04:40
Der Südtiroler Lorenz Kuntner war Geschäftsführer, bis er sich vor 20 Jahren für einen anderen Weg entschieden hat: nur noch das zu tun, was ihn glücklich macht. Der 73-jährige Aussteiger gestaltet leidenschaftlich seinen Wohnraum, der so aussergewöhnlich ist wie er selbst. Er bemalt Steine, verschmilzt tierische Knochen in seine Kunst und schmückt sein Zuhause mit Geweihen. Das Freilichtmuseum ist ein Magnet für alle neugieren Wesen. Auf der Reise zum nächsten Haus können Viola und Jan die vielen Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen. Das nächste Ziel ist die ländliche Gegend Ritten. Dort wohnt die Bauernfamilie Lang, sie betreibt Wein- und Kastanienbau. Ihr Eigenheim ist eine gelungene Fusion aus eigenem Kastanienholz und Beton - Tradition und Innovation. Mit einem Wohnraum, der zum Verweilen einlädt, und einem Keller, der fast so gross ist wie ein Fussballfeld. Zum Abschluss dieser Sendung treffen Viola und Jan in Sexten auf die Bergsteigerlegende Reinhold Messner und seine Frau Diane. Wo einst die Seilbahngondel ankamen, beginnt ein neues Kapitel. Anstatt eines Neubaus wurde der Fokus auf die Wiederverwendung der bestehenden Bausubstanz der alten Bergstation gelegt. Das «Reinhold Messner Haus» ist ein Ort, an dem die Vergangenheit und Zukunft einander die Hand reichen. Ein Haus, das nicht nur Messners Leben erzählt, sondern auch zum Nachdenken anstösst - und den Messners ein neues Zuhause bietet.
05:25
Neue Menschenorgane aus tierischem Material Die junge Chirurgin Eriselda Keshi forscht in der Berliner Charité auf einem bahnbrechenden Feld: dem Tissue Engineering. Es ermöglicht, Organe zu modifizieren oder sogar ganz umzubauen. Im Labor wird etwa eine Rattenleber «dezellularisiert» - alle Zellen werden entfernt, bis nur noch eine durchscheinende «Geisterstruktur» übrigbleibt. Diese Grundstruktur wird anschliessend mit menschlichen Zellen neu belebt, mit dem Ziel, sie zu einem transplantierbaren neuen Organ weiterzuentwickeln. Geräte-Kunstherz imitiert das Original Im schwedischen Västerås findet eine technologische Innovation im Bereich der Transplantationsmedizin statt: die Entwicklung von Kunstherzen. Die Forscher und Forscherinnen haben ein Kunstherz entwickelt, das durch seine vier Kammern die natürliche Struktur eines menschlichen Herzens nachahmt. Solche Geräte könnten das Leben von Patientinnen und Patienten, die auf ein Spenderherz warten, verbessern.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
08:55
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Vintschgau und Meraner Land Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Preisgekrönter Käse zu luftigem Soufflé, Bio-Äpfel zu Apfelstrudel, Bauernbrötchen und Gerstenmehl zu Brennsuppe, Südtiroler Brät zu Lasagne.
09:25
Der neue Moderator der Basler Fasnacht, Philippe Gerber, und der Fasnachts-Experte sowie langjährige Co-Kommentator Simon Thiriet begleiten die zweistündige Live-Übertragung des Cortège. Vom Standort an der Mittleren Brücke am Rhein aus führen sie durch den grossen Strassenumzug und liefern Hintergründe zu Sujets, Cliquen und Formationen. Mit Trommeln, Piccolos und den kraftvollen Klängen der Guggenmusik verwandelt sich Basel in eine Bühne voller Kreativität, Witz und Tradition. Das Fasnachtsmotto 2026 «Blyyb verschpiilt» rückt die Energie und den prägenden Einfluss der Fasnacht auf Kinder und Jugendliche ins Zentrum.
