17:25
Ob Ursina in der monumentalen Akustik der Ark Nova in Luzern auf Romanisch mit ihrem melancholischen Artpop das Publikum verzaubert oder ob Florian mit seinem Jazz-Trio den Moment feiert - die Musik steht immer im Mittelpunkt. Doch ihr Alltag findet oft zwischen ihrem eigenen kleinen Studio und der Wohnung im selben Haus in Zürich statt. Hier wird gelebt und gearbeitet: Aufnahme-Sessions treffen auf Familienchaos. Der Film fängt die logistische und emotionale Gratwanderung ein. Und Florian meint mit einem Augenzwinkern: «Kinder sind so viel Stress, dass ein Konzert wie Ferien ist.» Und Ursina antwortet: «Sie lassen uns nicht viel Platz, aber wenn es darauf ankommt, dann machen sie unheimlich gut mit.» Der Filmemacher Casper Nicca hat ein intimes Porträt eingefangen. Ein ehrlicher Blick auf zwei Ausnahmemusiker, die zeigen, dass die grösste Herausforderung nicht die Bühne ist, sondern die tägliche Herausforderung, die Harmonie zwischen Alltag und Karriere zu schaffen.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Zu Beginn landen Viola und Jan im freiburgischen Cordast, wo sich Heinz Beier mit dem «Curioseum Cordast» sein eigenes Fantasieland geschaffen hat. Hier findet alles Platz, was er originell findet. Jeden Samstag fährt er zum Schrottplatz, um Dinge zu entsorgen - und bringt fast immer genauso viele wieder mit nach Hause. Im luzernischen Willisau lebt Sepp Stadelmann, von allen «Flaschensepp» genannt, in einer alten Käserei - gemeinsam mit rund 40'000 Flaschen aus aller Welt. Der Diät-Koch und Religionslehrer wuchs mit zehn Geschwistern auf und begann als unruhiger Teenager zu sammeln, um eine Aufgabe zu haben, die ihn fokussierte. In Langenthal BE wohnten früher sechs Parteien unter einem Dach, heute lebt dort Reto Stadelmann mit seiner Frau Esther - und einer beeindruckenden Sammlung von über 200 Handorgeln sowie weiteren Instrumenten und Objekten mit Geschichte. Platz wäre genug, doch trotzdem sorgt das Sammelfieber für Diskussionen. Zum Abschluss schenkt Reto dem Team eine Trompete - sehr zur Freude seiner Frau.
18:50
Viele magische Momente der Natur entziehen sich dem menschlichen Auge. Erst modernste Kameratechnik mit Superzeitlupe und Zeitraffer macht einzigartiges Tierverhalten sichtbar. In faszinierenden Bildern erschliesst sich so eine verborgene Welt voller Dramen und Schönheit.
19:15
Die Townships rund um Kapstadt sind von Armut geprägt. Für Jugendliche gibt es wenig Perspektiven. Der Fussballclub Young Bafana bietet mehr als 500 mittellosen Jugendlichen professionelles Training - und vermittelt den Kids hierbei Werte, die ihnen im Leben helfen. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Für die 14- bis 18-jährigen Bewohner bietet der «Sonnenhof» eine letzte Chance: Wer aus der sozialpädagogischen Wohngemeinschaft fliegt, landet buchstäblich auf der Strasse. Als deren Leiter David Walcher (Roland Silbernagl) erschlagen aufgefunden wird, fällt der Verdacht auf einen der Bewohner: den 16-jährigen Cihan (Alperen Köse), der ein einschlägiges Gewaltregister aufweist und seit der Tat verschwunden ist. Bei der Ermittlungsarbeit ist von Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) Ausdauer und viel Einfühlungsvermögen gefragt, denn die Bewohner der Einrichtung haben negative Erinnerungen an frühere Zusammentreffen mit der Polizei und sind dementsprechend unkooperativ. Von den Betreuern ist auch kein Entgegenkommen zu erwarten, sie wollen das Vertrauen der Jugendlichen schliesslich nicht aufs Spiel setzen.
