04:00
Die Schweizer Spielzeugbranche vermochte 2025 ihren Gesamtumsatz - ohne Video- und Computerspiele - zu steigern. Wie laufen die Verkäufe unmittelbar vor Ostern 2026? Was für Spielzeuge liegen im Trend? Und was ist überhaupt ein «gutes» Spielzeug? Darüber diskutieren ein Spielwarenhändler, ein Spielzeughersteller und ein Arzt, der zur kindlichen Entwicklung forscht, im kommenden «Eco Talk» mit Moderator Andi Lüscher.
04:35
Der 30-jährige IT-Supporter hat 6'000 Franken auf seinem Konto. 94 Gegnerinnen und Gegner sitzen noch in der Wand. Zur Verfügung hat er noch den Doppeljoker und drei reguläre Joker.
05:30
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:05
Vor gut zehn Jahren wurde neben der katholischen Andreaskirche in Gossau SG ein Bibelgarten eingerichtet - unter der bibeltheologischen Beratung des ehemaligen Gemeindeleiters Alois Schaller. Seither werden hier 70 der gut 130 in der Bibel erwähnten Pflanzen gezeigt - thematisch sortiert in acht Beeten, in Pflanzkübeln und im umliegenden Park. Dieses Jahr wird eines dieser Beete, das Wasserbeet, komplett neu bepflanzt. Betreut wird der Bibelgarten von einem ehrenamtlich arbeitenden Team unter der Leitung von Susi Winkler in einem Zehn-Prozent-Pensum. Daneben pflegt sie ihren eigenen Schrebergarten sowie die Blumenrabatten vor ihrem Wohnhaus. Zudem ist Susi Winkler als stellvertretende Mesmerin in der katholischen Kirchgemeinde tätig.
09:30
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:00
Der lange Arm der Mullahs: Regimetreue Iraner in der Schweiz Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs in der Schweiz gehen Exil-Iranerinnen und -Iraner auch in der Schweiz auf die Strasse. Sie hoffen auf das Ende des iranischen Gottesstaates. Doch: In der Schweiz sind auch Unterstützer des Regimes aktiv. Wer sind sie, welchen Einfluss hat das iranische Regime in der Schweiz und wie problematisch ist das? Zwischen Reitschule und Schützenstand: Der Stadt-Land-Graben in Bern Im gleichen Kanton können zwischen Stadt und Land Welten liegen. Das zeigt sich in Abstimmungen, und verschiedene Untersuchungen bestätigen: Viele Meinungen driften auseinander. Besonders betroffen ist Bern - mit der am weitesten links stehenden Stadt, aber dem bürgerlichen Kanton. Die «Rundschau» hat die grüne Kandidatin Aline Trede und den SVP-Mann Daniel Bichsel im Regierungsrats-Wahlkampf begleitet. Kindesmissbrauch via Webcam: Der Kampf gegen Pädokriminelle Es ist ein internationales Phänomen, dass die Polizei beschäftigt: die Taten der Pädokriminellen. Viele Männer im Westen, auch in der Schweiz, treten beispielsweise mit Familien in den Philippinen in Kontakt, schicken Geld, damit die Kinder vor der Webcam missbraucht werden. Doch wer sind die Täter? Und was tun die Behörden in den Philippinen, um die Kinder besser zu schützen?
12:00
Am zweiten Tag wagt sich Mathias, 50, aus Uster ZH an «Öppis Zöpflets»: Gezöpfelte Nudeln mit heissem Fleischkäse, Brokkoli und gemischtem Salat. Was macht der Hobby-Akkordeonspieler dabei selbst und wie schlägt sich sein Regelverstoss beim Punktestand nieder?
12:20
Am liebsten ist die 51-jährige Sibille aus Hallau SH mit dem Bike unterwegs, ein guter Ausgleich zu ihrem Alltag als stellvertretende Teamleiterin bei der Post. Für ihre Gäste kocht sie Lammnierstück mit Polenta und Rüebli. Was könnte bei diesem Menü gezöpfelt sein?
