04:00
Der 65-jährige Typograph hat noch zwei Joker zur Verfügung, 1000 Franken auf dem Konto und noch 77 Gegnerinnen und Gegner in der Wand.
04:55
Abschied ist immer und überall. Gabriele von Arnim, bald 80-jährig, hat ein Jahr lang über Abschiede nachgedacht, darüber, was sie nicht mehr kann, was sie nicht mehr muss und darüber, was in dieser Welt verlustig geht, wenn Empathie fehlt. Sie hat persönliche und politische Abschiede in einem Tagebuch festgehalten und erzählt von unerfüllten Wünschen genauso wie vom Älterwerden und von einer Welt, deren Veränderungen sie bis in ihre Träume verfolgen. Dabei wurde sie zwar nicht weniger besorgt, aber gleichzeitig heiterer - denn Abschiede sind für sie auch der Weg zur Freiheit. Dazu gehört, sich von der Vorstellung zu verabschieden, wie das eigene Leben sein sollte, um sich auf das einzulassen, was tatsächlich ist. Zugleich bleiben mit jedem eingeschlagenen Weg andere ungegangen. Auch unerfüllte Wünsche gehören zum eigenen Leben. Gabriele von Arnim kennt die Spannung zwischen Verlust und neuen Möglichkeiten aus eigener Erfahrung. Zehn Jahre begleitete sie ihren schwerkranken Mann bis zu seinem Tod. Danach musste sie lernen, die wiedergewonnene Freiheit zu leben. Davon erzählte sie in ihrem Buch «Das Leben ist ein vorübergehender Zustand». Mit Olivia Röllin spricht sie darüber, wie man nach dem Tod eines Menschen in ein eigenes Leben zurückfindet, wie man angesichts von Krieg und politischer Verrohung empfindsam bleibt, ohne zu verzweifeln, ob man sich auf das eigene Sterben vorbereiten kann und woher sie die Zuversicht nimmt, dass selbst im Abschied noch ein Anfang möglich ist.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
08:00
09:10
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
09:15
Der Montafoner Sura Kees ist ein kulinarisches Erbe der Alpen, das erst im 21. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Der Senner Daniel Mangeng stellt diesen Sauermilchkäse nahezu wie vor 700 Jahren her - ganz ohne Käsekulturen. Zeit und Temperatur lassen die Milch von selbst dick und sauer werden.
09:50
Mikael und seine Tochter Luna sollen in der Kirche, in der Hannas Vater Pfarrer ist, die Orgel restaurieren. Doch Hannas Mutter Bille hat sofort Vorbehalte gegenüber Mikael. Noch weiss niemand, welche Geheimnisse bald ans Licht kommen werden, die alle betreffen. Unterdessen versucht Lasse, Zeitungsverleger und Hannas Chef, vergeblich, eine Annäherung zwischen Mikaels Tochter Luna und seinem Hund Robin zu verhindern. Der alleinstehende Lasse ist nämlich nicht gerade ein Freund von Kindern. Ganz anders dagegen Maja, Hannas lebensfrohe, pensionierte Lehrerin, die nicht nur ihre Leidenschaft für Linedance lebt, sondern auch eine gute Zuhörerin und Ratgeberin im Dorf ist. Das erweist sich als sehr hilfreich angesichts der überraschenden Enthüllungen, die Hanna bald erwarten.
11:30
Teure Autoersatzteile: So sparen Fahrzeugbesitzer viel Geld Die Reparatur von Kollisionsschäden an Autos sind in sechs Jahren um fast 25 Prozent teurer geworden: Allein für einen neuen Scheinwerfer müssen Autobesitzerinnen heute mehrere Tausend Franken in die Hand nehmen. «Kassensturz» zeigt die Gründe für die Kostenexplosion und gibt Tipps, wie bei der Autoreparatur viel Geld eingespart werden kann. Gesichtscremes im Test: Vier von zehn fallen durch «Kassensturz» lässt im spezialisierten Labor zehn viel verkaufte Gesichtscremes testen. Alle Produkte versprechen, die Hautfeuchtigkeit zu verbessern. Bemerkenswert: Bei einem Produkt konnte das Labor keine Feuchtigkeitszunahme auf der Haut messen: Wirksamkeit null. Einige Cremes beinhalten zudem allergieauslösende Substanzen.
12:05
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi», in der die Kandidatinnen und Kandidaten um die Wette kochen. Irina aus Wetzikon ZH lüftet ihren Kopf gerne beim Velofahren. In der Küche verarbeitet die 44-Jährige ihr selbstgemachtes Focaccia zusammen mit Wirzblättern zum Motto «Knödel».
