04:15
Eine Träne läuft Tamy Glauser über die Wange. Schon nach der ersten Nacht im Tempel fühlt sie sich unwohl. Rückzug scheint ihr einziger Schutz zu sein. In ihrem Zimmer denkt sie über die Gruppe nach - über Nähe, Vertrauen und das Gefühl, nicht dazuzugehören. Ablenkung bringt die Ziegelstein-Übung: Mit ausgestreckten Armen müssen die Teilnehmenden einen Stab halten und damit einen Ziegelstein an einer Schnur langsam hoch- und runterdrehen. Eine scheinbar einfache Aufgabe, die Kraft, Konzentration und Schmerzresistenz erfordert. Gesichter verziehen sich, Muskeln zittern, der Schmerz wird sichtbar. Melanie kämpft mit ihrem Ego. Sie möchte die Übung gut absolvieren. Doch ihre verletzte Hand schmerzt. Wird sie über ihre Grenzen gehen? Schwingerkönig Nöldi Forrer liebt die Übung. Endlich kann er zeigen, wie stark er ist. Nach dem Frust der ersten Tage hat er zum ersten Mal Freude im Tempel. Nach dem Training sucht Tamy das Gespräch mit Shaolin-Meister Shi Heng Yi. Sie versteht nicht, warum sie immer wieder emotional an denselben Punkt kommt. Der Meister hört zu und stellt nur wenige Fragen. Er erkennt, dass Tamys Themen tiefer liegen, verwurzelt in ihrer Kindheit. Shi Heng Yi gibt ihr einen klaren Rat, was sie als Nächstes tun soll. Am Abend übernimmt Meister Shifu Yan Lei das körperliche Training. Das Workout bringt die Teilnehmenden an ihre Grenzen - Schweiss, Schmerz und Erschöpfung. Danach zieht sich die Gruppe in ihre Zimmer zurück, um den Tag zu reflektieren. Pat Burgener geniesst das Abschalten. Kein Handy, keine Social-Media-Pflichten, kein Leistungsdruck. Im Tempel findet er das, was ihm im Alltag fehlt: Ruhe. Der Tag neigt sich dem Ende zu. Niemand ahnt, dass der nächste Morgen eine Überraschung mit sich bringt.
05:00
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:05
In den letzten vier Folgen des TV-Formats «Fitze übernimmt» tauchte Jan Fitze gemeinsam mit Sidekick Seraina Bernet ungeplant in verschiedene Schweizer Kantone ein. Ohne Vorwissen stellte er sich lokalen Herausforderungen, während Seraina als allwissende Spielleiterin den Überblick behielt und nur im Notfall eingriff. Jan war dabei meistens mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder aus eigener Muskelkraft unterwegs, um Land, Leute und regionale Besonderheiten authentisch zu erleben. Die fünfte Folge führt Jan nach Adelboden im Kanton Bern, direkt an den Skiweltcup am Chuenisbärgli. Mitten im Geschehen hilft Jan zusammen mit Zivilschützern beim Aufstellen von Fangnetzen und trägt zur Sicherheit der Athleten bei. Er misst sich in einem Duell mit Skilegende Marc Berthod, rutscht in der Nacht vor dem Rennen mit Skilehrerinnen und Skilehrern die Strecke hinunter und erlebt die einzigartige Weltcup-Atmosphäre. Der Höhepunkt: Jan verfolgt den Riesenslalom live und wird Zeuge des grossen Triumphs von Marco Odermatt.
