04:15
Daneben haben Pia Huber und ihre Familie einen modernen Ziergarten gestaltet mit Pergola, Rostelementen und anderen von der Gärtnerin kreierten Kunstwerken und Dekorationen. Vom Sitzplatz aus geht der Blick über bunte Staudenrabatten auf die mit Schnee und Eis bedeckten Berner Oberländer Bergspitzen.
04:40
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die schroffen Landschaften der Innerschweiz - unter anderem durch das Klettergebiet Salbit, nach Andermatt, über den Furkapass und den Rhonegletscher. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:50
Die Rusch-Büeblä gehören heute zu den erfolgreichsten Ländler- und Volksmusikformationen der Schweiz. Seit zehn Jahren stehen die Zwillinge Cyrill und Simon Rusch, 24, gemeinsam mit ihrem Vater Roger, 57, auf der Bühne - und begeistern mit ihrem unverwechselbaren Stil ein Publikum weit über die Volksmusikszene hinaus. Wo die Familienformation spielt, sind die Säle und Festzelte ausverkauft. Mit einer Mischung aus traditioneller Ländlermusik und überraschenden Pop- und Rock-Interpretationen schaffen die Rusch-Büeblä den Brückenschlag zwischen Generationen. Ihre Medleys - etwa mit Songs der Toten Hosen - sorgen dafür, dass heute auch viele junge Fans im Edelweisshemd mitsingen. 2025 markiert für die Band ein besonderes Jahr: Sie gewinnen ihren zweiten Swiss Music Award, stehen mit Oesch's die Dritten und Trauffer im ausverkauften Hallenstadion auf der Bühne, und ihr eigenes 10-Jahre-Jubiläumsfest ist innert Minuten ausverkauft. Trotz ihres Erfolgs bleiben die Rusch-Büeblä fest im Wägital verwurzelt. Hier leben und arbeiten sie - als Schreiner, Metallbauer und Dachdecker. Rund hundert Auftritte pro Jahr führen sie als Musiker von kleinen Restaurants über Festzelte bis hin zu den grossen Konzertbühnen des Landes. SRF hat die Formation ein Jahr lang begleitet. Die Dokumentation «Rusch-Büeblä - Vom Wägital ins Hallenstadion» bietet einen persönlichen und authentischen Einblick in den Alltag der Musiker und zeigt, wie die Band ein traditionsreiches Genre neu definiert.
05:30
Das 21. Jahrhundert ist noch jung, führte aber schon zu bedeutenden Umwälzungen: Begriffe wie Me?Too, Black Lives Matter, Gender-Diversität oder Klimastreik stehen für prägende Debatten. Die beiden Hosts Nina Brunner und Nino Gadient interessieren sich aber auch für leichtere Dinge, die von Bedeutung sind: wer online datet oder auf Instagram Beauty-Filter nutzt. Es geht um «Bros» und «Boomers», um Hoffnung und Ängste, Ohnmacht und Selbstwirksamkeit. Und um die Frage: Wie schafft sich die Menschheit in der wechselhaften Gegenwart eine verheissungsvolle Zukunft?
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:00
Daneben haben Pia Huber und ihre Familie einen modernen Ziergarten gestaltet mit Pergola, Rostelementen und anderen von der Gärtnerin kreierten Kunstwerken und Dekorationen. Vom Sitzplatz aus geht der Blick über bunte Staudenrabatten auf die mit Schnee und Eis bedeckten Berner Oberländer Bergspitzen.
09:30
Das 21. Jahrhundert ist noch jung, führte aber schon zu bedeutenden Umwälzungen: Begriffe wie Me?Too, Black Lives Matter, Gender-Diversität oder Klimastreik stehen für prägende Debatten. Die beiden Hosts Nina Brunner und Nino Gadient interessieren sich aber auch für leichtere Dinge, die von Bedeutung sind: wer online datet oder auf Instagram Beauty-Filter nutzt. Es geht um «Bros» und «Boomers», um Hoffnung und Ängste, Ohnmacht und Selbstwirksamkeit. Und um die Frage: Wie schafft sich die Menschheit in der wechselhaften Gegenwart eine verheissungsvolle Zukunft?
