04:00
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:20
Vreni und Hans Winterberger von der Finsteraarhornhütte bringt das nicht mehr aus der Ruhe: Ein Gast verträgt die Höhe nicht und sitzt wie ein Häufchen Elend in der Gaststube der SAC-Hütte. Einmal krank, kann sich der Körper auf über 3000 Meter über Meer nicht mehr erholen. Hüttenwart in den Schweizer Bergen - ein Traumjob für viele. Auch für Tatjana Stauffacher. Sie will auf der Etzlihütte herausfinden, ob das was für sie wäre. Während zwei Wochen wollen Rita und Res Streiff sie in die Arbeiten einführen. Aber zuerst muss Tatjana es auf die Hütte schaffen. Der Nebel ist dicht. Auf der Skihütte Feldis in den Bündner Bergen ist Nebensaison. Nur wenige Gäste finden wochentags den Weg auf die Hütte. Für Lea Leuenberger ein guter Moment, um Freunde in ihrer alten Heimat Basel zu besuchen. Aber Zeitmanagement ist nicht ihre Stärke, zum Leidwesen der Hüttenhilfe Rosina.
05:05
Grosser Lauschangriff im Neeracher Ried «Einstein»-Moderator Tobias Müller geht im Neeracher Ried auf die Spur von bedrohten Vogelarten - und das mit Hightech-Methoden. Forschende nehmen mit sensiblen Mikrofonen jeden Pips der Vögel auf. Eine künstliche Intelligenz analysiert dann den Gesang und erkennt die Vogelarten. So können ganz seltene Vogelarten, die von Auge kaum sichtbar sind, nachgewiesen und gezählt werden. Vier solcher KI-Rekorder sind permanent im Neeracher Ried installiert und leisten einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Hightech-Vogelschutz im Windpark Windräder gelten oft als Risiko für seltene Vögel wie Adler oder Rotmilane. Doch eine neue Technik könnte das ändern: Kameras beobachten den Himmel rund um die Rotoren. Eine KI wertet laufend in Echtzeit die Bilder aus. Erkennt die KI, dass sich eine bedrohte Art dem Windrad nähert, stoppt das System in Sekundenschnelle automatisch die Rotorblätter. Erste Windparks werden bereits mit dieser Technologie ausgerüstet - und könnten so Ökostrom und Vogelschutz verbinden. Fischzählung 2.0 Hightech wird auch unter Wasser eingesetzt. Forschende zählen Fische mit fix installierten Kameras, die alles registrieren, was ihnen vor die Linse kommt. Eine KI dahinter wertet dann die Bilder aus und weisst sie den Fischarten zu. Fischzählung 2.0. Engelhaisuche mit DNA-Spuren Mit kriminalistischen Methoden fahnden Forschende nach Spuren des im Mittelmeer ausgestorben geglaubten Engelhais. Sie analysieren Wasserproben auf genetische Spuren. Selbst winzigste DNA-Reste im Wasser können verraten, ob eine Art noch irgendwo vorkommt. Eine Detektivarbeit im Meer - mit grossem Potenzial für das Erfassen der Artenvielfalt im Meer. Kann Hightech im Artenschutz zum entscheidenden Schlüssel werden?
05:40
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
08:40
Im Wald des Kleinwalsertals finden die «Kräuterhexen» Marlene Paul, Paulina Ott und Susanne Tiefenbacher alles, was sie für ihre Waldküche brauchen. Die behutsam gesammelten Schätze verarbeiten sie zu Pasta mit Buchen- und Birkensprossen, Rehkeule mit Fichtenhonig oder Waldheidelbeerküchlein.
09:10
Dr. Mary Cameron (Maxine Kazis) ist Informatikerin und hat eine These: Bei Liebe handelt es sich nicht um Schicksal, sondern ganz logischen Gesetzmässigkeiten, die sich berechnen lassen. Für das Datingportal «Cupid's Match» hat sie einen Algorithmus entwickelt, der Menschen zusammenführen soll, die perfekt zueinander passen. Der Chef der App erhofft sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil und will seine Kontaktbörse bekannter machen. Gemeinsam mit ihm plant die Wissenschaftlerin eine Aktion: Ein Paar, das laut ihren Berechnungen perfekt zusammenpasst, soll einen Monat lang in einem Häuschen an der malerischen Küste miteinander verbringen. Wenn sie am Ende beschliessen zu heiraten, erhalten sie das Cottage als Mitgift. Die Aktion wird ebenfalls vom Social-Media-Experten Paul (Tobias van Dieken) begleitet, der die ganze Sache skeptisch sieht. Seiner Meinung nach hat Liebe etwas mit wahren Gefühlen zu tun und nicht mit kalten Zahlen. Nachdem er das Paar kennengelernt hat, steht für ihn fest: Die beiden passen nicht zueinander. Wie sich herausstellt, hat er damit nicht unrecht, denn das Paar auf Probe hat seinen Fragebogen nicht wahrheitsgemäss ausgefüllt, weshalb ihre Übereinstimmung in Wahrheit gar nicht so gross ist.
