09:35
Im Alter ist es wichtig, Dinge, die Freude machen, weiterzuführen - solange es möglich ist. GESUNDHEITHEUTE besucht einen 94-jährigen, kreativen Mann, der erstmals seine Bilder ausstellt. Im Tessin trifft die Sendung Seniorinnen und Senioren, die zeigen, was für sie wichtig ist, um aktiv, gesund und selbstbestimmt zu bleiben. Die Sängerin, Schauspielerin und Musikerin Maja Brunner ist Gast im Studio. Sie wurde dieses Jahr 75, steht noch immer regelmässig auf der Bühne und erzählt, was ihr hilft, gesund und zufrieden älter zu werden. Tipps für den Umgang mit Menschen mit Demenz Der Alltag mit Menschen mit Demenz kann für Angehörige sehr herausfordernd sein. PRÄVENTIONHEUTE gibt praktische Tipps, wie sich schwierige Situationen besser bewältigen lassen und was Angehörige entlasten kann.
10:10
Auf den ersten Blick sehen sie aus wie ein frisch verliebtes älteres Paar, das händchenhaltend durch die Altstadt geht. Doch Wil erkennt ihren eigenen Mann Hans nicht mehr. Sie ist an Demenz erkrankt und lebt in einer eigenen Welt, in der sie mit ihrem Spiegelbild oder ihrem Stofftier spricht. Dass Wil nicht in einem Pflegeheim lebt, hat Hans so entschieden. Gegen den Willen der Söhne, die sich Sorgen machen, dass den beiden etwas zustossen könnte. Doch Hans ist überzeugt, dass es ihnen beiden on the road besser geht als zu Hause. Das Lachen seiner Frau, das sich auf ihren Reisen oft einstellt, dient ihm als Beweis. Ein Film über Liebe, Verbundenheit und radikale Entscheidungen. Ein Film von Diny van Hoften
11:00
Lieferdienste bringen uns das Essen, Spotify kennt unseren Musikgeschmack und KI formuliert unsere Texte. Das Leben wird bequemer, doch der Preis dafür könnte hoch sein. Denn wer nicht mehr selbst kocht, repariert, entscheidet oder denkt, verliert womöglich nicht nur Fähigkeiten, sondern auch Selbstvertrauen, Urteilskraft und Freiheit. In ihrem Buch «Bequeme neue Welt» fragt die Philosophin und Astrophysikerin Sibylle Anderl, wann hilfreiche Entlastung in Abhängigkeit und Entmündigung kippt. Warum ist es wichtig, Dinge selbst zu können? Was geschieht mit unserem Denken, wenn KI uns fertige Antworten liefert? Und was fehlt, wenn selbst menschliche Nähe durch ein stets verständnisvolles digitales Gegenüber ersetzt wird? Im Gespräch mit dem neuen «Sternstunden»-Moderator Michael Räber spricht sie über Bequemlichkeit und Selbstbestimmung, die Verlockungen künstlicher Intelligenz, das Staunen über den Kosmos und die Frage, was ein gutes Leben ausmacht.
12:00
Der deutsche Fotograf Andreas Gursky zählt international zu den bedeutendsten Künstlern, die mit dem Medium der Fotografie arbeiten. Der Filmemacher Ralph Goertz begleitete Andreas Gursky mit der Kamera in seinem Studio, beim Fotografieren, in seine Klasse an der Kunstakademie Düsseldorf und beim Aufbau seiner ersten Retrospektive in der Hayward Gallery in London. Der Film zeichnet dabei den künstlerischen Prozess Gurskys nach und gibt tiefe Einblicke in sein Schaffen. Von der analogen hin zur digitalen Fotografie bis zur Kreation seiner eigenen Bildwelten, die oft eher an Malerei erinnern als an Fotografie.