12:25
Tag 2 der «Knödel»-Woche bei «Mini Chuchi, dini Chuchi». Jürgen lebt in Uetikon am See ZH und verbringt im Winter so viel Zeit wie möglich in den Bergen beim Skifahren. Der gebürtige Süddeutsche kennt sich mit dem Motto gut aus und kombiniert die Knödel mit einem knusprigen Kalbskotelett.
12:45
13:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:30
Der Montafoner Sura Kees ist ein kulinarisches Erbe der Alpen, das erst im 21. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Der Senner Daniel Mangeng stellt diesen Sauermilchkäse nahezu wie vor 700 Jahren her - ganz ohne Käsekulturen. Zeit und Temperatur lassen die Milch von selbst dick und sauer werden.
14:05
Die Ruhe vor dem Sturm - zu Heilig Abend ist im Hotel zum Glück nur ein Zimmer besetzt. Deshalb gönnt sich die Rezeptionistin Mirjam einen freien Tag, um zu Hause mit ihren Liebsten zu feiern. Doch kaum ist sie aus dem Haus, nimmt das Chaos seinen Lauf. Und zwischen Ruedi und Bettina hängt der Haussegen schief. Am 25. Dezember haben die Besitzer Jürg und Sibylla Degiacomi beschlossen, ihr Weihnachtsfest mit der Familie in der Chesa Salis zu feiern. Eine gute Gelegenheit, den Hoteliers genau auf die Finger zu schauen. Schliesslich werden über die Feiertage vermehrt geschlossene Gesellschaften im Restaurant des Hotels zum Glück erwartet. Auch Coach Ernst «Aschi» Wyrsch schaut vorbei. Auf einem Rundgang inspiziert er das Hotel. Es soll alles blitzblank sein, wenn die vielen Gäste einchecken und das Haus bis unters Dach voll ist. Er muss aber auch eine Auseinandersetzung im Team schlichten. Bettina hat für die Hotelgäste die Hausbar geöffnet, obwohl die Hoteliers beschlossen haben, dies nach 22.00 Uhr nicht mehr zu tun. Ist der Gast König? Und an Silvester geht die Weinkarte vergessen. Was nicht so schlimm wäre, wenn der eine Wein nicht doppelt so viel wie der andere kosten würde. Um Mitternacht aber vergessen alle ihre Sorgen und stossen im Garten zuversichtlich und hoffnungsvoll auf ein neues Jahr an.
14:55
Über die Festtage meistern die Hoteliers ein Bankett nach dem anderen. Zudem ist das Hotel zwischen Weihnachten und Neujahr stets voll ausgebucht. Zum Jahresbeginn herrscht jedoch das pure Gegenteil. Coach Aschi Wyrsch nutzt diesen ruhigen Moment, um die fünf aus dem Hotel und aufs Eis zu locken. Ein Überraschungsausflug steht an. Die Auszeit auf dem Eis macht den Arbeitssuchenden sichtlich Spass. Das Besitzerpaar überbringt den Hoteliers eine Hiobsbotschaft. Die Zielvorgabe für den Januar wird auf einen Umsatz von 40'000 Franken erhöht. Vor allem Rezeptionistin Mirjam demotiviert diese Mitteilung. Zu allem Überfluss storniert eine grosse Gruppe ihre Hotelbuchung und wirft die Hoteliers noch weiter nach hinten. Jetzt heisst es, Marketing betreiben und das Beste geben, um das Ruder nochmals rumzureissen. Das Ende des Abenteuers «SRF bi de Lüt - Hotel zum Glück» rückt immer näher. Bevor die grosse Entscheidung verkündet wird, blicken die fünf nochmals auf die Zeit als Hoteliers zurück. Und das Besitzerpaar trifft sich mich Coach Aschi Wyrsch, um nachzufragen, wie sich die Gastgeber während den acht Wochen entwickelt haben. Wer bleiben darf und wer nicht, entscheidet letztendlich allein das Besitzerpaar Jürg und Sibylla Degiacomi.
15:50
Wegen Steuerhinterziehung ihres Ex-Mannes bleibt der argentinischen Tangolehrerin Valentina Martino (Rebecca Immanuel) nichts anderes übrig, als illegal in Cornwall bei ihrer Nichte Elena (Xenia Assenza) zu bleiben. Um Geld für eine eigene Tanzschule zu verdienen, arbeitet sie als Haushaltshilfe bei dem verwitweten Autor Jack Rukin (Michael von Au) und seiner Tochter Amanda (Teresa Klamert). Keine leichte Aufgabe für die lebenslustige Argentinierin: Jack kapselt sich nach dem Unfalltod seiner Frau ab und reagiert zynisch auf seine Mitmenschen. Sehr schnell geraten er und Valentina aneinander. Da kommt Valentina das Angebot von Henry (Florian Fitz), Jacks Nachbarn, gerade recht. Nicht nur, dass er als Stadtrat Mittel und Wege kennt, ihren Aufenthalt zu legalisieren, er verspricht ihr auch eine eigene Tanzschule. Die Argentinierin ist von dem Angebot angetan und auch nicht abgeneigt, als er ihr offensichtlich den Hof macht. Jack beobachtet diese Entwicklung mit Argwohn. Seit seine verstorbene Ehefrau sich für ihn und nicht für Henry entschieden hat, hegen die beiden Männer eine Feindschaft. Und nun steht Valentina zwischen ihnen.
