13:05
Weltweit gilt er als angesehener Bonsai-Experte. Auch als Gartengestalter hat sich der gelernte Bäcker/Konditor einen Namen gemacht. In Pius Notters privatem Garten stehen seine liebsten Bonsai-Bäume in einer japanisch gestalteten Anlage. Notters Pflanzenliebe geht aber viel weiter. Ebenso begeistern ihn etwa Gebirgspflanzen, für die er einen Alpengarten geschaffen hat.
13:35
In der zweiten Folge von «Fitze übernimmt» springt er für Landfrau Erna Köfer aus Schlatt im Appenzellerland ein und übernimmt ihren Hof. Er kümmert sich um ihre Schweine, macht den Haushalt und vor allem: Er kocht ein Landfrauenessen. Und dabei ist ihm keine Hürde zu hoch. Jan Fitze zaubert ein experimentelles Menü, während lauter kritische Landfrauen an seinem Tisch Platz nehmen. Sie sind anspruchsvoll, weil sie alle selbst beim Erfolgsformat «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche» einst brilliert haben.
14:25
Am meisten Bauchweh bereitet Jan Fitze die Rolle als Familienvater. In der dritten Folge taucht er für vier Tage ein in die Familie von Raphael und Ciccio Ravi-Pinto. Das verheiratete Paar lebt in Bern und hat drei Kinder von Leihmüttern. Kochen, einkaufen, waschen, putzen, spielen und wickeln: Die Aufgaben sind vielfältig und fordern den kinderlosen Jan Fitze. Die beiden Väter überlassen ihm die Kinder und geniessen ein Wochenende nur für sich. Jan Fitze kommt gehörig ins Schwitzen und ist einmal mehr froh, hat er seine Crew mit dabei.
15:15
Stadtpräsident Wehrli bietet Verena seine Unterstützung für ihren «Gleichstellungsantrag zwischen Mann und Frau im Stadthaus» an - natürlich nicht ohne Gegenleistung. Seine ultimative Forderung: Verena soll einfach einen Abend lang sehr nett zu ihm sein und dazu am besten ein Kleid mit tiefem Décolleté tragen. Verena ist ausser sich über diese Frechheit. Und doch lässt sie der Gedanke nicht los, auf diese Weise ganz schnell einen wichtigen Schritt in ihrer politischen Karriere weiter zu kommen. Verena hofft auf einen Ratschlag von Chick in der allgemeinen Frage, ob eine Frau mit jedem Mann ins Bett steigen soll, wenn für sie dabei etwas Wichtiges herausspringt. Doch Chick meint, Verena mache nur einen blöden Witz und nimmt sie überhaupt nicht ernst. Auch von Adrian erhält Verena keinen brauchbaren Ratschlag in dieser Frage, aber auch deshalb nicht, weil er gar nicht weiss, um was es geht. Verena macht nur Andeutungen, denn es ist ihr zu peinlich, die ganze Geschichte von Wehrlis Antrag zu erzählen.
