04:25
Sie haben alle geschafft, wovon dieser Tage viele träumen: eine olympische Goldmedaille für die Schweiz. Die Goldmedaillenjagd eröffnete Bernhard Russi in Japan, als er 1972 in der Abfahrt in Sapporo Olympiasieger wurde. 22 Jahre später holte Sonny Schönbächler Gold in der Disziplin Skiakrobatik in Lillehammer mit einem «Full-Doublefull-Full»-Sprung. 2006 gelang Tanja Frieden dieses Kunststück in Turin und wurde im Snowboardcross zur Olympiasiegerin gekrönt. Und schliesslich war es Skirennfahrerin Dominique Gisin, die 2014 in Sotchi die Abfahrts-Goldmedaille gewann. Kurz vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand treten die vier ehemaligen Spitzensportler im «Samschtig-Jass« gegeneinander an. Wer gewinnt das Rennen um den Jass-Sieg und stemmt den prestigeträchtigen Pokal in die Höhe? Dazu Fernsehpremiere im «Samschtig-Jass»: «dr Eidgenoss» Urs Fischer, Akkordeon-Mastermind Adamo Häller und Mundart-Legende Schibä haben sich zusammengetan und rocken mit ihrer neugegründeten Band Heimatliebi und dem Song «Feyfleiber» den «Samschtig-Jass».
05:00
Nach der Diagnose - Was anfangen mit einem negativen Resultat? Das Resultat einer pränatalen Diagnose kann weitreichende, belastende Folgen haben: wie weiter nach einem auffälligen Befund? Soll die Schwangerschaft fortgesetzt oder abgebrochen werden? Sind weitere invasive Tests nötig? «Puls» begleitet Paare, die als werdende Eltern erfahren haben, dass ihr ungeborenes Kind nicht gesund sein wird. Darunter Géraldine und Joel aus Bern, bei deren Sohn im Ultraschall Klumpfüsse festgestellt wurden. Pränatale Diagnostik - Fluch oder Segen? Die Ursprünge der Untersuchungen am ungeborenen Leben liegen in den 1950er-Jahren. Seither hat sich die Verlässlichkeit der Resultate stetig verbessert, was den Umgang mit der Pränataldiagnostik aber nicht vereinfacht hat. Denn sie birgt nicht nur medizinische Fragen, sondern wirft auch ethische und moralische Konflikte auf.
05:30
In Altdorf soll ein Saal für Kammermusik gebaut werden - von Stararchitekt Shigeru Ban. Die Idee dazu kommt von dem Ehepaar Andreas Haefliger und Marina Piccinini, den Gründern des Zauberklang-Festivals. Die Kosten von 45 Millionen Franken will man privat finanzieren. Doch was bringt ein solches Projekt einem 10.000 Seelen-Ort? In unmittelbarer Nähe gibt es in Vitznau und Andermatt bereits zwei hochwertige Säle für klassische Musik. Die Konkurrenz ist hoch. Hat der Saal das Potenzial internationale Strahlkraft zu entwickeln oder ist das Projekt zu ambitioniert? «Kulturplatz» auf der Suche nach Antworten in Altdorf.
06:00
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:30
07:30
09:10
Scheibenhard(t) liegt, geteilt vom Fluss Lauter, auf der deutsch-französischen Grenze. Obwohl die beiden Ortsteile zu anderen Ländern gehören, bemühen sich die Behörden um eine engere Zusammenarbeit. Im Juni feiert man gemeinsam das Brückenfest mit Ochs vom Spiess, Zanderfilet und Käsekuchen.
09:40
In Altdorf soll ein Saal für Kammermusik gebaut werden - von Stararchitekt Shigeru Ban. Die Idee dazu kommt von dem Ehepaar Andreas Haefliger und Marina Piccinini, den Gründern des Zauberklang-Festivals. Die Kosten von 45 Millionen Franken will man privat finanzieren. Doch was bringt ein solches Projekt einem 10.000 Seelen-Ort? In unmittelbarer Nähe gibt es in Vitznau und Andermatt bereits zwei hochwertige Säle für klassische Musik. Die Konkurrenz ist hoch. Hat der Saal das Potenzial internationale Strahlkraft zu entwickeln oder ist das Projekt zu ambitioniert? «Kulturplatz» auf der Suche nach Antworten in Altdorf.
