04:30
Der 82-jährige Gübi Luck arbeitet seit über 40 Jahren als Bergführer und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Auf seinen Touren kam er immer wieder bei einem verlotterten Maiensäss vorbei. Als er zufällig mitbekam, dass das Haus zum Verkauf stand, entschloss er sich kurzerhand, es zu kaufen. Das war vor 12 Jahren und seitdem arbeitet er Sommer für Sommer an dem Haus. Zusammen mit Freunden hat er es in sein kleines Paradies verwandelt. Das Geld dafür kommt auch aus den Bergen. Gübi steckt das Geld, das er als Bergführer verdient, in sein Alpen-Bijou. Der Schriftsteller Tim Krohn und seine Frau Micha Friemel haben sich im abgeschiedenen Münstertal ihren Traum vom entschleunigten Leben erfüllt - doch zur Ruhe kommen sie dort kaum. Neben ihren vier Kindern kümmern sich die beiden um gleich mehrere historische Häuser im Dorf Santa Maria, die sie liebevoll restauriert haben. Während die Familie eines der Häuser selbst bewohnt, bieten zwei weitere Rückzugsorte für Menschen, die in der Bergstille an künstlerischen Projekten arbeiten oder einfach neue Kraft tanken möchten. Der Architekt Peter Felix kennt Bergün seit seiner Kindheit - und die Liebe zu diesem Ort hat er später mit seiner eigenen Familie weitergeführt. Gemeinsam mit seiner Frau fasste er eines Tages einen mutigen Entschluss: In ihrer Lieblings-Bergdestination wollten sie ein eigenes Herzensprojekt realisieren. Sie stiessen auf ein 350 Jahre altes Engadiner-Haus, das seit sechs Jahrzehnten leer gestanden hatte und in einem desolaten Zustand war. Drei Jahre lang sanierten sie das historische Gebäude von Grund auf und verwandelten es in ein echtes Bergjuwel mit hauseigenem Kraftwerk.
05:15
Auf der Etzlihütte tauchen zwei Gäste, die reserviert haben, einfach nicht auf. Für so was haben Rita und Res Streiff am Ende der Saison keine Nerven mehr. Die beiden freuen sich auf die Zeit im Tal. Kater Findus scheint diese Freude aber nicht zu teilen. Vreni und Hans Winterberger von der Finsteraarhornhütte bekommen am letzten Wochenende in der Saison noch einmal Unterstützung von Tochter Katja. Die bleibt aber nicht so lange wie Vater Hans das gerne möchte. Die junge Generation hat ihre eigenen Pläne. Und in denen spielt die SAC-Hütte keine Hauptrolle. Das Vollmondfest auf der Skihütte Feldis im Bündnerland scheint zu gefallen: Die Gaststube ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Es sind auch spontan noch ein paar Besuchende für einen Raclette-Plausch vorbeigekommen. Das freut Hüttenwartin Lea Leuenberger, macht ihr aber auch Sorgen: Sie hat zu wenig Kartoffeln in der Hütte. Kippt die Stimmung?
06:00
Armon Orlik stieg 2016 zum Spitzenschwinger auf, nachdem er am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Estavayer-le-Lac FR im Schlussgang stand. Die Zeit für den Königstitel jedoch war noch nicht reif. Auch ein Nackenschlag und eine daraus resultierende Körperlähmung konnten ihn nicht daran hindern, seinen grossen Traum weiterzuverfolgen. Nach dem Gewinn von 26 Kranzfesten und insgesamt 76 Kränzen schaffte er im August vergangenen Jahres endlich den ganz grossen Coup und wurde zum Schwingerkönig gekrönt, als Erster aus dem Kanton Graubünden. Nun stellt sich der sympathische Bündner Bauingenieur der Jasskonkurrenz im Romantikhotel Bären Dürrenroth und erzählt Gastgeberin Fabienne Gyr unter anderem, warum er auswärts immer einen Mixer dabeihat. Schlagersängerin Patricia Mathys feiert ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum und wagt, gemäss dem Titel ihres neuen Albums einen «Neua(n)fang». So finden sich darauf zum ersten Mal auch Lieder auf Berndeutsch. Im «Samschtig-Jass» präsentiert die Emmentalerin zusammen mit dem Jodlerklub Huttwil den Mundarttitel «Gloub an Di».