17:30
Hoch oben in einem alten Nussbaum thront das Baumhaus von Yoko, Vikram und Silóe. Von hier aus brechen sie zu spannenden Abenteuern auf. Gemeinsam mit den Tieren der städtischen Brache erkunden sie eine kleine Wildnis, in der Neugier, Respekt und Zusammenhalt mehr zählen als alles andere.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Das dritte «Knödel»-Gericht der Woche bereitet Mariia aus Zürich Seebach ZH zu. Wenn sie eine freie Minute hat, gestaltet die 34-Jährige gerne Stickereien mit dem Kreuzstich. Ihren «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Gästen serviert sie einen rosaroten Knödel mit Randen und Ziegenfrischkäse, dazu Entenbrust.
18:25
Lassowerfen und Viehtreiben gehören zur täglichen Arbeit der berittenen Hirten, den Butteri der Maremma. Familie Mariotti züchtet seit drei Generationen Maremma-Rinder und -Pferde. Auf den Tisch kommen Rindfleischgerichte wie Kutteln, aber auch modernere Kalbsmedaillons nach Pizzabäcker-Art.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
20:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:15
21:00
«Wir sind komplett abhängig von ihnen.» Mit diesen Worten beschreibt Bundesrat Albert Rösti die Bedeutung des Parlamentsdienstes. Für drei Tage taucht Mona Vetsch in die weitgehend unbekannte Welt hinter den Kulissen des Bundeshauses ein. Sie begleitet Dolmetscherinnen, Kommissionssekretäre, Mitarbeitende des Amtlichen Bulletins und Reinigungskräfte. Dabei erlebt sie, wie Debatten dokumentiert, Kompromisse vorbereitet und Staatsgäste empfangen werden. Ein seltener Einblick in die Arbeit jener Menschen, die hinter den Kulissen die Bühne bereiten, auf der die Schweizer Demokratie gelebt wird. Erstausstrahlung: 4.11.2026
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
«Kulturplatz» trifft die Neurowissenschaftlerin und Musikerin Barbara Studer, die praxiserprobte Strategien verrät, sowie die Sängerin To Athena, die ihr verarbeitetes Burnout in ihre Songs einfliessen lässt. An der Frankfurter Buchmesse begegnet die Sendung zudem Bestsellerautorinnen, die den Nerv einer erschöpften Gesellschaft treffen.
23:05
1920er-Jahre: Die 19-jährige Lili verbringt den Sommer im Grand Hotel ihrer Tante in den Alpen. Ein Brief ihrer Mutter reisst sie aus der scheinbaren Idylle: Ihr Vater hat durch seine Spielsucht erneut ein Vermögen verloren. Kann er nicht innerhalb weniger Tage eine hohe Summe beschaffen, drohen Gefängnis und gesellschaftlicher Ruin. Lili soll den wohlhabenden Hotelgast Dorsday um Hilfe bitten - ausgerechnet jenen Mann, der sie schon als Kind bedrängt hat und ihr bis heute nachstellt. Dorsday ist bereit zu helfen, doch er knüpft seine Unterstützung an eine demütigende Bedingung. Für Lili beginnt ein immer bedrängender werdender innerer Kampf zwischen familiärer Verpflichtung, gesellschaftlichen Erwartungen und dem Anspruch auf ihren eigenen Körper. Während um sie herum das mondäne Hotelleben seinen Lauf nimmt, geraten Erinnerungen, Ängste und Fantasien zunehmend durcheinander. Was als scheinbar einfache Bitte beginnt, wird für Lili zur existenziellen Auseinandersetzung um Selbstbestimmung und Würde. Frei nach Arthur Schnitzlers berühmter Novelle «Fräulein Else» übersetzt Thomas Imbach die radikale Innensicht der Vorlage in eine ebenso künstliche wie sinnliche filmische Welt. Die Grenzen zwischen Realität, Erinnerung und Vorstellung lösen sich zunehmend auf - und öffnen den Film am Ende noch einmal in eine unerwartete Richtung. Der Film entstand fast ausschliesslich als ein Virtual Production mit Unreal Engine 5 im Hammering-Man-Studio in Basel. «Nacktgeld» ist eine Produktion der Okofilm Productions GmbH (Zürich), in Koproduktion mit SRF/SRG und Prestige Films (London). Der Film wurde unterstützt vom Bundesamt für Kultur, der Basler Filmförderung und der Suissimage.