15:50
Penelope (Vanessa Redgrave) trifft sich mit ihrem Sohn Noel (Charles Edwards) zum Mittagessen. Wieder versucht er, sie zum Verkauf der Bilder ihres Vaters, des berühmten Malers Lawrence Sterne (Maximilian Schell), zu bewegen. Seine Geldgier erinnert Penelope schmerzhaft daran, dass sie diese Bilder schon vor ihrem Ehemann Ambrose (Toby Fisher) verstecken musste. Die Ehe mit dem Vater ihrer Kinder stand unter keinem guten Stern. Der fesche Offizier Ambrose entpuppte sich nach Kriegsende als jähzorniger Alkoholiker und erfolgloses Muttersöhnchen. Nach der Trennung musste Penelope ihre drei Kinder allein grossziehen. Jetzt erlebt sie in der Beziehung mit Noel und ihrer Erstgeborenen Nancy (Victoria Hamilton) eine ähnliche Enttäuschung. Zum Glück hat sie in der jungen Antonia (Stefanie Stumph) eine liebevolle Ersatztochter gefunden. Auch Danus (Lucas Gregorowicz), ihr neuer Gärtner, weckt in ihr mütterliche Gefühle. Als es zwischen Danus und Antonia funkt, fühlt Penelope sich durch das junge Paar an die glücklichsten Tage ihres Lebens erinnert. Es war 1945, und sie war mit ihrer kleinen Tochter bei ihrem Vater in Cornwall. Hier begegnete sie ihrer grossen Liebe Richard (Alastair Mackenzie). Rosamunde Pilchers berühmtester und wohl auch bester Roman «Die Muschelsucher» erzählt die Lebensgeschichte einer Frau, deren Schicksal eng mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpft ist. Dank Vanessa Redgrave in der Hauptrolle wird die englisch-deutsche Koproduktion «The Shell Seekers» zu einem echten Höhepunkt in der Rosamunde-Pilcher-Collection. Die am 30. Januar 1937 geborene Schauspielerin, die insgesamt sechs Mal für den Oscar nominiert war - zuletzt 1993 für «Howards End» - gewann die begehrte Auszeichnung 1978 für «Julia».
17:25
Mr. Peek lernt durch Jimmy, dass man Dinge wie ein kaputtes Aquarium nicht aufschieben sollte, weil das ein Chaos produziert. Das grosse Problem lösen, löst auch die kleinen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Zur Wochenmitte kocht Elvira aus Kaisten AG. Die 62-Jährige arbeitet als Tiefbauzeichnerin und macht regelmässig Ferien mit ihrem Wohnwagen. Die «Chifu», wie die gebürtige Bernerin sagt, kombiniert sie mit Fisch und bereitet ein Pesto aus den Zuckerschoten zu. Wie das wohl ankommt?
18:25
Dazwischen stehen Edelrosen und Rosenbäumchen. Den grossen Garten pflegt Ruth zusammen mit ihrem Mann Theo. Für die über 80-jährigen Gallis wird es aber immer schwieriger, die Gartenarbeiten alleine zu bewältigen. Sie überlegen deshalb, wie sie kürzertreten könnten. Seit Kurzem hat die jüngste Tochter Claudia ihre Begeisterung für die Pflanzen und die Blütenpracht weiterentwickelt.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die internationalen Konflikte verschärfen die Bedrohungslage in Europa und in der Schweiz. Die Sicherheitslage der Schweiz hat sich gemäss dem Nachrichtendienst des Bundes in den letzten zwölf Monaten erheblich verschlechtert - etwa durch Cyberangriffe, Spionage und Desinformation. Sorgen machen dem Bundesrat mögliche Drohnenangriffe auf kritische Infrastrukturen. Verteidigungsminister Martin Pfister ist unter Druck. Die Schweizer Armee gilt als schlecht ausgerüstet gegen moderne Bedrohungen aus der Luft. Bundesrat und Parlament wollen aufrüsten. Doch die Finanzierung ist ungelöst. Alle mögen den Verteidigungsminister - kaum jemand will ihm aber Geld für seine Rüstungspläne geben. Martin Pfister ist gefordert. Wie will er die Schweiz schützen?? Gion-Duri Vincenz hat Bundesrat Pfister eine Woche lang bei seinem Aufrüstungskampf begleitet - quer durch die Schweiz und bis nach Berlin.
