09:50
Radio SRF 3-Moderator Tom Gisler und «Zwölf»-Chefredaktor Mämä Sykora sprechen mit scharfer Zunge und viel Fussballherz über die schönste Nebensache der Welt. Von der Challenge bis zur Champions League, von der 1. bis zur 3. Halbzeit. Ein Promigast ergänzt das Duo - mit genauso viel Enthusiasmus.
10:55
13:10
Willkommen in China: Ein Land, hin- und hergerissen zwischen bohèmeartigem Kapitalismus und restriktiven kommunistischen Werten. Der britische Schauspieler und Filmemacher Reggie Yates taucht ein in das Land der MItte und erkundet das heutige China mit den Augen der Generation der Millennials.
14:00
«Wenn dir alle ständig sagen, wie wichtig diese drei ESC-Minuten sind, dann willst du eigentlich nur noch auf die Bühne kotzen», erinnert sich Rossinelli an die damalige Gefühlslage. Der Druck war hoch, die Enttäuschung riesig, als man im Finale auf dem letzten Platz landete. 14 Jahre nach ihrer ESC-Teilnahme erscheint das siebte Album von Rossinelli, Meisel und Dillier. Der grosse Durchbruch blieb bis heute aus. 2000 Franken zahlen sie sich pro Kopf im Monat aus. Dass man davon nicht leben kann, ist selbsterklärend. «Anna Rossinelli - Die Musikerin hinter den Schlagzeilen» erzählt die Geschichte von drei Musikschaffenden, die heute vieles anders machen würden. Es ist aber auch die Geschichte von drei Menschen, die angekommen sind. Einem Trio, das sich treu bleibt und gleichzeitig immer wieder und immer mehr damit kämpft, dass es im Popzirkus immer weniger ums Musikmachen geht. «Social Media finde ich grauenhaft», gesteht Bassist Georg Dillier in der «SRF DOK». Eine schwierige Ausgangslage, wenn man heute mit Popmusik erfolgreich sein will. Erstausstrahlung: 28.11.2025
15:00
18:05
Der Film beleuchtet den steinigen Weg zum Triumph von Ostrava. Den Beginn dazu markierte ausgerechnet ein Tiefpunkt: die WM 2023, als die Schweiz erstmals seit Langem eine Medaille verpasste. Der neue Trainer Oscar Lundin kreierte danach den Legenden-Plan. Und verfolgte diesen trotz Rückschlägen konsequent. Die Dokumentation ermöglicht Einblicke in die Arbeit des ganzen Teams und hinter die Kulissen dieses historischen Sportmoments fürs Schweizer Unihockey.
19:05
Die Eishockey-Weltmeisterschaft der Männer findet vom 15. bis 31. Mai 2026 in der Schweiz statt. Das WM-Magazin macht täglich an einem anderen speziellen Ort in der Schweiz Halt. Im mobilen Studio empfangen die Moderatoren Fabienne Gyr und Lukas Studer prominente Gäste, vertiefen den WM-Tag und bieten Hintergründe zur Heim-WM.
19:40
22:45
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:55
«Da ist eine Bombe im Centennial Park - sie haben 30 Minuten!» Der Telefonistin beim Notruf stockt der Atem, als sie diese Bombendrohung hört. Tatsächlich explodiert wenig später, an den Feierlichkeiten im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1996 im amerikanischen Atlanta, eine Bombe. Dass neben vielen Verletzten bloss zwei Todesopfer zu beklagen sind, ist auch der Verdienst eines Sicherheitsmannes, dem ein herrenloser Rucksack aufgefallen war. Richard Jewell (Paul Walter Hauser) heisst der unscheinbare Held, das linkische Dickerchen, das bei seiner Mutter lebt. Jewell gerät zuerst ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit - und bald schon ins Fadenkreuz des FBI, das Ermittlungen aufnimmt. Schon 1984 hatte ein Polizist selbst eine verdächtige Tasche deponiert, um sie daraufhin höchstselbst zu finden, und unlängst hat ein Feuerwehrmann in Idaho Brände selbst gelegt. Dem Profil eines «falschen Helden» scheint Richard Jewell, der sich schon als Campus-Sicherheitsmann durch Übereifer ausgezeichnet hatte, perfekt zu entsprechen. Eben noch zum Helden erhoben, wird Richard Jewell von den Medien als toxischer Versager verteufelt. Der streitbare Anwalt Watson Bryant (Sam Rockwell) steht Richard Jewell und dessen Mama (Kathy Bates) bei im Versuch, seine Ehre zu retten und die Wahrheit ans Licht zu bringen. Hollywood-Ikone und Regie-Altmeister Clint Eastwood provoziert endlich wieder, nach leichtgewichtiger Unterhaltung mit Filmen wie «The Mule» und «Jersey Boys», mit der Medienschelte «Der Fall Richard Jewell». Nach realen Begebenheiten erzählt Eastwood die unverkennbar zugespitzte Geschichte eines treudoofen Hanswurst, der zum Spielball wird im Wetteifer der Behörden um schnelle Ermittlungserfolge sowie der Medien um höhere Auflagen und Einschaltquoten. Bei aller Polemik erweist sich der Film als aktuell und relevant in einer Zeit, in der für die sorgfältige Prüfung von Sachverhalten und Verantwortlichkeiten keine Zeit mehr vorhanden scheint. An der Seite des treffsicher ausgesuchten Nobodys Paul Walter Hauser in der Titelrolle sind die dafür Oscar-nominierte Kathy Bates, Sam Rockwell, Jon Hamm als halbseidener FBI-Agent sowie Olivia Wilde als schrille Reporterin zu sehen.