10:45
Pawel Talankin mag sein Leben: Er ist Lehrer an der Schule im Ural, die er selbst als Schüler besucht hat. Ihm gefällt seine Arbeit, die Jugendlichen mögen ihn. Doch dann erhält die Schule im Februar 2022 ein Fax. Betreff: "Neue Föderalpatriotische Bildungspolitik". Der Unterricht wird mit sofortiger Wirkung umgestellt, Inhalte zur sogenannten militärischen Spezialoperation werden integriert, die Schülerinnen und Schüler müssen patriotische Lieder und Gedichte lernen und jeden Morgen beim Fahnenappell die Nationalhymne singen. Pawel, genannt Pascha, muss fortan diese Veranstaltungen für das Bildungsministerium dokumentieren und die Videos als Beweis für die patriotische Pflichterfüllung der Schule nach Moskau schicken. Er wird Zeuge, wie rasant sich Unterrichtsinhalte verändern, um schon die Jüngsten politisch auf Linie zu bringen und sie auf den Kriegsdienst vorzubereiten. Pawel wagt weiterhin kleine Akte des Widerstands, doch er sieht sich zunehmend im ethischen Dilemma, welche Rolle er in diesem von Propaganda und Gewalt geprägten System selbst spielt. Er fasst schließlich den Entschluss, trotz größter persönlicher Gefahr, das Video-Material außer Landes zu schmuggeln und letztlich selbst aus Russland zu fliehen. Gefilmt über einen Zeitraum von zwei Jahren, erzählt der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilm gleichermaßen humorvoll und niederschmetternd, wie das Leben im heutigen Russland aussieht, wie eine ganze Generation indoktriniert wird - und liefert einen spektakulären Einblick ins Herz der russischen Propaganda.
12:20
Zum fünften und letzten Mal wird etwas mit Safran gekocht. Chiara, 27, aus Affoltern am Albis ZH kocht für ihre Gäste ein italienisches Menu: Es gibt Tagliatelle an cremiger Safran-Sauce. Aber macht die gebürtige Sizilianerin ihre Pasta auch selber? Die Gäste sind unterschiedlicher Meinung.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
An drei Tagen der Woche steht Sonja Vogt-Meyer im Schulzimmer und unterrichtet Hauswirtschaft und Englisch. Ihren Beruf mag sie auch nach über dreissig Jahren noch sehr. «Ich gehe immer gerne in die Schule, denn keine Stunde ist gleich wie die andere. Es ist jedes Mal aufs Neue spannend.» In der Woche vor dem Landfrauenessen kocht sie mit ihrer Klasse Poulet Geschnetzeltes. Dabei läuft auf den Herdplatten der Schülerinnen und Schüler nicht alles wie gewollt. Zuhause sind Sonja Vogt-Meyer und ihre Familie mitten im Dorf Scherz, in einem alten Bauernhaus mit angebautem Stall. Ihr Mann Daniel ist in diesem Haus aufgewachsen und hat den Bauernbetrieb von seinen Eltern übernommen. Daniel setzt auf Ackerbau, kultiviert Bohnen, Erbsen und Spinat, aber auch Dinkel, Zuckerrüben oder Raps. Nach einem verregneten Sommer ist er umso glücklicher, dass er kurz vor dem Landfrauenessen einwandfreien Spinat ernten kann. Die Kinder brauchen Sonja immer weniger. Kathrin, die Jüngste, geht noch zur Schule. Ihre Brüder Sebastian und Pascal sind in der Ausbildung. Sebastian lernt Landwirt und Pascal Fahrzeugschlosser. Nun hat Sonja umso mehr Zeit, in der Küche Feines für ihren Hofladen herzustellen. Die Früchte der eigenen Bäume und Kräuter kocht sie gerne zu Konfitüren oder Sirup ein und einmal in der Woche bäckt sie frisches Brot für ihre Kundschaft. An ihrem Backtag klingelt der Wecker jeweils mitten in der Nacht. Ab drei Uhr steht Sonja in der Küche und bäckt bis zu 150 Brote. Viele davon werden im alten Holzofen des Hauses knusprig gebacken. Ihr Mann Daniel hilft ihr dabei. Er weiss, mit wieviel Holz er einfeuern muss, damit der Ofen nicht zu heiss wird. Aber aller Erfahrung zum Trotz: «Ab und zu holen auch wir Brote mit schwarzem Boden aus dem Ofen», grinst Sonja Vogt-Meyer entschuldigend. Dort, wo früher Kühe standen, dürfen heute die Landfrauen tafeln. Familie Vogt-Meyer richtet den alten Kuhstall für das Wettbewerbsessen her. Auf die Teller zaubern Sonja und ihre Schwägerin Lisa Vogt ein raffiniertes Menu. Zur Vorspeise kochen sie eine Süssmaissuppe mit Kräuterstreuseln und Federkohlchips. Der Hauptgang überrascht mit exotisch gewürzten Baumnüssen auf der Polenta und einer fruchtigen Beilage zum Fleisch. Und im Dessert finden sich alle Farben von Johannisbeeren wieder. Sonjas gute Vorbereitung scheint sich gelohnt zu haben - und auch der Tischschmuck kommt gut an.
