05:30
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über das pulsierende Zürich - Musik von Steven Parry und Christian Zehnder begleitet die atemberaubenden Aufnahmen. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:45
Seit bald zehn Jahren führt Maria Hersche das «Rössli» als Wirtin. Mit viel Herzblut pflegt sie die langjährige Volksmusiktradition, die sie von ihren Vorgängern übernommen hat. Die Musik liegt ihr dabei im Blut: Ihr Vater Bruno Hersche spielt bei den bekannten «Hersche Buebe», ihre Brüder sind im «Jodlerklub Herisau-Säge» aktiv - und auch Maria selbst greift zur Geige. In der Sendung überlässt sie das Musizieren jedoch ganz ihren Gästen. Nur wenige Meter entfernt zuhause ist «Baazlis Franz», der mit seinen Musikkollegen ebenfalls vorbeikommt. In Appenzell und Umgebung gilt er als musikalische Legende und wurde kürzlich mit dem Appenzeller Kulturpreis ausgezeichnet. Natürlich darf auch Marias Vater mit seiner Kapelle «Hersche Buebe» nicht fehlen. Für seine Tochter hat Bruno Hersche eigens ein Stück komponiert: «Für d'Maria im Rössli». Auch ihre Brüder sowie ein Cousin singen im «Jodlerklub Herisau-Säge» mit. Da im kleinen Lokal nicht genügend Platz ist, erklingen ihre Stimmen kurzerhand vor dem historischen Gebäude. Für musikalische Abwechslung sorgt Besuch aus der Innerschweiz: Die «Moränen Örgeler» aus dem Kanton Zug bringen mit ihrem energiegeladenen Stil frischen Wind ins «Rössli». Bekannt aus Festhütten und Kaffeezelten, werden sie mit ihrem «Kafistube-Rave» auch hier für ausgelassene Stimmung sorgen. Um die Zukunft der Appenzeller Musik muss man sich keine Sorgen machen. Die junge Generation wächst ganz selbstverständlich mit der Tradition auf. Es wird nicht gelernt oder eingeübt, sondern einfach gelebt: Man musiziert gemeinsam zuhause, so wie es schon immer war. Ein gutes Beispiel dafür ist Flurin Manser. In seinem Elternhaus gehörten Instrumente seit jeher zum Alltag. Kein Wunder also, dass auch er und sein Bruder musizieren. Der 17-jährige Hackbrettspieler präsentiert in der Sendung eine Eigenkomposition, die er zum Abschluss seiner Schulzeit geschrieben hat.
06:20
07:30
09:05
Beim Härtetest der Offizierschule hautnah mit dabei Der 101-Kilometer-Marsch ist ein Höhepunkt der Offizierschule (OS) in Liestal BL. Die Strapaze bringt auch die beiden SRF-Hosts und Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies an ihre Belastungsgrenze: Was als Reportage beginnt, wird zu einer Prüfung, die beiden unvergesslich bleibt. 24 Stunden nonstop, vom Schloss Hallwyl bis zur Kaserne Liestal, über Wiesen, Felder und Asphalt: Während Afreed ohne wirkliche Militärerfahrung startet, gehen die Aspirantinnen und Aspiranten hochmotiviert zur Sache. Das Tempo ist von Beginn weg hoch, Afreed beginnt schnell zu leiden. Jeder Kilometer brennt stärker, jeder Muskel protestiert lauter. Doch bei der Infanterie lässt man niemanden hängen. Die Auswirkungen des Gewaltmarschs erlebt Willi derweil als Militärarzt im Sanitätsfahrzeug mit: Blasen, Krämpfe, Platzwunden, Kreislaufzusammenbrüche und nächtliche Halluzinationen. Kaum ist ein Notfall versorgt, wartet schon der nächste. Je länger der Marsch dauert, desto drängender die Frage: Wie lange hält Afreed noch durch? Und landet er am Ende auch im Sanitätswagen? Dem Stress in der Rekrutenschule auf der Spur Für jeweils rund 20'000 Schweizerinnen und Schweizer bedeutet der Start in die RS ein völlig neues Leben mit strapaziösen Herausforderungen und strikter Disziplin. Notfallarzt Afreed Ashraf nimmt sich der körperlichen Aspekte an und arbeitet als Militärarzt in der Krankenabteilung mit. Dabei wird er mit Fällen konfrontiert, die er so aus seinem beruflichen Alltag im Spital-Notfall kaum kennt - von Zahnschmerzen bis hin zu Problemen mit Kampfstiefeln. Willi Balandies weiss aus eigener Erfahrung, wie belastend die Rekrutenschule sein kann. Jetzt will er herausfinden, wie die jungen Menschen heute mit dem psychischen Druck klarkommen. Hautnah erlebt er mit, wie die psychologische Beurteilung eines Rekruten abläuft, für den die Belastung zu gross geworden ist. Wie entscheidet die Armee über das Schicksal des jungen Mannes?
