04:00
Zum fünften und letzten Mal wird etwas mit Safran gekocht. Chiara, 27, aus Affoltern am Albis ZH kocht für ihre Gäste ein italienisches Menu: Es gibt Tagliatelle an cremiger Safran-Sauce. Aber macht die gebürtige Sizilianerin ihre Pasta auch selber? Die Gäste sind unterschiedlicher Meinung.
04:20
Bauern-Power: Wie Pestizid-Grenzwerte verhindert wurden Vergangenen Herbst entdecken die Behörden, dass die Wyna, ein Bach im Kanton Luzern, stark mit einem Pestizid belastet ist. Doch im Bundesamt für Umwelt verschwindet genau dieses Pestizid von einer neuen Liste mit gefährlichen Stoffen für spezifische Grenzwerte. Interne Dokumente zeigen jetzt: Hier wurde Landwirtschaftspolitik gemacht, wo im Gesetz Wissenschaft vorgeschrieben wäre. Dazu stellt sich Bundesrat Albert Rösti den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Gefährliche Turbo-Trottinette: Auf Kontrolle mit der Polizei Auf Schweizer Strassen verkehren immer mehr zu schnelle E-Trottinette, sogenannte E-Scooter. Eigentlich gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Doch viele Shops verkaufen schnellere Fahrzeuge - und die Lenker können sie selbst tunen. Das wird zur Gefahr für Lenkerinnen und Fussgänger. Ukraine-Krieg: Die schwierige Suche nach den vermissten Soldaten Zehntausende Soldaten gelten im Krieg in der Ukraine als vermisst. Die Reportage zeigt die schwierige Suche nach den getöteten Soldaten: an der Front im Donbass, aber auch in den Sammel- und Identifizierungszentren. Eine Seite des Zermürbungskriegs, die viele Familien ohne Antworten zurücklässt.
05:10
Manuel Akanji gehört zur europäischen Fussball-Elite. Doch ein Last-Minute-Transfer zwingt ihn zu einem Neuanfang. Innerhalb 24 Stunden verlässt er England und zieht mit seiner Familie nach Mailand, wo er leihweise bei Inter spielt. Ein Schritt ins Ungewisse - getragen von seinem Instinkt und unerschütterlichen Glauben an sich selbst. Bei «Gredig direkt» blickt der 30-Jährige zurück auf seinen Weg vom FC Wiesendangen auf die grosse Fussballbühne. Er spricht über Erwartungsdruck im Spitzenfussball und verrät die Bedeutung seines Tattoos «Prove them wrong», das ihn seit Jahren antreibt.
05:45
Der Südtiroler Lorenz Kuntner war Geschäftsführer, bis er sich vor 20 Jahren für einen anderen Weg entschieden hat: nur noch das zu tun, was ihn glücklich macht. Der 73-jährige Aussteiger gestaltet leidenschaftlich seinen Wohnraum, der so aussergewöhnlich ist wie er selbst. Er bemalt Steine, verschmelzt tierische Knochen in seine Kunst und schmückt sein Zuhause mit Geweihen. Das Freilichtmuseum ist ein Magnet für alle neugieren Wesen. Auf der Reise zum nächsten Haus können Viola und Jan die vielen Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen. Das nächste Ziel ist die ländliche Gegend Ritten. Dort wohnt die Bauernfamilie Lang, sie betreibt Wein- und Kastanienbau. Ihr Eigenheim ist eine gelungene Fusion aus eigenem Kastanienholz und Beton - Tradition und Innovation. Mit einem Wohnraum, der zum Verweilen einlädt, und einem Keller, der fast so gross ist wie ein Fussballfeld. Zum Abschluss dieser Sendung treffen Viola und Jan in Sexten auf die Bergsteigerlegende Reinhold Messner und seine Frau Diane. Wo einst die Seilbahngondel ankamen, beginnt ein neues Kapitel. Anstatt eines Neubaus wurde der Fokus auf die Wiederverwendung der bestehenden Bausubstanz der alten Bergstation gelegt. Das «Reinhold Messner Haus» ist ein Ort, an dem die Vergangenheit und Zukunft einander die Hand reichen. Ein Haus, das nicht nur Messners Leben erzählt, sondern auch zum Nachdenken anstösst - und den Messners ein neues Zuhause bietet.
