04:20
In der zweiten Folge feiern die Sigriswiler die Eröffnung der imposanten Hängebrücke. Sie bringt Touristen ins Dorf. Für die einen Sigriswiler ist dies ein lohnendes Geschäft, andere hingegen stören sich am eingeführten Brückenzoll. Bei der Bäckerfamilie wurde von Verletzungspech heimgesucht. Besitzer Christian Hostettler musste wegen eines mehrfachen Leistenbruchs ins Spital. Die ganze Familie hält in dieser schweren Zeit zusammen, um das Geschäft am Laufen zu halten. Das Dorforiginal Hans von Gunten alias Gumihans muss zum Dorfarzt. Mit seinen 85 Jahren hatte er schon manch schweres Gebrechen zu überstehen.
05:10
Der Weg zurück Die Tragödie von Crans-Montana VS lenkt den Blick auf eine Realität, die selten sichtbar ist. Vor zwölf Jahren veränderte ein Brandunfall Philipp Bosshards Leben radikal. Wochen im Koma, dutzende Operationen und immer neue Rückschläge prägten seinen Alltag. Heute erzählt er offen von Schmerzen, dunklen Gedanken und von den psychischen Narben, die bleiben, wenn der Körper überlebt. Sinn statt Stillstand Was als medizinische Notwendigkeit begann, wurde zum Lebensanker. Trotz massiver Einschränkungen wurde Philipp Bosshard Triathlet und ist heute als Gesundheitsbotschafter unterwegs. Bei «Gredig direkt» erzählt der 39-Jährige, wie viel Kraft es brauchte, nicht aufzugeben, und wie er mit seiner Geschichte anderen Mut machen will.
05:40
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bei Nadine Burkhalter in Costa Rica gross. Endlich können sie und ihre beiden Buben Vater Michel wieder in ihre Arme schliessen. Doch kurz nach der Landung in San José beginnt das Drama: Die Zollbeamten verweigern Michel die Einreise. In Colorado legen Marc und Mirjam Dunkel los. Gemeinsam mit den Eigentümern der Gästeranch wollen sie ein Eventgeschäft aufbauen. Während Marc sich mit seinem neuen Arbeitsort vertraut macht, bricht Mirjam schon wieder auf. Sie muss ihr Pferd aus der Quarantänestation abholen. Bei Sibylle Luisi und Thomas Neyerlin fährt im Baselbiet der Zügelwagen vor. Sie müssen raus aus ihrem Haus und ziehen in ihren Wohnwagen. Ein abenteuerliches Leben mit Hochs und Tiefs beginnt. Quer durchs Burgund machen sie sich erneut auf die Suche. Erstaustrahlung: 09.01.2026
06:30
08:00
09:05
«Kassensturz» zeigt Wirkung Rund 1000 Meldungen erreichen die «Kassensturz»-Redaktion jeden Monat - regelmässig kann die Sendung den Zuschauerinnen und Zuschauern zu ihrem Recht verhelfen. So führten «Kassensturz»-Berichte dazu, dass Migros und Coop die Arbeitsbedingungen ihrer Angestellten verbessert haben, dass ein grosser Autokonzern 156 Millionen Franken Strafe bezahlen musste, oder eine IV-Gutachterstelle wegen gefälschter Berichte aufgeflogen ist. Einsätze mit versteckter Kamera Eines der wichtigsten Instrumente im «Kassensturz»-Besteck: Die versteckte Kamera. Dank ihr überführt «Kassensturz» immer wieder dubiose Geschäftsleute. Diese Methode sorgt immer wieder für Furore und beschäftigte zwischenzeitlich die höchsten Gerichte. Tierquälerei im Konsum «Kassensturz» setzt sich immer wieder auch für das Tierrecht ein. Im Fokus der Berichterstattung dabei: Tiere, die für unseren Konsum leiden müssen, weil ihr Pelz zu Kleidern verarbeitet wird, weil sie zur Nahrungsmittelproduktion gezüchtet werden, oder weil sie als Haustier gerade modisch sind. Mogelpackungen am Pranger Mogelpackungen entdecken und öffentlich anprangern gehört seit jeher zu «Kassensturz». Die Spezialsendung zeigt unverschämte und mitunter auch haarsträubende Beispiele - von übergrossen Zahnpasta-Öffnungen bis zu überteuerten Premium-Produkten. Produktetests im Wandel der Zeit Es gibt wohl kaum ein Produkt, das «Kassensturz» nicht getestet hat: Rund 2500 Produktetests sind es bis heute, von der Bratpfanne zur Elektrozahnbürste, vom Vibrator bis zum Präservativ, vom Töggelikasten bis zur Karaoke-Maschine, vom Zucker in Schweizer Weisswein zu Pestiziden in Erdbeeren.