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:00
Krieg und Benzin: Viele zahlen - einige profitieren Wenn in der Strasse von Hormus iranische Raketen fliegen und im Iran US-Bomben fallen, steigen weltweit die Benzinpreise. Auch in der Schweiz hat der Krieg Einfluss auf die Treibstoffpreise. Werden die Preise weiter steigen und wann geht das Benzin aus? Wir besuchen Tankstellen, Treibstofflager und Autohändler. Viele ärgern sich - einige wenige profitieren. Im «Rundschau»-Interview stellt sich Ramon Werner, CEO von Volenergy, grösster Tankstellenbetreiber der Schweiz, den Fragen von Franziska Ramser. Russlands Rekruten: Besuch im ukrainischen Gefangenenlager Es ist das grösste Kriegsgefangenenlager in der Ukraine. In einem alten Gefängnis aus der Sowjetzeit werden russische Soldaten festgehalten, die an der Front von der ukrainischen Armee gefangen genommen wurden. Reporterin Anna Bernasconi konnte mit einem Kamerateam im Innern drehen und mit russischen Gefangenen reden. Ein eindrücklicher und seltener Einblick. Teenager-Prostitution: Polizei ist alarmiert Sie sind zwischen 14 und 17 Jahre alt und verkaufen ihren Körper. Die Polizei und Sozialarbeiter stellen fest, dass die Zahl der minderjährigen Prostituierten in besorgniserregendem Ausmass steigt. Im Fall «Barbershop» in Genf hat ein halbes Dutzend Teenager auf dem Zwischengeschoss einer Spielhalle sexuelle Dienstleistungen angeboten.
12:05
Am zweiten Tag von «Mini Chuchi, dini Chuchi» steht Cyril aus Stetten AG in der Küche. Der 29-Jährige engagiert sich gerne in der Freiwilligen Feuerwehr und liebt Spätzli. Auf seinem Teller kommt «Öppis mit Burrata» in frittierter Form daher. Ob das gelingt?
12:20
Zur Wochenmitte kocht Amina aus Regensdorf ZH für ihre Gäste. Die 28-Jährige widmet sich bewusst ihrer Gesundheit, treibt Kraft- und Ausdauersport und will das Motto «Öppis mit Burrata» in einem leichten Menu servieren. Sie kombiniert Burrata mit Süsskartoffeln und Bärlauch.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Daneben haben Pia Huber und ihre Familie einen modernen Ziergarten gestaltet mit Pergola, Rostelementen und anderen von der Gärtnerin kreierten Kunstwerken und Dekorationen. Vom Sitzplatz aus geht der Blick über bunte Staudenrabatten auf die mit Schnee und Eis bedeckten Berner Oberländer Bergspitzen.
13:35
Die erste Reise führt die Kandidatinnen und Kandidaten von «Eusi Landchuchi» in den Kanton Luzern, nach Udligenswil. Dort ist Dominique G. Wyss zu Hause. Der 49-Jährige ist Tierarzt, spezialisiert auf Pferdezahnmedizin. Leicht sediert und wackelig steht das Pferd da, das Maul ist mit einem Spekulum weit geöffnet. Mit grossen Instrumenten schleift Dominique G. Wyss an den Zähnen des Warmblüters herum. Was grob aussieht, ist Perfektion im Millimeterbereich. Viele seiner Werkzeuge entwickelt Dominique G. Wyss selber. Auch beim Kochen zeigt er sich als Tüftler. So stellt der Luzerner seine Alltagsmenüs am liebsten mit Rezepten aus dem Militärkochbuch zusammen. Die erweitert er nach Lust und Laune mit eigenen Ideen. Fehlt ihm am Herd einmal ein Gerät, dann ist er um Notlösungen nicht verlegen. Als Erster stellt sich Dominique G. Wyss nun der Kritik seiner Mitkonkurrenten. Begrüssen wird er sie im Haus seiner Eltern im luzernischen Udligenswil. Hier hat der geschiedene Vater von zwei Kindern seit drei Wochen Gastrecht, weil die Mutter ins Altersheim gezogen ist. Die Küche seiner Mutter ist für den Train-Offizier allerdings noch ein Suchfeld. Mit einer Prise Humor stellt er sich dieser Herausforderung. Es wartet auf ihn aber noch eine weitere Hürde. Zum Hauptgang will er seinen Kochkonkurrenten einen «Gitzischlegel» servieren. Ein Rezept, das nicht im grünen Büchlein zu finden ist. Ob der Pferdezahnarzt beide Hürden meistert? Die erste Ausgabe von «Eusi Landchuchi» wird es zeigen.
