11:30
Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
12:25
Zum letzten Mal gibt es heute ein Menu mit dem meistgefangenen Fisch der Schweiz: «Egli». Emine aus Horn TG kann sich beim Sport, ob Yoga oder Boxen, stärken und auspowern. Die 47-Jährige will ihren Gästen ein leichtes Menu servieren und bereitet den Egli darum als Tartar mit Dip und Gemüse zu.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Simon Lossau lebt als Deichschäfer in Nordfriesland. Seine Schafe sind wichtig für den Küstenschutz, weil sie das Gras kurzhalten und mit ihren Hufen den Boden verdichten. Simons Frau Anna ist leidenschaftliche Köchin. Sie zeigt ihre besten Lammrezepte und die dazu passenden Beilagen.
13:40
Nik Hartmann startet seine Reise am Goldseeli bei Lauerz. Dort trifft er die wohl bekannteste Katze des Kantons Schwyz: Der freche Vierbeiner begleitet wildfremde Passanten kilometerlang. Doch schon kurz vor dem Lauerzersee ist Nik wieder alleine unterwegs. Im Kantonshauptort Schwyz erhält er Einlass in eines der rund zwanzig Herrenhäuser, die das Ortsbild prägen, grösstenteils aber für die Bevölkerung nicht zugänglich sind. Der junge Betriebswirtschafter Thomas Weber hat das Haus Immenfeld geerbt, seinen Job an den Nagel gehängt und restauriert den verstaubten Prachtsbau in Eigenregie. Auf dem Weg zum Start der Mythentrilogie trifft Nik Hartmann ausserdem eine dreifache Europameisterin, die trotz ihres eindrücklichen Palmarès keinen grossen Ruhm geniesst - die Handmäherin Margrit Föhn. Haggenspitz, Kleiner Mythen, Grosser Mythen: Die Durchschreitung dieser drei Gipfel wird seit ein paar Jahren als Mythentrilogie bezeichnet. Nik Hartmann hat sich zum Ziel gesetzt, diese Tour zu meistern - obschon für seinen Besuch Dauerregen angesagt ist. Die Wolken kommen und gehen. Anspruchsvolle Kletterpartien werden zwar mit gewaltigen Aussichten belohnt, heftige Regengüsse machen Nik und seinem Begleiter, dem heimischen Bergführer Adrian Schuler, das Vorwärtskommen jedoch nicht einfach.
14:30
Nik startet seine Reise in Folge «SRF bi de Lüt - Wunderland» per Moutainbike. Doch der Freeride Trail Sunnbüel hat so seine Tücken: Die offizielle Eröffnung steht zwar kurz bevor, der Trail muss aber erst noch aus seinem Winterschlaf geweckt werden. Zu Fuss geht es weiter durch das Dorf Kandersteg. Bei der Oeschinensee-Gondelbahn trifft Nik Fritz Loretan. Er war rund 40 Jahre lang Hüttenwart auf der Fründenhütte und Bergführer. Mit ihm wagt Nik die Umrundung des Oeschinensees, der «Fründschnuer» entlang - definitiv nichts für Personen mit Höhenangst. Am zweiten Tag verlässt Nik Kandersteg in Richtung Gasterntal. Ein wild-romantischer Flecken inmitten purer Natur. Die Chance, den grössten Vogel der Schweiz am Himmel zu sehen, stehen gar nicht so schlecht. Und tatsächlich: Nik hat Glück und erblickt den Bartgeier. Das Gasterntal ist nur noch im Sommer bewohnt und ein wahres Wanderparadies. Im hinteren Teil des Tals wird ein Schatz gehütet; die Gasternbibel. Sie wird traditionsgemäss beim ältesten Gasterer verwahrt, dem Wirt des Steinbocks. Der Kander entlang marschiert Nik weiter talauswärts. Im altehrwürdigen Hotel Waldhaus gibt es Raclette am Feuer und eine Übernachtung wie vor 100 Jahren. Ohne Strom, versteht sich. Am letzten Tag von Niks Reise lockt ein Abenteuer der besonderen Art: die Geltenbachhöhle. Mitten in einer riesigen Felswand befindet sich der Einstieg in eine andere Welt. Dabei ist der Weg das Ziel. Die Zeit läuft nämlich gegen Nik: Das Wasser in der Höhle steigt von Tag zu Tag, und plötzlich wird aus dem Höhleneingang ein Wasserfall-Ausgang. In der Höhle wartet auf Nik die wohl grösste Herausforderung seiner Filmkarriere - Höhlentauchen.
15:25
Ob in Wäldern, Wiesen, Feldern oder Feuchtgebieten - es ist die Zeit der Herausforderungen, Veränderungen und Gefahren. Ein Spannungsfeld, das in kaum einer anderen Jahreszeit so deutlich zu beobachten ist. Wie bereiten sich die Tiere auf den kommenden Winter vor? Welche Anpassungen muss die Pflanzenwelt jetzt vornehmen?
15:50
Martin Grubers Patient Anton Grainer ist ein Misanthrop. Als seine Haushälterin Branka Neumann mit dem Moped stürzt, nachdem er ihr gekündigt hat, muss er seinen Widerstand aufgeben.
16:40
Auf das Drängen seines Arztes Martin Gruber hin kümmert sich der eigenbrötlerische Anton Grainer um Emmi Neumann, deren Mutter Branka einen Unfall hatte. Die ist jedoch mehr als skeptisch.
