04:20
Kein Sommer ohne Appenzeller Ländlerfest! Heuer hat der Traditionsanlass noch mehr Grund zum Feiern, er feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Volkstümliche Formationen aus Appenzell und der ganzen Schweiz geben sich ein kunterbuntes und fröhliches Stelldichein, während gutgelaunte Festbesuchende für ausgelassene Feststimmung sorgen. Drei Tage lang wird in den bekannten Ländlerbeizen, auf den schmucken Plätzen und in den malerischen Appenzeller Gassen musiziert, getanzt, gesungen und gefestet. Nicolas Senn taucht in die Festivitäten ein, trifft auf allerlei musikalische Perlen und jede Menge Überraschungen. Unter anderen mit dabei: Striichmusig Dobler, Handorgelduo Dani & Thedy Christen, Ländlertrio Echo vom Bäräaug, Stegreifgruppe Gonten, Trio Furggiblick, Waldhöckler, Jodlerklub Lauenen.
04:50
Hotspot Basel - Was tun gegen die Hitze? Die tiefe Lage und dichte Bebauung machen Basel oft zur heissesten Stadt der Deutschschweiz. «Puls»-Host Daniela Lager begleitet die Epidemiologin Martina Ragettli auf einem Rundgang durch Basel. Am Schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut beschäftigt sich Martina Ragettli mit den Auswirkungen des Klimawandels auf die Gesundheit. Wie können sich Menschen an die zunehmende Hitzebelastung anpassen? Wie bekannt sind die Verhaltensempfehlungen und wie gut werden sie angewandt? Und wie gut setzen Kantone und Städte Hitzeschutzmassnahmen um? Wie heiss ist Basel: Was zeigt das Messgerät? Auf ihrer Hitzetour messen «Puls»-Host Daniela Lager und Epidemiologin Martina Ragettli an verschiedenen Standorten die aktuelle Temperatur. Wie heiss ist Basel? Schätzen die Baslerinnen und Basler richtig? Und wie schützen sie sich vor der Hitze? Was bringen Handfächer, Kühltuch für den Hals, tragbarer Mini-Ventilator oder Wasserspray für Gesicht und Körper? Gefährdung der Gesundheit - Coup der Klimaseniorinnen Am 9. April 2024 hat der Verein «Klimaseniorinnen» einen Sieg vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erzielt. Die Strassburger Richterinnen und Richter gingen auf die Klage ein, dass die Schweiz im Kampf gegen den Klimawandel zu wenig unternehme. Das Urteil: Der mangelnde Klimaschutz der Schweiz verletze die klagenden Seniorinnen in ihren Menschenrechten. «Puls» fragt nach: Was hat sich in den letzten beiden Jahren getan? Fühlen sich die Klimaseniorinnen heute besser vor der zunehmenden Hitze geschützt? Hitzeanpassung - Mit Wärme gegen die Hitze Hitzeforscher Kay Hanusch von der Berner Fachhochschule ist überzeugt: «Langfristig müssen wir umdenken.» Anstatt sich während einer Hitzewelle herunterzukühlen, würde es mehr Sinn machen, sich bereits im Frühling mit moderatem Hitzetraining an höhere Temperaturen zu gewöhnen. Denn wer sich der Hitze aussetzt, erträgt diese auch besser. «Puls» zeigt, wie eine solche Anpassung funktionieren könnte. Veränderte Wirkung und verstärkte Symptomatik durch Hitze Epidemiologin Ana Maria Vicedo Cabrera erforscht an der Universität Bern, wie Hitze und Klimawandel die Gesundheit gefährden. Ihre Spezialgebiete sind die Psyche und die Einnahme von Medikamenten, beides seien unterschätze Gefahren. So könne Hitze einerseits die Symptome psychischer Erkrankungen verstärken und andererseits die Wirksamkeit von Medikamenten verändern. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zum Thema «Leben mit der Hitze» Leiden Sie unter der Hitze und möchten wissen, was dagegen hilft? Sind Sie verunsichert, ob die Hitze die Wirkung ihres Medikaments verändert? Möchten Sie die Anzeichen für einen Sonnenstich oder einen Hitzschlag richtig einordnen können? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
05:25
Die Autobahn polarisiert: Für die einen steht sie für Freiheit und Mobilität. Für die anderen bedeutet sie Stau, Lärm und Abgase. Der Liedermacher Linard Bardill wohnt an der A13, der vielbefahrenen Nord-Süd-Achse von St. Margrethen nach Bellinzona. Jetzt hat er, gemeinsam mit Illustrator Lorenz Custer, ein Buch über sie geschrieben, um Geschichten über und um die Autbahn herum zu erzählen - und sie so mögen zu lernen. Nino Gadient und Nina Brunner begeben sich auf seine Spuren: Sie schwelgen in Kindheitserinnerungen, hören Geschichten über sture Bergbauern und entdecken eine geheime Liebe zum Autofahren wieder.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
08:55
Im iranischen Golestan stellt die Familie Shamlou Safran her. Die Familie zeigt, wie man das wertvolle Gewürz, das man auch das rote Gold nennt, im Morgengrauen erntet und was für leckere Gerichte man damit zaubern kann.
