04:10
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:20
In den Rocky Mountains ist es eisig kalt. Pferdetränken und auch Wasserleitungen sind gefroren. Ranch Manager Marc Dunkel ist gefordert. Gleichzeitig will er den Bau der Eventhalle vorantreiben. Mirjam Dunkel trainiert währenddessen ein scheues Problempferd. Wird sie es reiten können? «Man kauft im Leben nur einen Campingplatz!», sagt Thomas Neyerlin. Mit Lebenspartnerin Sibylle Luisi ist er auf der Suche nach dem perfekten Platz. Seit Wochen reisen die beiden durch das Burgund - erfolglos. Werden sie im Val de Loire, der Gegend mit den weltbekannten Schlössern, fündig? In Costa Rica steht für Sohn Nathan ein grosser Schritt bevor: mit Uniform und Rucksack startet er die Vorschule. Die Grundstücksuche der Eltern gestaltet sich schwierig. Sie besichtigen ein Hotel, welches an guter Lage zum Verkauf steht. Doch wird es ihnen gefallen?
05:05
Pascal Arnold scheitert an den Éclairs, die er nach einem exakt vorgegebenen Rezept herstellen sollte. Für den 20-jährigen Urner heisst das: weiter üben, ausprobieren und dranbleiben - denn bei den EuroSkills in Dänemark will er brillieren. Um den Kopf frei zu kriegen, zieht es ihn in die Berge, dorthin, wo alles begann: zur Windgällenhütte im Maderanertal. Als Kind entdeckte er hier seine Leidenschaft fürs Kochen. Fast hätte er einen anderen Weg eingeschlagen, doch seine Eltern, die die Hütte führen, bestärkten ihn, seinen Traum zu leben. Zusätzlich sucht Pascal Unterstützung bei einem Mentaltrainer. Clara steht vor einer ihrer bisher grössten Herausforderungen: Acht Jahre alt, seit Geburt gehörlos, vertraut sie seit ihrem ersten Lebensjahr auf Cochlea-Implantate. Zum ersten Mal verbringt sie eine ganze Woche ohne ihre Mutter - im «Camp Sportif» für gehörlose Kinder in Fiesch. Nur fünf Minuten von zu Hause entfernt, und doch fühlt es sich für Clara wie eine andere Welt an. Heimweh macht ihr zu schaffen. Für Jasmine, ihre Mutter, ist es nicht minder schwer: loslassen, vertrauen, hoffen, dass Clara durchhält. Für beide ist diese Woche mehr als ein Lager - es ist eine Prüfung. Wird die Familie diese Herausforderung meistern? Jungen Frauen aus den Armenvierteln von Mombasa eine Perspektive geben - das ist Vera Leibundguts Ziel. Gemeinsam mit ihrem Partner Joshua Schmidli hat sie im Rahmen ihres Schweizer Hilfsvereins «Harrison's Primary School» ein Nähatelier direkt neben der Schule aufgebaut. Dort lernen die Frauen, wie man Kleider und Taschen herstellt. Für Vera ist es eine Herzensangelegenheit, Frauen in schwierigen Lebenslagen einen Weg in die Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die fertigen Produkte verkauft das Berner Paar später in der Schweiz - und sorgt so dafür, dass Geld zurück in den Verein fliesst. Vera und Joshua sind jeweils während ihrer Ferien zwei bis drei Wochen in Kenia im Einsatz. Zwischendurch legen sie bewusst auch Ruhetage mit ihrem Baby Jaivyn Charo ein. So tanken sie Kraft und geniessen die vertrauten Seiten Kenias.
05:50
Seit über 44 Jahren schlüpft Gardi Hutter in ihre Rolle als Clownin Hanna und hat in 44 Ländern in 4444 Shows Gross und Klein zum Lachen gebracht. Nicht verwunderlich, wurde die Ostschweizerin mit über 20 Auszeichnungen geehrt - zuletzt mit einem Prix Walo in der Sparte Kabarett/Comedy. Nun beehrt die beliebte Clownin auch den legendären «Samschtig-Jass» und unterbricht dafür ihre Tournee. Nebst drei Runden Differenzler darf sich die Jass-Schweiz auch auf ein Müsterchen aus ihrem neuen Programm «gardiZERO» freuen. Nach ihrer Ausbildung an der Schauspielakademie in Zürich hat die gebürtige Ostschweizerin in Mailand ihren eigenen Clownstil entwickelt. Seit 1981 steht sie nunmehr auf der Bühne, produzierte neun Clown-Theaterstücke und durfte vor 25 Jahren auch eine Saison mit dem Nationalzirkus KNIE herumreisen. In ihrer einzigartigen Karriere nahm Gardi Hutter ausserdem 20 Kunstpreise entgegen und trat 1992 anlässlich der 700 Jahr-Feier der Eidgenossenschaft als putzende «Hofnärrin» im Schweizer Parlament auf.
