04:00
Julia Schramm hat die Kündigung bekommen - zusammen mit 316 anderen Mietparteien. Ihre Siedlung in Zürich-Altstetten wird abgerissen, um einem Neubau Platz zu machen. Die Marketingberaterin weiss: Statt wie bisher 1500 Franken wird sie vermutlich mehr als doppelt so viel Miete zahlen müssen, wenn sie im Quartier bleiben will. Nirgendwo in der Stadt Zürich wurden zwischen 2013 und 2022 mehr Mieterinnen und Mieter verdrängt als im Quartier Altstetten, laut einer Studie der ETH Zürich. Julia Schramms Vermieterin ist die Halter AG. Die Erben von Bauunternehmer Wilhelm Halter besitzen mehrere dutzend Liegenschaften in Altstetten. Sie profitieren von in den letzten Jahrzehnten stark gestiegenen Bodenpreisen. Im Stadtparlament wird über preiswerte Wohnungen gestritten, die Immobilienkonzerne als Gegenleistung schaffen sollen.
04:50
«Potzmusig» startet mit der ersten Beizensendung 2026 in Erlinsbach im Kanton Aargau. Etwas oberhalb des Dorfes liegt das idyllisch gelegene Restaurant Waldhaus Gehren, wo Volksmusik grossgeschrieben wird. Hier heisst Nicolas Senn neue volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Aargauer Formationen Ländler-Wurlitzer, die gleich doppelt stolz sein können: Auf ihr 20-jähriges Bestehen und auf ihren 82-jährigen Kontrabassisten Hans Amweg, der immer noch top in Form ist. Oder das Schwyzerörgeli-Quartett Schenkenberg, das seit Jahren im Restaurant Waldhaus Gehren aufspielt. Mit einer urchigen Eigenkomposition spielt das Schwyzer Ländlerquartett Adlergruess auf, während die neuen Appenzeller Shootingstars Kapelle Fadegraad mit einem Oberkrainer aufwarten. Besinnlich schöne Klänge geben die drei Freiburger Jodelschwestern Geschwister von Niederhäusern zum Besten. Und Gabriel Hauenstein, der Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2024 in der Kategorie Alphorn, tritt mit Vater Markus auf und zeigt, dass er auch auf dem Cornet ein kleiner Meister ist. In der reformierten Kirche Küsnacht ZH stimmt der noch junge, aber höchst bemerkenswerte Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht ein wunderschönes Jodellied an und zeigt, wie Genfer Jodelfreude im Zürcherischen Exil brillieren kann.
05:20
Gesundheit 2.0 - Zwischen Fakten und Fiktion Ob Ernährung, psychische Gesundheit oder schwere Krankheiten wie Krebs: Die digitale Welt enthält eine ständig wachsende Flut von Gesundheitsinformationen. Das dabei verbreitete «Wissen» ist mitunter von zweifelhafter Qualität - was sich von den meisten Userinnen und Usern kaum zuverlässig einschätzen lässt. Von Instagram in die Essstörung - Morena Diaz' Weg zur Body Positivity Morena Diaz' Geschichte ist eine Warnung vor den Schattenseiten von Social Media: Schon als Kind hatte sie den Wunsch nach einem schlankeren Körper. Doch erst durch Instagram-Vorbilder wurde daraus eine Essstörung im Teenageralter. Heute nutzt Morena diese Erfahrungen, um als Body-Positivity-Influencerin Menschen vor falschen Idealen zu bewahren. Beispiel Milch - Die schwierige Suche nach verlässlicher Information Kritikerinnen und Kritiker bringen den Milchkonsum mit zahlreichen Krankheiten von Akne bis Krebs in Verbindung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hingegen empfiehlt Milch als Teil der täglichen Ernährung. Beide Seiten vertreten ihre Haltung online mit Nachdruck und stützen sich dabei auf widersprüchliche Studienergebnisse - deren Wert und Relevanz für Laien kaum beurteilbar ist. Ein Musterbeispiel dafür, wie schwierig es sein kann, verlässliche Gesundheitsinformationen zu erkennen und einen sinnvollen Umgang mit der täglichen Informationsflut zu finden. Gallensteine «ausspülen» - Was hält falsche Heilsversprechen am Leben? Schon vor 15 Jahren zeigte «Puls» mit einer Probe aufs Exempel, dass sich Gallensteine nicht mit einer spezifischen Diät auf natürlichem Wege ausscheiden lassen. Dem Mythos hat es nicht geschadet: Die Wunderkur wird auf den sozialen Medien immer noch herumgereicht. Was hält falsche Gesundheitsversprechen derart hartnäckig am Leben und was macht sie so verlockend? Fakt oder Fake? - Tipps für den persönlichen Faktencheck Die Flut an Gesundheitsinformationen ist schier grenzenlos. «Puls» gibt Tipps für einen bewussten Umgang damit: Wie unterscheidet man seriöse von zweifelhaften Quellen? Welche Warnsignale gilt es zu beachten? Und kann KI dabei helfen, den Wahrheitsgehalt richtig einzuschätzen?