09:25
Die Autobahn polarisiert: Für die einen steht sie für Freiheit und Mobilität. Für die anderen bedeutet sie Stau, Lärm und Abgase. Der Liedermacher Linard Bardill wohnt an der A13, der vielbefahrenen Nord-Süd-Achse von St. Margrethen nach Bellinzona. Jetzt hat er, gemeinsam mit Illustrator Lorenz Custer, ein Buch über sie geschrieben, um Geschichten über und um die Autbahn herum zu erzählen - und sie so mögen zu lernen. Nino Gadient und Nina Brunner begeben sich auf seine Spuren: Sie schwelgen in Kindheitserinnerungen, hören Geschichten über sture Bergbauern und entdecken eine geheime Liebe zum Autofahren wieder.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:05
12:05
Tag 2 in der «Egli»-Woche. Judith aus Winterthur ZH werkelt gerne mit ihrem Plasmaschneider und ausrangierten Metallteilen herum und schafft so ganz eigene Kunstwerke. Die 46-Jährige verarbeitet den Egli in einem Pie, dazu gibt es zweierlei Chutney. Das hätten die Gäste nicht erwartet.
12:25
Zum dritten Mal wird diese Woche ein Menu mit «Egli» serviert. Valentin aus Winterthur ZH züchtet gerne Chilis in seinem Garten und legt gerne Musik auf. Der angehende Student, 22, bereitet für seine Gäste knusprige Ofenkartoffeln und Eglifilet mit einem Cicorino-Orangen-Salat zu.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
12:55
Im iranischen Golestan stellt die Familie Shamlou Safran her. Die Familie zeigt, wie man das wertvolle Gewürz, das man auch das rote Gold nennt, im Morgengrauen erntet und was für leckere Gerichte man damit zaubern kann.
13:30
Zum letzten Mal treffen sich die sieben Bäuerinnen dieser Staffel zu einem Kochfest. Auf der Heubühne des Hauses Ostermundigen auf dem Ballenberg stellen sie sich ein letztes Mal vor der Fernsehkamera in die Küche - diesmal aber nicht mehr in Konkurrenz zueinander, sondern bei einem fröhlichen gemeinsamen Kochevent, ohne Leistungsdruck und Punktvergabe. Jede Bäuerin bringt typische Produkte aus ihrer Region mit, und so entsteht ein interkantonales Dreigangmenu. Durch die Sendung führt «SF bi de Lüt»-Moderator Nik Hartmann. Er schaut den Köchinnen über die Schultern und legt da und dort selber Hand an. Gemeinsam mit den Landfrauen hält er auch Rückblick auf sieben bewegende Wochen - eine Rückschau mit viel Wehmut, weil diese eindrücklichen Geschichten und Bilder rund um die regionaltypische Küche schon wieder vorbei sind. Und als Höhepunkt der Sendung kann Nik Hartmann die Siegerin der Landfrauenküche 2009 bekannt geben. Auch die musikalischen Darbietungen in der Sendung stehen ganz im Zeichen der Landfrauen. Aus dem Appenzellischen reisen die Sioux auf den Ballenberg und besingen nach Country-Art den Heuet, während das Trio Eugster mit einem Medley allerlei Kulinarisches auftischt.
14:25
Im Thurgau blüht und gedeiht es, die «Bluescht» ist schlicht traumhaft. Die Route von Nik Hartmann führt ihn von Klingenzell über Siegershausen nach Altnau, mit einem Abstecher an den Untersee, ins sogenannt langweiligste Feriendorf der Schweiz; Ermatingen. Er trifft auf eine Bauernfamilie, die im letzten Jahr fast die ganze Apfelernte verloren hat. Die sanfte Hügelkette im Süden des Bodensees ist wohl Niks bisher flachste Entdeckungstour durch die Schweiz. Auf der Suche nach den waschechten Thurgauern entdeckt er, dass der idyllische Seerücken weit mehr zu bieten hat als Apfelbäume und Most. Schliesslich hat schon einst Charles Louis Napoléon Bonaparte hier gewohnt und seine Spuren hinterlassen. Nik Hartmann erkundet die versteckten Naturschönheiten abseits der bekannten Wanderpfade. Dabei trifft er auf Hannes Stricker, einen pensionierten Lehrer, der selber Wanderführer malt. Als Höhepunkt versucht Hartmann, mit einem alten Thurgauer Lastwagen aus dem Jahre 1911 eine Strecke zurückzulegen. Und zu guter Letzt sticht er mit einem überaus speziellen Segelboot in den Bodensee.
