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Ein Temperaturrekord jagt den nächsten. Auch in Europa werden Hitzewellen immer häufiger, länger und heisser. Vor allem in Städten sind Hitzewellen besonders intensiv und werden oft zu sogenannten Wärmeinseln. Ein Temperaturunterschied von bis zu 10 Grad Celsius zwischen Grossstädten und ihrem Umland ist nicht abwegig. In Paris beispielsweise ist die Gefahr, bei einer Hitzewelle zu sterben, so gross wie in keiner anderen europäischen Stadt. Zukünftige Temperaturen von über 50 Grad Celsius sind in der Metropole durchaus denkbar. Doch auch auf dem Land stellen Hitzewellen uns vor enorme Herausforderungen und selbst im Mittelmeer steigen die Temperaturen bedrohlich an. Zwar kann der menschliche Körper auf eine Reihe von Abkühlungsmechanismen zurückgreifen, jedoch stossen diese schneller an ihre Grenzen als bisher vermutet. Wie können wir uns also in Zukunft angesichts stetig steigender Temperaturen vor der Hitze schützen? Und welche Anpassungsstrategien stehen zur Verfügung? Der Film reist an verschiedene westeuropäische Hotspots und zeigt, wie die Hitzewellen unser Leben verändern. Zudem stellen Wissenschaftlerinnen und Experten aus aller Welt mögliche Adaptionsstrategien vor und untersuchen, wie sich Städte, Landwirtschaft und Gesundheitssysteme auf zukünftige Hitzewellen vorbereiten können.
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Die Zwillinge Julian und Marius Moser sind auf einen Rollstuhl und Assistenzpersonen angewiesen. 2016 entstand ein erster Dokumentarfilm, der die Anforderungen im Schulalltag beleuchtete. Nun sind sie 17-jährig und wollen wie alle Jugendlichen selbstständig werden. Welche Berufschancen sehen sie für sich angesichts ihrer Behinderung? Wie wollen sie wohnen? Werden sie ein selbstbestimmtes Leben führen können? Der Film thematisiert den Kampf um Gleichstellung und Inklusion von Menschen mit einer Beeinträchtigung. Die Gegenüberstellung von Cornelia Nater, die über eine reiche Lebenserfahrung verfügt, mit den Zwillingen Julian und Marius Moser, die am Anfang ihres Erwachsenenlebens stehen, ist aufschlussreich und berührend.