04:10
Naturjodel im ländlichen Kanton Fribourg und afroamerikanischer Gospel in New York. Wie bringt man das zusammen? Beide Musikstile erzählen von Heimat, Gemeinschaft und tiefen Emotionen. Natascha und Maruschka Monney machen sich in New York auf die Suche nach diesen Gemeinsamkeiten und tauchen in eine Musikkultur ein, die weit über das Singen hinausgeht. Gemeinsam mit dem Gospelsänger Anthony Morgan entdecken sie die lebendige Gospelszene Harlems und erleben, welche Bedeutung Musik für viele Menschen im Alltag hat. Eine besondere Begegnung wartet mit dem Grammy-prämierten Songwriter und Produzenten Gordon Chambers, der bereits mit Aretha Franklin und Whitney Houston gearbeitet hat. Den Höhepunkt der Reise bildet ein bewegender Gospelgottesdienst in Brooklyn. Dort verschmelzen Jodel und Gospel für einen Moment zu einer gemeinsamen Sprache - und zeigen eindrücklich, dass Musik kulturelle Grenzen überwinden und Menschen auf besondere Weise verbinden und emotional tief berühren kann.
04:50
Nur gerade drei Minuten Heliflug trennen Jochen und Verenas alten und neuen Arbeitsplatz voneinander. Mit Sack und Pack kommen sie auf der Terrihütte in der Greina-Ebene an. Der Einzug ist schweisstreibend. Niemand ist da, um beim Einräumen zu helfen. 1,5 Tonnen Material müssen unters Dach. Der Architektin und dem Bauleiter bleiben vier Wochen Zeit, bis sie den Betrieb auf der Hütte, die während der laufenden Saison umgebaut wird, ganz übernehmen. Fabios Nerven werden gleich am ersten Tag seiner neuen Aufgabe als Hüttenwart auf die Probe gestellt. Er hat für mehrere 10'000 Franken für die Saison eingekauft und will alles auf die Hütte fliegen. Nach einem einzigen Transportflug wartet er mit seinem Team den ganzen Tag lang vergeblich auf den nächsten Flug. Denn leider macht das Wetter weiteren Flügen einen Strich durch die Rechnung und ein Grossteil der Ware bleit vier Tage lang bei Wind und Wetter im Tal unten stehen, bis endlich wieder geflogen werden kann. Beim Auspacken zeigt sich: Fabio hat auch Waren erhalten, die er gar nicht bestellt hat. Ruedi und Stefanie freuen sich, ihr Berggasthaus Tschingelhorn wieder in Betrieb zu nehmen und für die Gäste bereit zu machen. Unterstützt werden sie von Ruedis Göttibueb Kilian. Höchst konzentriert nehmen Ruedi und Kilian den nicht ganz ungefährlichen steilen Abstieg zur Wasserturbine in Angriff. Sie muss ein paar Mal pro Jahr frisch eingefettet und kontrolliert werden muss. Ruedi, der eine Firma für Schwimmbadtechnik hat, nimmt auch den Hotpot mit Ausblick in die Bergwelt wieder in Betrieb und eröffnet das Berggasthaus wie jedes Jahr beim gemeinsamen Musizieren mit seinen Kollegen aus seiner Alphorngruppe. «SRF bi de Lüt - Hüttengeschichten»?erzählt in der ersten Folge von Menschen, die im Begriff sind, sich auf ein neues Abenteuer einzulassen. Sie nehmen die Hütten in Betrieb und bereiten sie für die vielen Gäste vor, denen sie schon bald eine schöne Zeit in den Bergen bieten möchten.
05:50
Einmal quer durch die Schweiz - vom Heimatkanton Jura auf die Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden -, so gross ist Elisabeth Baume-Schneiders Liebe zum Jass-Sport und kein Weg zu weit. Elisabeth Baume-Schneider - welsche Bauerntochter mit Deutschschweizer Grosseltern, studierte Ökonomin, ehemalige jurassische Staatsrätin und alt Ständerätin - wurde im Dezember 2022 zur ersten Bundesrätin des Kantons Jura gewählt. Nach einem Amtsjahr als Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements wechselte die Mutter zweier erwachsener Söhne ins Eidgenössische Departement des Innern, wo sie sich mit steigenden Krankenkassenprämien ebenso herumschlagen muss wie mit der Frage nach der Finanzierung der künftigen Altersvorsorge. Um den Kopf zu lüften, hilft eine Runde Differenzler. Doch auf die Magistratin wartet starke Konkurrenz am berühmtesten Jasstisch der Schweiz. Als Abwechslung zwischen den Jassrunden darf sich Elisabeth Baume-Schneider mit der ganzen Jass-Schweiz aufs Klassik-Duo Sira & Srdjan freuen. Sira Eigenmann und Srdjan Vukasinovic sind nicht nur herausragende Musiker des klassischen Repertoires, sondern bringen auch viel Kreativität, Leidenschaft und Persönlichkeit in ihre Musik. Die passionierte Violinistin und der Akkordeonist mit Weltformat verzaubern das Jass-Publikum im Restaurant «Schwägalp» und ganz bestimmt auch die Bundesrätin mit einem virtuosen Klassikmedley.
