04:20
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:30
Sei es beim Sportclub, im Sterbehospiz oder für den Kampf gegen Armut: Überall arbeiten Menschen ohne Gegenleistung, obschon sie eigentlich bereits sehr ausgelastet sind. «Mir geht es nicht um die Bezahlung, sondern um den Sinn hinter meiner Arbeit», sagt Susan Ponti zu ihrer Motivation. Die fünffache Mutter aus Langnau am Albis leistet Hunderte Stunden Freiwilligenarbeit jedes Jahr - in diversen Projekten. Sie hat die Organisation «Aufgetischt statt Weggeworfen» mitgegründet, die seit Bestehen bereits mehr als 800 Tonnen Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet und so Menschen an der Armutsgrenze geholfen hat. Managerin Maria Bichler arbeitet zwischen 60 und 70 Stunden pro Woche. Im Sterbehospiz in Brugg begleitet sie in ihrer raren freien Zeit Menschen auf ihrem letzten Weg. «Vieles würde ohne Freiwilligenarbeit gar nicht existieren», ist sie überzeugt. Slavko Egeric betreut eine Nachwuchsmannschaft des EHC Basel. Woher er seine Energie nimmt, kann er selbst nicht genau sagen. Aber es sind auch bei ihm Dutzende Stunden Freiwilligenarbeit, die er neben seinem 100-Prozent-Job jedes Jahr leistet. Erstausstrahlung: 30.04.2026
05:20
Wenig Hilfe durch Antibiotika - Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen - falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren - Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren - Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz - So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz - Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? - Gemeinsame Suche nach Lösungen Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte» Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:10
So lernte sie vor 20 Jahren eine Technik aus dem asiatischen Raum kennen, bei der spezielle Mikroben Boden und Pflanzenwachstum verbessern. Seither schwört sie auf die Wirkung ihrer Mikroben, dank derer sie auch Gemüse wie Karotten und Kabis im Winter im Beet stehen lassen könne.
09:35
Friedrich Müggels und seine Freundin Irina Belova werden nach einem schweren Autounfall in die Sachsenklinik eingeliefert. Friedrich muss die Milz entfernt werden. Irina hat zwei gebrochene Rippen und eine Prellung im Gesicht. In einem vertraulichen Gespräch deutet Irina gegenüber Pflegerin Jasmin an, dass sie sich kurz vor dem Unfall mit ihrem Freund gestritten hat. Jasmin bespricht sich mit Dr. Lilly Phan, da sie einen Fall von häuslicher Gewalt vermutet. Doch nach aussen hin suggeriert das Paar völlige Harmonie. Lilly und Jasmin suchen immer wieder das Gespräch mit Irina und bieten ihre Hilfe an. Als Jasmin Zeugin einer Auseinandersetzung zwischen Friedrich und Irina wird, erkennt sie ihren Fehler. Miriam Schneider liegt seit Längerem mit einer schweren Erkältung im Bett. Cosmo ist mit ihrem desolaten Zustand völlig überfordert und ruft heimlich Miriams Mutter Linda an, die sofort nach Leipzig kommt. Sie vermutet zunächst Liebeskummer nach der Trennung von Rieke, bringt Miriam aber in die Klinik, damit sie körperlich durchgecheckt wird. Dr. Kathrin Globisch erkennt Miriams kritischen Zustand und vermutet, dass mehr dahintersteckt als Liebeskummer oder eine Erkältung. Dr. Philipp Brentano wird von Dr. Kaminski auf unbestimmte Zeit beurlaubt, weil Sybille Keller, die Mutter seines Cochlea-Implantat-Patienten Joshua, eine Klage wegen Körperverletzung gegen ihn eingereicht hat. Wenn sie erfolgreich ist, droht Philipp seine Approbation als Arzt zu verlieren.
10:20
Minna Ehrenfeld begleitet ihren Mann Ephraim in die Sachsenklinik, wo er eine Knieprothese erhalten soll. Als Minna plötzlich einen Zusammenbruch erleidet, bekommt sie Angst, dass sie nicht überlebt, und beichtet Dr. Philipp Brentano ihr dunkles Geheimnis. Darren Macneil bekommt beim Fahrradfahren einen MS-Schub und stürzt schwer. Er schafft es gerade noch, sein Handy zu ertasten, und ruft eher zufällig Arzu an, die ihm sofort zu Hilfe eilt. Bevor sie einen Rettungswagen rufen kann, offenbart er ihr seine MS-Erkrankung, und zwischen ihnen kommt es zu einem Kuss. Kathrin Globisch kann es kaum fassen, als sie nach einem Spaziergang mit Roland Heilmann zurückkehrt und plötzlich Martin Stein vor der Klinik steht. Er hat Neuigkeiten, die vor allem Roland überraschen.