14:00
Der neue Moderator der Basler Fasnacht, Philippe Gerber, und der Fasnachts-Experte sowie langjährige Co-Kommentator Simon Thiriet begleiten die zweistündige Live-Übertragung des Cortège. Vom Standort an der Mittleren Brücke am Rhein aus führen sie durch den grossen Strassenumzug und liefern Hintergründe zu Sujets, Cliquen und Formationen. Mit Trommeln, Piccolos und den kraftvollen Klängen der Guggenmusik verwandelt sich Basel in eine Bühne voller Kreativität, Witz und Tradition. Das Fasnachtsmotto 2026 «Blyyb verschpiilt» rückt die Energie und den prägenden Einfluss der Fasnacht auf Kinder und Jugendliche ins Zentrum.
16:20
Der Hof der Familie Arnold liegt direkt neben dem Kloster St. Lazarus in Seedorf UR. Seit mehr als 20 Jahren wirtschaften Christian und Erika Arnold-Fässler hier. Die Appenzellerin hat es ursprünglich fürs Arbeiten ins Urnerland verschlagen, der Liebe wegen ist sie geblieben. Erika und Christian sind Eltern von vier Kindern im Alter zwischen 9 und 17 Jahren. Auf dem Hof betreibt Erika Arnold-Fässler ihren eigenen Hofladen. Angefangen hat das Geschäft mit einem Milchautomaten, passend zum Milchwirtschaftsbetrieb von Christian. Daneben hat sie ein paar hausgemachte Spezialitäten angeboten. Die Produktion ist stetig gewachsen und mit dem vierten Kind musste sich Erika eingestehen, dass sie das nicht mehr allein schafft. Heute ist sie Chefin über eine Handvoll Angestellte, Praktikantinnen und Aushilfen und betreibt einen stattlichen Hofladen mit eigener Produktionsstätte. Auch vor dem Landfrauen-Essen produziert sie noch einiges für den Verkauf im Laden: aus der eigenen Milch stellt sie Formaggini-Käse her, den auch die Landfrauen in ihrem Teller finden werden. Aus der Molke mischt Erika ein Lavendeldusch, mit den Lavendelblüten, die sie auf ihren Feldern vor dem Kloster pflücken kann. Grundsätzlich verwendet sie die eigene Molke für ihre Naturkosmetik-Produkte und tüftelt gerne an neuen Cremen, Salben, Tinkturen oder Lotionen herum. Das sei ähnlich, wie kochen: «Wer eine Mayonnaise machen kann, kann auch eine Creme mischen,» ist Erika überzeugt. An ihrem Wettbewerbs-Essen tüftelt sie aber nicht mehr herum. Das Menü steht. Der Lavendel findet auch hier Verwendung: zum Dessert macht Erika ein Lavendel-Parfait mit frischen Blüten. Die Vorbereitungen für das Essen kann Erika in ihrer Küche im Wohnhaus machen. Dort füllt und rollt sie die Fleischvögel vom eigenen Rind für den Hauptgang und bereitet die vegetarische Variante mit Wirz vor. Kurz vor dem Endspurt zügelt sie alles in die Produktionsküche hinter dem Hofladen. Der Essraum für die Landfrauen ist oberhalb des Ladens. Würde sie in ihrer Heimküche anrichten, wäre das Essen kalt, bis es am Tisch der Gäste wäre. Obwohl alles vorbereitet ist und durchdacht, wird Erika nervös, als die Landfrauen am geschmückten Tisch Platz nehmen. Hat sie alles am richtigen Ort oder liegt etwas noch zu Hause in der Küche, etwas, das ihr im letzten Moment fehlen wird? Die Äbtissin vom Kloster St. Lazarus hat ihr am Vortag Glück und Gottes Segen gewünscht. Das könne sie gut brauchen, meinte Erika dazu.