14:25
Dieses Mal empfängt Gastgeberin Marie Devenoge die fröhliche Runde im Dörfchen Dizy am Fuss des Waadtländer Juras. Die gelernte Drogistin hat ihren angestammten Beruf aufgegeben, um ihrem Mann Jean-Luc auf dem Hof zu helfen. Die dynamische Allrounderin mag es, wenn die Dinge mit Liebe gemacht sind und nach Heimat schmecken. Zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Danie wird sie ihr Bestes geben, um Gaumen und Auge ihrer Gäste zu verwöhnen. Treffpunkt für dieses Waadtländer Rendez-vous ist der Kirchturm von Cossonay. Von hier aus kann man die ganze Region wunderbar überblicken. Dann geht es mit der Kutsche weiter nach Dizy, wo ein Alphorn-Frauenensemble die Gäste musikalisch - natürlich in Tracht - empfängt. Der Apéro wird im Schloss La Sallaz serviert. Für das Essen hat sich Marie einen ganz besonderen Ort ausgesucht: die Scheune, wo auch ihr Pferd Passetou und die Schwalben zu Hause sind. Eine einmalige Umgebung für ein einmaliges Menü, das die Schwestern auf einem Holzherd mit den Zutaten zubereiten, die Hof und Garten hergeben. Die Tomme de la Venoge, die es zur Vorspeise gibt, wird aus Milch der hofeigenen Kühe hergestellt. Die Trüffel, die den Tagliatelle ihr Aroma verleihen, die es zu Tournedos mit Spargel gibt, hat Maries Trüffelhund Nina erschnüffelt. Und zum süssen Schluss überrascht Marie ihre Gäste mit einem Trompe-l'œil-Dessert. Verblüffend.
15:30
Ärztin Nora Kaminski (Tanja Wedhorn) staunt, was ihr Freund Max (Bernhard Piesk) für ein Abendessen nach Praxisschluss auffährt: der beste Tisch für zwei auf der herrschaftlichen Veranda des Schlosshotels Lietzow. Als der Champagnerkorken zu heftig knallt und das heimlich vorbereitete Feuerwerk viel zu früh zündet, geht der minutiös geplante Heiratsantrag in der nächsten Katastrophe unter. Aus der Küche kommt statt des nächsten Speisegangs ein Notruf. Chefköchin Elisa Tack (Zoë Valks) klagt über stechende Schmerzen im Bauch. Eine Behandlung im Krankenhaus kommt für die junge Frau jedoch nicht infrage. Die ehrgeizige Köchin erwartet einen berühmten Restaurantkritiker, dessen Bewertung ihren Karrieresprung in Berliner Gourmettempel ermöglichen kann. Für Unruhe auf der Ferieninsel sorgt ein neuer Kunstgalerist. Dr. Heckmann (Patrick Heyn) verdächtigt Elmar Igelbrink (Christian Steyer), ihm eine teure Fälschung verkauft zu haben. Seine Sachverständige und Stiefmutter Roswitha Wing verbindet mit dem charismatischen Freigeist eine stürmische Jugendepisode und kommt mit dem Kunstwerk ihres Stiefsohnes in Erklärungsnöte.
17:10
17:20
17:30
Lenas Hof liegt mitten im Wald - eine kleine, in sich geschlossene Welt mit Obstbäumen, einem Teich und einem Gemüsegarten. Doch das Herzstück sind die vielen Tiere, die dort leben - jedes mit eigenen Interessen, Stärken und Launen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Am Tag 4 von «Mini Chuchi, dini Chuchi» sind wir in Wipkingen in der Stadt Zürich bei Floris. Der 31-jährige Jurist sitzt, seit er drei Jahre alt ist, am Klavier und schätzt die Musik als Ausgleich und Anker. «Öppis mit Burrata» kommt bei ihm in der Pastasauce vor.
