04:05
Zankapfel Neutralität: Wofür steht die Schweiz? Sie ist ein fundamentaler Teil der Schweizer Identität: die Neutralität. Doch wie streng soll sie ausgelegt werden? Gerade in Krisenzeiten wird heftig darüber gestritten. Wir begleiten zwei Politikerinnen, die sich für und gegen die Neutralitätsinitiative engagieren. SVP-Grossrätin Stephanie Gartenmann und GLP-Nationalrätin Corina Gredig. Überhitzte Seen: Jetzt kommen die Quallen Die Klimaerwärmung hat auch für Schweizer Seen Folgen. Sie sind teilweise überhitzt und werden von Arten neu bevölkert, die man sich eigentlich eher in südlicheren Gewässern vorstellt: Quallen tauchen auf, Welse vermehren sich, Algen wuchern. Wir sind mit Forscher:innen auf grossen Seen der West- und Deutschschweiz unterwegs. Bäckereien-Sterben: Der Kampf ums Brot Vreni und Markus Brandenberger machen nach 35 Jahren ihre Bäckerei in Meilen dicht. Im Dorf geht damit eine Ära zu Ende. Brandenberger muss schliessen, weil er keinen Nachfolger findet. Traditionelle Bäckereien haben einen schweren Stand gegen die Konkurrenz von Billiganbietern und grossen Ketten.
04:55
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:10
Russland entfernt sich immer weiter von Europa. Während Wladimir Putins Stellung im Innern kaum ernsthaft herausgefordert wird, verschärft sich der Konflikt mit dem Westen zusehends. Mutmasslich russische Sabotageakte, Drohnenvorfälle und hybride Angriffe sorgen europaweit für wachsende Sicherheitsbedenken. Doch wie erleben die Menschen in Russland diese Entwicklung? Hoffen sie auf Veränderung oder haben sie sich mit den neuen Realitäten arrangiert? Bei «Gredig direkt» zieht der langjährige Russlandkenner und Journalist Christof Franzen Bilanz. Er erklärt, weshalb viele Russinnen und Russen trotz Krieg, Sanktionen und wachsender Isolation hinter ihrem Präsidenten stehen und welche Gefahren von Russlands aktuellem Kurs für Europa und die Schweiz ausgehen könnten.
05:45
Seit die WG weiss, dass das Haus zum Verkauf steht, ist sie in Aufruhr. Es werden Vermutungen angestellt und Luftschlösser gebaut: Wäre es vielleicht sogar eine Option, zusammenzulegen und die Liegenschaft als Gemeinschaft zu kaufen? Während die Mehrheit der WG abwinkt, wenn es um das nötige Kleingeld geht, versucht Katrin ihr Glück aktiv beim Lotto. Der Alltag geht währenddessen weiter. Während die WG den Hühnerstall auseinanderbaut, putzt und dann nicht mehr zusammenbringt, zieht sich Luke zurück und stellt sich die grossen Fragen des Lebens: Was mache ich hier? Wo geht es hin? Und: Wie lange darf ich als Engländer nach dem Studium überhaupt noch in der Schweiz bleiben? Als klar wird, dass die WG überraschenderweise keine Millionen angespart hat, um das Haus zu kaufen, werden andere Lösungen gesucht. Die nächste Idee: Könnte das Haus für eine Wohnbau-Genossenschaft spannend sein, die es dann ohne Profit erhält?
06:05
Zeit für ein neues Kapitel: Nach exakt fünf Jahren WG zieht Rico an einen Ort, an dem es weder Garten noch Hühner, dafür mehr Platz zum Musizieren gibt - alles Dinge, die ihn positiv stimmen. Während er seine Sachen packt, gibt die WBG St. Gallen ein Update zum Hauskauf bekannt: Die Erhaltung des Hauses kostet wie erwartet viel Geld. So viel, dass eine Miete zum aktuellen Preis in Zukunft unmöglich wäre. Sollte sie trotzdem mitbieten? Die ungewisse Zukunft der WG hält sie nicht vom Feiern ab. Es ist Sommer und das jährliche WG-Fest steht an. Es gibt viel vorzubereiten und aufzubauen. Am Ende sind der Garten und die Herzen voll. Und dann kommt erst noch eine schöne Nachricht rein.