09:45
1922 in Israel geboren und in Paris sowie London ausgebildet, war Ivry Gitlis zweifelsohne einer der begabtesten und zugleich rätselhaftesten Musiker seiner Zeit. Er trat mit den bedeutendsten Klassikorchestern der Welt auf, gleichzeitig spielte er mit den Grossen anderer Genres wie John Lennon, Oscar Peterson oder Dizzy Gillespie. Doch trotz seines internationalen Erfolgs geriet er in Vergessenheit. 2016 trifft der junge Filmemacher Gaï Tordjman zufällig auf Ivry Gitlis und wird zu einem engen Freund. Er versucht, durch Gespräche mit ihm und mit Weltstars wie Daniel Barenboim, Martha Argerich und Zubin Mehta die Geheimnisse von Gitlis' Leben zu entschlüsseln - und stösst auf überraschende Begebenheiten.
10:40
1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
10:55
1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
11:05
Als Russland 2014 die Krim besetzt, zeigt sich Europas Abhängigkeit von Putins Gas deutlich. Trotz geopolitischer Spannungen wächst die Energiepartnerschaft weiter. Wie nutzt Russland seine Öl- und Gasmacht, um den Krieg gegen die Ukraine zu finanzieren?
12:00
«Einstein»-Moderator Tobias Müller steigt gleich selbst ins Cockpit - zuerst im Simulator, dann im echten Helikopter. Revolutionärer VR-Simulator aus der Schweiz Trainiert wird auf VR-Simulatoren von Loft Dynamics, den weltweit ersten Virtual-Reality-Systemen, die offiziell für die Pilotenausbildung zertifiziert sind. Und «Einstein» schaut hinter die Kulissen und geht zu den Tüftlern und Erfindern, die die VR-Simulatoren entwickelt haben. Helikopter - Die Lastesel der Alpen Lastenflüge, Rettungseinsätze, Bauarbeiten im Steilhang. Für die Berggebiete sind Helikopter essenziell. «Einstein» begleitet eine Crew der Air Zermatt bei Einsätzen, bei denen der Helikopter zum fliegenden Kran wird. Und zeigt, wie entscheidend die präzisen Kommandos des Flughelfers sind, damit der Pilot seine Einsätze überhaupt fliegen kann. Der erste Helikopter aus der Schweiz In Mollis im Kanton Glarus entsteht Luftfahrtgeschichte: Die Schweizer Firma Kopter baut den ersten Helikopter, der vollständig in der Schweiz entwickelt wurde. Der Leichthubschrauber ist eine komplette Neuentwicklung. Noch dieses Jahr soll er serienreif sein. «Einstein» blickt hinter die Kulissen von Kopter und ist bei den letzten Tests dabei. Autonome Helikopter-Drohnen Das Start-up Anavia entwickelt und baut unbemannte Helikopter, die selbstständig starten, landen und stundenlang fliegen können. Sie werden aktuell vor allem für Überwachungsflüge eingesetzt. In der Schweiz wird jetzt erprobt, ob unbemannte Helikopter auch Leben retten können. «Einstein» begleitet einen Versuch der Hochschule Ost, die diese Technologie für die alpine Rettung weiterdenkt. Mit einem autonomen Helikopter von Anavia testen Forschende die Suche nach Verschütteten aus der Luft. Können autonome Helikopter bald herkömmliche Helikopter ersetzen?