06:30
07:30
09:00
Gestörte Nerven, unsicherer Alltag Die Nerven in Armen und Beinen ermöglichen es, zu fühlen, sich zu bewegen und den eigenen Körper im Raum wahrzunehmen. Sind die Nervenleitungen geschädigt, werden Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz und Lageempfinden nicht mehr zuverlässig weitergemeldet und das Leben gerät aus den Fugen: Unsicherheit beim Gehen, Muskelschwäche, Taubheit, Kribbeln sowie brennende oder stechende Schmerzen prägen den Alltag im Zeichen einer Neuropathie. Ein Leben wie zuvor ist oft kaum mehr machbar. Gipfelsturm trotz Nervenschädigung Nach Jahren quälender Rückenschmerzen und zahlreicher Operationen hat sich Isabel Hotz aus völliger Immobilität - inklusive Suizidgedanken - zurück ins Leben gekämpft und bis in hochalpine Höhen vorgearbeitet: Trotz einer Nervenschädigung im rechten Bein hat sie den fast 7000 Meter hohen Aconcagua in Argentinien ins Visier genommen. Ihr Gipfelsturm steht exemplarisch für das Ringen um ein Ziel trotz Krankheit - ein Weg, der Mut, Ausdauer und enorme Willenskraft verlangt. Sie zeigt, dass körperliche Grenzen nicht das Ende bedeuten müssen, sondern ein Antrieb sein können, über sich hinauszuwachsen. Den Schmerz bekämpfen oder annehmen? Die Medikamente, die bei Nervenschmerzen zum Einsatz kommen, haben es in sich: Opioide können abhängig machen, Wirkstoffe wie Pregabalin beeinflussen mitunter die Persönlichkeit. Ergänzend werden auch Antidepressiva oder Chili-Pflaster eingesetzt. Einen anderen Weg geht die psychosomatische Schmerztherapie: Sie hilft dem Gehirn, den Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern anzunehmen und im Alltag zu integrieren. Ganz verschwindet er zwar nicht, doch er rückt in den Hintergrund - und wird weniger belastend. «Puls» ordnet ein. Massarbeit für mehr Stabilität im Alltag Schienen, Einlagen und speziell angepasste Schuhe: Es gibt zahlreiche Hilfsmittel, die neuropathisch beeinträchtigte Füsse nicht nur am Berg, sondern auch im Alltag stabilisieren. «Puls» besucht die Werkstatt von BalgristTec und zeigt, wie orthopädische Unterstützungen individuell und passgenau angefertigt werden. «Puls»-Chat zum Thema Neuropathie Haben Sie einen neuropathischen Fuss und stürzen deswegen oft? Schwindet ihre Muskelkraft aufgrund der Neuropathie? Kommen Sie nicht klar mit den neuropathischen Schmerzen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
09:40
Einsamkeit macht krank. Wer sich einsam fühlt, hat ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z.??B. Bluthochdruck. Laut einer Studie leidet rund ein Viertel der Schweizerinnen und Schweizer unter Einsamkeit - betroffen sind sowohl Senioren als auch junge Erwachsene. Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Probleme. Todesfälle im Familien- oder Freundeskreis sowie fehlender Austausch verstärken die Einsamkeit - ein Teufelskreis. GESUNDHEITHEUTE zeigt, wie Betroffene Einsamkeit entgegenwirken können, und stellt verschiedene Angebote vor, unter anderem ein kostenloses telefonisches Gesprächsangebot. Hier können Alltag, Sorgen und Freuden mit jemandem geteilt werden.
