04:05
Mira Weingart ist in Südkorea unterwegs - ein starker Kontrast zu Jonny Fischers Reise nach Bolivien. In der Hauptstadt Seoul trifft sie eine Schweizerin, die bewusst keine Kinder will. Beide lassen sich in einem Schönheitssalon schminken. Mira reflektiert über Schönheitsideale und Selbstwahrnehmung. Höhepunkt der Reise ist ein Sterbeseminar, bei dem Mira sich in einem Sarg einschliesst und über die eigene Endlichkeit nachdenkt. Diese intensive Erfahrung macht die Reise zu einem emotionalen Erlebnis, das sie nachhaltig prägt. Jonny Fischer ist zum Abschluss in der Salzwüste der Salar de Uyuni angekommen. Ein unglaubliches Erlebnis, das alles in den Schatten stellt, was der Divertimento-Komiker in seinem Leben je gesehen hat.
04:50
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
05:15
Am liebsten ist die 51-jährige Sibille aus Hallau SH mit dem Bike unterwegs, ein guter Ausgleich zu ihrem Alltag als stellvertretende Teamleiterin bei der Post. Für ihre Gäste kocht sie Lammnierstück mit Polenta und Rüebli. Was könnte bei diesem Menü gezöpfelt sein?
05:30
Der jüngste Koch dieser Woche kommt aus Winterthur. Florin, 24, arbeitet als Fachmann Gesundheit und fotografiert in seiner Freizeit gerne. Mit Blätterteig-Hackfleischzöpfli, Bratkartoffeln und mediterranem Gemüse möchte er in dieser Woche den Sieg holen. Ob ihm das gelingt?
05:45
Ein Gast - eine Stunde. «Focus» ist der SRF-Talk, der Tiefe mit Leichtigkeit verbindet. Nirgends lernt man Persönlichkeiten besser kennen.
06:25
07:30
09:00
Der Schafzuchtbetrieb der Familie Nystabakk im Norden von Norwegen geht an die vierte Generation über, an die Tochter Rakel und ihre Frau Ida. Diese verlassen die Stadt, um ein neues Leben zu beginnen. Rakel und Ida sind enthusiastisch, auch wenn ihnen klar ist, dass sie noch viel lernen müssen. Über zwei Jahre verfolgt Rebekka Nystabakk, die Schwester von Rakel, diesen Prozess mit der Kamera. Sie zeigt den respektvollen Umgang mit den Schafen und die sorgsame Bewirtschaftung der Wiesen. Vor allem aber zeigt sie auf, wie das traditionelle Wissen von Vater und Mutter auf die nächste Generation übergeht und weiterentwickelt wird. Jeder Tag ist voller Überraschungen, doch Rakel und Ida packen die Herausforderung mit Humor und Zuversicht an. Es geht um harte Winter, Verluste durch Raubtiere, steile Wiesen, die noch mit der Sense gemäht werden. Viele halten diese Art der Landwirtschaft für überholt. Rakel und Ida aber sehen darin ihre Zukunft.
10:00
Von der Volksfrömmigkeit zum Blockbuster, vom Musical zur Sozialkritik - Jesus Christus hat in der Filmgeschichte viele Gesichter. Und oft diente die italienische Stadt Matera als Kulisse für das Heilige Land. Hier entstanden sowohl Pier Paolo Pasolinis frühes Meisterwerk «Il Vangelo secondo Matteo» als auch Mel Gibsons kontroverse Interpretation «The Passion of Christ». Gibsons Film sowie Martin Scorseses «The Last Temptation of Christ» sorgten 1988 beziehungsweise 2004 für Aufsehen und Skandale. Auch Milo Raus Interpretation über das Traditionelle hinaus. Der Schweizer Regisseur verknüpft in «Das neue Evangelium» die Jesus-Geschichte mit aktuellen sozialen Kämpfen und präsentiert einen revolutionären Christus. Die Herausforderungen der Rolle werden durch die Erfahrungen von Mehdi Dehbi, Hauptdarsteller der Netflix-Serie «Messias», greifbar: «Dann sagen sie <cut>! Und schauen einen immer noch an. Ich weiss nicht, worauf sie gewartet haben. Auf ein Wunder?» «Der Jesus, der sich am besten verkauft, ist der Erlöser, der Sohn Gottes. Diesen Film kann man jedes Jahr machen», sagt denn auch Hollywood-Starregisseur Paul Verhoeven, dessen Jesus-Film bisher niemand finanzieren wollte. Norbert Busès Dokumentarfilm ist eine faszinierende Reise durch die Jahrzehnte der Filmkunst. Wiederholung vom 13. April 2025
11:00