15:20
In grossen Schwärmen ziehen Heringe durch das Meer. Als plötzlich Möwen die Fische attackieren, findet sich ein kleiner Hering allein in einem Gezeitentümpel wieder. Auf der Suche nach Ausweg entdeckt er, dass noch andere Meeresbewohner im Tümpel leben. Gemeinsam wehren sie sich gegen die Möwen.
15:30
Paolo Piangino ist ein sehr glücklicher Mann. Denn er kann weinen. Bei Geschichten mit traurigem Ende, aber auch bei Geschichten mit gutem Ende. Paolos Tränen machen die Menschen glücklich: Sie können Paolos Glück pflücken. Festhalten aber können sie es nicht. Eine berührende Puppentrickanimation des erfolgreichen Schweizer Kinderbuches «Paolos Glück».
15:45
Ein kleiner Wolkengärtner verletzt in seinem Übermut aus Versehen die eitle Sonne. Nun will sie ihm an den Kragen. Die Prognosen für den kleine Gärtner sind düster, doch zusammen mit den Regenwolken schafft er es, ihr Gemüt wieder aufzuhellen.
15:50
Basierend auf einer Legende aus Papua-Neuguinea, wo die Regisseurin Ursula Ulmi geboren wurde, erzählt «Idodo» wie die Rifffische zu ihren Farben kamen. Vor langer Zeit kamen Fische aus dem Riff an Land, um in einem verlassenen Dorf ein Fest zu feiern. Beim Feiern wurden die Fische jedoch von den Dorfbewohnern überrascht und flüchteten ins Meer. In der Aufregung blieb ihnen keine Zeit, ihre bunte Festbemalung abzustreifen und sie sprangen geschmückt und bemalt in die Fluten. So kam es, dass die Fische im Riff heute so bunt und farbenprächtig sind. Die filmische Umsetzung der Legende bringt das einzigartige kulturelle Erbe von Papua-Neuguinea einem internationalen Publikum näher. Der animierte Kurzfilm ist eine engagierte Zusammenarbeit zwischen Künstlern aus Papua-Neuguinea und der Schweiz.
16:00
Um die Fuchskönigin aufzuheitern, suchen Füchse jede Nacht im Abfall nach Liebesbriefen, um sie ihr vorzulesen. Die handgezeichnete Fabel von Marina Rosset aus dem Jahre 2022, in die Füchse als Liebesboten fungieren, ist bereits rund um den Globus gereist und wurde mit vielen Preisen geehrt.
16:10
Auf einem Bauernhof leben Katze, Huhn und Küken zufrieden zusammen. Zwar gibt es ab und an ein wenig Streit, aber das gehört dazu. Als ein Wolf eines Nachts das Huhn entführt, nehmen die Katze und die Küken mutig die Verfolgung auf. Eine verrückte Verfolgungsjagd mit vielen Hindernissen beginnt.
16:35
Der krud animierte Stop-Motion-Film erzählt von den Abenteuern von «Pferd», «Cowboy» und «Indianer». Bei den animierten Spielzeugfigürchen aus Plastik stehen die Sommerferien vor der Tür. Doch «Cowboy» und «Indianer» gehen mit ihrem Erfindungsgeist zu weit. Weshalb sich das «Pferd» gezwungen sieht, erzieherische Massnahmen zu ergreifen. Bis die beiden dann ihre grossen Ferien mit den Freunden geniessen können, müssen sie noch einige Schulden abbezahlen und viele Hindernisse überwinden. Die bereits zum Kultstatus erhobene Stop-Motion-Animation von den Belgieren Vincent Patar und Stéphane Aubier wurde mit der Schweizer Produktionsfirma Nadasdy Film koproduziert.
17:05
17:20
1 Verein, 3 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben - dieses Mal bei der IG Seifenkisten Derby Schweiz.
17:30
Timmy ist das freche kleine Schaf aus Shauns Herde. Jeden Tag geht er in den Kindergarten, wo er gemeinsam mit den anderen Tierkindern viele lustige und spannende Abenteuer erlebt.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Thomas aus Münchwilen TG kocht das vierte Menu mit dem Schweizer Fischklassiker «Egli». Der 47-Jährige schwingt gerne seine Hüften beim Salsatanzen und spricht fünf Sprachen. Seinen Gästen serviert er den Egli als Ceviche. Das kennen allerdings nicht alle.