10:05
Die Schweizer Theologin Jacqueline Straub will Priesterin werden, schreibt seit fünfzehn Jahren Briefe an die Päpste und bittet um die Gleichstellung der Geschlechter. Christina Moreira, eine französisch-spanische Rebellin, wartet nicht auf Erlaubnis. Sie wurde in einer Katakombe geweiht und folgt damit der Linie der «heimlichen Weihen» an der Donau, die seit 2002 zur Weihe von mehr als 300 Priesterinnen weltweit geführt haben. Obwohl sie exkommuniziert wurde, übt sie ihr Priestertum aus. Die US-Amerikanerin Myra Brown leitet eine Gemeinde mit 1500 Gläubigen und trotzt den Verboten mit unerschütterlichem Glauben. Diese Frauen stellen theologische Argumente in Frage und fordern eine Untersuchung im Herzen des Vatikans. Die Frauenordination stellt für sie den ersten Schritt zu umfassenderen Veränderungen dar: Abschaffung des Zölibats, Bekämpfung der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts und Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Ehen. Papst Franziskus konnten sie damit nicht überzeugen, doch für einige Kardinäle scheint eine andere Zukunft möglich. Ein Film von Marie Mandy Wiederholung vom 4. Mai 2025
11:00
Aufhalten lässt sich das Älterwerden heute noch nicht. Aber verlangsamen. Durch einen gesunden Lebensstil, durch ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, wenig Stress, guten Schlaf und ein soziales Umfeld. Daneben gibt es immer mehr Angebote, die uns lange Gesundheit versprechen oder gar eine Heilung von der Krankheit «Altern»: von Nahrungsergänzungsmitteln über Sauerstofftherapien bis zu Eingriffen in unsere Gene. «Longevity» ist ein Lifestyle, ein Megatrend und ein Milliardenmarkt. Das Ziel: möglichst lange gesund sein, bald schon über 100 Jahre. Was ist davon zu halten? Wie viel Gesundheit gehört zu einem erfüllten Leben? Und wie sieht unsere Gesellschaft aus, wenn wir alle bald 120 Jahre alt werden? Darüber spricht Yves Bossart mit Tobias Reichmuth, einem der wichtigsten Vordenker und Investoren in der Schweiz, wenn es um Langlebigkeit geht, und mit Thomas Schulz, Journalist für das Magazin «Der Spiegel» und Autor des Buches «Projekt Lebensveränderung».
12:00
Am 8. März 2026 geht es um vier eidgenössische Vorlagen: das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative und deren Gegenvorschlag. In den Regionen berichtet SRF unter anderem über die neuen Regierungen in den Kantonen Nidwalden und Obwalden respektive in der Stadt Zürich.
13:40
Alpine Bodenständigkeit trifft im Tessin auf italienische Lebensart. Der südlichste Kanton der Schweiz zeigt sich am Lago Maggiore mediterran und in den tief eingekerbten Seitentälern noch weitgehend ursprünglich.
14:00
Am 8. März 2026 geht es um vier eidgenössische Vorlagen: das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative und deren Gegenvorschlag. In den Regionen berichtet SRF unter anderem über die neuen Regierungen in den Kantonen Nidwalden und Obwalden respektive in der Stadt Zürich.
14:15
Auf der Etzlihütte tauchen zwei Gäste, die reserviert haben, einfach nicht auf. Für so was haben Rita und Res Streiff am Ende der Saison keine Nerven mehr. Die beiden freuen sich auf die Zeit im Tal. Kater Findus scheint diese Freude aber nicht zu teilen. Vreni und Hans Winterberger von der Finsteraarhornhütte bekommen am letzten Wochenende in der Saison noch einmal Unterstützung von Tochter Katja. Die bleibt aber nicht so lange wie Vater Hans das gerne möchte. Die junge Generation hat ihre eigenen Pläne. Und in denen spielt die SAC-Hütte keine Hauptrolle. Das Vollmondfest auf der Skihütte Feldis im Bündnerland scheint zu gefallen: Die Gaststube ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Es sind auch spontan noch ein paar Besuchende für einen Raclette-Plausch vorbeigekommen. Das freut Hüttenwartin Lea Leuenberger, macht ihr aber auch Sorgen: Sie hat zu wenig Kartoffeln in der Hütte. Kippt die Stimmung?
15:00
Am 8. März 2026 geht es um vier eidgenössische Vorlagen: das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative und deren Gegenvorschlag. In den Regionen berichtet SRF unter anderem über die neuen Regierungen in den Kantonen Nidwalden und Obwalden respektive in der Stadt Zürich.
15:25
Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der Gotthard Panorama Express durch den geschichtsträchtigen alten Gotthardtunnel in den Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug eindrückliche Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer auf dem Vierwaldstättersee nach Flüelen, dann mit dem Gotthard Panorama Express Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüsst: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die Röhre wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt UR bis nach Airolo TI braucht er dazu etwa fünf Stunden. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Gotthard Panorama Express seinen Zielbahnhof in Lugano TI an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.
16:00
Am 8. März 2026 geht es um vier eidgenössische Vorlagen: das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative und deren Gegenvorschlag. In den Regionen berichtet SRF unter anderem über die neuen Regierungen in den Kantonen Nidwalden und Obwalden respektive in der Stadt Zürich.
17:00
Am 8. März 2026 geht es um vier eidgenössische Vorlagen: das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative und deren Gegenvorschlag. In den Regionen berichtet SRF unter anderem über die neuen Regierungen in den Kantonen Nidwalden und Obwalden respektive in der Stadt Zürich.