17:30
Claude macht Giggeli und Poppy mit seinen Riesensprüngen die Pfützen kaputt, bis sie eine bauen, die für alle Platz hat - und dabei etwas Seemannsgarn spinnen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Am ersten Tag der «Pak Choi»-Woche lädt Delia aus Büron LU zu sich ein. Die 33-Jährige hat dominikanische Wurzeln und kocht am liebsten das dominikanische Nationalgericht. Heute gibt es Pouletschenkel an einer Kokos-Limetten-Sauce, dazu den mottogebenden Pack Choi.
18:25
Gian Luca Guidi und Andrea Elmi leben auf einem alten Bauernhof im Bergdorf Bosa di Careggine in der toskanischen Garfagnana. Dort sammeln sie im Sommer die herrlichsten Kräuter und zaubern daraus leckere Gerichte. Den Wein zum Essen, einen Pinot nero oder einen Riesling, produzieren sie selbst.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die 60-jährige ehemalige Primarlehrerin hat 4875 Franken auf dem Konto und nur noch zwei Gegnerinnen in der Wand. Um diese zu besiegen, bleibt ihr noch ein Joker.
21:10
Lithium als Demenz-Prophylaxe? Eine neue Studie deutet darauf hin, dass Lithium bei Alzheimer eine schützende Rolle spielen könnte. Anton Gietl, Leiter des Zentrums für Alterspsychiatrische Versorgung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich, ordnet ein, wie aussagekräftig die Resultate sind und ob Menschen mit erhöhtem Alzheimer-Risiko bereits heute von einer vorsorglichen Einnahme profitieren könnten. Mehr Lithium, weniger Suizide? Frühere Studien deuteten darauf hin, dass Regionen mit höheren Lithiumkonzentrationen im Trinkwasser tiefere Suizidraten aufweisen. Daraus entstanden Forderungen, dem Trinkwasser zur Suizidprävention gezielt Lithium beizumischen. Lässt sich dieser Ansatz wissenschaftlich stützen? Eine aktuelle Schweizer Studie hat den Zusammenhang untersucht. Tägliches Lithium für einen positiveren Alltag? In den USA sind Nahrungsergänzungsmittel frei erhältlich, die mit besserem Wohlbefinden und psychischer Gesundheit werben. Ob die Minidosen Lithium die Stimmung tatsächlich verbessern und welche langfristigen Auswirkungen die dauerhafte Einnahme hat, ist umstritten. Professor Gregor Hasler von der Universität Fribourg ordnet ein. Hochdosiertes Lithium: Wirksam mit Nebenwirkungen Seit Jahrzehnten wird das Medikament zur Behandlung bipolarer Störungen und therapieresistenter Depressionen eingesetzt. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören Nieren- und Schilddrüsenprobleme, Zittern, Gewichtszunahme und in seltenen Fällen schwere Vergiftungen. Zwei Patientinnen schildern «Puls», wie hochdosiertes Lithium ihr Leben verändert hat - im Guten wie im Schlechten. «Puls»-Chat - Fragen und Antworten zum Thema «Lithium» Nehmen Sie bereits Lithium als Nahrungsergänzungsmittel ein und fragen sich, ob das gesundheitliche Risiken birgt? Oder ist ein Elternteil von Demenz betroffen und Sie möchten wissen, ob Lithium als vorbeugende Massnahme sinnvoll sein könnte? Welchen Versprechungen darf man Glauben schenken, und wo ist die Faktenlage dünn? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Der Schuldenberg der USA ist auf über 40 Billionen Dollar gewachsen, so hoch wie nie zuvor. Allein die Zinszahlungen verschlingen über eine Billion Dollar pro Jahr und damit mehr als das US-Verteidigungsbudget. Weltweit steigen die Schuldenberge immer höher und haben zuletzt ein Niveau von über 350 Billionen Dollar erreicht. Wie gefährlich ist diese Entwicklung? Droht sogar eine nächste Finanzkrise? Und was bedeutet das für die Schweiz? Caroline Hilb, Leiterin Investment und Vorsorge Center bei Raiffeisen, und Daniel Kalt, Chefökonom Schweiz bei UBS, nehmen Stellung im «Eco Talk» bei Andi Lüscher.
23:05
Küsnacht ZH, 16. April 2014: Eine gehbehinderte Frau stürzt in die Badewanne und ertrinkt. So gibt es ihr Exmann zu Protokoll - ein tragischer Unfall. Erst als der Mann bei der Versicherung 500'000 Franken für sich und den hinterbliebenen Sohn einkassieren will und vehement auftritt, wird eine Sachbearbeiterin stutzig. Weitere Ermittlungen ergeben, es war Mord. Und nicht nur das. Der mutmassliche Täter hat seine Frau schon einmal versucht zu töten, in den Ferien auf Mallorca. Sie überlebt schwerverletzt. Beim Prozess kommt das erste Mal in der Schweiz eine neue Technik zum Einsatz: Der Tatort in Mallorca wird als «Virtual Reality» nachgebaut, wodurch das Gericht den Tathergang nachvollziehen kann und sieht: Auch diese Tat war kein Unfall. «True Crime Schweiz» zum?«Badewannenmord»?mit Elisabeth Hausmann, freie Gerichtsreporterin der Nachrichtenagentur SDA.
23:40
23:50
Die 60-jährige ehemalige Primarlehrerin hat 4875 Franken auf dem Konto und nur noch zwei Gegnerinnen in der Wand. Um diese zu besiegen, bleibt ihr noch ein Joker.