06:25
08:00
08:45
Dichtestress - Volle Strassen, blanke Nerven 2024 wurden auf den Schweizer Nationalstrassen 55'569 Staustunden verzeichnet - Besserung ist nicht in Sicht. Mit dem wachsenden Dichtestress sinken Verständnis und Respekt im Strassenverkehr, der Umgangston hinter dem Steuer wird rauer. «Puls»-Host Daniela Lager macht den Selbstversuch, holt sich eine Verkehrstherapeutin ins Auto und diskutiert mit ihr die Gründe und möglichen Lösungsansätze für emotional geladene Momente auf der Strasse. Erhöhter Cortisolspiegel - Macht Stress am Steuer krank? Unter körperlichem oder psychischem Druck wird das Stresshormon Cortisol ausgeschüttet, das zusätzliche Energie für Kampf oder Flucht freisetzt. So zentral das Hormon fürs Überleben ist: Ein dauerhaft erhöhter Cortisolspiegel ist nicht gut für die Gesundheit. Wie sieht der Wert bei Daniela Lager am Steuer aus? Und was sagt eine Stressforscherin zum Resultat der Messung? Beifahrer - Fluch oder Segen? Zoff im Auto ist eigentlich nur eine Frage der Zeit: Ohne Fluchtmöglichkeit gemeinsam unterwegs, dauert es im Schnitt gerade mal 22 Minuten, bis sich ein Paarkonflikt entlädt. Laut Umfragen haben sich schon annähernd 80 Prozent in dieser Situation gestritten. Welche Rolle spielen dabei Zeitdruck, Kontrolle, Macht? Was hilft zur Deeskalation? Eine Paartherapeutin und eine Psychologin ordnen ein und geben Tipps. Täglich auf der Strasse - Traumjob oder Alptraum? Anja Leuzinger ist seit 15 Jahren Berufschauffeurin, seit zehn Jahren lenkt sie auch 40-Tönner. «Puls» begleitet die 40-Jährige einen Tag und 300 Kilometer lang bei der Warenauslieferung an Privat- und Firmenkundinnen und -kunden und erlebt hautnah mit, wie viele Stressfaktoren ihren Alltag beeinflussen. Was bewegt sie dazu, den täglichen Verkehrswahnsinn auf sich zu nehmen? 60 km/h zu schnell - Aus Stress zum Tempoexzess Wie viel Stress ist nötig, um mit 60 Stundenkilometer zu viel auf dem Tacho geblitzt zu werden? «Puls» spricht mit Alex. Er ist um die 50 Jahre alt und heisst eigentlich anders. Vor zwei Jahren hatte er seine Emotionen nicht im Griff und musste in der Folge seinen Führerschein wegen massiv übersetzter Geschwindigkeit abgeben. Wie geht er heute mit Stress am Steuer um? «Puls»-Chat zum Thema «Stress am Steuer» Treibt Sie der Strassenverkehr zuverlässig zur Weissglut? Möchten Sie nicht mehr länger unter Ihren Emotionen leiden - oder unter denen der Person am Steuer? Was tun, wenn ich von anderen Verkehrsteilnehmenden schikaniert werde? Sind Handzeichen schon strafbar? Und wann darf ich am Schleicher auf der Mittelspur rechts vorbeifahren? Eine Verkehrstherapeutin, eine Stressforscherin, eine Psychologin, eine Rechtsanwältin und ein Fahrlehrer wissen am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
09:30
Den Lebensabend in den eigenen vier Wänden zu verbringen, ist der Wunsch vieler Menschen. Mit zunehmendem Alter kann dies jedoch mit zahlreichen Herausforderungen verbunden sein. Eine mögliche Lösung wäre ein Umzug in eine Seniorenresidenz. Es kann allerdings vorkommen, dass ein Partner die Entscheidung befürwortet, während der andere sie ablehnt. «GESUNDHEITHEUTE» hat ein solches Paar beim Umzug in eine Alterswohnung begleitet. Künstliche Intelligenz in der Krebstherapie Die Analyse grosser, komplexer Datensätze - auch Big Data genannt - und der Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) verändern die Medizin. Dadurch lassen sich bei wiederkehrendem Krebs beispielsweise neue personalisierte Therapien finden. Die Sendung zeigt, wie am Universitätsspital Zürich innovative Behandlungs-methoden entwickelt werden, die Krebspatientinnen und -patienten neue Hoffnung geben.