10:15
Mit 16 Jahren zog es das Fussballtalent Ramona Bachmann aus dem Luzernischen Malters ins Ausland, wo sie mit europäischen Topclubs zahlreiche Titel gewann. 2025 war für sie sportlich und privat ein sehr bewegendes Jahr: Seit Mai sind Ramona Bachmann und ihre Ehefrau Eltern von Sohn Luan - die Heim-EM im Sommer verpasste sie aber wegen eines Kreuzbandrisses. In «Focus» spricht sie mit Judith Wernli live über diese Achterbahn der Gefühle, ihren Kampf zurück an die Fussballspitze und ihr neues Leben als Mutter.
11:10
Gefahr im Güterverkehr: Wenn das Rad bricht Güterzüge sind das Rückgrat des Warentransports in Europa. Nach dem Unfall im Gotthard-Basistunnel in der Schweiz vor drei Jahren ist klar: Ein Risiko sind gebrochene Räder. Wie Recherchen zeigen, kam es in den letzten Wochen in Deutschland zu zwei weiteren Unfällen mit Güterzügen - immer wegen gebrochener Räder. Warum wird - trotz Warnungen - nicht strenger kontrolliert? Die «Rundschau» fragt nach. Öffentliche Medien unter Druck: Zu links, zu gross, zu teuer? In einem Monat entscheidet das Stimmvolk über die SRG-Initiative von SVP, junger FDP und Gewerbeverband. Diese will die Medienabgabe auf 200 Franken senken und so die Menschen und Unternehmen finanziell entlasten. Zugleich zielen die Initianten auf missliebige Berichterstattung. Die Reportage zeigt: Die Schweiz ist kein Sonderfall. Die öffentlichen Medien sind auch in unseren Nachbarländern unter Beschuss. Rechte Parteien wollen den öffentlichen Rundfunk reduzieren. Auch dort heisst es: zu links, zu gross, zu teuer. Weiterleben nach der Brand-Katastrophe: Gaëtan erzählt Er arbeitete in der Bar «Le Constellation» und erlebte die Katastrophe in Crans-Montana mit. Nach acht Tagen im Koma berichtet Gaëtan von seiner Arbeit, seiner Beziehung zu den Besitzern und dem Zustand der Bar, die im Zentrum des Dramas steht.
12:05
Im Herzen von Baden AG lebt Olga. Die 51-Jährige ist seit klein auf begeistert von Kunst und der Malerei. Gerne erschafft sie auch selber kreative Kunstwerke. Für das Wochenthema «Toast» hat sie sich eine Trilogie aus der italienischen Küche überlegt.
12:25
Zur Wochenmitte lädt Dominique nach Lenzburg im Aargau ein. Der 53-Jährige liebt es, sich beim Mountainbiken auszupowern. Im Sommer grilliert er am liebsten ein Stück Fleisch. Für das Motto «Toast» wird er auch etwas Fleisch und Geflügel anbraten. Dazu gibt es selbstgemachten Sauerteigtoast.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
Scheibenhard(t) liegt, geteilt vom Fluss Lauter, auf der deutsch-französischen Grenze. Obwohl die beiden Ortsteile zu anderen Ländern gehören, bemühen sich die Behörden um eine engere Zusammenarbeit. Im Juni feiert man gemeinsam das Brückenfest mit Ochs vom Spiess, Zanderfilet und Käsekuchen.
13:30
Der Weihnachtsmarkt steht vor der Türe. Bauer Edi Gantenbein, der in seiner Freizeit Bänke, Kerzenständer und Hunde schnitzt, hofft möglichst viel davon zu verkaufen. Allerdings ist er nicht unbedingt der geborene Verkäufer. Walter Sturzenegger, der Sohn des Dorfmetzgers, bereitet sich auf das traditionelle Silvesterchlausen vor. Zusammen mit seinem Grossvater schnitzt er Tiere für die Verkleidungen der ganzen Gruppe. Die kenianische Bäckersfrau Ida Moriasy besucht mit ihrem Mann Richi Freunde im Berner Oberland. Bevor die beiden die Bäckerei in Schwellbrunn übernommen haben, haben sie für kurze Zeit hier gelebt. Ida erzählt, wie sie in Schwellbrunn als Afrikanerin aufgenommen wurde. Trudi und Hanjok Meier erinnern sich an schwere Zeiten. Die ehemaligen Bauern hatte eine schwer behinderte Tochter, die dann auch noch sehr jung gestorben ist. Der Kunstmaler und Sammler Matthias Krucker alias Kuk will ein Käsebänkli verkaufen, das er in einer Brockenstube gefunden hat. Dessen Herkunft und Wert geben Rätsel auf. Kuk hofft auf einen grossen Gewinn. Deshalb besucht er Experten in der Region, die ihm möglicherweise weiterhelfen können. Eine Wiederholung von 2015.