21:45
Der April neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit für einen satirischen Rückblick. Die Abstimmung zur 10-Millionen-Schweiz wirft ihre Schatten voraus. Aber wie steht es eigentlich mit der Geburtenrate in der Schweiz? Gabriel Vetter geht der Sache auf den Grund. Korrespondent Moritz Schädler kommentiert die Situation aus einem Gebärsaal. Zu reden gibt auch die Eishockey-WM, die im Mai in der Schweiz stattfindet. Reporterin Nora Binkert hat sich einen Austragungsort angeschaut und beantwortet sämtliche Fragen rund um die Eisreinigung. Aber auch andere Fragen werden in der Sendung beantwortet. Zum Beispiel: «Was ist eigentlich ein Dodekaeder?» In ihrer Rubrik «Hadorn brännt» klärt Fabienne Hadorn auf und schlägt einen Bogen vom Dodekaeder zum Fleischlollipop. In einem Sketch geht es um die Frage, welche Ausrüstung zum Wandern notwendig ist. Zudem erklärt Gabriel Vetter in einem Servicebeitrag, wie die Armee Aufgaben des Zivildienstes übernehmen kann.
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Saudi-Arabien gehört zu den grössten Erdöl-Exporteuren der Welt. Und wenn er will, kann er den Ölpreis im Alleingang verändern: Kronprinz Mohammed bin Salman. «Er ist unvorstellbar mächtig», sagt etwa der Journalist Justin Scheck, der eine Biografie über bin Salman geschrieben hat. «Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie. Er kann tun, was auch immer er will.» Mohammed bin Salman - der häufig nur mit seinen Initialen «MBS» bezeichnet wird - betrat vor rund zehn Jahren die Weltbühne. Anfang dreissig, charismatisch und willensstark wie sein Grossvater Ibn Saud, der legendäre Staatsgründer Saudi-Arabiens, wurde er für viele im Westen zum Hoffnungsträger: Würde Saudi-Arabien unter ihm einen neuen Kurs einschlagen, progressiver werden, ein verlässlicher Partner in dieser instabilen Region? Tatsächlich strebt MBS, der Saudi-Arabien heute faktisch regiert, eine fundamentale Transformation seines Landes an. Offener soll es werden, innovativer, weniger abhängig vom Öl. Doch trotz wirtschaftlicher Reformen und gesellschaftlichen Wandels: Von politischer Freiheit kann keine Rede sein. Wer gegen das Regime aufbegehrt, die Königsfamilie und ihre Politik infrage stellt, riskiert hohe Haftstrafen, Folter oder gar den Tod. «Die Situation in Saudi-Arabien ist die schlimmste seit 30 Jahren», sagt etwa Agnès Callamard, Menschenrechtsexpertin und ehemalige UNO-Sonderberichterstatterin. «Das Spiel der Könige» ist der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation des britischen Filmemachers Colin Murray. Er zeichnet nach, wie MBS es schaffte, von einer Randfigur innerhalb der Königsfamilie bis ins Zentrum der Macht vorzurücken und sich die Rolle des Kronprinzen und des zukünftigen Königs zu sichern. Und er zeigt auf, dass jene Eigenschaften, die MBS heute ausmachen, bereits in dessen Kindheit und Jugend zutage getreten sind. Erstausstrahlung: 26.04.2026
23:40
In der scheinbar idyllischen Grenzregion zwischen Bosnien und Kroatien, an der EU-Aussengrenze, entfaltet Nicole Vögeles Film «Landschaft und Wahn» ein vielschichtiges Panorama. Hier kreuzen sich die Wege von Geflüchteten auf der Suche nach einem besseren Leben mit denen der Einheimischen. Die Landschaft selbst ist eine Protagonistin, gezeichnet von den unsichtbaren Narben des Bosnienkrieges - eine Erde, in der noch immer Minen schlummern. Vögele beobachtet, wie die Gewalt der Vergangenheit in den illegalen Pushbacks der Gegenwart widerhallt. Doch sie zeigt auch Momente menschlicher Wärme und Resilienz, wenn die Dorfbewohner, die einst selbst Flüchtende waren, den Ankommenden Schutz gewähren. Der Film ist ein poetischer Essay, der über die journalistische Reportage hinausgeht und die Zyklen von Flucht und Gewalt in eindringlichen, atmosphärischen Bildern erfasst. Der Film wurde an vielen Filmfestivals gezeigt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Unter anderen gewann «Landschaft und Wahn» den Grand Prix am internationalen Filmfestival Visions du Réel in Nyon 2024 und den Zürcher Filmpreis 2024 für die beste Regie in der Kategorie Dokumentarfilm.