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
08:00
09:05
In Røros, Mittelnorwegen, leben Hilde und Mattis Danielsen vom indigenen Volk der Samen von der Rentierzucht. Die Region ist bekannt für eine deftige Winterküche mit Rentierfleisch in Bouillon, Fisch aus zugefrorenen Seen und traditionellen Süssspeisen wie Pjalt, eine Art norwegische Pfannkuchen.
09:35
Katja und ihre Praktikantin Lilly hüten eine abgelegene Alp, da der Besitzer im Krankenhaus liegt. Plötzlich passieren unheimliche Dinge, bis hin zu einem Feuer, das vor der Hütte ausbricht. Der Alpbesitzer berichtet von einem Nachbarn, der ihn wohl schon seit Langem schikaniert. Als Katja diesen konfrontiert, beginnt sie zu begreifen, wer hier tatsächlich sein Unwesen treibt. Parallel muss Jan sich seiner Krankheit stellen. Es führt kein Weg mehr an einer Chemotherapie vorbei.
11:10
Die Signale vom diesjährigen WEF sind gemischt: Auf der grossen Bühne kritisierte US-Präsident Donald Trump die Schweiz und Europa hart und sprach Drohungen aus. Doch es gab auch Zeichen der Entspannung im Grönland-Konflikt und im Zollstreit. Wie geht es weiter im Verhältnis der USA zu Europa? Was kann Europa den USA entgegensetzen - und welche Rolle spielt dabei die Schweiz? Darüber spricht Andi Lüscher im «Eco Talk» mit Claudia Franziska Brühwiler (Professorin für amerikanische Kultur und Politik, Universität St. Gallen) und David Dorn (Professor für Internationalen Handel, Universität Zürich).
11:45
Gesundheit 2.0 - Zwischen Fakten und Fiktion Ob Ernährung, psychische Gesundheit oder schwere Krankheiten wie Krebs: Die digitale Welt enthält eine ständig wachsende Flut von Gesundheitsinformationen. Das dabei verbreitete «Wissen» ist mitunter von zweifelhafter Qualität - was sich von den meisten Userinnen und Usern kaum zuverlässig einschätzen lässt. Von Instagram in die Essstörung - Morena Diaz' Weg zur Body Positivity Morena Diaz' Geschichte ist eine Warnung vor den Schattenseiten von Social Media: Schon als Kind hatte sie den Wunsch nach einem schlankeren Körper. Doch erst durch Instagram-Vorbilder wurde daraus eine Essstörung im Teenageralter. Heute nutzt Morena diese Erfahrungen, um als Body-Positivity-Influencerin Menschen vor falschen Idealen zu bewahren. Beispiel Milch - Die schwierige Suche nach verlässlicher Information Kritikerinnen und Kritiker bringen den Milchkonsum mit zahlreichen Krankheiten von Akne bis Krebs in Verbindung. Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen hingegen empfiehlt Milch als Teil der täglichen Ernährung. Beide Seiten vertreten ihre Haltung online mit Nachdruck und stützen sich dabei auf widersprüchliche Studienergebnisse - deren Wert und Relevanz für Laien kaum beurteilbar ist. Ein Musterbeispiel dafür, wie schwierig es sein kann, verlässliche Gesundheitsinformationen zu erkennen und einen sinnvollen Umgang mit der täglichen Informationsflut zu finden. Gallensteine «ausspülen» - Was hält falsche Heilsversprechen am Leben? Schon vor 15 Jahren zeigte «Puls» mit einer Probe aufs Exempel, dass sich Gallensteine nicht mit einer spezifischen Diät auf natürlichem Wege ausscheiden lassen. Dem Mythos hat es nicht geschadet: Die Wunderkur wird auf den sozialen Medien immer noch herumgereicht. Was hält falsche Gesundheitsversprechen derart hartnäckig am Leben und was macht sie so verlockend? Fakt oder Fake? - Tipps für den persönlichen Faktencheck Die Flut an Gesundheitsinformationen ist schier grenzenlos. «Puls» gibt Tipps für einen bewussten Umgang damit: Wie unterscheidet man seriöse von zweifelhaften Quellen? Welche Warnsignale gilt es zu beachten? Und kann KI dabei helfen, den Wahrheitsgehalt richtig einzuschätzen?
