18:25
Die zwei ehemaligen Ordensschwestern Margarida Monteiro und Eduarda Barbosa bepflanzen ihren Garten in Zentralportugal in Permakultur. In dieser nachhaltigen, schonenden Art des Ackerbaus wächst das Gemüse zwischen Gräsern und Kräutern. Die Küche der Schwestern ist einfach aber nahrhaft.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Was Hunde und Katzen in den ersten 16 Lebenswochen erleben, prägt sie für immer. Fehlt die Sozialisierung, reagieren die Tiere oft ängstlich oder aggressiv. Der frühe Kontakt zu Menschen, Geräuschen und anderen Tieren ist entscheidend für eine stabile, vertrauensvolle Beziehung zwischen Menschen und Tieren. «Einstein» begleitet eine frischgebackene Dackelbesitzerin über ein halbes Jahr und zeigt die Höhen und Herausforderungen im Alltag mit dem lebhaften Welpen. Eine Maine-Coon-Züchterin zeigt: Gut sozialisierte Kätzchen entwickeln eine enge Bindung zum Menschen - das erleichtert das Zusammenleben von Anfang an. Tobias Müller wagt ein Experiment: Im Tierheim des Zürcher Tierschutzes soll er der eigensinnigen Katze Thunder ein «High Five» beibringen - und sie auf Kommando in die Transportbox bringen. Mit positiver Konditionierung. Unterstützung erhält er von Klickertrainerin Christianne Gasser. Doch kann man Katzen überhaupt erziehen? Auch bei Hunden zeigt sich: Mit Strenge kommt man nicht weit. Australian Shepherd Sky ist hyperaktiv, kaum zu bändigen und bringt seine Halter an ihre Grenzen. Statt Druck setzt die Hundetrainerin auf Geduld und positive Verstärkung. Schritt für Schritt lernt Sky, sich zu konzentrieren und besser mit Reizen umzugehen. Früher wurden Tiere mit Härte erzogen. Heute gilt das als überholt. Verhaltenstierärztin Maya Bräm erklärt, warum Belohnung und Partnerschaft der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben sind.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die grosse Zunahme des Rotmilans ist von internationaler Bedeutung. Rund zehn Prozent aller Rotmilane weltweit leben in der Schweiz. Früher galten Rotmilane, wie andere Greifvögel auch, als Bedrohung und Konkurrenz für Jäger. Deshalb die Bezeichnung Raubvogel. Sie wurden gejagt, vergiftet und fast ausgerottet. Erst heute versteht man ihre Rolle im Ökosystem. Die Zunahme der grossen Vögel ab den 1990er-Jahren ist aber auch auf das wärmere Klima zurückzuführen. Immer mehr Milane bleiben im Winter in der Schweiz. Das erhöht die Überlebenschance. Dazu bietet die kleinteilige Landwirtschaft einen guten Lebensraum. Der Rotmilan ist bei den Landwirten beliebt, weil er Mäuse frisst. Das gleiche gilt für die Schleiereule, auch sie eine Rückkehrerin. Umstritten ist dagegen der Gänsegeier. Immer mehr Gänsegier-Jungvögel verbringen den Sommer in der Schweiz, zum Unmut vieler Schafzüchter. Weil der Gänsegeier Kadaver von Schafen sofort frisst, fällt es schwer, Wolfsrisse zu belegen und eine entsprechende Entschädigung zu erhalten.
23:15
23:25
In der Nacht, in der ihr erstes Kind zur Welt kommt, flieht Diane (Dorothée De Koon) aus der Entbindungsklinik und streift durch die belebten Strassen eines spanischen Badeortes. Allein, mit nichts als einer Apothekentüte, lässt sie ihr neugeborenes Kind und ihren Partner Martin (Roland Bonjour) in einem Zürcher Krankenhaus zurück. Sie hätte zu dieser Gruppe gehören können: mütterlich, instinktiv, stark - doch sie muss mit ansehen, wie ihre Ideale zusammenbrechen. Während die Nacht über der Stadt hereinbricht und Neonlichter aufglühen, verliert sich ihr Schatten im Rhythmus der pulsierenden Umgebung. Ihre rätselhafte Flucht wirft Fragen auf: Was sucht sie in dieser fremden Welt? Zwischen Touristen, Nachtschwärmern und schillernden Figuren begegnet sie Rose (Aurore Clément), der sie bis auf einen Aussichtsturm folgt. Zwischen den beiden entsteht eine fragile Verbindung. Mit jedem Tag rückt die Rückkehr in ihr früheres Leben in weitere Ferne und für Diane beginnt eine Reise, die eine innere und äussere Verwandlung mit sich bringt. In «Les paradies de Diane» wagen sich Carmen Jaquier und Jan Gassmann an ein Tabuthema: Sie folgen einer Frau, die nach der Geburt keinerlei Muttergefühle hat. Die beiden Filmemacher - privat ein Paar und Eltern eines Sohnes - realisieren hier ihre erste gemeinsame Regiearbeit. Jaquiers vorheriger Film «Foudre» (2022) machte international auf sie aufmerksam und war der Schweizer Beitrag für den Oscar als bester internationaler Film. Gassmann, der zuvor mit Filmen wie «Europe», «She Loves» und «99 Moons» bekannt wurde, bringt seine dokumentarisch geprägte Handschrift in das Projekt ein. Ihr Gemeinschaftswerk «Les paradis de Diane» feierte 2024 seine Weltpremiere an den Solothurner Filmtagen und wurde im selben Jahr mit dem Zürcher Filmpreis als bester Spielfilm ausgezeichnet. «Delikatessen» zeigt den von der SRG koproduzierten Spielfilm «Les paradis de Diane» in der französischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.