05:50
Widerstand gegen Freileitungen - umstrittene Erdkabel Kaum ein Leitungsprojekt bleibt ohne Widerstand. Im Wallis oder im Aargauer Reusstal wehren sich Gemeinden und Interessengruppen gegen neue und höhere Masten. Ihre Forderung: die Leitung in den Boden verlegen. Doch Swissgrid warnt: Erdkabel seien teurer, technisch anspruchsvoller und gefährdeten die Netzstabilität. Kritiker halten dagegen: Mit moderner Technik liessen sich auch Erdkabel sicher betreiben. Die Schweiz will bis 2050 weitgehend auf fossile Energien verzichten. Der Strombedarf steigt - gleichzeitig wird die Produktion immer volatiler. Solarstrom aus Tausenden dezentralen Anlagen ersetzt schrittweise Atomkraftwerke und ergänzt die Wasserkraft. Doch dafür ist das heutige Stromnetz nicht gebaut. In der Leitstelle der Swissgrid zeigt sich: Produktion und Verbrauch müssen immer häufiger aktiv gesteuert werden. Die nationale Übertragungsnetz-Betreiberin plant deshalb Milliardeninvestitionen in neue Kapazitäten, doch viele Projekte verzögern sich über Jahre. Das Verteilnetz unter Druck Nicht nur das Übertragungsnetz gerät unter Druck. Ein grosser Kraftakt zur Bewältigung der Energiewende findet im Schweizer Verteilnetz statt. Es umfasst über 200'000 Kilometer Leitungen und wird betrieben von rund 600 regionalen Elektrizitätswerken. In Quartieren wurden die Netze einst für Kühlschrank und Herd dimensioniert - heute kommen immer mehr Wärmepumpen, Elektroautos und Solaranlagen hinzu. Die Kosten drohen zu explodieren. Überfordert der Solarboom das Netz? Vor allem der anhaltende Solarboom bringt das System an Grenzen. An sonnigen Tagen produzieren Solaranlagen bereits heute mehr Strom, als gleichzeitig verbraucht wird. Künftig soll es noch deutlich mehr sein. Diese Einspeisespitzen vollständig ins Netz aufzunehmen, wäre teuer und oft unnötig, finden Netzbetreiber und Experten. Batterien statt teurer Netzausbau Ein Ausweg sind flexible Tarife und vor allem Batteriespeicher. Im Übertragungsnetz können Grossbatterien, wie die geplante weltgrösste Redox-Flow-Batterie im Aargau, eine wichtige Pufferfunktion übernehmen. In Quartieren und in Häusern können Batteriespeicher einen überteuerten Netzausbau verhindern.
06:25
07:30
09:20
Ihr Getöpfertes integriert sie in den Garten. Blumentöpfe in Form von Vogel- und Fischköpfen oder sonstige Insektenkreaturen prägen den Garten. Das biologische Gärtnern liegt ihr am Herzen. Bei der Auswahl der Pflanzen achtet sie bewusst darauf, dass sie Nahrungsquellen für Insekten sind. Der Garten sei auch ihr Wohnzimmer, sagt Sifrig. So hat sie überall kleine Lounges und Pergolas eingerichtet, die teilweise mit Kronleuchtern und Möbel richtig wohnlich ausgestattet sind.
09:50
Ein Sommer auf Mykonos handelt vom gemeinsamen Urlaub von Hundetrainerin Jana (Valerie Huber) und ihrer Mutter Susanne (Ann-Kathrin Kramer), die eine Überraschung für ihre Tochter bereithält. Denn Susanne hat insgeheim ein Treffen mit Janas leiblichen Vater arrangiert, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. Die arbeitslose Mutter hofft, dass Jens (Michael Fitz) das Medizinstudium der gemeinsamen Tochter finanziert. Eine unangenehme Situation für Jana, die alte Wunden wieder aufreisst.
11:30
Über Jahrzehnte war das Casino wirtschaftliches Herz und Identitätskern der Gemeinde. Gleichzeitig entstand eine nahezu vollständige Abhängigkeit vom Glücksspielbetrieb. Als das monumentale Gebäude des Stararchitekten Mario Botta seine Funktion verliert, wird sichtbar, wie fragil der einstige Wohlstand war. Menschen aus allen Generationen erzählen von ihren Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen: der ehemalige Priester Eugenio, der entlassene Croupier Ivan, die ernüchterte junge Ökonomin Deniz oder Tiziana, eine der ersten Frauen im Casino von Campione. Ihre Lebensgeschichten spiegeln den Aufstieg und Fall eines Ortes, der im Schatten eines Casinos stand, das einst alles bedeutete. Ihre Stimmen verweben sich zu einem vielschichtigen Porträt einer Gemeinschaft auf der Suche nach Orientierung. Zwischen Vergangenheit und Neuanfang, Verlust und Hoffnung stellt sich die zentrale Frage: Hat Campione die Kraft zu einem neuen Kapitel? Die Regisseure Michele Cirigliano und Anton von Bredow zeichnen in «Architektur des Glücks - wie Campione mit seinem Casino fast unterging» ein feinfühliges und zugleich optimistisches Bild eines Dorfes, das trotz seiner Krise den Glauben an sich und seine Gemeinschaft nicht aufgegeben hat.