17:40
Im Studio analysieren wir zusammen mit RTR-Direktor Nicolas Pernet die Resultate der SRG-Initiative. Befürworter und Gegner der Initiative kommen dabei ebenfalls zu Wort. Zudem erfahren Sie in unserer Spezialsendung, wie es mit der Brambrüeschbahn in Chur weitergeht und ob Disentis dem Kredit für einen Indoor-Freizeitpark zustimmt.
18:00
Vorabendausgabe
18:10
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Am 8. März 2026 geht es um vier eidgenössische Vorlagen: das Bundesgesetz über die Individualbesteuerung, die SRG-Initiative, die Klimafonds-Initiative sowie die Bargeld-Initiative und deren Gegenvorschlag. In den Regionen berichtet SRF unter anderem über die neuen Regierungen in den Kantonen Nidwalden und Obwalden respektive in der Stadt Zürich.
19:00
Alpine Bodenständigkeit trifft im Tessin auf italienische Lebensart. Der südlichste Kanton der Schweiz zeigt sich am Lago Maggiore mediterran und in den tief eingekerbten Seitentälern noch weitgehend ursprünglich.
19:15
Beim Verein SEL in La Chaux-de-Fonds werden Dienstleistungen verschiedenster Art ausgetauscht. Bezahlt wird nicht in Franken, sondern mit Zeiteinheiten, an denen man sich für Mitglieder des Vereins engagiert. So entstehen Austausch und lebenslange Freundschaften. Ein Bericht von Valérie Perriraz.
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Im traditionsreichen Münchner Theaterhaus bricht die aufstrebende Schauspielerin Nora Nielsen (Giulia Goldammer) während einer Aufführung von Tschechows «Die Möwe» tot zusammen. Zunächst sieht alles nach einem tragischen Unfall aus, doch bald steht fest: Jemand hat nachgeholfen. Die Kommissare Ivo Batic (Miroslav Nemec), Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer) tauchen tief in die schillernde, aber gnadenlose Welt des Theaters ein. Hinter der glänzenden Fassade offenbaren sich Rivalitäten, verletzte Eitelkeiten und gefährliche Abhängigkeiten - und fast jeder hätte ein mögliches Motiv. Während Batic und Leitmayr versuchen, im Geflecht aus Liebesaffären, Karriereträumen und alten Kränkungen den Überblick zu behalten, stösst Hammermann auf Spuren, die weit in die Vergangenheit reichen. Ein vergessenes Kapitel aus Noras Leben wirft plötzlich neues Licht auf den Fall - und bringt die Ermittler der Wahrheit gefährlich nahe.
21:40
Stefan Büsser war diese Woche urlaubsbedingt unfreiwillig nah am Weltgeschehen dran. Als der Angriff begann, hörte er in Abu Dhabi die Raketen explodieren. Er ordnet die persönlichen Eindrücke in einen grösseren geopolitischen Kontext ein. In der Sendung werden die Resultate des grossen Abstimmungssonntags ebenfalls unter die satirische Lupe genommen. Im Talk mit der abtretenden SRF-Direktorin Nathalie Wappler wird aber nicht nur über das Resultat der Halbierungsinitiative gesprochen. Der italienische Soulsänger Mario Biondi schaut auf ein musikalisches Ciao vorbei und Standup-Comedian Charles Nguela sorgt für zusätzliche Lacher.
