04:50
Auf dem Stundenplan der Primarschülerinnen und -schüler von Berneck steht ein spezielles Fach: Schulgarten. Unter Anleitung von Schulgärtnerin Bernadette Brander setzen die Kinder Bohnen, ernten Kartoffeln und jäten ihre Beete. Erstausstrahlung 2022.
05:15
Bereits leben über acht Milliarden Menschen auf der Welt. Auch wenn diese Zahl derzeit weiter wächst, die Überbevölkerung ist langfristig nicht das Problem. Denn ab dem Jahr 2080 soll die Menschheit laut Berechnungen der UNO wieder schrumpfen. Mit verheerenden Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft, warnen führende Demografen, darunter Paul Morland. Der Brite ist ein Experte auf diesem Gebiet und warnt vor einem «demografischen Armageddon», das auch Länder wie die Schweiz langfristig nicht mit Zuwanderung werden lösen können. Ist das reine Panikmache oder eine grössere Gefahr als die Klimakrise, wie Paul Morland sagt? Barbara Bleisch ist zu Gast am St. Gallen Symposium und fragt bei ihm nach.
06:15
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:45
07:30
09:40
Auf dem Stundenplan der Primarschülerinnen und -schüler von Berneck steht ein spezielles Fach: Schulgarten. Unter Anleitung von Schulgärtnerin Bernadette Brander setzen die Kinder Bohnen, ernten Kartoffeln und jäten ihre Beete. Erstausstrahlung 2022.
10:10
Eine verzweifelte Mutter steht mit ihren drei weinenden Babys und zwei Kleinkindern vor Katja Baumanns Tür. Nach der Trennung von ihrem Mann weiss Ida Götter nicht, wohin sie gehen soll. Die Zwillinge und Drillinge halten ihre Eltern auf Trab, doch Konstantin Götter zieht sich immer mehr aus seiner Verantwortung. Katja versucht dem Paar zu helfen. Währenddessen setzt Ingo Amelie erneut unter Druck, ihm eine weitere Chance zu geben: Er plant eine Reise mit ihr. Doch es dauert nicht lange, bis die Situation eskaliert.
11:45
12:20
In der verkürzten Woche bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» macht Rahel aus Sevelen SG den Auftakt. Die 50-Jährige hat vor ein paar Jahren das Wandern für sich entdeckt und lief von der Schweiz bis nach Spanien. Das Motto «Peterli» integriert sie in einem Peterliwurzel-Risotto mit Poulet und Peterliöl.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Auf dem Stundenplan der Primarschülerinnen und -schüler von Berneck steht ein spezielles Fach: Schulgarten. Unter Anleitung von Schulgärtnerin Bernadette Brander setzen die Kinder Bohnen, ernten Kartoffeln und jäten ihre Beete. Erstausstrahlung 2022.
13:35
Man nennt sie die «Esel-Paulette» - das ist durchaus liebevoll gemeint. Das weiss auch Paulette Deladoey, denn der Übername ist ziemlich treffend. Als Hüterin von 20 Eseln und einem Maulesel ist die quirlige Unterwalliserin in der ganzen Region bekannt. Auch als Züchterin hat sie sich mittlerweile einen Namen gemacht. Doch das ist längst nicht alles: Paulette Deladoey fährt gerne mehrspurig. Seit Kurzem hat sie ein kleines Restaurant gepachtet. Dorthin lädt sie auch ihre sechs Gäste von «Eusi Landchuchi» ein, die aus allen Landesteilen anreisen. Es verwundert nicht, dass sich Paulettes Liebe zu den Eseln auch in der Tischdekoration widerspiegelt. Kulinarisch verzichtet sie aber auf Eselfleisch. Stattdessen will sie mit einer speziellen Heusuppe auftrumpfen. Danach serviert sie ihren Gästen ein Roastbeef, das von verschiedenen Gemüsesorten begleitet wird. Beim Dessert greift sie auf eine für das Wallis typische Frucht zurück: die Aprikose. Doch das Aprikosen-Crumble besteht nicht nur aus den goldgelben Früchten, sondern wird auch mit einer guten Portion Apricotine, dem hiesigen Obstbrand, angereichert. Ob Paulette damit punkten kann?