Jeden Monat werden in der Schweiz Frauen ermordet, weil sie Frauen sind. Allein im ersten Halbjahr 2025 verloren 18 Frauen und Mädchen ihr Leben durch männliche Gewalt - mehr als in den meisten Jahren zuvor. Hinter jeder dieser Taten stehen oft Jahre der Kontrolle, der Angst, der systematischen Entwertung. Laut Bundesamt für Statistik wurden 2024 über 21'000 Fälle häuslicher Gewalt registriert - 70 Prozent der Opfer waren Frauen. Diese Zahlen sind erschütternd, doch sie bilden nur die sichtbare Oberfläche eines viel tiefer liegenden Problems. Denn Gewalt gegen Frauen ist kein Ausnahmefall, sondern Ausdruck einer Ordnung, die Ungleichheit und Unterwerfung alltäglich fortschreibt. Zur gleichen Zeit erschütterte in Frankreich der Pelicot-Prozess: Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurde Gisèle Pelicot von ihrem Ehemann systematisch betäubt, vergewaltigt und an Dutzende Männer «weitergegeben». Die französische Philosophin Manon Garcia begleitete diesen Prozess im Gerichtssaal. In ihrem Buch «Mit Männern leben» reflektiert sie, was es heisst, in einer Welt zu leben, in der selbst das Ehebett kein sicherer Ort ist. Was bedeutet es für eine Gesellschaft, wenn Frauen selbst dort, wo Liebe und Vertrauen herrschen sollten, Gewalt erfahren? Wie können Freiheit und Gleichheit Bestand haben, wenn sie für die Hälfte der Bevölkerung fragil bleiben? Und was lernen wir aus dem Fall Pelicot über Geschlechterverhältnisse? Olivia Röllin spricht mit der französischen Philosophin Manon Garcia über das System der Unterwerfung, die Ambivalenz des Begehrens und die Frage, ob und wie wir trotz alledem gemeinsam friedlich leben können. Wiederholung vom 19. Oktober 2025
12:00
Simon Halsey leitet seit vielen Jahren Chöre wie den Rundfunkchor Berlin, den WDR Rundfunkchor oder den London Symphony Chorus. Sei es bei der Arbeit mit Profis, Laien, Kindern oder in Meisterkursen mit angehenden Dirigentinnen und Dirigenten: Seine Begeisterung für die Musik springt sofort auch auf grosse Chöre über und erzeugt das mitreissende Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein. Die Sängerin und Gesangspädagogin Judith Kamphues, die auch Personen mit wenig Erfahrung zum Singen ermuntert, ist ebenfalls immer wieder frappiert, welche Energie und Glücksgefühle das gemeinsame Singen freisetzt. Die Koreanerin Hyunju Kwon steht noch am Anfang ihrer Karriere als Chorleiterin. Sie macht bereits jetzt die Erfahrung, dass sie Chöre zu ungeahnten Höchstleistungen animieren kann, ringt aber auch mit dem Druck, sich für einen Ausbildungsplatz und bei Wettbewerben gegen die Konkurrenz durchsetzen zu müssen. Bei allen dreien und auf allen Professionalitätsstufen macht der Film unmittelbar spürbar, wie in einem Chor jedes Mal aufs Neue nicht nur die verschiedenen Stimmen, sondern auch unterschiedlichste Menschen zu einem symbiotischen Ganzen werden, das eine unbändige Kraft und Magie entwickelt. Sendung vom 21.05.2023
13:00
Im Galakonzert zum Unabhängigkeitstag des Sinfonieorchesters des Finnischen Rundfunks dirigiert der Brite Nicholas Collon im Musiikkitalo in Helsinki. Herzstück des Gebäudes ist ein kraterförmiger Konzertsaal für etwa 1700 Besucher, dessen schalldichte Glaswände Einblicke aus dem Foyer gewähren. Der Entwurf für die akustische Ausgestaltung stammt von dem japanischen Architekten Yasuhisa Toyota. Jean Sibelius komponierte «Finlandia» im Jahr 1899, inspiriert von den unterdrückenden Massnahmen der Russen. Das Werk, das eine nationale Sehnsucht nach Freiheit ausdrückt, ist weltweit berühmt geworden.
14:05
Die chilenische Stadt Valparaíso liegt an der Küste des Pazifischen Ozeans. Vor der Eröffnung des Panamakanals war sie einer der bedeutendsten Umschlagplätze für Handelsware. Seefahrer aus aller Welt liessen sich hier nieder und prägten das typische Stadtbild mit seinen bunten Häusern.
