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Der Film geht dabei über den nostalgischen Blick auf die beliebten Bühnenfiguren hinaus und taucht ein in eine Welt, in der Emil gegen die Schatten seiner Kindheit und den Druck des Ruhms kämpft, um seinen Platz als gefeierter Komiker zu finden. Nicht zuletzt ist «Typisch Emil» die Geschichte einer grossen, romantischen Liebe. Das Filmteam hat sich durch ungesehenes Archivmaterial gearbeitet und nach nie erzählten Geschichten geforscht. Entstanden ist ein Film über Mut, Liebe und den unermüdlichen Drang, sich immer wieder neu zu erfinden. Ein bewegender Dokumentarfilm über 90 Jahre Emil Steinberger, in dem der unverkennbare Schalk des Künstlers immer wieder aufblitzt.
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Spätausgabe
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Spätausgabe
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Die in die Jahre gekommene Krimischriftstellerin Lydia Walliser (Stephanie Glaser) strotzt vor Energie und hält ihre Mitmenschen mit ihren knapp 90 Jahren immer noch ganz schön auf Trab. Der Öffentlichkeit präsentiert sie sich als weltoffen, gewitzt und feinfühlig, doch ihr Ehemann (Peter Wyssbrod) bekommt täglich ihre weit uncharmantere und bärbeissigere Seite zu spüren. Zudem schlägt der erfolgsverwöhnten Autorin gerade eine hartnäckige Schreibblockade aufs Gemüt. Eines Tages steht ihr Sohn Herbert (Oscar Bingisser) vor der Tür und bittet sie inbrünstig darum, sich ausnahmsweise und nur für dieses eine Wochenende um ihren elfjährigen Enkel Nick (Noah Weber) zu kümmern. Widerwillig und nur unter drei Bedingungen geht sie auf die Bitte ein: kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, kein Lärm. Nick wird sofort klar, dass die drei Tage bei seinen Grosseltern zu den schlimmsten seines Lebens werden könnten. Der Widrigkeiten aber noch nicht genug. Als Gute-Nacht-Geschichte bekommt Nick einen Kriminalroman aus der Feder seiner Grossmutter in die Hand gedrückt. Während ihm jedoch das Buch zu wenig Spannung bietet, liefert ihm der Blick aus seinem Fenster umso grösseren Nervenkitzel: Hinter dem Vorhang der Nachbarsvilla scheint gerade jemand umgebracht zu werden. Nick rennt - entgegen dem Gebot, sich still und unauffällig zu verhalten - aufgebracht zu Lydia. Diese will aber vorerst von den Nöten ihres Enkels nichts wissen. Der Jungspund habe zu viel Fantasie und zu wenig körperliche Betätigung. Sie verdonnert ihn zum Laubrechen auf dem riesigen Grundstück. Doch kurz darauf droht Lydia selbst fast das Herz stehen zu bleiben, als sie an der Grenze zum Nachbarsgarten auf die Leiche einer jungen Frau stösst. Während sich Lydia hilfesuchend an die Polizei wendet und sich nach wenigen Sätzen in heillose Streitereien mit den Beamten verwickelt, lässt der Mörder die Tote spurlos verschwinden. Nun will ihnen niemand mehr so richtig glauben. Also versuchen Grossmutter und Enkel - von Abenteuerlust gepackt - dem gewieften Mörder auf eigene Faust das Handwerk zu legen. «Mord hinterm Vorhang» ist eine warmherzige Krimikomödie. Die Idee, eine rüstige Dame in Miss-Marple-Manier zu kreieren, hatte die Filmemacherin Sabine Boss und dachte dabei sofort an Stephanie Glaser. Die Schauspielerin wurde einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in den Gotthelf-Verfilmungen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» bekannt und begeisterte später als «Tante Elise» das Publikum der Fernseh-Show «Teleboy». Mit «Die Herbstzeitlosen» feierte sie im Alter von 86 Jahren ihren bisher grössten Erfolg. Danach war sie in grösseren und kleineren Nebenrollen zu sehen, bis sie in «Mord hinterm Vorhang» als charmant bärbeissige Hobbydetektivin noch einmal die Hauptrolle übernahm.