06:25
07:30
08:55
Über den Schlaf nicht nachdenken müssen Viele Menschen mit Schlafstörungen fokussieren zu sehr auf den Schlaf und ihre Schlafprobleme - was alles nur noch schlimmer macht. Einschlafen funktioniert dann am besten, wenn das Hirn zur Ruhe kommen kann, ohne dass wir gross über Schlafen nachdenken. Denn das Hirn steuert den Schlaf ohne unser Zutun. «Puls» zeigt, welche Faktoren den Schlaf positiv respektive negativ beeinflussen und wie Wissen über Schlaf hilft, besser zu schlafen. Verhaltenstherapie verändert die Bettzeit Manche haben Schwierigkeiten beim Einschlafen, andere wachen nachts mehrfach auf und kommen nicht wieder zur Ruhe. Gemeinsam ist allen, dass sie viel Zeit im Bett verbringen, ohne zu schlafen. Genau dort setzt die kognitive Verhaltenstherapie an. Die Erfolgsquote liegt bei 70 bis 80 Prozent, die Therapie ist aber kein Spaziergang. «Puls» begleitet sechs Menschen dabei und zeigt ihre Zweifel, Schwierigkeiten, Hoffnungen und Erfolge. «Puls»-Chat zum Thema «Schlafstörungen» Haben Sie neuerdings oder schon länger Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen? Spielen Ihre Gedanken nachts verrückt? Möchten sie von Schlaftabletten loskommen? Sind sie tagsüber trotz genügend Schlaf so müde, dass es mit der Qualität der Bettruhe nicht weit her sein kann? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
09:35
Den Auftakt macht das Knie: Bei einer Frau sprang die Kniescheibe über Jahre immer wieder aus ihrer normalen Position und verursachte starke Schmerzen. Nach mehreren Operationen setzt sie grosse Hoffnungen in einen weiteren Eingriff, der ihr Knie stabilisieren und ihren Alltag erleichtern soll. Zudem informiert die Sendung darüber, wie Knorpelschäden am Knie abgeklärt und behandelt werden und wann bei Knieschmerzen durch X- oder O-Beine eine Beinachsenkorrektur sinnvoll sein kann. Die Schweizer Luftakrobatin Janine Eggenberger, die beim Cirque du Soleil als Solistin aufgetreten ist, zeigt im Studio eindrücklich, was gesunde Gelenke leisten können.
10:05
Von den astronomischen Darstellungen auf der Himmelsscheibe von Nebra, dieser mindestens 3600 Jahre alten Bronzeplatte aus Sachsen-Anhalt, über ein Lichtwunder in einer Wallfahrtskirche, bis zum Austreiben des Winters in Tirol und den Forschungen am Paul-Scherrer-Institut: Die Sonne fasziniert, inspiriert und bedroht. In monotheistischen Religionen wird sie umgedeutet, von der Schöpferin allen Lebens zum Geschöpf ihres Gottes. Ein Film über jene Kraft, die das Leben in all seinen Facetten bestimmt. Ein Film von Amelie Sztatecsny
11:00
In einer Gegenwart voller Wahlmöglichkeiten scheint auch die Liebe jederzeit revidierbar. Dating-Apps versprechen das nächste «Match», alternative Beziehungsmodelle stellen die traditionelle Zweierbeziehung infrage, und Selbstverwirklichung gilt vielen als Voraussetzung für ein gelungenes Leben. Warum also bei einem Menschen bleiben, wenn man jederzeit gehen und die «Multioptionsgesellschaft» auskosten könnte? Flasspöhlers Fazit: Erst wer gehen kann und sich dennoch immer wieder bewusst für das Bleiben entscheidet, ist wirklich frei gebunden. Doch was machen wir mit den ungelebten Möglichkeiten unseres Lebens? Wohin mit der Spannung zwischen der Realität des gewählten Lebens und dem Reiz des Möglichen? Und wann ist Bleiben Freiheit, wann Unterwerfung oder Selbsttäuschung? Olivia Röllin fragt in der Sternstunde nach.
