04:55
Andreas Maercker weiss, wovon er spricht: Als Professor an der Universität Zürich hat der Psychologe und Arzt während vieler Jahre erforscht, wie Menschen traumatische Erfahrungen verarbeiten und unter welchen Umständen sie Folgeerkrankungen ausbilden. Seine viel beachteten Studien - unter anderem mit Kriegsopfern, politischen Gefangenen und ehemaligen Verdingkindern - zeigten, dass die Anerkennung des Geschehenen für eine erfolgreiche Bewältigung zentral ist. Im Gespräch mit Barbara Bleisch erklärt der renommierte Wissenschaftler, was die Betroffenen der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS jetzt brauchen und weshalb Gesten wie der nationale Gedenktag ebenso wichtig sind wie die Klärung der Schuldfrage. Und er erzählt von seiner persönlichen traumatischen Geschichte, wie er als junger Mann von der Stasi in einem Gefängnis in der DDR festgehalten wurde.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
08:00
09:20
Im Bauland, Nordbaden, röstet Jürgen Stätzler unreifen Dinkel auf seiner historischen Darre über einem Buchenholzfeuer zu Grünkern. Partnerin Dagmar Graser und er essen vegetarisch und nutzen das gesunde Korn mit dem rauchig-würzigen Geschmack vielseitig: in Suppen, Salaten, Falafel oder Kuchen.
09:50
Dem idealistischen Psychologen Paul Winter (Christoph Schechinger) fällt es schwer, eine Bitte um seine professionelle Hilfe abzulehnen. Als ihn jedoch seine Jugendliebe Hanna (Christina Athenstädt) aufsucht, gibt es für den erfahrenen Therapeuten keinen Zweifel, stark befangen zu sein. Dem Rat seiner Mutter Helga (Hildegard Schroedter), Hanna nicht an sich heranzulassen, möchte Paul aber nicht folgen. Als Freund lässt er sich darauf ein, den Ursachen für Hannas Burnout auf den Grund zu gehen. Dabei stösst er nicht nur auf die toxische Beziehung der früher so selbstbewussten Architektin mit ihrem manipulativen Ehemann. Nun erfährt er die wahren Ursachen für das Scheitern ihrer traumhaften, aber kurzen Zweisamkeit vor langer Zeit. Je mehr Paul sich darauf einlässt, umso tiefer gerät er selbst in eine Krise. Er weiss aus seiner Arbeit mit Therapiehündin Käthe, dass sich Traumata nur durch Versöhnung überwinden lassen. Erst als er sich auf die Trauer um die verlorene Lebensperspektive mit Hanna einlässt, beginnt sich seine emotionale Befangenheit zu lösen.
11:30
Arzt behandelt Patienten falsch - griffige Meldestelle gefordert Ein Arzt behandelt Patientinnen und Patienten falsch. Für die Betroffenen hat das traumatische Folgen. Auch weil sie sich allein gelassen fühlen: Denn es fehlt eine griffige Meldestelle, wie sie in «Kassensturz» beklagen. Fachleute fordern seit Jahren eine niederschwellige Beschwerdestelle - nicht nur für Patientinnen und Patienten, sondern auch für Mitarbeitende des Gesundheitswesens. Aufbackgipfeli im Degustationstest: Die Hälfte fällt durch «Kassensturz» lässt zwölf Aufbackgipfeli der Grossverteiler von geschulten Gaumen testen. Die Jury beurteilt Aussehen, Duft, Aroma und Konsistenz. Das Fazit ist ernüchternd: Die Hälfte der degustierten Produkte fällt durch. «Darf man das?»: Mit 2. Klasse-Billet im Gang zur 1. Klasse stehen In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich mit einem 2. Klasse-Billet im Gang zum 1. Klasse-Abteil stehen? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner.
12:05
Den Auftakt der neuen «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche macht Skully aus Mels SG. Der 45-Jährige hat zwei Katzen und eine Wohnung, die schon fast als Museum für DJ-Equipment bezeichnet werden könnte. Das Motto «Gerschte» setzt er in gestampfter Form und mit Rindfleisch dazu um.