17:30
Lenas Hof liegt mitten im Wald - eine kleine, in sich geschlossene Welt mit Obstbäumen, einem Teich und einem Gemüsegarten. Doch das Herzstück sind die vielen Tiere, die dort leben - jedes mit eigenen Interessen, Stärken und Launen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» wird eröffnet von Marianne aus Rossrüti SG. Die 39-jährige Ergotherapeutin arbeitet auch in ihrer Freizeit gerne mit ihren Händen, zum Beispiel beim Kartengestalten, und stöbert gerne in Brockis. Das Motto «Sellerie» setzt sie als Parmigiana um.
18:25
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Vintschgau und Meraner Land Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Preisgekrönter Käse zu luftigem Soufflé, Bio-Äpfel zu Apfelstrudel, Bauernbrötchen und Gerstenmehl zu Brennsuppe, Südtiroler Brät zu Lasagne.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
21:05
Neue Menschenorgane aus tierischem Material Die junge Chirurgin Eriselda Keshi forscht in der Berliner Charité auf einem bahnbrechenden Feld: dem Tissue Engineering. Es ermöglicht, Organe zu modifizieren oder sogar ganz umzubauen. Im Labor wird etwa eine Rattenleber «dezellularisiert» - alle Zellen werden entfernt, bis nur noch eine durchscheinende «Geisterstruktur» übrigbleibt. Diese Grundstruktur wird anschliessend mit menschlichen Zellen neu belebt, mit dem Ziel, sie zu einem transplantierbaren neuen Organ weiterzuentwickeln. Geräte-Kunstherz imitiert das Original Im schwedischen Västerås findet eine technologische Innovation im Bereich der Transplantationsmedizin statt: die Entwicklung von Kunstherzen. Die Forscher und Forscherinnen haben ein Kunstherz entwickelt, das durch seine vier Kammern die natürliche Struktur eines menschlichen Herzens nachahmt. Solche Geräte könnten das Leben von Patientinnen und Patienten, die auf ein Spenderherz warten, verbessern.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
23:05
Der Vierfachmord von Rupperswil AG gilt als eines der schwersten Verbrechen der jüngeren Schweizer Geschichte. Die dreiteilige SRF-«True Crime»-Serie «Der Fall Rupperswil» beleuchtet das unfassbare Ereignis, das vor zehn Jahren das Land erschüttert hat: von der unfassbaren Tat über die Ermittlungen bis zum Gerichtsverfahren. Beteiligte erzählen von den Herausforderungen der Polizeiarbeit, dem Druck der Öffentlichkeit und den einschneidendsten Momenten im Prozess. Aber auch von den Spuren, die das Geschehene hinterlässt - für immer.
23:40
Neben Einsamkeit und Frust finden sich dort Frauenhass, Vergewaltigungsfantasien und Gewaltaufrufe. Im extremen Fall wird aus Hass reale Gewalt: 2020 fährt in der Ostschweiz ein Mann zwei junge Frauen an. Die beiden Betroffenen werden verletzt. Sie kämpfen bis heute mit den Folgen der Tat. Was zunächst aussah wie ein Unfall, ist das erste Incel-Attentat der Schweiz. Das zeigen Recherchen von SRF Investigativ. Ein internes Dokument der Bundespolizei zeigt: Die Amokfahrt wurde als Fall von Incel-Extremismus eingestuft. Was steckt hinter der Incel-Ideologie? Und wie konnte es zu diesem Attentat kommen?