06:25
07:30
09:00
Vergessene Vorsorge-Milliarden: Im schlimmsten Fall verloren Wer den Job oder den Wohnort wechselt, verliert schnell den Überblick über seine Pensionskassen-Guthaben: Aktuell liegen auf den Konten der Auffangeinrichtung BVG rund 6,75 Milliarden Franken von Versicherten ohne Kontaktangaben. Dass dieses Geld für immer verloren gehen kann, zeigt der Fall einer Rentnerin: Ihr Anspruch auf rund 36'000 Franken Vorsorgegeld ihres verstorbenen Partners verjährte unbemerkt. Funktioniert das System gut genug, wenn Milliarden Vorsorgegelder vergessen gehen? «Kassensturz» fragt beim Direktor des Schweizerischen Pensionskassenverbandes nach und zeigt, wie leicht Versicherte nach vergessenen Geldern suchen können. Regen- statt Trinkwasser: Strategien gegen die Trockenheit Im Sommer 2026 erreichten Hitze und Trockenheit vielerorts in der Schweiz neue Rekorde. Über 150 Gemeinden mussten die Wassernutzung gar mit Verboten einschränken. «Kassensturz» besucht innovative Köpfe, die Regenwasser nutzen, um Trinkwasser zu sparen, und zeigt praktische Tipps gegen Wasserverschwendung. Reiswaffeln im Schadstoff-Test: Kein Kindersnack für jeden Tag Reiswaffeln sind als praktischer Snack für Kinder beliebt und dienen in der Fitness-Szene als kalorienarme Basis für vielerlei Rezepte - von Pralinen bis Tiramisu. Doch halten Reiswaffeln tatsächlich, was ihr gesunder Ruf verspricht? «Kassensturz» und das Konsummagazin Saldo lassen zehn Produkte auf Arsen und Acrylamid testen. Die Ergebnisse lassen aufhorchen: Für kleine Kinder sind Reiswaffeln als täglicher Snack nicht empfehlenswert.
09:40
Richard Wagners epochales Werk «Der Ring des Nibelungen» ist der Inbegriff seiner Vision eines radikalen Gesamtkunstwerks, das Musik, Dichtung, Bühne und Mythos zu einer neuen Kunstform verschmelzen sollte. 1876 in Bayreuth uraufgeführt, hat sein Meisterwerk wie kein zweites die Operngeschichte grundlegend verändert. Immer wieder wurde es aufgeladen mit ästhetischen, politischen und kulturellen Zuschreibungen. Sei es die ideologische Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten, die popkulturelle Aneignung in Hollywood oder die enthusiastische Rezeption im Heavy Metal: Der Ring lebt. Von Patrice Chéreaus Jahrhundert-Ring bis zur KI-gestützten Bayreuther Inszenierung 2026 erschafft jede Generation ihren eigenen Ring neu.
10:45
10:55
Was ist #SayHi? Jedes Jahr folgen Tausende Kinder dem Aufruf von SRF Kids, zum #SayHi-Song gegen Mobbing zu tanzen. Nachdem sich die Europäische Rundfunkunion (EBU) 2024 als Koordinatorin zurückgezogen hat, entwickelt SRF Kids den #SayHi-Song selbst. Die Choreografie stammt von der New Dance Academy Bern.
11:05
1 Verein, 3 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben - dieses Mal bei der IG Seifenkisten Derby Schweiz.
11:15
11:20
Statistiken können in die Irre führen. Ein verblüffendes Beispiel aus der Medizin zeigt uns, wie wichtig es ist, Daten richtig zu interpretieren.
11:30
Europas Natur überrascht mit einer aussergewöhnlichen Vielfalt. Von den Gletschern Islands bis zu den Azoren entstehen Lebensräume für seltene und anpassungsfähige Tiere. Leoparden durchstreifen abgelegene Bergregionen, Blauwale ziehen vor den Küsten vorbei und Füchse leben mitten in der Stadt.
12:20
Unseren Flussfischen geht es schlecht. Der Hitzesommer 2026 und Flussbarrieren lassen Hunderttausende verenden. Die vielen Kraftwerkbarrieren hindern verschiedene Fischarten bis heute an ihrer natürlichen Wanderung. Haben die Fische eine Zukunft oder ist es schon zu spät?