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Ausgerechnet an ihrem 50. Geburtstag muss es Giulia (Corinna Harfouch) am eigenen Leib erfahren: Alter macht unsichtbar. Aus Frust geht sie shoppen und trifft dabei einen Fremden (Bruno Ganz). Lieber verbringt sie mit ihm den Abend als mit ihrer Geburtstagsgesellschaft. Diese wartet nämlich, frisch aufgebrezelt, wohlriechend und die Zeichen des Alters weggeschminkt im Restaurant auf Giulia und sinniert angeregt über zunehmende Jahrringe. Die Wahr- und Weisheiten ihrer engsten Freunde zum Thema Alter werden zusehends mit genügend Alkohol konserviert. Auch Jessica (Elisa Schlott) und Fatima (Hannah Dietrich), beide 14 Jahre alt, sind shoppen - allerdings auf ihre Weise. Sie suchen ein Geburtstagsgeschenk und «finden» goldene Turnschuhe für den 18-jährigen Schwarm ihrer Herzen. Doch dem Ladendetektiv entgehen sie nicht. Cornelia (Susanne-Marie Wrage) und Max (Samuel Weiss), die geschiedenen Eltern von Jessica, stehen vor den Trümmern ihres aufgeschlossenen Sorgenkonzepts, als sie ihr Kind auf dem Polizeiposten abholen müssen. Wer ist schuld, dass die Tochter offensichtlich zu einer verlorenen Jugend gehört? Über den Verlust der Jugend schmollt derweil Leonie (Christine Schorn), die sich an ihrem 80. Geburtstag gegen ihre Tochter, die Altersresidenz, die Konventionen und gegen das Alt-Sein auflehnt und ihre eigene Geburtstagsparty genussvoll sabotiert. Der Regisseur Christoph Schaub, geboren 1958 in Zürich, realisiert seit 1984 Spiel- und Dokumentarfilme. Mit «Giulias Verschwinden» gewann er am Filmfestival Locarno 2009 den Prix du Public. Der Drehbuchautor Martin Suter observiert in seinen pointierten Dialogen die Sehnsucht, ewig jung bleiben zu wollen - von der Pubertät bis ins Seniorenalter.
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Die in die Jahre gekommene Krimischriftstellerin Lydia Walliser (Stephanie Glaser) strotzt vor Energie und hält ihre Mitmenschen mit ihren knapp 90 Jahren immer noch ganz schön auf Trab. Der Öffentlichkeit präsentiert sie sich als weltoffen, gewitzt und feinfühlig, doch ihr Ehemann (Peter Wyssbrod) bekommt täglich ihre weit uncharmantere und bärbeissigere Seite zu spüren. Zudem schlägt der erfolgsverwöhnten Autorin gerade eine hartnäckige Schreibblockade aufs Gemüt. Eines Tages steht ihr Sohn Herbert (Oscar Bingisser) vor der Tür und bittet sie inbrünstig darum, sich ausnahmsweise und nur für dieses eine Wochenende um ihren elfjährigen Enkel Nick (Noah Weber) zu kümmern. Widerwillig und nur unter drei Bedingungen geht sie auf die Bitte ein: kein Mobiltelefon, kein Fernsehen, kein Lärm. Nick wird sofort klar, dass die drei Tage bei seinen Grosseltern zu den schlimmsten seines Lebens werden könnten. Der Widrigkeiten aber noch nicht genug. Als Gute-Nacht-Geschichte bekommt Nick einen Kriminalroman aus der Feder seiner Grossmutter in die Hand gedrückt. Während ihm jedoch das Buch zu wenig Spannung bietet, liefert ihm der Blick aus seinem Fenster umso grösseren Nervenkitzel: Hinter dem Vorhang der Nachbarsvilla scheint gerade jemand umgebracht zu werden. Nick rennt - entgegen dem Gebot, sich still und unauffällig zu verhalten - aufgebracht zu Lydia. Diese will aber vorerst von den Nöten ihres Enkels nichts