14:25
Die junge Marinebiologin Abby (Mia Wasikowska) erhält schlechte Nachrichten aus der Heimat: Ihre Mutter hat einen Schlaganfall erlitten, bereits ihren zweiten, und wird vielleicht nie wieder sprechen. Zurück an der australischen Westküste, erinnert sich Abby an ihre Kindheit. Ihre rebellische, alleinerziehende Mutter hat ihr die Wertschätzung der Meeresfauna ebenso mitgegeben wie ihren Kampfesmut. Abby versucht, mit ihrer verstummten Mutter wieder in einen Dialog zu treten, und kehrt zur Bucht zurück, an der sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort wartet ein alter Freund: ein Riesenlippfisch, dem Abby vor vielen Jahren den Namen «Blueback» gegeben und den sie nie vergessen hat. Dieser australische Familienfilm mit einer ökologischen Note gefällt mit seiner zurückhaltenden Art und den prachtvollen Unterwasser-Naturaufnahmen des Teams um den erfahrenen Meeres-Kameramann Rick Rifici. An der Seite der talentierten australischen Hauptdarstellerin Mia Wasikowska («Alice in Wonderland») steigen ihre Landsleute Radha Mitchell («Silent Hill») als Mutter und Eric Bana («Munich») als väterlicher Freund der Familie mit ins Wasser.
16:10
Vor 25 Jahren stachen die Eltern in See, um Feldforschung in den entlegensten Regionen der Welt zu betreiben und die nächste Generation für die Natur zu begeistern. Unterwegs kamen ihre sechs Kinder zur Welt, alle geboren in einem anderen Winkel der Erde. Auf 20 Quadratmetern Wohnraum verbringen sie 24 Stunden zusammen, sieben Tage die Woche. Jedes Familienmitglied spielt eine wichtige Rolle in diesem eingespielten Gespann. Nur so funktioniert das System. Doch das Heranwachsen der Kinder bringt neue Herausforderungen und Zweifel. Die Filmemacherin begleitete die Familie Schwörer sieben Jahre lang und dokumentierte, wie die Schwörers und ihre sechs Kinder konventionelle Normen von Erziehung, Bildung, Heimat und Sicherheit infrage stellen. Bis ein Sturm sie zwingt, ihre Lebensentscheidungen und Familienkonstellation zu überdenken. Erstausstrahlung: 03.04.2026
17:45
In einem ruhigen Park mitten in einer geschäftigen Stadt erleben Ollie und seine Freunde ihre Abenteuer.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Absurder Humor kollidiert mit geistreichem Theater und knallt einem hochgradig beflügelnd und wahnsinnig unterhaltsam an die durchaus erwartungsvolle Birne. Ursus & Nadeschkin schaffen es auch in ihrem zehnten Programm (Regie: Tom Ryser), ihre ganz eigene Welt neu zu erfinden. «Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre» ist eine absurde Mischung aus Geschichten und Lieblingsnummern, die noch nie in einem Duo-Programm zu sehen waren.
19:15
Die Kinder im Norden Syriens sind im Umfeld von jahrelangem Krieg und einem Erdbeben, das Zehntausende Opfer gefordert hat, aufgewachsen. In einem Lager für Binnenflüchtlinge erhalten mehrere Hundert von ihnen medizinische und psychologische Unterstützung. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Der Ruhestand muss warten. Vier Tage vor ihrer Pensionierung sind Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) noch immer auf der Suche nach dem Mörder der unbekannten Frau, die bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Die Spur führt zu einem anonym vermieteten Apartment und einem möglichen Phantom, das über geheime Zugänge und wechselnde Unterkünfte verfügt. Als die Ermittler Mike Werner (Daniel Noel Fleischmann) ins Visier nehmen, tappen sie in eine Falle und stossen stattdessen auf Kara Roth (Lara Feith), eine verwirrte junge Frau mit einem verdächtigen Schlüsselbund. Während Werner fieberhaft nach ihr sucht, entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.
21:45
Im Rückblick geht es um einen Knatsch von Stadt und Kanton Zürich, um den Wal Timmy und natürlich um das Osterwochenende. Der neue Korrespondent Mike Casa schildert die aktuelle Lage im Tessin. Ein Sketch behandelt ein eindrückliches Osterschicksal. Im Talk empfängt Stefan Büsser den SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi. Der Comedian Frank Richter präsentiert auf der Bühne Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm «#LOVEMYJOB».
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Eine Gruppe engagierter Seniorinnen aus der Schweiz weigert sich, die zunehmenden Hitzewellen einfach hinzunehmen. Statt in den Ruhestand zu gehen, werfen sie dem Staat vor, ihre Gesundheit nicht ausreichend zu schützen - und bringen ihren Fall bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach acht Jahren zähen Ringens bestätigt das Gericht im April 2024, dass Klimaschutz ein Menschenrecht ist und der Staat seine Verpflichtungen ernster nehmen muss. Die Geschichte zeigt nicht nur den juristischen Kampf, sondern auch die persönlichen Beweggründe dieser Frauen, die sich mit Anwältinnen, Experten sowie Aktivistinnen und Aktivisten zusammenschliessen. Sie beleuchtet die demokratischen und gesellschaftlichen Fragen hinter ihrem Engagement und macht sichtbar, wie beharrlicher zivilgesellschaftlicher Druck politische Systeme herausfordert. Der Fall entfacht eine europaweite Debatte darüber, was Regierungen ihren Bürgerinnen und Bürgern im Klimaschutz schulden - und wie mutige Einzelne Veränderungen anstossen können.