09:40
Immer mehr Menschen fühlen sich am Arbeitsplatz dauerhaft gestresst. Wer nicht frühzeitig reagiert, riskiert ein Burnout. Doch wann wird Stress krankhaft, und wo verläuft die Grenze zum Burnout? Als Studiogast berichtet der «Happy Day»-Umbauexperte und Architekt Andrin Schweizer über seine Erfahrungen mit einem Burnout und seinen Klinikaufenthalt. Zudem zeigt GESUNDHEITHEUTE die Geschichte eines Betroffenen und wie er stationär behandelt wurde. In der Schweiz leben über 25'000 Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Typische Beschwerden sind Durchfall, Bauchschmerzen sowie Gelenk-, Haut- und Augenprobleme. Häufig kommt es auch zu Fatigue - einer schweren Erschöpfung. Die Sendung begleitet eine Betroffene und zeigt, wie sie im Alltag mit Fatigue umgeht. PRÄVENTIONHEUTE: Immunsystem stärken Das Immunsystem zu stärken, ist nicht nur in der Grippesaison sinnvoll. Unsere Abwehr braucht das ganze Jahr hindurch Unterstützung - gerade im stressigen Alltag. Wie das gelingt, erfahren Sie in PRÄVENTIONHEUTE.
10:05
1830 in den USA gegründet, hat sich die Kirche Christi inzwischen weltweit etabliert. Dies vor allem deshalb, weil alle jungen Mitglieder auf Mission geschickt werden, die Männer zwei Jahre, die Frauen anderthalb, bevor sie «gesiegelt» werden, also heiraten, und eine Familie gründen. So sieht es der vorbestimmte Lebensweg vor. Die Kirche Christi hat ihre eigene Mythologie - das Buch Mormon -, in dem die US-amerikanischen Ureinwohner als Nachkommen des auserwählten Volkes, einer israelitischen Familie aus Jerusalem, beschrieben werden. Diese eigenwillige Auslegung der Geschichte sowie die in ihren Anfängen betriebene Praxis der Polygamie haben der Kirche viel Kritik eingebracht, auch von eigenen Leuten. Ein Film von Benoît Cressent.
11:00
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Manche sprechen gar von «Überalterung». Das sei Altersdiskriminierung, findet die Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello. Sie befasst sich seit Jahrzehnten mit dem Älterwerden und den negativen Vorurteilen des Alters. Älterwerden kann und muss gestaltet werden, meint sie: Wer gut alt werden will, sollte bereits heute damit anfangen. Das findet auch die Philosophin Nadine Mooren. Wir sollten das Alter nicht bekämpfen, sondern Akzeptanz lernen. Denn das Alter hat mehr zu bieten als nur Verlust. Es kann auch ein Gewinn sein, an Lebensweisheit, Gelassenheit und Genügsamkeit. Nur, wie geht das? Welche Gesellschaft braucht es dazu? Und: Altern Frauen anders als Männer?
12:00
Der Film von Regisseurin Florence Mauro nähert sich Pavese nicht über Literaturwissenschaft, sondern über Erfahrung: über Erde, Licht, Stimmen. Über eine Gegenwart, die seine Fragen dringlicher denn je macht: Können wir zur Natur zurückfinden, ohne die Moderne zu verleugnen? Wo liegt der Ort, an dem ein Mensch ganz bei sich sein kann? Ausgehend von den drei zentralen Werken Cesare Paveses, «Arbeiten ermüdet», «Der Strand» und «Der Mond und die Feuer», wird der Film zu einer poetischen Reise durch die Landschaften des Piemont, die den Schriftsteller geprägt haben.