11:45
Neue Menschenorgane aus tierischem Material Die junge Chirurgin Eriselda Keshi forscht in der Berliner Charité auf einem bahnbrechenden Feld: dem Tissue Engineering. Es ermöglicht, Organe zu modifizieren oder sogar ganz umzubauen. Im Labor wird etwa eine Rattenleber «dezellularisiert» - alle Zellen werden entfernt, bis nur noch eine durchscheinende «Geisterstruktur» übrigbleibt. Diese Grundstruktur wird anschliessend mit menschlichen Zellen neu belebt, mit dem Ziel, sie zu einem transplantierbaren neuen Organ weiterzuentwickeln. Geräte-Kunstherz imitiert das Original Im schwedischen Västerås findet eine technologische Innovation im Bereich der Transplantationsmedizin statt: die Entwicklung von Kunstherzen. Die Forscher und Forscherinnen haben ein Kunstherz entwickelt, das durch seine vier Kammern die natürliche Struktur eines menschlichen Herzens nachahmt. Solche Geräte könnten das Leben von Patientinnen und Patienten, die auf ein Spenderherz warten, verbessern.
12:20
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» wird eröffnet von Marianne aus Rossrüti SG. Die 39-jährige Ergotherapeutin arbeitet auch in ihrer Freizeit gerne mit ihren Händen, zum Beispiel beim Kartengestalten, und stöbert gerne in Brockis. Das Motto «Sellerie» setzt sie als Parmigiana um.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Vintschgau und Meraner Land Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Preisgekrönter Käse zu luftigem Soufflé, Bio-Äpfel zu Apfelstrudel, Bauernbrötchen und Gerstenmehl zu Brennsuppe, Südtiroler Brät zu Lasagne.
13:35
Maja und Kai sind beide im Klettgau aufgewachsen, wo sie heute einen Biohof mit Mutterkühen und Saatgutproduktion bewirtschaften. Dazu hat sich die 51-Jährige ihren Traum eines Hofladens mit Küche und Backstube verwirklicht. Zwei Mal in der Woche steht Maja kurz nach 5 Uhr in ihrem Reich und heizt den Holzofen ein, um Gebäcke für den Laden, aber auch für Gastrobetriebe in der Region zu machen. Im Hofladen organisiert die ausgebildete Oberstufenlehrerin ausserdem Anlässe aller Art. «Das ist mein Reich», sagt Maja, «hier hat mein Mann Kai nichts zu sagen.» Das Ehepaar hat sich 1992 in einem Skilager im Engadin kennengelernt, wo beide als Leiter gearbeitet haben. Skifahren war und ist auch heute noch ein Hobby, dass die zwei vereint und sie, wann immer möglich, zum Ausgleich betreiben. Im Jahr 2000 haben Maja und Kai den Betrieb von Kais Eltern übernommen. Er ist in der vierten Generation in dieser ehemaligen Pferdewechselstation aufgewachsen. Maja und Kai sind Eltern von sieben Kindern im Alter zwischen 10 und 22 Jahren. «Ich wusste schon immer, dass ich eine grosse Familie haben möchte», sagt die ausgebildete Oberstufenlehrerin. Ausser der ältesten Tochter wohnen noch alle Kinder zuhause. Die umtriebige Schaffhauserin ist seit 15 Jahren Präsidentin des Landfrauenvereins Wilchingen. Sie ist sehr stark mit der Region verankert. «Das ist der coolste Verein überhaupt», argumentiert sie ihr Engagement. Maja sieht sich jedoch erst als Bäuerin, seit sie und ihr Mann den Betrieb auf Bio umgestellt haben. «Erst als ich in dieser Phase den ganzen Kreislauf der Natur begriffen und verstanden habe, wurde ich zur Landfrau. Vorher war ich Lehrerin und Frau eines Bauern.» Seit rund zehn Jahren kultiviert die Familie Tappolet auf dem Hof auch Linsen. Diese proteinreichen Hülsenfrüchte finden sich auch im Landfrauen-Menü wieder, in verschiedenen Varianten.