22:25
Spätausgabe
22:35
Spätausgabe
22:40
Viele Frauen merken das erst, wenn sie sich trennen, und staunen, dass ihr Geld und ihre Altersvorsorge nicht ausreichen. Die Gründe sind immer die gleichen: Mütter haben Teilzeit gearbeitet oder sind wegen der Kinder ganz ausgestiegen. Deshalb haben sie kein oder wenig Pensionskassenguthaben angehäuft. Oft haben sie am Erwerbseinkommen des Mannes partizipiert, für sich selbst aber nichts angespart und sich nicht um ihre Altersvorsorge gekümmert. Scheidung als Falle Bei einer Scheidung gilt zwar das Splitting für die gemeinsamen Ehejahre, aber die Gerichte berücksichtigen nicht, dass Mütter auch nach einer Scheidung die Kinderbetreuung grossmehrheitlich weiter übernehmen und deshalb weniger arbeiten können. Dies vergrössert ihre Lücke in der Altersvorsorge noch mehr. Nicht selten arbeiten sie in Tieflohnbranchen und haben schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt, ihr Pensum wieder zu erhöhen. Sind die Kinder draussen, fällt die Kinderalimente weg und sie haben keine Möglichkeiten mehr, ihre Altersvorsorgelücken zu stopfen oder Geld zu sparen, geschweige denn Geld anzulegen. Altersarmut ist weiblich Die anstehenden Gesetzesrevisionen werden daran nicht viel ändern. Dieser Film dokumentiert die Situation verschiedener Frauen, beleuchtet die Gründe für das mangelnde Interesse an Finanzen und zeigt auf, dass sich selbst jüngere Frauen für Geldfragen und Altersvorsorge wenig interessieren. Aber auch, dass sich vieles verbessern könnte, wenn Frauen ihre Selbstverantwortung in dieser Frage ernsthaft wahrnehmen würden. Erstausstrahlung: 10.03.2022
23:40
Gertrud Woker (1878-1968) war die erste promovierte Chemikerin in der Schweiz und die erste Chemie-Privatdozentin an einer deutschsprachigen Universität überhaupt. Ihr Buch zur Katalyse wurde zu einem Standardwerk der Biochemie. Doch sie war nicht nur eine Pionierin der Wissenschaft, sondern auch der Friedens- und Frauenbewegung. Schon 1917, als Frauen keineswegs als gleichwertig galten, forderte sie gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Durch ihre Forschung im Bereich Biologie und Chemie erkannte sie früh die verheerenden Langzeitfolgen des Giftgaskrieges und kritisierte die chemische Kriegsführung. Dies brachte sie bald in Konflikt mit der militaristisch motivierten Elite, sie wurde Opfer von Mobbing, sexistischen Angriffen und Denunziationen. Doch sie kämpfte unaufhaltsam bis ins hohe Alter für Frieden und gegen den Missbrauch der Wissenschaft, ihr Buch über den Giftgaskrieg erreichte neun Auflagen. Als geisteskrank verleumdet, verbrachte die Pazifistin die letzten Jahre ihres Lebens schliesslich in einer psychiatrischen Klinik. So verschwand sie zu Unrecht, aber vielleicht nicht zufällig, aus dem historischen Gedächtnis. Der animierte Dokumentarfilm erzählt collagenhaft das Leben und die Errungenschaften dieser faszinierenden Frau. Durch Tagebucheinträge, wissenschaftliche Berichte und Gedichte von Gertrud Woker selbst berührt der Film durch Nahbarkeit und ihren schonungslosen Gerechtigkeitssinn. Der Film ist gleichermassen biografisch wie auch eine Dokumentation des damaligen Zeitgeschehens und beleuchtet dieses aus der Perspektive einer mutigen Frau, die zu Lebzeiten nicht zum Schweigen gebracht werden konnte.
01:00
Von einem Geheimdienstagenten wird der Kung-Fu-Lehrer Lee (Bruce Lee) eingeladen, am Martial-Arts-Turnier teilzunehmen, das der schwerreiche Mister Han (Kien Shih) auf seiner zur Festung ausgebauten Insel veranstaltet. Lee soll Beweise über Hans Aktivitäten im Mädchen- und Drogenhandel beschaffen. Er sagt zu, weil er auf der Insel auch eine eigene Rechnung begleichen will, denn Hans Leibwächter Oharra (Robert Wall) hat den Tod von Lees junger Schwester verschuldet. Als Unterstützung werden die US-amerikanischen Karatekämpfer Roper (John Saxon) und Williams (Jim Kelly) eingeschleust. Die Übermacht ihrer Gegner scheint allerdings erdrückend; zudem versucht Han, die drei Männer gegeneinander auszuspielen und zu korrumpieren. Im grossen Showdown in einem Spiegelkabinett stehen sich schliesslich Lee und Han gegenüber; Letzterer hat zum Endkampf seine Todeskralle im Einsatz.
