04:10
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über das pulsierende Zürich - Musik von Steven Parry und Christian Zehnder begleitet die atemberaubenden Aufnahmen. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:25
Im Herzen des Piemonts öffnen Ansässige ihre Küchen und zeigen ihre einfachen, aber raffiniert zubereiteten Speisen: panierte Weinbergschnecken mit grüner Sauce, Eierbandnudeln Tajarin mit Ragù, das beliebte Reisgericht Panissa und das Turiner Getränk Bicerin aus Schokolade, Kaffee und Milchschaum.
04:50
Marc Trauffer, selbsternannter «Alpentainer», reist für den «Samschtig-Jass» vom Brienzersee ins Emmental und setzt sich nach jahrelangem Zögern endlich auch an den Jasstisch. Hier wartet starke Konkurrenz, doch der Berner Oberländer hat fleissig geübt und kennt sich als Unternehmer der Holzkuh-Erlebniswelt und des vor vier Jahren eröffneten Bretterhotels bestens mit Zahlen und Rechenaufgaben aus. Mit im Gepäck hat der Tausendsassa auch sein neustes Werk «Heubode», ein Album voller Energie, Gefühl und Heimat und ein Soundtrack für alle, die echte Musik voller Charme und mit einem Augenzwinkern lieben. Für seinen Auftritt im «Samschtig-Jass» hat sich der Berner Oberländer Verstärkung geholt und präsentiert zusammen mit Maja Brunner ein fetziges Hit-Medley.
05:30
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:00
Im Herzen des Piemonts öffnen Ansässige ihre Küchen und zeigen ihre einfachen, aber raffiniert zubereiteten Speisen: panierte Weinbergschnecken mit grüner Sauce, Eierbandnudeln Tajarin mit Ragù, das beliebte Reisgericht Panissa und das Turiner Getränk Bicerin aus Schokolade, Kaffee und Milchschaum.
09:30
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:00
12:00
Am zweiten Tag von «Mini Chuchi, dini Chuchi» wagt sich Eren Can an das Motto «Süess & salzig». Mit seinen 21 Jahren ist er das Küken der Runde und kocht heute überhaupt zum dritten Mal selber in seinem Leben. Ob das mit seinen Tacos mit Mango klappt?
12:20
Am dritten Tag von «Mini Chuchi, dini Chuchi» zeigt Susanne aus Büsserach SO, wie sie das Motto «Süess & salzig» umsetzt. Die 65-Jährige ist zwar pensioniert, engagiert sich aber immer noch als Hauswartin. Ihre Gäste sind sich einig: Heute wird es gutbürgerlich und schweizerisch.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Im Herzen des Piemonts öffnen Ansässige ihre Küchen und zeigen ihre einfachen, aber raffiniert zubereiteten Speisen: panierte Weinbergschnecken mit grüner Sauce, Eierbandnudeln Tajarin mit Ragù, das beliebte Reisgericht Panissa und das Turiner Getränk Bicerin aus Schokolade, Kaffee und Milchschaum.
13:35
Auf dem Gemüsebaubetrieb der Familie Guillod wird seit 2019 unter anderem Reis kultiviert. Die fünfte Ernte ist kurz vor dem Landfrauen-Essen eingefahren und Johanna will die verschiedenen Sorten natürlich in ihrem Essen einbauen. Sie glaubt, dass ihre Gäste durchaus Reis mögen. Wenn dem nicht so wäre, hätte sie ein Problem - Reis kommt in jedem ihrer drei Gänge vor. Eine Herausforderung für die Köchin wird der Hauptgang. Hier soll es Risotto geben mit frischen Egli Filets aus dem Murtensee. Beides muss sie kurz vor dem Servieren «à la minute» zubereiten. Johanna Guillod ist bis jetzt durch ihren deutschen Dialekt unter den Landfrauen aufgefallen. Im Südtirol aufgewaschen, ist sie ursprünglich Italienerin und spricht Südtiroler Deutsch. Das Studium zur Umweltingenieurin hat sie in die Schweiz nach Wädenswil ZH geführt. Dort hat sie auch ihren zukünftigen Mann Léandre kennen gelernt und ist schlussendlich mit ihm nach Môtier im Kanton Fribourg gekommen. Léandre und sein Bruder Maxime führen in dritter Generation einen Gemüsebaubetrieb, den sie von ihren Eltern übernommen haben. Seit Jahren ist «Nüssli - oder Nüsslersalat» ihr wichtigstes Standbein und im Herbst fängt die Hauptsaison an. Fast jeden Tag kommen auf der zirka zehn Hektaren grossen Anbaufläche irgendwo neue Setzlinge in den Boden, wird an einer anderen Ecke der Feldsalat geerntet, geputzt und sortiert, bevor er in die Region geliefert wird. Guillods probieren auch immer wieder Neues aus. Wegen des sich verändernden Klimas eröffnen sich im Seeland neue Möglichkeiten wie der Anbau von Reis. In einem anderen Gemüsetunnel ragen exotische Pflanzen aus dem Boden. Ihr Ertrag liegt unter der Erde: Es ist Ingwer. Ein weiterer Versuch der Guillods, etwas zu kultivieren, das in diesen Breitengraden bis anhin fast unmöglich war. Die scharfe Knolle will Johanna auch in ihrem Menü verwenden. Sie muss dem frischen Ingwer zuerst aber etwas die Schärfe nehmen, um den Landfrauen nicht die «volle Ladung» zuzumuten. Sie verwendet die Wurzel in der Vorspeise in feinen eingelegten Scheiben zu ihrem Gemüsesushi und kandiert im Sorbet zum Dessert. Für ihr Menü verwendet die Landfrau fast durchwegs Produkte aus Eigenproduktion oder erzeugt in ihrer Region «Seeland - Mont Vully». Aber eigentlich hat Johanna den Kopf noch gar nicht frei für das Landfrauenessen, vorher steht noch ihre Hochzeit mit Léandre an.
14:30
Aufgewachsen und wohnhaft in Wädenswil im Kanton Zürich, bezeichnet sich Rahel als typische Bauerfrau mit einem grossen Herz für Tiere. Ganz besonders schlägt es für ihre beiden Hunde, Lisi und Ayla. Sie lebt in der Nähe ihres Elternhauses zusammen mit ihrem Ehemann Wädi, 36, ihren beiden Kindern Ladina, 11, und Damian ,9, und den Schwiegereltern Rita und Wädi Senior. Neben ihrer Familie sind ihre beiden Hunde Lisi und Ayla das Herzstück ihres Alltags. Regelmässig geht sie mit ihnen spazieren und bildet sie in einer Hundeschule aus. Beruflich engagiert sie sich nebst der Arbeit auf dem Hof ein bis zweimal wöchentlich mit den Hunden in Kindergärten und Schulen in der Umgebung, um den Kindern Bissprävention zu lehren. Vor wenigen Jahren übernahm Rahel gemeinsam mit ihrem Ehemann den Hof von ihren Schwiegereltern. Der landwirtschaftliche Betrieb ist hauptsächlich auf Milchviehwirtschaft spezialisiert. Wädi arbeitet zusätzlich mit Maschinen und Fahrzeugen und ist auch auswärts unterwegs. Für Familienausflüge und Ferien bleibt deshalb nur wenig bis keine Zeit. Das Kochen und Backen sind nicht nur Pflichten für Rahel, sondern wahre Leidenschaften, die sie gerne mit ihrer Familie und Freunden teilt. Für das grosse Landfrauenessen hat sie sich deshalb eine einfache Küche ausgedacht, weil sie sich selbst als einfach bezeichnet und entsprechend authentisch bleiben will. Mit Schweinsfilet, hausgemachten Haselnuss-Spätzli und Rüebli zum Hauptgang, will sie ihre Gäste überzeugen.
15:30
Die frisch verliebte Nora möchte sich endlich mehr Zeit für ihre Zweisamkeit mit Max nehmen. Einfach abschalten ist in ihrem Beruf leichter gesagt als getan: Als bei einer Bootsfahrt der Kapitän umkippt, muss die Ärztin Erste Hilfe leisten. Zwar behauptet der raubeinige Patient, das alles halb so wild sei. Nora besteht jedoch auf eine gründliche Untersuchung. Die Tumordiagnose von Dr. Heckmann bestätigt schlimmste Befürchtungen. Schon bald erfährt die umsichtige Ärztin, dass der Schwerkranke nicht nur gesundheitliche Probleme hat: Seine Schwester Julia setzt ihm in einem Erbschaftsstreit unerbittlich zu. Die Berufssoldatin wirft ihrem Bruder vor, sich zu wenig um die vor kurzem verstorbene Mutter gekümmert zu haben. Dass weder der Käpten noch seine einzige Angehörige den ersten Schritt machen, nimmt Nora nicht hin. Um beide vor einem schweren Fehler zu bewahren, halst sich die Ärztin eine schwierige Aufgabe auf.
17:10
17:20
17:30
Kiri und Lou, zwei junge Dinosaurier, leben in einem wunderschönen Wald. Die beiden ungleichen Freunde spielen, lachen, schliessen neue Freundschaften oder singen zusammen lustige Lieder. Und ganz nebenbei erkunden sie neugierig ihre verwirrenden Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
In Bennwil BL ist Denise, 61, daheim. Die Kindergärtnerin liebt ihre beiden Hunde und ist grosser Gemüsefan. Ihre Gäste rechnen darum auch mit einem bunten Teller an Gemüse. Denise setzt das Motto «Süess & salzig» tatsächlich mit einem Gemüsereis, Poulet und Mango um. Ob sie damit überzeugen kann?
18:25
Im südlichen Piemont, dem Hügelland Langhe, geben Ansässige der Alta Langa, Bassa Langa und der Langa Astigiana Einblicke in ihren Alltag und kochen Familienrezepte: Nudeln aus Kastanienmehl mit Lauch-Rahmsauce, Kakao-Haselnusstorte, Nudeln mit frisch geriebenen Trüffeln, Schmorbraten mit Rotwein.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Das High sei phänomenal, erzählen Kokain-Konsumenten: eine Explosion von Glückshormonen. Selbstzweifel verschwinden. Man traue sich alles zu, fühle sich wie Superman. Der Stoff ist leicht verfügbar, es wird immer mehr gekokst. «Sucht Schweiz» fordert eine Kurskorrektur in der Drogenpolitik. Die bisherige Strategie sei gescheitert, man müsse über eine Legalisierung nachdenken. Die Bundeskriminalpolizei mahnt indes an, es brauche dringend ein entschiedenes Vorgehen gegen die Droge. Sonst drohten bei uns Zustände wie in Belgien oder Holland, wo Kartelle inzwischen so stark sind, dass sich Regierungsmitglieder, die gegen sie vorgehen wollen, verstecken müssen, um nicht entführt zu werden. Ursprung der Kokain-Flut ist Südamerika, insbesondere Kolumbien. Die aktuelle Regierung hat einen Friedensprozess mit den Drogenhändlern eingeleitet. Die Polizei und das Militär wurden zurückgebunden, um diesen nicht zu gefährden. Dies führte dazu, dass die Produktion in die Höhe schnellte. Erstausstrahlung: 26.03.2026
21:05
Choreografie am Himmel Alpendohlen sind hochsoziale Schwarmvögel des Hochgebirges: intelligent, anpassungsfähig und meisterhafte Flugakrobaten. Moderatorin Kathrin Hönegger erlebt mit dem Biologen Livio Rey von der Vogelwarte Sempach, wie diese neugierigen Tiere im Kollektiv auftreten und die Nähe des Menschen suchen. Auch wenn Stare am Abendhimmel tanzen, wirkt es wie Magie. Doch hinter den pulsierenden Formationen stehen einfache Regeln: Abstand halten, Richtung und Tempo anpassen. Jede Bewegung wird sofort an die nächsten Vögel weitergegeben. So reagiert der Schwarm schneller als ein einzelner Vogel, kann Greifvögeln entkommen und fliegt in ständig neuen Mustern, die sich wie lebendige Wolken verändern. Ameisen - Ordnung ohne Anführer In Ameisenstaaten funktioniert alles ohne zentrale Befehlsstelle. Arbeiterinnen kommunizieren über Berührungen und Duftspuren, wechseln flexibel zwischen Aufgaben und treffen kollektive Entscheidungen. Bei der Wahl einer Futterstelle prüfen viele Späherinnen verschiedene Optionen; erst wenn genug von ihnen dieselbe bevorzugen, setzt sich diese durch. Auf ihren Wegen kommt es nie zu Staus - wird ein Pfad zu voll, weichen Ameisen automatisch aus. Ihr Schwarm bleibt so beweglich und effizient. Schafe lesen Räume Schafe gelten als Herdentiere - tatsächlich verfügen sie über bemerkenswerte Intelligenz. Sie lesen feinste Körperhaltungen ihrer Artgenossen und reagieren auf kleinste Impulse von Schäferin oder Hütehund. So verschiebt sich die Herde wie ein einziger Organismus. Schafe erkennen Gesichter, merken sich Wege und beurteilen Entfernungen erstaunlich präzise. Ihre Herdenbewegungen entstehen aus vielen kleinen Einzelentscheidungen, die sich zu klaren Mustern summieren. Demokratie im Bienenstock Honigbienen nutzen ein komplexes System aus Duftstoffen, Vibrationen und ihrem berühmten Schwänzeltanz. Späherinnen erkunden mögliche Futterquellen oder Nistplätze und werben dafür im Stock. Je überzeugender ihr Fund, desto mehr Unterstützerinnen gewinnen sie. Erst wenn eine deutliche Mehrheit erreicht ist, bricht der Schwarm gemeinsam auf. Präzise Abstimmung und hohe Informationsdichte machen Bienen zu Meisterinnen der kollektiven Entscheidungsfindung.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
23:05
Das Fernsehen der "Neuen Zürcher Zeitung". Die Reihe "NZZ Format" stellt jeweils ein Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln dar und erklärt Hintergründe und Zusammenhänge aus Wissenschaft, Technik und Kultur - spannend, kompetent und unterhaltsam.
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00:10
01:15
Das High sei phänomenal, erzählen Kokain-Konsumenten: eine Explosion von Glückshormonen. Selbstzweifel verschwinden. Man traue sich alles zu, fühle sich wie Superman. Der Stoff ist leicht verfügbar, es wird immer mehr gekokst. «Sucht Schweiz» fordert eine Kurskorrektur in der Drogenpolitik. Die bisherige Strategie sei gescheitert, man müsse über eine Legalisierung nachdenken. Die Bundeskriminalpolizei mahnt indes an, es brauche dringend ein entschiedenes Vorgehen gegen die Droge. Sonst drohten bei uns Zustände wie in Belgien oder Holland, wo Kartelle inzwischen so stark sind, dass sich Regierungsmitglieder, die gegen sie vorgehen wollen, verstecken müssen, um nicht entführt zu werden. Ursprung der Kokain-Flut ist Südamerika, insbesondere Kolumbien. Die aktuelle Regierung hat einen Friedensprozess mit den Drogenhändlern eingeleitet. Die Polizei und das Militär wurden zurückgebunden, um diesen nicht zu gefährden. Dies führte dazu, dass die Produktion in die Höhe schnellte. Erstausstrahlung: 26.03.2026
02:05
02:40
In Bennwil BL ist Denise, 61, daheim. Die Kindergärtnerin liebt ihre beiden Hunde und ist grosser Gemüsefan. Ihre Gäste rechnen darum auch mit einem bunten Teller an Gemüse. Denise setzt das Motto «Süess & salzig» tatsächlich mit einem Gemüsereis, Poulet und Mango um. Ob sie damit überzeugen kann?
02:55
Sommer in einem Tal in der Nordwestschweiz, 1877. Josephine, 36, arbeitet in einer Uhrenfabrik im Berner Jura, wo sie das Herzstu¨ck der mechanischen Uhrwerke herstellt, die Unruhe. Das Teilchen besteht aus einem winzigen Zahnrad, einer ungeraden Achse und einer Spiralfeder. Fortlaufend setzt die junge Arbeiterin die Unruhe zusammen und misst ihre Schwingung. In der Fédération Jurassienne, der lokalen anarchistischen Arbeiterbewegung der Uhrmacher, lernt Josephine den jungen Schriftsteller Piotr Kropotkin, 33, kennen. Piotr ist aus St. Petersburg angereist, um an einem Kongress der Fédération Jurassienne teilzunehmen, die zur Drehscheibe der internationalen anarchistischen Bewegung geworden ist. Alles scheint sich in dem Tal um die Organisation von Zeit, Geld und Arbeit zu drehen. Der Film beobachtet, wie zwei politische Festakte vorbereitet werden, um die Menschen von unterschiedlichen Narrativen zu u¨berzeugen. Auf einem Spaziergang durch die nahen Wälder fragen wir uns mit Josephine und Piotr zusammen: Wer hat die Macht, uns die Geschichte u¨ber uns selbst zu erzählen? Warum glauben wir eigentlich, wer wir sind, wann wir arbeiten mu¨ssen, wie wir uns organisieren? Und könnte dabei vielleicht alles ganz anders aussehen? Cyril Schäublins erster Langspielfilm «Dene wos guet geit» (2017) wurde an Festivals rund um den Globus gefeiert und mehrfach prämiert. Mit «Unrueh» geht der Regisseur, der ein Nachkomme einer Nordwestschweizer Uhrmacherfamilie ist, zurück zu seinen familiären Wurzeln - und weist darüber hinaus auch in die Gegenwart. Sein Film spielt in einer Epoche technologischer Umbrüche und damit einhergehenden markanten Veränderungen der sozialen Ordnung, die bis in die aktuelle Zeit hineinwirken. Ein facettenreicher, formal und schauspielerisch herausragender, durch Sprachwitz glänzender Spielfilm, an der Berlinale 2022 in der Sektion «Encounters» mit dem Preis für die beste Regie ausgezeichnet.
04:25
Im südlichen Piemont, dem Hügelland Langhe, geben Ansässige der Alta Langa, Bassa Langa und der Langa Astigiana Einblicke in ihren Alltag und kochen Familienrezepte: Nudeln aus Kastanienmehl mit Lauch-Rahmsauce, Kakao-Haselnusstorte, Nudeln mit frisch geriebenen Trüffeln, Schmorbraten mit Rotwein.
04:50
Marc Trauffer, selbsternannter «Alpentainer», reist für den «Samschtig-Jass» vom Brienzersee ins Emmental und setzt sich nach jahrelangem Zögern endlich auch an den Jasstisch. Hier wartet starke Konkurrenz, doch der Berner Oberländer hat fleissig geübt und kennt sich als Unternehmer der Holzkuh-Erlebniswelt und des vor vier Jahren eröffneten Bretterhotels bestens mit Zahlen und Rechenaufgaben aus. Mit im Gepäck hat der Tausendsassa auch sein neustes Werk «Heubode», ein Album voller Energie, Gefühl und Heimat und ein Soundtrack für alle, die echte Musik voller Charme und mit einem Augenzwinkern lieben. Für seinen Auftritt im «Samschtig-Jass» hat sich der Berner Oberländer Verstärkung geholt und präsentiert zusammen mit Maja Brunner ein fetziges Hit-Medley.