18:25
Tanausú Chavez González lebt auf der kanarischen Insel La Gomera. Dort produziert er den berühmten Palmenhonig. Daraus lassen sich die leckersten Süssspeisen herstellen. Doch auch für ihre herzhafte Küche ist die Insel bekannt.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Während das Strassennetz seit Jahrzehnten kaum wächst, stieg die Schweizer Wohnbevölkerung seit 1990 um ein Drittel auf 9,1 Millionen. Gleichzeitig explodierte die Zahl der Motorfahrzeuge um 74 Prozent auf 6,6 Millionen. «DOK» veranschaulicht diesen Engpass in einem Experiment: Yvonne Ehrensberger, Pro Velo Schweiz, sowie Verkehrspolitiker und SVP-Nationalrat Mauro Tuena wagen eine Fahrt auf dem Tandem. Welten prallen aufeinander. Eine Lösung scheint nicht in Sicht. Verkehrsminister Albert Rösti fordert weitere Investitionen in den Strassenbau, während Mobilitätsexperte Philipp Rode (LSE) die extreme Flächennutzung des Autos kritisiert. In den Städten bietet sich das Velo zunehmend als Lösung an. Monica Suters Film liefert einen Denkanstoss zur Mobilität von morgen. Erstausstrahlung: 3.9.2026
21:05
Denise Tinner lebt täglich mit den Folgen der steigenden Temperaturen in den Alpen. Die Hüttenwartin der SAC-Hütte Tuoi im Unterengadin muss ihren Gästen regelmässig erklären, was es mit der Umleitung des Wanderwegs zur Hütte auf sich hat und warum es Panzerglas vor den Fenstern ihrer Hütte hat. Wegen des Kleinen Piz Buin sei das, wo ein Bergsturz drohe. Doch die Hütte sei sicher, müsse nur wegen der Druckwelle und Splittersteinen beim möglichen Abbruch geschützt werden. Der alte Hüttenweg hingegen wäre im Gefahrenbereich. Wandern im Gefahrengebiet Tobias Keller wandert zur Hütte und hofft auf eine ruhige Nacht. Zusammen mit dem einheimischen Glaziologen Felix Keller. Keller ist ein Pionier der Permafrostforschung und weiss: Dessen Tauen macht auch den Kleinen Piz Buin instabil. Dabei wurde er vor 40 Jahren noch ausgelacht. Keller zeigt Tobias Müller, wo früher Gletscher lagen im Gebiet, die heute verschwunden sind. Veränderte Landschaften, instabile Gebiete - Keller sagt, dass es gefährlicher wird in den Bergen. Besonders weil sich Berggänger oft nicht bewusst sind, dass es rasante Veränderungen gibt. Blinde Flecken Der Geologe Yves Bühler untersucht den Kleinen Piz Buin seit sechs Jahren. Bei der jährlichen Vermessung Mitte August setzt er Drohnen ein und ein Radargerät, kombiniert die Daten mit denen von drei Erdbebenmessstationen und Satelliten. Der Kleine Piz Buin ist auch ein Experimentierfeld. Die Methode wird demnächst von den Kantonen Wallis und Graubünden eingesetzt werden. Die Resultate der diesjährigen Untersuchung werden Denise Tinner freuen. Doch die Vermessungen sind teuer, blinde Flecken werden bleiben in den Alpen, sagt Bühler. Wo bleibt das Wasser? Gar keine Freude macht der Hüttenwartin die Trockenheit. Es gibt Tage, da wird das Wasser knapp. Das macht aber nicht nur ihr Sorgen. Tobias Müller wandert auf die Alp Valmala. Hier versiegt bald die Quelle. Was er dann tue? Senn Tobias Schweiger hat noch keine Lösung gefunden. Auch seinen Geissen setzt die Hitze zu, sie steigen immer höher in die kühleren Berge. Kein Einfaches, sie am Abend von so hoch oben wieder zurückzuholen. Murmeltiere im Hitzestress Was Wanderer wohl am meisten bewegt: Murmeltiere wird man seltener sehen. Sie können ihre Temperatur kaum regulieren, verschwinden darum bei Hitze im Bau. Und langfristig wird ihr Lebensraum knapper. Dass Tier- und Pflanzenwelt von den steigenden Temperaturen durcheinandergebracht werden, bestätigt die Biologin Anne Kempel. Sie zeigt Tobias Müller Lebewesen, die er hoch oben in der Alpwiese so nicht erwartet hätte. Die aber genauso Hitzestress haben können wie die