04:55
Die künstliche Intelligenz formuliert die Texte, das Navigationsgerät weist den Weg, der Thermomix kocht, und der Video-Schiedsrichterassistent (VAR) entscheidet, ob ein Fussballtor zählt. Immer mehr Systeme versprechen Entlastung, Präzision und Sicherheit. Der Soziologe Hartmut Rosa sieht darin aber auch einen Verlust: Aus Menschen, die Situationen mit Erfahrung und Urteilskraft gestalten, werden Vollziehende, die vorgegebene Abläufe nur noch abarbeiten und keine Selbstwirksamkeit mehr erleben. Das Gefühl der Ohnmacht wächst. In diesem Ohnmachtsgefühl könnte auch ein Grund für den Erfolg von Figuren wie Donald Trump oder Elon Musk liegen: Sie versprechen, Regeln, Verfahren und Rücksichten beiseitezuwischen, um endlich wieder Kontrolle zu übernehmen. Doch Regeln sind nicht nur lästig, sie schützen auch: Sie begrenzen Willkür, schaffen Fairness und machen Macht kontrollierbar. Im Gespräch mit Olivia Röllin diskutiert Hartmut Rosa, wo Regeln notwendig sind - und wo sie Urteilskraft, Verantwortung und Lebensfreude ersticken.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
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Im Nordosten Norwegens dreht sich die Kulinarik um ein Krustentier: die Königskrabbe. Weltweit gilt ihr Fleisch als Luxusartikel, in Finnmark ist es Teil der Alltagsküche. Die Einwohner zeigen ihre vielfältigen Zubereitungsarten.
09:50
Stine Olson, die vor Kurzem ihr Architekturstudium abgeschlossen hat, hält sich mit Kleinstaufträgen über Wasser. Da trifft sie zufällig auf ihren Jugendfreund Jan und dessen Bruder Paul. Beide wollen ein Haus auf dem Land verkaufen, das sie von ihrem Vater geerbt haben, und Stine bietet ihre Dienste als Architektin an. Der neue Käufer will das Haus abreissen lassen. Doch das Haus birgt ein Geheimnis, das alle verändern wird. Jan ist vom Wiedersehen mit Stine ganz entzückt und wittert die Gelegenheit, sich wieder an sie ranzumachen. Er schlägt ein Wochenende auf dem Land vor, um sich das Haus vor Ort anzusehen. Paul hingegen will sich in Stockholm um seine Verlobte Mary kümmern, ausserdem muss er in der Stadt für seinen amerikanischen Schwiegervater in spe Geschäftliches erledigen. Wie das Schicksal so spielt, verschlägt es schlieslich alle drei in das Haus, das jeden von ihnen auf seine Weise in den Bann zieht. Sie treffen auch auf Elsa, eine alte Frau, die behauptet, die Gärtnerin des Anwesens zu sein. Dann steht Stine plötzlich zwischen Jan und Paul. Ihrem Jugendfreund Jan hatte sie seinerzeit wegen seiner lockeren Auffassung einer Beziehung den Laufpass gegeben, nun aber bemüht er sich mit allem Charme um sie. Paul jedoch ist seltsam verschlossen, immerzu missmutig. Dann stossen die drei auf die Geschichte des Hauses, in dem Jans und Pauls Vater offenbar nicht allein gelebt hat. Welches Geheimnis birgt das Haus? Und mit welchen Wahrheiten müssen die drei lernen umzugehen, bevor alles anders, aber besser werden kann?
11:30
Vergessene Vorsorge-Milliarden: Im schlimmsten Fall verloren Wer den Job oder den Wohnort wechselt, verliert schnell den Überblick über seine Pensionskassen-Guthaben: Aktuell liegen auf den Konten der Auffangeinrichtung BVG rund 6,75 Milliarden Franken von Versicherten ohne Kontaktangaben. Dass dieses Geld für immer verloren gehen kann, zeigt der Fall einer Rentnerin: Ihr Anspruch auf rund 36'000 Franken Vorsorgegeld ihres verstorbenen Partners verjährte unbemerkt. Funktioniert das System gut genug, wenn Milliarden Vorsorgegelder vergessen gehen? «Kassensturz» fragt beim Direktor des Schweizerischen Pensionskassenverbandes nach und zeigt, wie leicht Versicherte nach vergessenen Geldern suchen können. Regen- statt Trinkwasser: Strategien gegen die Trockenheit Im Sommer 2026 erreichten Hitze und Trockenheit vielerorts in der Schweiz neue Rekorde. Über 150 Gemeinden mussten die Wassernutzung gar mit Verboten einschränken. «Kassensturz» besucht innovative Köpfe, die Regenwasser nutzen, um Trinkwasser zu sparen, und zeigt praktische Tipps gegen Wasserverschwendung. Reiswaffeln im Schadstoff-Test: Kein Kindersnack für jeden Tag Reiswaffeln sind als praktischer Snack für Kinder beliebt und dienen in der Fitness-Szene als kalorienarme Basis für vielerlei Rezepte - von Pralinen bis Tiramisu. Doch halten Reiswaffeln tatsächlich, was ihr gesunder Ruf verspricht? «Kassensturz» und das Konsummagazin Saldo lassen zehn Produkte auf Arsen und Acrylamid testen. Die Ergebnisse lassen aufhorchen: Für kleine Kinder sind Reiswaffeln als täglicher Snack nicht empfehlenswert.