10:00
Zeit seines Lebens setzte sich der Chemiker Albert Hofmann dafür ein, dass das von ihm entdeckte LSD zu Forschungszwecken eingesetzt werden darf. In einigen Ländern ist dies inzwischen möglich, die unbeaufsichtigte Einnahme der halluzinogenen Droge bleibt jedoch verboten. Der Zürcher Psychiater und Neurowissenschaftler Franz Vollenweider arbeitet beispielsweise mit Psilocybin, dem natürlichen Wirkstoff, der in LSD enthalten ist. Wem die entsprechende Dosis verabreicht werde, erlebe keinen Horrortrip, sondern eine «positiv erlebte ozeanische Ich-Entgrenzung». Zusammen mit dem Zen-Meister Vanja Palmers hat Vollenweider ein Doppelblind-Experiment entwickelt und an erfahrenen Meditierenden ausprobiert. Die niederländische Filmemacherin Maartje Nevejan hat die Gruppe im Felsentor auf der Rigi begleitet und die beiden ungleichen Initianten des Pilztrips porträtiert. Ein hypnotisierendes filmisches Zeugnis einer inneren Reise, die zeigt, dass magische Pilze unsere geistige und spirituelle Gesundheit sowie den Umgang mit unserer Umwelt stärken können. Ein Film von Maartje Nevejan Wiederholung vom 19.02.2023
11:00
Noch immer verbringen in der Schweiz viele Kinder während der Schulzeit mindestens eine Woche in den Bergen, rund 35 Prozent der Schweizer Bevölkerung fahren regelmässig Ski. Und wenn Ausnahmetalente wie Marco Odermatt oder Lara Gut die Piste runterbrettern, fiebert die Nation mit. Wie wurde Skifahren zum Kulturgut? Und weshalb werden Rennfahrerinnen und Rennfahrer immer schneller: Liegt es am Material oder am Können? Zu Gast sind die Skilegende Bernhard Russi, der auch als Architekt von Rennstrecken die Skiwelt über Jahrzehnte geprägt hat, und die Schriftstellerin Antje Rávik Strubel, die einst Skilehrerin werden wollte und Langlauf als Übung des Denkens versteht. Olivia Röllin fragt, worin der Reiz des Tempos besteht, wie Hightech-Sport zur Idee der unberührten Natur passt und ob Hundertstelsekunden im Abfahrtsrennen punkto Können wirklich einen Unterschied machen.
12:00
David Lynch schaffte es sogar ins Wörterbuch: Der Oxford English Dictionary führt «Lynchian» als etwas auf, dessen Wesen nicht dem offensichtlichen Schein entspricht. Darin war David Lynch ein Meister. In seinen verrätselten Sittenbildern legte er den Finger auf die Wunden der westlichen Gesellschaft und offenbarte hinter Schein-Idyllen der US-Vorstädte menschliche Abgründe. Ursprünglich von der Malerei kommend, wollte er Bewegung auf die Leinwand bringen und entdeckte so das Medium Film für sich. Von «Eraserhead», seinem kultigen ersten Spielfilm, über «Twin Peaks», eine Serie, die das Fernsehen veränderte, bis hin zu «Mulholland Drive» hat David Lynch uns durch den Spiegel geführt, um den amerikanischen Traum zu erforschen. Der Dokumentarfilm von Stéphane Ghez beleuchtet sowohl das Leben als auch das Werk des Filmemachers neu.