14:25
Am Eingang zum Emmentaler Utzenstorf lebt Landfrau Heidi Lutstorf mit ihrer Familie. Dazu gehören Ehemann Dietrich «Didi», 46, die Töchter Anouk, 14, und Maira, 11, sowie Hündin Sarisha. Zusammen mit der Familie von Didis Schwester führen sie einen kleinen Gemeinschaftsbetrieb mit Demeter-Qualität. Vor acht Jahren haben die beiden Familien Didis elterlichen Hof übernommen und als Gemeinschaftsprojekt weitergeführt. Neben dem Hofalltag gehen alle Erwachsenen noch einer anderen beruflichen Tätigkeit nach. Heidi unterrichtet als Lehrerin in der dorfeigenen Schule und hat sich als weiteres Standbein ihre eigene Spielgruppe auf ihrem Bauernhof aufgebaut: ein Herzensprojekt für die 45-Jährige und ein kleines Paradies für die Spielgruppenkinder. Hasen, Hühner, Enten, Geissen, Pferde und ganz viel Platz laden zum Spielen und Entdecken ein. Bei der Arbeit mit den Kindern kann Heidi auch kulinarisch aus dem Vollen schöpfen: Kochen auf dem Feuer ist ihre heimliche Leidenschaft. Auf den Teller bei ihr zu Hause kommt mittlerweile nur noch Vegetarisches. Heidis Familie hat sich dazu entschieden, auf Fleisch zu verzichten. Mit dem Gemüse vom eigenen Anbau kocht Heidi kreative Gerichte, aber das Wichtigste dabei ist unter der Woche für sie ohnehin: «Schnell muss es gehen!» Was genau Heidi auf ihren Feldern anbaut, hat sie den Landfrauen während der ganzen letzten sechs Wochen nicht so genau verraten. Sie sollen ruhig ein wenig neugierig bleiben. So viel sei verraten: «Gugelichugeli» spielen eine süsse Rolle. Wie das vegetarische Landfrauen-Menu bei den Frauen ankommt und ob sie alle Zutaten erraten können, sehen die Zuschauerinnen und Zuschauer in der siebten Sendung, bevor dann in der Finalsendung vom 17. Dezember 2021 die Gewinnerin der Landfrauenküche 2021 bekannt gegeben wird.
15:30
Die Basler Fasnacht ist nicht nur bunt und bekannt für die typischen Piccolo- und Trommelgruppen. Sie steht für die witzigen und kritischen Verse über gesellschaftliche und politische Themen der Schnitzelbänke. Die «Fasnachtsläggerli» zeigen eine Auswahl der besten Schnitzelbänke.
15:55
Katja (Simone Thomalla) und Tom (Jan Sosniok) haben sich mit Katjas bester Freundin Leslie (Nadine Wrietz) und deren neuem Partner Ali (Aykut Kayacik) zu einer Bergwanderung verabredet. Leslie sieht dem Ausflug jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen: Seit einem traumatisierenden Erlebnis in ihrer Jugend hat sie Höhenangst. Tom und Katja wiederum würden ihren freien Tag lieber im Bett verbringen - aber versprochen ist versprochen. Also treffen sie sich an der Talstation und besteigen gemeinsam mit dem Social-Media-Paar Alexandra (Pia Amofa-Antwi) und Philipp May (Manuel Feneberg) sowie der alleinstehenden Luise König die Gondel, die sie auf den Berg bringen soll. Unten in Frühling wird Pfarrer Sonnleitner (Johannes Herrschmann) in die Seniorenresidenz Sonnenglück gerufen, da es mit dem Leben der Bewohnerin Marga Stein (Christine Ostermayer) langsam zu Ende geht. Die alte Dame hat keine Angehörigen, nur noch ihre Katze Fipsi. Ausgerechnet jetzt ist das geliebte Tier verschwunden. Aber Lilly (Julia Beautx) hat eine Vermutung, wo Fipsi sein könnten, und macht sich sofort auf die Suche. Kurz vor der Bergstation gibt es einen gewaltigen Ruck, und die Gondel bleibt stehen - und zwar lange, sehr lange. Das angekündigte Unwetter rollt an, die Nacht kommt. Und in der Enge der Gondel, unter den verängstigten und aufgewühlten Personen, entwickelt sich eine ganz besondere Dynamik, die zu emotionalen Enthüllungen führt.