12:25
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi». Emanuel aus Klarsreuti TG ist Informatiker und engagiert sich gerne für lokale Kunst. Bekannt ist der 36-Jährige für seine Lasagne. Seinen Gästen tischt er heute aber etwas indisches auf: Es gibt Tandoori-Chicken-Spiesse direkt vom Feuer im Wohnzimmer.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
In Røros, Mittelnorwegen, leben Hilde und Mattis Danielsen vom indigenen Volk der Samen von der Rentierzucht. Die Region ist bekannt für eine deftige Winterküche mit Rentierfleisch in Bouillon, Fisch aus zugefrorenen Seen und traditionellen Süssspeisen wie Pjalt, eine Art norwegische Pfannkuchen.
13:30
Der «Suure Mocke» ist vom eigenen Biofleisch. Bärtschis züchten Gallowayrinder, eine Rasse, die sich vor allem durch ihre Robustheit auszeichnet und sehr gut geeignet ist für die Haltung in der Emmentaler Hügellandschaft. Rund um das Bauernhaus stehen etwa 40 schwarze und rotbraune Rinder und jedes hat einen weissen Gurt um den Bauch. Auf Englisch heissen die Rinder deshalb auch Belted Galloways. Daniel Bärtschi hat vor fünf Jahren aus wirtschaftlichen Gründen von Milchwirtschaft auf Mutterkuhhaltung umgestellt. Die Neuausrichtung des Landwirtschaftsbetriebs hatte zur Folge, dass Marlies ihr berufliches Pensum als Pflegefachfrau wieder aufstockte. Sie arbeitet 80 Prozent in der Stiftung für Betagte in Münsingen - aktuell in der Abteilung für Demenzerkrankte und als Fachfrau für Qualitätsmanagement. Die Arbeit mit den älteren, hilfsbedürftigen Menschen erfüllt sie mit grosser Freude. In diese spezielle Pflegeaufgabe bringt Marlies auch ihre musikalische Leidenschaft mit ein: das Singen. Wenn ältere Menschen nicht mehr in gewohnter Art kommunizieren können, sei die Musik ein Weg, der für viel Zufriedenheit sorge, sagt Marlies. Seit über 20 Jahren singt Marlies im Jodelclub Jägerchörli. Das Jodeln ist auch der Grund, weshalb Marlies und Daniel vor 18 Jahren zusammengefunden haben. Damals jodelten sie im Duett. Heute klingen die gemeinsamen Jodelgesänge nur noch selten aus dem Badezimmer. Die beiden Kinder Enja, 11, und Jorin, 7, helfen tüchtig mit auf dem Hof. Daniel ist ein ausgesprochener Tierliebhaber und so haben sich über die Jahre die verschiedensten Vierbeiner angesammelt. Die meisten haben eine eher exotische Herkunft und genau das fasziniert den 55-jährigen Bauern. Neben den Rindern gibt es Schafe, Ziegen, Hühner, Zwergkaninchen, zwei Ponys, sechs Pferde, drei Hunde und sechs Katzen. Ayla, eine der drei tschechischen Schäferhunde, hat zehn Tage vor dem Landfrauenessen Nachwuchs bekommen. Die kleinen Welpen sorgen neben den Vorbereitungen für das Landfrauenessen für viel Aufregung. Die Gute Luise ist eine Birnensorte, die entlang der Stallwand wächst und genau zur richtigen Zeit für das Landfrauenmenü reif ist. Damit möchte Marlies eine Birnentarte-Tatin mit Nüsslisalat an einer Baumnussvinaigrette zur Vorspeise reichen. Vom eigenen Urdinkel, das einzige Getreide, das Daniel auf dem Hof pflanzt, möchte sie Spätzli zum «Suure Mocke» servieren und dazu Wurzelgemüse aus dem eigenen Garten. Auch zum Dessert wird die 51-jährige Landfrau eine spezielle Kreation offerieren.
