12:00
Simon Halsey leitet seit vielen Jahren Chöre wie den Rundfunkchor Berlin, den WDR Rundfunkchor oder den London Symphony Chorus. Sei es bei der Arbeit mit Profis, Laien, Kindern oder in Meisterkursen mit angehenden Dirigentinnen und Dirigenten: Seine Begeisterung für die Musik springt sofort auch auf grosse Chöre über und erzeugt das mitreissende Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein. Die Sängerin und Gesangspädagogin Judith Kamphues, die auch Personen mit wenig Erfahrung zum Singen ermuntert, ist ebenfalls immer wieder frappiert, welche Energie und Glücksgefühle das gemeinsame Singen freisetzt. Die Koreanerin Hyunju Kwon steht noch am Anfang ihrer Karriere als Chorleiterin. Sie macht bereits jetzt die Erfahrung, dass sie Chöre zu ungeahnten Höchstleistungen animieren kann, ringt aber auch mit dem Druck, sich für einen Ausbildungsplatz und bei Wettbewerben gegen die Konkurrenz durchsetzen zu müssen. Bei allen dreien und auf allen Professionalitätsstufen macht der Film unmittelbar spürbar, wie in einem Chor jedes Mal aufs Neue nicht nur die verschiedenen Stimmen, sondern auch unterschiedlichste Menschen zu einem symbiotischen Ganzen werden, das eine unbändige Kraft und Magie entwickelt. Sendung vom 21.05.2023
13:00
Im Galakonzert zum Unabhängigkeitstag des Sinfonieorchesters des Finnischen Rundfunks dirigiert der Brite Nicholas Collon im Musiikkitalo in Helsinki. Herzstück des Gebäudes ist ein kraterförmiger Konzertsaal für etwa 1700 Besucher, dessen schalldichte Glaswände Einblicke aus dem Foyer gewähren. Der Entwurf für die akustische Ausgestaltung stammt von dem japanischen Architekten Yasuhisa Toyota. Jean Sibelius komponierte «Finlandia» im Jahr 1899, inspiriert von den unterdrückenden Massnahmen der Russen. Das Werk, das eine nationale Sehnsucht nach Freiheit ausdrückt, ist weltweit berühmt geworden.
14:05
Die chilenische Stadt Valparaíso liegt an der Küste des Pazifischen Ozeans. Vor der Eröffnung des Panamakanals war sie einer der bedeutendsten Umschlagplätze für Handelsware. Seefahrer aus aller Welt liessen sich hier nieder und prägten das typische Stadtbild mit seinen bunten Häusern.
14:25
Die junge Marinebiologin Abby (Mia Wasikowska) erhält schlechte Nachrichten aus der Heimat: Ihre Mutter hat einen Schlaganfall erlitten, bereits ihren zweiten, und wird vielleicht nie wieder sprechen. Zurück an der australischen Westküste, erinnert sich Abby an ihre Kindheit. Ihre rebellische, alleinerziehende Mutter hat ihr die Wertschätzung der Meeresfauna ebenso mitgegeben wie ihren Kampfesmut. Abby versucht, mit ihrer verstummten Mutter wieder in einen Dialog zu treten, und kehrt zur Bucht zurück, an der sie ihre Kindheit verbracht hat. Dort wartet ein alter Freund: ein Riesenlippfisch, dem Abby vor vielen Jahren den Namen «Blueback» gegeben und den sie nie vergessen hat. Dieser australische Familienfilm mit einer ökologischen Note gefällt mit seiner zurückhaltenden Art und den prachtvollen Unterwasser-Naturaufnahmen des Teams um den erfahrenen Meeres-Kameramann Rick Rifici. An der Seite der talentierten australischen Hauptdarstellerin Mia Wasikowska («Alice in Wonderland») steigen ihre Landsleute Radha Mitchell («Silent Hill») als Mutter und Eric Bana («Munich») als väterlicher Freund der Familie mit ins Wasser.
