04:20
Bauern am Limit: Reportage von der Hitzefront Die Hitzewelle hat die Landwirtschaft besonders hart getroffen. Verdorrte Felder, Futtermangel, trockene Quellen. Das Vieh leidet - Bäuerinnen und Bauern sind im Dauerstress. Besuch bei Betrieben auf der Alp und im Tal, wo in überhitzten Ställen und staubigen Weiden gegen Hitze und Trockenheit gekämpft wird. Hat es der Bundesrat verpasst, die Schweiz auf die grosse Hitze vorzubereiten? Das will Gion-Duri Vincenz von Bundespräsident Guy Parmelin wissen. Der Landwirtschaftsminister im Rundschau-Interview. Streit um Asylsuchende: Deitingen will keine «Renitenten» In der Solothurner Gemeinde Deitingen tobt ein Streit um Asylsuchende. Der Bund will im nahen Bundesasylzentrum problematische Asylsuchende, sogenannte "Renitente", in einem eigenen Bereich unterbringen. Dagegen gibt es in der Bevölkerung heftigen Protest. Die Recherche zeigt: Der Bund stösst auch in anderen Gemeinden auf Widerstand.
05:05
Vom Bastler ohne Autoleidenschaft zum erfolgreichen Schweizer Rennstall-Gründer: Peter Sauber hat Motorsportgeschichte geschrieben. Er entdeckte Weltstars wie Michael Schumacher und Kimi Räikkönen, erlebte Triumphe und existenzielle Krisen. Heute steht nicht mehr die Rennstrecke im Fokus, sondern der Abschied vom eigenen Werk. Wie geht man damit um, wenn das Lebensprojekt in andere Hände geht? Ein persönliches Gespräch über Erfolg, Zweifel und den Willen, das Unmögliche möglich zu machen, bei «Gredig direkt».
05:45
In Brasilien nehmen Jan nur noch wenige in ihrem Auto mit. Jan kommt langsamer voran als erhofft und muss immer wieder auf den Bus ausweichen. Geld hat er zum Glück noch genügend. Er war auf seiner Reise durch Argentinien so sparsam, dass er sich sogar ein Touristenzügli und eine Extratour mit dem Schiff leisten kann. Eine Nacht mit unheimlichen Nachbarn auf einer Raststätte bleibt ihm trotzdem nicht erspart. Gegen Ende seiner Reise wird Jan immer übermütiger. So macht er sich frühmorgens ganz alleine auf in den Dschungel. Und als er am Strand der Ilha Grande einen Coiffeur Haare schneiden sieht, kommt er auf die grandiose Idee eines Umstylings zu einem echten Brasileiro. Und dann lockt das grosse Ziel Rio de Janeiro; vor der Kriminalität dort haben ihn aber alle gewarnt.
06:25
07:30
09:00
Risiko Online-Rezept - Medikamente ohne Arztbesuch Keine Lust aufs Wartezimmer, auf einen Arztbesuch, auf einen medizinischen Check? Ausländische Internet-Plattformen machen es möglich: Medikament aussuchen, Fragebogen ausfüllen, fertig! Der Patient bestimmt, was er möchte. Eine Ärztin im Ausland stellt das Rezept aus. Ohne Untersuchung. Selbst wer gefährliche Vorerkrankungen angibt, bekommt zum Beispiel Abnehmspritzen direkt per Post nach Hause geschickt. Die Schweizer Arzneimittelbehörde Swissmedic klärt gegenüber «Kassensturz» auf, ob das überhaupt erlaubt ist und welche Risiken und Nebenwirkungen bei Onlinebestellungen von Medikamenten im Ausland lauern können. «Darf man das?» - Darf das Schuhregal ins Treppenhaus? Das Poschti-Wägeli direkt vor der Wohnungstür. Daneben die Zeitungsbündel, die zu entsorgen sind. Und der Klassiker: die Schuhkommode. Im Hochhaus ist das Treppenhaus öfters mal die Erweiterung der Wohnung. Doch ist das überhaupt erlaubt? Muss die Verwaltung explizite Verhaltensregeln aufstellen oder dürfen Mieterinnen und Mieter einfach alles? Oder ist das schlicht - gut schweizerisch - gesetzlich geregelt? «Kassensturz»-Rechtsexpertin Gabriela Baumgartner sagt, was gilt. Test «Kindervelos» - Junge Biker unterziehen Velos einem Härtetest Rauf aufs Trottoir. Voll in die Bremsen. Rüber über ein Hindernis. Die jungen Biker schonen die Kindervelos nicht. Zehn vielverkaufte Kindervelos mit 20-Zoll-Rädern lassen TCS und «Velojournal» - in Zusammenarbeit mit «Kassensturz» - umfassend testen. Neben dem Praxistest, ausgeführt von fünfeinhalb- bis siebenjährigen Kindern, prüfen erwachsene Experten auch in der Werkstatt: Nicht alle Kindervelos können überzeugen. Kritische Punkte sind vor allem die Bremsbedienung für Kinderhände und das Gewicht.
