15:05
Sobald die Sonne die Eisfelder erwärmt, wagen sich die Murmeltiere im Hochgebirge aus ihren Bauen und halten nach Nahrung Ausschau. Das ist nicht ungefährlich, da auch ihr Feind der Schneeadler auf Futtersuche ist. Grasfrösche tauchen aus ihrem unterirdischen Winterquartier auf und hüpfen zu Hunderten über die Schneefelder zum nächsten Gewässer, um dort ihr Paarungsfest zu feiern. Kaum ist das kalte Weiss geschmolzen, zeigt sich eine üppige Blütenpracht auf den alpinen Matten. Die Auerhähne balzen mit ihrem unverkennbaren Klackern in den Wäldern um die Gunst des weiblichen Geschlechts. In nur vier Monaten müssen viele Tiere Balz, Paarung und Aufzucht ihrer Jungen bewältigen: eine stressreiche Aufgabe, die ihnen alles abverlangt.
16:00
Juliane Thomas (Liselotte Pulver) ist eine hübsche junge Frau, die sich der Schriftstellerei verschrieben hat. Sie arbeitet für Magazine und ist dabei, ein Filmdrehbuch zu verfassen. Darin kommen Männer vor, wie sie ihr im nüchternen Alltag ebenfalls begegnen: geliebt, liebend oder ungeliebt. Im wirklichen Leben gibt es den Verlobten Jürgen Kolbe (Wolfgang Lukschy), einen Vertreter aus Hamburg, der sie kürzlich sitzen gelassen hat, nach einem Abenteuer aber zu ihr zurückkehren möchte. Dann gibt es den Prinzen ihrer Träume, den Arzt Jean Berner (Paul Hubschmid), der sich allerdings als Langweiler in der Liebe erweist. Ausserdem ist da noch der Filmregisseur Paul Frank, der ihren Film inszeniert und der sie liebt, ohne von Julchen - so ihr Kosename - widergeliebt zu werden. Kein leichtes Spiel für den verwirrten Amor, der mit den verschiedenen Romanzen klarkommen soll. Am Anfang stand ein heiterer Roman von Barbara Noack. Daraus fertigten Helmut Käutner und Heinz Pauck 1957 das Drehbuch zu einer Komödie, in der die (damalige) Schweizer Wesensart und der Fremdenverkehr charmant und leichthändig verulkt werden. Die Hauptrolle spielt Liselotte Pulver - sie feiert am 11. Oktober 2022 ihren 93. Geburtstag -, die 1955 mit der romantischen Komödie «Ich denke oft an Piroschka» unter der Regie von Kurt Hoffmann ihren ersten grossen Filmerfolg feiern konnte. Der Schweizer Paul Hubschmid (1917-2002) - damals einer der attraktivsten Darsteller im deutschen Kino - trimmt als liebesscheuer Doktor Berner seinen Charme auf ein Mindestmass zurück. Dafür legt sich Bernhard Wicki umso mehr ins Zeug. Er spielt den Filmregisseur Frank, von dem es heisst, er sei «ein Büffel, ein amusischer Klotz». Käutner selbst hat sich in Hitchcock-Manier einen kurzen Auftritt verschafft: Er mimt einen Reporter, der dem Filmregisseur Wicki erklärt: «Ich bin dagegen, dass die Filmregisseure in ihren eigenen Filmen mitspielen.»
17:45
Shaun ist ein junges Schaf, das viel Spass in den öden Alltag seiner Herde zaubert. Mit Neugier, Einfallsreichtum und Naivität bringt Shaun den pflichtbewussten Hofhund Bitzer regelmässig zur Verzweiflung. Doch Bitzer gelingt es stets, das angerichtete Chaos vor dem strengen Bauern zu verheimlichen.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Wochenfinale bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» in Amriswil TG. Silvia arbeitet als Schwimmlehrerin und hat sich zu Hause eine eigene Werkstatt eingerichtet, um in ihrer Kreativität versinken zu können. Die 54-Jährige setzt zum Motto «Öppis Abrötlets» auf ein oranges Gemüse, dazu Currysauce und Pilze.