12:00
Ob Jazz, Blues oder Gospel: In Eva Cassidys Gesang lag eine Musikalität und emotionale Wahrhaftigkeit, die jedem Song neues Leben einhauchten. Und doch könnte der Kontrast zwischen ihrem überragenden Talent und ihrem Leben nicht grösser sein: Sie lebte still und bescheiden, arbeitete in einem Gartencenter und starb 1996 mit nur 33 Jahren an einem Melanom. Erst Jahre später wurden BBC-Musikredaktoren auf sie aufmerksam und spielten ihre Interpretationen von «Over the Rainbow» und «Fields of Gold» am Radio und in Top of the Pops, mit überwältigenden Reaktionen und Nr.-1-Chartsplatzierung. Erzählt aus der Perspektive von Familie und engem Freundeskreis, aber auch mit Beiträgen von Mick Fleetwood und Sting, zeichnet der Film das Leben und Vermächtnis einer Ausnahmesängerin nach, deren Musik sich jeder Konvention entzog.
13:00
Die global agierenden Konzerne sind ein zentraler Pfeiler der Schweizer Wirtschaft. Sie sichern Zehntausende hochqualifizierte Arbeitsplätze, bescheren beachtliche Steuereinnahmen und tragen massgeblich zum Wohlstand des Landes bei. Doch die Rahmenbedingungen verändern sich rasant: Geopolitische Spannungen, schärfere Regulierungen, Handelshemmnisse und anhaltende gesellschaftliche Kritik fordern die Führungsspitzen multinationaler Konzerne heraus wie nie zuvor. Wie gehen die Chefs der Weltkonzerne Nestlé und Roche, beide noch nicht lange im Amt, mit diesen Herausforderungen um? Wie attraktiv und wettbewerbsfähig ist der Wirtschaftsstandort Schweiz für sie noch? Und mit welchen Strategien steuern sie ihre Milliardenkonzerne durch eine zusehends unberechenbare Weltlage? Von unterbrochenen Lieferketten über geopolitische Verwerfungen bis hin zu Reputationsrisiken: Wo lauern die grössten Gefahren für das Schweizer Erfolgsmodell? Darüber diskutiert der «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz mit folgenden Gästen: - Philipp Navratil, CEO Nestlé - Thomas Schinecker, CEO Roche
14:00
Der erste Nationalpark der Welt wurde 1872 in den USA gegründet, um eine besonders herausragende Landschaft für die kommenden Generationen zu bewahren. 150 Jahre später gibt es im ganzen Land 63 dieser Schutzgebiete. Die atemberaubende Schönheit der Natur und die Tierwelt faszinieren und berühren.
14:35
Naturjodel im ländlichen Kanton Fribourg und afroamerikanischer Gospel in New York. Wie bringt man das zusammen? Beide Musikstile erzählen von Heimat, Gemeinschaft und tiefen Emotionen. Natascha und Maruschka Monney machen sich in New York auf die Suche nach diesen Gemeinsamkeiten und tauchen in eine Musikkultur ein, die weit über das Singen hinausgeht. Gemeinsam mit dem Gospelsänger Anthony Morgan entdecken sie die lebendige Gospelszene Harlems und erleben, welche Bedeutung Musik für viele Menschen im Alltag hat. Eine besondere Begegnung wartet mit dem Grammy-prämierten Songwriter und Produzenten Gordon Chambers, der bereits mit Aretha Franklin und Whitney Houston gearbeitet hat. Den Höhepunkt der Reise bildet ein bewegender Gospelgottesdienst in Brooklyn. Dort verschmelzen Jodel und Gospel für einen Moment zu einer gemeinsamen Sprache - und zeigen eindrücklich, dass Musik kulturelle Grenzen überwinden und Menschen auf besondere Weise verbinden und emotional tief berühren kann.
