04:40
Der Abschied von der Alp Fiedersegg verläuft für Michael Boss anders als geplant. Die Katzenreisebox bleibt leer und Tiga ist spurlos verschwunden. Dabei fing der Tag vielversprechend an, als die Kinder motiviert beim Putzen und Packen halfen. Besonders der vierjährige Aron kann es kaum erwarten, endlich wieder nach Hause zurückzukehren, nachdem er bereits sehnsüchtig die verbleibenden Nächte auf der Alp gezählt hat. Auf der Fürstenalp herrscht derweil eine angespannte Stille. Um fünf Uhr morgens steht Hirte Lou Blaas vor einer ungewohnten Herausforderung: Er muss die Kühe für den anstehenden Alpabzug zusammentreiben, doch der dicke Nebel macht die Sicht fast unmöglich. Ohne die Unterstützung seiner Helfer hat Lou kaum eine Chance, alle Kühe zu finden. Werden die Helfer rechtzeitig eintreffen? Ein hochemotionaler Moment erwartet die Zuschauer auf der Alp Nagens. Désirée und Elin Gschwend blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die vergangenen Monate zurück. Zwar freuen sich die Schwestern nach der monatelangen Frühschicht auf das lang ersehnte Ausschlafen, doch ihr Herz gehört dem Alpleben. Zum krönenden Abschluss geht für sie ein grosser Wunsch in Erfüllung: ein prachtvoller Alpabzug nach Laax mit allem Drum und Dran, der den Sommer in den Bündner Bergen perfekt abrundet.
05:25
Bei der Liveübertragung feiern zwei neue Kompositionen Premiere. Im Vorfeld des Eidgenössischen Jodlerfests wurde ein Komponistenwettbewerb ausgeschrieben - gesucht wurden ein neues Jodellied und ein neues Alphornstück. Die beiden Siegerwerke feiern nun in «Potzmusig» ihre Uraufführung. Das neue Jodelstück wird von den Bärner Jodufroue präsentiert, das Alphornwerk von Gilbert Kolly aus Freiburg gemeinsam mit seiner Alphorngruppe. Nachwuchstalente im Rampenlicht Auch die nächste Generation der Schweizer Volksmusik erhält in Basel eine grosse Bühne. Die 15-jährige Nuria Grüter gewann im vergangenen Jahr den Folklore-Nachwuchswettbewerb. Die Luzernerin überzeugte die Jury mit einem Titel von Oesch's die Dritten und wird auch in Basel ihr Talent zeigen. Zudem begleitet «Potzmusig» sie bei einer besonderen Überraschung: dem Treffen mit ihrem grossen Vorbild Melanie Oesch. Ebenfalls zu Gast sind die Gewinner der Instrumental-Sparte: die Andärä aus Schwyz. Das Trio begeistert mit einer aussergewöhnlichen Besetzung aus Schwyzerörgeli, Cello und Geige. Auch sie wurden von «Potzmusig» überrascht - mit einem Treffen ihrer Idole, den Hujässlern, inklusive Konzertbesuch. Für frische Stimmen sorgt zudem der Jugendjodelchor Nordwestschweiz, der junge Sängerinnen und Sänger aus der Region vereint und mit viel Freude die Jodeltradition pflegt. Gleichzeitig macht der Chor Werbung für das Eidgenössische Jugendjodelfest, das im September in Grindelwald stattfindet. Internationale Gäste in Basel Das Eidgenössische Jodlerfest zieht längst nicht nur Besucherinnen und Besucher aus der Schweiz an. Auch Auslandschweizerinnen und -schweizer sowie Jodelbegeisterte aus aller Welt reisen nach Basel, um die besondere Atmosphäre zu erleben - und sich sogar der Schweizer Jodeljury zu stellen. In diesem Jahr sind Formationen und Solist aus Australien, Japan, den USA, Kanada und Brasilien angemeldet. Besonders eindrücklich ist die Geschichte des Jodelklubs Heimattreu Calgary aus Kanada. Der Verein wurde vor 50 Jahren gegründet, um Schweizer Brauchtum in der Ferne zu pflegen. Seit 1978 gehört er dem Eidgenössischen Jodlerverband an und kehrt nun erneut an ein Jodlerfest in die alte Heimat zurück - inklusive Auftritt bei «Potzmusig». Musik, Reportagen und Feststimmung Als fliegende Reporterin ist die Jodlerin Arlette Wismer unterwegs und liefert dem Publikum Einblicke direkt vom Festgelände. Gleichzeitig steht sie auch selbst auf der Bühne - gemeinsam mit ihrer Schwester Leonie an der Geige und Madlaina Küng am Kontrabass. Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgen ausserdem die Oberbaselbieter Ländlerkapelle, die in diesem Jahr ihr 55-jähriges Jubiläum feiert, sowie die Formation Ländler Panache, die ihre neue CD im Gepäck hat.