13:00
Wie stark würde ein Wahlsieg der Demokratischen Partei den US-Präsidenten lähmen? Welche geopolitischen Folgen sind zu erwarten? Wie verändern sich die Aussichten für Konjunktur, Börse und Zinsen - auch für die Schweiz? Denn in Washington wird nicht nur über innenpolitische Machtverhältnisse entschieden, sondern auch über die zukünftige globale Handelsordnung. Ein politischer Stillstand in den USA trifft die exportorientierte Schweizer Wirtschaft unmittelbar. Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet dies vor allem eines: Die Volatilität an den Finanzmärkten dürfte in den kommenden Monaten spürbar zunehmen. Darüber diskutiert der «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz mit folgenden Gästinnen und Gästen: - Claudia Brühwiler, Amerikanistik-Professorin an der HSG; - Rahul Sahgal, CEO der Swiss-American Chamber of Commerce; - Daniel Kalt, Chefökonom und Regional Chief Investment Officer Schweiz, UBS; und - Beat Wittmann, Partner und Präsident des Verwaltungsrates, Porta Advisors.
13:55
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auewiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Lebewesen einen Lebensraum bietet - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.
14:20
Schon die Römer bemerkten, dass sich die Ufergebiete des Rheins bestens für den Weinbau eignen. Und tatsächlich: ob in Graubünden, St. Gallen, Thurgau, Zürich oder Basel - überall entsteht herausragender Wein. Grund dafür sind die sehr mineralischen Böden und das im Winter gemässigte Klima. Der Rhein bewirkt in den frostigen Jahreszeiten einen Temperaturausgleich. Die Weinreise beginnt im Schloss Reichenau bei der Familie von Tscharner. Vater und Sohn pflegen hier ein traditionsreiches Weingut. Ihre Weine sind vielfältig, markant und von sehr guter Qualität. In Eglisau besitzt Mathias Bechtel seit acht Jahren einen eigenen Betrieb. Auch er steht in diesen Tagen mit einem grossen, freiwilligen Helferteam im Rebberg. Mittendrin ist auch Kim von Rotz, die als eine von wenigen Frauen ihre Winzer-Ausbildung im Betrieb Bechtel absolviert. Michael und Selina Leibacher pflanzen Pfirsichbäume. Es ist inzwischen später Herbst und die Trauben sind längst gelesen. Das junge Winzerpaar setzt auf Biodiversität. Und in Basel, nur wenige Meter von der Ufermauer des Rheins entfernt, wirkt Elias Buess. Er und seine Kumpel sind grösstenteils Autodidakten. Für sie alle ist die Weinproduktion Teil ihres urbanen Lifestyles. Dabei gelingen ihnen bemerkenswerte Weine. «Wein am Rhein» ist eine kleine Reise dem Schweizer Wein entlang, die nicht mit dem letzten Schluck endet. Den Wein ins Bild gesetzt hat Dominik Hiss (Kamera) nach einer Idee von Nicole Ulrich und Marc Gieriet.
15:20
Unmittelbar nach der Weinlese begann ein neuer Zyklus eines Weinjahres. Während der kostbare Saft seit Anfang Oktober in den Fässern ruht, wurden die Reben geschnitten, die Böden bereit gemacht, neue Pflanzen gesät. Nun ist Frühling und schon rufen die Rebberge wieder. Die noch zarten Pflanzen müssen gepflegt und erlesen werden. Die ersten Tropfen werden in Flaschen gefüllt. In Reichenau führen uns Vater und Sohn von Tscharner ins Weinarchiv. 8000 Flaschen sind hier gelagert. Von jedem Jahrgang seit Beginn ihrer Tätigkeit 1976 hat es hier mindestens eine Flasche. Sichtlich stolz öffnen die beiden einen 1986er. Und sind begeistert von der Qualität. In Eglisau steht Kim von Rotz unmittelbar vor Abschluss ihrer Ausbildung. Aufmerksam folgt sie allen Ausführungen ihres Lehrmeisters und Chefs Mathias Bechtel. Mehr als die Hälfte aller Weine werden im Laden aufgrund der Etikette gekauft. Kein Wunder, sind Peter Mössner und Peter Zadravec vom Weingut Arenenberg froh, dass das Design des neuen Weins alle Erwartungen erfüllt. Michael und Selina Leibacher dürfen ihre Weine auf einem Rheinschiff präsentieren. Die Degustation in einmaliger Kulisse wird ein voller Erfolg. Mitten in Basel am Rhein herrscht Partystimmung. Die jungen Weinproduzenten um Elias Buess lassen es an ihrem Frühlingsfest krachen. Den Wein ins Bild gesetzt hat Dominik Hiss (Kamera) nach einer Idee von Nicole Ulrich und Marc Gieriet.
