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TV Programm für SRF1 am 09.06.2026

Jetzt

Meteo 18:05

Meteo: Vorabendausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Danach

Mini Chuchi, dini Chuchi 18:10

Mini Chuchi, dini Chuchi: Chefe - Tag 2

Kochshow

Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi». Richard, 56, aus Baden AG hat in den Ferien das Surfen für sich entdeckt. Die «Chefe» kannte er bis vor Kurzem gar nicht richtig und integriert sie heute in seinem Afro-Swiss-Soulfood-Menu mit Kochbananen, Poulet und Lamm.

Hinter den Hecken 18:25

Hinter den Hecken: Bonsaigarten in Boswil AG

Pflanzen

Weltweit gilt er als angesehener Bonsai-Experte. Auch als Gartengestalter hat sich der gelernte Bäcker/Konditor einen Namen gemacht. In Pius Notters privatem Garten stehen seine liebsten Bonsai-Bäume in einer japanisch gestalteten Anlage. Notters Pflanzenliebe geht aber viel weiter. Ebenso begeistern ihn etwa Gebirgspflanzen, für die er einen Alpengarten geschaffen hat.

Schweiz aktuell 19:00

Schweiz aktuell

Regionalmagazin

SRF Börse 19:25

SRF Börse

Wirtschaft und Konsum

Tagesschau 19:30

Tagesschau: Hauptausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 19:55

Meteo: Abendausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Der Kriminalist 20:05

Der Kriminalist: Luna ist tot

Krimiserie

In einem angesagten Szeneclub Berlins wird Luna Mars erwürgt auf der Toilette gefunden. Die junge Frau trägt ein ausgefallenes Mangakostüm. Bruno Schumann nimmt die Ermittlungen auf, die zunächst ergeben, dass Luna Mars nur der Künstlername der Toten war. Luna - eigentlich Melanie Müller - ist Performancekünstlerin. Als Manga-Girl hätte sie am Abend eine Performance im Klub gehabt. Schumann und sein Team tauchen ein in die Kunstwelt von Luna Mars: Sie war eigenwillig, provokant, selbstzerstörerisch, aber auch extrem erfolgreich. Ihre Performances haben für Aufsehen gesorgt. Luna hat sich in unkontrollierbare, nicht selten gefährliche Situationen begeben, indem sie sich dem Publikum bewusst ausgeliefert hat. So wurde sie Meisterschülerin bei dem berühmten Künstler Tom Stein. Doch den Erfolg hat man Luna Mars nicht gegönnt. Anna Atmatova, die ihr Atelier neben Luna betreibt, behauptet, diese habe ihre Ideen gestohlen. Im familiären Hintergrund der Toten versuchen die Kommissare Antworten zu finden für Lunas Radikalität. Sie hat alle Verbindungen zu ihrer Vergangenheit abgebrochen, sich als Kunstfigur neu erfunden mit einer ausgedachten Biografie. Lunas Vater leidet unter dem Bruch mit seiner Tochter. Er wurde vor Jahren von Lunas Mutter verlassen, nun auch von seiner Tochter. Schliesslich stösst Schumann auf eine Skype-Adresse. Luna hat in Vorbereitung auf ihre Performance mit Menschen über Gewalt gesprochen. Jedoch nicht Luna selbst, sondern ein programmiertes Computerprogramm, das sich mittels eines Algorithmus individuell auf sein Gegenüber einstellt. Das gibt Schumann quasi die Möglichkeit, mit der Toten zu kommunizieren. Und diese begegnet ihm kompromisslos und äusserst herausfordernd. Ist Luna Mars mit ihren Provokationen irgendwann zu weit gegangen? Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF und SRF

Kassensturz 21:10

Kassensturz: Tiktok - braucht es ein Verbot für Jugendliche?

Wirtschaft und Konsum

Hirnforscherin: Zuviel Tiktok schädigt unser Hirn Barbara Studer ist Neurowissenschaftlerin und warnt: Tiktok wurde von Hirnforschern beraten. Der Algorithmus bediene uns konstant mit intensiver Stimulation, mit Dopaminausschüttung, und wecke das Gefühl, ständig mehr zu wollen. Bis hin zum emotionalen Burnout. Die Folge: Immer mehr Stimulation wird nötig, um sich gut zu fühlen. Dabei nimmt die Leistung ab, Aufmerksamkeit und Gedächtnis lassen nach, es gibt weniger soziale Interaktionen. Testfall Australien: Wirkt ein Verbot? Australien kennt seit Dezember 2025 bereits ein Tiktok-Verbot für unter 16-Jährige. Wie sind die Erfahrungen? Das Verbot lasse sich leicht umgehen, berichten Jugendliche. Etwa, indem ein falsches Geburtsdatum angegeben werde. Der Besuch in einer Schule in Lismore in der Nähe von Brisbane zeigt: Lehrpersonen unterstützen das Verbot. Schweizer Politikerin: Tiktok braucht Alterslimite Die SVP-Politikerin Nina Fehr Düsel will ein Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige in der Schweiz und hat eine Motion ins Parlament eingebracht. Diese wird von einzelnen Vertretern aus verschiedenen Parteien unterstützt. Wirksame technische Alterskontrollen seien möglich, findet sie. Medienkompetenz in der Schule aneignen sei gut, aber nicht ausreichend. Das Experiment: Selbst Minderjährige sehen heikle Inhalte Der Tessiner Journalist Nicola Agostinetti macht ein Experiment: Er kreiert ein neues Profil eines Minderjährigen auf Tiktok. Nach ein paar Minuten erscheinen Videos mit Drogen und Waffen. Trotz scheinbarer Alterskontrolle. Dann erscheinen Videos mit dünnen Menschen, gerade für gefährdete Jugendliche ein heikles Thema. Die Französin Stéphanie Mistre hat Tiktok nach dem Suizid ihrer Tochter in Frankreich vor Gericht gebracht. Sie will, dass der Techgigant mehr Verantwortung für die Inhalte übernehmen muss.