14:25
Die letzte kulinarische Reise führt in den Kanton Jura. Im hintersten Zipfel, an der Grenze zu Frankreich, lebt der gebürtige Basler Martin Jenni in einem alten Schweizer Zollhaus. Der 57-Jährige ist Journalist und Buchautor. Seine Bücher sind Führer durch die Beizenlandschaft der Schweiz. Er weiss, wo man gut isst und trinkt im Land. Er und seine Partnerin Doris laden gerne Gäste ins Zollhaus ein, gefeiert wird mit Livemusik und Leckereien aus der Region. Der Heimwehbasler hat sein Herz an den Jura verloren. Die Gegend erinnert Martin sehr an Grossbritannien. Das möchte er auch seinen Gästen vermitteln und empfängt sie auf einem Turm inmitten einer Wiese mit einem Glas schottischem Whisky. Ein Dudelsackspieler sorgt für die musikalische Unterhaltung. Martin kocht für seine Gäste als Vorspeise ein traditionelles Morchel-Cassoulet. Er peppt es mit Kutteln aus dem Neuenburger Jura und Schnecken aus dem Französischen Jura auf. Das ist für einen Teil seiner Gäste eine kleine Mutprobe. Zum Hauptgang gibt es Lamm, zum Dessert ein Omelette-Soufflé. Selbstverständlich stammen alle Zutaten aus der Region. Am Schluss wird das grosse Geheimnis gelüftet: Wer von den sieben Hobbyköchinnen- und -köchen darf dieses Jahr den Sieg für sich beanspruchen?
15:20
Adrian hofft, mit einem ganz neuen Outfit bei Verena mehr Chancen zu haben. Aber seine neue Kleidung ist ein wenig farbig und extravagant ausgefallen. Verena fragt sich, ob er nun doch schwul sei. Der Verband der Schwulen und Lesben will zum Jahrestag einen grossen Umzug organisieren in der Stadt. Stadtpräsident Wehrli ist kategorisch dagegen, bis ihn sein Parteipräsident und Regierungsrat - nicht ganz freiwillig - anweist, diese Veranstaltung gutzuheissen und dem Ganzen möglichst vorurteilsfrei und offen gegenüber zu treten. Dr. Wehrli hat deshalb die Idee - sozusagen als Goodwill-Aktion - dem Delegierten des Verbandes beim ersten Treffen einen «Vorzeigeschwulen» aus dem Stadthaus zu präsentieren. Und wer würde sich dazu besser eignen als Adrian, insbesondere, da dieser mit seinem neuen Look durchaus einem gängigen Schwulen-Cliché entspricht?
15:55
Die Mitarbeiter von Richards (John Hannah) Goldmine in Kanada sind zwar kurz nach seinem Tod auf eine ergiebige Goldader gestossen, doch Martin Kendall (Rupert Everett), Richards Bruder und Geschäftspartner, verheimlicht Rebecca diese Tatsache. Stattdessen bietet er ihr einen scheinbar grosszügigen Betrag für Richards Firmenanteil an. Im Geheimen hofft er darauf, sie so für immer an sich zu binden, denn er hatte schon immer eine Schwäche für seine schöne Schwägerin. Umso feindseliger reagiert Martin auf den Ex-Soldaten Harry Goodwin (Hans-Werner Meyer), der vor Kurzem in die Nachbarschaft von Bramshaw gezogen ist. Zwischen ihm und Rebecca entwickelt sich aufgrund gemeinsamer Interessen rasch eine Vertrautheit. Martin weigert sich auch, Natalie (Hilary Connell) für den gemeinsamen Sohn mit Richard Geld auszuzahlen, und verbietet Rebecca sogar, sich mit Natalie zu treffen - aus Angst, Natalie könnte ihr etwas von dem Goldfund in Kanada berichten und selbst Anspruch darauf erheben. Rebecca folgt jedoch Harrys Rat, die Aussprache mit Natalie zu suchen, um aus ihrer tiefen Krise, die auch ihre Arbeit als Choreografin gefährdet, herauszukommen. Das Gespräch der beiden Ehefrauen verläuft alles andere als versöhnlich. Beim Geburtstagsdinner von Rebecca tritt die Rivalität zwischen Martin und Harry offen zutage. Martin macht seiner Schwägerin einen Heiratsantrag. Auf ihr Zögern hin greift er zu unlauteren Mitteln, um sein Ziel zu erreichen: Er veranlasst, dass die Bank den Druck auf die hochverschuldete Rebecca erhöht und die Zwangsversteigerung von Bramshaw House androht, in der Hoffnung, dass ihre finanzielle Notlage sie in seine Arme treibt. Als Gemma (Nadja Hilker) von der Affäre ihres Freundes Ben (Matt Barber) mit Eloise (Melia Kreiling) erfährt, ist sie zutiefst erschüttert. Nur langsam schafft sie es, ihrer Schwester zu verzeihen. Als Zeichen der Versöhnung kommt Gemma zu der Ballettpremiere, in der Eloise die «Giselle» tanzt, choreografiert von ihrer Mutter. Zwischen Natalie und Rebecca kommt es allmählich zu einer Annäherung. Von Natalie erfährt Rebecca auch, dass in der kanadischen Mine doch Gold gefunden wurde. Völlig aufgebracht stellt sie Martin zur Rede.
