11:50
Mit seinen fast 3000 Metern ist der Abano-Pass der am höchsten befahrbare Pass im Grossen Kaukasus. Er ist die einzige Verbindungsstrasse zur Provinz Tuschetien im äussersten Nordosten Georgiens, an der Grenze zu Russland. Die Strasse ist nur 71 Kilometer lang. Jeder Meter hat es allerdings in sich. Die Strasse schlängelt sich an nahezu senkrechten und schwindelerregenden Steilhängen entlang, immer wieder müssen Furten durchquert und rutschige Spitzkehren bewältigt werden. Wenn die Strasse Ende Mai geöffnet wird, werden Schäden des Winters notdürftig ausgebessert. Viehzüchter führen ihre Herden auf die Alpweiden, Einheimische machen sich mit vierradgetriebenen Fahrzeugen auf den Weg zurück zu ihren Häusern, die sie in der kalten Jahreszeit verlassen haben. Sieben Monate waren sie im Tal. Nun müssen sie fast alles, was sie brauchen, in die Berge transportieren. Die Piste führt durch eine atemberaubende Landschaft, am Horizont die mit Eis und Schnee bedeckten Viertausender auf russischer Seite. An deren Ausläufern auf georgischem Boden ist der Tusheti Nationalpark mit einer reichen Flora und Fauna. Wölfe, Bären, Luchse, Wildziegen und zahlreiche Greifvögel siedeln hier.
12:45
Auf der Suche nach aussergewöhnlichen Hotels besuchen Giles und Monica den Staat Oman. Mitten im imposanten Hajar-Gebirge mit seinen Canyons befindet sich eines der luxuriösesten Hotels im ganzen Mittleren Osten: das Anantara Al Jabal Akhdar. Besonders beeindruckend ist nicht nur die prunkvolle Ausstattung des Hotels, sondern auch seine extreme Lage in 2000 Meter Höhe. Das Luxushotel ist seit Kurzem auch über eine Zahnradbahn zu erreichen. Diese führt über dreissig Meter tiefe Abgründe. Für den Höhenkranken Giles keine einfache Reise. Monica arbeitet als Zimmermädchen und Aushilfsköchin, bevor sie lernt, wie man eine Ziege auf traditionelle Art im Erdofen zubereitet. Der britische Restaurantkritiker Giles Coren und die Spitzenköchin Monica Galetti stellen die ausgefallensten Hotelkomplexe und deren ausgeklügelte Arbeitsabläufe vor. Von Irland bis nach Südafrika und von der Schweiz bis nach Chile begleiten sie Hotelangestellte in ihrem spannenden Arbeitsalltag und stürzen sich mit Neugier und Begeisterung in die anfallenden Hotelarbeiten.
13:40
«I am Zlatan» erzählt aus den frühen Jahren des schwedischen Stürmer-Stars Zlatan Ibrahimovic. Ausgehend von dessen schwieriger Kindheit in einem Arbeiterviertel von Malmö zeigt der Spielfilm, wie der eigensinnige Junge aus unterprivilegierten Verhältnissen durch den Fussball vor einem (möglicherweise) kriminellen Leben bewahrt wurde. «I am Zlatan» basiert auf der Autobiografie von Ibrahimovic, die er gemeinsam mit dem schwedischen Schriftsteller David Lagercrantz verfasst hat. In der filmischen Umsetzung spielt Dominic Andersson Bajraktati den 11-jährigen Zlatan, der in der Schule stört und auf dem Spielfeld die anderen ständig provozieren muss. Bald wird klar, dass das Kind mit diesem Verhalten seine Unzulänglichkeit, seine Einsamkeit und seine Frustrationen zu verdecken sucht. Er spielt Fussball mit Jungs aus der Mittelschicht, die die richtigen Fussballschuhe tragen, während ihre Väter sie vom Spielfeldrand aus anfeuern. Zlatans Eltern liessen sich scheiden, als er noch klein war. Sein Vater, der bosnische Hausmeister Šefik (Cedomir Glisovic), ist ein Grübler, der viel trinkt, und seine lethargische Mutter Jurka (Merima Dizdarevic) ist emotional komplett abwesend. Granit Rushiti spielt Zlatan dann im Alter von 17 Jahren, wo sich entscheidet, ob er es in die erste Mannschaft von Malmö schafft oder den Fussball ganz aufgibt. Rushiti spielt Zlatan auch einige Jahre später, mit Anfang 20, als vielversprechenden jungen Stürmer bei Ajax - wo er in rassistischer Manier als «fauler Ausländer» beschimpft wird. Abschliessend schildert der Film aus Zlatans Perspektive, welche Deals laufen, als sein Agent über den Wechsel zu Juventus Turin zu verhandeln beginnt.