06:30
07:30
09:20
Kritik an Plastikrecycling: Lohnt es sich überhaupt? Der neue, gebührenpflichtige Plastikrecycling-Sack «RecyBag» soll in der Schweiz die Plastik-Sammelquote erhöhen. Zurzeit werden erst drei Prozent des Haushaltsplastiks recycelt. Die Umweltorganisation Greenpeace oder auch der Schweizer Konsumentenschutz kritisieren das Plastikrecycling als zu wenig effizient oder als «Greenwashing». Wie effektiv ist die Wiederverwertung von Kunsstoff? Die Forschung ist sich in dieser Frage nicht einig. Kunststoffrecycling: Schwierige Wirtschaftslage Billigimporte aus China und den USA machen aktuell Plastikrecycling defizitär. Die Branche hofft jetzt auf Gesetze, die in neuen Produkten die Verwendung von rezykliertem Plastik vorschreiben. «Kassensturz»-Moderator André Ruch ist zu Besuch in der grössten Sortieranlage für Schweizer Plastik in Österreich und bei Innoplastics, Pionierin im Kunststoffrecycling. Intelligente Verpackungen: Design für Recycling Plastikprodukte können besser recycelt werden, wenn sie aus klar definierten einheitlichen Kunststoffen hergestellt werden. Die Bachmann Group versucht, Verpackungen bereits Recycling-fit herzustellen. Doch sie stösst auf Widerstände in der Branche.
09:55
1957 erteilten die Gemeinden Sumvitg und Vrin die Konzession für ein Wasserkraftwerk auf der Greina. Die unberührte alpine Hochebene sollte geflutet werden. Dafür hätten die Gemeinden mit 2,3 Millionen Franken pro Jahr rechnen können. Der Filmemacher Patrick Thurston hat den Kampf seines Vaters gegen die Zerstörung der Natur als Teenager miterlebt. «Ich erinnere mich, dass mein Vater in seinem englischen Schweizerdialekt immer sagte, nur die Poesie könne die Greina retten.» Sein Film beleuchtet nicht nur den künstlerischen Protest, sondern offenbart auch eine nicht ganz einfache Vater-Sohn-Beziehung.
10:55
11:05
Ein Verein, vier Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
11:20
Von den Kanarischen Inseln über Italien bis nach Island: In Europa schlummern Vulkane, die wieder ausbrechen können.
12:10
Kann Mathematik über philosophische Fragen entscheiden? In dieser Folge müssen sich zwei Gefangene in einem Gefängnis entscheiden, ob sie zusammenarbeiten oder sich verraten.
12:30
Grosser Lauschangriff im Neeracher Ried «Einstein»-Moderator Tobias Müller geht im Neeracher Ried auf die Spur von bedrohten Vogelarten - und das mit Hightech-Methoden. Forschende nehmen mit sensiblen Mikrofonen jeden Pips der Vögel auf. Eine künstliche Intelligenz analysiert dann den Gesang und erkennt die Vogelarten. So können ganz seltene Vogelarten, die von Auge kaum sichtbar sind, nachgewiesen und gezählt werden. Vier solcher KI-Rekorder sind permanent im Neeracher Ried installiert und leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Hightech-Vogelschutz im Windpark Windräder gelten oft als Risiko für seltene Vögel wie Adler oder Rotmilane. Doch eine neue Technik könnte das ändern: Kameras beobachten den Himmel rund um die Rotoren. Eine KI wertet laufend in Echtzeit die Bilder aus. Erkennt die KI, dass sich eine bedrohte Art dem Windrad nähert, stoppt das System in Sekundenschnelle automatisch die Rotorblätter. Erste Windparks werden bereits mit dieser Technologie ausgerüstet - und könnten so Ökostrom und Vogelschutz verbinden. Fischzählung 2.0 Hightech wird auch unter Wasser eingesetzt. Forschende zählen Fische mit fix installierten Kameras, die alles registrieren, was ihnen vor die Linse kommt. Eine KI dahinter wertet dann die Bilder aus und weisst sie den Fischarten zu. Fischzählung 2.0. Engelhaisuche mit DNA-Spuren Mit kriminalistischen Methoden fahnden Forschende nach Spuren des im Mittelmeer ausgestorben geglaubten Engelhais. Sie analysieren Wasserproben auf genetische Spuren. Selbst winzigste DNA-Reste im Wasser können verraten, ob eine Art noch irgendwo vorkommt. Eine Detektivarbeit im Meer - mit grossem Potenzial für das Erfassen der Artenvielfalt im Meer. Kann Hightech im Artenschutz zum entscheidenden Schlüssel werden?
