21:20
Die neue Mitbewohnerin ist da. Nicole tauscht ihre Single-Wohnung mit neuer Küche und neuem Bad gegen ein Zimmer im WG-Haus und muss sich erst mal an die Situation gewöhnen. Ihr Einzug sorgt auch bei den anderen für Aufruhr: Nicole bringt eine Gartenlounge mit, die die Gemüter spaltet. Wohin mit dem Ding? Katrin fürchtet die Verdrängung ihrer Gartenutensilien aus der Loggia. Eine hitzige Diskussion bricht aus. Es wird klar: Wenn elf Menschen zusammenleben, prallen individuelle Bedürfnisse, Vorstellungen und Charaktereigenschaften aufeinander. Putzpläne, neue Sitzungsregeln und eine Ausmist-Aktion sind aber Dinge, die Struktur schaffen. Luke versteht davon zwar nicht viel, schnürt aber immerhin sein erstes Altpapierbündel. Ein weiterer Schritt, sich in der Schweiz heimisch zu fühlen? Hausabwart Ueli hat kein Problem mit Struktur - zumindest nicht, wenn es um die der anderen geht. Er selbst fängt liebend gerne Dinge an, muss dann aber manchmal mittendrin weg. Zum Beispiel weil er - mal beruflich, mal privat - mit dem Gleitschirm unterwegs ist. Dieses Mal fliegt er von Wald ZH direkt in den WG-Garten, gerade noch rechtzeitig zur Lesung, die dort stattfindet. Als dann auch plötzlich noch Architekturbüros im Garten aufkreuzen, um Bäume zu vermessen, wird der WG einmal mehr in Erinnerung gerufen, dass die internen Konflikte vielleicht gar nicht so wichtig sind. Die eigentliche Baustelle lauert im Aussen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Am 27. September kommt die Initiative «Wahrung der schweizerischen Neutralität (Neutralitätsinitiative)» vors Volk. Die Initiative fordert eine strikte Neutralitätspraxis und will die Neutralität in der Verfassung als «immerwährend und bewaffnet» bezeichnen. Bündniskooperationen sollen laut dem Initiativkomitee verboten werden, ausser bei einem direkten Angriff auf die Schweiz oder bei Vorbereitungen auf einen solchen Angriff. Zudem wären wirtschaftliche Sanktionen nur noch dann erlaubt, wenn sie der UN-Sicherheitsrat beschliesst. Die Neutralität der Schweiz ist bereits seit 1848 in der Bundesverfassung verankert und dient der Sicherheit und der Unabhängigkeit. Sie orientiert sich am völkerrechtlichen Neutralitätsrecht, das beispielsweise einen Beitritt zu einem Militär- oder Verteidigungsbündnis wie der Nato faktisch verhindert. Die Schweiz hat heute aber einen gewissen Handlungsspielraum und kann etwa mit anderen Staaten zusammenarbeiten, um ihre Sicherheit zu stärken, oder Sanktionen gegen Kriegsparteien übernehmen. Neutralitätsinitiative - Schutz vor Konflikten oder ein Sicherheitsrisiko? Das Pro-Lager - darunter die SVP und die Organisation Pro Schweiz - will unser Land mit der Vorlage konsequent aus internationalen Konflikten heraushalten. Die Verfassungsänderung sei ein wirksames sicherheitspolitisches Instrument, um die Schweiz vor Krieg und politischer Abhängigkeit zu schützen. Die Gegenseite - darunter SP, FDP, Mitte, Grüne und GLP - warnt hingegen vor einer Einschränkung der Handlungsfähigkeit und der Sicherheit der Schweiz. Kooperationen mit Verteidigungsbündnissen wie der Nato so stark einzuschränken, würde die Sicherheit unseres Landes aufs Spiel setzen. Zudem würde die Initiative Aggressoren in einem Krieg begünstigen, weil die Schweiz kaum noch Sanktionen gegen kriegsführende Staaten verhängen könnte. Welche Folgen hätte die Neutralitätsinitiative für die Bevölkerung der Schweiz? Sorgt sie für mehr Sicherheit - oder gefährdet sie diese gar? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 28. August 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Walter Wobmann, Präsident Abstimmungskomitee - Monika Rüegger, Nationalrätin SVP/OW - Michael Götte, Nationalrat SVP/SG Gegen die Vorlage treten an: - Ignazio Cassis, Bundesrat und Vorsteher EDA - Cédric Wermuth, Co-Präsident SP - Marianne Binder, Vizepräsidentin Die Mitte
23:40
23:55
Julian Kaye (Richard Gere) lebt in Los Angeles. Er ist jung und schön, ein perfekter Gentleman mit besten Umgangsformen, gewandt, spricht mehrere Sprachen und ist der Liebling der Frauen. Meist bietet er sich älteren Damen der High Society an und gibt ihnen - gegen entsprechendes Salär - das, was sie bei ihren karrieresüchtigen Ehemännern nicht finden: Aufmerksamkeit und Zärtlichkeit. Auch die in ihrem ganzen Luxus vereinsamte Michelle (Lauren Hutton) lernt er so kennen. Für sein Geschäftsmodell einigermassen schädlich, entwickelt Michelle bald echte Gefühle für ihn. Julian gibt sich ihr hin und entzieht sich dann auch wieder. Aus diesem exklusiv vergnüglichen Spiel mit den Gefühlen seiner Kundin wird Julian mit einem Mal unsanft herausgerissen. Unschuldig wird er in einen skandalösen Sexualmord verwickelt. Nun zeigt es sich, dass seine Kundschaft ihn zwar braucht, aber keinesfalls gewillt ist, ihm aus einer echten Notsituation herauszuhelfen - selbst wenn damit nur ein kleines Opfer verbunden ist. Ruf und Ansehen in ihrer exklusiven Welt ist den Frauen mehr wert als ihr Spielzeug Julian - und so wird er kalt fallengelassen. Nur Michelle, die ihn liebt, will ihm helfen. Aber ist er fähig, ihre Liebe anzunehmen?