17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Matthias aus Therwil BL liebt es, mit seinen Hunden zu trainieren. Der pensionierte Bankkaufmann ist sehr strukturiert. Mit seinem Menü aus Balsamico-Schweinsmedaillons, Pistazienspätzli und Ofentomaten mit Pistazien-Kräuter-Kruste will er den Wettbewerb zum Motto «Pistazie» für sich entscheiden.
18:25
Inmitten Finnlands tiefen Wäldern betreibt Maija Suutarinen eine Schafszucht. Für ihre Familie zaubert sie aus den einfachen Wurzelgemüsen, die sie zur Verfügung hat, feine Mahlzeiten. Zur Mittsommernacht gibt es aber ein ganz besonderes Festmahl.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Der Flughafen Zürich ist für die meisten ein Ort der Durchreise. Mona erlebt die Menschen, die bleiben und dort arbeiten. Einen Airport Manager, der mit Adleraugen die Pisten kontrolliert, einen Logistik-Mitarbeiter, der Fracht wie in einem Tetris-Spiel auf den Zentimeter verbaut oder die Mitarbeiterin im Lost & Found, die wie eine Detektivin die Identität eines Koffers herauszufinden versucht. Das sind nur drei von total 35'000 Mitarbeitenden, die am Flughafen Zürich hinter den Kulissen ihre Arbeit verrichten, damit die Passagiere ohne Sorgen starten oder landen können. Erstausstrahlung: 1.10.2026
21:05
Das HofLabor - Zwiebeln ohne künstliche Bewässerung Die Reise beginnt in Mönchaltorf. Im HofLabor wächst ausgerechnet eine der anspruchsvollsten Kulturen: Zwiebeln. Und das weitgehend ohne künstliche Bewässerung, ohne Dünger und ohne Pestizide. Das Geheimnis liegt auf dem Boden: Eine dicke Schutzdecke aus Pflanzenresten soll Wasser zurückhalten, Hitze abpuffern und das Bodenleben fördern. Regenwürmer arbeiten unter der Erde, GPS-Traktoren fahren immer in denselben Spuren, rund 200 Gemüse- und Getreidesorten wachsen in einem riesigen Pflanzenmosaik. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch hält das System auch einem Extremsommer stand? Zwei Bauern - zwei Schicksale Mitten in der Hitzewelle zeigt sich eindrücklich, wie Wasser über Erfolg oder Missernte entscheiden kann. In Frieswil BE steht Bauer Hannes Brunner vor vertrockneten Wiesen und kleinen Kartoffeln. Bewässern kann er nicht. Seine Bilanz: rund ein Drittel weniger Kartoffelertrag - und mitten im Sommer muss er bereits die Futterreserven für den Winter anzapfen. Nur 20 Kilometer weiter ein völlig anderes Bild: Bei Christian Hofer in Aefligen stehen die Kartoffeln kräftig und grün. Er kann bewässern. Bodensonden zeigen ihm, wann seine Pflanzen tatsächlich Wasser brauchen. Hightech soll helfen, keinen Tropfen zu verschwenden. Backofen Acker - heisser als Asphalt Zurück in Mönchaltorf folgt die Überraschung: Bodenexperte Hanspeter Liniger misst auf einem nackten Acker fast 60 Grad. Der Asphalt daneben: rund 42 Grad. Der Acker ist heisser als die Strasse. Eine Wärmebilddrohne macht sichtbar, wie extrem die Unterschiede auf wenigen Metern sind. Für das Leben im Boden wird die Hitze zum Problem. Und wenn nach der Dürre plötzlich Starkregen kommt, droht die nächste Gefahr: Ein Experiment mit vier verschiedenen Böden zeigt drastisch, welchen Unterschied eine stabile Bodenstruktur machen kann. Hightech gegen Handarbeit Im HofLabor fährt ein eigens entwickelter Jät- und Mähroboter übers Feld. GPS-gesteuert kennt er den Standort jeder Pflanze und entfernt Unkraut, ohne die Kultur zu beschädigen. Die nächste Stufe ist bereits in Sicht: Der Roboter soll künftig autonom arbeiten. Auch unter der Erde wird digital geforscht. Fast 2000 einzelne Streifen sind erfasst, ihre Geschichte und Entwicklung werden ausgewertet. Künftig soll künstliche Intelligenz mithelfen herauszufinden, welche Pflanzen wo am besten wachsen - für mehr Ertrag, gesündere Böden und weniger Risiko. Hat das HofLabor geliefert? Am Ende zählt, was tatsächlich vom Feld kommt. Beim besten Zwiebelbeet werden 27 Tonnen pro Hektare geerntet - auf dem Niveau des langjährigen Bio-Durchschnitts. Doch der Erfolg hat einen Haken: Andere Beete liefern deutlich weniger. Das todsichere Patentrezept hat also auch das HofLabor noch nicht gefunden.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