13:15
Das Jahr begann mit Donnerschlägen aus dem Weissen Haus: Gefangennahme des Präsidenten Venezuelas, Übernahmeansprüche an die Adresse Grönlands, neue Zolldrohungen gegen europäische Verbündete. Doch der Präsident zog sich überall zurück, auch bei den harten Massnahmen seiner nationalen Eingreiftruppe ICE. Wie nachhaltig ist die Milde? Welche Massnahmen sind als Nächstes zu erwarten? Wie sollte sich die Schweiz jetzt verhalten? Darüber diskutiert der «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz mit vier US-Kennern: - Martin Naville, Senior Advisor Swiss-American Chamber of Commerce; - Thomas Aeschi, SVP-Nationalrat; - Fabian Molina, SP-Nationalrat; und - Viviane Manz, Ex-US-Korrespondentin SRF.
14:10
Max Bodmer (Walo Lüönd) und Moritz Fischer (Emil Steinberger) sind Beamte der besonderen Art. Als Polizisten stehen sie im Dienst der Einbürgerungsbehörde und haben all jene auf Herz und Nieren zu prüfen, die sich um einen Schweizer Pass bewerben. «Fleissig, ordentlich, ruhig, anständig, sauber, wehrhaft, integer, neutral und vaterlandsliebend» sollen sie sein, die Aspirantinnen und Aspiranten auf lebenslangen Wohnsitz plus Stimmrecht in eidgenössischen Gefilden. Da ist kein Abfallsack zu klein, keine Fahnenstange zu hoch und kein Fondue zu heiss, um nicht exakt inspiziert und bewertet zu werden. Könnte der italienische Konditor Grimolli (Francesco Caramaschi) samt Gattin (Silvia Jost) allenfalls an einer Demonstration teilnehmen? Ist die Gesinnung von Doktor Stark (Wolfgang Stendar) und seiner Gattin (Hilde Ziegler), die sie mit Fondue und Schweizer Fahne offenkundig machen, tatsächlich echt? Und wie steht es mit der Moral der jugoslawischen Tänzerin Milena Vakulic (Beatrice Kessler)? Bodmer bleibt dem Ernst seines Amtes bis zum bitteren Ende treu, wird sicher schon morgen wieder irgendwo inspizieren, taxieren und nörgeln. Fischer dagegen entdeckt, dass das Leben auch unbeschwerte Seiten bereithält. Er schlägt sich auf die Seite der hübschen Balletteuse und verlässt mit ihr die Schweiz. Regisseur Rolf Lyssy musste zunächst verbissen dafür kämpfen, die Komödie überhaupt drehen zu können. Sein Durchhaltevermögen gab ihm schliesslich Recht. Der Film wurde zum Renner, zum Kassenschlager, zum Kultfilm. Im Kinojahr 1979 schlug er die ausländische Konkurrenz um Längen; in Zürich lief er über ein Jahr ohne Unterbrechung. «Die Schweizermacher» wurde zum Synonym für das nationale Erfolgsprodukt. Dass der Film so bombenmässig einschlug, war sicher dem witzigen Drehbuch (zum grossen Teil ebenfalls von Rolf Lyssy), wie aber auch den beiden Hauptdarstellern zu verdanken. Walo Lüönd (1927-2012) und Emil Steinberger (* 1933), der versierte Schauspieler und der Kabarettist ohne höhere Theaterweihen, ergänzten sich perfekt und verhalfen dem Film mit ihrer exakt temperierten Spiellaune zu Glanzpunkten, wie man sie im klassischen Schweizer Film nur selten findet.