17:30
Die Tiere spielen Spion mit Geheimer-Erschreck-Mission. Giggelibug und Barry verlieren immer, bis sie Barrys Beerenesssucht als List nutzen können.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Als zweite Kandidatin wagt sich Melina aus Bonaduz GR an das Motto «Peterli». Die 24-Jährige ist gerne kreativ beim digitalen Zeichnen und Gestalten. Auf ihrer Menukarte steht ein Bündner Klassiker: Es gibt Pizokel, Poulet und knusprige Peterliblätter.
18:25
Die Freude an Pflanzen teilen, das nimmt Heidrun West wortwörtlich. Wer ihren Garten besucht, verlässt ihn meist mit einem ausgegrabenen Pflänzchen oder einem Steckling. Den üppig bepflanzten Garten im englischen Stil pflegt Heidrun West gemeinsam mit ihrem Mann Colin. Erstausstrahlung 2022.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
21:05
Nach dem Unfall ist für Guido klar: «So will ich nicht leben.» Er gibt sich ein Jahr, um herauszufinden, ob er in diesem Körper weiterleben will. Filmemacherin Theresa Hofer - eine Freundin von Guido Suter - begleitet ihn auf dieser emotionalen Reise zwischen Leben und Tod. Ein Hoffnungsschimmer kommt in Form einer Forschungsstudie: Ein Chip im Gehirn und Elektroden im Rückenmark sollen Bewegung wieder ermöglichen. Guido ist erst der zweite Mensch, der daran teilnimmt. «Plötzlich gelähmt» ist ein Film über Identität, Sinn und die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, sich an das Unvorstellbare zu gewöhnen.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts brachte immense technologische Neuerungen mit sich. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken - und führen in jedem Fall zu grossen Herausforderungen. Wie beeinflussen sie den Alltag und unsere Umgangsformen? Bücher, Filme oder Musik? Die Gäste aus verschiedenen Kulturbereichen geben persönliche Einblicke. Zusammen mit den Hosts Nina Brunner und Nino Gadient unternehmen sie eine Reise durch die Zeit - zwischen off- und online, SMS und Social Media, Reality-TV und Streaming-Hit.
23:00
«Darf ich euch zwei mal was fragen, seid ihr zusammen?» Nach dieser fast unschuldig gestellten Frage zu Schulbeginn in der Oberstufe ist das Leben von Léo (Eden Dambrine) und Rémi (Gustav De Waele) nicht mehr wie zuvor. Kein Blatt Papier hätte zuvor zwischen die beiden Freunde gepasst, die Tag und Nacht zusammen waren, sogar das Bett geteilt haben. Plötzlich nimmt nun aber Léo Abstand; zuerst löst er sich aus einer Umarmung, dann wählt er im Schulzimmer einen entfernten Platz, zuletzt beweist der Bub in seinem neuen Hobby Eishockey, dass er ein ganzer Kerl ist. Rémi fühlt sich zurückgewiesen. Nachdem er einer Klassenfahrt unentschuldigt ferngeblieben ist, folgt die traurige Gewissheit, dass etwas Schreckliches passiert ist. Das in Cannes mit dem «Grand Prix» ausgezeichnete Drama von Lukas Dhont («Girl») handelt von einer Jugendliebe, die unter dem Druck der Konformität zerbricht, von einer Tragödie und dem Versuch, wieder ins Leben zu finden. Der Film bewegt ohne weinerliche Szenen und rührselige Dialoge, es sind im Gegenteil Momente ohne Worte, vielsagende Blicke und kleine Gesten, mit denen der belgische Regisseur und Drehbuchautor seinen Film erzählt und sich dabei gleichsam auf die gestandenen Schauspielerinnen Léa Drucker und Émilie Dequenne sowie zwei Kinderschauspieler verlassen kann. «Ein wunderschöner, sehr trauriger, letztlich aber auch tröstender Film», urteilte «Der Bund», und sogar die «Weltwoche» war hingerissen: «Die Tragödie entfaltet sich mit geradezu heiterer Sinnlichkeit und hoher Emotionalität. Das Drama 'Close' vom Erwachen des Erwachsenwerdens ist ein Kinowunder.» Gross ist die Neugier darauf, was Lukas Dhont nach seinen zwei faszinierenden Dramen «Girl» (2018) und «Close» (2022) als nächstes in die Kinos bringt, doch der Regisseur lässt auf sich warten. Als Produzent hat er 2025 das Regiedebüt von Cato Kuster begleitet, «Julian», das von zwei Frauen handelt, die von Land zu Land reisen, in denen sie heiraten dürfen.