18:25
Neben der Natur liegt Maja und Rick von Meiss auch die zeitgenössische Kunst am Herzen. So kam es, dass im Garten nun Ausstellungen stattfinden. Dabei hat schon der eine oder andere Kunstfreund Natur und Garten neu entdeckt. Und manche Gartenliebhaberin hat einen Zugang zu Kunst und Kultur gefunden.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die Baubranche ist einer der grössten Verursacher von CO2-Emissionen - und doch beginnt gerade hier ein Umdenken. Einer der neuen Ansätze, die in Zukunft Ressourcen einsparen sollen, ist das zirkuläre Bauen. Es verfolgt eine radikale Idee: Gebäude werden so geplant, dokumentiert und errichtet, dass sie später selbst wieder als Materialspender dienen: zurückbauen statt abreissen, wiederverwenden statt wegwerfen. Das Ziel sind geschlossene Stoffkreisläufe, die bereits beim Entwurf neuer Gebäude mitgedacht werden. In der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland machen sich Architektinnen, Forschende und kommunale Entscheider daran, diese Vision Realität werden zu lassen. Sie retten Glasfassaden vor der Deponie, erproben Methoden des Rückbaus von Gebäuden, forschen an der Wiederverwendung von Betonteilen und entwickeln digitale Werkzeuge, die Angebot und Nachfrage von Bauteilen besser zusammenbringen. Der Ansatz des zirkulären Bauens gewinnt in immer mehr kommunalen, nationalen und europäischen Regelungen an Bedeutung. Der Kanton Basel fördert intensiv die Wiederverwendung von Baumaterialien bei kommunalen Neubauprojekten. In den Pariser Banlieues lassen Architektinnen ein Kultur- und Gemeindezentrum entstehen, dessen Keramikfliesen und Treppen aus Häusern in der Nachbarschaft kommen. Dieser Dokumentarfilm begleitet diese Pionierinnen und Pioniere. Er zeigt eine Vision, die Mut macht: Städte, die immer wieder aus sich selbst heraus erneuert werden. Jede Siedlung wird zur Mine - ein wertvolles Rohstofflager, mit den Baumaterialien für die Zukunft. Erstausstrahlung: 04.06.2026
21:05
Die Meister der Konzentration Ein Besuch bei den Fluglotsen von Skyguide zeigt, was maximale Konzentration bedeutet. Ihr Job gilt als «Champions League des Denkens». Moderatorin Kathrin Hönegger fragt nach, wie die Lotsen ihre Pausen verbringen und ob es tatsächlich ein «Fluglotsen-Gen» braucht, um in diesem Beruf zu bestehen. Der Selbstversuch Wie schlägt sich Kathrin Hönegger als Fluglotsin? Im Skyguide-Simulator stellt sie sich der Herausforderung. Zudem macht die Neuropsychologin Barbara Studer unterschiedliche Aufmerksamkeitstests mit ihr und hält einfache Tricks bereit, die beim Fokus helfen können. Kampf der Ablenkung im Schulzimmer Besonders junge Menschen reagieren stark auf die ständige Reizüberflutung durch Smartphones. An der Sekundarschule Meiringen werden Handys deshalb morgens weggesperrt. Lehrer Benjamin Recke erklärt seine Strategien, um die Aufmerksamkeit im Unterricht zu fördern und digitale Ablenkungen zu bekämpfen. Zudem zeigt Neuropsychologin Katja Margelisch auf, was es braucht, damit die Konzentration im Schulzimmer nicht abbricht.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Noch vor wenigen Jahrzehnten bestanden grosse Teile der heutigen Vereinigten Arabischen Emirate aus Wüste, kleinen Küstenorten und Beduinengesellschaften. Heute zählen Dubai und Abu Dhabi zu den sichtbarsten Symbolen globalen Reichtums und moderner Urbanität. Der Aufstieg der Emirate gilt als eine der schnellsten Transformationen der modernen Geschichte. Doch hinter dem Glanz der Moderne verbirgt sich ein traditionell-autokratisches System mit dynastischen Machtstrukturen in einem fragilen regionalen Gleichgewicht und mit prekären geopolitischen Allianzen. Wie wurden die Emirate innert weniger Jahrzehnte zur Wirtschafts- und Regionalmacht? Welche Rolle spielt Abu Dhabi heute im geopolitischen Machtkampf zwischen Iran, Saudi-Arabien, Israel und den USA? Und wie stabil ist ein Staat, dessen Wohlstand von Sicherheit, offenen Handelsrouten und globalem Vertrauen abhängt? Moderator Sebastian Ramspeck spricht mit der US-Sicherheitsexpertin für die Golfregion Elizabeth Dent vom Washington Institute, dem Golfexperten Andreas Krieg vom King's College in London sowie der Wirtschaftsexpertin Karen Young vom Middle East Institute.