16:05
Im Wald des Kleinwalsertals finden die «Kräuterhexen» Marlene Paul, Paulina Ott und Susanne Tiefenbacher alles, was sie für ihre Waldküche brauchen. Die behutsam gesammelten Schätze verarbeiten sie zu Pasta mit Buchen- und Birkensprossen, Rehkeule mit Fichtenhonig oder Waldheidelbeerküchlein.
16:35
Marcel Hager sprintet über einen schmalen Weg. Seine Laufschuhe federn zielstrebig über Wege, Wurzeln und Steine. Beim Trailrunning überwindet er Höhenmeter, Hindernisse und den inneren Widerstand. Sein Sport steht sinnbildlich für sein Leben. Denn auch als Coach und Mentor sucht er stets nach Wegen und Lösungen - da hingegen für Menschen, die Orientierung und Entwicklung suchen. Diese zu fördern, ist seine Passion. So gründet Hager 2013 seine erste Coaching-Firma «From Survive to Life». Später wird er Teilhaber bei «Coachingplus», einer Ausbildungsstätte für Coaches. Die Verantwortung steigt, es beginnt ein Spiel zwischen Potenzial und Grenzen. Insgesamt führt Hager in seiner Laufbahn über 1500 Coaching-Gespräche, schreibt Sachbücher, realisiert Projekte, baut Unternehmen auf und wieder ab. «Ich wurde zuerst vom Coach zum Ausbilder und führte plötzlich ein Unternehmen - bis ich mich eines Tages selbst verlor.» Auf die Einsicht folgt die Entscheidung: Er tritt in der eigenen Firma vom Chefposten zurück, erlaubt sich eine Auszeit und sucht seither vermehrt die Stille. Er sagt: «Der Lärm der Welt - Er ist mir einfach zu laut.»
17:10
Ob es wohl reicht, um pünktlich in Livigno zu sein und in die olympische Atmosphäre einzutauchen - oder gibt es ein Verkehrschaos auf den Bündner Strassen? Gemäss dem Konzept des Kantons Graubünden ist mit bis zu 4000 zusätzlichen Besucherinnen und Besuchern zum normalen Hochsaisonverkehr zu rechnen. Um den erwarteten Ansturm zu bewältigen, hat der Kanton Graubünden für 5,5 Millionen Franken ein Verkehrskonzept auf die Beine gestellt: vier «Park & Ride»-Areale, inklusive des notwendigen Personals, zusätzliche Kurse der Rhätischen Bahn durch den Vereinatunnel und eine dichte Postautoverbindung zwischen Zernez/Müstair und Livigno, die 30 zusätzliche Chauffeure benötigt. Was bringen diese Olympischen Spiele Graubünden, ausser Verkehr und Kosten für dessen Bewältigung und der Ungewissheit, ob sich Italien dann auch wirklich adäquat an diesen Kosten beteiligt? Waren Olympische Spiele bisher nicht in der Regel eine kurze bombastische Show, gefolgt von einem langen Rattenschwanz an enormen Kosten für die Steuerzahler und einer Menge Einrichtungen, die zu Ruinen geworden sind? Italien wollte dies verhindern, indem es dezentrale Spiele an mehreren Orten veranstaltete - etwas, das die Schweiz 2038 auch tun möchte. Deshalb sind die Olympischen Spiele 2026 in Livigno, Mailand, Cortina und anderen Orten auch ein Test für die Schweiz. Doch funktioniert das wirklich? Auch das beschäftigt Claudio Spescha auf seiner Reise nach Livigno.
