Jetzt 20:15 22:30
Zeit auswählen
Datum auswählen
Mo Di Mi Do Fr Sa So 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 03 04

TV Programm für SRF1 am 18.09.2026

Jetzt

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Danach

Arena 22:25

Arena: Banken, Boni, Bussen - wie viel Regulierung braucht es?

Diskussion

Es ist ein Sonntag, der die Finanzbranche weltweit in Aufruhr versetzt. Am 19. März 2023 wird klar: Die UBS übernimmt die Credit Suisse. Der historische Untergang der CS veranlasst die Politik zum Handeln. Der Bundesrat schlägt in der Folge diverse Anpassungen in der Too-Big-To-Fail-Regulierung vor. Knackpunkt bildet dabei das Eigenkapital: Der Bundesrat will die systemrelevanten Banken verpflichten, ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Eigenkapital absichern zu müssen. Wohin steuert der Ständerat? Dagegen gibt es Widerstand - nicht nur von der UBS, sondern auch aus dem Parlament. Am Donnerstag hat der Ständerat die Beratungen zur Vorlage aufgenommen - noch hat er keinen Entscheid gefällt. Seine vorberatende Kommission will der UBS entgegenkommen. Statt zu 100 Prozent sollen die ausländischen Beteiligungen lediglich zu 50 Prozent mit hartem Eigenkapital unterlegt werden müssen. Sollen die Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken deutlich verschärft werden? Oder würde darunter die Wettbewerbsfähigkeit der Banken leiden? Ergänzend zu den Verschärfungen beim Eigenkapital plant der Bundesrat weitere Massnahmen im Too-Big-To-Fail-Reglement. So soll etwa die Finanzmarktaufsicht (Finma) Bussen erteilen dürfen, und Boni sollen bei Fehlverhalten von Managern gestrichen, gekürzt oder zurückgefordert werden können. Wie sinnvoll sind die vorgeschlagenen Anpassungen? Braucht die Finma mehr Kompetenzen? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 18. September 2026 in der «Arena»: - Thomas Matter, Vizepräsident SVP; - Ursula Zybach, Nationalrätin SP/BE; - Beat Walti, Nationalrat FDP/ZH; und - Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne/FR. Ausserdem im Studio: - Eveline Kobler, Wirtschaftsredaktorin SRF.

Newsflash SRF 1 23:40

Newsflash SRF 1

Nachrichten

Easy Rider 23:55

Easy Rider

Roadmovie

Nach einem geglückten Drogendeal brechen Wyatt (Peter Fonda), auch Captain America genannt, und sein Freund Billy (Dennis Hopper) auf brandneuen Motorrädern mit hochgeschwungenen Lenkstangen auf, von Los Angeles gen Osten. Beide träumen davon, den Mardi Gras, den Karneval von New Orleans, zu erleben. Unterwegs begegnen sie schroffen Motelbesitzern und freundlichen Farmern und nehmen einen Fremden (Luke Askew) mit, der sie zu seiner kriselnden Kommune führt. In diesem Ambiente fühlen sich Billy und Wyatt nicht lange zu Hause und brechen wieder auf - nachdem sie sich mit den hübschen Mädchen Lisa (Luana Anders) und Sarah (Sabrina Scharf) ein Bad in heissen Quellen gegönnt haben. In einer Kleinstadt in New Mexico geraten die beiden Motorradfahrer in eine Parade und werden unter einem Vorwand eingebuchtet. Im Gefängnis lernen sie den versoffenen Anwalt George (Jack Nicholson) kennen, der sich für Bürgerrechte einsetzt. George büxt mit Billy und Wyatt aus und zieht mit ihnen weiter, denn auch er will nach New Orleans - um ein legendäres Bordell zu besuchen. Doch je tiefer sie in den Süden der USA vordringen, umso mehr Misstrauen und Hass schlägt den drei Freiheitsliebenden entgegen. «Easy Rider» entstand im selben Jahr, in dem das Woodstock Festival stattfand, jenes letzte Aufbäumen der «Love & Peace»-Generation. In Dennis Hoppers Film, der über weite Strecken aus Improvisationen heraus entstand, zeichnet sich bereits deutlich ab, wie die konservativen Kräfte im Lande sich gegen die Ideale der Hippiekultur mit Repression und Gewalt durchsetzen. In Cannes als Bester Regieerstling preisgekrönt, begründete «Easy Rider» den Ruhm von Hopper, Peter Fonda und Jack Nicholson als Hollywoodrebellen; der Soundtrack mit Zeitgeisthymnen wie «Born To Be Wild» und «Don't Bogart Me» wurde zu einem Meilenstein der Rockmusik.