12:20
Susanne aus Schneisingen AG bereitet heute den fünften und letzten Teller zum Motto «Kotelett» zu. Die 66-Jährige verbringt gerne Zeit mit ihren Enkeln und kann sich beim Nähen komplett vergessen. Sie hat sich für ein Kotelett vom Rind entschieden, das sie mit Spätzli und Gemüse kombiniert.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Ihr Getöpfertes integriert sie in den Garten. Blumentöpfe in Form von Vogel- und Fischköpfen oder sonstige Insektenkreaturen prägen den Garten. Das biologische Gärtnern liegt ihr am Herzen. Bei der Auswahl der Pflanzen achtet sie bewusst darauf, dass sie Nahrungsquellen für Insekten sind. Der Garten sei auch ihr Wohnzimmer, sagt Sifrig. So hat sie überall kleine Lounges und Pergolas eingerichtet, die teilweise mit Kronleuchtern und Möbel richtig wohnlich ausgestattet sind.
13:35
Im Mittelpunkt von «SRF bi de Lüt - Unser Dorf» stehen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, die vor einer Herausforderung stehen oder ein Abenteuer wagen. In der zweiten Folge machen sich Damian Hüppi und Michael Stalder nach ihrem Auftritt an der «Älplerchiuwi» daran, ihren alten Lada auf Vordermann zu bringen. Mit diesem Gefährt haben sie einen Roadtrip nach Tschechien vor. Ihre Freundinnen helfen beim Tunen tatkräftig mit. Für sie ist aber klar: Falls die beiden Jungs in Tschechien eine Panne haben, können sie nicht mit ihrer Hilfe rechnen. Barbara Caluori verwirklicht in Lungern ihren Traum vom eigenen Hotel. Im Bed and Breakfast Emma's steckt das ganze Herzblut der 41-Jährigen. In einem Lager bewahrt sie unzählige Antiquitäten auf, die schon bald im Hotel ihr Plätzchen bekommen sollen. Dort wird in dieser Folge auch das geliefert, was das Herzstück eines Bed and Breakfasts ausmacht: Matratzen und die Kaffeemaschine. Elsa und Joe Zumstein fahren ein letztes Mal vor ihrer Abreise nach Burkina Faso durch die Schweiz, um Hilfsgüter für ihre Stiftung einzusammeln. Während einem Skype-Anruf mit ihren Freunden und Mitstreitenden in Koudougou klären sie die letzten Details für ihren Besuch. Sie erfahren, dass das Waisenhaus gerade mehrere Babys aufgenommen hat: Elsa und Joe freuen sich schon aufs «Schöppele». Der Bauernhof der Familie Schallberger liegt etwas ausserhalb des Dorfes. Seit Jahren kämpft sie für die Bewilligung, einen neuen Stall zu bauen. Der alte ist zu klein und das Vieh deshalb verstreut an verschiedenen Standorten untergebracht. Vater Hansruedi braucht morgens und abends je vier Stunden, bis er die Tiere versorgt hat. Wirtschaftlich lohnt sich das schon lange nicht mehr. Florian, der jüngste Sohn der Schallbergers, geht in die fünfte Klasse. Er und seine Schulkameradinnen und Schulkameraden sind zwar erst elf Jahre alt - aber sie wissen Bescheid, was im Dorf läuft.