17:40
Vier vermeintliche Wölfe sorgen in Lagalp für Aufregung - doch es sind Huskies, die trotz Kälte und Nebel voller Energie stecken. Anna bekommt Unterstützung von den einheimischen Kindern Aurelio und Felicia, die helfen, die Hunde zu bändigen, und es selbst kaum erwarten können, über die weissen Ebenen zu flitzen. «Minisguard» zeigt, woher Huskies stammen und was sie zu so besonderen Hunden macht.
18:00
Vorabendausgabe
18:05
Vorabendausgabe
18:15
Etwa zwei Drittel aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit. Häufig geschehen sie bei Sportarten wie Snowboarden oder Skifahren im Winter. Besonders oft betroffen sind das Knie und das Kreuzband. Doch lässt sich das Verletzungsrisiko senken? Ja - mit gezieltem Training. GESUNDHEITHEUTE hat Nachwuchsathletinnen und -athleten im alpinen Skisport am Sportgymnasium Davos besucht. Da Knie- und Rückenverletzungen im Skirennsport häufig auftreten, trainieren die Sportler im Kraftraum mit Übungen, die sich auch für Hobbysportler eignen. Ausserdem gibt die ehemalige Olympiasiegerin im Snowboardcross, Tanja Frieden, Sportbegeisterten wertvolle Tipps für ein Training von Körper und Seele. PRÄVENTIONHEUTE Prävention ist essenziell - und beginnt im Alltag. Mit der neuen Rubrik «PRÄVENTIONHEUTE» rückt GESUNDHEITHEUTE das Thema Vorbeugen in den Fokus. Die Rubrik zeigt auf, worauf es ankommt, und liefert praktische sowie lustvolle Tipps für den Alltag. In der ersten Folge steht das Thema Schlaf im Mittelpunkt. Laut der Schweizerischen Gesundheitsbefragung des Bundesamts für Statistik leidet rund ein Drittel der Schweizer Bevölkerung unter Schlafstörungen. Praktische Tipps für erholsame Nächte gibt es in der ersten Folge von «PRÄVENTION HEUTE».
18:45
Die Region rund um den Brienzersee bietet reichlich Stoff für eine vielschichtige Ausgabe von «Potzmusig». Marc Trauffer ist in der Region aufgewachsen, tief verwurzelt und lebt bis heute im Berner Oberland. Neben seiner Karriere als Musiker führt er in dritter Generation die Trauffer Holzspielwaren Werkstatt, wo die bekannten hölzernen «Chüeli» hergestellt werden. Auf der Bühne schlägt Trauffer vermehrt Brücken zur Volksmusik und arbeitet mit deren Vertreterinnen und Vertretern zusammen. Erst im November stand er gemeinsam mit den Rusch Büeblä, Maja Brunner, Beatrice Egli und dem Heimweh Chor im Zürcher Hallenstadion auf der Bühne. In «Potzmusig» musiziert Trauffer mit den Fribourger Jodlerinnen Geschwister Monney, dem Julian von Flüe Trio und Gastgeber Nicolas Senn. Im Gegenzug wagt sich Nicolas Senn in Trauffers Werkstatt ans Chüeli-Schnitzen. Weitere einheimische Klänge liefert das Schwyzerörgeli-Trio Haslital mit Roland Brog, ehemals Mitglied des Schwyzerörgeliquartetts Hüsner Böben. Gemeinsam mit der Schwyzerörgeli-Spielerin Sue Zaugg und der Bassistin Judith Furrer entsteht ein kraftvoller, traditioneller Klang. Auch Chantal Reusser hat keine weite Anreise: Die gebürtige Westschweizerin lebt in Meiringen und tritt mit ihrer Schwester Brigitte als Les Soeurettes auf. Die beiden musizieren seit ihrer Kindheit zusammen. Begleitet von Ruedi Reusser am Kontrabass und Edwin Burri am Klavier bringt die Formation welschen Charme ins Berner Oberland. In der Gaststube könnte es zudem eng werden, wenn der Jodlerklub Hasle-Rüegsau mit über 25 Jodlern Platz nimmt. Der Chor präsentiert eine Komposition seines Dirigenten Hannes Fuhrer. Abgerundet wird die Sendung durch eine Eigenkomposition des Julian-von-Flüe-Trios sowie durch die eindrucksvollen Stimmen der Geschwister Monney, die das Restaurant Weisses Kreuz in Brienz zum Klingen bringen.