17:30
Lenas Hof liegt mitten im Wald - eine kleine, in sich geschlossene Welt mit Obstbäumen, einem Teich und einem Gemüsegarten. Doch das Herzstück sind die vielen Tiere, die dort leben - jedes mit eigenen Interessen, Stärken und Launen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Am zweiten Tag der «Sellerie»-Woche von «Mini Chuchi, dini Chuchi» kocht Engin für seine Gäste. Der 40-Jährige lebt mit seiner Frau und ihrem Hund Malo in Brunau TG. Der Vierbeiner motiviert Engin, sich draussen viel zu bewegen. In der Küche bereitet er Sellerie als Püree und Gemüse zu.
18:25
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Norden Südtirols Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Pustertaler Roggenmehl zu Schlutzkrapfen, Fleisch vom Aspinger Hof zu Kalbsbeuschel und Birnen der alten Sorte «Gute Luise» zu Kaiserschmarren.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Sanitärinstallateur Anton Bruch (Thomas Bartling) wird von seiner Ehefrau Monika (Cordelia Wege) tot in der Garage aufgefunden. Von ihr erfährt Oberstaatsanwalt Reuther (Rainer Hunold), dass das Opfer in letzter Zeit unter massiven Schlafstörungen litt, ausgelöst durch beruflichen Stress. Zudem soll es Streit zwischen Anton Bruch und seinem Bruder Lukas (Andreas Anke) gegeben haben wegen unterschiedlicher Vorstellungen über die Führung des familiären Betriebes. Reuther gegenüber gibt sich Lukas sich unaufgeregt, obgleich er in Verdacht gerät, weil der Betrieb gemäss Erbvertrag nun an ihn fällt. Eine andere Spur führt die Kommissare Julia Schröder (Anika Baumann) und Alexander Witte (Jannik Mioduck) zu Paul Salzner (Paul Fassnacht), der sich von Anton Bruch geprellt fühlte. Wie sich herausstellt, hatte Anton Bruch zuletzt scheinbar ausschliesslich für eine Baugesellschaft gearbeitet. Bauunternehmer Eugen Hochberger (Thomas Limpinsel), der sich Familie Bruch seit langer Zeit verbunden fühlt, zeigt sich erschüttert über den gewaltsamen Tod seines Subunternehmers.
21:10
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Den Prix Goncourt hat sie erhalten, Bestseller um Bestseller geschrieben. Mit ihrem neuen Roman «Trag das Feuer weiter» schliesst Slimani eine dreibändige Familiensaga ab. Das Portrait einer marokkanisch-französischen Familie über mehrere Generationen hinweg. Auch die deutsche Bestseller-Autorin Judith Hermann legt ein neues Werk vor. In «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. Wie Schuld und Schweigen bis heute nachwirken, lotet die Autorin in ihrem unverwechselbaren «Judith-Hermann-Sound» aus. Von einfachen, klaren und doch lange nachwirkenden Sätzen ist «Einfallende Dämmerung» geprägt. Der Schweizer Buchpreisträger Christian Haller erkundet darin das «unbekannte Land des Alters». Die Novelle handelt von einem Mikrobiologen, der seinen 80. Geburtstag feiert und merkt, dass er nun in eine neue Lebensphase eintritt. Gerade fand der Wiener Opernball statt. Ein Ereignis, dass die österreichische Satirikerin Stefanie Sargnagel gnadenlos auf die Schippe nimmt. Ihr Buch «Opernball. Zu Besuch bei der Hautevolee» ist eine wort- und wahnwitzige Persiflage auf die Reichen und Schönen. Der deutsche Autor Alexander Schnickmann machte vor einigen Jahren mit seinem Versroman «Requiem» im Feuilleton von sich reden. Nun legt er einen Gedichtband vor. «Gestirne» ist eine Sammlung kosmischer Liebesgedichte, die in die Fernen des Weltalls führt.
