11:25
Die Welt verstehen und erleben, was junge Menschen bewegt: «Life@SRF» taucht ein in aktuelle gesellschaftliche Themen aus dem digitalen Universum von SRF.
12:00
«3 auf zwei» gibt es jetzt auch in den Mittags- und Nachmittagsstunden: SRF zwei schaltet an den meisten Werktagen live ins Radio SRF 3-Studio und bringt das Radio zum Anschauen in die gute Stube.
15:45
18:05
Das Dorbon-Tal befindet sich im Herzen der Wildnis von Derborence. Die naturbelassene Herberge wird von den Hüttenwarten Irène und Stéphane geführt - eine Saison lang, ohne Strom und Telefonnetz.
18:55
Highlights, Künstlerinnen und Künstler und Schweizer Musikschaffen: «Music@SRF» zeigt das Beste aus dem digitalen Musik-Universum von SRF.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
20:00
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
20:10
Hundert Jahre lang haben die Briten die Küste Liguriens mit ihren kleinen Fischerdörfern und zerklüfteten Bergen bereist, erforscht und besiedelt - und sie zu einer der beliebtesten Touristenattraktionen der Welt gemacht. Von Shelleys und Byrons Abenteuern in Lerici über Dickens Erkundung von Genua bis hin zu Elizabeth von Arnims Entdeckung von Portofino haben Schriftsteller, Maler und britische Sonnenanbeter in Ligurien gelebt, Tennisclubs gegründet, Gärten und Villen gebaut. Sie verwandelten die Dutzenden von kleinen Dörfern und Städten in die Postkartenorte, die wir heute kennen.
21:10
Monica Galetti und Rob Rinder reisen nach Italien, um hinter die Kulissen des Borgo Egnazia zu blicken - eines Hotels, das mit viel Liebe zum Detail den Charme und die Architektur apulischer Dörfer nachempfindet. Gemeinsam mit dem Team vor Ort erkunden sie, wie sich das authentische Italiengefühl in einer kunstvoll inszenierten Umgebung vermitteln lässt. Monica backt zusammen mit Küchenchef Rocco eine traditionelle Focaccia für das Kirschfest, während Rob das Dekorationsteam begleitet, das daran arbeitet, eine Atmosphäre zu schaffen, in der Realität und Inszenierung nahtlos ineinander übergehen.
22:10
Die Region zwischen Po-Delta, Adria und Apennin wird zu Recht auch der Bauch Italiens genant: ob Parmaschinken oder Parmesan, Tortellini oder Tagliatelle oder das flüssige schwarze Gold, der Balsamico-Essig aus Modena - alles hat in Emilia-Romagna seinen Ursprung.
22:55
Aktionen, Reaktionen, Emotionen - der «Sportflash» bringt das Sportgeschehen aus aller Welt in wenigen Minuten auf den Punkt. Immer mit den wichtigsten News und den besten Bildern des Tages.
23:00
23:15
Am 6. April 2022 kehrt der 26-jährige Andrea Papi vom Joggen in einem Wald oberhalb seines Dorfes in der italienischen Provinz Trentino nicht zurück. Noch in der gleichen Nacht findet ein Suchtrupp den schlimm zugerichteten, leblosen Körper des jungen Mannes. Die Auswertung von DNS-Spuren bestätigt den durch die Biss- und Kratzspuren geweckten Verdacht eines Bärenangriffs. Der tragische Vorfall lässt in der Region, aber auch über die Landesgrenzen hinaus die Emotionen überkochen. Die Bevölkerung fordert den Abschuss, die Tierschützer wollen ihn um jeden Preis verhindern. Nachdem vor 25 Jahren in Norditalien Braunbären wieder angesiedelt wurden, haben sich die unberechenbaren Tiere auf einen Bestand von über 100 Bären vermehrt. Nirgendwo sonst leben Bären und Menschen auf so engem Raum zusammen. Nun rächt sich, dass weder die Risiken noch die Regeln des Zusammenlebens hinlänglich besprochen worden waren. Der Bozener Dokumentarfilmer Andreas Pichler («Das System Milch») war bereits über ein Jahr am Drehen für einen Dokumentarfilm um das schwierige Zusammenleben mit wilden Tieren, als «Gaia» oder «JJ4» zur sogenannten Problembärin wurde und «Gefährlich nah - Wenn Bären töten» ungeahnte Brisanz verlieh. Der Grimme-Preisträger schildert den tragischen Vorfall, lässt die unterschiedlichen Parteien zu Wort kommen und blickt mit einem Schritt zurück auf das grössere Bild: Will unsere moderne, risikoaverse Gesellschaft mit wilden Tieren koexistieren und um welchen Preis? Damit handelt Andreas Pichlers sachlicher, gleichwohl emotionaler und schön bebilderter Dokumentarfilm zwar von Bären, vor allem aber auch von uns Menschen. Er propagiert keine einfachen Lösungen, sondern fordert eine Diskussion, die im Alpenraum erst noch fertig geführt werden muss.