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Am fünften und letzten Tag der «Süess & salzig»-Woche kocht Samson, 31, aus Wangen an der Aare BE für seine Gäste. Den gebürtigen Obwaldner trifft man praktisch jedes Wochenende in den Bergen - in schwindelerregenden Höhen. Samson serviert unter anderem einen waldigen Fenchel mit süssem Touch.
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Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
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Jonnys zweite Reise führt nach Bolivien. In der auf 4000 Metern gelegenen Hauptstadt La Paz spürt er die Auswirkungen der Höhe deutlich. Auf dem Hexenmarkt sucht er Hilfe für seine Kopfschmerzen. Dabei stösst er auf Lama-Föten, Potenzmittel und rauchende Frösche. Ein Besuch bei einer Schamanin soll zudem die Frage nach seiner Zukunft klären. Eine Mischung aus Tradition, Mystik und persönlichen Reflexionen inmitten einer fremden Kultur. Mira Weingart ist unterdessen in Südkorea. Ein Land, in dem die Menschen immer weniger Kinder bekommen. Ein Thema, das für die junge Radiomoderatorin immer aktueller wird.
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Wie gelingt ein selbstbestimmtes Leben im Alter für gehörlose Menschen? Wenn sie Unterstützung brauchen, stellen sich besondere Fragen: Wer kommuniziert in Gebärdensprache? Wer versteht ihre Biografie - geprägt von visueller Kultur, Gemeinschaft und oft auch von Ausgrenzung? Und wie kann verhindert werden, dass gehörlose Menschen im Alter stärker vereinsamen als Hörende? In der neuen Ausgabe von «Signes» widmet sich Moderatorin Natasha Ruf genau diesen Themen. Sie besucht eine Spitex-Organisation mit Gebärdensprachangebot, die von gehörlosen Fachpersonen aufgebaut wurde, und zeigt, wie Pflege und Betreuung barrierefrei gestaltet werden können - direkt, selbstbestimmt und auf Augenhöhe. Die Sendung begleitet zudem innovative Wohnprojekte, die in den nächsten Jahren entstehen. Hörende und gehörlose Fachpersonen arbeiten hier zusammen, um gezielt auf die Bedürfnisse älterer gehörloser Menschen einzugehen. Gemeinschaftsräume, visuelle Orientierung und gelebte Gebärdensprache stehen dabei im Zentrum - Inklusion wird konkret angestrebt. Gleichzeitig beleuchtet «Signes», was die Gebärdencommunity selbst unternimmt, um Isolation im Alter zu verhindern. Vereine, Stammtischangebote und Veranstaltungen in der Gehörlosengemeinschaft spielen eine zentrale Rolle. Denn für viele ist klar: Altern in Würde bedeutet auch, weiterhin Teil einer lebendigen Gemeinschaft zu bleiben. Eine Sendung über Selbstbestimmung, Solidarität und neue Wege in der Pflege - aus der Community, für die Community.
09:25
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In der Performance «Sanddorn Balance» entsteht in fliessenden, hypnotisierenden Bewegungen aus 13 Palmblatt-Rispen und einer Feder ein ultrafragiles Riesenmobile, das am Schluss in sich zusammenfällt. Die Performance machte das Toggenburger Tanztheater Rigolo weltberühmt. Seit 1978 erschaffen Mädir Eugster und Lena Roth mit ihren drei Töchtern, die das Theater unterdessen übernommen haben, auf der Bühne einen ureigenen Kosmos voller Poesie, archaischen Bildern und Artistik. Als Familie lebten sie kompromisslos ein Leben in totaler Freiheit und Naturverbundenheit und ohne finanzielle Sicherheit. Ein Film über eine Artistenfamilie, die im Zirkusbereich Massstäbe gesetzt hat.
10:55
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1970 startet die Sowjetunion mit dem Bau des Atomkraftwerks Tschernobyl. Es ist ein Vorzeigeprojekt. Mit dem neu entwickelten RBMK-Reaktor soll hier das grösste Atomkraftwerk der Welt entstehen.