06:25
07:30
08:55
Bloss nicht altern - Radikale Selbstoptimierung als Lebenszweck Den Alterungsprozess aufhalten: Diesem Ziel hat die Amerikanerin Brooks Paulin ihr gesamtes Leben untergeordnet. «Puls» gibt Einblicke in einen Alltag, der geprägt ist durch strikte Routinen, unzählige Nahrungsergänzungsmittel, Sauerstoff-Druckkammer und Rotlichttherapie. Jung bleiben, jünger werden - Ein Leben als Selbstversuch Im Kampf gegen das Altern spielt Geld für Longevity-Guru Bryan Johnson keine Rolle. Der vermögende Unternehmer lebt sein Leben als Selbstversuch im Zeichen der ewigen Jugend und lässt sich dabei auch auf neue, teils umstrittene Methoden ein. Zum Beispiel auf Transfusionen mit dem Blut seines eigenen Sohnes Sinnvolles tun und besser altern Wer lange sinnvolle Tätigkeiten ausüben kann, lebt im Schnitt sieben Jahre länger. Der Gerontopsychologe Mike Martin plädiert deshalb für eine Gesellschaft, die Menschen jeden Alters einbezieht und ihnen Wertschätzung sowie Sinnhaftigkeit ermöglicht. Bestes Beispiel dafür ist Heidi Maria Glössner, die auch mit 82 Jahren noch auf der Bühne steht und Hauptrollen übernimmt, die für Jüngere geschrieben wurden - ohne sich je um Longevity-Regeln gekümmert zu haben. Alles nur eine Frage der Gene? Wer den Alterungsprozess um jeden Preis aufhalten will, glaubt nicht an Zufälle oder Schicksal. Aber an personalisierte Tests wie die sogenannte Detox-Profil-Analyse, die aufzeigen soll, wie gut ein Körper bestimmte Schadstoffe abbauen kann. Ein daran ausgerichteter Lebensstil verspricht längere Jugend und besseres Altern. Für «Puls» lässt Heidi Maria Glössner ihre Gene testen. Liegt hier das Geheiminis ihrer Vitalität?
09:35
Bei Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, werden die Knochen porös und können bereits bei geringer Belastung brechen. Etwa jede fünfte Frau und rund sieben Prozent der Männer leiden an Osteoporose. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Betroffene, die sich bei zahlreichen Stürzen Schädel, Becken, Ellenbogen, Handgelenk, Oberschenkelhals und einen Fusswurzelknochen brach. Trotz dieser dramatischen Krankengeschichte gelang es den Ärzten, die Osteoporose zu stabilisieren Hämophilie: Hoffnung durch Gentherapie Die Hämophilie, auch «Bluterkrankheit» genannt, ist eine seltene, vererbte Blutgerinnungsstörung. Betroffene neigen zu starken, langanhaltenden Blutungen - besonders in den Gelenken. Die Forschung setzt auf eine neuartige Gentherapie, die künftig ein Leben ohne spontane Blutungen ermöglichen könnte.
10:00
2002 besuchte der Schweizer Filmemacher die schwer kranke Elisabeth Kübler-Ross an ihrem damaligen Wohnort in der Wüste von Arizona, wo diese, wie sie im Film sagt, auf den Tod wartet. 1926 in Zürich geboren, hat sie sich ein Leben lang mit «Sterben» und «Tod» beschäftigt und damit Weltberühmtheit erlangt. Jetzt blickt sie auf ihr Leben zurück. Ihre Drillingsschwestern, Erika Faust-Kübler und Eva Bacher-Kübler, erzählen, Mitarbeiter berichten, Fachleute kommen zu Wort. Kaum jemand hat so viel zur Enttabuisierung des Sterbens beigetragen - kaum jemand hat aber auch mit Aussagen zum Thema so stark polarisiert. Ein vielschichtiger, oft auch humorvoller Film von 2002 über das Sterben - und viel mehr noch über das Leben.