09:35
Der in Pontresina GR aufgewachsene Fotokünstler Guido Baselgia gehört zu den wichtigsten Fotokünstlern der Schweiz. In aufwändigen Recherchen untersucht er Landschaften der Extreme und reist dafür bis ans Ende der Welt, zum Beispiel an die südlichste Spitze Feuerlands, in den Amazonas oder nach Norwegen an den nördlichsten Punkt Europas. Mit seiner analogen Grossbildkamera und unter immer wieder extremen Wetterbedingungen verharrt er nächtelang allein an Orten, wo kaum noch Licht ist. Dabei entstehen Bilder, die gerade durch ihre grösstmögliche Präzision in eine Abstraktion kippen, wo nicht mehr klar ist, ob das Dargestellte Sand oder Schnee ist oder ob es ein Tag- oder ein Nachtbild ist. Seine Bilder zeigen das Archaische und Unberührte der Erde, dringen tief ein in die Natur und lassen sie uns mit neuen Augen sehen. Der Filmemacher Casper Nicca hat Baselgia während dreier Jahre auf dieser Suche begleitet. Entstanden ist ein ruhiges Filmportrait, das unmittelbar dabei ist bei Guido Baselgias künstlerischem Schaffen, das ihn und uns mit der Urkraft der Natur konfrontiert. Wiederholung vom 01.10.2023
10:30
Ein Verein, vier Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
10:40
Ein Verein, vier Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
10:55
Was ist #SayHi? Jedes Jahr folgen Tausende Kinder dem Aufruf von SRF Kids, zum #SayHi-Song gegen Mobbing zu tanzen. Nachdem sich die Europäische Rundfunkunion (EBU) 2024 als Koordinatorin zurückgezogen hat, entwickelt SRF Kids den #SayHi-Song selbst. Die Choreografie stammt von der New Dance Academy Bern.
11:00
Athen und Sparta geraten in einen langen und zerstörerischen Krieg. Seuchen, Niederlagen und politische Krisen erschüttern die griechische Welt. Die Demokratie wird zeitweise abgeschafft und durch eine brutale Herrschaft ersetzt.
11:45
Pazifismus gilt vielen als vernünftige Position, die Kriege entschieden ablehnt. Kann mit Diplomatie und gewaltfreien Protesten langfristig Frieden erreicht werden? Oder braucht es manchmal militärische Gewalt, um Freiheit und Sicherheit zu verteidigen?
12:10
No-Gos: Wie wandert man naturverträglich? Auf der grossen Schwägalp sorgt neu ein Ranger für Recht und Ordnung auf den Wanderwegen, da in der Vergangenheit immer Konflikte zwischen Touristen, Alpwirtschaft und Naturschutz entstanden sind. Moderatorin Kathrin Hönegger erfährt Details aus der Praxis des Rangers - und oft fragt man sich: Sind die Touristen gut vorbereitet? Sanierung Schwebebahn - ein Mammutprojekt Die alte Schwebebahn von 1974 wird komplett saniert. Grösste Neuerung: Eine von zwei Stützen wird eliminiert, dadurch erhöht sich der Seilzug. Berg- und Talstation müssen dafür massiv verstärkt und betoniert werden. Welche Bedeutung hat die Schwebebahn für den lokalen Tourismus - und wie geht es weiter? Von Alpenfaltung, Rekordwerten und Nashörnern Woher kommt eigentlich der Alpstein? Geologin und Alpinistin Livia Manser schildert die spannende Erdgeschichte des Gebiets vor Millionen von Jahren. Das Säntis ist ein Berg der Wetterextreme: Wetterbotschafter Felix Blumer ordnet ein. Und sensationelle Fossilienfunde der letzten Jahre lassen staunen und einen neuen Blick auf die Region entwickeln.