12:05
Vor 2500 Jahren musste sich die geordnete Welt der natürlichen Zahlen und Brüche erweitern. «Monster» wie p und v2 kamen hinzu.
12:20
Choreografie am Himmel Alpendohlen sind hochsoziale Schwarmvögel des Hochgebirges: intelligent, anpassungsfähig und meisterhafte Flugakrobaten. Moderatorin Kathrin Hönegger erlebt mit dem Biologen Livio Rey von der Vogelwarte Sempach, wie diese neugierigen Tiere im Kollektiv auftreten und die Nähe des Menschen suchen. Auch wenn Stare am Abendhimmel tanzen, wirkt es wie Magie. Doch hinter den pulsierenden Formationen stehen einfache Regeln: Abstand halten, Richtung und Tempo anpassen. Jede Bewegung wird sofort an die nächsten Vögel weitergegeben. So reagiert der Schwarm schneller als ein einzelner Vogel, kann Greifvögeln entkommen und fliegt in ständig neuen Mustern, die sich wie lebendige Wolken verändern. Ameisen - Ordnung ohne Anführer In Ameisenstaaten funktioniert alles ohne zentrale Befehlsstelle. Arbeiterinnen kommunizieren über Berührungen und Duftspuren, wechseln flexibel zwischen Aufgaben und treffen kollektive Entscheidungen. Bei der Wahl einer Futterstelle prüfen viele Späherinnen verschiedene Optionen; erst wenn genug von ihnen dieselbe bevorzugen, setzt sich diese durch. Auf ihren Wegen kommt es nie zu Staus - wird ein Pfad zu voll, weichen Ameisen automatisch aus. Ihr Schwarm bleibt so beweglich und effizient. Schafe lesen Räume Schafe gelten als Herdentiere - tatsächlich verfügen sie über bemerkenswerte Intelligenz. Sie lesen feinste Körperhaltungen ihrer Artgenossen und reagieren auf kleinste Impulse von Schäferin oder Hütehund. So verschiebt sich die Herde wie ein einziger Organismus. Schafe erkennen Gesichter, merken sich Wege und beurteilen Entfernungen erstaunlich präzise. Ihre Herdenbewegungen entstehen aus vielen kleinen Einzelentscheidungen, die sich zu klaren Mustern summieren. Demokratie im Bienenstock Honigbienen nutzen ein komplexes System aus Duftstoffen, Vibrationen und ihrem berühmten Schwänzeltanz. Späherinnen erkunden mögliche Futterquellen oder Nistplätze und werben dafür im Stock. Je überzeugender ihr Fund, desto mehr Unterstützerinnen gewinnen sie. Erst wenn eine deutliche Mehrheit erreicht ist, bricht der Schwarm gemeinsam auf. Präzise Abstimmung und hohe Informationsdichte machen Bienen zu Meisterinnen der kollektiven Entscheidungsfindung.