14:20
Die Rebberge von Aurelia und Jacques Joly liegen an traumhafter Lage am Ufer des Genfersees. Als 16-jähriges Aupair-Mädchen hat sich die gebürtige Winterthurerin in das Lavaux-Gebiet und dessen Leute verliebt und ist daraufhin in der Westschweiz geblieben. Heute geht ihr die französische Sprache hörbar leichter über die Lippen als die deutsche. In der Organisation ihres Winzerbetriebs fühlt sie sich aber oft ganz deutschschweizerisch: bestens organisiert und auf Pünktlichkeit bedacht. Es gibt viel zu tun auf ihrem kleinen Weingut im Dörfchen Grandvaux. Alles machen Aurelia Joly und ihr Mann Jacques selbst, von der Pflege der Reben über die Kelterung der Trauben im Keller bis zur Auslieferung der abgefüllten Weinflaschen. Wenn sie dann am Abend noch Gäste zum «Dîner» mit Weindegustation einladen oder die Landfrauen zum Znacht kommen, müssen auch die zwei Teenager Alexia und Jérôme mitanpacken. Auch wenn ständig viel zu tun ist, Aurelia geniesst den Trubel auf ihrem Betrieb. Sie ist gerne unter Leuten und wird jeweils ein bisschen melancholisch, wenn es im Herbst nach der Weinlese etwas ruhiger wird im Hause Joly. Auch beim Landfrauenessen darf der Wein natürlich nicht fehlen. Er gehört für Aurelia in die Küche wie Salz und Pfeffer. So kocht sie zur Vorspeise eine Weinsuppe mit Chasselas - eine Eigenkreation. In die Sauce des Hauptgangs kommt selbstverständlich ein grosszügiger Schuss Weisswein. Und sogar das Törtliduo zum Dessert kommt nicht ohne Wein aus. Die eingeladenen Landfrauen erwarten bei Aurelia viel Wein, aber auch Fisch. Einen solchen aufzutischen, wäre ein Wagnis, denn nicht alle Landfrauen mögen Fisch.
15:05
In der Schweiz erkranken jedes Jahr mehr als 7.000 Männer an Prostatakrebs. Es handelt sich dabei um die häufigste Krebsart bei Männern. In der Regel sind die Erkrankten über 69 Jahre alt, doch auch jüngere Männer können betroffen sein, was häufig nicht erwartet wird. Die Sendung erzählt die Geschichte eines Mannes, bei dem im Alter von 43 Jahren Prostatakrebs im Stadium 4 diagnostiziert wurde. Das bedeutet, dass die Krankheit nicht heilbar ist. Wie geht er mit dieser Situation um? Endokrine Orbitopathie: Wenn die Augen hervortreten Die Endokrine Orbitopathie ist eine Autoimmunerkrankung der Augenhöhle, die häufig im Zusammenhang einer Schilddrüsenerkrankung wie Morbus Basedow steht. In den meisten Fällen geht sie mit einer Überfunktion der Schilddrüse einher. In der Folge greift das Immunsystem fälschlicherweise das Gewebe hinter dem Auge an. Dies führt zu Entzündungen des Fettgewebes und der Augenmuskulatur sowie zu Schwellungen. Da die knöcherne Augenhöhle nur begrenzt Raum bietet, werden die Augäpfel nach vorne gedrückt.
