16:40
Waffen faszinieren, polarisieren und wecken Fragen. Im Kanton Graubünden sind über 62'000 Waffen registriert. Aber wer sind die Personen, die Pistolen und Gewehre besitzen, und was fasziniert sie an diesen? In diesem «Clic» begleitet Flavio Persönlichkeiten der kantonalen Waffenszene, besucht einen Pistolenclub und einen dynamischen Schiessverein. Parallel dazu versucht er, wie einfach es ist, selbst eine Glock 19 zu kaufen. Der Schiesssport hat in Graubünden eine grosse Tradition. Aber Waffen werden nicht nur zur Jagd oder am Schiessstand verwendet. Während dieser Reportage begleitet Flavio Deflorin Personen, die Teil der Bündner Waffenszene sind. Vom Waffenladen am Rande von Chur über einen Pistolenclub in der Cadi bis zum «Combat Club Graubünden» trifft er Sportschützen, Sammler und Vereinsmitglieder, die ihre Leidenschaft erklären und mit vielen Vorurteilen konfrontiert werden. Wie einfach ist es, eine Pistole in der Schweiz zu kaufen? Wer entscheidet darüber? Und warum übt jemand in seiner Freizeit mit Revolvern oder halbautomatischen Gewehren? Zwischen Faszination, Verantwortung und Kritik der Gesellschaft entsteht ein differenziertes Bild einer oft missverstandenen Szene.
17:10
Wie bereitet man sich auf die Jagd vor? Um das herauszufinden, hat Gian-Carlo Niculin und seinen Bruder Valerio besucht, die sich mitten in den Jagdvorbereitungen befinden. Jahr für Jahr gehen sie mit ihrem Vater Linard auf die Jagd. Vor allem Niculin kann es kaum erwarten. Aber auch sein jüngerer Bruder Valerio ist Feuer und Flamme für die Jagd. Er freut sich vor allem auf das Leben in der Hütte und schaut, dass alles bereit ist, wenn es losgeht. Doch bevor sie sich auf den Weg zur Alp Griatschouls machen, müssen sie die Ausrüstung packen und kontrollieren und natürlich auch noch ein paar Snacks einkaufen.
17:25
Die Steinwildjagd in Graubünden darf von den Bündner Jägerinnen und Jägern nur alle zehn Jahre ausgeübt werden. Toni Theus, heute 78 Jahre alt, ist vielleicht der Erste, der zum fünften Mal zu dieser anstrengenden Bergjagd aufbricht. Mario Theus, der Sohn von Toni, begleitet ihn mit der Kamera. Auf Tonis letzter Steinwildjagd scheint vieles gleich zu sein wie auf seiner ersten vor 40 Jahren, wo Mario als Kind ebenfalls dabei war. Doch dann wird ein unerwartetes Ereignis zum Auslöser einer wundervollen Transformation.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
In St. Gallen erhebt sich ein Haus, das von aussen wie ein kleines Schloss wirkt - und im Innern noch weit mehr verbirgt. Hier lebte der verstorbene Schweizer Künstler und Okkultist «Akron», dessen Werk und Wirken von Mystik und Symbolik strotzen. Viola erwartet dort eine Begegnung, die nicht nur visuell, sondern auch spirituell unter die Haut geht. Ganz anders - und doch ebenso magisch - ist das Reich von Peter Marvey. Mitten im Gewerbegebiet von Feusisberg SZ steht sein einzigartiges «Magic House», inspiriert von seinen Auftritten in Las Vegas. Hier verschmelzen Wohnraum und Showbühne: Bis zu 99 Gäste finden Platz, wenn Marvey direkt unter seinem Schlafzimmer magische Aufführungen präsentiert. Jeder Raum erzählt eine eigene Geschichte - und jeder Winkel atmet Zauber.
18:50
Wie Perlen an einer Schnur reihen sich unzählige Naturschätze entlang des Rheins aneinander: Sonnendurchflutete Auwälder und tosende Wasserfälle, saftige Auewiesen und schattige Schluchten, sonnenverbrannte Steilhänge und kühle Altwasser. Diese Vielfalt an Landschaften ist der Grund dafür, dass der Rhein so vielen Lebewesen einen Lebensraum bietet - trotz Flussbegradigung und -regulierung, Wasserverschmutzung und Fischsterben vergangener Jahrzehnte.