16:10
Vor 25 Jahren stachen die Eltern in See, um Feldforschung in den entlegensten Regionen der Welt zu betreiben und die nächste Generation für die Natur zu begeistern. Unterwegs kamen ihre sechs Kinder zur Welt, alle geboren in einem anderen Winkel der Erde. Auf 20 Quadratmetern Wohnraum verbringen sie 24 Stunden zusammen, sieben Tage die Woche. Jedes Familienmitglied spielt eine wichtige Rolle in diesem eingespielten Gespann. Nur so funktioniert das System. Doch das Heranwachsen der Kinder bringt neue Herausforderungen und Zweifel. Die Filmemacherin begleitete die Familie Schwörer sieben Jahre lang und dokumentierte, wie die Schwörers und ihre sechs Kinder konventionelle Normen von Erziehung, Bildung, Heimat und Sicherheit infrage stellen. Bis ein Sturm sie zwingt, ihre Lebensentscheidungen und Familienkonstellation zu überdenken. Erstausstrahlung: 03.04.2026
17:45
In einem ruhigen Park mitten in einer geschäftigen Stadt erleben Ollie und seine Freunde ihre Abenteuer.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Absurder Humor kollidiert mit geistreichem Theater und knallt einem hochgradig beflügelnd und wahnsinnig unterhaltsam an die durchaus erwartungsvolle Birne. Ursus & Nadeschkin schaffen es auch in ihrem zehnten Programm (Regie: Tom Ryser), ihre ganz eigene Welt neu zu erfinden. «Der Tanz der Zuckerpflaumenfähre» ist eine absurde Mischung aus Geschichten und Lieblingsnummern, die noch nie in einem Duo-Programm zu sehen waren.
19:15
Die Kinder im Norden Syriens sind im Umfeld von jahrelangem Krieg und einem Erdbeben, das Zehntausende Opfer gefordert hat, aufgewachsen. In einem Lager für Binnenflüchtlinge erhalten mehrere Hundert von ihnen medizinische und psychologische Unterstützung. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Der Ruhestand muss warten. Vier Tage vor ihrer Pensionierung sind Ivo Batic (Miroslav Nemec) und Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) noch immer auf der Suche nach dem Mörder der unbekannten Frau, die bis zur Unkenntlichkeit verbrannt wurde. Die Spur führt zu einem anonym vermieteten Apartment und einem möglichen Phantom, das über geheime Zugänge und wechselnde Unterkünfte verfügt. Als die Ermittler Mike Werner (Daniel Noel Fleischmann) ins Visier nehmen, tappen sie in eine Falle und stossen stattdessen auf Kara Roth (Lara Feith), eine verwirrte junge Frau mit einem verdächtigen Schlüsselbund. Während Werner fieberhaft nach ihr sucht, entwickelt sich ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel.
21:45
Im Rückblick geht es um einen Knatsch von Stadt und Kanton Zürich, um den Wal Timmy und natürlich um das Osterwochenende. Der neue Korrespondent Mike Casa schildert die aktuelle Lage im Tessin. Ein Sketch behandelt ein eindrückliches Osterschicksal. Im Talk empfängt Stefan Büsser den SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi. Der Comedian Frank Richter präsentiert auf der Bühne Ausschnitte aus seinem aktuellen Programm «#LOVEMYJOB».
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Eine Gruppe engagierter Seniorinnen aus der Schweiz weigert sich, die zunehmenden Hitzewellen einfach hinzunehmen. Statt in den Ruhestand zu gehen, werfen sie dem Staat vor, ihre Gesundheit nicht ausreichend zu schützen - und bringen ihren Fall bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach acht Jahren zähen Ringens bestätigt das Gericht im April 2024, dass Klimaschutz ein Menschenrecht ist und der Staat seine Verpflichtungen ernster nehmen muss. Die Geschichte zeigt nicht nur den juristischen Kampf, sondern auch die persönlichen Beweggründe dieser Frauen, die sich mit Anwältinnen, Experten sowie Aktivistinnen und Aktivisten zusammenschliessen. Sie beleuchtet die demokratischen und gesellschaftlichen Fragen hinter ihrem Engagement und macht sichtbar, wie beharrlicher zivilgesellschaftlicher Druck politische Systeme herausfordert. Der Fall entfacht eine europaweite Debatte darüber, was Regierungen ihren Bürgerinnen und Bürgern im Klimaschutz schulden - und wie mutige Einzelne Veränderungen anstossen können.