12:25
Judith aus Seewis-Schmitten im Prättigau GR liebt es, mit einem guten Buch und einem Tee oder Apéro in eine andere Welt abzutauchen und alles um sich herum zu vergessen. Das Wochenthema «Gerschte» setzt die 54-Jährige heute als Gersotto mit Siedfleisch in Szene.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:05
Im Bauland, Nordbaden, röstet Jürgen Stätzler unreifen Dinkel auf seiner historischen Darre über einem Buchenholzfeuer zu Grünkern. Partnerin Dagmar Graser und er essen vegetarisch und nutzen das gesunde Korn mit dem rauchig-würzigen Geschmack vielseitig: in Suppen, Salaten, Falafel oder Kuchen.
13:35
Anita Mosimann und ihr Mann Ernst wohnen auf einem wunderschönen 500 Jahre alten Emmentaler Bauernhof. Ihr Sohn Simon hat diesen Frühling die Lehre als Bauer begonnen und ist deshalb nur alle zwei Wochen zu Hause. Eine Situation mit der vor allem Anita noch Mühe hat. Darum ist sie froh, dass Simon frei genommen hat, um seine Eltern bei den Vorbereitungen für das Landfrauenessen zu unterstützen. Schliesslich gibt es auf dem alten Hof noch viel zu tun vor dem Empfang. Vor fünf Jahren hat sich das Leben von Anita und ihrer Familie schlagartig verändert. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr Multiple Sklerose. Die unheilbare Krankheit verläuft bei Anita regelmässig und ohne Schübe. Damit sie trotz der körperlichen Einschränkungen unabhängig auf dem Betrieb mitarbeiten kann, installierten Ernst und Simon überall auf dem Hof kleine Helfer. Anita und Ernst besitzen rund 80 Rinder, halten Mast- und Zuchtkälber und als Zusatzverdienst handelt Ernst mit Vieh. Anstelle eines Gartens pflegt die Landfrau elf Bienenvölker. Und als Ausgleich züchtet Anita auf dem eigenen Grundstück Regenbogen- und Bachforellen. Anita serviert den sechs Gästen Forellenfilets zur Hauptspeise. Damit haben die Landfrauen nicht gerechnet. Vorspeise und Hauptgang bereiten Anita keine Mühe. Für grosse Aufregung sorgt aber das Dessert. Anita möchte ein fulminantes Überraschungsdessert in einer Schoggikugel auftischen, die Ernst vor den Augen der Landfrauen mit heissem Eierlikör übergiessen muss. Ein Vorhaben, das mehr als ein Stolperstein hat.
14:25
Auf dem Hof Wyden ist Coni, wie sie hier alle nennen, die Chefin. Der Bauernhof gehört ihr seit rund zwanzig Jahren. Sie hält Pferde, Schweine, Schafe und Hühner und erfreut ihre Besucher mit einem Streichelzoo mit Hasen, Ziegen und sogar Schildkröten. Jeden Tag steht sie im Garten, wo sie seltene Gemüsesorten anbaut. Ungewohntes spriesst da: goldener Randen, violette Bohnen oder weisse Tomaten. Das bunte Gemüse verkauft sie jeden Samstag auf dem Markt in Bülach. Sogar am Landfrauensamstag nimmt sie sich die Zeit, mit frischem Gemüse auf den Markt zu fahren. Ganz ohne Unterstützung schafft sie es aber nicht. Ihr Mann Martin hilft nach seinem Arbeitsschluss als Schreiner, die Schafe auf eine neue Weide zu treiben. Auch Conis Götti, Hansjörg Gehring, hilft jeden Tag in Stall und Garten mit und wohnt auch mit der Familie unter einem Dach. So leben bei Hiltebrands, mit den Teenagern Olivia und Dominique, drei Generationen zusammen. Coni schätzt den Zusammenhalt in ihrer Familie sehr, auch wenn sie eigentlich ebenso gerne alleine Zeit verbringt. Richtig frei fühlt sie sich auf dem Rücken eines ihrer Pferde, beim Joggen an der nahegelegenen Tössegg - oder beim Reisen. Kaum haben Coni und ihr Mann genügend gespart, zieht es sie in die Ferne. Auf dem Hof sind die Australienfahne und die mongolische Jurte im Garten ein Zeichen ihrer Weltoffenheit. Conis Landfrauenessen kommt bunt daher: Sie mischt Gemüse aller Couleur zu einem lauwarmen Salat und raffelt eine bunte Rösti. Sie kreiert mit Prosecco, Holundersaft und geschmolzener Schokolade eine Fleischsauce mit überraschendem Geschmack und lässt die Frauen rätseln, welches Fleisch sie wohl für ihr Geschnetzeltes verwendet hat. Sie wagt es, den Frauen Ungewohntes aufzutischen und kann nur hoffen, dass es ihnen schmeckt.