12:05
Am ersten Tag der «Pak Choi»-Woche lädt Delia aus Büron LU zu sich ein. Die 33-Jährige hat dominikanische Wurzeln und kocht am liebsten das dominikanische Nationalgericht. Heute gibt es Pouletschenkel an einer Kokos-Limetten-Sauce, dazu den mottogebenden Pack Choi.
12:25
Andreas, 53, aus Meisterschwanden AG kocht am liebsten Schmorgerichte und hat ein Jahr lang in Singapur gelebt. Die asiatische Küche ist ihm darum vertraut und so serviert er auch das Motto «Pak Choi» mit einer Asia-Sauce, dazu Süsskartoffelstampf und gefüllte Pouletbrust.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Im Nordosten Norwegens dreht sich die Kulinarik um ein Krustentier: die Königskrabbe. Weltweit gilt ihr Fleisch als Luxusartikel, in Finnmark ist es Teil der Alltagsküche. Die Einwohner zeigen ihre vielfältigen Zubereitungsarten.
13:35
Vor acht Jahren war im Münstertal der Bär los. Wird ihm Nik Hartman auf seinen Wanderungen begegnen, oder ist die Chance höher, Dario Cologna zu sehen oder vielleicht sogar einen Bartgeier zu erblicken? Sicher ist, dass Nik - und da ist man sich im Tal auch ausserhalb der Klostermauern einig - das Münstertal nicht verlassen darf, ohne den Lai da Rims gesehen zu haben. So klein das Tal auf den ersten Blick scheint, gibt es für Nik auf seinem Weg ganz viel zu entdecken. Auf der Südseite des Piz Terza lässt er sich von uralten Arven- und Lärchenbäumen verzaubern. Er erfährt unterwegs vom Tüftlerpaar Beretta, wie aus Arvenzapfen und Berggetreide der beste Alpenlikör entsteht. Am zweiten Tag wird Nik vom Wanderer zum Reiter: Das wilde Val Mora wartet auf ihn. Iris Hauschild nimmt ihn zu Pferd mit auf ein Tagestrekking. Unberührte und urtümliche Natur in einem Hochtal, das sich zehn Kilometer lang auf über 2000 Metern hinzieht. Auch den Tieren gefällt diese Idylle; Murmeltiere und Steinböcke, Steinadler und Bartgeier sind hier daheim. Das Val Mora ist zudem voller wundersamer Geschichten und schauerlicher Sagen. Besonders mit der «Mumma Veglia», der alten Mutter, soll es sich der Reiter nicht verscherzen. Noch hat Nik sein Ziel nicht erreicht: den angeblich schönsten Bergsee Graubündens, den Lai da Rims. Ruedi Imboden führt seinen Schützling ins raue Hochgebirge. Als ehemaliger Grenzwächter und Bergführer kennt der 80-Jährige die Region wie kein Zweiter. Ein militärhistorischer Pfad führt zum Piz Umbrail, wo die beiden an Ruinen aus dem Ersten Weltkrieg vorbeikommen. Bloss: Schaffen sie es bis zum Gipfel auf über 3000 Metern Höhe und anschliessend runter zum Lai da Rims? Der Winter war streng und die Schneemassen bleiben in diesen Höhenlagen lange liegen.