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Vor gut zehn Jahren wurde neben der katholischen Andreaskirche in Gossau SG ein Bibelgarten eingerichtet - unter der bibeltheologischen Beratung des ehemaligen Gemeindeleiters Alois Schaller. Seither werden hier 70 der gut 130 in der Bibel erwähnten Pflanzen gezeigt - thematisch sortiert in acht Beeten, in Pflanzkübeln und im umliegenden Park. Dieses Jahr wird eines dieser Beete, das Wasserbeet, komplett neu bepflanzt. Betreut wird der Bibelgarten von einem ehrenamtlich arbeitenden Team unter der Leitung von Susi Winkler in einem Zehn-Prozent-Pensum. Daneben pflegt sie ihren eigenen Schrebergarten sowie die Blumenrabatten vor ihrem Wohnhaus. Zudem ist Susi Winkler als stellvertretende Mesmerin in der katholischen Kirchgemeinde tätig.
13:30
Sima und Remo besuchen einen iranischen Markt. Kaufen können sie sich nichts, denn an lokales Geld zu kommen, ist gar nicht so einfach. Simas Eltern wollen miterleben, wie ihre Tochter beim ersten Besuch im Heimatland zurechtkommt, und reisen für die letzten Tage aus der Schweiz an. Simas Vater führt die Familie an den Salzsee, den er als kleines Kind ganz anders erlebt hat. Nach einer intensiven Zeit folgt ein tränenreicher Abschied von der iranischen Familie. Yancey entdeckt mit seiner Frau Janine das ihm noch unbekannte China. Seine Mutter führt die beiden an ihren Geburtsort, der von der Regierung geflutet wurde, und sie besichtigen das Haus, in dem Yanceys Eltern gelebt haben. Alles Geschichten, die für Yancey neu sind und die ihn je länger desto mehr mit seinen Eltern verbinden. Zum Abschluss hat Yanceys Mutter über 200 Verwandte und Bekannte zu einem Fest eingeladen. Yancey wird bewusst, was ihm die Familie bedeutet.
14:20
In der ersten Folge nimmt Bauer Martin Grosjean emotional Abschied von seinem alten Stall. Schon sein Vater und Grossvater haben hier in engen Verhältnissen ihre Kühe gemolken. Jetzt steht der Umzug in den grosszügigen Neubau bevor. Martin ist nervös, weil er nicht weiss, ob die Gewohnheitstiere das mitmachen. Reto Zünd führt zusammen mit Freundin Cornelia Jakob ein Restaurant mit integrierter Glasbläserei am Ende der idyllischen Twannbachschlucht. Der Betrieb hat Hochsaison und viele Gruppen haben sich für einen Besuch angemeldet. Zwar ist Cornelia im neunten Monat schwanger, deshalb kürzer zu treten, kommt für sie aber nicht infrage. Auch die St. Petersinsel gehört zu Twann. Franziska Immer arbeitet in ihrer ersten Saison als Direktorin im Klosterhotel. Die letzte Hochzeit vor Saisonende steht an. Viel zu tun für die Hoteldirektorin und ihr Team. Twann ist ein Weindorf und Nick Bösiger der jüngste Winzer im Ort. Dank dem heissen Sommer findet die Weinlese früher statt als in anderen Jahren. Nick freut sich über die schöne Qualität der Trauben. Es wird der erste Wein sein, den er mit seiner persönlichen Etikette in Flaschen abfüllt. Mit Wein kennen sich auch Bruno Engel und Peter Feitknecht aus. Die Herren bewirtschaften beide ihre eigenen Reben. Regelmässig treffen sich die zwei Freunde, um ihre Weine zu degustieren. Dabei lässt sich gut plaudern über das, was im Dorf so vor sich geht.
15:30
Die zehnjährige Lea (Moritz Brandt) fiebert auf die Tschaikowski-Aufführung von «Dornröschen» hin. Niemand kann die Prinzessin besser tanzen als sie. Das Transmädchen ist für die Ballett-Lehrerin Bettina jedoch biologisch ein Junge und scheidet daher für die Traumrolle aus. Für Lea, deren Eltern und Freunde sie schon lange darin unterstützen, ein Mädchen und nicht mehr Leon zu sein, bricht eine Welt zusammen. Als sie enttäuscht von der Probe nach Hause fährt, kommt es fast zu einem Unfall mit dem Rettungswagen von Nora (Tanja Wedhorn) und Lars (Bo Hansen). Mit ihrer intuitiven Art erkennt die Ärztin ohne Doktortitel, dass es bei ihrer Patientin mehr als nur äusserliche Schürfwunden gibt. Warum passt Lea zu wenig auf sich auf? Welche Rolle spielt ihre Identitätsfindung? Leas verständnisvolle Eltern scheinen überfordert zu sein. Um zu helfen, setzt Nora auf fachkundige Unterstützung. Dank der Psychotherapeutin Dr. Vieth (Pauline Knof) beginnt die Ärztin zu verstehen, welche Konflikte ihre verunsicherte Patientin mit sich austrägt.