11:00
Mit «Interviews mit Sterbenden» leistete die schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross 1969 Epochemachendes: Sie brach das Schweigen über den Tod und verschob ihn aus der Tabuzone in den gesellschaftlichen Diskurs. Ihre kulturelle Leistung liegt darin, das Sterben als Teil des Lebens sichtbar gemacht zu haben - eine Voraussetzung für die moderne Palliativmedizin. Gleichzeitig stellt die demografische Entwicklung diese Errungenschaften infrage. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter - häufig verbunden mit langen Phasen von Krankheit und Demenz. Der Palliativmediziner Gian Domenico Borasio spricht von einem «Tsunami von hochaltrigen Sterbenden», der auf uns zukomme und grundlegende Fragen nach Würde, Autonomie und Fürsorge neu aufwirft. Ein auf Effizienz getrimmtes Gesundheitssystem gelangt damit an seine Grenzen. Braucht es neue Formen der Solidarität, «Caring Communities», und eine stärkere Vergesellschaftung von Sorgearbeit? Welche Rolle kann Palliative Care als Modell für ein menschlicheres System spielen - und was heisst das für uns alle? Olivia Röllin fragt nach bei Gian Domenico Borasio, eine der prägenden Stimmen in der Debatte um ein würdiges Lebensende.
12:00
Nach ihrem Sieg an der nationalen Auswahl reist Manoush Toth als eine von elf Finalistinnen und Finalisten an den Wettbewerb «Young Muisicians». Der Dokumentarfilm von Barbara Seiler begleitet die junge Pianistin auf ihrem Weg nach Eriwan. Manoush spielt seit ihrem dritten Lebensjahr Geige, mit acht Jahren entdeckte sie das Klavier für sich. Sie ist so begeistert von dem Instrument, dass sie stundenlang darauf übt: «Nicht ich habe das Klavier gewählt, sondern das Klavier mich.» Manoush hat Talent, Willen und Charisma. Trotzdem ist der Weg zur gefeierten Pianistin steinig. Die Konkurrenz ist riesig und der Durchbruch hängt oft von einem vielschichtigen Phänomen ab: Glück.
13:00
Nach dem Abstimmungsentscheid zur Initiative «Keine Zehn-Millionen-Schweiz» gibt es bei der Gegnerschaft ein Aufatmen: Das Stimmvolk hat sich gegen eine Deckelung der Bevölkerung entschieden. Dennoch herrscht ein grosses Unbehagen über die Zuwanderung und das Verhältnis zur EU. Es findet weit über die Wählerschaft der SVP hinaus Anklang. Hinzu kommt, dass mit den Abstimmungen über die Bilateralen III sowie die Neutralitätsinitiative bald weitere Urnengänge anstehen, die das Verhältnis der Schweiz zu Europa und der Welt neu verhandeln. Klar ist auch, dass die seit dem Ende des Kalten Krieges relativ ruhige Weltlage einer neuen Unordnung und Unübersichtlichkeit weicht. Die unipolare Ära mit der klaren globalen Führung der Vereinigten Staaten scheint bereits Geschichte zu sein. Russland führt Krieg in der Ukraine, China baut gegenüber Taiwan eine Drohkulisse auf und die USA errichten Handelsschranken. Für einen reichen, friedlichen Kleinstaat im Herzen Europas brechen damit schwierigere Zeiten an. Die neue amerikanische Zollpolitik stellt das Erfolgsrezept einer uneingeschränkten Exportwirtschaft infrage. Ähnliches gilt für das Prinzip der Multilateralität und die Gültigkeit des internationalen Rechts - auf das sich kleinere Länder in einer Welt zunehmender Unordnung immer weniger verlassen können. Kehrt der globale Dschungel zurück, in dem nur noch das Recht des Stärkeren gilt? Warum beschäftigt sich die Schweiz gerade jetzt so stark mit sich selbst? Und erkennt sie überhaupt die Zeichen der Zeit? Thomas Aeschi ist Zuger Nationalrat und Fraktionspräsident der SVP in Bern. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihm über das Verhältnis der Schweiz zur Welt.
13:50
Lahore in Pakistan erlebte ihr goldenes Zeitalter im 16. Jahrhundert, als die Mogul-Dynastie sie zur Hauptstadt ihres grossen Reiches machte. Mit Gold bemalte Marmorpaläste, königliche Gärten und monumentale Moscheen entfalten eine Pracht, die ihre Ausstrahlung bis heute nicht verloren hat.