13:00
Die Börsen sind nach dem starken letzten Jahr auch dieses Jahr gut gestartet und bewegen sich in den USA und Europa auf Rekordniveau. Gleichzeitig legen Flucht-Investments wie Gold und Franken zu. Wie gefährlich ist die Lage an den Aktienmärkten? Wo liegen die grössten Chancen und Risiken? Wie sollten sich Anleger jetzt positionieren? Die Stimmung an den Börsen ist gut, doch die Risiken bleiben: KI-Überhitzung, Handels-Spannungen, Geopolitik. Der US-Börsenboom wird nur von wenigen Firmen vor allem aus dem KI-Bereich getragen. Und noch ist offen, wie stark inflationär sich die neue Zoll Welt auswirken wird. Was bringt das neue Börsenjahr? Darüber diskutiert BILANZ-Chefredaktor Dirk Schütz mit vier Anlageexperten: - Burkhard Varnholt, Senior Financial Markets Advisor UBS; - Gérard Piasko, Chief Economist Maerki Baumann; - Caroline Hilb, Leiterin Investment & Vorsorge Raiffeisen; und - Luzius Meisser, Verwaltungsrat Bitcoin Suisse.
13:55
Die Zürcher Seidenindustrie entwickelt sich im 19. Jahrhundert zu einem der erfolgreichsten, global verankerten Zweige der Schweizer Wirtschaft. Zürich wird eines der wichtigsten Zentren der europäischen Seidenproduktion. Zürcher Seidenindustrielle bauen weitverzweigte Imperien auf. Die kostbaren Stoffe werden in Heimarbeit und später auch in Fabriken vor allem von Frauen hergestellt. Die Arbeitsbedingungen sind hart, die Arbeitstage lang. Im 20. Jahrhundert folgt der schmerzhafte Niedergang der einstigen Leitindustrie. Geblieben sind Immobilien, die einem neuen Zweck zugeführt werden, reiches Archivmaterial und kostbare Seidenstoffe, die man im Landesmuseum bewundern kann. Die Nachkommen grosser Seidenfabrikanten, die Historikerin Bettina Stehli und der Historiker Alexis Schwarzenbach, erforschen die spannende Geschichte ihrer Vorfahren und der Zürcher Seidenindustrie.
14:50
In den Rocky Mountains ist es eisig kalt. Pferdetränken und auch Wasserleitungen sind gefroren. Ranch Manager Marc Dunkel ist gefordert. Gleichzeitig will er den Bau der Eventhalle vorantreiben. Mirjam Dunkel trainiert währenddessen ein scheues Problempferd. Wird sie es reiten können? «Man kauft im Leben nur einen Campingplatz!», sagt Thomas Neyerlin. Mit Lebenspartnerin Sibylle Luisi ist er auf der Suche nach dem perfekten Platz. Seit Wochen reisen die beiden durch das Burgund - erfolglos. Werden sie im Val de Loire, der Gegend mit den weltbekannten Schlössern, fündig? In Costa Rica steht für Sohn Nathan ein grosser Schritt bevor: mit Uniform und Rucksack startet er die Vorschule. Die Grundstücksuche der Eltern gestaltet sich schwierig. Sie besichtigen ein Hotel, welches an guter Lage zum Verkauf steht. Doch wird es ihnen gefallen?
15:45
Pascal Arnold scheitert an den Éclairs, die er nach einem exakt vorgegebenen Rezept herstellen sollte. Für den 20-jährigen Urner heisst das: weiter üben, ausprobieren und dranbleiben - denn bei den EuroSkills in Dänemark will er brillieren. Um den Kopf frei zu kriegen, zieht es ihn in die Berge, dorthin, wo alles begann: zur Windgällenhütte im Maderanertal. Als Kind entdeckte er hier seine Leidenschaft fürs Kochen. Fast hätte er einen anderen Weg eingeschlagen, doch seine Eltern, die die Hütte führen, bestärkten ihn, seinen Traum zu leben. Zusätzlich sucht Pascal Unterstützung bei einem Mentaltrainer. Clara steht vor einer ihrer bisher grössten Herausforderungen: Acht Jahre alt, seit Geburt gehörlos, vertraut sie seit ihrem ersten Lebensjahr auf Cochlea-Implantate. Zum ersten Mal verbringt sie eine ganze Woche ohne ihre Mutter - im «Camp Sportif» für gehörlose Kinder in Fiesch. Nur fünf Minuten von zu Hause entfernt, und doch fühlt es sich für Clara wie eine andere Welt an. Heimweh macht ihr zu schaffen. Für Jasmine, ihre Mutter, ist es nicht minder schwer: loslassen, vertrauen, hoffen, dass Clara durchhält. Für beide ist diese Woche mehr als ein Lager - es ist eine Prüfung. Wird die Familie diese Herausforderung meistern? Jungen Frauen aus den Armenvierteln von Mombasa eine Perspektive geben - das ist Vera Leibundguts Ziel. Gemeinsam mit ihrem Partner Joshua Schmidli hat sie im Rahmen ihres Schweizer Hilfsvereins «Harrison's Primary School» ein Nähatelier direkt neben der Schule aufgebaut. Dort lernen die Frauen, wie man Kleider und Taschen herstellt. Für Vera ist es eine Herzensangelegenheit, Frauen in schwierigen Lebenslagen einen Weg in die Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die fertigen Produkte verkauft das Berner Paar später in der Schweiz - und sorgt so dafür, dass Geld zurück in den Verein fliesst. Vera und Joshua sind jeweils während ihrer Ferien zwei bis drei Wochen in Kenia im Einsatz. Zwischendurch legen sie bewusst auch Ruhetage mit ihrem Baby Jaivyn Charo ein. So tanken sie Kraft und geniessen die vertrauten Seiten Kenias.