12:55
Fällt die Welt auseinander? Wird 2026 besser? 2025 war ein Jahr des globalen Umbruchs. In den USA stellte Donald Trump alte Gewissheiten in Frage, Europa wurde auf sich allein gestellt und kämpft gegen den Abstieg. Wie positioniert sich die Schweiz? Wie kann sie 2026 als Kleinstaat erfolgreich bleiben in dieser unübersichtlichen Gemengelage? Können neue Verträge mit der EU helfen, die grossen Themen wie Zuwanderung, Energie und wirtschaftlichen Erfolg zu stabilisieren? Oder kann das Land weiterhin auf seine traditionellen Stärken als «Sonderfall» vertrauen, also Eigenständigkeit, Direkte Demokratie und Föderalismus? Wie gehen wir um mit den rasanten Entwicklungen wie künstliche Intelligenz, Fake News oder der Rolle der Medien? Für einmal diskutieren bei «SonntagsZeitung Standpunkte» keine Experten, sondern eine Runde aus profilierten Zeitgenossen an der Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Politik und Gesellschaft. Gäste: - Camille Lothe, Politologin und Publizistin «Nebelspalter»; - Christian Jott Jenny, Kulturunternehmer und Gemeindepräsident St. Moritz; und - Donato Sconamiglio, Immobilienexperte und Kantonsrat EVP ZH.
13:50
Oscar Bänz (Schaggi Streuli) ist ein grundsolider, gutbürgerlicher Taxichauffeur und Witwer. Seine ganze Liebe gilt Tochter Irma (Elisabeth Müller). Um für sie sorgen zu können, hat er nicht wieder geheiratet. Irma, eine stille, kluge, junge Frau, studiert Medizin. Zur Finanzierung dieser Ausbildung vermietet Bänz ein Zimmer an Toni Schellenberg (Maximilian Schell), einen jungen Burschen vom Land mit vielversprechender Zukunft als Fussballer. Die Grossstadt, das leicht verdiente Geld und oberflächliche Freunde lassen Toni aber Training und Abendkurse vernachlässigen, und schliesslich stellt ihn sein Arbeitgeber vor die Tür. Irma, die sich in den feschen Sportler verliebt hat, bittet den Vater um Hilfe. Dieser kann Toni schliesslich eine Anstellung als Taxifahrer verschaffen. Als Irma aber ein Studentenfest besucht und sich zudem auf ein Rendezvous mit dem Oberarzt Zbinden (Fred Tanner) einlässt, fühlt sich Toni zurückgesetzt. Eine verschwundene Halskette bringt ihn gar in den Verdacht, ein Dieb zu sein. Geplagt von Stress und Unsicherheit verliert er seine Stelle und gerät vollends in die Krise. Für Bänz wie für Toni beginnt eine schwierige Zeit des Umdenkens. Und Irma spielt dabei eine entscheidende Rolle. Schaggi Streuli hat eine lange Reihe von Werken für die Bühne und für das Radio geschrieben. Einige der Stoffe wurden später auch zu Spielfilmen. «Taxichauffeur Bänz» ist das einzige Werk, das Streuli direkt für die Leinwand schrieb. Produzent Oscar Düby von der legendären Praesens Film AG hatte ihn dazu ermuntert. Als Regisseur wurde ein vielversprechender Neuling engagiert: Werner Düggelin, damals 28 Jahre alt, der kurz zuvor seinen Durchbruch im Theater geschafft hatte. Für sein Spielfilmdebüt verliess sich Düggelin auf bewährte Kräfte wie Emil Hegetschweiler, Ruedi Walter, Fredy Scheim, Sigfrit Steiner, Stephanie Glaser und Fred Tanner. Maximilian Schell, Bruder des Weltstars Maria Schell, trat nach verschiedenen Produktionen in Deutschland erstmals in einem Schweizer Film auf. Schon wenige Jahre später, 1961, wurde er für seine legendäre Rolle in Stanley Kramers «Das Urteil von Nürnberg» als erster deutschsprachiger Schauspieler der Nachkriegszeit mit einem Oscar ausgezeichnet.
