17:00
Die Via Spluga bietet ein einzigartiges Erlebnis, das sowohl Natur- als auch Geschichtsliebhaber fasziniert. Auf 65 Kilometern Gesamtlänge präsentiert sich auf dem Kultur- und Weitwanderweg eine Vielfalt an Kulturgütern von nationaler und internationaler Bedeutung. Vom geheimnisvollen Charme der Viamala-Schlucht bis hin zum majestätischen Splügenpass und der wildromantischen Cardinello-Schlucht - jeder Schritt auf diesem Weg ist ein Schritt durch die Jahrhunderte. Wanderer durchqueren atemberaubende Naturkulissen und folgen den Spuren der alten Handelsroute, die bereits von den Römern und Säumern genutzt wurde. Ein besonderes Highlight entlang der Route ist die Burg Hohen Rätien, ein historisches Kleinod, das vom Besitzer Ruedi Jecklin sorgfältig bewahrt wird und schmunzelnd als ein kleiner Elefant im Garten bezeichnet wird. «Es ist schon speziell. Aber was mache ich mit ihm? Ich muss ihn füttern und unterhalten. Es ist schon ein grosser Elefant im Garten.» Die mittelalterliche Anlage bietet nicht nur einen atemberaubenden Ausblick, sondern ist ein Zeugnis der zweitausendjährigen Alpentransit-Geschichte. Hohen Rätien ist eine ehemalige Säumer-Herberge mit Kirche und Taufkapelle inklusive. Sie wurde von der Antike bis in die Neuzeit genutzt. Unweit der Via Spluga durchquert ein Wanderweg ein Sonderwaldreservat. Darin kümmert sich die Waldpflege in erster Linie um die Bedürfnisse seltener Tierarten. Das Wandergebiet rund um die Via Spluga beherbergt eine der intaktesten Auerhuhn-Populationen. Das Auerwild ist sehr scheu und störungsempfindlich. Wanderer müssen deshalb auf den Wanderwegen bleiben. Die Via Spluga ist ein weissrotweiss markierter Bergwanderweg, auf dem Trittsicherheit und gutes Schuhwerk empfohlen sind. Die 65 Kilometer von der Schweiz bis nach Italien, oder umgekehrt, können in vier Etappen erwandert werden. Die Via Spluga verläuft weitgehend entlang eines historischen Saumpfades, dessen ursprüngliche Bausubstanz zu einem grossen Teil erhalten geblieben oder wieder instand gestellt worden ist. Der Weitwanderweg ist mehr als ein Wanderweg, es ist eine Reise durch die Alpengeschichte. Wanderer erleben auf der historischen Säumerroute die enge Verbindung zwischen Menschen und Natur und erkennen die zeitlose Bedeutung der Alpenregion. Es ist eine Reise, die nicht nur durch eindrucksvolle Landschaften führt, sondern auch in das Herz der Alpengeschichte eintaucht. Ein Film von Norbert Jenal.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Casper Nicca hat diese bunte Welt der Tiere, die unserem Leben den Soundtrack geben, diese geheimnisvolle Welt voller Farben und Töne mit der Kamera beobachtet. Er hat gesehen, dass Vögel und Insekten viele Freunde haben, Freunde, die wissen, wie es um sie steht. So konnte er unter anderen den Schmetterlingsforscher Jürg Schmid bei seiner Suche nach Nachtfaltern begleiten oder Erika Nicca, die Mitarbeiterin der Aussenstelle Chur der Vogelwarte Sempach bei ihrem Einsatz für die Feldlerche. Vor allem aber konnte er beeindruckende Bilder dieser kleinen und feinen Tiere, die mit uns leben, einfangen.
18:50
Das Duo begibt sich auf eine Reise durch Graubünden, wo moderne und traditionelle Baukunst auf mutige Formen und frische Ideen treffen. In dieser Episode besuchen sie ein umstrittenes Low-Tech-Haus in Igis und ein durchgestyltes Refugium in Vignogn.
19:15
In Thailand bevölkern Hunderttausende Strassenhunde die Städte und Dörfer. Ihre unkontrollierte Vermehrung stellt sowohl die Bevölkerung wie auch die Hundepopulation vor Probleme. Tierschutzorganisationen möchten den Bestand auf ein gesundes Niveau bringen. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Dr. Moritz Neiss (Patrick Kalupa) eckt im Dorf mit seiner egozentrischen Art an, weiss aber medizinisch zu überzeugen. Er denkt ernsthaft darüber nach, die leerstehende Landarztpraxis zu übernehmen. Doch dann taucht Dr. Florian Schmidtke (Maximilian Grill) bei ihm in der Praxis auf, sein alter Kontrahent aus Studientagen, und teilt Neiss mit, dass er ihn in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung nicht als Hausarzt zulassen werde. Neiss fehlten als Chirurg die nötigen fachlichen Voraussetzungen. Zudem will Schmidtke Neiss schlicht nicht in seiner Nähe haben. Die Spezialklinik aus Sydney meldet sich erneut bei Neiss und bietet ihm die Möglichkeit, wegen seiner beschädigten Hand zur Untersuchung zu kommen. Sollte seine Hand heilbar sein, dann könnte er in sein altes Leben als Chirurg zurückkehren. Seine Tochter Lea (Maj Bochardt), die das Telefonat mithört, ist sauer. Die Aussicht, dass Neiss sie schon wieder verlassen könnte, macht ihr mehr zu schaffen, als sie sich eingestehen will. Neiss ist unsicher, was er tun soll, und weiss sich selbst nicht zu helfen, doch bekommt er emotionale Unterstützung von Charlie (Josefine Preuss), der Stiefmutter seiner Tochter und gleichzeitig seine Sprechstundenhilfe, und von der charmanten Hotelbesitzerin Janne (Brigitte Zeh), in deren Hotel er ein Zuhause gefunden hat.
21:45
Mit einem nordischen Vor- und einem slawischen Nachnamen wurde Sven der Bruch mit dem Erwarteten praktisch in die Wiege gelegt und zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Dass solche Brüche nicht nur spannend, sondern auch witzig sein können, beweist er in seinem zweiten Soloprogramm «Stilbruch». In diesem Mix aus Comedy und Musik werden Alltagsprobleme analysiert, Klischees überprüft und sogar die Schweizer Volksseele etwas ergründet. Durch seine schlagfertige und stets wohlwollende Art holt Sven auch das Publikum ins Boot, sodass alle am Ende in Feierlaune sind.
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Die Wiener Philharmoniker laden alljährlich zu einem Open-Air-Konzert der Extraklasse ein. In diesem Jahr steht Lorenzo Viotti zum ersten Mal am Dirigentenpult. Der junge Schweizer wird in der Saison 2026/27 Chefdirigent des Tokyo Symphony Orchestra. Der walisische Bassbariton Bryn Terfel gibt ebenfalls sein Début im nächtlichen Schlosspark. Er präsentiert einen launigen Querschnitt von Opern- über Operetten- bis zu Musicalmelodien. Und natürlich erklingt traditionell am Ende des Konzertabends der Walzer «Wiener Blut» von Johann Strauss, Sohn.