16:20
Mit Stand Up Paddle, Rennvelo, Mountainbike, zu Fuss und mit Steigeisen und Pickel sind die sechs Protagonistinnen vom tiefsten zum höchsten Punkt der Schweiz unterwegs. Sie kennen einander nicht, und es sind keine Spitzensportler. Es sind Personen wie du und ich, die sich für dieses Abenteuer Zeit nehmen und sich aus ihrem Alltag ausklinken. Sie kommen aus der Romandie, der Deutschschweiz, aus dem Bündnerland und dem Tessin. Startpunkt sind die Brissago-Inseln per Stand Up Paddle nach Ascona, danach geht es per Rennvelo durch die Heimat von Teilnehmer Fabian Sartori, Landschaftsgärtner aus Giumaglio, durch das Maggiatal und dann zu Fuss auf die Capanna Basodino. Sie lernen sich langsam kennen, erzählen aus ihren Leben und wachsen langsam zu einem Team zusammen. Denn nur gemeinsam schaffen sie das Abenteuer. Erstausstrahlung: 16.10.2026
17:10
Die Sendung «Minisguard» wollte wissen, wie der Alltag in einer solchen Schule aussieht: Was ist anders? Was ist gleich wie in anderen Schulen? Unsere Moderatorin Ronja hat am Unterricht teilgenommen und dabei viele Kinder kennengelernt, die mit viel Freude und Motivation lernen.
17:25
Durch die Augen von Peter A. Dettling taucht der Film ein in die Welt der Wölfe und begegnet einem sozialen Tier, das in Familienverbänden lebt, kommuniziert, jagt und seinen wichtigen Platz in einem Ökosystem einnimmt. Doch der Wolf hinterlässt seine Spuren nicht nur in der Natur. Seine Rückkehr verändert auch den Alltag von Menschen, die diese Landschaft mit ihm teilen. So wird die Geschichte des Wolfs auch zu einer Geschichte über uns Menschen: über unsere Beziehung zur Natur und darüber, welchen Platz Wildnis in einer Welt noch hat, die wir gewohnt sind zu gestalten, zu nutzen und zu regulieren.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Auch diesmal weiss Viola nicht, wohin die Reise geht. Ihre erste Destination ist das Schloss in Teufen ZH. Im alten Weinkeller stösst sie auf eine staubige Flasche, die längst überfällig scheint - doch Schlossherrin Alexandra Kamm beweist das Gegenteil. Mit einem edlen Tropfen wird gemeinsam angestossen. Weiter geht es nach Biel BE, wo Joachim und Marlise Zweifel per Zufall auf einer Immobilienplattform ein kleines Schloss entdeckten - und sich sofort verliebten. Vor drei Jahren begannen sie die aufwändige Sanierung und wohnen nun hoch über der Stadt. Viola verfällt dem Prinzessinnen-Groove, leiht sich ein Ballkleid und springt damit direkt ins Himmelbett. Zum Abschluss führt Jan sie nach Zürich ins Schloss Sihlberg. Besitzer Edgar Schwyn, Architekt und Unternehmer, hat den Prachtbau von 1898 in einen Ort für rauschende Feste verwandelt - Partys wie aus «The Great Gatsby» inklusive. Und er zeigt Viola, wie man vom Saunaraum direkt ins Wohnzimmer springen kann.
18:50
Das Licht der Sonne taucht die Erde in ein Farbenmeer. Wälder und Meere erstrahlen in den unterschiedlichsten Grün- und Blautönen. In der Tierwelt tragen einige Bewohnende knallige Farben, andere huschen in diskreten Erdtönen durch das Gebüsch. Die Überlebenstaktik heisst: Warnung oder Tarnung.