In Albanien sollen auf der Insel Sazan und an der Küste von Zvernec Luxusresorts entstehen. Hinter den Projekten stehen Trumps Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner sowie Geld aus den Golfstaaten. Der Frachthafen von Durrës, durch den über neunzig Prozent des albanischen Seehandels laufen, soll zur Luxusmarina werden. Gegen die Projekte wird seit Monaten demonstriert. In Serbien gewinnen chinesische Investoren an Einfluss: Eine Kupfer- und Goldmine sowie ein Stahlwerk gehören chinesischen Konzernen, die Bahnstrecke nach Budapest ist chinesisch finanziert. Präsident Aleksandar Vucic betont derweil die Souveränität - und hält gleichzeitig den EU-Beitrittsantrag auf dem Tisch. Und selbst Montenegro, das bei den EU-Beitrittsverhandlungen am weitesten ist, umgeht bei der Ausschreibung eines Projekts an der Küste jene Vergaberegeln, die es kurz zuvor von der EU übernommen hatte. Die EU hat den sechs Staaten vor dreiundzwanzig Jahren eine Zukunft in der Union versprochen. Beigetreten ist seither keines von ihnen. Wie lange kann eine strukturschwache Region auf ein Versprechen warten, das niemand einzulösen scheint? Und was kann die EU noch bieten, wenn andere schneller zahlen und weniger fragen? Moderatorin Wasiliki Goutziomitros spricht darüber mit der Osteuropa-Historikerin Marie-Janine Calic von der Universität München und SRF Osteuropa-Korrespondent Peter Balzli.
23:05
Der Profi-Alpinist und Bergführer Michi Wohlleben und die Influencerin Pauli Vogler[AR1.1] erleben die Berge aus unterschiedlichen Perspektiven. Für Michi stehen Erfahrung, Vorbereitung und die unmittelbare Herausforderung am Berg im Zentrum. Für Pauli gehört das Smartphone selbstverständlich dazu: Sie dokumentiert ihre Touren, produziert regelmässig Content und arbeitet mit Marken zusammen. Bergbilder inspirieren, unterhalten und machen anspruchsvolle Touren sichtbar wie nie zuvor. Gleichzeitig wächst die Kritik an einer Welt, in der Reichweite und Inszenierung eine immer grössere Rolle spielen. Auch Pauli erlebt Gegenwind; obwohl sie sich bewusst mit Sicherheit, Training und Verantwortung auseinandersetzt. Besonders deutlich zeigt sich die Dynamik beim Klippenspringen. Cliff -Diving und Dödsen [AR2.1]sind kurze, spektakuläre Disziplinen, die sich ideal für Social Media eignen. Die internationale Szene ist eng vernetzt, ihre Sprünge erreichen ein grosses Publikum, und die Grenzen des Machbaren werden immer wieder neu ausgelotet. Hans Preissler wurde bei einem Sprung von einer 30 Meter hohen Klippe schwer verletzt. Das Video seines Unfalls verbreitete sich millionenfach und zog massive Hasskommentare nach sich. Drei Jahre später kehrt er an die Klippe zurück. Wird er wieder springen? «NZZ Format» zeigt, wie Social Media den Blick auf Extremsport verändert und wie Faszination, Selbstdarstellung, Gemeinschaft, Kommerz und Risiko ineinandergreifen. Ein Film von Philipp Jöster
23:40
23:50
Wasser aus trockener Wüstenluft gewinnen? Kohlendioxid aus der Atmosphäre filtern? Der Chemie-Nobelpreisträger Omar Yaghi denkt gross - und sein Erfolg gibt ihm recht. Für seine Forschungsarbeiten zu metallorganischen Gerüstverbindungen hat er unter anderem 2024 den renommierten Balzan-Preis und 2025 den Chemie-Nobelpreis, gewonnen. Was abstrakt klingt, könnte für viele Menschen lebensrettend sein: Selbst in trockenen, heissen Regionen kann mit seiner Methode Wasser aus der Atmosphäre gewonnen werden. Auch die Klimakrise knüpft sich Yaghi vor und erforscht, wie freigesetztes CO2 wieder eingefangen werden kann. Ausgehend von seiner eigenen Lebensgeschichte, die aus den bescheidenen Verhältnissen in einem Flüchtlingslager in Jordanien an die Spitze der internationalen Forschung führte, erzählt der begnadete Wissenschaftler Barbara Bleisch, wie er sich mit zehn in Moleküle verliebte und bis heute vor Neugier brennt.