13:05
Vanessa Garcia verlor ihre beiden Kinder durch einen erweiterten Suizid. Sie erzählt, wie sie mit diesem Verlust lebt, was ihr Halt gibt und weshalb sie heute öffentlich über ihre Geschichte spricht. Benjamin Krexa ist Chef-Psychologe und fachlicher Leiter des Care-Teams Grischun. Er ordnet ein, wie Menschen auf extreme Belastungen reagieren und welche Unterstützung in Krisensituationen helfen kann. Mit «Südostschweiz»-Journalistin Corina Egli-Thöny sprechen die beiden über Schmerz, Mitgefühl und die Kraft, trotz tiefster Wunden weiterzuleben.
14:05
Zur Verhandlung steht im Zürcher Amtsgericht die Scheidungssache Marlene Faber (Gitty Darugar) und Nick Merk (Hannes Schmidhauser) wegen «seelischer Grausamkeit». Gerade mal ein Jahr ist es her, seit das Paar geheiratet hatte. Da sich der Prozessbeginn verzögert, haben beide junge Leute wie all die anderen Noch-Paare, die vor den Verhandlungssaaltüren auf den Scheidungsvollzug warten, Gelegenheit, ihre Ehe Revue noch einmal passieren zu lassen. Szenen einer Ehe werden aufgezeigt, die Stationen von der ersten Verliebtheit über frühe Streitereien bis hin zu jenen Verletzungen, die die Ehe an den Rand des Scheiterns gebracht haben. Aber musste es so kommen? Marlene ist Spross einer wohlhabenden Zürcher Familie. Als Mädchen immer verhätschelt und verwöhnt, stellt sie ihre Freiheit und Hobbys über die Bedürfnisse ihres Partners Nick. Dieser stammt aus einer ganz anderen Schicht. Seine Eltern waren nicht reich, kleine Leute mit kleinbürgerlichem Hintergrund. Als junger Erwachsener will Nick diesem Milieu entkommen, begehrt mit seiner Clique auf. Er ist dabei nicht wirklich erwachsen geworden und zeigt in seinem Verhalten bisweilen kindische Züge auf. Ein Frauenheld ist er, trotz Ehe, geblieben. So haben Marlene und Nick ihre je unterschiedlichen Vorstellungen von Freiheit nie unter einen Hut gebracht, denn Ehe ist mehr als «Egoismus zu zweit». Was bleibt ist der Gang aufs Amtsgericht. Die Menschen im von Otto Ritters Kamera eingefangenen Zürich sprechen keinen Dialekt, sondern Hochdeutsch. Zu sehen ist die Bohème, illegale Partys, juvenile Delinquents und Prostitution, untermalt vom coolen Soundtrack aus der Feder des Jazzers George Gruntz. So ist dieser frühe Schweizer Autorenfilm übervoll mit zu jener Zeit Ungehörigem. Mal ist das beabsichtigt, dann wieder geschieht es aus purer Unzulänglichkeit. Eine Mischung, die dem Film gut bekommt, ist sie doch Ausdruck eines risikofreudigen Geistes. Mit 37 war Schmidhauser vielleicht zu alt für die Rolle des jugendlichen Larifaris. Gleichwohl zieht man den Hut vor so viel unschweizerischer Chuzpe, die den Ex-GC-Fussballstar dazu brachte - forever young - jene Nouvelle Vague reiten zu wollen, die das Kino damals erfasst hatte.
15:50
Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage umtreibt die Welt. Die Antwort darauf: schwierig. Zuviel hängt von den schwer vorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten Wladimir Putin ab. Reporter Christof Franzen ist in verschiedene Regionen Russlands gereist. Und hat Menschen gefragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Die Bandbreite der Emotionen ist gross. Während die einen den imperialen Kurs des Präsidenten feiern, packen andere im Stillen ihre Koffer. Und die Mehrheit? Sie arrangiert sich mit einer immer düstereren Realität.
16:35
Schon 1984 stellte Herber Grönemeyer in seinem Lied «Männer» die Frage: «Wann ist ein Mann ein Mann?» Seither hat sich die Gesellschaft stark verändert und die Frage scheint aktueller denn je. Stark, sensibel, erfolgreich, dominant, liebenswürdig oder kantig? Wie soll der Mann denn heute sein? Oder gibt es gar keine Rollenbilder mehr? Viele Männer scheinen jedenfalls ihrer eigenen Identität nicht mehr sicher zu sein, da die Gesellschaft weniger klare Vorgaben macht. Doch das lässt Raum für neue Entwürfe, die möglichweise nicht weniger mit Männlichkeit zu tun haben als die traditionellen Konzepte. Diese Sendung geht der Frage nach, was «Männlichkeit» im Innersten ausmacht und was für eine Rolle die Gesellschaft und der Glaube dabei spielen. Männer unterschiedlicher Generationen sprechen über ihren Weg zu sich selbst und was Männlichkeit für sie bedeutet.