15:25
Täglich 14 Arbeitsstunden, sieben Tage die Woche, vier Monate lang - das Leben auf der Alp Puzzetta ist ein Knochenjob mit viel Verantwortung und vergleichsweise wenig Lohn. Die beiden Hirtinnen Tabea und Felicitas und Sennin Sara mit Zusennin Paula zeigen Mona Vetsch, was es alles braucht, um guten Geisskäse zu produzieren. Die Arbeit auf der Alp ist anstrengend, aber sie gibt einem auch viel zurück. Die Intensität und das Leben im Moment wiegen den Schlafmangel und die mangelnde Freizeit auf. Die Älplerinnen arbeiten den Rest des Jahres als Projektleiterin, Körpertherapeutin oder Produktedesignerin und waren alle schon mehrmals auf der Alp. Jedes Mal, wenn sie vom Berg wieder in den Alltag zurückgehen, prallen zwei Welten aufeinander. Geissen fordern viel Aufmerksamkeit. Das Betreiben einer Geissalp ist deshalb sehr aufwendig. Mona Vetsch begleitet die Hirtinnen auf der achtstündigen Tour in die Felswände der Bündner Alpen. Ein nicht ungefährliches Unterfangen und auch keine leichte Aufgabe, die Geissen alle wieder heil zur Alp zu bringen. So stellen Mona Vetsch und die Älplerinnen beim Abendmelken fest, dass Tiere fehlen. Tabea rückt zur Suchaktion aus, um die vermissten Geissen vor Einbruch der Dunkelheit zu finden. Erstausstrahlung: 14.10.2020
16:05
Im Wienerwald, vor den Toren Wiens, wächst die seltene Elsbeere, eine Wildbeere mit Marzipanaroma. Die Ernte ist mühsam, die Bäume werden bis zu 30 Meter hoch. Veronika Mayer stellt mit den kleinen Beeren Pesto her und verfeinert Camembert, ihre Schwester Anna Leodolter gibt sie in ihr Wildragout.
16:35
Als «Bild»-Journalist haute Daniel Böcking regelmässig fette Schlagzeilen raus und war lange überzeugt: «Christen sind spiessig und weltfremd.» Doch als Reporter in Haiti erlebte er Gläubige, die nach einem Erdbeben in den Trümmern halfen, ohne etwas zurückzuverlangen. Das irritierte ihn und er begann zu recherchieren: «Ich dachte immer, der christliche Glaube sei was für Märchenliebhaber - doch die historischen Fakten über Jesus verblüfften mich.» Heute ist Böcking bekennender Christ und sieht die Bibel nicht als dogmatisches Buch, sondern als eine Einladung an die Menschen. Als KI-Boss bei der «Bild» schwärmt er von den neuen Möglichkeiten: «KI ist nicht etwa unser Untergang, sondern eine Riesenchance.» Mit seinem Buch «Lass mal reden» steht er für einen respektvollen Meinungsaustausch in einer Zeit, in der gepflegter Dialog oft schwerfällt. Böcking plädiert für mehr Demut statt Rechthaberei, für echten Dialog statt Cancel-Culture - ob online oder im realen Leben. Doch wie kann ein guter Meinungsaustausch gelingen? Und wie soll KI uns tatsächlich dienen?
17:10
Aber wie geht es dem Bündner Wald? Die Sendung «Cuntrasts» besucht drei Wälder. Ein Besuch führt ins Unterengadin. Dort hatten sie letztes Jahr so viel Borkenkäfer-Schäden wie noch nie in der Region. Jetzt soll die feine Nase von Hund Cino helfen, die Käfer rechtzeitig zu entdecken. Seit Frühling trainiert Förster Antonin Hugentobler seinen Hund für diese Aufgabe. In Tamins haben die Lärchen vom Cartschitscha-Wald die Trockenheit von 2018 nicht überlebt. Da dieser Wald kein Schutzwald ist, machen die vertrockneten Lärchen dem Förster Mattiu Cathomen keine Sorgen. Ein Blick in seinen Schutzwald zeigt jedoch, dass auch dieser gelitten hat. Das grösste Problem des Bündner Waldes ist aber der Wildverbiss. 40% des Schutzwaldes kann sich wegen Wildverbiss nicht verjüngen. Welche Konsequenzen dies langfristig hat, sieht man exemplarisch im Wald Puzzastg oberhalb von Surrein. Für den Förster Beat Cadruvi ist der obere Teil dieses Waldes in einem katastrophalen Zustand.