14:30
Die Lehrerfamilie Lätt lebt in Gross SZ. Nicolas und Denise Lätt sind ein eingespieltes Team. Beim Jobsharing teilen sie sich nicht nur ihren Beruf als Klassenlehrer, sondern auch den Haushalt und die Erziehung ihrer drei Kinder. Und bald sind sie zu sechst: Denise ist mit ihrem vierten Kind schwanger. Die Familie Lätt nimmt immer wieder neue Projekte in Angriff. So erfüllten sich Lätts auch den Traum vom eigenen Husky-Rudel. Mit Schlittenhunden-Workshops will sich die abenteuerliche Familie nun ein zweites Standbein aufbauen. Das Tierärztepaar Barbara Sommer und Roman Siegfried aus Unterentfelden AG lebt einen ambitionierten Alltag. Beide sind spezialisierte Tierärzte, Mitinhaber einer Klinik - und sie haben zusammen drei Kinder. Sorgfältige Organisation ist bei ihnen alles: zwei Nannys übernehmen die Kinderbetreuung, wenn sie in der Tierklinik arbeiten. Bei Familie Siegfried Sommer steht zudem eine grosse Veränderung an: der Umzug in ein neues Haus. Die engagierte Familie fand kaum Zeit zur Vorbereitung. Eine eigene Familie zu haben war ihr grösster Wunsch. Doch nach ihrer Hochzeit kam der Schock: Roman und Fabienne Cortesi können keine Kinder bekommen. Auf der Suche nach einem neuen Lebensweg sind die beiden an der Lenk im Berner Oberland fündig geworden. Das dynamische Paar hat ein marodes Ferienheim gekauft und will dieses in eine schmucke Pension verwandeln. Tatkräftig unterstützt von den Eltern verwirklichen Cortesis das grösste Projekt ihres Lebens. Die siebte «SRF bi de Lüt - Familiensache» bietet spannende und berührende Einblicke in diese drei Welten. Vom 3. Januar bis 31. Januar 2014, immer freitags um 20.05 Uhr auf SRF 1.
15:20
«Das ist ein bisschen mein Charakter - und vielleicht auch typisch schweizerisch.» Liebevoll und mit grosser Sorgfalt kontrolliert Gaby Blum die gelben Wanderwegweiser und Markierungen in ihrem Gebiet. Drei Tage lang begleitet Mona Vetsch Gaby und andere Freiwillige, die dafür sorgen, dass Wandern in der Schweiz sicher und unbeschwert möglich bleibt. Dabei begegnet sie Menschen mit Leidenschaft, stösst auf Herausforderungen und erhält einen Einblick in ein Stück Schweiz, das zwischen Perfektionismus, Freiwilligenarbeit und Wanderlust wohl typisch schweizerischer kaum sein könnte. Erstausstrahlung: 02.09.2026
16:05
Die RTR-Serie «Si d'alp» begleitet vier Hirtinnen und Hirten auf drei Alpen oberhalb von Brigels durch den Alpsommer. Sie versorgen hunderte Tiere, trotzen Wind und Wetter und tragen rund um die Uhr Verantwortung. Ein eindrückliches Portrait von Menschen, die sich bewusst für das Leben in den Bergen entscheiden. Die Hirten im Fokus Ein erster Alpsommer, über 100 Kühe und unzählige Herausforderungen: Andrea und Alois betreten auf der Alp Quader Neuland. Das junge Paar aus dem Kanton St. Gallen tauscht den gewohnten Alltag gegen ein Leben hoch oben in den Bergen und entdeckt Schritt für Schritt, was es bedeutet, rund um die Uhr Verantwortung zu tragen. Otmar kennt das Leben auf der Alp wie kaum ein anderer. Eigentlich hatte er dieses Kapitel für sich abgeschlossen. Doch nach einem Todesfall springt er kurzfristig auf der Alp Tschegn Dadens ein. Gemeinsam mit seiner treuen Hündin Kaja kehrt er an einen Ort zurück, der ihn nie ganz losgelassen hat. Für Alexa gibt es im Sommer nur einen Ort, an dem sie sein möchte: die Alp Nova. Zwischen Tieren, Bergen und dem Rhythmus der Natur findet sie genau das, was ihr wichtig ist. Die Alp ist für sie weit mehr als ein Arbeitsplatz. Sie ist Heimatgefühl, Freiheit und Leidenschaft zugleich. Vier Menschen, vier unterschiedliche Geschichten und ein gemeinsamer Sommer in den Bergen. «Si d'alp» begleitet sie durch Höhen und Tiefen des Alpalltags und zeigt die Bündner Alpwirtschaft aus einer persönlichen Perspektive. Eine Serie über Verantwortung, Zusammenhalt und die besondere Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur.