12:45
Medien bauen ab, Social Media baut auf, KI baut um - und mittendrin sucht eine ganze Gesellschaft nach Orientierung. Eine der zentralen Fragen der aktuellen Zeit: Weiss die Schweiz heute mehr - oder versteht sie weniger? Politik und gesellschaftliche Debatten finden zunehmend im digitalen Raum statt. Das verändert nicht nur Tempo und Ton, sondern auch die Frage, welche Stimmen überhaupt noch durchdringen. Wie verändert das unsere Demokratie und unseren öffentlichen Austausch? Finden noch alle Regionen und Anliegen der Schweiz Gehör - oder rücken ganze Landesteile aus dem Wahrnehmungsfeld? Sind klassische Recherchen, die Personal, Zeit und Kraft kosten, überhaupt noch möglich? Und wer setzt heute eigentlich die Themen: Algorithmen, Publikumsdaten oder unabhängige Medienhäuser? Gäste: Andrea Masüger, Präsident des Verlegerverbands Schweizer Medien kennt die Entwicklung des Pressewesens wie kaum ein Zweiter. Joachim Braun, Leiter der Medienfamilie Südostschweiz, gilt als jemand, der publizistische Häuser modernisiert und fit für die Zukunft macht. Gemeinsam mit Moderator Pesche Lebrument beleuchten sie die Herausforderungen einer Branche in einer Informationsgesellschaft, die sich rasanter wandelt als je zuvor - und fragen, wie viel Vielfalt und Vertrauen ein Land braucht, um gut informiert zu bleiben.
13:40
«Alles Gute» steht auf dem Zettel, den die Strickerinnen der Sockenfabrik Rittmeyer eines Morgens im Direktionsbüro finden. Der Chef hat sich mitsamt Geld und Freundin davongemacht. Strickerin Lilli (Marie Leuenberger) und Vorarbeiterin Hanni (Sandra Utzinger) beschliessen gemeinsam mit der Direktionssekretärin Martha (Emanuela von Frankenberg), den anderen Arbeiterinnen vorerst nichts zu sagen. Die drei treiben die bereits angebahnte Zusammenarbeit mit dem Textilriesen Lehmann und Partner voran. Mit Müh und Not können sie die verlassene Frau Direktor Charlotte Rittmeyer (Heidi Maria Glössner) dazu bewegen, ihnen zu helfen. Aber kurz vor Vertragsabschluss überbringt der Garnlieferant Ruedi Canzoni (Hanspeter Müller-Drossaart) die Nachricht, dass Lehmann und Partner nichts Gutes im Schilde führen. Ihr Manager Stefan Hauert (Michael Neuenschwander) will sich die Marke Rittmeyer unter den Nagel reissen und den Frauen anschliessend künden. Die Verhandlung platzt in letzter Sekunde. Lilli und die anderen stehen entmutigt auf der Strasse. Jetzt müssen sie ihren Arbeitskolleginnen berichten, was vorgefallen ist. Aber statt klein beizugeben, beschliessen die Arbeiterinnen, um ihre Fabrik zu kämpfen. Sie besinnen sich auf ihre Kernkompetenz, Qualität bis ins Detail, und lancieren ein eigenes Produkt. Die Blütezeiten der Schweizer Textilindustrie sind vorbei. Nur noch eine kleine Sockenfabrik im hinteren St. Galler Rheintal trotzt der Krise. Es ist die Fabrik Rittmeyer, die ihre besten Tage auch schon hinter sich hat. Rittmeyer, der Name steht für Qualität, und zwar bis ins Detail. Das hat der Chef seinen Strickerinnen eingebläut. Jetzt, da er weg ist, nutzen sie dieses Wissen als Strickmuster zum Erfolg. Walter Weber führt Regie in dieser Komödie. Der Schweizer arbeitet vor allem in Deutschland und hat für das ZDF zahlreiche Fernsehproduktionen wie «Wilsberg» und «Einsatz in Hamburg» gedreht. Für das Schweizer Fernsehen hat er bisher zwei Staffeln «Lüthi und Blanc» inszeniert. Hauptdarstellerin Marie Leuenberger hat mit dem SRF Schweizer Film «Die Standesbeamtin» auf sich aufmerksam gemacht. Nun steht sie zum zweiten Mal in einer grossen Rolle vor der Kamera. Heidi Maria Glössner, bekannt aus «Die Herbstzeitlosen» und «Tag und Nacht», spielt die verlassene Fabrikantengattin Charlotte Rittmeyer, die nach neuen Einkommensquellen suchen muss. In weiteren Rollen geben Emanuela von Frankenberg die Direktionssekretärin Martha Böhler, Hanspeter Müller-Drossaart ihren heimlichen Verehrer und Garnlieferant, Sandra Utzinger die Mechanikerin Hanni und Michael Neuenschwander Stefan Hauert, den Gegner der tatkräftigen Frauen.