00:00
Daniel Jentsch (Martin Schenkel) ist Polizist in Valgesch, einem idyllischen Walliser Bergdorf. Sein Vater Adalbert Jentsch (Mathias Gnädinger) hält hier seit Jahren die Fäden in den Händen und hat auch für Daniels Stelle gesorgt. Wenn der «Dorfkönig» etwas sagt, dann wird es auch so gemacht - das hat dem Dorf noch nie geschadet. Daniels Freundin Sylvia (Brigitte Beyeler) leitet das Verkehrsbüro und träumt von der weiten Welt. Alles läuft wie immer. Der Winter hat Einzug gehalten, die Schneeverhältnisse sind ideal für die beginnende Saison. Da donnert eines Morgens eine Lawine ins Tal und schneidet das Dorf von der Aussenwelt ab - eine Lawine, die absichtlich ausgelöst wurde. Reto Lauenstein (Manfred Liechti) will den fahrlässigen Tod seines Sohnes rächen. Der alte Jentsch habe sein Kind im angetrunkenen Zustand überfahren, behauptet er. Lauenstein droht mit weiteren Lawinen, wenn bis am nächsten Morgen um acht Uhr der Dorfkönig nicht umgebracht werde. Daniels Nachforschungen ergeben, dass Lauenstein bereit ist, seine Drohungen in die Tat umzusetzen. Die Sprengstoffkammer ist aufgebrochen und das Dynamit gestohlen worden. Alles deutet darauf hin, dass es in den Bergen über dem Dorf verteilt liegt. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt. Daniel kämpft gegen die drohende Lawinengefahr und den aufkommenden Zorn der Bevölkerung. Gleichzeitig muss er aus dem Schatten seines übermächtigen Vaters treten. Dabei entdeckt er eine düstere Wahrheit, die viel zu lange verschwiegen wurde.
01:40
01:45
02:40
Eine neue Woche «Mini Chuchi, dini Chuchi» wird eröffnet von Marianne aus Rossrüti SG. Die 39-jährige Ergotherapeutin arbeitet auch in ihrer Freizeit gerne mit ihren Händen, zum Beispiel beim Kartengestalten, und stöbert gerne in Brockis. Das Motto «Sellerie» setzt sie als Parmigiana um.
02:55
03:30
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Vintschgau und Meraner Land Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Preisgekrönter Käse zu luftigem Soufflé, Bio-Äpfel zu Apfelstrudel, Bauernbrötchen und Gerstenmehl zu Brennsuppe, Südtiroler Brät zu Lasagne.
03:55
Vreni und Hans Winterberger von der Finsteraarhornhütte bringt das nicht mehr aus der Ruhe: Ein Gast verträgt die Höhe nicht und sitzt wie ein Häufchen Elend in der Gaststube der SAC-Hütte. Einmal krank, kann sich der Körper auf über 3000 Meter über Meer nicht mehr erholen. Hüttenwart in den Schweizer Bergen - ein Traumjob für viele. Auch für Tatjana Stauffacher. Sie will auf der Etzlihütte herausfinden, ob das was für sie wäre. Während zwei Wochen wollen Rita und Res Streiff sie in die Arbeiten einführen. Aber zuerst muss Tatjana es auf die Hütte schaffen. Der Nebel ist dicht. Auf der Skihütte Feldis in den Bündner Bergen ist Nebensaison. Nur wenige Gäste finden wochentags den Weg auf die Hütte. Für Lea Leuenberger ein guter Moment, um Freunde in ihrer alten Heimat Basel zu besuchen. Aber Zeitmanagement ist nicht ihre Stärke, zum Leidwesen der Hüttenhilfe Rosina.
04:40
Der Südtiroler Lorenz Kuntner war Geschäftsführer, bis er sich vor 20 Jahren für einen anderen Weg entschieden hat: nur noch das zu tun, was ihn glücklich macht. Der 73-jährige Aussteiger gestaltet leidenschaftlich seinen Wohnraum, der so aussergewöhnlich ist wie er selbst. Er bemalt Steine, verschmelzt tierische Knochen in seine Kunst und schmückt sein Zuhause mit Geweihen. Das Freilichtmuseum ist ein Magnet für alle neugieren Wesen. Auf der Reise zum nächsten Haus können Viola und Jan die vielen Eindrücke in Ruhe auf sich wirken lassen. Das nächste Ziel ist die ländliche Gegend Ritten. Dort wohnt die Bauernfamilie Lang, sie betreibt Wein- und Kastanienbau. Ihr Eigenheim ist eine gelungene Fusion aus eigenem Kastanienholz und Beton - Tradition und Innovation. Mit einem Wohnraum, der zum Verweilen einlädt, und einem Keller, der fast so gross ist wie ein Fussballfeld. Zum Abschluss dieser Sendung treffen Viola und Jan in Sexten auf die Bergsteigerlegende Reinhold Messner und seine Frau Diane. Wo einst die Seilbahngondel ankamen, beginnt ein neues Kapitel. Anstatt eines Neubaus wurde der Fokus auf die Wiederverwendung der bestehenden Bausubstanz der alten Bergstation gelegt. Das «Reinhold Messner Haus» ist ein Ort, an dem die Vergangenheit und Zukunft einander die Hand reichen. Ein Haus, das nicht nur Messners Leben erzählt, sondern auch zum Nachdenken anstösst - und den Messners ein neues Zuhause bietet.