11:05
40'000 Tonnen Pasta werden in der Schweiz jährlich produziert. Rund ein Viertel davon kommt von der Marke Bschüssig aus Frauenfeld. Mit 65 Jahren kämpft der Chef um sein Lebenswerk und befürchtet, dass Schweizer Produzenten bald der Schnauf ausgehen könnte. Denn das Pasta-Business ist ein Rappengeschäft. Wie sichert er sich seinen Platz in den Regalen der Grossverteiler? Wie viel «Swissness» steckt eigentlich in Schweizer Pasta? Und kann sie noch mit der Konkurrenz aus Italien mithalten? Darüber spricht Eveline Kobler mit Bschüssig-Chef Beat Grüter.
11:40
Wenig Hilfe durch Antibiotika - Neue Hoffnung Viren Reto Weibel leidet seit Geburt an zystischer Fibrose, die unter anderem zu einer Verschleimung der Lunge führt. Im Schleim sammeln sich Bakterien an, die die Lunge angreifen und mit Antibiotika bekämpft werden müssen. Da die Wirkung dieser Medikamente wegen Resistenzen laufend abnimmt, sinkt auch die Lebensqualität deutlich. Eine experimentelle Phagentherapie könnte Besserung bringen - falls Reto Weibel dazu Zugang erhält. Hilfe durch Viren - Experiment gelungen José Vidal leidet an einer Lungeninfektion wegen antibiotikaresistenten Bakterien. Als kaum mehr Hoffnung auf Heilung besteht, greifen Genfer Ärzte zu einer experimentellen Therapie: Sie lassen ihn Bakteriophagen inhalieren - Viren, welche nur die krankmachenden Bakterien angreifen. Mit Erfolg. Der Infekt ist unter Kontrolle und José Vidals Lebensqualität hat sich deutlich verbessert. Einsatz trotz fehlender Evidenz - So macht es Belgien In Georgien ist die Phagentherapie seit Jahrzehnten Teil der medizinischen Grundversorgung. Was Menschen aus aller Welt nach Tiflis reisen lässt, um hartnäckige Infekte dort behandeln zu lassen. Nach den Regeln evidenzbasierter Medizin wurden die georgischen Therapieerfolge jedoch nie untersucht, was sie für eine Zulassung in der Schweiz wertlos macht. Belgien zeigt einen Ausweg aus dem Dilemma: Seit 2018 ist dort eine spezielle Regelung in Kraft, die den Einsatz von Phagenpräparaten erleichtert und deren geprüfte Anwendung sicherstellt. Einsatz für die Evidenz - Forschung in der Schweiz An den Unikliniken in Zürich, Bern, Genf und Lausanne wird rege an Phagen geforscht. So ist man in Lausanne etwa daran, ein Programm für personalisierte Phagentherapie zu etablieren. Es umfasst alle Phasen bis hin zur Produktion, Reinigung und Verabreichung der Phagenpräparate. Im Rahmen dieses Programms plant das Universitätsspital Lausanne nun eine klinische Studie für Patientinnen und Patienten mit Lungeninfekten. Wie weiter in der Schweiz? - Gemeinsame Suche nach Lösungen Das «Forum Phagentherapie» bringt in der Schweiz Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitswesen, Patientinnen und Patienten sowie Politikerinnen und Politiker zusammen, um über die Rolle dieser experimentellen Behandlungsform zu diskutieren. «Puls» gibt Einblicke in die Arbeit des Forums zur Förderung der Phagentherapie in der Schweiz. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zum Thema «hartnäckige Infekte» Leiden Sie an einem hartnäckigen Infekt? Klingt er einfach nicht ab oder kehrt er immer wieder zurück? Gibt es Alternativen zum Einsatz von Antibiotika? Und wie kann ich mich vor resistenten Keimen schützen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
12:25
Den Start in die neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» macht Beatrice aus Oberwil-Lieli AG. Die 49-Jährige nimmt in ihrer Freizeit gerne Hammer und Meissel in die Hand und kreiert Figuren und Objekte. Das Motto «Feta» kombiniert sie mit Lachs und Ofengemüse.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
So lernte sie vor 20 Jahren eine Technik aus dem asiatischen Raum kennen, bei der spezielle Mikroben Boden und Pflanzenwachstum verbessern. Seither schwört sie auf die Wirkung ihrer Mikroben, dank derer sie auch Gemüse wie Karotten und Kabis im Winter im Beet stehen lassen könne.