14:25
In Schwellbrunn feiert man zwei Mal im Jahr Silvester: am 31. Dezember - aber auch nach dem alten Julianischen Kalender, am 13. Januar. Das Silvesterklausen ist eine uralte Tradition. Bauer Edi Gantenbein und Familie Sturzenegger sind mit dabei und ziehen mit ihren Chlausengruppen von Hof zu Hof. Bauer Edi Gantenbein muss ausserdem gegen die Schneemassen ankämpfen. Als Nebenverdienst pflügt er im Winter die Strassen frei. Davor hat er Respekt, immerhin hatte er schon einmal einen Unfall mit einem Traktor. Trudi Meier will wissen, wie es im Hausinneren des Kunstmalers und Sammlers Matthias Krucker alias Kuk aussieht, und besucht ihn auf einen Kaffee. Eine Wiederholung von 2015.
15:25
Keine Versprechungen, keine Verpflichtungen und mit Liebe zubereitete Mahlzeiten auf der Jacht: Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) geniesst ihre «Bratkartoffelaffäre» mit Ex-Mann Peer (Dirk Borchardt). Das Risiko, dass der Lebemann sie ein zweites Mal sitzen lassen könnte, möchte die selbstbewusste Praxisinhaberin auf keinen Fall eingehen. Sohn Kai (Lukas Zumbrock) weiss trotz höchster Diskretion von dem Revival seiner Eltern. Der angehende Jurist mit Bestnoten ringt jedoch mit eigenen Beziehungsproblemen. Seine schwangere Freundin Mandy (Morgane Ferru) zieht aus Sorge, Kais Karriere im Weg zu stehen, plötzlich die Reissleine. So leicht gibt er aber nicht auf. Eine starke Frau lernt Nora als Patientin kennen: Yvette Schewe (Lucie Heinze) betreibt trotz einer unheilbaren chronischen Stoffwechselkrankheit ein Hotel. Aus medizinischer Sicht müsste Nora der 33-Jährigen nachdrücklich raten, sich sofort aus dem Familienbetrieb zurückzuziehen und zu schonen. Die Ärztin weiss jedoch aus eigener Erfahrung, dass unvernünftig erscheinender Kampfgeist auch ungeahnte Kräfte mobilisieren kann. Erst als ihr Dr. Maja Pirsich (Anne Werner) und Praxiskollege Dr. Stresow (Benjamin Grüter) massiv ins Gewissen reden, erkennt Nora, wie sie ihrer beeindruckenden Patientin am besten helfen kann.
17:00
17:15
Ein Verein, vier Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
17:25
Fredi und Wolf entsorgen ihren Abfall im Wald und vernichten so die Beeren- und Pilzernte. Aber die anderen ertappen sie, und sie erhalten ihre Strafe.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Cornelia aus Aarau AG schwingt den Kochlöffel zum Thema «Toast». Die 52-Jährige liebt Schweizer Traditionen wie Jodeln und Trachten und schätzt die Kameradschaft, die dabei gelebt wird. Cornelia serviert ihren Gästen einen Croque Madame, bei dem das Spiegelei als Hut der Dame betrachtet werden kann.