23:45
23:55
«Wir haben unsere ganzen Fotos und Videos abgeschickt. Warnhinweis an die Redaktion: Verstörender Inhalt.» Fast entschuldigend erklärt der ukrainische Dokumentarfilmer Mstyslav Tschernow weiter: «Es tut weh, das hier zu sehen. Aber das muss es auch.» Der Ukrainer warnt nicht grundlos: Die Aufnahmen in «20 Tage in Mariupol» sind mitunter schwer auszuhalten. Mit einem Fotografen und einer Produzentin begibt Mstyslav Tschernow sich am 24. Februar 2022 nach Mariupol, ahnend, dass die grenznahe Hafenstadt im russischen Angriffskrieg ein frühes Ziel darstellen würde. Im Laufe der folgenden 20 Tage filmt Tschernow Angriffe auf Wohnhäuser, Spitäler und weitere zivile Infrastruktur eines Krieges, der gemäss russischer Propaganda keiner sein sollte und der Selbstverteidigung dient. Weil der Angriff den Kontakt zur Aussenwelt abgeschnitten hat, zeigt Tschernow auch, wie schwierig und gefährlich es ist, seine Aufnahmen an die Medien zu übermitteln. Als sein Team, nach einem weiteren Vorrücken russischer Truppen, sich beim letzten noch leidlich funktionierenden Spital plötzlich hinter feindlichen Linien befindet, ergreifen er und seine Partner die Flucht aus dem Kriegsgebiet. Abgesehen vom Wert dieses Zeitdokuments für die unabhängige Berichterstattung aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine wurde «20 Tage in Mariupol» im März 2024 mit einem Oscar für den besten Dokumentarfilm gewürdigt.
01:30
Am 24. Februar 2022 flohen die Regisseurin Anastasiia Falileiva und ihr Freund von Kiew nach Irpin zu seinen Eltern. Sie verbrachten zehn Tage in der belagerten Stadt und schafften es, mit dem letzten Evakuierungskonvoi zu entkommen - eine eindrückliche Überlebensgeschichte.
01:40
Die ukrainische Filmemacherin Nadia Parfan und ihr Mann befinden sich in den Ferien im Süden, als Russland am 24. Februar 2022 ihr Land angreift. Sie beschliesst nach Kiew zurückzukehren und findet dort eine andere Welt wieder. Ein persönlicher, feinfühliger Bericht.
02:00
02:35
Leïla Slimani gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Frankreichs. Den Prix Goncourt hat sie erhalten, Bestseller um Bestseller geschrieben. Mit ihrem neuen Roman «Trag das Feuer weiter» schliesst Slimani eine dreibändige Familiensaga ab. Das Portrait einer marokkanisch-französischen Familie über mehrere Generationen hinweg. Auch die deutsche Bestseller-Autorin Judith Hermann legt ein neues Werk vor. In «Ich möchte zurückgehen in der Zeit» begibt sie sich auf die Spuren ihres Grossvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS in Polen stationiert war. Wie Schuld und Schweigen bis heute nachwirken, lotet die Autorin in ihrem unverwechselbaren «Judith-Hermann-Sound» aus. Von einfachen, klaren und doch lange nachwirkenden Sätzen ist «Einfallende Dämmerung» geprägt. Der Schweizer Buchpreisträger Christian Haller erkundet darin das «unbekannte Land des Alters». Die Novelle handelt von einem Mikrobiologen, der seinen 80. Geburtstag feiert und merkt, dass er nun in eine neue Lebensphase eintritt. Gerade fand der Wiener Opernball statt. Ein Ereignis, dass die österreichische Satirikerin Stefanie Sargnagel gnadenlos auf die Schippe nimmt. Ihr Buch «Opernball. Zu Besuch bei der Hautevolee» ist eine wort- und wahnwitzige Persiflage auf die Reichen und Schönen. Der deutsche Autor Alexander Schnickmann machte vor einigen Jahren mit seinem Versroman «Requiem» im Feuilleton von sich reden. Nun legt er einen Gedichtband vor. «Gestirne» ist eine Sammlung kosmischer Liebesgedichte, die in die Fernen des Weltalls führt.
03:50
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Norden Südtirols Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Pustertaler Roggenmehl zu Schlutzkrapfen, Fleisch vom Aspinger Hof zu Kalbsbeuschel und Birnen der alten Sorte «Gute Luise» zu Kaiserschmarren.
04:15
Die 24-jährige Biochemikerin hat 1750 Franken auf dem Konto, noch elf Gegnerinnen und Gegner in der Wand und noch einen Joker zur Verfügung.