15:15
Herr Pfälzer, Chef eines Geldtransportunternehmens, wendet sich an die Detektei Tobler. Vor sechs Jahren wurde einer seiner Geldtransporte beraubt. Täter Sprüngli wurde damals gefasst, steht nun aber vor seiner Entlassung aus dem Gefängnis. Allerdings sind die 200 000 Franken Beute seit der Tat verschwunden. Als amerikanischer Gangster getarnt soll Max Männdli wie der entlassene Räuber in der Zürcher Pension Regina absteigen, um herauszufinden, wo das Geld ist. Der Besitzer der Pension, der selbst mindestens zehn Jahre Gefängnis auf dem Buckel hat, durchschaut Männdlis Spiel.
15:50
Mit ihrem Verlobten Jacob wollte Ella Morgan (Anna Puck) die Nachfolge bei «Trelawny», der einzigen Teeplantage Englands, antreten. Doch seitdem Jacob bei einem Kletterunfall tödlich verunglückt ist, hat sich Ella zurückgezogen. Nun will ihr Vater Mortimer (Rolf Kanies) die Plantage verpachten, da er sich mittlerweile mit der Arbeit überfordert fühlt. Auch Ellas Mutter Jane (Kirsten Block), deren Familie «Trelawny» seit 100 Jahren besitzt, ist schweren Herzens damit einverstanden. Jetzt soll die Plantage an Joe Jones (Oliver Stritzel) übergehen, Vorarbeiter und Janes rechte Hand. In Joes Familie erzählt man sich, «Trelawny» sei unrechtmässig in Besitz der Familie Morgan gekommen. In Wahrheit habe Lord Trelawny, der keine Nachkommen hatte, die Teeplantage der Familie Jones übertragen wollen. Das ist aber ein böses Gerücht, an das auch Joes Schwester Sue (Claudia Rieschel) nicht glaubt. Ella, die bei einem spontanen Besuch bei den Eltern den Pachtvertrag prüft, muss allerdings feststellen, dass ihre Mutter ganz andere Pläne hat: Jane möchte, dass Ella zurück auf die Plantage kommt. Deshalb hat sie heimlich den Marketingexperten Finn Huxley (Leander Lichti) beauftragt, der die Plantage retten soll. Deshalb weigert sie sich, den Pachtvertrag zu unterschreiben. Ihr Mann Mortimer fühlt sich hintergangen und sucht sich einen neuen Job als Immobilienmakler - und das ausgerechnet bei Margret Smith, die seit Jahren Interesse an ihm zeigt. Auch Ella ist alles andere als einverstanden mit dem Handeln ihrer Mutter. Zumal Finn wenig von Tee versteht und mit jedem weiblichen Wesen flirtet, das ihm begegnet. Zudem ist er Kletterer, genau wie Jacob. Doch auf die Bitte ihrer Mutter hin, beschliesst Ella, dennoch ein paar Tage auf «Trelawny» zu bleiben, und wird überrascht: Finn gewinnt nicht nur das Königshaus als Kunden, sondern zeigt Ella, dass ihre Vorurteile unbegründet sind. Zum ersten Mal sieht sie in der Plantage wieder ihre Zukunft, gemeinsam mit Finn. Allerdings ahnt Ella nicht, dass Finn schon wieder sein nächstes Kletterabenteuer plant. Er hat nicht vor, in Cornwall zu bleiben. Und zu allem Übel findet Finn bei Recherchen heraus, dass Joes Geschichte vom rechtmässigen Erbe stimmen könnte. Jane ist daraufhin bereit, Joe die Plantage zu übertragen. Dieser wähnt sich bereits am Ziel seiner Wünsche. Doch dann kommt Finn dahinter, dass Joe - wenn auch nicht absichtlich - für Jacobs Tod mitverantwortlich ist. Joe weiss, dass «Trelawny» damit endgültig für ihn verloren ist - und fasst einen teuflischen Plan.