13:00
Der Tourismuskanton Graubünden verzeichnete 2025 mit 5,68 Millionen Übernachtungen das beste Ergebnis seit zehn Jahren. Trotz dieser Zahlen steckt der Wintertourismus mitten im Umbruch. Die schneearmen Winter führen dazu, dass neue Angebote kreiert werden müssen und der klassische Wintertourismus nur noch in höheren Lagen funktioniert. Die Studie «Kompass Schnee» in Zusammenarbeit mit dem WLS-Institut für Schnee und Lawinenforschung und dem Institut für Atmosphäre und Klima der ETH bietet für die Branche wissenschaftlich fundierte Orientierungshilfen für die Schweizer Wintersportdestinationen an. Wo liegen die grossen Herausforderungen? Diese Fragen diskutiert «Südostschweiz»-Journalist Stefan Nägeli mit Jürg Schmid, Präsident Graubünden Ferien, mit Roger Meier, Geschäftsführer Sportbahnen Atzmännig AG, und mit Claudia Züllig-Landolt, Mitbesitzerin des Hotels Schweizerhof Lenzerheide.
13:50
Auf dem Inselstaat Puerto Rico findet man nicht nur weisse Karibikstrände, sondern auch eine wilde Küsten- und Berglandschaft. Sie ist die Heimat der Taíno. Das indigene Volk galt nach Jahrhunderten der Kolonialisierung als verschwunden, aber seine Erben und ihre naturnahe Kultur leben weiter.
14:05
In der Hauptstadt Jordaniens leben mehr als vier Millionen Menschen. Alia Twal fühlt sich wohl in Amman, aber ab und zu nimmt sie sich eine Auszeit von der lebhaften Grossstadt. Die Abenteurerin liebt es, die magischen Orte ihres Landes zu bereisen: die antike Felsenstadt Petra, die Felswüstenlandschaft Wadi Rum und die Hafenstadt Akaba am Roten Meer. Alia leitet die arabische Sektion einer internationalen Pilotinnenvereinigung, in der Pilotinnen gefördert werden und sich vernetzen können. Die Frauen schätzen die schwesterliche Gemeinschaft sehr.
14:35
Ein Gast - eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
15:25
Im Kosovo sitzt?Tobias Eisert derweil buchstäblich auf gepackten Koffern. Drei Jahre lang waren die Militärcontainer auf der Swisscoy-Basis sein Zuhause, die Kameraden seine Ersatzfamilie. Nun heisst es Abschied nehmen - in eine ungewisse Zukunft. Was wird ihn in der Schweiz erwarten? Ein Neuanfang ohne klare Perspektiven fällt ihm schwer. In Malaysia trifft Haziq Salim zum ersten Mal seine frischgeborene Nichte und besucht seine Schwester. Das Wiedersehen der Geschwister ist jedoch nicht nur herzlich - es zeigt auch die Schattenseiten ihres Lebens fernab der Heimat. Zwei der drei fühlen sich in Malaysia fremd, eingeengt und unglücklich. Die Sehnsucht nach der Schweiz, ihrem Zuhause, ist bei ihnen gross und allgegenwärtig. Im Lötschental erleben die Bellwalds einen schmerzhaften Moment: Die beiden Kinder sehen zum ersten Mal ihr zerstörtes Zuhause. Ihr Haus steht nach dem Bergsturz mitten in einem neu entstandenen See - nichts ist mehr zu retten. Über eine provisorische Notstrasse gelangt die Familie erstmals wieder auf ihre Alp. Ein kleiner, aber bedeutender Ort der Geborgenheit in einer Zeit, in der ihnen die Heimat wortwörtlich weggebrochen ist.
16:20
Das Neuseeland von heute ist nicht nur Heimat von Kiwi und Kea, Weta und Wekaralle. Es ist auch die Heimat von Pflanzen und Tieren aus aller Welt: Amseln, Buchfinken, Bachforellen und Mäusen aus Übersee. Sie alle verdrängen, auf die eine oder andere Art, die tierischen Ureinwohner aus ihren Lebensräumen. Fast überall auf den Inseln ist die Natur im Wandel. Einige der ursprünglichen Tier- und Pflanzenarten können sich behaupten, viele jedoch stehen kurz vor dem Aussterben: der seltene Chatham-Schnäpper etwa oder der flugunfähige Eulenpapagei, der Kakapo. Behütet wie die Kronjuwelen, leben einige wenige nachtaktive Kakapos auf Codfish Island, einer kleinen Insel im Süden Neuseelands. Die dicken, flugunfähigen Papageien sind sehr selten und haben ein merkwürdiges Fortpflanzungsverhalten: Nur wenn der Rimu-Baum ausreichend Früchte trägt - und das geschieht etwa alle vier Jahre - beginnen sie mit ihrer Balz: Dann stösst der Kakapo trommelartige Geräusche aus, die die Weibchen locken sollen. Wie sie gerettet werden können und ob modernste Schutzbemühungen fruchten, sind nach wie vor brennende Fragen, die Neuseelands Natur- und Artenschützer umtreiben. «Kampf ums Paradies» gibt Einblicke in aufwendige und clevere Rettungsaktionen, neue, Hoffnung gebende Allianzen und zeigt, dass die eigenwillige Tierwelt Neuseelands durchaus zu retten ist.
