19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Tierärzte am Limit: Vom Traumberuf zum Verschleissjob Viele Tierärztinnen und Tierärzte in der Schweiz stehen massiv unter Druck. Fachkräftemangel, extreme Arbeitsbelastung durch Notdienste und herausfordernde Tierhalter führen zu einer physischen und psychischen Überlastung. Die «Rundschau» hat einen Landtierarzt und eine junge Kleintierärztin in der Stadt begleitet. Die Ölgeschäfte der Revolutionsgarden: Spuren führen in die Schweiz Die iranischen Revolutionsgarden sichern mit Gewalt die Macht der Mullahs. Trotz internationaler Sanktionen mischen sie im lukrativen Erdölhandel mit: mit dem Verkauf und dem Schmuggel fossiler Energieträger, Öl und petrochemischer Produkte. Um den Handel abzuwickeln, kontrollieren die Revolutionsgarden eine Tanker-Schattenflotte. Recherchen zeigen: Die Spur der iranischen Ölgeschäfte führt auch in die Schweiz. Das Misox und die Mafia: Wer sind die Verhafteten? Im Februar geriet die Gemeinde Roveredo im Kanton Graubünden durch eine internationale Anti-Mafia-Operation in den Fokus. Im Dorf hatte sich eine Gruppe von Personen mit Verbindungen zu Clans der Camorra niedergelassen. Wer sind diese Personen, was wollten sie im Misox und warum hat sie niemand gestoppt?
21:05
Nach dem Unfall ist für Guido klar: «So will ich nicht leben.» Er gibt sich ein Jahr, um herauszufinden, ob er in diesem Körper weiterleben will. Filmemacherin Theresa Hofer - eine Freundin von Guido Suter - begleitet ihn auf dieser emotionalen Reise zwischen Leben und Tod. Ein Hoffnungsschimmer kommt in Form einer Forschungsstudie: Ein Chip im Gehirn und Elektroden im Rückenmark sollen Bewegung wieder ermöglichen. Guido ist erst der zweite Mensch, der daran teilnimmt. «Plötzlich gelähmt» ist ein Film über Identität, Sinn und die erstaunliche Fähigkeit des Menschen, sich an das Unvorstellbare zu gewöhnen.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Das erste Viertel des 21. Jahrhunderts brachte immense technologische Neuerungen mit sich. Sie bieten Chancen, bergen aber auch Risiken - und führen in jedem Fall zu grossen Herausforderungen. Wie beeinflussen sie den Alltag und unsere Umgangsformen? Bücher, Filme oder Musik? Die Gäste aus verschiedenen Kulturbereichen geben persönliche Einblicke. Zusammen mit den Hosts Nina Brunner und Nino Gadient unternehmen sie eine Reise durch die Zeit - zwischen off- und online, SMS und Social Media, Reality-TV und Streaming-Hit.
23:00
«Darf ich euch zwei mal was fragen, seid ihr zusammen?» Nach dieser fast unschuldig gestellten Frage zu Schulbeginn in der Oberstufe ist das Leben von Léo (Eden Dambrine) und Rémi (Gustav De Waele) nicht mehr wie zuvor. Kein Blatt Papier hätte zuvor zwischen die beiden Freunde gepasst, die Tag und Nacht zusammen waren, sogar das Bett geteilt haben. Plötzlich nimmt nun aber Léo Abstand; zuerst löst er sich aus einer Umarmung, dann wählt er im Schulzimmer einen entfernten Platz, zuletzt beweist der Bub in seinem neuen Hobby Eishockey, dass er ein ganzer Kerl ist. Rémi fühlt sich zurückgewiesen. Nachdem er einer Klassenfahrt unentschuldigt ferngeblieben ist, folgt die traurige Gewissheit, dass etwas Schreckliches passiert ist. Das in Cannes mit dem «Grand Prix» ausgezeichnete Drama von Lukas Dhont («Girl») handelt von einer Jugendliebe, die unter dem Druck der Konformität zerbricht, von einer Tragödie und dem Versuch, wieder ins Leben zu finden. Der Film bewegt ohne weinerliche Szenen und rührselige Dialoge, es sind im Gegenteil Momente ohne Worte, vielsagende Blicke und kleine Gesten, mit denen der belgische Regisseur und Drehbuchautor seinen Film erzählt und sich dabei gleichsam auf die gestandenen Schauspielerinnen Léa Drucker und Émilie Dequenne sowie zwei Kinderschauspieler verlassen kann. «Ein wunderschöner, sehr trauriger, letztlich aber auch tröstender Film», urteilte «Der Bund», und sogar die «Weltwoche» war hingerissen: «Die Tragödie entfaltet sich mit geradezu heiterer Sinnlichkeit und hoher Emotionalität. Das Drama 'Close' vom Erwachen des Erwachsenwerdens ist ein Kinowunder.» Gross ist die Neugier darauf, was Lukas Dhont nach seinen zwei faszinierenden Dramen «Girl» (2018) und «Close» (2022) als nächstes in die Kinos bringt, doch der Regisseur lässt auf sich warten. Als Produzent hat er 2025 das Regiedebüt von Cato Kuster begleitet, «Julian», das von zwei Frauen handelt, die von Land zu Land reisen, in denen sie heiraten dürfen.