13:25
Der Profi-Boxer Ando Hakob war vor zwei Jahren mit seiner Freundin Giada Succurro in Armenien, in dem Land, aus dem seine Familie vor 25 Jahren aus Armut in die Schweiz flüchtete. Dort traf er auf seine Verwandtschaft und besuchte zum ersten Mal das Grab seines Vaters. In der Schweiz hat sich Ando mittlerweile als Boxer weiter hinaufgekämpft. Nach dem Titel als Schweizer Meister im Super-Leichtgewicht trägt er seit 2021 den Gürtel als WBF-Intercontinental-Champion im Weltergewicht. Als Box-Trainer gibt er nun sein Wissen in seinem Box-Gym in Baden an junge Boxer weiter und begleitet einer seiner besten Schüler zum internationalen Box-Turnier in Payerne.
14:15
Die beiden tamilischen Freunde Jee Gnanam und Yathu Vakeesan besuchten 2018 Sri Lanka, das Land, aus dem sie wegen dem Bürgerkrieg im Kindesalter mit ihren Familien flüchten mussten. Sie hatten grossen Respekt davor, ihre Verwandten in Sri Lanka zu treffen. Diese sind während des Krieges nicht geflohen, sondern haben im Land ausgeharrt. Vor allem bei Yathu hat sich nach der Reise viel in seinem Leben verändert. Mittlerweile ist er verheiratet und Vater von zwei kleinen Kindern. Vier Jahre nach der Reise treffen sich Jee und Yathu und kochen für ihre beiden Familien ein typisches Gericht aus ihrer fremden Heimat und blicken zurück auf ihre Spurensuche.
15:05
Immer mehr Menschen fühlen sich am Arbeitsplatz dauerhaft gestresst. Wer nicht frühzeitig reagiert, riskiert ein Burnout. Doch wann wird Stress krankhaft, und wo verläuft die Grenze zum Burnout? Als Studiogast berichtet der «Happy Day»-Umbauexperte und Architekt Andrin Schweizer über seine Erfahrungen mit einem Burnout und seinen Klinikaufenthalt. Zudem zeigt GESUNDHEITHEUTE die Geschichte eines Betroffenen und wie er stationär behandelt wurde. In der Schweiz leben über 25'000 Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Typische Beschwerden sind Durchfall, Bauchschmerzen sowie Gelenk-, Haut- und Augenprobleme. Häufig kommt es auch zu Fatigue - einer schweren Erschöpfung. Die Sendung begleitet eine Betroffene und zeigt, wie sie im Alltag mit Fatigue umgeht. PRÄVENTIONHEUTE: Immunsystem stärken Das Immunsystem zu stärken, ist nicht nur in der Grippesaison sinnvoll. Unsere Abwehr braucht das ganze Jahr hindurch Unterstützung - gerade im stressigen Alltag. Wie das gelingt, erfahren Sie in PRÄVENTIONHEUTE.
15:25
Mit dem Cabaret Götterspass liess Beat Schlatter einen Betriebsanlass aus dem Ruder laufen: Ein Sanierer kommt dabei unter die Räder. Als Strassenwischer Willi paktierte er in der Schoggisoap mit der Tessiner Mafia. Und für den «Kassensturz» krallte sich Schlatter als geldgieriger Götti Goldvrenelis.
15:55
Nach einem tragischen Jagdunfall liegt ein Familienvater im Koma. Katja Baumann (Simone Thomalla) wird auf den Hof der Familie gerufen, um sich um die Teeniesöhne und die Tiere zu kümmern. Amelie (Hanna Binke) befindet sich im Zwiespalt, ob sie ihren gewalttätigen Ex Ingo (Levin Henning) wieder in ihr Leben lassen soll, nachdem er nun regelmässig eine Therapie besucht. Währenddessen zweifelt Pfarrer Sonnleitner (Johannes Herrschmann) an seinem Gedächtnis, da er immer vergesslicher wird.
17:30
Das Guetnachtgschichtli «Animanimals» dreht sich um lustige Tiere, die fröhlich aus der Reihe tanzen. In kurzen Abenteuern stehen sie vor absurden Herausforderungen, die sie mit viel Charme und Humor meistern. Dabei lernen alle eine kleine Lektion fürs Leben und die Welt wird um einiges bunter.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit Doris aus Weggis LU. Die 64-Jährige wohnt direkt am Vierwaldstättersee und geht oft und gerne schwimmen im See - egal zu welcher Jahreszeit. Ihren Gästen serviert sie das Motto «Feta» in Form einer Hackfleisch-Feta-Roulade.