13:05
Es ist unbestritten, dass die Schweiz im letzten Jahrhundert hervorragende Arbeit geleistet hat, wenn es darum geht, die Stromversorgung sicherzustellen, Landesteile und Randregionen zu erschliessen und urbane Zentren klug miteinander zu verbinden. Die Anstrengungen waren tatsächlich gross. Alpentäler wurden geflutet, ein landesweites Autobahnnetz gebaut, mehrere Gotthardtunnel gebaut. Das Mittelland selbst gleicht inzwischen fast durchgehend einem semiurbanen Raum. In den letzten vierzig Jahren sind die Ansprüche allerdings gestiegen, und das Wachstum der Einwohnerschaft hat sich beschleunigt. Über die Bevölkerungsentwicklung, die Personenfreizügigkeit mit der EU und auch die Zuwanderung aus aller Welt wohnen nun mehr als neun Millionen Menschen im Land. Sie brauchen Wohnraum, füllen Pendlerzüge, fahren zur Erholung in die Alpen - und das merkt man. Der Ausbau der Infrastruktur hält gefühlt immer weniger Schritt mit der Entwicklung. Fakt ist auch, dass das Wachstum selbst ein Zeichen für einen gesunden Staat darstellt. In den letzten Jahrzehnten hat der allgemeine Wohlstand klar zugenommen. Arbeitgeber konnten darauf zählen, für offene Stellen fähige Arbeitnehmer zu finden. Insgesamt gehört die Schweiz zu den dynamischen Volkswirtschaften Europas. Es stimmt aber auch, dass das Unbehagen wächst - in Bezug auf volle Zugabteile, Stau auf den Strassen, Knappheiten im Wohnungsmarkt und drohende Knappheiten beim Winterstrom. Weitere Massnahmen und Ausbauschritte werden unausweichlich. Doch wie die Abstimmung zum Autobahnausbau gezeigt hat, wird auch hier die Skepsis grösser. Ist der Dichtestress in der Schweiz ein Mythos - oder wird er immer mehr Realität? Wo muss man heute ansetzen, um die Infrastruktur von morgen zu bauen? Und wie gewinnt man demokratische Mehrheiten für die Investitionen? Albert Rösti ist Bundesrat der SVP und seit 2023 Vorsteher des Uvek. Der NZZ-Chefredaktor Eric Gujer spricht mit ihm über die Zukunft des transatlantischen Verhältnisses.
14:00
Zoff in einer Big Band: Der Gerichtsvollzieher hat eben die Abendgagen konfisziert, neue Verträge sind nicht unterschrieben. Der Leader und Hazy Osterwald, der erste Trompeter, haben völlig unterschiedliche Vorstellungen vom Weg, der in die Zukunft und zum Erfolg führen soll. Hazy zieht die Konsequenzen: Zusammen mit zwei Kollegen steigt er aus, um künftig in einer eigenen Kleinformation zu spielen. Noch fehlen allerdings ein paar Spitzenmusiker, noch fehlt ein Management, und vor allen Dingen fehlt das Geld. Ausführlich vorhanden sind dafür junge Frauen mit mehr oder weniger Sinn für Musik. Das schöne Mannequin allerdings, das Hazy gerne betören möchte, will von ihm lange nichts wissen. Die attraktive Blonde dagegen, die ihn auf Schritt und Tritt verfolgt, sagt ihm nicht zu. Zum Schluss stirbt zwar Jupp (Peer Schmidt), der Klarinettist, an einem Herzinfarkt. Sein Freund Hazy aber schafft den Durchbruch im musikalischen, monetären und sogar romantischen Bereich. Eigentlich hiess er Ralph Osterwalder, wurde 1922 in Bern geboren und spielte schon sehr früh in den unvergessenen Orchestern von Fred Böhler und Teddy Stauffer. Noch während des Krieges stellt er seine eigene Grossformation zusammen. 1949 aber - und erst da beginnt der Film - kommt es zu heftigen Auseinandersetzungen und zu einem Neubeginn. Das Sextett mit Sunny Lang, Dennis Armitage, Curti Prina, Johnny Ward und Werner Dies schreibt bald nicht nur schweizerische, sondern internationale Musikgeschichte. Temporeiche, eingängige Musik, versetzt mit witzigen Showeinlagen, wird das unverkennbare Markenzeichen der Band. Der Film «Die Hazy Osterwald Story», der auf der gleichnamigen Biographie von Walter Grieder basiert, entstand auf dem Karrierehöhepunkt des Sextetts und zeichnet mehr ein heiter beschwingtes als ein wirklich realistisches Bild der Gruppe. Gekonnte Shownummern und Gäste wie Eddie Arent, Bill Ramsey oder Vivi Bach runden das nostalgische Kintoppvergnügen effektvoll ab.