15:55
Kate (Anja Antonowicz) und Dan (Heio von Stetten) leben in einem alten Herrenhaus auf dem Land. Mit ihnen unter einem Dach wohnt Kates Sohn Pete (Maurizio Magno), der mit seinen 15 Jahren langsam flügge wird. Dabei beschleicht Kate, die sehr jung Mutter wurde, immer mehr das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Im Gegensatz zu ihr, die den Trubel der Stadt und den Kontakt zu anderen Menschen vermisst, fühlt sich der fast 30 Jahre ältere Dan auf dem Land sehr wohl. Immer wieder kommt es zwischen ihnen zu Konflikten - auch wegen des Altersunterschieds. Ein nichtiger Streit der beiden kocht so stark hoch, dass sie sich trennen. Pete, der von jeher ein enges Verhältnis zu seinem Stiefvater hatte, erklärt seiner Mutter klar und deutlich, wo sein Zuhause ist - bei Dan. Kate zieht in eine kleine Stadtwohnung und übernimmt den Pub ihrer schwangeren Freundin Jill (Liza Tzschirner). Während Kate mit Surfer Caine (Remo Schulze) das sorglose Leben geniesst, findet Dan Gefallen an der Galeristin Helen Green (Sabine Bach). Doch Pete leidet unter der Situation. Als er dann auch noch Informationsmaterial über eine Alzheimer-Wohltätigkeitsveranstaltung bei seinem Vater findet, macht er sich Sorgen. Aber er nutzt die Trennung auch, um sich Freiheiten zu erschleichen. Als Kate ihn nachts in der Disco erwischt, reisst ihr der Geduldsfaden und sie macht Pete eine klare Ansage. Ab sofort soll er bei ihr wohnen. Auch wenn Dan Kate bei ihrer Entscheidung zur Seite steht, ist es für ihn ein weiterer schmerzlicher Verlust. Erst als Kate sich und Caine bei einem Ausflug aufs Meer in Gefahr bringt, erkennt sie, zu wem sie wirklich gehört und auf wen sie sich immer verlassen kann.
17:30
Das Guetnachtgschichtli «Animanimals» dreht sich um lustige Tiere, die fröhlich aus der Reihe tanzen. In kurzen Abenteuern stehen sie vor absurden Herausforderungen, die sie mit viel Charme und Humor meistern. Dabei lernen alle eine kleine Lektion fürs Leben und die Welt wird um einiges bunter.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Am zweiten Tag mit dem Motto «Indie» legt sich Asal aus St. Margrethen SG ins Zeug. Die innere Ruhe und körperliche Fitness sind der 44-Jährigen wichtig. Sie selber gibt Yoga-Kurse. Das Wochenthema setzt sie als Golden Beef Rind mit Linsen um.
18:25
In Zentralserbien dreht sich im Juli alles um die Himbeere. Familie Cvrkic bewirtschaftet am Berg Kablar einen kleinen Hof. Schwiegertochter Milica kocht mit eigenen Produkten und verarbeitet die süssen Früchte zu Slatko, Strudel und Sirup. Ein kulinarischer Einblick in Tradition und Regionalität.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Es sollte ein privater Termin für Kirchner und Tara Moser werden, fern von den Verbrechen der Stadt. Dann endet der festliche Abend fu¨r den Gastgeber Marius Troy tödlich. Während seiner Rede wird der Unternehmensberater mit einer Armbrust aus dem Antiquitätenladen von Tara Moser erschossen. Paul Böhmer verdächtigt Tara. Hatte Kirchners Freundin eine illegal scharfe Waffe verkauft? Monate später steht Karen Ott vor Gericht. Troy hatte sich und ihre Firma vom Mordopfer falsch beraten gefühlt und Troy offen gedroht. Mit einem Motiv, unsicherem Alibi und versiert im Umgang mit Waffen ist sie für Vera Lanz, selbst im Zeugenstand, die wahrscheinlichste Täterin - noch. Hatte die ehemalige Unternehmerin und jetzige Kampfsportlehrerin tatsächlich einen Anruf aus einem Internetcafé bekommen, um sich mit einer potenziellen Kundin zu treffen, oder war dieses Alibi Karen Otts Erfindung? Fingerabdru¨cke auf einem Hefter aus dem Büro des Opfers sprechen ebenfalls für Karin Ott als Täterin. Oder muss Vera Lanz Troys Frau Annika, ehemalige Profi-Skiläuferin, als Täterin berücksichtigen? Hatte ihre Eifersucht im Mord am Ehemann gegipfelt? Als ehemalige Biathletin war auch Annika Troy im Umgang mit Waffen versiert. Aber für ihren Aufenthalt im Moment des Mordes an ihrem Mann gibt es keine Zeugen. Müssen die Ermittler umdenken, oder ist der neue Verdacht nur dem Geschick von Otts Anwalt geschuldet - Hannes de Boer? Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