14:15
Farbenfrohe Sujets, Volksmusikgruppen, Delegationen aus allen Kantonen und prominente Ehrengäste ziehen durch die Strassen von Basel. Kommentiert wird der Umzug von Nicolas Senn und Sämi Studer.
16:20
Der Abschied von der Alp Fiedersegg verläuft für Michael Boss anders als geplant. Die Katzenreisebox bleibt leer und Tiga ist spurlos verschwunden. Dabei fing der Tag vielversprechend an, als die Kinder motiviert beim Putzen und Packen halfen. Besonders der vierjährige Aron kann es kaum erwarten, endlich wieder nach Hause zurückzukehren, nachdem er bereits sehnsüchtig die verbleibenden Nächte auf der Alp gezählt hat. Auf der Fürstenalp herrscht derweil eine angespannte Stille. Um fünf Uhr morgens steht Hirte Lou Blaas vor einer ungewohnten Herausforderung: Er muss die Kühe für den anstehenden Alpabzug zusammentreiben, doch der dicke Nebel macht die Sicht fast unmöglich. Ohne die Unterstützung seiner Helfer hat Lou kaum eine Chance, alle Kühe zu finden. Werden die Helfer rechtzeitig eintreffen? Ein hochemotionaler Moment erwartet die Zuschauer auf der Alp Nagens. Désirée und Elin Gschwend blicken mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die vergangenen Monate zurück. Zwar freuen sich die Schwestern nach der monatelangen Frühschicht auf das lang ersehnte Ausschlafen, doch ihr Herz gehört dem Alpleben. Zum krönenden Abschluss geht für sie ein grosser Wunsch in Erfüllung: ein prachtvoller Alpabzug nach Laax mit allem Drum und Dran, der den Sommer in den Bündner Bergen perfekt abrundet.
17:10
Der Vierwaldstättersee ist der symbolträchtigste See der Schweiz. Seine sieben Arme greifen weit ins Land hinein. Die imposante Landschaft beeindruckt durch ihre Schönheit, birgt jedoch auch Herausforderungen. Menschen aus der Region erzählen von ihrem Berufsalltag und dem Verhältnis zum See.
17:40
Auf dem Oberalppass wurde der Pfad, der zum Tomasee führt, wegen Steinschlaggefahr gesperrt. Deshalb muss nun einen neuen Pfad her. Ciril Spescha und sein Team zeigen unserer Moderatorin Élin, wie sie einen neuen Wanderweg bauen und wie das von der Planung bis zur Arbeit mit Bagger, Hacke und Schaufeln funktioniert - und das bei jedem Wetter.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Warum ist das so? Das Amt für Jagd und Fischerei hat das Institut für Forschung HYDRA beauftragt, den Rhein zwischen Sedrun und Ilanz an verschiedenen Abschnitten zu untersuchen. Die Sendung «Cuntrasts» hat die Untersuchung von Anfang an begleitet und zeigt, wo der Fluss kränkelt. Die Resultate eröffnen neue Aspekte und sorgen für ein bisschen Ordnung. Die wissenschaftlichen Fakten sollen als Werkzeug und Leitfaden dienen, um den Fluss bei seiner Genesung zu unterstützen.
18:50
Einst war das Toggenburg bekannt für seine Textilindustrie. Die grossen Firmen sind verschwunden, doch ein kleines Unternehmen konnte die Produktion in der Region behalten. Das Oberthurgauer Städtchen Bischofszell ist bekannt als Rosenstadt. Alle zwei Jahre findet hier eine grosse Ausstellung statt.
19:15
Im Visionshaus der Stiftung Lebenstraum finden Menschen in belastenden Lebenssituationen einen Ort zum Innehalten. Das Retreat richtet sich an Personen mit Stress, Erschöpfung oder persönlichen Krisen. Hier finden sie neue Energie, um ihre Probleme anzugehen. Ein Bericht von Elma Softic.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Pam Holloway (June Ellys Mach) glaubt an die «ewige Liebe», während ihr Freund Tate Wheeler (Rojan Juan Barani) als Scheidungskind dem Thema eher skeptisch gegenübersteht. Gemeinsam reist das Paar aufs Gestüt von Pams Eltern Laureen (Birge Schade) und Elliot (Peter Benedict), die zur Feier ihrer Silberhochzeit eingeladen haben. Auf der Party treffen sie auf weitere Familienmitglieder: Pams Schwester Amy (Caroline Hartig), Halbbruder Kenny (Josia Krug, dessen Mann Abel (Armin Moallem) und sein Adoptivsohn Mason (Francesco Wenz) sind mit dabei. Dann lassen die Jubilare die Bombe platzen: Sie wollen sich scheiden lassen und das Gestüt verkaufen. Durch diese unerwartete Entscheidung gerät nicht nur Amys Beziehung gehörig unter Druck.