15:25
«Willkommen im grössten Ameisenhaufen der Schweiz!», begrüsst Lokführerin Engela Hegelbach Reporterin Mona Vetsch am Hauptbahnhof Zürich. Der HB gehört weltweit zu den Bahnhöfen mit den meisten Zügen - 3000 pro Tag. Damit in diesem Gewusel aus Passagieren alles funktioniert, braucht es viele helfende Hände: Gleisarbeiter, Transportpolizistinnen, Zugsmechaniker, Menschen von der Bahnhofshilfe und Reinigungsfachleute. «Wenn wir zwei Tage nicht reinigen würden, könntest du vor lauter Abfall nicht mehr durch den Bahnhof gehen», sagt Reinigungsfachmann Fathallah Aniba. Ruhig ist es am HB Zürich nur dann, wenn er in der Nacht für zwei Stunden komplett geschlossen wird.
16:05
Seit Generationen züchten die Menschen im romantischen Nordosten Spaniens Schweine. Hier wird Fleisch in hoher Qualität erzeugt. Fermí Corominas ist nicht nur Schweinezüchter, sondern auch Metzger. Er zeigt, warum seine Würste etwas ganz Aussergewöhnliches sind.
16:35
Am 15. August 2022 ist der Salzburger Dom bis auf den letzten Platz gefüllt. Gespannt wartet die Hochzeitsgesellschaft auf die Braut, die in Weiss gekleidet mit einer Kutsche vorfährt. Als Bernadette Lang an diesem Tag öffentlich und feierlich ihr «Ja-Wort» gibt, steht kein Bräutigam neben ihr. Ihr Traumprinz ist nicht zum Küssen nah - ihr «Ja» gilt Jesus Christus. Zeit also für eine Einordnung und ein paar Fragen. Denn schnell kann man sich in dieser Geschichte in falschem Voyeurismus und Schlagzeilen-Denken verlieren. Grosse Medien wie die Kronen Zeitung oder die «NZZ» haben europaweit über Bernadette Lang berichtet und gefragt, warum sie auf Sex verzichte. «Ich verzichte auf Sex, aber nicht auf emotionale Nähe und Intimität», antwortet sie darauf. Bernadette Lang war 31 Jahre alt, als sie die Jungfrauenweihe empfing - einen jahrhundertealten katholischen Stand. Mit diesem Schritt wurde sie zu einer Schwester, deren «Kloster» die Welt ist. Von dort aus erzählt sie von ihrer ungewöhnlichen Liebesgeschichte.
17:10
In Québec wartet die grosse Bühne - und der Druck ist enorm. Ein guter Start ins Turnier ist entscheidend. Doch schon im zweiten Spiel steht das Team kurz vor dem Aus. Jetzt zeigt sich, wer wirklich bereit ist, alles zu geben. Emotionen, Spannung und Eishockey pur.
17:40
Auf ihrem Bauernhof halten sie seit 20 Jahren Alpakas. Warum gerade diese ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere? Was unterscheidet Alpakas von Lamas und Kamelen? All das und auch, warum man sich nicht vor Spuckattacken fürchten muss, erklärt die Sendung «Minisguard».