21:05
Der 15-jährige Gian wollte irgendwann nicht mehr in die Schule. Er litt unter Bauchschmerzen, konnte nachts kaum schlafen und fühlte sich im Unterricht überfordert. «Er war ein Häufchen Elend», sagt seine Mutter. In der Volksschule erhielt er aus ihrer Sicht zu wenig Unterstützung für seine Lernschwäche. Der Druck belastete die ganze Familie. Schliesslich bezog sie ein Vorerbe, um ihm eine Privatschule zu finanzieren - eine Schule ohne Noten und Leistungsdruck. Pan ist Vater von drei Kindern und unterrichtete früher an der Volksschule. Er fand das Arbeiten im Klassenzimmer unzumutbar und wollte auch seinen drei Kindern eine andere Lernumgebung ermöglichen. Bei Wind und Wetter lernen die Kinder draussen, frei nach ihren Interessen. In der Schweiz besuchen rund 5 Prozent der schulpflichtigen Kinder eine Privatschule. Das Interesse an Alternativen steigt - in den letzten 10 Jahren hat die Anzahl der Privatschulen um die Hälfte zugenommen. Die Kosten für Privatschulen in der Schweiz variieren sehr stark je nach Schule, Region und Angebot. Die in der Reportage gezeigten Schulen kosten die Eltern zwischen 1150 bis 2180 Franken pro Kind und Monat.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Bauboom und massenhafter Abriss führen in der Schweiz zu Verlusten von Denkmälern. Die Denkmalpflege prüft den Schutz von Gebäuden, hat viele Regeln, aber nur wenig Geld zur Hand. Das ärgert auch den Schweizer Heimatschutz, der sich für den Erhalt von Ortsbildern und Baukultur einsetzt. Hausbesitzer und Architekten wollen Denkmäler hingegen mit Leben füllen. Zwischen Schützen und Nutzen stellt sich die Frage: Wofür braucht es unsere Denkmäler? Und an wen erinnern sie eigentlich?
23:00
«Wo bin ich denn hier gelandet?!» Die Frage des jungen Ali (Samson Selim) ist berechtigt, der bei seinem älteren Geliebten Toni (Vladimir Tintor) übernachtet hat, denn in dessen Haus im mazedonischen Skopje fliegen die Fetzen. Dort wohnen auch die Pflegerin Dita (Anamaria Marinca) mit ihrer Roma-Freundin, deren zwei Töchter sowie eine wechselnde Anzahl von Teenagern mit LGBTQ-Liebesleben, und der Umgangston ist rau und unverblümt. Das fragile Gleichgewicht in der Wohngemeinschaft kippt, als bei Ditas Partnerin eine lebensbedrohliche Krankheit diagnostiziert wird. Um die Patchwork-Familie rechtlich abzusichern und das Sorgerecht für zwei Kinder zu erhalten, müssen Dita und Toni sich als Paar ausgeben. Darauf haben die lesbische Frau und der schwule Mann ebenso wenig Lust wie auf die Elternrolle, und das ältere der beiden Mädchen stellt sich vollends quer. Die Familie wider Willen droht zu zerbrechen, als Schutz und Sicherheit plötzlich zur Frage des Überlebens werden. Der Filmemacher Goran Stolevski wurde 1985 in Nordmazedonien geboren und wanderte als Teenager nach Australien aus. Nachdem er bereits für sein Kinodebüt «You Won't Be Alone» für die Hauptrolle Noomi Rapace («The Girl with the Dragon Tattoo») gewinnen konnte, drehte er mit «Of an Age» eine schwule Romanze unter australischen Exil-Serben. Für «Housekeeping for Beginners» kehrte er in seine Heimat zurück und drehte ein zeitgemässes Familiendrama um eine LGBTQ-Schicksalsgemeinschaft, das laut, frisch und lebendig wirkt, dabei Sozialromantik und Mainstreamkitsch aussen vor lässt. Das Aufwachsen ohne Eltern, gleichgeschlechtliche Liebe, Generationenknatsch, Gegensätze zwischen armen und reichen Regionen - alles hat in diesem reichhaltigen Film Platz. Mittendrin und ausdrucksstark ohne schauspielerische Kraftmeierei Anamaria Marinca, die Hauptdarstellerin aus «4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage» (und Nebendarstellerin aus seinem Kinodebüt). Ob Anamaria Marinca auch in Goran Stolevskis nächstem Projekt vor der Kamera stehen wird, ist ungewiss. Offiziell gecastet wurde für «True-ish» bislang erst der für «Sing Sing» oscarnominierte Colman Domingo. Auf diesen und weitere Filme dieses talentierten Erzählers aus Nordmazedonien gespannt sein darf man jedoch so oder so.