21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Das LACMA (Los Angeles County Museum of Art) ist ein enzyklopädisches Museum, mit Kunstwerken von der Antike bis zur Gegenwart und aus allen Weltregionen. Die Kunstwerke werden weder nach Epoche noch nach Region unterteilt - alles ist gleichwertig. Mit seinem amöbenförmigen Neubau setzte sich der Schweizer Architekt auch gegen kritische Stimmen durch. «Kulturplatz» begleitet Peter Zumthor bis zur grossen Eröffnung mit vielen Hollywood-Stars und beobachtet, wie penibel der Stararchitekt selbst auf die kleinsten Details bei der Umsetzung achtet.
22:55
Die verträumte und einfühlsame Cait (Catherine Clinch) lebt 1981 im ländlichen Irland mit ihren dysfunktionalen Eltern, ihrem trunksüchtigen und distanzierten Vater (Michael Patric) und ihrer vom Leben überforderten Mutter (Kate Nic Chonaonaigh), sowie der lärmenden Kinderschar der Familie. Als ihre Mutter ein weiteres Kind erwartet, wird Cait für den Sommer auf einen drei Stunden entfernten Bauernhof geschickt, um bei ihrer wohlhabenderen, kinderlosen Cousine mütterlicherseits, Eibhlin (Carrie Crowley), und deren wortkargem Ehemann, dem Bauern Sean (Andrew Bennett), zu wohnen. Cait kann gar nicht fassen, wie friedlich und ruhig es im Haus ihrer Tante zugeht, wie warmherzig und freundlich Eibhlin ist; nicht wie zu Hause, wo sie vernachlässigt wird. Dadurch hellt sich ihr Wesen im Laufe der Zeit merklich auf. Und durch die Erfahrung, so liebevoll behandelt zu werden, öffnet sich das stille Mädchen der Welt. Aber auch der anfänglich so kühle Sean taut auf und beginnt, sie in sein Herz zu schliessen. Der von der irischen Newcomerin Colm Bairéad inszenierte Film strahlt eine grosse Ruhe aus und ist ein Paradebeispiel für zurückhaltendes Filmemachen. Der Film mag handlungsarm erscheinen; umso eindringlicher wirken aber die kleinen Gesten des Alltags, welche die Regisseurin in den Mittelpunkt ihrer Erzählung rückt. Gesprochen wird fast durchgehend Gälisch; ein Grossteil der Geschichte und der Emotionen aber werden ohne Worte vermittelt, und das Ergebnis ist ein behutsamer Film, in dem sich grosse emotionale Wucht aus der Stille heraus entwickelt.