wissen. Der Jungspund habe zu viel Fantasie und zu wenig körperliche Betätigung. Sie verdonnert ihn zum Laubrechen auf dem riesigen Grundstück. Doch kurz darauf droht Lydia selbst fast das Herz stehen zu bleiben, als sie an der Grenze zum Nachbarsgarten auf die Leiche einer jungen Frau stösst. Während sich Lydia hilfesuchend an die Polizei wendet und sich nach wenigen Sätzen in heillose Streitereien mit den Beamten verwickelt, lässt der Mörder die Tote spurlos verschwinden. Nun will ihnen niemand mehr so richtig glauben. Also versuchen Grossmutter und Enkel - von Abenteuerlust gepackt - dem gewieften Mörder auf eigene Faust das Handwerk zu legen. «Mord hinterm Vorhang» ist eine warmherzige Krimikomödie. Die Idee, eine rüstige Dame in Miss-Marple-Manier zu kreieren, hatte die Filmemacherin Sabine Boss und dachte dabei sofort an Stephanie Glaser. Die Schauspielerin wurde einem breiteren Publikum durch ihre Rollen in den Gotthelf-Verfilmungen «Uli der Knecht» und «Uli der Pächter» bekannt und begeisterte später als «Tante Elise» das Publikum der Fernseh-Show «Teleboy». Mit «Die Herbstzeitlosen» feierte sie im Alter von 86 Jahren ihren bisher grössten Erfolg. Danach war sie in grösseren und kleineren Nebenrollen zu sehen, bis sie in «Mord hinterm Vorhang» als charmant bärbeissige Hobbydetektivin noch einmal die Hauptrolle übernahm.
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Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die majestätischen Gipfel des Alpsteins. Ruhige, erhabene Klänge - komponiert von Steven Parry und Christian Zehnder - unterstreichen die atemberaubende Schönheit der Landschaften und schaffen eine meditative Atmosphäre. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
03:40
«Willkommen im grössten Ameisenhaufen der Schweiz!», begrüsst Lokführerin Engela Hegelbach Reporterin Mona Vetsch am Hauptbahnhof Zürich. Der HB gehört weltweit zu den Bahnhöfen mit den meisten Zügen - 3000 pro Tag. Damit in diesem Gewusel aus Passagieren alles funktioniert, braucht es viele helfende Hände: Gleisarbeiter, Transportpolizistinnen, Zugsmechaniker, Menschen von der Bahnhofshilfe und Reinigungsfachleute. «Wenn wir zwei Tage nicht reinigen würden, könntest du vor lauter Abfall nicht mehr durch den Bahnhof gehen», sagt Reinigungsfachmann Fathallah Aniba. Ruhig ist es am HB Zürich nur dann, wenn er in der Nacht für zwei Stunden komplett geschlossen wird.
04:15
Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist bei Nadine Burkhalter in Costa Rica gross. Endlich können sie und ihre beiden Buben Vater Michel wieder in ihre Arme schliessen. Doch kurz nach der Landung in San José beginnt das Drama: Die Zollbeamten verweigern Michel die Einreise. In Colorado legen Marc und Mirjam Dunkel los. Gemeinsam mit den Eigentümern der Gästeranch wollen sie ein Eventgeschäft aufbauen. Während Marc sich mit seinem neuen Arbeitsort vertraut macht, bricht Mirjam schon wieder auf. Sie muss ihr Pferd aus der Quarantänestation abholen. Bei Sibylle Luisi und Thomas Neyerlin fährt im Baselbiet der Zügelwagen vor. Sie müssen raus aus ihrem Haus und ziehen in ihren Wohnwagen. Ein abenteuerliches Leben mit Hochs und Tiefs beginnt. Quer durchs Burgund machen sie sich erneut auf die Suche. Erstaustrahlung: 09.01.2026