16:40
In der zauberhaften Kulisse ist Patricia Venzin mit 26 Jahren Hüttenwartin der Medelser Hütte. «Einen Sommer auf einer Hütte arbeiten, das würde ich auch noch tun» - das hört man oft . Aber wie stark romantisiert wird denn das Leben auf der Hütte?
17:10
Die Zwillingstürme in Chur West sind echte Hingucker: 79 Meter hoch, 74 Wohnungen, dazu Hotels und Büros. Doch was steckt hinter dieser imposanten Fassade? Wie lebt es sich im 19. Stock - und welche Technik sorgt dafür, dass alles rund läuft?
17:25
«Es war ein sehr anspruchsvolles Jahr», sagt Daniel Albertin, der Gemeindepräsident von Albula/Alvra. Anspruchsvoll, weil es seit der letzten Evakuierung von Brienz im November 2024 enorm viele Herausforderungen gegeben hat. Sei es, weil ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner nach Hause zurückkehren möchte, was die Behörden jedoch nicht erlauben, oder weil man immer wieder glaubt, dass der Hang abrutscht - und dieser sich dann doch wieder beruhigt. Grosse Herausforderungen Während des vergangenen Jahres konnte der Film «Verantwortung am Limit - ein Jahr mit Daniel Albertin» den Gemeindepräsidenten mit der Kamera begleiten. Eine Achterbahnfahrt der Emotionen. Auf Momente der Freude folgen Momente des Unverständnisses. Es vergeht kein Tag, an dem sich Daniel Albertin nicht mit Brienz auseinandersetzen muss. Neben all diesen Herausforderungen rund um Brienz ist er auch Landwirt mit Leib und Seele. Diese doppelte Belastung lässt, ihn immer wieder darüber nachdenken, ob er als Gemeindepräsident aufhören sollte. Der Film «Verantwortung am Limit - ein Jahr mit Daniel Albertin» gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Er zeigt Daniel Albertin in seiner Rolle als Gemeindepräsident sowie seinem Privatleben, wo er neue Kraft schöpft.
18:00
Vorabendausgabe
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Die Künstlerin Medea Laim und der Künstler Andres Fravi stellen sich einer besonderen Herausforderung: Sie geben ausrangierten Gegenständen ein neues Leben. Die Gegenstände stammen alle vom Entsorgungshof Amriswil TG. Dort hat die Geschäftsführerin Corina Huber während 15 Tagen Schrott und alle möglichen und unmöglichen Gegenstände für die beiden Künstler gesammelt. Medea und Andres besuchen Corina und wählen die Objekte aus, die sich für ihre Upcycling-Idee eignet. Medea wohnt in Zürich und ist Grafikerin, Schmuckdesignerin und Illustratorin. Sie wählt einen alten Nähtisch, mehrere Kupferbecher, einen grossen Spiegel und ein Jugendzimmerfoto von Corina aus. Mit diesen Materialien kreiert sie einen beeindruckenden neuen Schminktisch. Andres aus St. Gallen kreiert auch in seinem Alltag neue Designs durch Upcycling. Er entscheidet sich für einen runden Lampenschirm, einen rostigen Spielzeugwagen, einen hölzernen Kleiderständer und einen alten Röhrenbildschirm. Aus diesen Elementen entwirft er eine einzigartige Lampe sowie einen Fernsehspiegel auf Rädern.