18:25
San Sebastián ist nicht nur berühmt für seine Altstadt und die schönen Strände, sondern auch für die vorzügliche Gastronomie. Mari Arocena und Raúl Calvo kochen gerne traditionelle Gerichte wie überbackene Teufelskrabbe und sie bereiten auch die kulinarischen Markenzeichen der Stadt zu: Pintxos.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
«Der Hund ist oft das Spiegelbild seines Menschen», sagt Hundetrainerin Carolina Jaroch. Mona Vetsch folgt ihr während eines halben Jahres bei der Arbeit mit Hunden und deren Halterinnen und Haltern - vom frischgebackenen Welpenbesitzer über eine pensionierte Frau, die dank ihres Hundes aktiv bleiben will, bis zu einer Hundebesitzerin mit Depressionen, die sich durch ihren Vierbeiner «Happy» neue Lebensfreude erhofft. Die Begegnungen machen deutlich, wie unterschiedlich die Erwartungen an Hunde sind, und wie anspruchsvoll das Zusammenleben im Alltag sein kann. Zwischen Tierliebe, Vermenschlichung und Erziehungsmythen geht Mona Vetsch auch unbequemen Fragen nach: Warum polarisiert das Thema Hund so stark? Und was sagt unser Umgang mit Hunden über unsere Gesellschaft aus? Erstaustrahlung: 5.2.2026
21:05
Wie designt man den wohl besten Renndress für Olympia? Das will Tobias Müller wissen und stellt sich gleich selbst in den Scanner. Und danach in den Windkanal - einmal in Dunkelblau und einmal ganz in Weiss. Welche Farbe ist windschlüpfriger und warum? Was halten die Skicracks von der Anzugstüftelei? Und wie gross ist der Unterschied zwischen einem Renndress und normaler Skikleidung? Einstein auf der Spur der vielleicht entscheidenden Hundertstelsekunden. Jedes Tor zählt: Die neue «Gate-to-Gate-Analyse» im Einsatz beim Slalom von Wengen Wenn die Startnummer eins oben steht, ist auch das Technikteam von Swiss-Ski 70 Kilometer weiter südlich im Command Center ready. Jede Fahrt wird Tor für Tor analysiert - so können die Läufe aller Fahrer direkt nach dem ersten Lauf mit der Bestzeit verglichen werden. Daraus lesen die Tüftler wertvolle Tipps heraus, die sie per Handy auf die Rennpiste übermitteln. Und die eventuell zur Medaille oder gar zum Sieg verhelfen können. Ernährung: Zentral beim Frauen-Eishockey Die Frauen-Nati wird mit Körperanalyse und Ernährungsplan auf Olympia getrimmt. Und erstaunlicherweise essen rund die Hälfte der Sportlerinnen nicht falsch, sondern zu wenig. Das kann zum Sportler-Energiedefizit RED-S führen, bei dem sowohl Körperfunktionen als auch die Psyche betroffen sind. Holt Skitourenläufer Jon Kistler dank Backpulver eine Medaille? Seit dem Sommer tüftelt Mountaineer Jon Kistler mit dem Supplement Bicarbonat - besser bekannt als Backpulver. Es hilft gegen übersäuerte Muskeln, kann aber auch zu Durchfall und Erbrechen führen. Kistler will den Einsatz von Bicarbonat perfektionieren - und so an den Olympischen Spielen eine Medaille holen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
«Poussière d'Or» versammelt Lieder zwischen Melancholie und Klarheit, geprägt von jener leisen Intensität, die Eichers Werk seit Jahrzehnten auszeichnet. Die Texte stammen von seinen langjährigen Freunden Philippe Djian und Martin Suter. Diese Beziehungen bezeichnet Eicher als kreative Partnerschaften und als eine Form von Liebe. «Ohne sie würde ich heute nicht dastehen», sagt er. Angst als Motor Offen erzählt der Chansonnier von seiner Bühnenangst und der Sorge, das Publikum zu enttäuschen. Diese Angst treibe ihn an, besser zu werden - in einer Branche im Wandel durch digitale Umbrüche. Mit 65 blickt Eicher heute gelassen aufs Älterwerden. «Ich habe das beste Leben hier», sagt er bei «Gredig direkt».