17:10
Um der Frage «Welchen Style hat Zernez?» auf den Grund zu gehen, besuchten die Kinder den Schneider Paulo. Dort durften sie ein T-Shirt anpassen und es anschliessend in der Stickerei besticken. Auch die Menschen auf der Strasse wurden gefragt - und sie hatten klare Meinungen dazu, was modern ist und was ihrer Ansicht nach gar nicht geht.
17:25
Seit diesem folgenschweren Unfall ist Edi Truog auf den Rollstuhl angewiesen. Dieser Dokumentarfilm begleitet den leidenschaftlichen Sportler auf seinem Weg durch die Rehabilitation und zurück in sein Zuhause zu seiner Familie - eine emotionale Achterbahnfahrt zwischen Hoffnung und Rückschlägen, geprägt von kleinen wie auch grossen Fortschritten. Der Titel ist Programm: Aufgeben kommt für Edi Truog nicht infrage. Trotz des Verlusts seiner sportlichen Freiheit kämpft er sich Schritt für Schritt zurück ins Leben - und findet dabei sogar den Weg zurück zu einer alten Leidenschaft.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
In Wädenswil ZH hat Bea Eigenmann gemeinsam mit ihrem Ex-Mann eine liebevoll gestaltete «Tiny Villa» gebaut. Auf wenigen Quadratmetern lebt und arbeitet sie hier mit ihrem Hund und zeitweise ihren beiden jüngsten Kindern. Trotz der geringen Grösse überrascht das Häuschen mit cleverer Raumaufteilung - und sogar einer eleganten Badewanne. Noch kompakter ist das Zuhause von Jon Dietler und seinen Mitartistinnen vom Circolino Pipistrello: farbenfrohe Zirkuswagen in Rikon ZH, in denen sie das ganze Jahr über wohnen. Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt, der Alltag ist geprägt von Nähe, Kreativität und Improvisation. Zum Abschluss ihres Besuchs muss Viola - wie es beim Mitmachzirkus Tradition ist - selbst in der Manege auftreten.
18:50
In der Schweiz kennt man rund 100 verschiedene Sorten Edelkastanien. Der knorrige, mit einer weit ausladenden Krone versehene Fruchtbaum wird je nach Standort bis zu 35 Meter hoch. Sein Stamm hat einen Durchmesser von drei Metern und die Riesen der Spezies werden bis zu 1000 Jahre alt. Etwa 2 Prozent aller Waldbäume sind Edelkastanien. Davon gedeihen 98 Prozent auf der Alpensüdseite. Die auf der Alpennordseite stehenden Bäume wachsen hauptsächlich an milderen Lagen. Die wärme- und lichtliebende Edelkastanie bevorzugt frische, lockere Böden und ist äusserst empfindlich gegen Spätfrost.
19:15
Schweizer Bäuerinnen und Bauern teilen ihr Wissen mit Landwirten aus Subsahara-Afrika. Das Ziel des Engagements ist, durch die Zusammenarbeit die Viehzucht und den Ackerbau in Afrika zu fördern und den Menschen zu helfen, ein sicheres Einkommen zu erzielen. Ein Bericht von François Jeannet.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Von der Langstrasse bis ins Zürcher Obergericht und zu Moya Alemu. Die junge Frau aus Äthiopien arbeitet illegal als Velokurierin und brachte in der Mordnacht eine Lieferung zum Tatort. Sie wurde Zeugin des Tötungsdelikts, doch aus Angst vor Ausschaffung und um den kleinen Yaro sowie um ihre Freundin Sanaa zu schützen, taucht sie unter. Als Moya ins Visier des Täters gerät, stehen die beiden Kommissarinnen vor der Herausforderung, wie man eine Zeugin schützt, die offiziell gar nicht existieren darf.