17:25
Shaun ist ein junges Schaf, das viel Spass in den öden Alltag seiner Herde zaubert. Mit Neugier, Einfallsreichtum und Naivität bringt Shaun den pflichtbewussten Hofhund Bitzer regelmässig zur Verzweiflung. Doch Bitzer gelingt es stets, das angerichtete Chaos vor dem strengen Bauern zu verheimlichen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
In Schiers GR ist Daniela, 40, zu Hause. Sie treibt viel Sport und taucht gerne in andere Rollen ein beim Theater spielen. Die «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Runde kann sie mit der Verarbeitung vom Motto «Gerschte» überraschen. Diese kommt als zweierlei gefüllte Tätschli auf den Teller.
18:25
In den Wäldern von Meteora, Nordgriechenland, sammelt Nikos Theodorou mit Hund Hermes Trüffel. Die Delikatesse landet in den kreativen Rezepten seiner Familie - von Rührei bis Karottenkuchen. Das zweite Hobby von Nikos ist das Klettern in der Felsengruppe, auf der die berühmten Klöster thronen.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
Revolverheld - Donald Trumps neue Weltordnung Nach dem Angriff auf Venezuela legt Donald Trump nach - und droht anderen Ländern wie Grönland und Iran mit Waffengewalt. Der US-Präsident bricht laufend Tabus und ignoriert damit ein Wahlversprechen an seine Basis. Das «Rundschau»-Porträt. Gentech-Ferkel - der Streit um hodenlose Schweine Um den Ebergeruch beim Kochen des Fleischs zu verhindern, werden jedes Jahr über eine Million Ferkel kastriert. Mit Gentechnik-Ferkel ohne Hoden wäre das zu vermeiden. Doch das führt unter Bauern zu heftigen Diskussionen. Moderator Gion-Duri Vincenz spricht zudem mit der Forscherin Christine Tait-Burkard, Tochter eines Schweizer Schweinehalters. Offline-Dating - Liebe auf den echten Blick Bei Dating-Apps wie Tinder herrscht Mitgliederschwund. Dafür boomen im Kampf gegen die Einsamkeit Offline-Veranstaltungen: Speed-Dating, Gipfelwandern und Fondue-Plausch. Die «Rundschau» hat einen 34-Jährigen und eine 66-Jährige auf der Offline-Suche begleitet.
21:00
Katie und Hanna Winzenried sind Schwestern, doch ihre politische Welt könnte nicht unterschiedlicher sein. Katie lebt mit ihrer Familie in Bakersfield, einer konservativen Gegend, mitten im liberalen Kalifornien. Mit Trump an der Macht ist sie zufrieden. Sie findet einzig, er könnte weniger «mean things» sagen. Hanna hingegen, Mutter von Zwillingen, daheim im demokratischen Denver, meint: «Es ist erschreckend, was in unserem Land passiert.» Was die Schwestern verbindet: Politische Äusserungen im grossen Familienkontext vermeiden sie.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Lange gaben Glocken den Takt des Lebens vor. Auch wenn ihre Funktion heute verschwunden ist, bleibt ihre Magie bestehen. Für Tobias Jakob sind Glocken Leidenschaft: Der 28-Jährige reist durchs Land und sammelt Geläute für Youtube. In Aarau AG spielt Hubert Schäpper seit über 50 Jahren das Carillon im Oberturm. «Kulturplatz» begleitet ihn an seinem 18'914. Arbeitstag - und fragt: Ist der Glöckner bereit, sein Amt weiterzugeben?