23:00
Ransomware ist eine existenzielle Bedrohung für Unternehmen. Hinter den Angriffen steckt eine hochprofessionelle Industrie, die nach betriebswirtschaftlicher Logik funktioniert: eindringen, verschlüsseln, erpressen. Wer nicht zahlt, dem drohen Stillstand, Datenverlust und Bankrott. Viele Tätergruppen arbeiten dabei arbeitsteilig wie Unternehmen mit Entwicklerteams, Verhandlern, «Kundensupport» und klaren Fristen. «NZZ Format» zeigt, warum es fast jede Firma treffen kann und wie schnell ein Angriff zur Existenzfrage wird. Im Frühling 2025 trifft es das Unternehmen von Philipp Bosshard. Plötzlich steht nicht nur die IT still, sondern die ganze Firma. Es geht um das Fortbestehen des Betriebs und der 200 Arbeitsplätze. Die Erpresser setzen eine Frist: Zwölf Tage bleiben Bosshard, um zu entscheiden, ob er Lösegeld zahlt oder ob er in letzter Not doch noch eine andere Lösung findet. Parallel folgt «NZZ Format» den Spuren der Cyberkriminellen. Der Cybersicherheitsanalyst Jon DiMaggio erhält durch monatelange verdeckte Ermittlungen Einblick in eine der bekanntesten Ransomware-Banden: Lockbit. Dabei kommt er dem mysteriösen Kopf der Gruppe nahe, der als «LockbitSupp» auftritt. Und wird dessen Freund und Henker. Als Lockbit 2025 selbst gehackt wird, öffnet sich ein seltenes Fenster in das Innenleben der Bande. Der NZZ-Datenjournalist Simon Huwiler analysiert die geleakten Daten und stösst auf eine aussergewöhnlich hohe Lösegeldzahlung. Eine Spur, die in die Schweiz führt. Ein Film von Roman Hodel
23:35
23:50
Laut einer aktuellen Erhebung sind annähernd drei Viertel der befragten Internet-User überzeugt, binnen der letzten Woche mit Fake News konfrontiert worden zu sein. Diese gezielt gestreuten Falschinformationen haben meist unklare Absender, breiten sich rasend schnell aus und benebeln die Urteilskraft. Nicht zuletzt wird es im Zuge neuerer KI-Technologien immer schwieriger, diese Fälschungen und Fakes als solche zu erkennen und zu entlarven. Was also tun? Wem oder was kann man, gerade in der digitalen Sphäre, überhaupt noch trauen? Und wie sähe eine Demokratie aus, deren mündige Bürger sich nicht mehr verlässlich informieren können? Der Soziologe Nils Kumkar, Autor von Büchern wie «Alternative Fakten» und «Polarisierung», forscht seit vielen Jahren über Dynamiken digitaler Desinformation. Im Gespräch mit Wolfram Eilenberger klärt er über Wesen und Wirkung von Fake News auf - und räumt gleichzeitig zahlreiche Fehlannahmen aus dem Weg. Entlarvt sich die angenommene Bedrohung unserer Demokratie durch Fake News am Ende gar selbst als «Fake»?
00:55
«Der Hund ist oft das Spiegelbild seines Menschen», sagt Hundetrainerin Carolina Jaroch. Mona Vetsch folgt ihr während eines halben Jahres bei der Arbeit mit Hunden und deren Halterinnen und Haltern - vom frischgebackenen Welpenbesitzer über eine pensionierte Frau, die dank ihres Hundes aktiv bleiben will, bis zu einer Hundebesitzerin mit Depressionen, die sich durch ihren Vierbeiner «Happy» neue Lebensfreude erhofft. Die Begegnungen machen deutlich, wie unterschiedlich die Erwartungen an Hunde sind, und wie anspruchsvoll das Zusammenleben im Alltag sein kann. Zwischen Tierliebe, Vermenschlichung und Erziehungsmythen geht Mona Vetsch auch unbequemen Fragen nach: Warum polarisiert das Thema Hund so stark? Und was sagt unser Umgang mit Hunden über unsere Gesellschaft aus? Erstaustrahlung: 5.2.2026
01:45
«Poussière d'Or» versammelt Lieder zwischen Melancholie und Klarheit, geprägt von jener leisen Intensität, die Eichers Werk seit Jahrzehnten auszeichnet. Die Texte stammen von seinen langjährigen Freunden Philippe Djian und Martin Suter. Diese Beziehungen bezeichnet Eicher als kreative Partnerschaften und als eine Form von Liebe. «Ohne sie würde ich heute nicht dastehen», sagt er. Angst als Motor Offen erzählt der Chansonnier von seiner Bühnenangst und der Sorge, das Publikum zu enttäuschen. Diese Angst treibe ihn an, besser zu werden - in einer Branche im Wandel durch digitale Umbrüche. Mit 65 blickt Eicher heute gelassen aufs Älterwerden. «Ich habe das beste Leben hier», sagt er bei «Gredig direkt».
