21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die Welt ist unsicherer geworden. Was bedeutet dies fürs Geschäft von Schweizer Reisebüros? Und wie reagieren sie auf eine immer weiter fortschreitende Digitalisierung? Denn der Wettbewerb innerhalb der Branche ist hoch, die Gewinnmargen eher bescheiden. Martin Wittwer, Präsident Schweizer Reise-Verband, und Sonja Müller Lang, Inhaberin eines Reisebüros, stehen Eveline Kobler im kommenden «Eco Talk» Rede und Antwort.
23:05
Wien, 29. November 2023: René Benkos Imperium stürzt ein und hinterlässt einen milliardenschweren Schuldenberg - die Signa Holding ist insolvent. Auch Schweizer Investoren und Banken haben den Versprechen Benkos geglaubt und Hunderte Millionen verloren. Hat René Benko sie bewusst getäuscht und Vermögen vor seinen Gläubigern versteckt? Und welche Spuren führen in die Schweiz? Im vergangenen Oktober hat in Innsbruck der Gerichtsprozess gegen René Benko begonnen. In 14 verschiedenen Verfahren will die Zentrale Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft gegen ihn ermitteln. Bis die Urteile rechtskräftig sind, gilt die Unschuldsvermutung. «True Crime Schweiz» zum Fall?«René Benko»?mit Peter Balzli, SRF-Korrespondent Österreich. Korrektur: Im Beitrag heisst es fälschlicherweise, das Chrysler Building in New York habe einer Gewerkschaft gehört, bevor René Benko es erworben hatte. Richtig ist: Vorbesitzer war die Cooper Union, ein privates College.
23:40
Zwei Denkmalenthüllungen rahmen den halbdokumentarischen, mehrsprachigen Film ein: die Feier von 1932 zum 50. Jahrestag der Eröffnung des Bahntunnels mit der Einweihung des Mahnmals «Opfer der Arbeit» in Airolo TI, und die Enthüllung der Statue von Alfred Escher auf dem Zürcher Bahnhofplatz. Während Villi Hermann an letzterem Denkmal heftig kratzt, ruft er die zahlreichen Ungenannten und Unbekannten in Erinnerung, die unter schwierigsten Umständen diese Bauten ermöglicht haben und von denen zahlreiche dabei ihr Leben liessen. «San Gottardo» ist vor allem ein Film über die Migration, über die «Völkerwanderung», die der Eisenbahn-Tunnelbau damals (1872 bis 1882) wie der Strassentunnel (1969 bis 1980) verursacht hatte. Menschen zogen von einem Land ins andere, von einem Kulturbereich in den andern, und Gesellschaftsformen wurden miteinander konfrontiert. Dem Regisseur ging es vor allem darum, Parallelen zwischen den beiden Tunnelbauten aufzuzeigen sowie ökonomische, finanzielle und soziale Verhältnisse miteinander zu vergleichen. Dokumentarfilm-Teile werden mit Spielfilm-Sequenzen konfrontiert. Die Geschichte, die Vergangenheit, wird in szenischen Folgen von Schauspielerinnen und -spielern interpretiert, in fast statischen Bildern nachgespielt. Die Gegenwart wird durch dokumentarische Aufnahmen und Interviews dargestellt.