15:05
Über 291 Brücken und durch 91 Tunnel schlängelt sich der legendäre Glacier-Express auf seiner achtstündigen Fahrt von Zermatt bis in das mondäne St. Moritz. Auf seiner Strecke durchfährt der Zug die atemberaubenden Landschaften der Kantone Wallis, Uri und Graubünden. Im Walliser Bergdorf Zermatt unterhalb des Matterhorns beginnt die Reise mit dem Glacier- Express. Seit einem Jahr bietet der Zug seinen Passagieren eine neue Luxus-Klasse, genannt «Excellence». Kim Varela Maneta ist Portugiese und kümmert sich als Concierge um das Wohlbefinden seiner Gäste. In der Küche zaubert sein Kollege und Koch Kaila auf nur wenigen Quadratmetern Essen für die hungrigen Touristinnen und Touristen. Durch das Mattertal fährt der Zug vorbei an Visp und Brig. Danach geht es weiter durch das Goms und den Furkatunnel bis in den Kanton Uri. Bei einem kurzen Abstecher zur historischen Furkabahn lernen wir Michaela Rapp kennen. Die junge Deutsche hat ihre Leidenschaft für Eisenbahnen zum Beruf gemacht und arbeitet in Chur für die Rhätische Bahn. Nachdem der Glacier-Express das Urserental und Andermatt hinter sich gelassen hat, geht es über den Oberalppass nach Graubünden. Zwischen Disentis und Chur passiert der Zug schliesslich die spektakuläre Rheinschlucht. Hier lebt der Bahn-Fotograf Tibert Keller in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und zeigt, wie er seine spektakulären Fotos macht. Nachdem der Zug das weltberühmte Landwasser-Viadukt zwischen Chur und Filisur überquert hat, treffen wir in Samedan Armin Brügger und seine Kollegen vom «Club 1899». Mit viel Liebe und Leidenschaft restaurieren die Herren historische Lokomotiven und Eisenbahnen. Wenig später endet die Fahrt des Glacier-Express am Bahnhof in St. Moritz.
16:05
Balz Caduff (Zarli Carigiet), verheiratet mit Vreni (Valerie Steinmann), ist ein Kleinbauer aus dem Bündnerland, der in die Stadt abgewandert ist. Hier hat er es zu sechs Kindern, aber auf keinen grünen Zweig gebracht. Er haust in einer Notbaracke und ist bei manchen Nachbarn unbeliebt, weil er seinen Ärger gerne im Alkohol ertränkt. Dazu ist er ein Polterer, der mit roher Faust das Glück nicht immer im Haus halten kann. Wie die Fee aus dem Märchen erscheint eines Tages der Hausbesitzer Frehner (Willi Fueter) bei den Caduffs und offeriert ihnen für 100 Franken eine Traumwohnung samt Mansarde am Zürichberg. Der unsoziale Haken an der edlen Tat: Die lärmigen Caduffs sollen Herrn Eidenbenz (Heinrich Gretler) und seine Frau (Walburga Gmür), ein sehr anspruchsvolles Mieterpaar, so sehr ärgern, dass sie freiwillig wegziehen. Was allerdings als Knalleffekt geplant war, wird zum Rohrkrepierer: Die Caduffs entwickeln sich umgehend zu Mustermietern und sind bald im nachbarlichen Umfeld so gut aufgehoben, dass sie sogar kleinere, aber durchaus lautstarke Krisen unbeschadet überstehen. Die Idee zu «Es Dach überem Chopf» hatte der Schauspieler und legendäre Sportreporter Jean-Pierre Gerwig, angeregt durch Akten des Wohnungsamtes. Zusammen mit Kurt Früh schuf er aus der in den Grundlagen wahren Geschichte erst fünf halbstündige Radiofolgen, die mit grosser Beachtung ausgestrahlt wurden. Der Film, der darauf entstand, hatte gleich drei renommierte Produzenten (Max Dora, Kurt Früh und Lazar Wechsler), dafür ein minimales Budget und schwierigste Produktionsbedingungen. Gedreht wurde bei eisiger Kälte in einem Schopf bei Oerlikon. Die Hauptrolle des kleinen Bündner Bauern, der aus Not in die Stadt gerät und hier beinahe unter die Räder kommt, hatte Kurt Früh dem Charakterdarsteller Zarli Carigiet auf den Leib geschrieben. Neben Carigiet war auch Heinrich Gretler mit von der Partie. An der Seite der beiden beliebten Volksschauspieler spielte aber auch der 2019 verstorbene Bruno Ganz eine seiner frühen Filmrollen. Der Arbeitersohn aus Zürich Seebach war nach Auftritten in «Der Mann mit der schwarzen Melone» und «Chikita» auf den jugendlichen Lover abonniert, verliess dann aber kurz darauf die Schweiz, um in Westdeutschland eine Bühnenkarriere zu starten, die ihn zu einem der gefragtesten Theaterschauspieler im deutschsprachigen Raum machte.