15:25
Phil Connors (Bill Murray) ist ein Ekel. Als Wetterfrosch eines Lokal-TV-Senders von Pittsburgh macht er seine Arbeit bloss routinemässig und schert sich um sein Publikum ebensowenig wie um seine geplagten Mitarbeiter. Kein Wunder, will seine hübsche Produzentin Rita (Andie MacDowell) möglichst wenig mit ihm zu schaffen haben. Nun steht ein besonders ärgerlicher Auftrag bevor: Rita und der Kameramann Larry müssen mit dem Miesmacher Phil ins verschneite Provinzkaff Punxsutawney fahren, um am 2. Februar vom alljährlichen «Groundhog Day»-Zeremoniell zu berichten. Dabei wird ein «groundhog» das amerikanische Murmeltier, als symbolischer Frühlingsbote zum Wetter im werdenden Jahr konsultiert. Für dergleichen Schmus hat Phil freilich gar nichts übrig, und so absolviert er diese Pflichtübung nur widerwillig. Als er am nächsten Morgen in seinem Hotelzimmer aufwacht, staunt er nicht schlecht: Laut Radio ist es wieder der 2. Februar, und tatsächlich läuft alles in Punxsutawney genau gleich ab wie gestern. Nur Phil merkt, dass das alles schon mal dagewesen ist. Diese albtraumhafte Situation, die sich Tag für Tag wiederholt, ist nicht etwa eine psychische Störung, wie Phil sich von einem Psychologen bestätigen lässt. Notgedrungen fängt Phil an, aus seiner Gefangenschaft in der Zeitschlaufe das Beste zu machen. Unter anderem versucht er sich als Verbrecher (denn nichts hat für ihn Folgen, die über den Tag hinausgehen). Schon bald allerdings hat er von derlei Schabernack genug. Nun will er Rita verführen. Doch weil ihm für jeden Versuch nur ein Tag Zeit zur Verfügung steht, steckt er eine Ohrfeige nach der andern ein. Deprimiert beschliesst er sich umzubringen. Aber sogar der Selbstmord ist kein Ausweg aus der Zeitschlaufe. Allmählich wähnt sich Phil als Gott.
17:10
Wälder, Flüsse und Berge sind Schätze, die wir an der Oberfläche entdecken können. Doch auch tief unter der Erde gibt es Spannendes zu erforschen. Moderator Marcus besucht die historischen Minen von Mot Madlain im Val S-charl und taucht in eine geheimnisvolle Welt aus dunklen Stollen und verborgenen Gängen ein. Dabei erfährt er, welche wertvollen Mineralien wie Silber, Blei und Zink einst aus dem Berg gewonnen wurden. Auf seiner Entdeckungsreise lernt er nicht nur die faszinierende Geschichte des Bergbaus kennen, sondern auch, weshalb heute niemand mehr in den Minen von S-charl nach diesen Schätzen sucht. Eine spannende Expedition in die Welt unter unseren Füssen.
17:25
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Zu Beginn landen Viola und Jan im freiburgischen Cordast, wo sich Heinz Beier mit dem «Curioseum Cordast» sein eigenes Fantasieland geschaffen hat. Hier findet alles Platz, was er originell findet. Jeden Samstag fährt er zum Schrottplatz, um Dinge zu entsorgen - und bringt fast immer genauso viele wieder mit nach Hause. Im luzernischen Willisau lebt Sepp Stadelmann, von allen «Flaschensepp» genannt, in einer alten Käserei - gemeinsam mit rund 40'000 Flaschen aus aller Welt. Der Diät-Koch und Religionslehrer wuchs mit zehn Geschwistern auf und begann als unruhiger Teenager zu sammeln, um eine Aufgabe zu haben, die ihn fokussierte. In Langenthal BE wohnten früher sechs Parteien unter einem Dach, heute lebt dort Reto Stadelmann mit seiner Frau Esther - und einer beeindruckenden Sammlung von über 200 Handorgeln sowie weiteren Instrumenten und Objekten mit Geschichte. Platz wäre genug, doch trotzdem sorgt das Sammelfieber für Diskussionen. Zum Abschluss schenkt Reto dem Team eine Trompete - sehr zur Freude seiner Frau.
18:50
Die Thur fliesst von ihrer Quelle durch das Obertoggenburg. Auf der Alp Sack oberhalb Stein stellt Sepp Rutz eigenen Alpkäse nach traditioneller Art auf dem offenen Feuer her. In einem Museum beim Städtchen Lichtensteig faszinieren eine Puppenausstellung und eine grosse Modelleisenbahn Jung und Alt.
