20:10
Tansania ist bekannt für seine grossen Nationalparks, weiten Landschaften - und wilden Verkehrswege. Steinige Pisten und eine einmalige Tierwelt machen das Reisen hier zu einem echten Abenteuer. Mit Trucks, Bussen und Geländewagen geht es vom Indischen Ozean über die Serengeti bis zum Victoriasee, begleitet von riesigen Gnu-Herden, Löwen, Giraffen und Nashörnern - und den Menschen, die auf und an den Strassen leben.
21:10
Tropischer Regenwald, heisse Thermalquellen, tosende Wasserfälle: Die kleine Karibikinsel Dominica ist eine wahre Naturschönheit. Einige der 1226 Pflanzenarten und 172 Vogelarten gibt es nur hier. Der Film geht mit Naturschützenden in den Urwald, erkundet die weltweit erste Pottwal-Schutzzone und trifft auf die Kalinago, einen der letzten verbliebenen indigenen Volksstämme der Karibik. Zudem überrascht die Insel der Kleinen Antillen mit einer Schokoladenfabrik Marke Eigenbau, ungewöhnlichen Karnevalstraditionen und Musik, die auf Meeresschnecken geblasen wird.
22:00
Für Namibia Flores Rodriguez kommt die Aufhebung des Frauenboxverbotes auf Kuba zu spät. Die 47-jährige Faustkämpferin ist inzwischen zu alt, um an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. Dabei ist sie mit Leib und Seele Boxerin und wollte sich nie von Niederlagen entmutigen lassen. Weil sie selbst nicht mehr bei den grossen Ausscheidungskämpfen antreten darf, hat sie sich auf die Rolle der Trainerin verlegt. Sie fördert sowohl den Nachwuchs - Jungen wie Mädchen - als auch die Grossen. Wie ihre Freundin Yoana Rodriguez Castillo. Die Schwergewichtsboxerin ist zwar bereits über dreissig, hält aber weiter an ihrem Traum fest, eines Tages bei internationalen Wettkämpfen dabei sein zu können.
22:40
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
22:45
22:55
«Du kriegst eh keinen ab, du eingebildete Bitch!» Ein weiteres Date von Noa (Daisy Edgar-Jones) hat im Fiasko geendet. Die Lust ist der jungen Frau längst vergangen, sich am Handybildschirm durch die Parade an Aufreissern und Trostpreisen zu swipen. Nicht auf einer Dating-Plattform, sondern ganz altmodisch am Gemüseregal lernt Noa dann den plastischen Chirurgen Steve (Sebastian Stan) kennen, der ihre Hoffnung auf etwas Anstand und Klasse in der Partnerwahl wiederherstellt. Der junge Mann ist nicht nur attraktiv und gebildet, sondern auch charmant und humorvoll. Wenn in der Frischverliebten überhaupt Zweifel aufsteigen, ob Steve zu gut ist, um wahr zu sein, dann als es schon zu spät ist. Noa sieht ihren Vorwurf, dass junge Frauen in Dating-Portalen wie Frischfleisch gehandelt werden, auf bizarre Weise bestätigt. Wenn ein Horrorfilm am «Sundance»-Filmfestival seine Premiere feiern darf, hat er Qualitäten, die über pures Schockpotenzial ausgehen. Das Debüt der Regisseurin Mimi Cave nach einem Drehbuch von Komödien-Autorin Lauryn Kahn («Ibiza») hat einen Humor, der so rabenschwarz ist, dass einem das Lachen im Hals stecken bleibt. «Fresh» ist ein grotesker Kommentar darauf, wie Dating-Plattformen Menschen zu Waren verwursten, und auf das besessene Konsumverhalten der Gesellschaft. Hauptdarstellerpaar dieses nicht durchwegs leichtverdaulichen Filmes sind zwei aufstrebende neue Stars: die 1998 in London geborene Daisy Edgar-Jones, die anno 2020 mit der Sally-Rooney-Verfilmung «Normal People» bekannt geworden ist, und der mit Jahrgang 1982 schon etwas ältere, in Rumänien geborene Sebastian Stan, Bucky Barnes aus «Captain America: The First Avenger» (2011), Tommy Lee in «Pam & Tommy» und im Oktober 2024 als junger Donald Trump in «The Apprentice» in Schweizer Kinos.