14:30
Im Mittelpunkt von «SRF bi de Lüt - Unser Dorf» stehen Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner, die vor einer Herausforderung stehen oder ein Abenteuer wagen. In der dritten Folge reisen Elsa und Joe Zumstein nach Burkina Faso. Dort betreiben sie mit ihrer Stiftung mehrere Waisenhäuser und Ausbildungsstätten. Am Tag nach ihrer Ankunft werden sie im Waisenhaus mit einem grossen Fest empfangen. Sie freuen sich darüber, ihre Patenkinder wieder zu sehen. Schon bald eröffnet Barbara Caluori ihr Bed and Breakfast. Bevor es soweit ist, will sie testen, ob alles funktioniert. Sie hat deshalb das halbe Dorf zu einem Probeschlafen eingeladen. Die Einrichtung begeistert: «Geil» und «Oh mein Gott» lauten die Kommentare der 5. Klässler, die auch mit dabei sind. Alles läuft wie am Schnürchen - bis in der Nacht ein Föhnsturm aufkommt. Michael Stalder und Damian Hüppi unterziehen ihren «Lada» einem Härtetest. Auf einer Schotterpiste überprüfen sie, ob das Auto bereit ist für den Road Trip nach Tschechien. Dort wollen die beiden den Skilift besuchen, der früher in Lungern stand. Und: Helen und Hansruedi Schallberger wollen endlich Klarheit. Seit Jahren kämpfen sie für die Bewilligung, einen neuen Stall zu bauen. Aber es geht einfach nicht vorwärts. Deshalb haben sie einen Termin beim Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Sarnen.
15:15
Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires strahlt europäisches Flair aus. Die Wurzeln des Tangos liegen in dieser Metropole und sind als lebendige Kultur in vielen Vierteln sichtbar. Der Architekt Calatrava hat seine elegante Drehbrücke in Puerto Madero einem Tango tanzenden Paar nachempfunden.
15:35
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die 76-jährige Pensionärin hat nur noch drei Gegnerinnen und Gegner in der Wand. Sie hat noch einen Joker zur Verfügung und 38'250 Franken auf dem Konto.
21:10
Wie Kommunikation die Heilung fördert - oder auch nicht Sabina Hunziker ist Pionierin und Professorin für Kommunikation in der Medizin. Ihre Mission ist es, angehenden Ärztinnen und Ärzten beizubringen, wie mit Patienten richtig kommuniziert wird. «Puls»-Host Daniela Lager spricht mit ihr über Zeitdruck, wachsende Bürokratie und die Schwierigkeiten verständlicher, einfühlsamer Erklärungen. Im Spital wird sie von «Puls» beim Coaching einer Assistenzärztin am Patientenbett begleitet. Dort zeigt sich eindrücklich, welchen Einfluss die Kommunikation auf den Krankheitsverlauf hat. Medizinstudium in Basel - Rollenspiele inklusive Im Medizinstudium an der Universität Basel wird viel Gewicht auf die Kommunikation in der Medizin gelegt. Schwierige Gesprächssituationen wie das Überbringen schlechter Nachrichten oder ein motivierendes Gespräch für eine notwendige Therapie werden so realistisch wie möglich geübt, teils auch mit Schauspielpatienten. «Puls» durfte ein solches Rollenspiel filmen. «Café Med» - Fachpersonen beraten medizinische Laien Seit zehn Jahren bieten die «Café Med» der Akademie für Menschenmedizin medizinischen Laien einen unschätzbaren Service: Ärztinnen, Psychologen, Sozialarbeiter und andere Fachpersonen beantworten unentgeltlich Fragen, besprechen Behandlungsoptionen und bieten individuelle Orientierungshilfe bei medizinischen Entscheidungen. Zwei wichtige Trümpfe dabei: Die Fachpersonen haben Zeit und sind absolut unabhängig. «Das bilden Sie sich nur ein!» - Aus dem Alltag zweier Patientinnen Die Schweizerische Patientenorganisation (SPO) ist Anlaufstelle für Kommunikationsprobleme aller Art im Gesundheitssystem. Herablassende Mediziner, unsensibles Pflegepersonal oder der leichtfertige Befund «psychosomatisch» sind nur eine kleine Auswahl der gemeldeten Konflikte. Zwei Betroffene mit seltenen Krankheiten erzählen aus ihrem Alltag als Patientinnen. «Puls»-Chat zum Thema «Arzt-Patienten-Gespräch» Wie stelle ich im entscheidenden Moment die richtigen Fragen? Weshalb ist mein letzter Termin beim Hausarzt so unbefriedigend verlaufen - und wie wird der nächste besser? Wie gehe ich mit Patienten um, die ihre Krankheit zum Beruf gemacht haben und mir ständig die letzten Studien unter die Nase reiben? Wie bleibe ich auch nach einem anstrengenden Tag ruhig und finde bei schwierigen Themen den richtigen Ton? Die Fachrunde weiss Rat und hilft am Montag von 21.00 bis 23.00 - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Ähnlich wie die Schuldenbremse soll eine «Personalbremse» künftig das Wachstum staatlicher Verwaltungsangestellter eindämmen. So will es jedenfalls die FDP des Kantons Zürich und hat darum eine entsprechende kantonale Initiative lanciert. Das wirft die Frage auf, ob der Staatsapparat hierzulande insgesamt zu gross und zu aufgebläht ist oder ob es in gewissen Bereichen eher zu wenig öffentliches Personal gibt. Tatsache ist: Die Welt ist komplexer geworden, gestiegen sind vielerorts aber auch die Ausgaben fürs Staatspersonal. Darüber und mehr diskutieren im nächsten «Eco Talk» mit Andi Lüscher der Vizepräsident der FDP Kanton Zürich, Matthias Müller, und der stellvertretende Generalsekretär des VPOD Schweiz, Fabio Höhener.