23:00
Mexikos WM-Austragungsort Guadalajara bereitet sich auf die Fussball-Weltmeisterschaft 2026 vor. Die Stadt will modern, sicher und bereit für die Welt wirken. Doch abseits der Kameras herrscht eine andere Realität: Tausende Familien suchen verzweifelt nach Angehörigen, die gewaltsam verschwunden sind. Während die Behörden mit Schutz und Feierstimmung werben, wissen die Einwohnerinnen und Einwohner: Die Sicherheit konzentriert sich vor allem dort, wo die Welt hinschaut. Gleich daneben prägt die Angst vor Entführungen und dem Verschwindenlassen weiterhin den Alltag. «NZZ Format» begleitet einen Frauenfussballtrainer, einen Aktivisten und einen Vater, dessen Tochter entführt wurde. Miguel sucht seit 2022 nach seiner Tochter Yessenia, die von bewaffneten Männern aus ihrem Zuhause verschleppt wurde. Früher setzte er alles daran, Antworten zu finden. Heute fehlen ihm oft die Kraft und das Geld. Gleichzeitig kümmert er sich um Yessenias kleines Kind, während die Ermittlungen kaum vorankommen. Auch Yessenias ehemaliger Trainer Ernesto trägt seinen eigenen Schmerz: Sein Bruder wird ebenfalls vermisst. Dennoch trainiert er unermüdlich lokale Frauen- und Jugendteams weiter. In Vierteln, die mit der ständigen Gefahr von Entführungen leben, versucht er, eine fragile Normalität zu schaffen. Héctor organisiert Suchaktionen mit anderen Angehörigen. Sie suchen im Gelände und hängen Vermisstenplakate so schnell wieder auf, wie sie abgerissen werden. Damit zwingen sie die Stadt, das zu sehen, was sie am liebsten verstecken würde. Während sich Guadalajara für die WM herausputzt, zeigt der Film Menschen, die dort weitermachen müssen, wo staatliche Institutionen versagen. Fussball wird dabei zu einem Ort der Hoffnung - und gleichzeitig zur Erinnerung an all jene, die noch immer vermisst werden. Ein Film von Patrick Tombola
23:35
23:50
Die Schweiz ist in einer neuen Realität angekommen: Zum ersten Mal ist sie von Staaten umgeben, in denen Parteien die Umfragen anführen, die die Politikwissenschaft als «radical right» einordnet: Von Italien über Österreich bis nach Frankreich und Deutschland verschiebt sich das politische Koordinatensystem nach rechts. Treibende Kraft der neuen Rechten sind nicht zuletzt rechtsextreme Jugendgruppen: Sie organisieren sich über Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Telegram und verknüpfen ihre rechtsextreme Ideologie mit Themen wie Ernährung, Sport und Natur. Haben wir es heute mit einer Art «Lifestyle-Faschismus» zu tun? Auch auf der linken Seite nehmen gewalttätige Ausschreitungen von Jugendgruppen zu. Woher kommen diese Entwicklungen? Und wie sinnvoll ist es, die Frage zu stellen: «Ist das schon Faschismus?» Hängt von ihrer Beantwortung überhaupt etwas ab? Barbara Bleisch spricht mit der Philosophin und Bestsellerautorin Eva von Redecker und dem Historiker und Rechtsextremismusforscher Damir Skenderovic.