet, das von einem unbekannten Geheimdienst zur Überwachung seines Experiments installiert wurde, ergreift er die Gelegenheit, die Simulation unerkannt zu betreten, und begegnet dem künstlichen Wesen erstmals direkt. Das Wesen hat inzwischen ein Verständnis für seine eigene Situation entwickelt und herausgefunden, dass Sonnys reales Kind immer schwächer wird. Sonny geht einen Pakt mit der künstlichen Intelligenz ein, der es ihr erlaubt, aus ihrem Gefängnis auszubrechen - im Austausch für den Versuch, seinen Sohn zu retten. Das neuronale Netzwerk breitet sich innert Sekunden aus und infiltriert elektronische Geräte in universellem Ausmass. Es beginnt in der realen Welt Eingriffe vorzunehmen und leitet damit eine Kettenreaktion ein, die der Welt, so wie wir sie kennen, ein Ende bereiten könnte.