02:15
Cornelia aus Aarau AG schwingt den Kochlöffel zum Thema «Toast». Die 52-Jährige liebt Schweizer Traditionen wie Jodeln und Trachten und schätzt die Kameradschaft, die dabei gelebt wird. Cornelia serviert ihren Gästen einen Croque Madame, bei dem das Spiegelei als Hut der Dame betrachtet werden kann.
02:30
Viele dürften den Schriftsteller und Philosophen Pascal Mercier durch seinen Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» kennen. Mercier gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Autoren überhaupt. 2023 verstorben, erscheint nun posthum ein Band mit fünf Kurzgeschichten von ihm. «Der Fluss der Zeit» ringt mit elementaren Themen wie Freiheit, Identität und Vergänglichkeit. Es gibt nicht viele Romane, die in einem Fitness-Studio spielen. «Gym» von der deutschen Autorin Verena Kessler tut das. Es geht um eine Frau, die in einer «Muckibude» jobbt. Als sie selbst zu trainieren beginnt, verliert sie jedes Mass. Der Sport wird zur Obsession. Rasant erzählt, lässt sich diese Geschichte auch als Kritik an unserer Leistungsgesellschaft lesen. Passend zu seiner Leidenschaft für Tiere stellt der Gast der Sendung, der Zürcher Zoodirektor Severin Dressen, einen tierischen Roman zur Diskussion: «Das Geschenk» von der flämischen Autorin Gaea Schoeters. Die Handlung: 20'000 Elefanten stehen plötzlich mitten in Berlin. Ein normaler Alltag ist fortan unmöglich. Und was tut die Regierung? Getrieben von Macht- und Konkurrenzdenken sucht diese nur nach Scheinlösungen. Eine skurrile Polit-Satire. Der britische Star-Autor Julian Barnes wird dieser Tage 80 Jahre alt. Zeit für ihn, sich vom Schreiben zu verabschieden. Meint zumindest er. Er tut das mit dem Werk «Abschied(e)», einer Mischung aus Essay, Memoir und Roman. Barnes blickt darin auf sein Leben zurück. Ein trauriges Buch, das aber von einem beeindruckend leichten Ton getragen ist. Einen Blick nach Südamerika wirft die «Literaturclub»-Runde mit dem Erzählband «Grelles Licht für darke Leute» der Argentinierin Mariana Enriquez. Ihr Genre: literarischer Horror. Und so handeln ihre Stories von Gesichtern, die bei lebendigem Leibe verwesen, von Toten, die ihre Nachbarn verfolgen, oder von Frauen, die zu Vögeln werden.
03:45
San Sebastián ist nicht nur berühmt für seine Altstadt und die schönen Strände, sondern auch für die vorzügliche Gastronomie. Mari Arocena und Raúl Calvo kochen gerne traditionelle Gerichte wie überbackene Teufelskrabbe und sie bereiten auch die kulinarischen Markenzeichen der Stadt zu: Pintxos.
04:15
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:40
Sie haben alle geschafft, wovon dieser Tage viele träumen: eine olympische Goldmedaille für die Schweiz. Die Goldmedaillenjagd eröffnete Bernhard Russi in Japan, als er 1972 in der Abfahrt in Sapporo Olympiasieger wurde. 22 Jahre später holte Sonny Schönbächler Gold in der Disziplin Skiakrobatik in Lillehammer mit einem «Full-Doublefull-Full»-Sprung. 2006 gelang Tanja Frieden dieses Kunststück in Turin und wurde im Snowboardcross zur Olympiasiegerin gekrönt. Und schliesslich war es Skirennfahrerin Dominique Gisin, die 2014 in Sotchi die Abfahrts-Goldmedaille gewann. Kurz vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand treten die vier ehemaligen Spitzensportler im «Samschtig-Jass« gegeneinander an. Wer gewinnt das Rennen um den Jass-Sieg und stemmt den prestigeträchtigen Pokal in die Höhe? Dazu Fernsehpremiere im «Samschtig-Jass»: «dr Eidgenoss» Urs Fischer, Akkordeon-Mastermind Adamo Häller und Mundart-Legende Schibä haben sich zusammengetan und rocken mit ihrer neugegründeten Band Heimatliebi und dem Song «Feyfleiber» den «Samschtig-Jass».