23:00
Tokio, 1943. Während die Stadt nach einem Luftangriff in Flammen steht, erwacht der zwölfjährige Mahito im Chaos: Das Krankenhaus, in dem seine Mutter arbeitet, brennt lichterloh. Verzweifelt rennt er durch die Strassen, doch er erreicht das Gebäude nicht. Von seiner Mutter fehlt jede Spur. Ein Jahr später heiratet sein Vater erneut - die Schwester der Verstorbenen, Natsuko. Um den Bombenangriffen zu entkommen, zieht die Familie von Tokio auf das abgelegene Anwesen von Natsuko. Doch Mahito hat grosse Schwierigkeiten sich an sein neues Zuhause und an seine Stiefmutter zu gewöhnen. In der Schule findet er keinen Anschluss, nachts quälen ihn Albträume von jener schrecklichen Nacht und er vermisst seine Mutter. Eines Tages, während er das weitläufige Anwesen erkundet, stösst Mahito auf einen verschlossenen, geheimnisvollen Turm. Und er begegnet einem geheimnisvollen Graureiher, der hartnäckig an seiner Seite bleibt. Als der Vogel ihm zuflüstert, seine Mutter sei noch am Leben, und die schwangere Natsuko spurlos in der Nähe des Turms verschwindet, fasst der Junge einen Entschluss: Er muss in den Turm - koste es, was es wolle. Mit «Der Junge und der Reiher» präsentiert der legendäre japanische Animationsfilmemacher Hayao Miyazaki («Prinzessin Mononoke», «Chihiros Reise ins Zauberland») sein neuestes Werk - ein bewegender und visuell überwältigender Animationsfilm, der von Verlust, Mut und die Suche nach dem eigenen Weg erzählt und die Grenzen zwischen Realität und Traumwelt verschwimmen lässt. Mit atemberaubender Animation und einer tiefgründigen Geschichte beweist der Anime-Meister einmal mehr, warum seine Filme Generationen bewegen. Schon mit seinem letzten Film «Wie der Wind sich hebt» hatte sich Miyazaki in den Ruhestand verabschiedet. Mit «Der Junge und der Reiher» ist der Oscarpreisträger noch einmal zurückgekehrt und erhält seine zweite Trophäe bei der Oscarverleihung 2024, wo der Film in der Kategorie «Bester Animationsfilm» ausgezeichnet wurde. Delikatessen zeigt «Der Junge und der Reiher» als Free-TV-Premiere in Zweikanalton deutsch/japanisch.
01:00
01:10
Mit ihrem Verlobten Jacob wollte Ella Morgan (Anna Puck) die Nachfolge bei «Trelawny», der einzigen Teeplantage Englands, antreten. Doch seitdem Jacob bei einem Kletterunfall tödlich verunglückt ist, hat sich Ella zurückgezogen. Nun will ihr Vater Mortimer (Rolf Kanies) die Plantage verpachten, da er sich mittlerweile mit der Arbeit überfordert fühlt. Auch Ellas Mutter Jane (Kirsten Block), deren Familie «Trelawny» seit 100 Jahren besitzt, ist schweren Herzens damit einverstanden. Jetzt soll die Plantage an Joe Jones (Oliver Stritzel) übergehen, Vorarbeiter und Janes rechte Hand. In Joes Familie erzählt man sich, «Trelawny» sei unrechtmässig in Besitz der Familie Morgan gekommen. In Wahrheit habe Lord Trelawny, der keine Nachkommen hatte, die Teeplantage der Familie Jones übertragen wollen. Das ist aber ein böses Gerücht, an das auch Joes Schwester Sue (Claudia Rieschel) nicht glaubt. Ella, die bei einem spontanen Besuch bei den Eltern den Pachtvertrag prüft, muss allerdings feststellen, dass ihre Mutter ganz andere Pläne hat: Jane möchte, dass Ella zurück auf die Plantage kommt. Deshalb hat sie heimlich den Marketingexperten Finn Huxley (Leander Lichti) beauftragt, der die Plantage retten soll. Deshalb weigert sie sich, den Pachtvertrag zu unterschreiben. Ihr Mann Mortimer fühlt sich hintergangen und sucht sich einen neuen Job als Immobilienmakler - und das ausgerechnet bei Margret Smith, die seit Jahren Interesse an ihm zeigt. Auch Ella ist alles andere als einverstanden mit dem Handeln ihrer Mutter. Zumal Finn wenig von Tee versteht und mit jedem weiblichen Wesen flirtet, das ihm begegnet. Zudem ist er Kletterer, genau wie Jacob. Doch auf die Bitte ihrer Mutter hin, beschliesst Ella, dennoch ein paar Tage auf «Trelawny» zu bleiben, und wird überrascht: Finn gewinnt nicht nur das Königshaus als Kunden, sondern zeigt Ella, dass ihre Vorurteile unbegründet sind. Zum ersten Mal sieht sie in der Plantage wieder ihre Zukunft, gemeinsam mit Finn. Allerdings ahnt Ella nicht, dass Finn schon wieder sein nächstes Kletterabenteuer plant. Er hat nicht vor, in Cornwall zu bleiben. Und zu allem Übel findet Finn bei Recherchen heraus, dass Joes Geschichte vom rechtmässigen Erbe stimmen könnte. Jane ist daraufhin bereit, Joe die Plantage zu übertragen. Dieser wähnt sich bereits am Ziel seiner Wünsche. Doch dann kommt Finn dahinter, dass Joe - wenn auch nicht absichtlich - für Jacobs Tod mitverantwortlich ist. Joe weiss, dass «Trelawny» damit endgültig für ihn verloren ist - und fasst einen teuflischen Plan.
