17:05
Jedes Jahr im Februar herrscht Ausnahmezustand an der wichtigen Verkehrsader, denn es ist Karneval. Dann gehören die Strassen den Clowns, Musik- und Tanzgruppen. Die bezaubernde Gegend ist auch die Heimat von vier indigenen Völkern. Die Strasse ist ihnen ein Dorn im Auge, denn sie bedroht die Natur. Immer wieder demonstrieren die «Aruhuacos» aus dem Küstengebirge gegen den weiteren Ausbau und andere Infrastrukturprojekte. Die Strasse und die nahegelegene Kohlemine sind jetzt schon ein massiver Eingriff in die Natur. Trotzdem hat die Gegend noch eine grosse Biodiversität. Sogar Jaguare bewohnen das Gebirge. Ihr Lebensraum wurde durch den Bau der Strasse allerdings stark eingeschränkt. Catalina und die Gemeinschaft der Koqui arbeiten daran, Wildbrücken und Tunnels zu bauen, um die Jaguare wieder ans Meer zu locken. Im äussersten Nordosten Kolumbiens liegt die Guajira-Wüste, umgeben vom Meer der Karibik. Das Gebiet ist Dokaris Heimat und Arbeitsumfeld. Mit dem LKW ihrer Schwestern transportiert sie Salz in die entlegensten Ecken.
18:00
Raphael Diaz: Vierzig und Leistungsträger In Zug geniesst Raphael Diaz längst Legendenstatus. Doch auf vergangenen Meriten will sich der 40-jährige Verteidiger des EVZ nicht ausruhen. Auf welchen Faktoren fusst seine lange und erfolgreiche Karriere und wohin soll Diaz' Reise mit dem EVZ noch gehen? Lähmender Machtkampf im Padel-Sport Bisweilen hat Padel hierzulande vor allem als aufstrebende Sportart Schlagzeilen gemacht. Nun treibt die besten Athleten des Landes ein Machtkampf mit dem Verband um. Die Fronten sind derart verhärtet, dass zuletzt kein Schweizer Männerteam am Qualifikations-Wettkampf für die WM teilnehmen konnte. Eine Situation, bei der derzeit alle verlieren. America's Cup: Ein Klassiker im neuen Gewand In Neapel bereitet sich alles auf den America's Cup vom kommenden Jahr vor. In dieser Woche machen Teams und Organisatoren im Rahmen einer Vor-Regatta bereits die Aufwartung in der süditalienischen Metropole. Der Wettbewerb um die älteste Sporttrophäe der Welt versucht sich gerade zu reformieren. «Sportpanorama» geht vor Ort der Frage nach, was sich für Alinghi und Co. tatsächlich ändern wird. Gian Stragiotti: Mit dem Kite Richtung LA28 Gian Stragiotti gilt als eines der grössten Schweizer Talente im Kitesurfen und als Hoffnungsträger mit Blick auf die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Das «Sportpanorama» hat den jungen Schweizer besucht und mit ihm über seine Leidenschaft, das Spiel mit Wind und Wasser und seine grossen Ziele gesprochen.
19:00
22:05
«Schätzchen, man wird kein Star, man ist einer oder nicht - ich bin einer.» An Selbstbewusstsein gebricht es Nellie LaRoy (Margot Robbie) nicht, die als Unbekannte zur rauschenden Party in der Villa eines Hollywoodmagnaten auftaucht. Dort erobert sie nicht nur das Herz von Manny (Diego Calva), dem Handlanger, mit dem ihr Schicksal alsbald verknüpft ist. Während Nellie im Hollywood Mitte der 1920er-Jahre als Darstellerin aufsteigt, wird der Latino zum Assistenten des Leinwandidols Jack Conrad (Brad Pitt). Gemeinsam finden sie sich in einem Hollywood wieder, das von einem Wirbelwind rauschender Sex- und Drogenpartys ebenso geprägt ist wie vom Übergang zum Tonfilm. Gestandene Stars fallen wegen dieser technischen Revolution ins Bodenlose. Auch für Nellie soll die Party nicht unendlich weitergehen - beobachtet von Manny, der den Stern hat aufgehen sehen und ihn vor dem Untergang bewahren will. In seiner dreistündigen Tour-de-force zeichnet Damien Chazelle, der für «La La Land» den Regie-Oscar heimnehmen durfte, ein episches Gemälde entfesselten Exzesses. Die rauschenden Hollywoodpartys sind als Bildnis überbordender Dekadenz überwältigend inszeniert, und unter der schillernden Oberfläche drohen immer auch Not und Verderben. Neben einer hinreissenden Margot Robbie und einem lausbubenhaften Brad Pitt sind mit Diego Calva ein neues Gesicht sowie eine ganze Menge bekannter wie Jean Smart, Olivia Wilde und Eric Roberts zu sehen. Auch «Babylon» war für drei Oscars nominiert, ging aber leer aus und gilt in der Filmografie des 1985 geborenen Amerikaners Damien Chazelle als Flop, was die Zeitung «Der Bund» indes relativierend kommentierte: «Die Kritik in den USA war kontrovers, die Einspielergebnisse sind katastrophal. Dabei ist das einer der interessantesten - und witzigsten - Filme der letzten Jahre.»