17:10
Die Steinwildjagd in Graubünden darf von den Bündner Jägerinnen und Jägern nur alle zehn Jahre ausgeübt werden. Toni Theus, heute 78 Jahre alt, ist vielleicht der Erste, der zum fünften Mal zu dieser anstrengenden Bergjagd aufbricht. Mario Theus, der Sohn von Toni, begleitet ihn mit der Kamera. Auf Tonis letzter Steinwildjagd scheint vieles gleich zu sein wie auf seiner ersten vor 40 Jahren, wo Mario als Kind ebenfalls dabei war. Doch dann wird ein unerwartetes Ereignis zum Auslöser einer wundervollen Transformation.
17:40
Selina und ihre Hündin Cara sind unzertrennlich. Sie verbringen nicht nur ihre Freizeit gemeinsam, sondern arbeiten auch als Team bei der Polizei. Cara ist eine speziell ausgebildete Polizeihündin mit einer aussergewöhnlich guten Spürnase. Ihre Aufgabe: versteckte Drogen aufspüren. Gemeinsam mit Selina macht sie selbst die raffiniertesten Verstecke ausfindig. «Minisguard» hat die beiden bei einem Training im Stadttheater Chur begleitet und herausgefunden, wie beeindruckend Caras Geruchssinn wirklich ist.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Ein einschneidendes Erlebnis kann sich tief ins Gedächtnis einprägen und immer wieder zurückkehren. Solche belastenden Erinnerungen können das ganze Leben auf den Kopf stellen. Daraus kann eine Posttraumatische Belastungsstörung entstehen. GESUNDHEITHEUTE zeigt, wie ein Betroffener einem Unfallopfer half und dadurch selbst ein Trauma entwickelte. Neues aus der Geriatrie Altern lässt sich nicht aufhalten. Doch die moderne Geriatrie kann oft verhindern, dass aus kleinen Einschränkungen grosse Abhängigkeit wird. Anti-Aging im Alter bedeutet deshalb nicht, jünger auszusehen, sondern vor allem eines: möglichst lange selbstständig zu bleiben. Die Sendung zeigt, wie gezielte Therapien nach einem Sturz helfen können, die Selbstständigkeit im Alter zurückzugewinnen. Nahrungsergänzung: Was ist sinnvoll? Viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel mit Vitaminen und Mineralstoffen ein. Allerdings werden sie oft falsch dosiert oder eingenommen - oder sind gar nicht nötig. PRÄVENTIONHEUTE zeigt, was wirklich sinnvoll ist und worauf man bei der Einnahme achten sollte.
18:40
Ein Jahrhundert Brauchtum, Gemeinschaft und Lebensfreude: 1926 schlossen sich in Luzern Trachtenleute aus der ganzen Schweiz zusammen und gründeten die Schweizerische Trachtenvereinigung. 100 Jahre später wird die Stadt erneut zum Treffpunkt für Menschen aus allen Landesteilen, die ihre regionalen Trachten, Tänze und Traditionen mit viel Herzblut pflegen. Nicolas Senn lädt die Präsidentin der Trachtenvereinigung, Denise Hintermann, zum Fest im antiken Rütlisaal im Jodlerwirt Luzern und geht der Frage nach, was die Tracht den Menschen heute bedeutet und weshalb sie weit mehr ist als ein schönes Kleidungsstück. Gefeiert wird selbstverständlich mit viel Schweizer Volksmusik. Das Echo vom Gwandsenn rund um den Trachten-Experten und Träger des Goldenen Violinschlüssels, Johannes Schmid-Kunz, eröffnet die musikalische Jubiläumsrunde und sorgt später auch für den Schlusspunkt der Sendung - natürlich mit einer bekannten Trachtentanz-Melodie. Mit «d Sunneblueme» ist eine junge Formation aus der Westschweiz mit dabei und mit dem Bläser Pius Ruhstaller und dem Schwyzerörgeler René Degoumois haben sich zwei gefunden, die sich der traditionellen, urchigen Innerschwyzer-Musik verschrieben haben. Für den Jodelgesang sorgen das Jodlerduett Wyberhärz sowie das Kindertrachtenchörli Entlebuch - und damit auch die jüngste Generation, die das Schweizer Brauchtum weiterträgt. Dass zur Tracht nicht nur Musik und Gesang, sondern ebenso der Tanz gehört, zeigt die Trachtentanzgruppe Ruswil. Sie zeigen einen neuen Trachtentanz, der rund um den Pop-Star Kunz entstanden ist. So wird «Potzmusig» zum musikalischen Geburtstagsfest für eine Tradition, die sich über Generationen weiterentwickelt hat: mit unterschiedlichen regionalen Trachten, mit Jodel, Ländlermusik und Tanz - und vor allem mit den Menschen, die dieses Kulturgut mit viel Freude und Leidenschaft leben.