23:30
23:45
An ihrem ersten Schultag kann sich Nora (Maya Vanderbeque) kaum von ihrem Bruder Abel (Günter Duret) trennen. Abel und der Vater (Karim Leklou) müssen Nora regelrecht zwingen, das Schulzimmer zu betreten. Auch in der Pause sucht Nora die Nähe ihres älteren Bruders, statt mit ihren Klassenkameradinnen zu spielen. Sie sieht, wie Abel von älteren Mitschülern gehänselt und sogar verprügelt wird. Abel ist es unangenehm, dass Nora ihn beobachtet, und er trichtert ihr ein, dass sie niemandem von den Vorfällen berichten darf. Nora ist hin- und hergerissen. Zu sehen, wie ihr Bruder gemobbt wird, zerreisst ihr das Herz, doch sie spürt eine grosse Loyalität ihm gegenüber. Als die Kinder Abel immer brutaler traktieren, versucht sie, das Richtige zu tun. Die belgische Regisseurin und Drehbuchautorin Laura Wandel legte 2021 mit «Un monde» - zu Deutsch «Pausenplatz» - ihr Spielfilmdebüt vor. Zuvor hatte sie mehrere bereits sehr erfolgreiche Kurzfilme realisiert. Die Kritik verglich Wandels Stil mit dem ihrer Landsmännern Luc und Jean-Pierre Dardenne. Auch Wandel orientiert sich am Realismus, beschönigt nicht. Zudem ist ihr Film konsequent aus der Perspektive der Protagonistin gefilmt und kommt ohne Musik aus. Mit Maya Vanderbeque und Günter Duret hat Wandel zwei starke Schauspieler für die Hauptrolle gefunden. «Pausenplatz» wurde am Filmfestival in Cannes in der Sektion «Un certain regard» uraufgeführt und mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. Das Drama erhielt in der Folge an zahlreichen weiteren Festivals Preise und wurde von Belgien als Beitrag für die Oscarverleihung 2022 eingereicht. Nach der Ausstrahlung auf SRF 1 ist «Pausenplatz» während 30 Tagen auf Play SRF abrufbar.
00:55
01:35
02:40
Am zweiten Tag mit dem Motto «Indie» legt sich Asal aus St. Margrethen SG ins Zeug. Die innere Ruhe und körperliche Fitness sind der 44-Jährigen wichtig. Sie selber gibt Yoga-Kurse. Das Wochenthema setzt sie als Golden Beef Rind mit Linsen um.
02:55
In einer spannenden Aufgabe stellen sich die Künstlerin Verena Stucki und der Künstler Aron Gaspar einer besonderen Mission: Sie erwecken aussortierten Objekten zu neuem Leben. Die Gegenstände stammen alle vom Privatentsorgungshof Schlunegger in Grenchen SO. Dort hat der Leiter Björn Beyeler während 15 Tagen Schrott und alle möglichen und unmöglichen Gegenstände für die beiden Künstler gesammelt. Verena und Aron besuchen Björn, um die Objekte auszuwählen, die sich für ihre Upcycling-Projekte eignen. Verena Stucki, eine erfahrene Bühnenbildnerin aus Biberist SO, verwandelt eine alte Wanduhr in ein elegantes Wandregal und verziert eine Kommode mit einem ansprechenden Motiv auf den Schubladen. Aron Gaspar aus Zuchwil SO, ein talentierter Maler mit einer Leidenschaft für Holzarbeiten und Skateboarding, gibt alten Skateboards eine neue Bestimmung, indem er sie in kreative Projekte integriert. Beispielsweise verleiht er einem alten Tisch mit beschädigter Deckplatte mithilfe alter Skateboards einen frischen Anstrich.
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In Zentralserbien dreht sich im Juli alles um die Himbeere. Familie Cvrkic bewirtschaftet am Berg Kablar einen kleinen Hof. Schwiegertochter Milica kocht mit eigenen Produkten und verarbeitet die süssen Früchte zu Slatko, Strudel und Sirup. Ein kulinarischer Einblick in Tradition und Regionalität.
03:50
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:00
Die 66-jährige Pensionärin hat nur noch einen Joker zur Verfügung, allerdings auch nur noch acht Gegnerinnen und Gegner in der Wand. Auf ihrem Konto liegen 7875 Franken.
04:55
Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen.