19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Für Neil Villard war es selbstverständlich, mit Julien Donzé loszuziehen. «Bevor er Youtuber ist, ist Julien ein talentierter Regisseur, der die grosse Qualität hat, mich im Gelände nicht zu sehr zu nerven», sagt der Schweizer Tierfotograf mit einem Augenzwinkern. In der Natur ist Villard wie ein Ermittler an einem Tatort. Wo andere nur unbedeutende Spuren sehen, erkennt er entscheidende Hinweise. Er zeigt, was es heisst, als Fährtenleser unterwegs zu sein und «den Wald zu lesen». Der Puma ist in den Rocky Mountains nämlich praktisch unsichtbar und lebt in nur schwer zugänglichem Gelände. Das ungewöhnliche Duo muss viel Geduld beweisen. 58 Tage sind sie unterwegs, dabei marschieren sie durchschnittlich 14 Stunden pro Tag, bei Temperaturen von bis zu minus 40 Grad. Dies aus gutem Grund: Nur im Winter gibt es überhaupt eine Chance, die Spuren im Schnee zu entdecken. Gehen, suchen, warten: Jeden Tag nehmen die beiden die Strapazen auf sich, um dem faszinierenden Raubtier auf die Spur zu kommen. Neil Villard beobachtet und fotografiert Tiere, ohne sie jemals mit Nahrung anzulocken. 15 Jahre lang hat er grosse Raubtiere beobachtet, Hunderte von Stunden in Tarnzelten verbracht und seine Geduld trainiert: «Wenn man die Natur respektiert und sich ihrem Rhythmus anpasst, gibt sie es einem hundertfach zurück.» Erstausstrahlung: 21.05.2026
21:05
Wie lernen wir? Und warum vergessen wir so schnell? Was passiert in unserem Kopf, wenn Albträume uns den Schlaf rauben? «Einstein» unternimmt eine spannende Entdeckungsreise in die unerforschten Tiefen unseres Gehirns und sucht Antworten auf diese Fragen. Dabei stellt sich das Moderationsduo Tobias Müller und Kathrin Hönegger einem persönlichen Lernexperiment. Sie wollen herausfinden, wie schnell unser Gehirn lernfähig ist und welche Rolle Ablenkung und Stress dabei spielen. Es zeigt sich: Vor allem Stress ist ein Lern-Killer. Umso wichtiger ist es, effektive Lernmethoden zu wählen, um gerade komplexe Inhalte langfristig im Gedächtnis zu verankern. «Einstein» stellt eine solche Methode vor. Die Macht des Unterbewusstseins Nicht alles, was wir tun, geschieht bewusst. Laut der Neuromarketing-Expertin Gesa Lischka treffen wir bis zu 95 Prozent unserer Entscheidungen unbewusst. Vieles wird also in unserem Unterbewusstsein gesteuert - oft, ohne dass wir es merken. Doch wie genau funktioniert dieser innere «Autopilot»? Bei verschiedenen Experimenten geht «Einstein» der Macht des Unterbewusstseins auf den Grund und zeigt, wie wir im Alltag gesteuert und manipuliert werden. So hat die richtige Musik im Einkaufszentrum eine magische Wirkung auf uns, derer wir uns überhaupt nicht bewusst sind. Und auch unsere Ur-Instinkte lassen sich ganz gezielt ansprechen - zum Beispiel mit den richtigen Bildern. Albträume und die Folgen von Schlafentzug Die Sendung beleuchtet zudem die dunkle Seite unseres Gehirns: Albträume. Der junge Journalist Kay leidet seit Monaten unter ständigen Albträumen und Schlafstörungen. Psychologe und Traumforscher Reinhard Pietrowsky erklärt, wie diese entstehen und was man dagegen tun kann. Kann unser Gedächtnis, unsere innere Festplatte, manipuliert werden, um Albträume zu überschreiben? Ein Selbstexperiment zeigt, wie eine alternative Traumgeschichte helfen kann, die neuronalen Gedächtnisspuren des Albtraums zu verwischen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Als Miss Schweiz und auf den Laufstegen von «Germany's Next Topmodel» verkörpert Bianca Sissing bis heute Glamour und Strahlkraft. Im Kontrast dazu steht die entbehrungsreiche Lebensgeschichte der 47-Jährigen: eine Kindheit in Armut und Obdachlosigkeit, ungewollte Kinderlosigkeit und der schmerzhafte Verlust von zwei Schwangerschaften. Bei «Gredig direkt» spricht Sissing offen darüber, warum sie das Tabu um Fehlgeburten brechen will, wie sie gelernt hat, mit Verlusten zu leben - und weshalb sie mit 47 Jahren den Mut zu einem Neuanfang findet.
23:05
Jesse Juchtzer und Patrick Malarkey vom Desert Research Institute in Nevada erforschen und betreiben diese Technologie seit Jahren - nüchtern, geerdet, wissenschaftlich. Für sie ist Wolkenimpfen kein Wundermittel, sondern ein Werkzeug unter vielen. Ganz anders Augustus Doricko, CEO und Gründer der Rainmaker Technology Corporation - einer Firma, die mit Drohnen und Radar das Cloud Seeding revolutionieren will. Unterstützt vom Trump-nahen Tech-Milliardär Peter Thiel, träumt Doricko davon, Wüsten in grüne Landschaften zu verwandeln. Sein Antrieb: eine Mischung aus Wissenschaft und Gottesauftrag. Doch nicht alle teilen seinen Optimismus. Umweltorganisationen zweifeln, Politiker fordern Verbote, und eine verheerende Flut in Texas bringt das junge Unternehmen in die Schlagzeilen. «Amerikas Regenmacher» fragt: Ist Cloud Seeding die Zukunft der Wasserversorgung? Oder nur ein überschätzter Hype? Ein Film von Gustav Hofer
23:40
23:45
Teilzeitarbeit liegt im Trend. Fast 40 Prozent aller Erwerbstätigen in der Schweiz arbeiten Teilzeit. Mehr Zeit für die wichtigen und schönen Dinge im Leben. Das wäre das Ziel, findet auch der Philosoph Udo Marquardt. Doch der moderne Mensch sei gefangen im Strudel der Beschleunigung. Wie also kommen wir da wieder raus? Und wie hat das Ganze angefangen? Udo Marquardt erzählt in seinem Buch «Zeit und Mensch. Facetten einer Kulturgeschichte» die Geschichte des Zeitverlusts und meint: Die Moderne hat die Zeit zum Fetisch gemacht, zu einem Götzen, der unser Leben diktiert. Höchste Zeit, das zu ändern. Zeit sei nicht abstrakt, sondern immer «meine eigene Zeit», Lebenszeit, meint Marquardt. Zusammen mit Yves Bossart spricht Udo Marquardt über das Rätsel der Zeit, über die Anfänge der Beschleunigung und über das gute Leben angesichts der Endlichkeit.