16:30
Die RTR-Serie «Si d'alp» begleitet vier Hirtinnen und Hirten auf drei Alpen oberhalb von Brigels durch den Alpsommer. Sie versorgen hunderte Tiere, trotzen Wind und Wetter und tragen rund um die Uhr Verantwortung. Ein eindrückliches Portrait von Menschen, die sich bewusst für das Leben in den Bergen entscheiden. Die Hirten im Fokus Ein erster Alpsommer, über 100 Kühe und unzählige Herausforderungen: Andrea und Alois betreten auf der Alp Quader Neuland. Das junge Paar aus dem Kanton St. Gallen tauscht den gewohnten Alltag gegen ein Leben hoch oben in den Bergen und entdeckt Schritt für Schritt, was es bedeutet, rund um die Uhr Verantwortung zu tragen. Otmar kennt das Leben auf der Alp wie kaum ein anderer. Eigentlich hatte er dieses Kapitel für sich abgeschlossen. Doch nach einem Todesfall springt er kurzfristig auf der Alp Tschegn Dadens ein. Gemeinsam mit seiner treuen Hündin Kaja kehrt er an einen Ort zurück, der ihn nie ganz losgelassen hat. Für Alexa gibt es im Sommer nur einen Ort, an dem sie sein möchte: die Alp Nova. Zwischen Tieren, Bergen und dem Rhythmus der Natur findet sie genau das, was ihr wichtig ist. Die Alp ist für sie weit mehr als ein Arbeitsplatz. Sie ist Heimatgefühl, Freiheit und Leidenschaft zugleich. Vier Menschen, vier unterschiedliche Geschichten und ein gemeinsamer Sommer in den Bergen. «Si d'alp» begleitet sie durch Höhen und Tiefen des Alpalltags und zeigt die Bündner Alpwirtschaft aus einer persönlichen Perspektive. Eine Serie über Verantwortung, Zusammenhalt und die besondere Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur.
17:00
Die RTR-Serie «Si d'alp» begleitet vier Hirtinnen und Hirten auf drei Alpen oberhalb von Brigels durch den Alpsommer. Sie versorgen hunderte Tiere, trotzen Wind und Wetter und tragen rund um die Uhr Verantwortung. Ein eindrückliches Portrait von Menschen, die sich bewusst für das Leben in den Bergen entscheiden. Die Hirten im Fokus Ein erster Alpsommer, über 100 Kühe und unzählige Herausforderungen: Andrea und Alois betreten auf der Alp Quader Neuland. Das junge Paar aus dem Kanton St. Gallen tauscht den gewohnten Alltag gegen ein Leben hoch oben in den Bergen und entdeckt Schritt für Schritt, was es bedeutet, rund um die Uhr Verantwortung zu tragen. Otmar kennt das Leben auf der Alp wie kaum ein anderer. Eigentlich hatte er dieses Kapitel für sich abgeschlossen. Doch nach einem Todesfall springt er kurzfristig auf der Alp Tschegn Dadens ein. Gemeinsam mit seiner treuen Hündin Kaja kehrt er an einen Ort zurück, der ihn nie ganz losgelassen hat. Für Alexa gibt es im Sommer nur einen Ort, an dem sie sein möchte: die Alp Nova. Zwischen Tieren, Bergen und dem Rhythmus der Natur findet sie genau das, was ihr wichtig ist. Die Alp ist für sie weit mehr als ein Arbeitsplatz. Sie ist Heimatgefühl, Freiheit und Leidenschaft zugleich. Vier Menschen, vier unterschiedliche Geschichten und ein gemeinsamer Sommer in den Bergen. «Si d'alp» begleitet sie durch Höhen und Tiefen des Alpalltags und zeigt die Bündner Alpwirtschaft aus einer persönlichen Perspektive. Eine Serie über Verantwortung, Zusammenhalt und die besondere Verbindung zwischen Mensch, Tier und Natur.
17:30
Das Häsli möchte beim ambitionierten Beeripapa im Sommertheater mitspielen und das überemotionale Poppy verdirbt ihr fast das Casting, bis sie selbst emotional wird und so den Job bekommt.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
An Tag 3 der «Pak Choi»-Woche legt sich Jacqueline aus Bellikon AG ins Zeug. Zu der Familie der 43-Jährigen gehört neben ihrem Partner und den Zwillingen die ehemalige Strassenhündin Amy. Jacqueline will das Gemüse der Woche mit einer Marinade und Speck im Ofen interessant machen.