10 vor 10 21:50

10 vor 10

Nachrichten

Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Literaturclub 22:25

Literaturclub: Lieblose Mütter und wortkarge Männer

Literatur

Der Schweizer Schriftsteller Lukas Bärfuss geht mit seinem autobiografischen Buch «Königin der Nacht» dahin, wo es schmerzt: zu seiner Mutter, die ihn einen «Betriebsunfall» nannte, keine Liebe zeigte und alles andere als fürsorglich war. Der Büchner-Preisträger Bärfuss beschreibt, wie die Literatur ihn gerettet hat - und hinterfragt zugleich den Muttermythos in der Gesellschaft. Der Roman «Was nicht gesagt werden kann» gehört zu den bemerkenswertesten Neuerscheinungen des letzten Jahres. Er erzählt das Leben eines Mannes, der in einer ungarischen Plattenbausiedlung aufwächst und in die englische High Society aufsteigt. In kargen Dialogen und fragmentarischen Episoden beschreibt er eine Figur, unter deren Coolness unverarbeitete Traumata liegen. Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout erschafft seit vielen Jahren in ihren Romanen einen Kosmos. Darin beschreibt sie das Lebensgefühl und die politische Stimmung an der nordamerikanischen Ostküste. Ihre Figuren sind liebenswert, wenn auch nicht immer sympathisch. In «Erzähl mir alles» begegnen sich die Hauptfiguren aus verschiedenen vergangenen Romanen. Leta Semadeni ist eng mit dem Engadin verbunden und schreibt Lyrik und Prosa, auf Deutsch und auf Rätoromanisch. Für ihr Lebenswerk wurde sie mit dem Schweizer Grand Prix Literatur ausgezeichnet. Der Roman «Tamangur» wurde neu aufgelegt. Er handelt vom Leben eines Kindes, seiner Grossmutter und der schmerzvollen Abwesenheit des Grossvaters in einem abgelegenen Bergdorf. Die Bücher der Sendung sind: - Lukas Bärfuss: «Königin der Nacht. Ein kurzes Buch über meine Mutter» (Rowohlt) - David Szalay: «Was nicht gesagt werden kann» (Classen) - Elizabeth Strout: «Erzähl mir alles» (Luchterhand) - Leta Semadeni: «Tamangur» (Atlantis)

Newsflash SRF 1 23:45

Newsflash SRF 1

Nachrichten

Something You Said Last Night 23:55

Something You Said Last Night

Komödie

Ren (Carmen Madonia) ist Mitte 20, angehende Schriftstellerin und hat gerade ihren Job verloren. Widerwillig fährt sie gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Siena (Paige Evans) und den temperamentvollen italienisch-kanadischen Eltern Guido (Joey Parro) und Mona (Ramona Milano) in die Strandferien. Die Begeisterung hält sich in Grenzen - nicht zuletzt, weil die nostalgische Mutter unermüdlich italienische Popsongs auflegt und die Familie zum Mitsingen anhält. Vor Ort feiert Siena Nacht für Nacht exzessiv. Die deutlich zurückhaltendere Ren, die trans ist, bleibt meist auf sich gestellt. Chronisch knapp bei Kasse, verbringt sie die Tage mit den überschwänglich glücklichen Eltern und wartet auf den richtigen Moment, um von der Entlassung zu erzählen. Doch zwischen der Enge der spiessigen Ferienanlage, den üblichen Familienstreitereien und einem irritierenden Urlaubsflirt ist es gar nicht so einfach, Raum für sich und die eigenen Gefühle zu finden. In ihrem eindringlichen Langfilmdebüt fängt Autorin und Regisseurin Luis De Filippis das spezifische Gefühl eines Sommerurlaubs zwischen Sonne, Langeweile und Fremdscham präzise ein - und geht doch weit darüber hinaus. Unter der scheinbar leichten Oberfläche liegt eine leise Unruhe, gespeist aus Rens Unbehagen im konservativen Ferienort. Hinzu kommen die Geheimnisse, die sie - ebenso wie Siena - mit sich trägt. De Filippis erkundet den widersprüchlichen Wunsch eines Millennials, unabhängig zu sein und doch umsorgt zu werden, und erzählt eine andere Art von Transgeschichte. Die melodramatischen Klischees, die selbst wohlmeinende Darstellungen oft belasten, sind dieser von De Filippis geschaffenen Welt vollkommen fremd. Zugleich unterläuft der Film stereotype Vorstellungen von kulturell konservativen italienischen Familien. Norm Lis sensible Kameraarbeit spiegelt Rens Unbehagen ebenso wie ihren beobachtenden Blick als Schriftstellerin. SRF zeigt die Schweizer Co-Produktion «Something You Said Last Night» in englischem Originalton mit deutschen Untertiteln.