19:10
Der 16-jährige Bunlai wuchs zusammen mit seiner Mutter und seinen fünf Geschwistern auf einer Müllhalde auf. Heute kann er bei der Schweizer Hilfsorganisation Smiling Gecko nicht nur zur Schule gehen, sondern wird auch musikalisch gefördert. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Stefan Büsser meldet sich aus der Sommerpause zurück und schaut auf eine ereignisreiche Newswoche zurück. Rapper Stress zeigt als Showact nicht nur seine musikalischen Qualitäten, sondern wird Büssi den Platz als Late Night Host strittig machen. Ebenfalls zu sehen: Das frischgekürte «Best Talent Comedy» zeigt seine beste Nummer. In «Late Night Switzerland» empfängt Stefan Büsser die legendären Schmirinskis, die vor Kurzem ihr Comeback gefeiert haben.
20:55
In sechs Kategorien werden die besten Vertreterinnen und Vertreter ihres Genres gesucht: Solo, Ensemble, SRF 3 Best Talent Comedy, online. Ferner gibt es den Publikumspreis «Swiss Comedy Award» und den «Lifetime Award». Vergeben werden die Preise am Samstag, 5. September, im Bernhard-Theater in Zürich. SRF zeigt den Anlass als Teilaufzeichnung am Sonntag auf SRF 1. Nebst den Awards gibt es Auftritte von Charles Nguela, Patti Basler und Philippe Kuhn, Jane Mumford, Markus Schönholzer und Reena Krishnaraja.
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Die Mutthornhütte im Berner Oberland ist die erste Hütte des Schweizer Alpenclubs (SAC), die aus Sicherheitsgründen geschlossen werden musste. Grund dafür sind instabile Felsmassen, die durch den tauenden Permafrost gelockert werden. Die Hütte drohte abzustürzen. Es hätte nicht viel gefehlt und die Mutthornhütte wäre als erste SAC-Hütte von der Landkarte verschwunden. Doch nun wird sie 900 Meter entfernt auf sicherem Grund durch einen Neubau ersetzt. Ähnliches widerfuhr der Trift-Hütte: Hier traf eine Lawine das Gebäude, das mehr als 100 Jahre am gleichen Ort gestanden hatte. Das Abschmelzen des Gletschers hinterliess eine veränderte Topografie, die als Ursache für das Unglück gilt. Auch diese Hütte wird an einem anderen Ort neu gebaut. Laut Studien des SAC ist ein Grossteil der Hütten vom Klimawandel betroffen. Sie stehen in einer hochsensiblen Landschaft. Da die Gletscher schwinden und der Schnee der Winter früher wegschmilzt, kämpfen viele mit Wassermangel. Auch die Tage der ikonischen Konkordia-Hütte, die hoch über dem Aletsch-Gletscher thront, sind voraussichtlich gezählt. Je weiter der Gletscher absinkt, desto länger wird der anstrengende Aufstieg zur Hütte. Mittlerweile gilt es 300 Höhenmeter zu bewältigen. Die Bauarbeiten zur Verlängerung der Leiter, die alle paar Jahre fällig werden, kosten Hundertausende von Franken. Für den SAC und die dazugehörigen Sektionen stellt sich die Frage, wie viel Geld man längerfristig investieren will und kann, um die nötigen Anpassungen umzusetzen. Zudem fragt sich, wie man die Klimaziele von Netto-Null erreichen soll, wenn es immer mehr Touristen in die Höhe zieht und Helikopter sowohl für Bau als auch für Unterhalt der Hütten unverzichtbar bleiben.
23:45
Der kurzen Aufmerksamkeitsspanne des modernen Menschen Rechnung tragend, ist keine Folge länger als 60 Sekunden. In dieser kurzen Zeit werden komplexe historische, gesellschaftliche und philosophische Themen zu humorvollen filmischen Miniaturen. Nicolas Mahlers bekannter Stil und Humor bilden den roten Faden, der sich durch die Serie zieht.
23:55
Am internationalen Vegetarierkongress 1999 in Widnau kommt es zu einer folgenschweren Lebensmittelvergiftung. Jahrzehnte später wollen die Animationsfilmschaffenden Marion und Noah die Ereignisse neu aufrollen. Ihre Recherche führt sie durch widersprüchliche Erinnerungen, Spekulationen und zunehmend abwegige Theorien - und wirft die Frage auf, wie viel Wahrheit sich im Rückblick überhaupt rekonstruieren lässt. Noah Erni und Marion Täschler nutzen den historischen Fall als Ausgangspunkt für eine satirische Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien, Fake News und dem menschlichen Drang, Geschichten auszudeuten. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Fakten und Fiktion zunehmend. Im Film werden dokumentarische Elemente mit animierter Fiktion kombiniert. Der visuelle Ansatz spielt bewusst mit Übertreibung und Ironie: Animation wird genutzt, um subjektive Wahrnehmungen und absurde Gedankengänge sichtbar zu machen. Mit einem humorvollen, selbstreflexiven Ton führt der Film die Vermischung von Realität und Interpretation konsequent ins Absurde.