17:10
Jack Dayton hat dem Med einen hoch modernen Operationssaal gespendet, der mit Computing und KI ausgerüstet ist. Will versucht Crockett zu überzeugen, einen Mann zu operieren, dessen Krebs eigentlich als inoperabel gilt. Crockett fühlt sich unter Druck. Ethan hat zusammen mit April entschieden, eine mobile Klinik zu betreiben. Ihre Hochzeit soll am nächsten Tag stattfinden. Doch dann wird Aprils Vater ins Med eingeliefert. Derweil begegnet Dr. Charles seiner Putzfrau an einem ungewöhnlichen Ort und Maggies Ex wird eine Woche nach ihrem Unfall erneut ins Med eingeliefert.
18:00
Dokumentarfilme von «Play Suisse», die ein Fenster in die anderen Sprachregionen der Schweiz öffnen - in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Es sind Geschichten über das Leben und die Menschen im Tessin, in der Westschweiz und der rätoromanischen Schweiz: so vielfältig wie das Land.
18:25
Der Herbst ist die Jahreszeit für die Früchte der Kastanienbäume, die Traditionen und alte Bräuche wiederbeleben. Diese Bäume spielten in früheren Zeiten eine wichtige Rolle und erinnern heute daran, was der moderne Mensch vergessen hat.
18:55
19:10
Ein Verein, drei Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben. Dieses Mal geht's für alle auf die Rennstrecke der «MX Academy».
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
20:05
23:20
Im täglichen «Nati-Magazin» blicken Moderator Paddy Kälin und Experte Benjamin Huggel hinter die Kulissen des Schweizer Fussball-Nationalteams. Sie präsentieren Analysen, News und Hintergründe zur «Nati» und beleuchten das weitere Geschehen der Weltmeisterschaft in Kanada, Mexiko und den USA.
23:35
23:45
Gleich zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass 20 Prozent der Mordfälle in Frankreich ungelöst bleiben. So auch jener grauenhafte Mord, zu dem es in der titelgebenden Nacht des 12. tatsächlich gekommen ist. Clara Royer (Lula Cotton-Frapier) ist eine typische 21-Jährige, die in den frühen Morgenstunden das Haus einer Freundin verlässt und begeistert eine Sprachnachricht auf ihrem Handy aufnimmt, ohne zu ahnen, dass ihr Mörder auf der Lauer liegt. Es ist ein vorsätzliches und schreckliches Verbrechen, das Moll so inszeniert, dass es düster wirkt, ohne voyeuristisch zu sein. Basierend auf einem Fall aus Pauline Guénas Sachbuch «Une année à la PJ», verlegt Moll den Tatort von Paris nach Grenoble. Der Umzug in eine ländliche Gegend verstärkt die Sinnlosigkeit des Ganzen und lässt zudem vermuten, dass feindliche Einstellungen gegenüber Frauen in der Metropole wie auch in der Provinz tief verwurzelt sind. Die Polizisten Yohan (Bastien Bouillon) und Marceau (Bouli Lanners) werden mit dem Fall betraut - der eine ist der neu ernannte Chef der Kriminalpolizei, der andere sein langjähriger Partner und ein Veteran, dessen Privatleben ein einziges Chaos ist. Als sie die Liste der Verdächtigen durchgehen, stellt sich heraus, dass Clara ein reges Sexualleben hatte - etwas, das die beiden Männer, um den Fall zu lösen, natürlich unter die Lupe nehmen. Die Männer, mit denen Clara zu tun hatte, waren ohne Ausnahme üble Sexisten. So rappte der eine darüber, wie er sie anzünden möchte, während ein anderer nur mit menschenverachtendem Amüsement auf die Befragung durch die Polizei reagieren kann. Aber auch das ausschliesslich aus Männern bestehende Ermittlerteam ist vor Sexismus nicht gefeit. In dieser Atmosphäre beginnen sich Yohan und Marceau - aus unterschiedlichen Gründen - immer weiter in den Fall hineinzusteigern. Während die Polizisten nach einem Motiv suchen, bemerkt Nanie (Pauline Serieys), eine Freundin von Clara, lapidar: «Sie wurde ermordet, weil sie ein Mädchen war.» Obwohl dieser Film - der zahlreiche Césars gewann, darunter den für den besten Film - von einer gewissen Düsternis geprägt ist, vermittelt er gegen Ende doch eine Art Hoffnungsschimmer. Auch wenn der Täter noch auf freiem Fuss sein mag, gibt es im Film Anzeichen für einen allgemeinen Wandel. Eine Frau, Nadia (Mouna Soualem), ist dem Team beigetreten, und eine Richterin zeigt Interesse an Dingen, die ein männliches Mitglied der Justiz niemals interessieren würden.