19:15
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht die evangelisch-reformierte Pfarrerin Stina Schwarzenbach.
20:10
Es ist eine musikalische Liebeserklärung an die Liebe selbst. Das Secondhand Orchestra mit Roman Riklin, Daniel Schaub, Frölein Da Capo und Adrian Stern verwebt in diesem Konzert ABBA-Hits wie «Dancing Queen» mit eigenen Mundart-Songs. Mit von der Partie ist auch Radiolegende FM François Mürner, der mit audiovisuellen Beiträgen in die Rolle des augenzwinkernden Chronisten schlüpft. Audiovisuell ist das ganze Konzert. Die Inszenierung steckt voller Überraschungen, die den Abend zu einem humorvollen und poetischen Erlebnis machen.
21:55
Spätausgabe
22:05
Spätausgabe
22:15
Von seiner letzten Mission in Mitleidenschaft gezogen, ist Geheimagent James Bond (Sean Connery) ins Kurheim Shrublands beordert worden. Doch die Erholung hält sich in Grenzen, denn Graf Lippe (Guy Doleman), Mitglied der Terrororganisation Spectre beziehungsweise Phantom, weilt auch hier und verübt einen Anschlag auf 007. Zur selben Zeit lässt der Chef der Terroristen, Blofeld, seinen besten Mann, Emilio Largo (Adolfo Celi), zwei Atombomben stehlen, um damit die USA zu erpressen. In Shrublands beginnt der wahnsinnige Plan: Der französische Pilot Major Derval wird ermordet und durch einen Doppelgänger ersetzt. Dieser soll den Bomber mit den Atomwaffen entführen. Largo will die Bomben nach der Wasserung des Flugzeugs bei den Bahamas von seiner Jacht aus bergen. Als der Diebstahl ruchbar wird, schickt der britische Geheimdienst 007 aus, um Largo das Handwerk zu legen. Bond erkennt, dass der echte Major Derval, der als Dieb der Atomwaffen gilt, ermordet worden ist. Er nimmt mit Dervals Schwester Domino (Claudine Auger) Kontakt auf. Diese entpuppt sich als die Nichte keines Geringeren als Emilio Largos. «Feuerball» («Thunderball»), nach einem Roman von Ian Fleming entstanden, war der vierte Bond-Film und gilt nach wie vor als einer der besten. Seine turbulentesten Szenen spielen auf den Bahamas, zumeist unter Wasser. Inszeniert wurde der Knaller mit enormem Aufwand und Superstunts von Terence Young, der schon bei den ersten beiden Bond-Filmen Regie geführt hatte. Nicht umsonst erhielt «Thunderball» 1965 den Oscar für die Besten Spezialeffekten. 1982 wurde von «Thunderball» das Remake «Never Say Never Again» gedreht, in dem Sean Connery sein Comeback und seinen endgültigen Abschied als Agent 007 feierte.
