20:10
Ohne Vorbereitung, ohne Plan und doch mitten im Geschehen: Moderator Jan Fitze reist mit Sidekick und Spielleiterin Seraina Bernet quer durch Graubünden und stellt sich spannenden, teils skurrilen Aufgaben. Los geht es in Klosters: Jan muss einen Pfeiler der Sunnibergbrücke erklimmen, über 50 Meter hoch, ein erster Adrenalinkick zu Beginn der Reise. In Serneus übernimmt er den Arvernhof der Landfrau Larissa Jegen, betreut Lamas, drei Kinder und den Bernhardiner Barry, damit die Eltern sorglos ausgehen können. Im Münstertal lernt er Rätoromanisch, zusammen mit einem Lehrer, Seraina und einem Fuchs, um am nächsten Morgen die Dorfbäckerei Müstair zu managen. Den krönenden Abschluss bildet die Nordkante des Piz Badile im Bergell: Hier zeigt Jan Fitze Mut, Ausdauer und Abenteuerlust. «Fitze übernimmt» ist ein spontanes, lebendiges Schweizer Abenteuer voller Überraschungen, Action und Herz.
21:00
Für Mira Weingart, Moderatorin bei SRF Virus, sind die Lofoten eine ungewohnte Herausforderung. Eigentlich reist sie fast ausschliesslich in den Süden. Die spektakuläre Inselgruppe vor der Nordküste Norwegens reizt sie aber. So will sie unbedingt mitten in der Nacht eine Wanderung machen, erlebt den Nationalfeiertag und kommt beim Surfen an ihre Grenzen. Der Neoprenanzug ist zu klein, sie muss einen Kinderanzug tragen. Und auf dem Brett steht sie kaum. Ganz anders erlebt Divertimento-Komiker Jonny Fischer die Backwaters im Süden Indiens. Die stille Schönheit der Kanäle berührt ihn so sehr, dass er Tränen vergiessen muss.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Der Bund bezeichnet seit vergangener Woche den Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran als Krieg. Gemäss Neutralitätsrecht sind Waffenlieferungen an kriegsführende Staaten nicht zulässig. Nach Deutschland sind die USA zweitwichtigste Abnehmerin von Schweizer Kriegsmaterial. Die Rüstungsindustrie kritisiert den Bundesratsentscheid und warnt vor wirtschaftlichen Schäden. Sie befürchtet, dass die Schweiz nicht mehr als zuverlässiger Partner wahrgenommen wird. Ist es richtig, dass der Bundesrat unter anderem die USA faktisch als Kriegspartei bezeichnet? Und was geschieht nun mit neuen und bereits bewilligten US-Gesuchen für Waffenlieferungen aus der Schweiz? Wie steht es um die Sicherheit der Schweiz? Derweil steht die Schweizer Armee vor enormen Herausforderungen: Zwei grosse Beschaffungen von amerikanischem Armeematerial - die F-35A-Kampfjets und das Flugabwehrsystem Patriot - verzögern sich und die Kosten steigen. Statt den vorgesehenen 36 Kampfjets erhält die Schweiz für den Preis von rund 6 Milliarden Franken voraussichtlich nur noch 30 Exemplare. Bei der Lieferung der Patriot-Systeme rechnen die Schweizer Behörden mit Verzögerungen von vier bis fünf Jahren. Der Bund hat nun entschieden, dass die Beschaffung eines zusätzlichen Flugabwehr-Systems geprüft werden soll - produziert in Europa. Ist die Schweiz zu stark abhängig von den USA bei Rüstungsbeschaffungen? Und wie steht es um ihre Verteidigungsfähigkeit? Um die zusätzlichen Mittel für die Armee finanzieren zu können, schlägt der Bundesrat eine Finanzierung über die Mehrwertsteuer vor. Sie soll während zehn Jahren um 0,8 Prozentpunkte erhöht werden. Doch die Finanzierungspläne des Bundesrats stossen auf viel Widerstand. In Umfragen lehnen 63 Prozent der Befragten eine Erhöhung der Mehrwertsteuer zugunsten der Armee ab. Wie gut ist der Finanzierungsvorschlag von Verteidigungsminister Martin Pfister? Gäbe es Alternativen? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 20. März 2026 in der «Arena»: - Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; - Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; - Reto Nause, Nationalrat Die Mitte/BE; und - Balthasar Glättli, Nationalrat Grüne/ZH. Ausserdem im Studio: Patti Basler (Protokoll)
23:40
23:50
Ein Zug hält in Tucumari, ganz und gar nicht fahrplanmässig: Colonel Douglas Mortimer (Lee van Cleef) hat die Notbremse gezogen. Der stattliche Herr mit dem unnachgiebigen Blick, den die Mitfahrer für einen Pfarrer hielten, will hier Station machen. Auf dem Weg ins Städtchen liest Mortimer den Steckbrief eines Banditen, auf den 1500 Dollar ausgesetzt sind. Er findet den Gesuchten im örtlichen Saloon und offenbart seinen wahren Beruf: Ungerührt und zielsicher verdient sich der gestandene Kopfgeldjäger sein Weggeld. Erheblich jünger, aber nicht weniger schnell im Ziehen ist sein Berufskollege Monco (Clint Eastwood), ein unerschrockener Draufgänger mit Bart und Poncho. In El Paso treffen die beiden zusammen. Es erweist sich, dass sie denselben Mann im Visier haben: Indio (Gian Maria Volonté), einen skrupellosen Räuber und Mörder, der vor Jahren die Schwester des Colonels umgebracht hat. Die zwei Scharfschützen im keineswegs gewaltfreien Dienst für die Gerechtigkeit beschliessen, gemeinsame Sache zu machen. Monco schleicht sich in Indios Bande ein, die einen Beutezug auf die Bank von El Paso plant. Tatsächlich gelingt der Überfall auf das bestbewachte Geldinstitut der Gegend. Doch das war Indios letzter Streich. Mit Köpfchen, List und sehr schnellen Waffen sorgen Monco und der Colonel in der Folge für bleihaltige Luft und eine saubere Gegend. Erfolg verpflichtet - und lässt auch Dollar leichter rollen. Nach dem Westernhit «Für eine Handvoll Dollar» standen Sergio Leone für seine nächste Produktion massiv mehr Mittel zur Verfügung. Wieder war der Regisseur am Drehbuch massgeblich beteiligt. Und erneut wurde in Roms Cinecittà sowie im spanischen Almería gedreht. Aber diesmal konnte man sich drei Monate Zeit nehmen, und die Spezialeffekte durften Geld kosten. Vor allem jedoch wurde als Partner von Clint Eastwood ein zweiter Hollywooddarsteller engagiert: Lee van Cleef, schon damals der Böse vom Dienst. Der Darsteller mit dem markanten Profil startete seine Kinokarriere 1952 als Banditengehilfe in «High Noon». Von da an blieben Schiesseisen sein häufigstes Requisit. In beinahe hundert Filmen spielte er mit, in ebenso vielen Serien gab er Gastauftritte. Erst die italienischen Ballerballaden aber machten ihn vollends zum Schurkenstar. Ähnlich erging es im übrigen Klaus Kinski. Nach vielen Kurzauftritten in Edgar-Wallace-Filmen verkörperte er in «Für ein paar Dollar mehr» zum ersten Mal einen Westernfiesling. Der Abstecher in die Pferdeoper fand ebenso rege wie positive Beachtung und brachte ihm bald auch Hauptrollen ein. Der eigenwillige Schauspieler, der seine ersten Bühnenerfahrungen als Kriegsgefangener in einem britischen Lager sammelte, wurde schnell zu einer Ikone dieses besonderen Filmgenres.