18:50
Viele magische Momente der Natur entziehen sich dem menschlichen Auge. Erst modernste Kameratechnik mit Superzeitlupe und Zeitraffer macht einzigartiges Tierverhalten sichtbar. In faszinierenden Bildern erschliesst sich so eine verborgene Welt voller Dramen und Schönheit.
19:15
Laurine leidet unter Angstzuständen. So sehr, dass sie sich über lange Zeit kaum noch aus der Wohnung traute. Seit Hund Titus an ihrer Seite ist und sie frühzeitig auf einen Angstzustand aufmerksam macht, nimmt sie wieder am öffentlichen Leben teil. Ein Bericht von Valérie Perriraz.
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Dass sie mal ein von vielen bewundertes It-Girl war, merkt man der völlig durchnässten Frau nicht an, die in einer Regennacht verzweifelt in einer Stuttgarter Polizeistation auftaucht. Pony Hübner (Kim Riedle) meldet ihren SUV als gestohlen. Das Schreckliche daran: Ihre beiden Kinder Hugo und Penelope sassen im Auto. Die Polizei findet zwar den Wagen im Neckar, aber nicht schnell genug, Penelope kann nur noch tot geborgen werden. Hugo dagegen ist genauso verschwunden wie der Autodieb. Als die Kommissare Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) untersuchen, ob es im Umfeld der Hübners Hinweise auf ein Verbrechen gibt, treffen tatsächlich Erpresserbriefe ein. Dass auch glaubhafte darunter sind, stärkt die Hoffnung, dass Hugo noch lebt.
21:40
Ein Skigebiet, ein rot-blaues Zirkuszelt, viele Künstlerinnen und Künstler der Comedy- und Kabarettszene und Tausende von Zuschauerinnen und Zuschauern, die gerne lachen. Das sind die Zutaten zum Arosa Humorfestival. Jeweils im Dezember werden die Tschuggenhütte und andere Lokalitäten in Arosa zum Mekka der Comedyszene. In zwei 35-minütigen Shows zeigt SRF Höhepunkte der aktuellen Ausgabe dieses ungewöhnlichen Comedy-Events in den Bündner Bergen. Das Komikerduo Lapsus führt durch die Sendung und präsentiert dabei auch eigene Nummern.
22:25
Spätausgabe
22:35
Spätausgabe
22:40
Kiara Valbuena ist erst 33 Jahre alt, doch ihr Gesicht ist vom Leben gezeichnet. Gerade ist sie zum achten Mal schwanger, vier ihrer Kinder haben überlebt. Doch sie weiss nicht, wie lange noch: Es fehlt an Essen, an Heizöl, an medizinischer Versorgung und ihr ältester Sohn Yorbenis (14) hat sich einer der berüchtigten Strassengangs im Viertel angeschlossen. Vor einigen Jahren musste er miterleben, wie seine Mutter sich aus Verzweiflung das Leben nehmen wollte. «Der Gedanke kommt mir immer wieder», sagt Kiara, «aber versucht habe ich es nicht nochmal. Ich denke sofort an meine Kinder. Wer würde sich um sie kümmern? Wenn sie jetzt schon nichts haben, was wird dann aus ihnen?» Dabei tut Kiara alles, um ihre Kinder am Leben zu halten: «Ich habe Drogen verkauft, gestohlen, mich prostituiert, damit sie nicht ohne Essen ins Bett mussten.» Kiara ist eine der Protagonistinnen des Films, der deutlich macht, was es heisst, wenn Fachleute Venezuela als «failed state», als gescheiterten Staat bezeichnen. Das Land versinkt in Chaos und Gewalt. Rund sieben Millionen Menschen sind in den letzten Jahren aus Venezuela geflüchtet. Dabei wurden fast eine Million Kinder von ihren Eltern zurückgelassen. Ein Ort, in dem solche Kinder Zuflucht finden, ist das Mädcheninternat «Casa Hogar» in Maracaibo. Hier erhalten sie psychologische Unterstützung, Schulunterricht und erleben unbeschwerte Momente. Doch die Welt, die ausserhalb der Mauern auf sie wartet, ist erbarmungslos. Eine Frau, die lange selbst Teil dieser Welt war, ist Carolina Leal. Einst Anführerin einer Gang, leitet sie heute eine Stiftung, mit der sie gegen das Leid im Viertel ankämpft. Doch auch ihr sind oft die Hände gebunden: Stirbt etwa ein Kind bei der Geburt, weil im Krankenhaus die Mittel fehlen, um einen Kaiserschnitt durchzuführen, bleibt Carolina nichts anderes übrig, als der Mutter des Kindes zu helfen, es zu begraben - in einer Plastiktüte, weil selbst für einen Sarg das Geld fehlt. «Venezuela» ist ein eindrücklicher, beklemmender Film, der grosse Fragen aufwirft: Wie kann das Land den Weg aus der Spirale der Armut und der Gewalt gelingen, wenn die junge Generation, die in den Armenvierteln heranwächst, kein anderes Leben kennt? Erstausstrahlung: 18.01.2026
