17:55
Genfer See, Mayu fiel hinein, als er klein war. Genährt von den Erzählungen grosser Seefahrer wählte er einen Beruf, der Träumen und Reisen förderlich ist: Bootsbauer. Aber für diesen Geschichtsliebhaber muss ein Boot aus Holz sein. Seitdem hat er alles gebaut, restauriert und repariert, vom bescheidensten Fischerkanu bis zu den schneidigen Segelschiffen des letzten Jahrhunderts. Alle mit einem schlagenden Sinn für Humor und einem angeborenen Talent für Freundschaft.
18:25
Dokumentarfilme von «Play Suisse», die ein Fenster in die anderen Sprachregionen der Schweiz öffnen - in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Es sind Geschichten über das Leben und die Menschen im Tessin, in der Westschweiz und der rätoromanischen Schweiz: so vielfältig wie das Land.
19:00
Simona Waltert (SUI) - Nadia Podorska (ARG)
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
Matteo Berrettini (ITA) - Stan Wawrinka (SUI), Viktorija Golubic (SUI) - Diane Perry (FRA)
23:05
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
23:10
23:25
Auf der Flucht vor seiner Vergangenheit kommt Ende der 1930er Jahre Stanton Carlisle (Bradley Cooper) beim Wanderzirkus unter. Nachdem er sich als Assistent einer Hellseherin verdingt hat, springt Stanton als Mentalist ein und eignet sich die Tricks des Gedankenlesens so erfolgreich an, dass ihn das grosse Geld lockt. Auch in der Grossstadt erliegt das Publikum bald Stantons Illusionen und Charme. Der Mentalist will noch höher hinaus, wozu ihm die Psychologin Lilith Ritter (Cate Blanchett) verhelfen soll, bei der sich der Geldadel der Stadt behandeln lässt. Mit der Geisterbeschwörung für einen Grossindustriellen geht Stanton ein zu grosses Risiko ein und droht alles zu verlieren. «Nightmare Alley» ist das Remake eines gleichnamigen, nahezu vergessenen Film-noir-Klassikers von 1947. Regisseur Edmund Goulding und seine Drehbuchautoren hatten sich damals an den Hays-Code zu halten, der bis 1967 für eine moralisch akzeptable Darstellung von Kriminalität, Sexualität und politischen Inhalten verpflichtete. Fünfzig Jahre später durfte Guillermo del Toro seiner Neuauflage den grandios düsteren Schluss von William Lindsay Greshams Romanvorlage verpassen. Auf dem Schauplatz der ersten Filmhälfte, einer Rummelplatz-Freakshow, fühlt der mexikanische Regisseur, der als Hobby ein eigenes Horrorfilmmuseum kuratiert, sich zuhause wie kaum jemand. Mit seiner dafür oscarnominierten Designerin Tamara Deverell schafft del Toro ein Wunderland makabrer Faszination, in der zweiten Filmhälfte dann einen Art-Deco-Traum. Die von Kameramann Dan Laustsen, der schon del Toros «Crimson Peak» und «The Shape of Water» fotografiert hatte, eingefangene schwelgerische Opulenz verleiht «Nightmare Alley» ebenso bleibenden Wert wie die hinreissenden Auftritte einer ganzen Reihe von Hollywoodstars. In der Hauptrolle beeindruckt Bradley Cooper ganz unten an der gesellschaftlichen Leiter und ganz oben, Cate Blanchett darf derweil in diesem Film noir endlich eine waschechte Femme fatale spielen und macht dies mit Verve.