02:35
Aufhalten lässt sich das Älterwerden heute noch nicht. Aber verlangsamen. Durch einen gesunden Lebensstil, durch ausgewogene Ernährung, viel Bewegung, wenig Stress, guten Schlaf und ein soziales Umfeld. Daneben gibt es immer mehr Angebote, die uns lange Gesundheit versprechen oder gar eine Heilung von der Krankheit «Altern»: von Nahrungsergänzungsmitteln über Sauerstofftherapien bis zu Eingriffen in unsere Gene. «Longevity» ist ein Lifestyle, ein Megatrend und ein Milliardenmarkt. Das Ziel: möglichst lange gesund sein, bald schon über 100 Jahre. Was ist davon zu halten? Wie viel Gesundheit gehört zu einem erfüllten Leben? Und wie sieht unsere Gesellschaft aus, wenn wir alle bald 120 Jahre alt werden? Darüber spricht Yves Bossart mit Tobias Reichmuth, einem der wichtigsten Vordenker und Investoren in der Schweiz, wenn es um Langlebigkeit geht, und mit Thomas Schulz, Journalist für das Magazin «Der Spiegel» und Autor des Buches «Projekt Lebensveränderung».
03:25
Der 82-jährige Gübi Luck arbeitet seit über 40 Jahren als Bergführer und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Auf seinen Touren kam er immer wieder bei einem verlotterten Maiensäss vorbei. Als er zufällig mitbekam, dass das Haus zum Verkauf stand, entschloss er sich kurzerhand, es zu kaufen. Das war vor 12 Jahren und seitdem arbeitet er Sommer für Sommer an dem Haus. Zusammen mit Freunden hat er es in sein kleines Paradies verwandelt. Das Geld dafür kommt auch aus den Bergen. Gübi steckt das Geld, das er als Bergführer verdient, in sein Alpen-Bijou. Der Schriftsteller Tim Krohn und seine Frau Micha Friemel haben sich im abgeschiedenen Münstertal ihren Traum vom entschleunigten Leben erfüllt - doch zur Ruhe kommen sie dort kaum. Neben ihren vier Kindern kümmern sich die beiden um gleich mehrere historische Häuser im Dorf Santa Maria, die sie liebevoll restauriert haben. Während die Familie eines der Häuser selbst bewohnt, bieten zwei weitere Rückzugsorte für Menschen, die in der Bergstille an künstlerischen Projekten arbeiten oder einfach neue Kraft tanken möchten. Der Architekt Peter Felix kennt Bergün seit seiner Kindheit - und die Liebe zu diesem Ort hat er später mit seiner eigenen Familie weitergeführt. Gemeinsam mit seiner Frau fasste er eines Tages einen mutigen Entschluss: In ihrer Lieblings-Bergdestination wollten sie ein eigenes Herzensprojekt realisieren. Sie stiessen auf ein 350 Jahre altes Engadiner-Haus, das seit sechs Jahrzehnten leer gestanden hatte und in einem desolaten Zustand war. Drei Jahre lang sanierten sie das historische Gebäude von Grund auf und verwandelten es in ein echtes Bergjuwel mit hauseigenem Kraftwerk.
04:10
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:25
Häusliche Gewalt, Internetdelikte, Strassen- oder Bergunfälle. Bei solchen und vielen anderen gemeldeten Fällen sind die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Obwalden meist rasch vor Ort. Mit derzeit rund 64 Vollzeitstellen ist das Korps allerdings knapp besetzt. Doch für eine schnelle Aufstockung fehlt dem Kanton das Geld. Und es ist auch politisch umstritten, wie viel die Sicherheit tatsächlich kosten darf. Die Beamten warnen derweil: Wenn man den Strafverfolgungsbehörden zu wenig Ressourcen gebe, könnte man irgendwann den Rechtsstaat gefährden.
04:55
Auf der Etzlihütte tauchen zwei Gäste, die reserviert haben, einfach nicht auf. Für so was haben Rita und Res Streiff am Ende der Saison keine Nerven mehr. Die beiden freuen sich auf die Zeit im Tal. Kater Findus scheint diese Freude aber nicht zu teilen. Vreni und Hans Winterberger von der Finsteraarhornhütte bekommen am letzten Wochenende in der Saison noch einmal Unterstützung von Tochter Katja. Die bleibt aber nicht so lange wie Vater Hans das gerne möchte. Die junge Generation hat ihre eigenen Pläne. Und in denen spielt die SAC-Hütte keine Hauptrolle. Das Vollmondfest auf der Skihütte Feldis im Bündnerland scheint zu gefallen: Die Gaststube ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Es sind auch spontan noch ein paar Besuchende für einen Raclette-Plausch vorbeigekommen. Das freut Hüttenwartin Lea Leuenberger, macht ihr aber auch Sorgen: Sie hat zu wenig Kartoffeln in der Hütte. Kippt die Stimmung?