23:40
Der Campingplatz Schützenweiher am Stadtrand von Winterthur ist jedes Jahr Ziel von immer mehr Menschen ohne festen Wohnsitz - und dies aus einem triftigen Grund: Es ist einer der wenigen Zeltplätze im Grossraum Zürich, der auch im Winter offensteht. Hier hat es Platz für 50 Wohnwagen. Den Winter durch leben durchschnittlich 60 Menschen am Schützenweiher. Die Gründe für diese aussergewöhnliche Winterresidenz sind vielfältig: Scheidung, Kündigung, Krankheit - oft sind es private Schicksalsschläge, die Männer und Frauen mit einem durchaus bürgerlichen Hintergrund auf dem Zeltplatz stranden lassen. Was für viele als Notlösung in einer Ausnahmesituation beginnt, meist in Verbindung mit einer Prise Abenteuerlust, endet oft in einem prekären Dauerzustand. Die Schicksale von Snake, Rita und Markus oder Barny sind eindrücklich und gehen ans Herz. Sie zeigen, wie ein ganz normales Leben manchmal in Schieflage geraten kann und was passiert, wenn ein Unglück dann eine ganze Kettenreaktion auslöst. «Heimat Campingplatz» ist mehr als ein Film über Menschen am Rande der Gesellschaft, es ist auch ein Film über die Bedeutung von Familie, Freundschaft, Nächstenliebe in Krisenzeiten und kleinen Freuden eines bescheidenen Alltags.
00:45
Ein wohlhabendes Ehepaar - Lidia (Jeanne Moreau) und ihr Mann, ein Schriftsteller namens Giovanni (Marcello Mastroianni) - driftet auf einer nächtlichen Tour durch seine Heimatstadt Mailand. Gerade haben die beiden das Krankenhaus, wo sie zuvor einige Zeit mit einem todkranken Freund namens Tommaso Garani (Bernhard Wicki) verbracht haben, verlassen. Als die beiden danach zusammen die Stadt durchstreifen, wird die Distanz schmerzlich deutlich, die das Paar voneinander trennt. Obwohl sie sich in ihrem Alltag eigentlich wohlfühlen, scheinen sie sich nicht mehr zu lieben. Ohne besonderes Interesse folgt Giovanni Lidia, als diese darauf besteht, eine Party zu besuchen. Giovanni wird von einigen Partygängern angesprochen, die offensichtlich bloss daran interessiert sind, den Schriftsteller kennenzulernen. Lidia beobachtet die Szene aus der Ferne. Giovanni geniesst die Aufmerksamkeit folgt aber Lidia ungerührt, als sie die überfüllte Veranstaltung verlassen will. Auf ihrem Rückweg geraten sie in eine noch grössere Veranstaltung, die von einem reichen Buchverleger namens Gerardini (Vincenzo Corbella), in seinem extravaganten Anwesen in der Vorstadt ausgerichtet wird. Diesmal gelingt es keinem der beiden, so zu tun, als würden sie sich amüsieren. Erst als Giovanni eine schöne junge Frau namens Valentina (Monica Vitti) kennenlernt, regen sich beim Schriftsteller wieder so etwas wie Gefühle.
02:40
Noch immer verbringen in der Schweiz viele Kinder während der Schulzeit mindestens eine Woche in den Bergen, rund 35 Prozent der Schweizer Bevölkerung fahren regelmässig Ski. Und wenn Ausnahmetalente wie Marco Odermatt oder Lara Gut die Piste runterbrettern, fiebert die Nation mit. Wie wurde Skifahren zum Kulturgut? Und weshalb werden Rennfahrerinnen und Rennfahrer immer schneller: Liegt es am Material oder am Können? Zu Gast sind die Skilegende Bernhard Russi, der auch als Architekt von Rennstrecken die Skiwelt über Jahrzehnte geprägt hat, und die Schriftstellerin Antje Rávik Strubel, die einst Skilehrerin werden wollte und Langlauf als Übung des Denkens versteht. Olivia Röllin fragt, worin der Reiz des Tempos besteht, wie Hightech-Sport zur Idee der unberührten Natur passt und ob Hundertstelsekunden im Abfahrtsrennen punkto Können wirklich einen Unterschied machen.