19:20
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht der römisch-katholische Theologe Jonathan Gardy.
20:10
Die neu gestaltete Arena bringt das Publikum 2026 so nah ans Geschehen wie nie zuvor und sorgt für ein einzigartiges «Mittendrin-Gefühl». Das hochkarätige Teilnehmerfeld verleiht der Jubiläumsshow einen besonders royalen Glanz. Mit den Bands of His Majesty's Irish Guards und Scots Guards sind gleich zwei britische Gardebands zu Gast. Damit waren nun sämtliche Gardebands der britischen Monarchie am «Basel Tattoo» vertreten. Ergänzt werden sie von His Majesty The King's Guard Band & Drill Team aus Norwegen, das bereits bei der Premiere 2006 begeisterte und pünktlich zum Jubiläum nach Basel zurückkehrt. Schottische Tradition bringen die Red Hot Chilli Pipers und die Massed Pipes and Drums mit über 200 Dudelsackspielerinnen und -spielern auf den Platz. Das Schweizer Rekrutenspiel, internationale Tanzformationen aus Kanada und den USA sowie der schottische Sänger Cammy Barnes setzen weitere musikalische und visuelle Höhepunkte. Ein besonderes Highlight ist das exklusive Zusammenspiel der vielfachen Weltmeister Blue Devils aus den USA mit dem Top Secret Drum Corps - eine Premiere, die es nur am Basel Tattoo 2026 zu erleben gibt. Moderator Philippe Gerber trifft im Umfeld dieser aufwendigen Show Mitwirkende sowie Verantwortliche aus verschiedenen Nationen. Zudem spricht er mit Gründer und Produzent Erik Julliard über 20 Jahre Basel Tattoo und die Erfolgsgeschichte des zweitgrössten Military Tattoos der Welt.
22:35
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:45
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:55
Im Sommer 1923 reist der bereits von Tuberkulose gezeichnete Kafka (Sabin Tambrea) an die Ostsee, um sich zu erholen. In einem Ferienlager an der Küste begegnet er der jungen Dora Diamant (Henriette Confurius), die dort als Köchin arbeitet. Die beiden verlieben sich - trotz aller Widerstände, trotz Kafkas Krankheit und trotz der Bedenken seiner Familie und ihres orthodox-jüdischen Hintergrunds. Gegen den Willen seines Umfelds beschliesst Kafka, mit Dora nach Berlin zu ziehen, wo das Paar in bescheidenen Verhältnissen zusammenlebt. In dieser kurzen, aber intensiven Zeit erfährt der stets zweifelnde und zurückhaltende Schriftsteller noch einmal Geborgenheit, Zärtlichkeit und echtes Lebensglück. Doch die galoppierende Inflation, die Armut und vor allem Kafkas fortschreitende Erkrankung überschatten das gemeinsame Glück. Dora begleitet ihn hingebungsvoll bis zu seinem Tod im Jahr 1924 - sie wird zur wichtigsten Bezugsperson seiner letzten Lebensmonate. Der atmosphärisch dichte und emotional berührende Film setzt leise Zwischentöne. Getragen wird er von der zurückhaltenden, feinfühligen und überzeugenden Darstellung des Hauptdarstellerpaares Tambrea und Confurius, deren Chemie die Beziehung glaubhaft und anrührend macht. Das behutsame Erzähltempo fängt die Melancholie und die Zärtlichkeit dieser aussergewöhnlichen Liebe ein.