17:40
Auf der Suche nach Antworten besucht Élin Ana, Expertin für Lebensmittellagerung bei Valentin Gastro, die Köchin Elisa vom Hotel Maistra sowie Silvano von Brasser, einen Fachmann für Kühltechnik. Gemeinsam mit ihnen geht sie der Frage nach, wie Lebensmittel möglichst lange frisch bleiben. Ausserdem erklärt «Minisguard», wie ein Kühlschrank funktioniert und weshalb die richtige Lagerung von Lebensmitteln so wichtig ist.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Narben können nicht nur optisch stören, sondern auch Beschwerden verursachen und die Beweglichkeit einschränken. GESUNDHEITHEUTE begleitet einen Mann, der in der Sauna einschlief und dabei schwere Verbrennungen erlitt. Dadurch entstanden grossflächige Narben. Zudem berichtet ein Betroffener, wie ihn ausgeprägte Aknenarben auf der Brust auch psychisch belasteten. Gezeigt werden verschiedene Behandlungsmöglichkeiten und wie Methoden wie Lasertherapie, Medical Needling oder Botox die Narbenheilung verbessern können. Bei unheilbar an Krebs erkrankten Menschen können am Universitätsspital Basel Tumore mit Elektrochemotherapie behandelt werden. Die Methode kombiniert eine Chemotherapie mit gezielten Stromstössen in den Tumor. Die Sendung zeigt, wie diese innovative Behandlung eingesetzt wird und was sie für die Betroffenen bedeutet. Alkoholfreie Drinks liegen im Trend. Doch wie gesund sind sie wirklich? Enthalten sie tatsächlich keinen Alkohol? Für wen sind sie eine gute Alternative - und wer sollte besser darauf verzichten?
18:45
Kontrabassist Pirmin Huber sucht neue Wege, neue Musik. In der norddeutschen Metropole versucht er volksmusikalische Elemente und treibende Beats zu einem Ganzen, zu einem Neuen zu mischen. Der Kontrast zu Paul Marty könnte grösser nicht sein. Er lebt den Sommer auf der Alp, wie schon sein Vater und dessen Vater, die Volksmusik-Legende «Sity Domini», Dominik Marty. Dieser war landauf landab bekannt für seine urchige Art, seine fröhliche Art und seine markante Stimme. «Zfriede und fröhli, läbt de Lööli», wie der Grossvater, so der Enkel. Volksmusik hat sich schon immer verändert, und schon immer haben Neuerungen auch Gegenwind erzeugt. So auch Markus Flückiger und Dani Häusler mit der Band Pareglish und den späteren «Hujässler». Ihre Musik, in den 90er-Jahren scharf kritisiert, gilt heute wieder als «traditionell». Die Frage, was Volksmusik darf, stellt sich jeder Generation neu.
19:15
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht der römisch-katholische Theologe Jonathan Gardy.
20:10
Paul Winter (Christoph Schechinger) macht bei einem Spaziergang am See mit der Therapiehündin Käthe eine Beobachtung: Seine frühere Klavierlehrerin, die über 70-jährige Lore Lehmann (Birgit Berthold), sucht nach Pfandflaschen in einem Mülleimer. Offenkundig möchte die Rentnerin dabei nicht gesehen werden. Um eine unangenehme Situation zu vermeiden, versteckt sich Paul zunächst. Nach einem Gespräch mit seiner Mutter Helga (Hildegard Schroedter) und seinem Freund Eric (Ulrich Brandhoff) beschliesst der erfahrene Psychologe, sich auf dezentem Weg zu erkundigen, wie es um die Seniorin steht. Er findet heraus, dass Lores bescheidene Rente zum Leben kaum reicht, sie kein richtiges Zuhause mehr hat und sogar ihren geliebten Hund bei der 12-jährigen Tochter ihrer früheren Vermieterin zurücklassen musste. Unter dem Vorwand von Klavierstunden gelingt es Paul, vor allem dank Käthe, dass Lore vorübergehend in den Gutshof zieht, wo er mit seiner Mutter lebt. Als Paul sich behutsam dem Problem von Lore Lehmann annähern will, erfährt er, dass ein schwerwiegender Verdacht gegen seine ehemalige Klavierlehrerin im Raum steht.