18:25
In Snowdonia betreiben die Brüder Finn, Steff und Jack einen Laden mit eigener Backstube und Café. In der Vorweihnachtszeit kochen sie Gerichte mit Lauch, dem Nationalsymbol von Wales. Finn backt Sauerteigbrot für «Welsh Rarebit», Steff serviert Lauchfritters mit Seegraspaste und Ei.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Zankapfel Neutralität: Wofür steht die Schweiz? Sie ist ein fundamentaler Teil der Schweizer Identität: die Neutralität. Doch wie streng soll sie ausgelegt werden? Gerade in Krisenzeiten wird heftig darüber gestritten. Wir begleiten zwei Politikerinnen, die sich für und gegen die Neutralitätsinitiative engagieren. SVP-Grossrätin Stephanie Gartenmann und GLP-Nationalrätin Corina Gredig. Überhitzte Seen: Jetzt kommen die Quallen Die Klimaerwärmung hat auch für Schweizer Seen Folgen. Sie sind teilweise überhitzt und werden von Arten neu bevölkert, die man sich eigentlich eher in südlicheren Gewässern vorstellt: Quallen tauchen auf, Welse vermehren sich, Algen wuchern. Wir sind mit Forscher:innen auf grossen Seen der West- und Deutschschweiz unterwegs. Bäckereien-Sterben: Der Kampf ums Brot Vreni und Markus Brandenberger machen nach 35 Jahren ihre Bäckerei in Meilen dicht. Im Dorf geht damit eine Ära zu Ende. Brandenberger muss schliessen, weil er keinen Nachfolger findet. Traditionelle Bäckereien haben einen schweren Stand gegen die Konkurrenz von Billiganbietern und grossen Ketten.
21:05
Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage umtreibt die Welt. Die Antwort darauf: schwierig. Zuviel hängt von den schwer vorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten Wladimir Putin ab. Reporter Christof Franzen ist in verschiedene Regionen Russlands gereist. Und hat Menschen gefragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Die Bandbreite der Emotionen ist gross. Während die einen den imperialen Kurs des Präsidenten feiern, packen andere im Stillen ihre Koffer. Und die Mehrheit? Sie arrangiert sich mit einer immer düstereren Realität.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Laut einer aktuellen Studie der Universität Zürich sieht die Hälfte der jungen Männer in der Schweiz den «richtigen Mann» an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Woher kommt diese Verunsicherung? Host Nino Gadient fragt bei Autorin Natalia Widla, Sozialarbeiter Kambez Nuri und dem Soziologen Denis Ribeaud nach.
23:00
Eine kleine dunkelgraue Katze streift neugierig durch den Wald. Als sie auf ein Hunderudel trifft, muss sie fliehen. Auf ihrer Flucht wird sie jedoch von einer weit grösseren Gefahr überrascht: Eine riesige Flutwelle rollt über die friedliche Landschaft auf sie zu. Sie kann sich in letzter Sekunde auf den Dachboden eines verlassenen Hauses retten. Doch auch dort ist sie nicht sicher, denn das Wasser steigt unaufhaltsam und bald ist auch das Haus vollkommen überflutet. Mit Müh und Not überwindet die Katze ihre grosse Scheu vor dem Wasser und kann sich schliesslich auf ein Boot in Sicherheit bringen. Bald schon füllt sich das Boot mit anderen Tieren, die vor den Wassermassen fliehen müssen: Der einzige freundlich gesinnte Hund aus dem Rudel gesellt sich ebenso zur Katze wie ein Wasserschwein, ein Lemur und ein majestätischer grosser weisser Vogel. Die Verständigung mit ihnen erweist sich für die Katze fast als eine noch grössere Herausforderung als die Überwindung ihrer Angst vor dem Wasser. Doch da sie nun buchstäblich alle im selben Boot sitzen, müssen die unterschiedlichen Tiere lernen, zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig zu akzeptieren, um zu überleben. Der weitgehend dialoglose Animationsfilm «Flow» erzählt von Freundschaft, Solidarität und der Fähigkeit, selbst in Krisenzeiten über sich hinauszuwachsen. In seiner Heimat Lettland hat «Flow» an der Kinokasse alle Rekorde gebrochen. Regisseur Gints Zilbalodis, der während seiner Studentenzeit bereits einen Kurzfilm mit einer Katze gedreht hatte, inszeniert die Geschichte um die unterschiedlichen Tierfiguren in traumhaft atmosphärischen Bildern. Seine Figuren kommen ganz ohne Sprache aus, sind viel weniger vermenschlicht als es in US-Animationen üblich ist und schaffen es trotzdem, das Publikum emotional in ihren Bann zu ziehen. Zu Recht wurde Zilbalodis für «Flow» mit dem Oscar für den besten Animationsfilm ausgezeichnet.