21:45
Roman Riklin und Daniel Schaub sind bekannt als Köpfe hinter dem preisgekrönten Secondhand Orchestra sowie als ehemalige Mitglieder des Trios «Heinz de Specht». Als Duo Riklin & Schaub eroberten sie ab 2020 mit innovativer Musik-Comedy das Publikum. Ihre Songs «Emoji» und «Kuckuck» wurden zu viralen Hits und 2024 gewannen sie den Swiss Comedy Award.
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Seit mehr als 70 Jahren steht die UNO für den weltweiten Kampf für Menschenrechte. Dass es die Organisation intern mit den Menschenrechten nicht so genau nimmt, hat die Whistleblower, die in diesem Film zu Wort kommen, mehr als überrascht. Sie wollten Gutes tun, etwas bewirken. Doch die Hoffnung, in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten zu arbeiten, die sich allesamt der persönlichen Integrität und dem Gemeinwohl verschrieben haben, erfüllte sich nicht. Stattdessen erlebten diese UNO-Mitarbeitenden sexuelle Belästigung, Einschüchterung und Machtmissbrauch. Statt die Vorwürfe rückhaltlos aufzuklären und die Verantwortlichen zu benennen, wurden die Whistleblower verunglimpft, drangsaliert und schliesslich entlassen. Möglich macht dies ein System der vollkommenen rechtlichen Unantastbarkeit. Kaderangestellte geniessen weltweit diplomatische Immunität. Das heisst, sie sind nicht den normalen Gesetzen und Strafverfolgungen ausgesetzt, die sonst für alle gelten. Diese investigative Recherche aus dem Innern der UNO gibt jenen eine Stimme, die es gewagt haben, gravierendes Fehlverhalten ihrer Mitarbeitenden und Vorgesetzen an die Öffentlichkeit zu tragen. Sie zeigt einen Machtapparat, der zumindest teilweise von toxischen Arbeitsverhältnissen durchzogen ist und in dem sich Einzelne über Recht und Menschenwürde hinwegsetzen - und das in einer Organisation, die gegen aussen genau für eben jene Werte steht.
23:50
Bratsch VS, in den Leuker Bergen gelegen, ist ein Oberwalliser Dorf mit prachtvoller Sicht ins Rhonetal. Gerade noch 100 Menschen lebten 2015 in Bratsch VS. Immer mehr Bewohnerinnen und Bewohner zogen ins Tal. Der Dorfladen wurde geschlossen und das Schulhaus mitten im Dorf stand seit der Gemeindefusion mit Gampel leer. Da musste sich was ändern. Der Schule kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu. Der junge, visionäre Pädagoge Damian Gsponer erhält von der Erziehungsdirektion des Kantons Wallis 2016 die Bewilligung zur Eröffnung einer allen Kindern offenstehenden Privatschule in Bratsch VS. Mit seinem neuen Konzept stellt er das gängige Schulmodell auf den Kopf - und er gewinnt das Interesse der Öffentlichkeit und die Herzen der Schülerinnen und Schüler. Nicht die Wissensvermittlung nach vorgegebenem Lehrplan steht im Zentrum, sondern die Förderung der Kinder mit ihren ureigenen Anlagen, Talenten und Bedürfnissen. Lernen findet überall dort statt, wo sich in Bratsch VS Möglichkeiten anbieten oder geschaffen werden können. Der renommierte, mehrfach ausgezeichnete Schweizer Regisseur Norbert Wiedmer dokumentiert in seiner filmischen Langzeitbeobachtung die Entwicklung der Schule Bratsch seit deren Eröffnung und die Veränderungen im Bergdorf bis in die Gegenwart. Im Mittelpunkt stehen die verantwortlichen Lehrkräfte Damian Gsponer und Natascha Würsten zusammen mit einer Auswahl von fünf Schülerinnen und Schülern. Der Film vermittelt essenzielle neue Einsichten und besticht darüber hinaus mit erfrischendem Humor und viel Feingefühl.