18:00
Vorabendausgabe
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Ein Trend unter Männern ist der Wunsch nach einem sehr muskulösen Körper. Häufig reicht Sport allein jedoch nicht aus, um die gewünschte Muskelmasse aufzubauen. Deshalb entscheiden sich immer mehr Männer für eine Testosteronkur und die Einnahme von Anabolika. Dies kann jedoch dazu führen, dass die Hoden schrumpfen und der Mann im schlimmsten Fall unfruchtbar wird. Ein Experte informiert über die Risiken. Das männliche Sexualhormon Testosteron spielt eine entscheidende Rolle bei der Produktion von Spermien, der Entwicklung von Muskulatur, der Knochenstärke und der Libido. Ab einem Alter von 50 Jahren produziert der männliche Körper weniger Testosteron. Einige Männer zeigen keine Symptome, während andere Müdigkeit, Gewichtszunahme und Libidoverlust erleben. Dieser Zustand wird als Andropause bezeichnet und kann im Alltag beeinträchtigend sein. Ein Betroffener erzählt, was ihm geholfen hat.
18:40
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? «Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels - von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern - Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort - ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der «Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird - ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. «Potzmusig Spezial - Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels - und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.
19:15
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:00
20:10
Der Film geht dabei über den nostalgischen Blick auf die beliebten Bühnenfiguren hinaus und taucht ein in eine Welt, in der Emil gegen die Schatten seiner Kindheit und den Druck des Ruhms kämpft, um seinen Platz als gefeierter Komiker zu finden. Nicht zuletzt ist «Typisch Emil» die Geschichte einer grossen, romantischen Liebe. Das Filmteam hat sich durch ungesehenes Archivmaterial gearbeitet und nach nie erzählten Geschichten geforscht. Entstanden ist ein Film über Mut, Liebe und den unermüdlichen Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein bewegender Dokumentarfilm über 90 Jahre Emil Steinberger, in dem der unverkennbare Schalk des Künstlers immer wieder aufblitzt.
22:25
Spätausgabe
22:35
Spätausgabe
22:45
Die in die Jahre gekommene Krimischriftstellerin Lydia Walliser (Stephanie Glaser) strotzt vor Energie und hält ihre Mitmenschen mit ihren knapp 90 Jahren immer noch ganz schön auf Trab. Der Öffentlichkeit präsentiert sie sich als weltoffen, gewitzt und feinfühlig, doch ihr Ehemann (Peter Wyssbrod) bekommt täglich ihre weit uncharmantere und bärbeissigere Seite zu spüren. Zudem schlägt der erfolgsverwöhnten Autorin gerade eine hartnäckige Schreibblockade aufs Gemüt. Eines Tages steht ihr Sohn Herbert (Oscar Bingisser) vor der Tür und bittet sie inbrünstig darum, sich ausnahmsweise und nur für dieses eine Wochenende um ihren elfjährigen Enkel Nick (Noah Weber) zu kümmern. Widerwillig und nur unter drei Bedingungen geht sie auf die Bitte ein: kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, kein Lärm. Nick wird sofort klar, dass die drei Tage bei seinen Grosseltern zu den schlimmsten seines Lebens werden könnten. Der Widrigkeiten aber noch nicht genug. Als Gute-Nacht-Geschichte bekommt Nick einen Kriminalroman aus der Feder seiner Grossmutter in die Hand gedrückt. Während ihm jedoch das Buch zu wenig Spannung bietet, liefert ihm der Blick aus seinem Fenster umso grösseren Nervenkitzel: Hinter dem Vorhang der Nachbarsvilla scheint gerade jemand umgebracht zu werden. Nick rennt - entgegen dem Gebot, sich still und unauffällig zu verhalten - aufgebracht zu Lydia. Diese will aber vorerst von den Nöten ihres Enkels nichts wissen. Der Jungspund habe zu viel Fantasie und zu wenig körperliche Betätigung. Sie verdonnert ihn zum Laubrechen auf dem riesigen Grundstück. Doch kurz darauf droht Lydia selbst fast das Herz stehen zu bleiben, als sie an der Grenze zum Nachbarsgarten auf die Leiche einer jungen Frau stösst. Während sich Lydia hilfesuchend an die Polizei wendet und sich nach wenigen Sätzen in heillose Streitereien mit den Beamten verwickelt, lässt der Mörder die Tote spurlos verschwinden. Nun will ihnen niemand mehr so richtig glauben. Also versuchen Grossmutter und Enkel - von Abenteuerlust gepackt - dem gewieften Mörder auf eigene Faust das Handwerk zu legen. «Mord hinterm Vorhang» ist eine warmherzige Krimikomödie. Die Idee, eine rüstige Dame in Miss-Marple-Manier zu kreieren, hatte die Filmemacherin Sabine Boss und dachte dabei sofort an Stephanie Glaser. Die Schauspielerin wurde einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in den Gotthelf-Verfilmungen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» bekannt und begeisterte später als «Tante Elise» das Publikum der Fernseh-Show «Teleboy». Mit «Die Herbstzeitlosen» feierte sie im Alter von 86 Jahren ihren bisher grössten Erfolg. Danach war sie in grösseren und kleineren Nebenrollen zu sehen, bis sie in «Mord hinterm Vorhang» als charmant bärbeissige Hobbydetektivin noch einmal die Hauptrolle übernahm.