18:25
Ein Bijou, das nur dank einer riesigen gartenarchäologischen Ausgrabung überhaupt wieder existiert: Denn der Park lag während über 30 Jahren unter mehreren Tonnen Aushubmaterial, das beim Bau der landwirtschaftlichen Schule einfach auf den Park gekippt wurde.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Kurz nachdem er seine Ehefrau Elena leblos und blutüberströmt gefunden hat, ereilt den Elektriker Peter Fuchs ein zweiter Schock: Das Video einer Überwachungskamera in dem Gartencenter, in dem Elena als Marktleiterin arbeitete, zeigt ihn eindeutig bei der Tat. Zwar bestreitet Fuchs die Vorwürfe, und tatsächlich klärt sich schnell auf, dass es sich um ein mit KI erstelltes Deepfake-Video handelt. Dabei hätte Peter Fuchs ein Mordmotiv, denn Elena wollte sich scheiden lassen und Tochter Leni zu sich nehmen. Die Tatperson scheint das Ehepaar Fuchs auslöschen zu wollen. Aber warum? Leni kann kurzzeitig bei ihrer leiblichen Mutter unterkommen, bis sie endlich zu ihrem Vater zurückkehren darf. Doch die Freude währt nur kurz. Das vermeintliche Mordvideo gelangt an die Öffentlichkeit und der Anblick lässt Leni skeptisch werden. Hat ihr Vater Elena doch getötet, so oft wie sich die Eheleute stritten? Als streitsüchtig wurde Elena Fuchs allerdings nicht nur in ihrer Ehe wahrgenommen, auch ihr Angestellter Andreas Settengruber, den sie vor den anderen Mitarbeitenden blossgestellt hatte, fühlte sich von ihr gemobbt. Wollte er sich auf diese planvolle Art rächen? Settengruber weiss mehr, als er zugibt. Als Bergmann ihn überwacht, nimmt der Fall eine entscheidende Wende. Er erkennt, wer hinter dem Plan steckt und dass die Person keine Ruhe geben wird, bis sie ihr Ziel erreicht hat. Plötzlich befinden sich Bergmann und Lorenz in einem Wettlauf um Leben und Tod. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:45
23:55
Lazzaro (Adriano Tardiolo) ist so gutmütig und hilfsbereit, dass er nicht von dieser Welt scheint. Er lebt und arbeitet zusammen mit anderen auf dem isoliert gelegenen Gutshof Inviolata. Dessen skrupellose Besitzerin Marchesa de Luna (Nicoletta Braschi), genannt die «Königin der Zigaretten», beherrscht nicht nur alle auf ihrem Hof, sondern auch ihren fantasiebegabten Sohn Tancredi (Luca Chikovani), der eines Tages nach Inviolata kommt. Als dieser Lazzaro um Hilfe bei der Vortäuschung seiner eigenen Entführung bittet, wächst zwischen den beiden jungen Männern eine immer enger werdende Freundschaft. Sie überdauert die Zeit ebenso wie die Aufdeckung eines grossen Betrugs, der die Gemeinschaft von Inviolata auseinandersprengt und Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die ferne Stadt führt. Nach «Le meraviglie» zeigte die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher 2018 mit «Lazzaro felice» erneut, warum sie weitherum als herausragende Stimme des italienischen Films gesehen wird. «Lazzaro felice» lässt sich nicht in ein Genre-Korsett zwängen, spielt mit Assoziationen, verschiedenen Zeitebenen und märchenhaften Elementen. Am Filmfestival in Cannes wurde ihr dritter Spielfilm mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Die Filmkritik reagierte begeistert auf den Film, unter anderem hat die Journalistin des Filmdienstes den Film «ein kleines Wunder von einem Film» genannt. Auch wenn der Film seine märchenhaften Seiten hat, ist die Ursprungsidee sehr real. In einem Interview mit der Webseite «Der andere Film» erzählte Rohrwacher, wie sie auf die Geschichte von «Lazzaro felice» gekommen ist: «Als Inspiration für den Film diente mir die wahre Geschichte einer Marchesa aus dem Zentrum Italiens, die die Abgeschiedenheit ihrer Ländereien nutzte, um ihren Bauern die Information über die Abschaffung der Naturalpacht vorzuenthalten. Als der italienische Staat 1982 alle noch bestehenden Halbpacht-Verträge in ordentliche Pacht- oder Lohnarbeitsverträge umwandelte, machte die Gräfin weiter, als sei nichts geschehen. Die Landarbeiter lebten noch einige Jahre in sklavenähnlichen Verhältnissen.» Adriano Tardiolo, der Lazzaro verkörpert, gab in «Lazzaro felice» sein Schauspieldebüt. Rohrwacher hat hunderte junge Männer gecastet, bis sie in einer Schule für Betriebswirtschaftslehre fündig wurde. In weiteren Rollen sind Rohrwachers Schwester Alba Rohrwacher zu sehen sowie Nicolette Braschi, Tommaso Ragno oder der italienische YouTube-Star Luca Chikovani. SRF zeigt die RSI-Koproduktion «Lazzaro felice» in Zweikanalton italienisch/deutsch. Nach der Ausstrahlung ist der Film während 30 Tagen auf Play SRF abrufbar.