16:00
Benny Cleary, 37, tourt mit der Show «Thunder from Down Under» um die Welt und lebt ein Leben auf der Bühne verschiedener Länder. Der gelernte Zimmermann und Helikopterpilot aus Australien mit Wurzeln im Kanton Uri stellt sich zunehmend Fragen nach Zukunft und Beständigkeit. Zwischen Berggasthaus, Striptease-Bühne und Neubeginn in den USA begleitet die Reportage einen Mann, der loslassen will - und lernen muss, Ja zu sagen zu dem, was kommt.
16:35
Tobias und Moni Weyrich möchten mit ihrem Verein «Eidon» Alleinerziehenden neue Perspektiven vermitteln. Schon seit mehreren Jahren machen sie sich für Einelternfamilien stark. Damit Betroffene neue Kraft schöpfen können und einen Austausch mit Gleichgesinnten erleben, organisieren sie Feriencamps in Spanien und verschiedene Anlässe in der Schweiz. Barbara R. wird mit der Realität konfrontiert, bald alleinerziehend zu sein, als ihr Mann an Krebs erkrankt. Seit 2023 trägt sie die alleinige Verantwortung für ihre zwei kleinen Kinder. Die Trauer um ihren Mann und die Belastung, nun vollständig allein für die Erziehung zuständig zu sein, nehmen ihr anfangs den Boden unter den Füssen. Schritt für Schritt lernt sie jedoch, neue kreative Wege zu finden, um den Alltag mit ihren Kindern zu bewältigen. Seit über zehn Jahren ist Christophe Herter alleinerziehender Vater. Nach der Trennung von seiner Frau 2011 bleiben die vier Kinder Francis, 12, Yaelle, 11, Joshua, 7, und Shannon, 5, bei ihm. Christophe jongliert die Erziehung rund um seine Arbeit als Teilzeit-Angestellter und Selbstständiger. Er erhält Unterstützung von seiner Familie und von Freunden. Das Geld ist oft knapp, doch das macht Christophe auch kreativ - etwa, wenn es ums Kochen geht oder darum, Ferien und Freizeitaktivitäten zu ermöglichen. Klare Regeln sind ihm wichtig, und dies schätzen die heute erwachsenen Kinder im Rückblick sehr.
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Das Multiple Myelom ist eine seltene Krebserkrankung des Knochenmarks, die zu Blutarmut und weiteren schweren Beschwerden führen kann. Früher war diese Krankheit fast immer tödlich. GESUNDHEITHEUTE begleitet eine Frau, bei der die herkömmliche Therapie keine Wirkung mehr zeigte. Nun wird sie am Kantonsspital Winterthur mit einer neuen Therapie behandelt - mit sogenannten bi-spezifischen Antikörpern. Das Ergebnis ist erstaunlich: In ihrem Blut ist der Krebs heute praktisch nicht mehr nachweisbar. Pflegefachpersonen im Fokus In der Regel berichtet GESUNDHEITHEUTE über Patientinnen, Patienten oder Pflegebedürftige. Diesmal richtet die Sendung den Blick auf die Pflegefachpersonen: Sie zeigt, wie sie mit ihrer belastenden Arbeit zurechtkommen und wo sie sich bei Bedarf Unterstützung holen.
18:40
Traditionell einmal im Frühjahr heisst es im «Samschtig-Jass»: Heute sind die Kids Trumpf. In diesem Jahr wagen sich die vier Schulkinder Livio aus dem Kanton St. Gallen, Enya aus dem Bernbiet, Ben aus dem Kanton Aargau und Elin aus dem Bündnerland an den berühmtesten Jasstisch der Schweiz und stellen sich im Romantikhotel Bären im emmentalischen Dürrenroth BE der Herausforderung. Wer wird Kinder-Jass-Champion und holt sich den begehrten Pokal? «Fätzige» Musik liefert der bekannte Kinderchor Schwiizergoofe, der vom Ländlertrio Rusch-Büeblä Unterstützung erhält, und im «Samschtig-Jass» den Ohrwurm «De Füüfer und s'Weggli» präsentiert.
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht die evangelisch-reformierte Pfarrerin Stina Schwarzenbach.
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Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
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Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
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