03:40
In den Rocky Mountains ist es eisig kalt. Pferdetränken und auch Wasserleitungen sind gefroren. Ranch Manager Marc Dunkel ist gefordert. Gleichzeitig will er den Bau der Eventhalle vorantreiben. Mirjam Dunkel trainiert währenddessen ein scheues Problempferd. Wird sie es reiten können? «Man kauft im Leben nur einen Campingplatz!», sagt Thomas Neyerlin. Mit Lebenspartnerin Sibylle Luisi ist er auf der Suche nach dem perfekten Platz. Seit Wochen reisen die beiden durch das Burgund - erfolglos. Werden sie im Val de Loire, der Gegend mit den weltbekannten Schlössern, fündig? In Costa Rica steht für Sohn Nathan ein grosser Schritt bevor: mit Uniform und Rucksack startet er die Vorschule. Die Grundstücksuche der Eltern gestaltet sich schwierig. Sie besichtigen ein Hotel, welches an guter Lage zum Verkauf steht. Doch wird es ihnen gefallen?
04:25
Ob in Wäldern, Wiesen, Feldern oder Gewässern, im Sommer herrscht ein reges Treiben. Der tierische Nachwuchs verlangt die volle Aufmerksamkeit der Eltern und muss behütet, gefüttert und für das Erwachsenenalter fit gemacht werden. Die Jungtiere müssen lernen, in der Natur zu überleben.
04:45
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:55
Pascal Arnold scheitert an den Éclairs, die er nach einem exakt vorgegebenen Rezept herstellen sollte. Für den 20-jährigen Urner heisst das: weiter üben, ausprobieren und dranbleiben - denn bei den EuroSkills in Dänemark will er brillieren. Um den Kopf frei zu kriegen, zieht es ihn in die Berge, dorthin, wo alles begann: zur Windgällenhütte im Maderanertal. Als Kind entdeckte er hier seine Leidenschaft fürs Kochen. Fast hätte er einen anderen Weg eingeschlagen, doch seine Eltern, die die Hütte führen, bestärkten ihn, seinen Traum zu leben. Zusätzlich sucht Pascal Unterstützung bei einem Mentaltrainer. Clara steht vor einer ihrer bisher grössten Herausforderungen: Acht Jahre alt, seit Geburt gehörlos, vertraut sie seit ihrem ersten Lebensjahr auf Cochlea-Implantate. Zum ersten Mal verbringt sie eine ganze Woche ohne ihre Mutter - im «Camp Sportif» für gehörlose Kinder in Fiesch. Nur fünf Minuten von zu Hause entfernt, und doch fühlt es sich für Clara wie eine andere Welt an. Heimweh macht ihr zu schaffen. Für Jasmine, ihre Mutter, ist es nicht minder schwer: loslassen, vertrauen, hoffen, dass Clara durchhält. Für beide ist diese Woche mehr als ein Lager - es ist eine Prüfung. Wird die Familie diese Herausforderung meistern? Jungen Frauen aus den Armenvierteln von Mombasa eine Perspektive geben - das ist Vera Leibundguts Ziel. Gemeinsam mit ihrem Partner Joshua Schmidli hat sie im Rahmen ihres Schweizer Hilfsvereins «Harrison's Primary School» ein Nähatelier direkt neben der Schule aufgebaut. Dort lernen die Frauen, wie man Kleider und Taschen herstellt. Für Vera ist es eine Herzensangelegenheit, Frauen in schwierigen Lebenslagen einen Weg in die Unabhängigkeit zu ermöglichen. Die fertigen Produkte verkauft das Berner Paar später in der Schweiz - und sorgt so dafür, dass Geld zurück in den Verein fliesst. Vera und Joshua sind jeweils während ihrer Ferien zwei bis drei Wochen in Kenia im Einsatz. Zwischendurch legen sie bewusst auch Ruhetage mit ihrem Baby Jaivyn Charo ein. So tanken sie Kraft und geniessen die vertrauten Seiten Kenias.