17:05
Wie die wöchentlichen «SRF Kids News» zeigt «SRF Kids News spezial» ausgewählte Themen, aber mit mehr Tiefe. Auch schwierige und schwere Inhalte werden so erklärt, dass Kinder sie verstehen.
17:30
Kiri und Lou, zwei junge Dinosaurier, leben in einem wunderschönen Wald. Die beiden ungleichen Freunde spielen, lachen, schliessen neue Freundschaften oder singen zusammen lustige Lieder. Und ganz nebenbei erkunden sie neugierig ihre verwirrenden Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Der jüngste Koch dieser Woche kommt aus Winterthur. Florin, 24, arbeitet als Fachmann Gesundheit und fotografiert in seiner Freizeit gerne. Mit Blätterteig-Hackfleischzöpfli, Bratkartoffeln und mediterranem Gemüse möchte er in dieser Woche den Sieg holen. Ob ihm das gelingt?
18:25
Heinz Sommerhalder ist während der Arbeit als Buschauffeur in Baden unterwegs. Nach Feierabend widmet er sich seiner ganz grossen Leidenschaft, den Fuchsien. Er sammelt sie seit über zwanzig Jahren, und mittlerweile schmücken sie Haus und Garten hundertfach. Jedes Jahr kauft Heinz Sommerhalder weitere Sorten, die er dann irgendwo unterbringen muss. 120 Quadratmeter Gehwege sollen nun erneuert werden, die alten Verbundsteine werden herausgerissen und durch neue Gartenplatten ersetzt. Heinz Sommerhalder macht alles in Eigenarbeit.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
«In der Schule war es einfach zu schwierig für mich», erzählt der achtjährige Aurél Mona beim Znüni. Für drei Tage begleitet Mona Vetsch Kinder in der teilstationären Tagesklinik DTK der Kinder- und Jugendpsychiatrie der UPK Basel. Dort begegnet sie Kindern zwischen vier und zehn Jahren mit ADHS, Depressionen, Angst- oder Anpassungsstörungen. Sie erlebt Therapien, den anspruchsvollen Klinikalltag und den grossen Leidensdruck vieler Familien. Fünf Monate später besucht sie die DTK erneut - und erfährt, wie es für die Kinder weitergegangen ist.
21:10
Maloney wird von einem verzweifelten Hundebesitzer aufgesucht, der überzeugt ist, dass ihm das Tierkrematorium die falsche Urne ausgehändigt hat. Weil er auf Hunde allergisch reagiert, sieht er am Ausschlag, der ihn seit dem Erhalt der Urne plagt, den Beweis, dass etwas nicht stimmt. Widerwillig nimmt Maloney den Fall an und besucht das Tierkrematorium, wo er von einem exzentrischen Mitarbeiter empfangen wird. Noch bevor Maloney eine Antwort zur vertauschten Urne erhält, stösst er im Ofenraum auf die Leiche der Leiterin des Krematoriums. Die Polizei sucht eine effiziente Lösung und verhaftet umgehend Maloneys Klienten, weil dieser am Vortag lautstark im Krematorium randaliert hat. Doch Maloney ist sicher, dass etwas ganz anderes dahintersteckt. Er findet heraus, dass im gleichen Zeitraum mehrere Urnen verschwunden oder vertauscht worden sein müssen. Und er realisiert, dass der Schlüssel zum Mord nicht im Krematorium zu finden ist, sondern in einer der Urnen und in dem, was jemand darin sucht.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Taiwan erscheint Besucherinnen und Besuchern als freies, friedliches und modernes Land. Doch politisch steht die Insel so stark unter Druck wie schon lange nicht mehr. Denn für die Volksrepublik China ist Taiwan Teil des eigenen Territoriums. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass die Insel früher oder später einverleibt werden soll, wenn nötig mit Gewalt. Würde sich Taiwan für unabhängig erklären, wäre dies ein Kriegsgrund. Die USA sind seit Jahrzehnten ein enger Partner Taiwans, doch ob sie dem Land im Ernstfall militärisch beistehen würden, ist ungewiss. Amerikanische Präsidenten haben sich dazu unterschiedlich geäussert. Die Unklarheit sorgt in Taiwan für Unsicherheit. Vor Ort spricht Moderator Sebastian Ramspeck mit hochrangigen Entscheidungsträgern wie dem stellvertretenden Aussenminister Wu Chih-chung und Lin Fei-fan vom Nationalen Sicherheitsrat. Sie erklären, wie Taiwan versucht, sich gegen eine militärisch überlegene Macht zu behaupten. Dank ziviler Widerstandskraft und asymmetrischer Kriegsführung soll ein Angriff für China möglichst teuer werden. Ein Krieg um Taiwan würde weltwirtschaftliche Verwerfungen mit sich bringen. Schliesslich produziert das Land die Mehrheit der Chips, die in praktisch allen elektronischen Geräten zum Einsatz kommen - vom Mobiltelefon bis zum Kampfflugzeug. Die Dominanz in der Chip-Industrie ist für Taiwan Schutz und Risiko zugleich. Moderator Sebastian Ramspeck ist für «SRFglobal» vor Ort in Taiwan. Zusätzlich beleuchtet SRF-China-Korrespondent Lukas Messmer die chinesische Sicht und spricht mit Zhou Bo, einem ehemaligen Oberst der chinesischen Armee. Die zentrale Frage bleibt: Kann Taiwan den Druck aushalten - und für wen spielt die Zeit?
23:00
Seit 2015 leitet der Meeresbiologe Paul Butcher das staatliche Shark-Management-Programm von New South Wales. Sein Ansatz markiert einen Paradigmenwechsel: weg von tödlichen Netzen, hin zu Hightech. Smart Drumlines, die Haie lebend fangen, markieren und wieder freilassen, sollen gefährliche Begegnungen reduzieren, ohne die Tiere zu töten. Ergänzt wird das Programm durch das weltweit grösste luftgestützte Drohnenüberwachungssystem. Bis zu 400 Pilotinnen und Piloten kontrollieren in der Hochsaison rund 50 Strandabschnitte entlang der Küste. Der Film begleitet Butcher und sein Team hinaus aufs Meer, wenn sie Haie fangen, vermessen und mit Sendern ausstatten. Einer seiner wichtigsten Partner ist Mark Atkins, Leiter des Drohnenprogramms. Die Kameras aus der Luft dienen nicht nur der unmittelbaren Warnung von Schwimmern und Surfern, sie liefern auch wertvolle Daten für die Forschung. An einem Strand bei Ballina begleiten wir den Drohnenpiloten Gabriel Roxburg auf Patrouille. An diesem Morgen herrscht erhöhte Alarmbereitschaft: Dichte Schwärme von Köderfischen ziehen dicht unter der Wasseroberfläche entlang der Küste, ein Magnet für grosse Raubfische. Doch nicht alle vertrauen auf Technologie. Der Surfer und Anti-Hai-Aktivist Daniel Webber fordert härtere Massnahmen. Für ihn gefährdet der Verzicht auf klassische Hainetze Menschenleben. Im benachbarten Queensland setzt man weiterhin auf solche Netze, mit erheblichen Folgen für Meeresschildkröten, Delfine und andere Arten. Umweltaktivistinnen wie Brylee Robinson und die Meeresbiologin Bella Graham kämpfen deshalb gegen ihren Einsatz. «Mit Hightech gegen Haie» erzählt von einem Land im Konflikt: zwischen öffentlicher Sicherheit und Artenschutz, zwischen technologischer Innovation und politischem Druck. Es ist die Geschichte eines Balanceakts rund um die Frage, ob ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Hai möglich ist. Ein Film von Carsten Stormer.
23:35
23:45
Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt - ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von «Muskismus», darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann - und welche Welt der selbsternannte «Technoking» entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.