Murmeltiere. Der Alpenraum verändert sich gerade rasant unter den steigenden Temperaturen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die Nato-Staaten wollen künftig fünf Prozent ihrer Wirtschaftsleistung für die Verteidigung ausgeben. In den USA liegt der grösste Budgetantrag der Geschichte auf dem Tisch. An Geld mangelt es nicht - und doch fehlen die Waffen. Die Ursachen reichen weit zurück. Nach dem Kalten Krieg schrumpfte die westliche Rüstungsindustrie drastisch, Reservekapazitäten galten als Verschwendung. Dazu kommen Abhängigkeiten, die kaum jemand auf dem Schirm hat: Der Sprengstoff für europäische Artilleriegranaten stammt faktisch aus einer einzigen Fabrik in Polen, der Rohstoff für die Treibladung grösstenteils aus China. Gleichzeitig verändert der Drohnenkrieg, welche Waffen überhaupt gebraucht werden. Eine iranische Angriffsdrohne kostet rund 35'000 Dollar, die Rakete zu ihrer Abwehr vier Millionen. Diese Rechnung kann der Westen nicht gewinnen. Die grossen Gewinner sind deshalb nicht die traditionellen Rüstungskonzerne, sondern junge Technologiefirmen, die es vor fünf Jahren kaum gab. «SRFglobal» fragt, wohin die Milliarden fliessen, warum sie nicht in Waffen münden und wer am Wettrüsten tatsächlich verdient. Denn bezahlt wird auch von jenen, die es gar nicht merken: über Steuern, über Staatsschulden und über die eigene Altersvorsorge. Moderator Sebastian Ramspeck spricht darüber mit Tom Karako von der US-Denkfabrik CSIS, der Drohnenexpertin Ulrike Franke vom European Council on Foreign Relations sowie Michael Horowitz vom Council on Foreign Relations.
23:00
Rodney Taylor kam als Kleinkind aus Liberia in die USA. Noch vor seinem zehnten Geburtstag wurden ihm beide Beine amputiert. In Georgia baute er sich ein Leben auf, gründete eine Familie und arbeitete als Coiffeur. Doch sein Aufenthaltsstatus blieb ungeklärt. Anfang 2025 wurde Rodney von ICE festgenommen. Fünfzehn Monate verbrachte er im Stewart Detention Center im Süden des Gliedstaates. Heute ist er wieder bei seiner Familie, doch seine Zukunft bleibt ungewiss: Gegen ihn läuft weiterhin ein Abschiebungsverfahren. Während Rodney in Haft sass, plante die Regierung rund 200 Kilometer weiter nördlich ein neues Haftzentrum für bis zu 10'000 Menschen. Ausgerechnet in Social Circle, einer kleinen, stark republikanisch geprägten Stadt, formierte sich Widerstand. Eine progressive Aktivistin und ein Trump-Wähler hatten plötzlich dasselbe Ziel: mit aller Macht das ICE-Abschiebegefängnis verhindern. «NZZ Format» begleitet Rodney und seine Frau Mildred nach seiner Freilassung und trifft in Social Circle jene, die sich gegen das geplante Haftzentrum stellen. Ein Film von Patrick Tombola
23:40
23:50
Orcas tragen ihre toten Kälber über Tage durchs Meer, Elefanten kehren zu den Knochen verstorbener Herdenmitglieder zurück, Schimpansen wachen bei ihren Toten. Was sagen solche Verhaltensweisen aus? Handelt es sich um Trauer, Fürsorge oder lediglich um Instinkt? Und wie können wir überhaupt erkennen, ob ein Tier begreift, dass ein Leben unwiderruflich zu Ende gegangen ist? Die spanische Philosophin Susana Monsó gehört zu den wichtigsten Stimmen der jungen Forschungsrichtung der vergleichenden Thanatologie, die untersucht, wie Tiere auf den Tod reagieren. Das Gespräch führt mitten in eine philosophische Grundsatzdebatte. Was bedeutet es überhaupt, den Tod zu verstehen? Braucht es dafür Sprache, Selbstbewusstsein und die Vorstellung der eigenen Sterblichkeit? Oder messen wir Tiere an einem allzu menschlichen Massstab? Zwischen den grossen Fragen nach Bewusstsein, Endlichkeit und menschlicher Sonderstellung wird deutlich: Wer über Tiere und den Tod nachdenkt, denkt immer auch über sich selbst nach.