23:05
Lenzburg, 12. Januar 2006: Eigentlich sitzt Täter M. wegen acht Sexualverbrechen in der JVA Lenzburg seine Strafe ab. An diesem Donnerstag nutzt er einen unbeobachteten Moment und flüchtet beim Beladen eines LKWs - versteckt unter dem Fahrzeug in einem Hohlraum. Die Fahndung läuft auf Hochtouren, denn: M. war bereits in 25 Sexualdelikten verurteilt worden und bricht zum siebten Mal aus dem Gefängnis aus. Sein Muster: Er begeht immer wieder gewaltsame Übergriffe und flieht vor der Justiz, taucht einmal sogar mehrere Jahre in Deutschland unter. 2012 kommt es zu den letzten Vergewaltigungsfällen, bevor der Serientäter endlich gestoppt werden kann. Aktuell ist Täter M. im Verwahrungsvollzug. Warum konnte das Justizsystem den Sexualstraftäter M. über Jahrzehnte nicht stoppen? «True Crime Schweiz» zu den Verbrechen des Serienvergewaltigers M. mit Michael Spillmann, SRF Rundschau.
23:40
Die 13-jährige Mora (Lara Tortosa) lebt mit ihren Eltern (Sabine Timoteo, Pablo Limarzi) und ihrem kleinen Bruder in den unendlichen Weiten Patagoniens. Ihre Eltern sind aus dem Tessin ausgewandert, um in der abgeschiedenen Natur ein freieres Leben zu führen. Sie leben als strikte Selbstversorger. Doch ihre ideologisch verhärtete Sicht macht das Überleben in der Fremde immer schwieriger und ihr Traum von Autonomie hat sich längst in einen Albtraum verwandelt. Sie leben in Armut, streiten nur noch und lassen ihrer Tochter, die in einem Internat zur Schule geht, kaum Freiräume. Mora träumt von einem Leben als «Gaucho», rebelliert gegen die Lehrer und ihre Eltern. Lieber als zur Schule zu gehen, streift sie mit ihrem Freund Nazareno (Santos Curapil), einem alten Mapuche, durch die Steppe. Als Nazarenos weisses Pferd Zahorí verschwindet, beginnt eine abenteuerliche Suche. Die Regisseurin Marí Alessandrini ist in Argentinien aufgewachsen und lebt heute im Tessin, nachdem sie in Genf Film an der HEAD studiert hat. Die Geschichten in ihrem ersten Langspielfilm «Zahorí» sind von eigenen Erfahrungen inspiriert. In der Rolle der Mutter ist die Berner Schauspielerin Sabine Timoteo zu sehen, die seit sie im Jahr 2000 mit der Schauspielerei angefangen nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen europäischen Produktionen reüssierte. Schon dreimal wurde sie als «Beste Schauspielerin» beim Schweizer Filmpreis ausgezeichnet für ihre Rollen in «L'amour, l'argent, l'amour», «Nebenwirkungen» und «Driften». SRF zeigt «Zahorí» im Originalton mit deutschen Untertiteln.