21:55
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:10
Auf dem weitläufigen Gutshof der Winters sortieren sich die Dinge neu: Pauls Mutter Helga (Hildegard Schroedter) eröffnet in den umgebauten Praxisräumen von Tierarzt Eric (Ulrich Brandhoff), der nach Berlin gegangen ist, eine häusliche Krankenpflege. Mit der verzweifelten Bitte um diplomatische Vermittlung wendet sich die Kindergärtnerin Leonie (Jasmina Al Zihairi), Noch-Ehefrau von Pauls (Christoph Schechinger) Jugendfreund Aljoscha (Bert Tischendorf), an den lebensklugen Psychologen: Er soll ihren uneinsichtigen Ex daran hindern, aus Rache intime Fotos von ihr zu veröffentlichen. Für Paul erscheinen die Vorwürfe fragwürdig, da Aljoscha ein hoch angesehener Staatsanwalt ist. Um sich ein eigenes Bild zu machen, verabredet er sich mit dem Beschuldigten. Als Paul vorher bei Leonie vorbeifährt, kommt es dort zu einem unerwarteten Wiedersehen: Seine von ihm getrennt lebende Frau Erina (Nadja Bobyleva) ist an den Müritzsee zurückgekehrt, um ihrer Freundin beizustehen und bei der Betreuung ihrer zweijährigen Tochter zu entlasten. Die Begegnung mit Erina reisst alte Wunden wieder auf und stürzt Paul Winter in ein emotionales Chaos. Aber auch Käthe, die zwischen den Stühlen steht.
23:50
Chicago in den 1930er-Jahren: In den USA sind Herstellung, Verkauf und Konsum von Alkohol verboten. Da kaum jemand auf seinen Whiskey verzichten will, blüht in Grossstädten wie Chicago der Schwarzhandel mit dem flüssigen Gold. Unangefochten herrscht hier Al Capone (Robert De Niro) über den illegalen Schnapshandel. Seine Stellung sichert der Gangsterboss mit äusserster Brutalität. Mit dem Schmieren von Politikern, Beamten und Polizisten hat er zudem ein undurchdringbares Netz von Korruption und Verrat aufgezogen, dem die Staatsgewalt nichts entgegenzusetzen hat. Erst als der idealistische Cop Elliott Ness (Kevin Costner) den aussichtslosen Job annimmt, belastendes Material gegen Al Capone zu sammeln, gelingt es, Bewegung in den Fall zu bringen. Die ersten Aktionen des unerfahrenen Polizisten gehen aber gründlich daneben. Um einen wirklichen Durchbruch zu erreichen, muss Ness zuerst eine kleine, loyale Truppe zusammenstellen. Mithilfe des älteren Polizisten Jimmy Mallone (Sean Connery), des Scharfschützen Giuseppe Petri (Andy Garcia) und des staatlichen Buchprüfers Oscar Wallace (Charles Martin Smith) reizt er den ungehemmt mit seinem Reichtum protzenden Al Capone bis aufs Blut. Es dauert nicht lange, bis der schwergewichtige Gangsterboss seine Häscher ausschickt, den ihm lästigen Trupp den Garaus zu machen. Es kommt zu einer blutigen Auseinandersetzung, bei der lange unklar bleibt, wer schliesslich die Oberhand behalten wird. Für «Die Unbestechlichen» versammelte Regisseur Brian De Palma vor und hinter der Kamera einige der versiertesten Leute, die Hollywood damals zu bieten hatte. Für das Drehbuch zeichnete der bis dahin vor allem als Theaterautor hervorgetretene David Mamet verantwortlich. Die Musik steuerte Komponistenlegende Ennio Morricone bei, die Kostüme stammten von Armani, und für die Hauptrollen verpflichtete man Stars nur aus der allerersten Riege. So überzeugen vor allem Robert De Niro als Al Capone und Sean Connery, der den aufrechten irischstämmigen Polizisten Jimmy Mallone mimt, mit eindrücklicher Präsenz. Aber auch Kevin Costner, der damals, zusammen mit Andy Garcia, am Anfang seiner Karriere stand, weiss sein Image als standfester Mister Nice Guy ausgezeichnet einzusetzen. Der opernhafte Inszenierungsstil De Palmas gipfelte in einer Hommage an die Treppenszene aus Sergej Eisensteins Stummfilmklassiker «Panzerkreuzer Potemkin», die seitdem selbst zum Gegenstand der Filmgeschichte geworden ist. Die schauspielerische Leistung Connerys wurde ebenfalls honoriert, und so erhielt der Schotte 1987 endlich den längst verdienten Oscar als bester männlicher Nebendarsteller.