00:30
Jeremiah Johnson (Robert Redford) ist von der Zivilisation enttäuscht und zieht sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in die einsamen Rocky Mountains zurück, um sich als Fallensteller und Pelztierjäger zu versuchen. Wie hart die Natur sein kann, bekommt er in der winterlichen Wildnis bald zu spüren. Doch dann nimmt ihn Bear Claw (Will Geer), ein alter Trapper, unter seine Fittiche und lehrt ihn das Überleben. Selbstständig geworden macht Jeremiah erste Erfahrungen mit der fremden Welt der Indianerstämme. Eine verstörte Frau (Allyn Ann McLerie), deren ganze Familie bei einem Indianerüberfall umgebracht wurde, gibt ihm ihren einzigen überlebenden Sohn (Josh Albee) in Obhut. Um einen Indianerhäuptling nicht zu beleidigen, muss er dessen Tochter Swan (Delle Bolton) zur Frau nehmen. Mit ihr und dem Jungen bezieht er eine einsame Blockhütte. Die Idylle nimmt ein jähes Ende, als er sich überreden lässt, einen Armeetrupp durch ein den Indianern heiliges Land zu führen. Die Indianer rächen den Frevel und ermorden Jeremiahs Frau und den Jungen. Daraufhin beginnt der einst friedliebende Trapper einen furchtbaren Rachefeldzug. In «Jeremiah Johnson» beschwört Regisseur Sydney Pollack zwar noch einmal den Mythos des einsamen Helden aus der amerikanischen Pionierzeit herauf, zeigt aber auch, dass die Zivilisationsflucht ein Wunschtraum bleibt. «Variety» lobte den kritischen Western überschwänglich: «...er zeigt eine tiefe Einsicht in die Beziehungen zwischen Indianern und Weissen, und er profitiert von der superben Regie, der exzellenten Fotografie und dem flottem Schnitt...». Regisseur Sydney Pollack und der mit ihm befreundete Hollywoodstar Robert Redford drehten danach noch weitere fünf Filme gemeinsam,darunter den Tophit «Out of Africa».
02:15
Es ist eine musikalische Liebeserklärung an die Liebe selbst. Das Secondhand Orchestra mit Roman Riklin, Daniel Schaub, Frölein Da Capo und Adrian Stern verwebt in diesem Konzert ABBA-Hits wie «Dancing Queen» mit eigenen Mundart-Songs. Mit von der Partie ist auch Radiolegende FM François Mürner, der mit audiovisuellen Beiträgen in die Rolle des augenzwinkernden Chronisten schlüpft. Audiovisuell ist das ganze Konzert. Die Inszenierung steckt voller Überraschungen, die den Abend zu einem humorvollen und poetischen Erlebnis machen.
03:55
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:20
Der Südtiroler Lorenz Kuntner war Geschäftsführer, bis er sich vor 20 Jahren für einen anderen Weg entschieden hat: nur noch das zu tun, was ihn glücklich macht. Der 73-jährige Aussteiger gestaltet leidenschaftlich seinen Wohnraum, der so aussergewöhnlich ist wie er selbst. Er bemalt Steine, verschmelzt tierische Knochen in seine Kunst und schmückt sein Zuhause mit Geweihen. Das Freilichtmuseum ist ein Magnet für alle neugieren Wesen. Auf der Reise zum nächsten Haus können Viola und Jan die vielen Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen. Das nächste Ziel ist die ländliche Gegend Ritten. Dort wohnt die Bauernfamilie Lang, sie betreibt Wein- und Kastanienbau. Ihr Eigenheim ist eine gelungene Fusion aus eigenem Kastanienholz und Beton - Tradition und Innovation. Mit einem Wohnraum, der zum Verweilen einlädt, und einem Keller, der fast so gross ist wie ein Fussballfeld. Zum Abschluss dieser Sendung treffen Viola und Jan in Sexten auf die Bergsteigerlegende Reinhold Messner und seine Frau Diane. Wo einst die Seilbahngondel ankamen, beginnt ein neues Kapitel. Anstatt eines Neubaus wurde der Fokus auf die Wiederverwendung der bestehenden Bausubstanz der alten Bergstation gelegt. Das «Reinhold Messner Haus» ist ein Ort, an dem die Vergangenheit und Zukunft einander die Hand reichen. Ein Haus, das nicht nur Messners Leben erzählt, sondern auch zum Nachdenken anstösst - und den Messners ein neues Zuhause bietet.