15:20
SRF präsentiert im täglichen Magazin «FIFA WM 2026 kompakt» die wichtigsten Geschichten und Geschehnisse rund um die Fussball-Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA. Im Zentrum der Sendung stehen Zusammenfassungen aller Spiele des Tages.
15:55
17:15
Stefan Hofmänner und Fabienne Gyr stellen jeweils einen Schwingklub vor, beleuchten aktuelle Geschehnisse im Schwingen und vertiefen Hintergrundthemen - gemeinsam mit Experten und Gästen. Marc Lüscher und Lukas Ninck portraitieren zudem in jeder Folge einen Neueidgenossen.
18:20
Für Roland Schätti ist seit der Corona-Pandemie klar: Eine geheime Elite diktiert das Weltgeschehen und steuert Politik, Wissenschaft und die Medien. «Die Nahrungsmittelindustrie vergiftet uns, damit die Pharmaindustrie Geld an uns verdienen kann», sagt er - überzeugt von einem System, das gegen die Bevölkerung arbeitet. Auch für Prisca Würgler hat die Corona-Pandemie das Leben auf den Kopf gestellt. Weil sie sich weigerte, im Schulunterricht eine Maske zu tragen, verlor sie ihre Stelle als Primarlehrerin. «Die Corona-Massnahmen waren ein Verbrechen an der Menschheit. Eine Maske tragen zu müssen, fühlte sich für mich wie ein Missbrauch, wie eine Vergewaltigung an.» Heute gibt sie ihrer Wut und ihrem Misstrauen in Staat und System eine Stimme: mit der Gründung der Zeitschrift «Die Freien». Sie ist der Meinung, kritischen und unabhängigen Journalismus zu machen. Doch die publizierten Inhalte stehen im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Für den Reporter ist diese Reportage ein Balanceakt: aufmerksam zuhören und verstehen - ohne dabei journalistische Verantwortung zu verlieren oder Verschwörungstheorien eine Bühne zu bieten.
19:00
Laso Schaller gilt als einer der kreativsten und mutigsten Canyonisten der Schweiz. Er ist der Mann, der die Akrobatik im Canyoning-Sport vorangetrieben hat: Egal ob Saltos, Schrauben oder Köpfer, Laso sprengt die Grenzen dessen, was in einer Schlucht möglich scheint. In der Iragna-Schlucht im Tessin ist er mit seiner vierzehnjährigen Tochter und seinem erfahrenen Canyoning-Kollegen Patrick Steffen unterwegs. Mit einem Kind in eine solche Schlucht zu gehen, bedeutet: null Fehlertoleranz. Laso weiss das. Zwischen Vaterrolle und Pioniergeist entsteht eine Geschichte über Vertrauen, Verantwortung und die Weitergabe einer Leidenschaft. Patrik Müller ist ein absoluter Canyoning-Fanatiker und ehrenamtlicher Retter bei der Alpinen Rettung Schweiz für Canyoning-Unfälle. Zusammen mit seinem Kollegen Alex Arnold, Fotograf und einer der bekanntesten Stimmen der Canyoning-Szene in den sozialen Medien, macht er sich im Herbst auf in die Schluchten von Flims. Die Segnas und die Flem sind das Ziel: zwei Flüsse, zwei Charaktere, eine ungewöhnliche Jahreszeit. Canyoning in der Schweiz ist so vielfältig und faszinierend wie die Schluchten selbst. «Keep on Canyoning» zeigt die besten Canyoning-Abenteuer und die eindrücklichsten Schluchten aus der Perspektive der Canyonisten.
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
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