19:15
Igel in Not, verletzte Vögel, ausgesetzte Katzen: Für Tierrettungsfahrer Werner Hoke beginnt im Frühling die Hochsaison. Rund um die Uhr rettet die Stiftung Tierrettungsdienst verletzte Tiere - und schenkt ihnen eine zweite Chance. Ein Bericht von Elma Softic.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Der Berufsschullehrer Linus Makris (Bastian von Bömches) wurde in einem Park mit einem Jagdmesser getötet. Die Ermittlungen führen die Hauptkommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) zu dessen Schwester Elara Schmidtke (Katharina Schüttler), die aber spurlos verschwunden ist. Hinweise deuten auf einen Prepper-Workshop in einem Bunker hin, der von Moritz Zechmann (Florian Stetter) geleitet wird. Doch der genaue Ort bleibt zunächst unauffindbar. In dem Bunker entwickelt sich eine beklemmende Dynamik zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Während Ballauf und Schenk dem Bunker immer näherkommen, eskaliert die Lage im Inneren. Misstrauen, Angst und düstere Geheimnisse drohen die Gruppe zu sprengen. Als die Ermittler schliesslich eine Spur finden, spitzt sich die Situation gefährlich zu.
21:45
Stefan Büsser und sein Team blicken satirisch auf die wichtigsten nationalen und internationalen Themen der Woche zurück. Shedea Dona sorgt mit ihrem musikalischen Auftritt für den Showact des Abends. Im Talk empfängt Stefan Büsser den Schauspieler Joel Basman.
22:25
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:35
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Die Eidgenossenschaft - ein Land mit zwei Gesichtern. Exemplarisch zeigt sich das im Kampf um den Boden: Kapitalgesellschaften, die mit Immobilien den hohen Gewinn suchen, versus gemeinnützige Wohnbauträger, die ohne Gewinnabsicht wirtschaften. Es ist ein Verteilkampf um das Volksvermögen. «Genossenschaften bilden eine bessere Welt.» Unter diesem Motto hat die UNO das Jahr 2025 zum «Jahr der Genossenschaften» ausgerufen. Hintergrund ist die immer stärkere Dominanz der Finanzmärkte, die die soziale Marktwirtschaft zunehmend bedroht. Können Genossenschaften dieser Dynamik entgegenwirken? Der Film fokussiert dabei ganz auf die Schweiz, denn die Alpenrepublik trägt die Idee ja schon im Namen: Eidgenossenschaft. Es ist ein Land mit zwei Gesichtern: führendes Finanzzentrum mit der viertgrössten Börse Europas, weltgrösster Rohstoffhandelsplatz und Steueroase - und gleichzeitig ein Land, in dem Genossenschaften eine wichtige Rolle spielen. Gemessen an der Einwohnerzahl zählt die Schweiz - nach Italien, Norwegen und Finnland - zu den Ländern mit der höchsten Dichte an Genossenschaften weltweit. Die Genossenschaften haben hier nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch und kulturell einen sehr hohen Stellenwert: Das Modell der direkten Demokratie entstand auf der Grundlage der basisdemokratischen Allmende-Gemeinden. Noch heute existieren über 1600 dieser sogenannten Korporationen. Die meisten Wälder und Alpweiden in der Schweiz sind in kollektivem Besitz. Genossenschaftliche Unternehmen haben sich aber auch längst in anderen Wirtschaftsbereichen etabliert und sind zu gewichtigen, zum Teil dominierenden Playern geworden - vor allem dort, wo es um lebenswichtige Güter geht: im Wohnungsbau, im Detailhandel, in der Landwirtschaft. In diesen Bereichen schaut der Film genauer hin. Er zeigt, wie manche Grossgenossenschaft durch ihr Wachstum ihre genossenschaftlichen Grundlagen verloren hat. Und er macht sichtbar, wie in einem Kampf um Boden zwei Modelle aufeinanderprallen: Kapitalgesellschaften investieren verstärkt in Immobilien, um damit möglichst hohen Profit zu erzielen. Gemeinnützige Wohnbauträger, insbesondere Genossenschaften, wirtschaften ohne Gewinnabsicht und setzen auf Kostenmiete. Und hier zeigt sich: ohne entsprechende Gesetze ziehen Genossenschaften meist den Kürzeren. Genossenschaften nutzen darum die direktdemokratischen Mittel, die in der Schweiz zur Verfügung stehen. Mit Volksinitiativen versuchen sie, gesetzliche Rahmenbedingungen zu schaffen, um handlungsfähig zu bleiben und um den Anteil an gemeinnützig verwendetem Boden wieder erhöhen zu können. Erstausstrahlung: 20.09.2026
23:45
Eine junge Hebamme will sich sterilisieren lassen und stellt damit soziale Normvorstellungen in Frage. Eine Feministin der Boomergeneration reflektiert unverblümt die Erwartungen an eine Frauenbiografie und lebt ein ungebundenes Leben, das sonst vor allem jungen Menschen zugestanden wird. Einer Achtzigjährigen wiederum gelingt es, durch den früheren Verzicht auf Mutterschaft auch im Alter der Einsamkeit zu entrinnen.