21:40
Jane Mumford beginnt mit einem klugen Blick auf Coolness, Selbstzweifel und die Absurditäten des Alltags - von rauchenden Teenagern bis zur letzten grossen Lebensfrage: Urne oder Sarg? Thelma Buabeng erzählt von einer skurrilen Begegnung mit der Wellnesswelt und entlarvt pointiert gut gemeinte, aber völlig absurde Ratschläge. Patti Basler schliesst mit bissiger Satire über Religion, Gesellschaft und Schweizer Mythen - treffsicher, scharf und kompromisslos. «Fun Fatale» zeigt: Was oft als «Frauenthema» gilt, ist in Wahrheit universell. Ein Abend voller Haltung, Humor und überraschender Perspektiven.
22:15
Ein humorvoller Blick auf die Geburt als archaisches Ereignis. Wie frei sind die Entscheidungen rund um die Geburt heute wirklich? Wer redet mit und wer profitiert im Hintergrund? Früher im Wald war's doch irgendwie auch schön. Könnte KI helfen, dieses Gefühl von Ursprünglichkeit wieder aufleben zu lassen?
22:25
Durchwachte Nächte, ein Körper im Ausnahmezustand und blank liegende Nerven. Ladari hatte sich die erste Zeit nach der Geburt etwas «instagrammable» vorgestellt. Eine ehrliche Abrechnung mit diesem Knochenjob und was die Rekrutenschule damit zu tun hat.
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Am 2. Oktober 2018 ging eine Nachricht um die Welt: Jamal Khashoggi, ein saudischer Journalist und Kolumnist der «Washington Post», hatte das saudische Konsulat in Istanbul betreten und war seither wie vom Erdboden verschluckt. In den darauffolgenden Wochen kamen immer mehr Details ans Tageslicht. Khashoggi war von einem Killerkommando ermordet, seine Leiche zerstückelt und entsorgt worden. Der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman - oder «MBS», wie er häufig genannt wird - bestreitet bis heute, etwas mit diesem Fall zu tun zu haben. Doch Berichte der US-Geheimdienste und der Vereinten Nationen kamen zu einem anderen Schluss: Es sei sehr wahrscheinlich, dass MBS, der Saudi-Arabien faktisch regiert, die Ermordung Khashoggis angeordnet habe. Der junge, schillernde Kronprinz geriet ins Kreuzfeuer der Kritik, wurde auf der internationalen Bühne gemieden. Doch nur für kurze Zeit. Denn die riesigen Erdölreserven seines Landes machen MBS zu einem der mächtigsten Männer der Welt. Selbst der US-Präsident kann sich seinem Einfluss nicht entziehen. «Das neue Saudi-Arabien», die zweite Episode des zweiteiligen Dokumentarfilms, zeigt, wie MBS sein Land transformiert - und es gleichzeitig erbarmungslos im Griff hält. Denn auch wenn Saudi-Arabien sich unter seiner Führung gesellschaftlich öffnet, kulturelle und sportliche Grossanlässe durchgeführt und Frauen mehr Freiheiten eingeräumt werden, ist das saudische Regime noch immer eines der repressivsten der Welt. Der britische Filmemacher Colin Murray sprach mit Dissidenten, Diplomatinnen und Personen, die in direktem Kontakt zu MBS stehen. Und er zeigt: Jamal Khashoggi mag das prominenteste Opfer sein, doch seine Ermordung steht für ein grösseres, brutales System. Erstausstrahlung: 03.05.2026
23:45
Im Zentrum des Dokumentarfilms «Vracht» steht der junge Matrose Rudmer, der auf dem Containerschiff Panerai von einer Zukunft als Kapitän träumt. Der Film begleitet ihn über vier Jahre und zeigt, wie er zwischen harter Arbeit, Einsamkeit und wechselnden Crewkolleg:innen seinen eigenen Weg sucht. Rudmers Begegnungen - erst mit dem unmotivierten Tycho, später mit der vertrauten Leanne - prägen seine Entwicklung und machen sichtbar, wie schwierig Nähe in einer Welt ständiger Bewegung ist. «Vracht» zeichnet ein sensibles Porträt eines jungen Mannes, der lernen muss, Verantwortung zu übernehmen und sich selbst treu zu bleiben. Max Carlo Kohal hat mit diesem Dokumentarfilm sein Studium an der Zürcher Hochschule der Künste Departement Darstellende Künste und Film abgeschlossen. Der Film wurde an internationalen Filmfestivals rund um den Globus gezeigt und hat dabei einige Preise gewonnen. Beim Zürcher Filmpreis 2025 hat der Film gleich drei Preise in der Kategorie Dokumentarfilm gewonnen. Als bester Dokumentarfilm, beste Kamera und beste Musikkomposition.