02:35
03:25
Katie und Hanna Winzenried sind Schwestern, doch ihre politische Welt könnte nicht unterschiedlicher sein. Katie lebt mit ihrer Familie in Bakersfield, einer konservativen Gegend, mitten im liberalen Kalifornien. Mit Trump an der Macht ist sie zufrieden. Sie findet einzig, er könnte weniger «mean things» sagen. Hanna hingegen, Mutter von Zwillingen, daheim im demokratischen Denver, meint: «Es ist erschreckend, was in unserem Land passiert.» Was die Schwestern verbindet: Politische Äusserungen im grossen Familienkontext vermeiden sie.
04:00
In Schiers GR ist Daniela, 40, zu Hause. Sie treibt viel Sport und taucht gerne in andere Rollen ein beim Theater spielen. Die «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Runde kann sie mit der Verarbeitung vom Motto «Gerschte» überraschen. Diese kommt als zweierlei gefüllte Tätschli auf den Teller.
04:15
In den Wäldern von Meteora, Nordgriechenland, sammelt Nikos Theodorou mit Hund Hermes Trüffel. Die Delikatesse landet in den kreativen Rezepten seiner Familie - von Rührei bis Karottenkuchen. Das zweite Hobby von Nikos ist das Klettern in der Felsengruppe, auf der die berühmten Klöster thronen.
04:40
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf Zermatt VS und die Umgebung. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über das Dorf und den Weiler Zmutt, über das Findelnbach-Viadukt bis zum majestätischen Matterhorn. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:55
Was bedeutet die Aufnahme des Schweizer Jodels in die Unesco-Liste konkret? «Potzmusig Spezial» geht dieser Frage nach und taucht tief ein in die Welt des Jodels - von seinen historischen Wurzeln bis zu seiner lebendigen Gegenwart. Im Mittelpunkt steht dabei stets die menschliche Stimme: als Instrument, als Gebet, als Kommunikationsmittel über Täler hinweg. Die Sendung begleitet Jodlerinnen und Jodler aus der ganzen Schweiz, die mit grossem Engagement und viel Herzblut dazu beigetragen haben, dass diese Tradition internationale Anerkennung erfährt. Träger des Dossiers sind unter anderem der Eidgenössische Jodlerverband, die Hochschule Luzern - Musik, das Roothuus Gonten sowie die Interessengemeinschaft Volkskultur. Doch die treibende Kraft hinter dem Erfolg sind die Menschen, die den Jodel tagtäglich leben und weitergeben. Bekannte Namen der Szene kommen zu Wort - ebenso wie weniger bekannte Stimmen, die zeigen, dass Jodeln heute für viele junge Menschen ein Lebensgefühl ist: Es geht nicht nur ums Singen, sondern um Gemeinschaft, Zugehörigkeit und Freude am gemeinsamen Klang. Mit dabei sind unter anderen Nadja Räss, Jodlerin und Fachverantwortliche der Volksmusik HSLU, Karin Niederberger, Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes oder Melanie Oesch, eine der bekanntesten Jodlerinnen im Land. Weiter sind der Komponist und Jodler Hannes Fuhrer, die Jodelgrössen Emil Wallimann, Arlette Wismer, Daria Occhini, Natascha Monney oder der «Juuzer» und «Heimweh»-Sänger Bernhard Betschart mit dabei. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Nachwuchs: In Workshops, Schulprojekten und Jugendlagern wird aufgezeigt, wie der Jodel wieder vermehrt in Klassenzimmer und in den Alltag junger Menschen zurückfinden kann. Fachpersonen und engagierte Vermittlerinnen und Vermittler zeigen, welches Potenzial in der Nachwuchsförderung steckt und wie Tradition und Innovation miteinander verschmelzen. Der Höhepunkt ist der historische Moment vom 11. Dezember 2025, als der Schweizer Jodel in Neu-Delhi offiziell in die Unesco-Liste aufgenommen wird - ein Meilenstein für die Schweizer Volkskultur, der wenige Tage später gemeinsam mit der Jodelszene in der Schweiz gefeiert wird. Am 1. Tag des Jodelns, im Mythenforum Schwyz. «Potzmusig Spezial - Jodeln wird Weltkulturerbe» ist eine emotionale Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Jodels - und ein Plädoyer für den Mut, die eigene Stimme zu finden und weiterzutragen.