00:25
Ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag muss es Giulia (Corinna Harfouch) am eigenen Leib erfahren: Alter macht unsichtbar. Aus Frust geht sie shoppen und trifft dabei einen Fremden (Bruno Ganz). Lieber verbringt sie mit ihm den Abend als mit ihrer Geburtstagsgesellschaft. Diese wartet nämlich, frisch aufgebrezelt, wohlriechend und die Zeichen des Alters weggeschminkt im Restaurant auf Giulia und sinniert angeregt über zunehmende Jahrringe. Die Wahr- und Weisheiten ihrer engsten Freunde zum Thema Alter werden zusehends mit genügend Alkohol konserviert. Auch Jessica (Elisa Schlott) und Fatima (Hannah Dietrich), beide 14 Jahre alt, sind shoppen - allerdings auf ihre Weise. Sie suchen ein Geburtstagsgeschenk und «finden» goldene Turnschuhe für den 18-jährigen Schwarm ihrer Herzen. Doch dem Ladendetektiv entgehen sie nicht. Cornelia (Susanne-Marie Wrage) und Max (Samuel Weiss), die geschiedenen Eltern von Jessica, stehen vor den Trümmern ihres aufgeschlossenen Sorgenkonzepts, als sie ihr Kind auf dem Polizeiposten abholen müssen. Wer ist schuld, dass die Tochter offensichtlich zu einer verlorenen Jugend gehört? Über den Verlust der Jugend schmollt derweil Leonie (Christine Schorn), die sich an ihrem 80. Geburtstag gegen ihre Tochter, die Altersresidenz, die Konventionen und gegen das Alt-Sein auflehnt und ihre eigene Geburtstagsparty genussvoll sabotiert. Der Regisseur Christoph Schaub, geboren 1958 in Zürich, realisiert seit 1984 Spiel- und Dokumentarfilme. Mit «Giulias Verschwinden» gewann er am Filmfestival Locarno 2009 den Prix du Public. Der Drehbuchautor Martin Suter observiert in seinen pointierten Dialogen die Sehnsucht, ewig jung bleiben zu wollen - von der Pubertät bis ins Seniorenalter.
01:50
Die in die Jahre gekommene Krimischriftstellerin Lydia Walliser (Stephanie Glaser) strotzt vor Energie und hält ihre Mitmenschen mit ihren knapp 90 Jahren immer noch ganz schön auf Trab. Der Öffentlichkeit präsentiert sie sich als weltoffen, gewitzt und feinfühlig, doch ihr Ehemann (Peter Wyssbrod) bekommt täglich ihre weit uncharmantere und bärbeissigere Seite zu spüren. Zudem schlägt der erfolgsverwöhnten Autorin gerade eine hartnäckige Schreibblockade aufs Gemüt. Eines Tages steht ihr Sohn Herbert (Oscar Bingisser) vor der Tür und bittet sie inbrünstig darum, sich ausnahmsweise und nur für dieses eine Wochenende um ihren elfjährigen Enkel Nick (Noah Weber) zu kümmern. Widerwillig und nur unter drei Bedingungen geht sie auf die Bitte ein: kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, kein Lärm. Nick wird sofort klar, dass die drei Tage bei seinen Grosseltern zu den schlimmsten seines Lebens werden könnten. Der Widrigkeiten aber noch nicht genug. Als Gute-Nacht-Geschichte bekommt Nick einen Kriminalroman aus der Feder seiner Grossmutter in die Hand gedrückt. Während ihm jedoch das Buch zu wenig Spannung bietet, liefert ihm der Blick aus seinem Fenster umso grösseren Nervenkitzel: Hinter dem Vorhang der Nachbarsvilla scheint gerade jemand umgebracht zu werden. Nick rennt - entgegen dem Gebot, sich still und unauffällig zu verhalten - aufgebracht zu Lydia. Diese will aber vorerst von den Nöten ihres Enkels nichts wissen. Der Jungspund