19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Leo Grotkamp wird unweit eines Skateparks tot auf einer Industriebrache gefunden. Er hat Verbrennungen an den Unterarmen, die von einem tödlichen Stromschlag herrühren. Schumann und sein Team nehmen die Mordermittlungen auf. Der Leichnam wirft grosse Fragen auf. An den Armen des Toten sind mehrere Erhöhungen zu erkennen, die auf undefinierbare Implantate hinweisen. Ausserdem trug Leo ein hochmodernes Hörgerät. Der Gerichtsmediziner liefert erste Antworten. Im Körper des Toten befanden sich mehrere in Silikon gegossene technische Bauteile. Schumann wundert sich über die selbstgebaute Elektronik, die sich - wie es scheint - das Opfer selbst implantiert hat: ein Kompass im Arm, ein Magnet in der Fingerkuppe. Auch das Hörgerät scheint manipuliert worden zu sein. Es zeichnet seltsame Geräusche auf. Erste Antworten findet Schumann bei Leos Mutter, Tanja Grotkamp. Sie arbeitet in der Forschung im Familienunternehmen Grotkamp Medical und entwickelt Software für modernste Medizintechnik. Aus dem Hause Grotkamp stammt auch Leos Hörgerät. Mit Entsetzen muss Tanja feststellen, dass ihr Sohn das Betriebssystem gehackt und das Hörgerät modifiziert hat, so dass es elektromagnetische Felder hörbar macht. Leo ging es um eine Erweiterung der Sinne. Schumann taucht ein in das Leben des Opfers, das sich in der sogenannten Biohacker-Szene abgespielt hat. Zusammen mit seiner Freundin Deborah, die einen Tattooladen betreibt und selbst einige Implantate trägt, hatte Leo versucht, seinen Körper durch Technik weiterzuentwickeln. Er verspürte die Sehnsucht, die Defizite des menschlichen Körpers zu überwinden, ja den Körper ganz verlassen zu können. Woher kam diese Sehnsucht, die Leo zu solch Extremen antrieb? Leos Mutter Tanja Grotkamp scheint keine Antwort zu haben. Doch Schumann vermutet mehr hinter der Familienfassade, denn auch Leos kleiner Bruder Fin ist empfänglich für das Biohacking. Deborah hingegen sieht Grosskonzerne wie Grotkamp Medical als Bedrohung für die Weiterentwicklung der Menschheit und will den kommerziellen Datenkraken auf keinen Fall das Feld überlassen. Kam es zum Streit zwischen ihr und Leo? Auf den Spuren des Opfers trägt Schumann das modifizierte Hörgerät von Leo, um hören zu können wie er. Was sich zunächst wie ein ohrenbetäubendes Chaos aus Frequenzen und Rauschen anhört, wird schliesslich für Schumann zu einer heissen Spur. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF und SRF
21:10
Mikroplastik in Gartenerde aus dem Detailhandel Wer unbelastetes Gemüse will, baut es am besten selbst an. Doch Vorsicht, die Belastungen beginnen bereits im Boden: Ein Speziallabor hat in Gartenerde aus dem Angebot des Detailhandels grosse Mengen an Mikroplastik gefunden. «Kassensturz» zeigt: Dieses Mikroplastik kann ins Wurzelsystem und von dort ins vermeintlich gesunde Gemüse gelangen. Energy-Drink zurückgerufen: Doppelt so viel Koffein wie erlaubt In vielen Energy-Drinks hat es zu viel Koffein. Das zeigt eine Stichprobe von «Kassensturz» und «SRF Investigativ» in sieben Schweizer Kantonen. Ein Produkt weist gar die doppelte Menge des erlaubten Koffeins aus. Dieser Energy-Drink wurde vom betroffenen Kanton inzwischen vom Markt genommen. «Besser als ein Autopfandhaus»? Kunden fühlen sich in die Irre geführt Wer kurzfristig Geld benötigt, kann einen Kredit aufnehmen oder einen wertvollen Gegenstand wie etwa seine Uhr oder sein Auto verpfänden. Für dieses Geschäft gelten in der Schweiz klare gesetzliche Vorgaben. Seit einem Jahr wirbt eine Firma in der Schweiz damit, besser zu sein als ein Autopfandhaus. Allerdings: Bei «Kassensturz» melden sich Kunden mit negativen Erfahrungen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Bei den parteiinternen Vorwahlen aber setzen sich Trumps Kandidaten durch - wie zuletzt in Texas. Wird Trumps Macht unterschätzt oder hat er seine Unterstützung vor den Midterms verspielt? Wie fair werden die Wahlen im Herbst?
23:35
23:45
Der zehnjährige Valerio (Mattia Garaci) ist ein Eigenbrötler, der sich lieber in eine Fantasiewelt zurückzieht als mit anderen Kindern zu spielen. Eines Nachts ereignet sich vor dem Haus in Rom, in dem er mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester wohnt, eine Schiesserei. Sein Vater Alfonso (Pierfrancesco Favino), Vize-Polizeipräsident, ist Ziel eines terroristischen Angriffs und wird verletzt. Valerio wird Zeuge des Geschehens. Er ist verwirrt und verängstigt, lässt jedoch seine Eltern im Glauben, dass er nichts mitbekommen und geschlafen hat. Diese sind erleichtert, denn sie versuchen so gut als möglich, die Kinder von der schwierigen Realität abzuschirmen. In den 1979er-Jahren gehören Attentate zum Alltag in Italien und Alfonso ist ein erklärtes Ziel der Terroristen und braucht 24 Stunden Polizeischutz. In diesen schwierigen Tagen lernt Valerio den etwas älteren, rebellischen Christian (Francesco Gheghi) kennen. Christian scheint aus dem Nichts zu kommen - und er taucht auch plötzlich wieder auf, als Valerios Familie nach Süditalien reist, weit weg von der bedrückenden Situation in Rom. Die Begegnung mit Christian in einem Sommer voller Entdeckungen wird Valerios Leben für immer verändern. «Padrenostro» ist ein autobiografisch inspirierter Film, der vor dem Hintergrund der jüngeren Geschichte Italiens spielt. Regisseur und Drehbuchautor Claudio Noce war etwas über ein Jahr alt, als sein im Lazio für die Terrorismusbekämpfung zuständiger Vater bei einem gegen ihn gerichteten Anschlag verletzt wurde. Es war die Zeit der sogenannten «bleiernen Jahre» zwischen 1969 und 1982, in der die linksextremen «Roten Brigaden» und rechtsextreme Neo-Faschisten über 14'000 Anschläge verübten. Vor diesem historischen Hintergrund erzählt Noce eine zeitlose Geschichte über eine enge Vater-Sohn-Beziehung und die Kraft der Freundschaft. Er inszeniert diese stets aus der Perspektive des zehnjährigen Valerio. Der atmosphärisch dichte und wunderschön fotografierte Film wurde am Festival von Venedig uraufgeführt und wurde mehrfach ausgezeichnet. Stark ist nicht nur Mattia Garaci in der Hauptrolle, sondern auch Charakterkopf Pierfrancesco Favi als Vater, den man aus italienischen Filmen wie «Nostalgia» oder «Suburra» kennt, aber auch aus internationalen Produktionen wie «World War Z» oder «The Chronicles of Narnia». SRF zeigt «Padrenostro» im italienischen Original mit deutschen Untertiteln.