19:15
Einmal pro Woche nehmen Ali, Mahdi und ihre Freunde am Fussballtraining von «Unter derselben Sonne» teil, einem Projekt von SOS Ticino. Dieses und weitere Projekte sollen die Beziehungen zwischen Migrant:innen und Bewohner:innen in der Region fördern. Ein Bericht von Resy Canonica.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Für Mila Sahin (Almila Bagriacik) ist der Tod von Anna Nowak (Lilith Stangenberg) kein tragischer Drogenunfall, sondern Mord. Gegen den ausdrücklichen Willen ihres neuen Vorgesetzten Robert Iwersen (Yorck Dippe) ermittelt sie heimlich weiter und kommt dabei einem Netz aus Korruption, organisierter Kriminalität und Geldwäsche auf die Spur. Im Zentrum ihrer Nachforschungen steht Jan Kuper (Sven Schelker) aus dem Wirtschaftsdezernat, den sie für eine Schlüsselfigur hält. Gleichzeitig verschärft sich beim Unternehmen Prometheus AG ein interner Machtkampf: Die Geschäftsführenden streiten über die Folgen ihrer Verbindungen zur Mafia. Als der italienische Boss Luca Pelosi (Fabrizio Romagnoli) persönlich in Kiel erscheint, droht die Lage vollends ausser Kontrolle zu geraten. Entschlossen, die Wahrheit aufzudecken, sucht Mila ausgerechnet die Unterstützung der Polizeipsychologin Elli Krieger (Karoline Schuch). Gemeinsam verfolgen sie eine Spur, die sie immer tiefer in ein gefährliches Geflecht aus Verbrechen und Verrat führt.
21:40
Stefan Büsser und sein Team blicken auf die Höhepunkte der Woche zurück und zerlegen sie treffsicher mit der nötigen Portion Satire. Als Showact zeigt das Chaostheater Oropax eine Nummer aus ihrem neuen Programm. Im Talk empfängt Büssi die SP-Ständerätin Flavia Wasserfallen.
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:40
Mitten im Kalten Krieg wird Brigadier Jean-Louis Jeanmaire, ein angesehener Generaloffizier der Schweizer Armee, beschuldigt, hochsensible Informationen an die Sowjetunion weitergegeben zu haben. Sein wichtigster Ansprechpartner: Wassili Denissenko, russischer Militärattaché und mutmasslicher KGB-Agent. Die Untersuchungen zeigen, dass Denissenko nicht nur mit Jeanmaire eine Freundschaft, sondern mit dessen Frau, Marie-Louise, eine Affäre hatte. Spionage, Manipulation und geopolitische Interessen verdichten sich zu einem Geflecht, in dem die Grenze zwischen Privatem und Politischem verschwimmt. War Jean-Louis Jeanmaire ein Verräter, der sein Land an den Feind verkauft hatte? Oder das Opfer einer vom KGB sorgfältig inszenierten Einflussnahme? Dank minutiöser Recherchen und Gesprächen mit Zeitzeugen, die sich erstmals äussern, liefert der Film neue Erkenntnisse und wirft ein neues Licht auf die bis heute rätselhafte «Affäre Jeanmaire». Erstausstrahlung: 18.10.2026
23:40
Über Jahrzehnte war das Casino wirtschaftliches Herz und Identitätskern der Gemeinde. Gleichzeitig entstand eine nahezu vollständige Abhängigkeit vom Glücksspielbetrieb. Als das monumentale Gebäude des Stararchitekten Mario Botta seine Funktion verliert, wird sichtbar, wie fragil der einstige Wohlstand war. Menschen aus allen Generationen erzählen von ihren Erinnerungen, Hoffnungen und Enttäuschungen: der ehemalige Priester Eugenio, der entlassene Croupier Ivan, die ernüchterte junge Ökonomin Deniz oder Tiziana, eine der ersten Frauen im Casino von Campione. Ihre Lebensgeschichten spiegeln den Aufstieg und Fall eines Ortes, der im Schatten eines Casinos stand, das einst alles bedeutete. Ihre Stimmen verweben sich zu einem vielschichtigen Porträt einer Gemeinschaft auf der Suche nach Orientierung. Zwischen Vergangenheit und Neuanfang, Verlust und Hoffnung stellt sich die zentrale Frage: Hat Campione die Kraft zu einem neuen Kapitel? Die Regisseure Michele Cirigliano und Anton von Bredow zeichnen in «Architektur des Glücks - wie Campione mit seinem Casino fast unterging» ein feinfühliges und zugleich optimistisches Bild eines Dorfes, das trotz seiner Krise den Glauben an sich und seine Gemeinschaft nicht aufgegeben hat.