habe zu viel Fantasie und zu wenig körperliche Betätigung. Sie verdonnert ihn zum Laubrechen auf dem riesigen Grundstück. Doch kurz darauf droht Lydia selbst fast das Herz stehen zu bleiben, als sie an der Grenze zum Nachbarsgarten auf die Leiche einer jungen Frau stösst. Während sich Lydia hilfesuchend an die Polizei wendet und sich nach wenigen Sätzen in heillose Streitereien mit den Beamten verwickelt, lässt der Mörder die Tote spurlos verschwinden. Nun will ihnen niemand mehr so richtig glauben. Also versuchen Grossmutter und Enkel - von Abenteuerlust gepackt - dem gewieften Mörder auf eigene Faust das Handwerk zu legen. «Mord hinterm Vorhang» ist eine warmherzige Krimikomödie. Die Idee, eine rüstige Dame in Miss-Marple-Manier zu kreieren, hatte die Filmemacherin Sabine Boss und dachte dabei sofort an Stephanie Glaser. Die Schauspielerin wurde einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in den Gotthelf-Verfilmungen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» bekannt und begeisterte später als «Tante Elise» das Publikum der Fernseh-Show «Teleboy». Mit «Die Herbstzeitlosen» feierte sie im Alter von 86 Jahren ihren bisher grössten Erfolg. Danach war sie in grösseren und kleineren Nebenrollen zu sehen, bis sie in «Mord hinterm Vorhang» als charmant bärbeissige Hobbydetektivin noch einmal die Hauptrolle übernahm.
03:20
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die majestätischen Gipfel des Alpsteins. Ruhige, erhabene Klänge - komponiert von Steven Parry und Christian Zehnder - unterstreichen die atemberaubende Schönheit der Landschaften und schaffen eine meditative Atmosphäre. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
03:40
«Willkommen im grössten Ameisenhaufen der Schweiz!», begrüsst Lokführerin Engela Hegelbach Reporterin Mona Vetsch am Hauptbahnhof Zürich. Der HB gehört weltweit zu den Bahnhöfen mit den meisten Zügen - 3000 pro Tag. Damit in diesem Gewusel aus Passagieren alles funktioniert, braucht es viele helfende Hände: Gleisarbeiter, Transportpolizistinnen, Zugsmechaniker, Menschen von der Bahnhofshilfe und Reinigungsfachleute. «Wenn wir zwei Tage nicht reinigen würden, könntest du vor lauter Abfall nicht mehr durch den Bahnhof gehen», sagt Reinigungsfachmann Fathallah Aniba. Ruhig ist es am HB Zürich nur dann, wenn er in der Nacht für zwei Stunden komplett geschlossen wird.
04:15
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bei Nadine Burkhalter in Costa Rica gross. Endlich können sie und ihre beiden Buben Vater Michel wieder in ihre Arme schliessen. Doch kurz nach der Landung in San José beginnt das Drama: Die Zollbeamten verweigern Michel die Einreise. In Colorado legen Marc und Mirjam Dunkel los. Gemeinsam mit den Eigentümern der Gästeranch wollen sie ein Eventgeschäft aufbauen. Während Marc sich mit seinem neuen Arbeitsort vertraut macht, bricht Mirjam schon wieder auf. Sie muss ihr Pferd aus der Quarantänestation abholen. Bei Sibylle Luisi und Thomas Neyerlin fährt im Baselbiet der Zügelwagen vor. Sie müssen raus aus ihrem Haus und ziehen in ihren Wohnwagen. Ein abenteuerliches Leben mit Hochs und Tiefs beginnt. Quer durchs Burgund machen sie sich erneut auf die Suche. Erstaustrahlung: 09.01.2026