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TV Programm für SRF1 am 03.04.2026

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Zwei Reisen 20:05

Zwei Reisen: Mira in Südkorea: So nah war der Tod noch nie

Unterhaltung

Mira Weingart ist in Südkorea unterwegs - ein starker Kontrast zu Jonny Fischers Reise nach Bolivien. In der Hauptstadt Seoul trifft sie eine Schweizerin, die bewusst keine Kinder will. Beide lassen sich in einem Schönheitssalon schminken. Mira reflektiert über Schönheitsideale und Selbstwahrnehmung. Höhepunkt der Reise ist ein Sterbeseminar, bei dem Mira sich in einem Sarg einschliesst und über die eigene Endlichkeit nachdenkt. Diese intensive Erfahrung macht die Reise zu einem emotionalen Erlebnis, das sie nachhaltig prägt. Jonny Fischer ist zum Abschluss in der Salzwüste der Salar de Uyuni angekommen. Ein unglaubliches Erlebnis, das alles in den Schatten stellt, was der Divertimento-Komiker in seinem Leben je gesehen hat.

Danach

Zuhause auf dem Ozean - Eine Familie seit 25 Jahren auf Segelexpedition 20:55

Zuhause auf dem Ozean - Eine Familie seit 25 Jahren auf Segelexpedition

Dokumentarfilm

Vor 25 Jahren stachen die Eltern in See, um Feldforschung in den entlegensten Regionen der Welt zu betreiben und die nächste Generation für die Natur zu begeistern. Unterwegs kamen ihre sechs Kinder zur Welt, alle geboren in einem anderen Winkel der Erde. Auf 20 Quadratmetern Wohnraum verbringen sie 24 Stunden zusammen, sieben Tage die Woche. Jedes Familienmitglied spielt eine wichtige Rolle in diesem eingespielten Gespann. Nur so funktioniert das System. Doch das Heranwachsen der Kinder bringt neue Herausforderungen und Zweifel. Die Filmemacherin begleitete die Familie Schwörer sieben Jahre lang und dokumentierte, wie die Schwörers und ihre sechs Kinder konventionelle Normen von Erziehung, Bildung, Heimat und Sicherheit infrage stellen. Bis ein Sturm sie zwingt, ihre Lebensentscheidungen und Familienkonstellation zu überdenken. Erstausstrahlung: 03.04.2026

Tagesschau 22:35

Tagesschau: Spätausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 22:45

Meteo: Spätausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Spartacus 22:55

Spartacus

Monumentaldrama

Erstes Jahrhundert vor Christus. Der thrakische Sklave Spartacus (Kirk Douglas) - eigentlich dazu verurteilt, als Aufrührer zu Tode gepeitscht zu werden - wird vom schlauen Römer Batiatus (Peter Ustinov) an eine Gladiatorenschule nach Padua verkauft. Dort verliebt sich Spartacus nicht nur in die schöne Sklavin Varinia (Jean Simmons), er verliert als Gladiator in der Arena auch fast sein Leben, und er entfesselt daraufhin eine Revolte der Gladiatoren. Mit anderen Sklaven schliessen sich die Gladiatoren zu einer verwegenen Truppe zusammen, die das römische Heer besiegt. Die Hoffnung der Aufständischen, an Bord eines Piratenschiffes der Rache und Verfolgung der römischen Legionen zu entkommen, erfüllt sich aber nicht. Zu Land stossen die Aufrührer auf das Heer des Crassus (Laurence Olivier). Ein mörderisches Gemetzel beginnt. Von 90'000 Gladiatoren und Sklaven überleben nur gerade 6000. An Kreuze, die kilometerweit die Via Appia säumen, lässt Crassus die Unglücklichen schlagen - als Letzten: Spartacus. Denoch findet Crassus in diesem Anführer der Aufständischen seinen geistigen Bezwinger. Spartacus' kleiner Sohn, Varinias Kind, entkommt mit seiner Mutter nach Aquitanien in die Freiheit. Erstaunlich, wie lange Spartacus - Anführer des Sklavenkriegs, der von 73 bis 71 vor Christi Geburt das Römische Reich erschütterte - darauf warten musste, zum Filmhelden zu werden. Umso beeindruckender ist schliesslich sein Einzug ins Kino geworden: 1960 hat Regiemeister Stanley Kubrick mit dem Monumentalfilm «Spartacus» einen Klassiker des Genres geschaffen. Dem 2020 mit 103 Jahren verstorbenen Kirk Douglas, Star und Produzent des aufwendigen Films, wurde die Titelrolle auf den Leib geschrieben. Kubricks Regie beschwört den historischen Gladiatorenaufstand mit den naturalistischen Mitteln, wie sie in Hollywoodfilmen dieser Art nun einmal Tradition sind: sinnlich und spektakulär. Doch gelingt es ihm, Schwulst und Sentimentalität immer wieder zu brechen. «Spartacus» ist eine grosse Freiheitsballade mit packenden Kampfszenen und einem dramatischen Schluss, der an die Antikriegsbilder eines Goya erinnert. Neben Kirk Douglas brillieren Laurence Olivier, Tony Curtis, Peter Ustinov und Charles Laughton mit fesselnden Schauspielleistungen.