17:50
Pingu kauft sich einen Fischriegel und wirft, wie alle seine Kameraden, das Papier einfach auf den Boden. Schliesslich liegen überall die Verpackungen herum und es passieren viele Unfälle. Da ergreift Pingu die Initiative für ein Massenaufräumen.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Franz aus Auw im Kanton Aargau steigt in seiner Freizeit gerne aufs E-Bike. Beim Velofahren kann der 58-jährige Postangestellte entspannen und seinen Kopf lüften. Seine Gäste will Franz mit einem Wasserbüffel-Ragout überzeugen. Dazu serviert er Gemüse und Kartoffelknödel.
18:25
Die Brüder Andrea und Salvatore Manno produzieren in Westsizilien aromatisches Olivenöl. Jedes Jahr degustieren sie den neuen Jahrgang und versuchen, den Geschmack in Worte zu fassen. In der sizilianischen Küche verwendet man das Öl für typische Gerichte wie Caponata, Arancini und Cassata al Forno.
18:55
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Der «Donnschtig-Jass» geht zum 43. Mal auf Sommertour: Während sieben Wochen sind Gastgeber Rainer Maria Salzgeber, Comedian Stefan Büsser und Schiedsrichterin Sonia Kälin für den «Donnschtig-Jass» in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Das Publikum erwartet beste Unterhaltung - mit Jasswettkämpfen, musikalischen Highlights und prominenten Persönlichkeiten. Die vierte Sendung des Sommers findet live in Gais AR statt. Zu Gast ist unter anderen der Leichtathletik-Weltmeister und Weltrekordhalter Simon Ehammer. Trauffer, Schlagersängerin Linda Fäh mit Jodler Bernhard Betschart und DJ Tanja La Croix zusammen mit den Sängerfreunden sorgen für musikalische Unterhaltung. Im Kanton Appenzell Ausserrhoden jassen die beiden Gemeinden Lenk und St. Stephan BE um das Gastgeberrecht der nächsten Livesendung. Welche von ihnen gewinnt, entscheiden die besten Jasserinnen und Jasser der ausgewählten Gemeinden in fünf Jassrunden. Weiter führt die Jassreise in die Kantone Bern, Thurgau und Nidwalden oder Uri. Woche für Woche spielen jeweils zwei Gemeinden aus einem Kanton um den Austragungsort der nächsten Sendung. Alle Ortschaften werden in den Sendungen in einem Ortsportrait näher vorgestellt. Im Publikumswettbewerb treten Simon Ehammer und Stefan Büsser im modernen «Donnschtig-Jass 7-Krampf» gegeneinander an. Weltrekordhalter Ehammer und Comedian Büsser messen sich in sieben verschiedenen Disziplinen. Gefragt sind Geschick, Geduld und starke Nerven. Stefan Büsser wirft zudem in jeder Sendung einen speziellen Blick hinter die Kulissen der Produktion und des Festanlasses. Und Schiedsrichterin Sonia Kälin, ehemalige Schwingerkönigin, ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln am Jasstisch. Moderator Rainer Maria Salzgeber fährt auch dieses Jahr jeweils am Freitag nach der Livesendung mit seinem Rennrad zum nächsten Austragungsort und legt so diesen Sommer insgesamt 1000 Kilometer und 18'000 Höhenmeter zurück.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:00
Forscher und Farmer suchen weltweit nach Lösungen - in Archiven, Laboren, auf Plantagen und in Wäldern. Der Kaffeebauer Felipe Croce baut seine Farm zu einem klimaresilienten Agroforstsystem um, damit seine Pflanzen dem kommenden El Niño trotzen können. «Wir sind vielleicht die letzte Generation, die Kaffee trinkt», fürchtet er. In den Königlichen Botanischen Gärten in London durchforstet der britische Forscher Dr. Aaron Davis die Archive nach vergessenen, robusteren Kaffeearten. Und in Uganda macht seine Kollegin Dr. Catherine Kiwuka eine überraschende Entdeckung, die Hoffnung gibt. Noch radikaler geht das Schweizer Start-up Food Brewer vor: Es lässt Kaffeezellkulturen im Stahltank wachsen. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften versucht es, dem Geschmack der Bohne nahezukommen. Ein Film von Daniel Etter
23:50