18:25
Vincent Barberon baut in dritter Generation in der Essonne vitaminreichen Brunnenkresse an. Nun experimentiert er mit dem Anbau von Wasabi - eine Herausforderung im Grossraum Paris. Mit seinem Freund Patrice Barry entwickelt er Rezepte wie Brunnenkresse-Suppe mit Birnen und Forellen-Maki mit Wasabi.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Eine Pöstlerin, die ihr Leben in Dalpe verbringt, ein Bergführer, der hoch über den Bahngleisen von Gurtnellen die Felsen kontrolliert, ein Dachdecker, der in Sobrio 50 Kilogramm schwere Gneisplatten auf Hausdächer hievt, oder eine Weinbäuerin aus dem Aargau, die der Liebe wegen nach Giornico zog: Sie alle erzählen aus ihrem Leben in der wildromantischen, steinigen Landschaft. Das internationale Flair der Gotthardachse bringt ein holländisches Ehepaar mit Wohnwagen und Sennenhund in die Geschichten. Die beiden wagen sich auf eine hürdenreiche Entdeckungsreise bis weit hinauf zu den Berglern, besteigen mit Herzklopfen eine Urner Kistenseilbahn, warten am Ritomsee auf den grossen Fischfang und gelangen an eindrückliche Orte, wo sonst sämtliche Niederländer - und selbst viele Schweizer - einfach vorbeifahren. Produktion SRF 2016
21:00
Der zweitletzte Tag steht ganz im Zeichen der Reflexion. Die Paare erhalten einen persönlichen Einblick in das Zuhause ihrer Matches: Sie sehen die selbstgedrehten Castingvideos und bekommen so ein Gefühl dafür, wie ihre Partnerinnen und Partner leben, denken und sich in ihrem Alltag bewegen. Für den letzten Abend bereiten alle Paare eine Abschiedszeremonie vor - ein Moment, um sich zu öffnen, Dankbarkeit auszusprechen und die gemeinsame Woche bewusst abzuschliessen. Nach acht intensiven Tagen endet nun das Experiment, und die Singles stehen vor ihrer grössten Herausforderung: der Entscheidung, ob ihre Beziehung eine Zukunft hat. Gemeinsam blicken sie auf Erlebnisse voller Höhen und Tiefen zurück. Was haben sie über sich selbst gelernt? Und was über Liebe, Nähe und Partnerschaft? Die finale Aufgabe der Expertinnen Esther Baumgartner und Caroline Fux verlangt ein klares Zeichen: Jeder Single entscheidet sich für «Alone» oder «Together» und zeigt seinem Gegenüber damit, ob er oder sie den nächsten Schritt wagen möchte. Diese Wahl bestimmt, ob die Paare die Insel gemeinsam oder getrennt verlassen. Die fünfte Folge bildet den emotionalen Höhepunkt des gesamten Experiments. Wer entscheidet sich für eine gemeinsame Zukunft? Wer wählt einen Neuanfang? Ein Finale voller berührender Momente und authentischer Entscheidungen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Was Motown für den Soul, Detroit für den Techno und Nashville für den Country ist, das ist Bern für den Mundartrock. Lieder von Mani Matter, Polo Hofer, Züri West, Patent Ochsner oder Steff la Cheffe sind aus der Deutschschweiz nicht wegzudenken. Doch was steckt hinter diesem Phänomen? Regisseur Stascha Bader begibt sich auf eine detektivische Spurensuche. Er untersucht gängige Erklärungen wie Dialekt, Mentalität, Netzwerk oder musikalisches Niveau - und verwirft sie immer wieder. Als er Zeuge eines musikalischen Flashmobs im Berner Hauptbahnhof wird, öffnet sich eine neue Spur: das Volkslied. Sie führt weit zurück in die Vergangenheit und zu prägenden Figuren der Schweizer Kulturgeschichte. Was als Spurensuche beginnt, wird zur Reise zu den Wurzeln der Schweizer Identität - und räumt mit gängigen Klischees über den Berner Erfolg auf.
23:55