TV Programm für SRF1 am 23.01.2021
In Benissa an der Costa Blanca ist es Winter. Spätestens jetzt wollten Ralf und Corinne Waldburger mit dem Bau ihrer Hundepension beginnen. Doch den Ostschweizern sind die Hände gebunden. Noch immer fehlt ihnen die Baubewilligung. Diese hat ihnen ihr spanischer Architekt bereits vor dem Kauf des Anwesens versprochen. Als sie dann wenigstens das Lärmschutzgutachten für das Projekt erhalten, stellen sie fest, dass sie ihre Hundepension gar nicht so bauen können, wie sie es geplant hatten. Jetzt ist für Ralf und Corinne klar: Sie müssen mit ihrem Architekten sprechen. Dringend. Mit dem Fitnessstudio von Dianne Schommer und ihrem Mann Marco geht es in Ruanda endlich voran. Nach langer Suche haben die beiden passende Räumlichkeiten gefunden: Den Veranstaltungssaal eines ehemaligen Bierlokals wollen sie zur Sportstätte umfunktionieren. Dazu müssen sie sanitäre Anlagen und Umkleideräume bauen lassen. Sogar den Zugang zum Studio müssen die Auswanderer neu machen. Und das alles in kürzester Zeit. Denn die Schommers wollen so schnell wie möglich eröffnen. Nach vier Monaten in der neuen Heimat hat sich Familie Caboussat in Cuxhaven eingelebt. Alain hat sich ein Atelier angemietet, Yannis absolviert ein Praktikum in einem Hotel und Nicolas hat neben der Schule einen Job als Zeitungsausträger angenommen. Nur mit dem Wasserturm geht es einfach nicht voran. Die Planung des Umbaus wird immer komplexer und aufwändiger. Die Caboussats aber wollen nicht mehr länger warten. Obwohl der Antrag auf Baubewilligung noch nicht eingereicht ist, legen sie los. Das 120 Jahre alte Gebäude muss entrümpelt werden
Es spukte und bei Regen quoll Blut aus den Dielen, so erinnert sich Othella Dallas an ihr Geburtshaus in Memphis, Tennessee. Dallas wurde 1925 in zutiefst rassistischen Zeiten in bitterer Armut geboren. Der Vater hatte sich davon gemacht und liess die Familie in einer Bruchbude für 5 Dollar Monatsmiete zurück. Mit Tanzen verdient sie auf der Strasse Geld, damit die Familie genügend zum Essen hat. Sie schafft es nach New York und wird mit 19 von der grossen Choreographin Katherine Dunham entdeckt. Othella Dallas wird gefeierte Solotänzerin und lernt auf einer Tournee durch Europa ihren Mann, einen Schweizer, kennen. Sie verlässt die Truppe, heiratet und kommt nach Zürich. Ihr Mann entdeckt ihr zweites Talent: das Singen. Diese Karriere beginnt in Paris und führt nach New York bis ans Apollo Theater. Sie tritt mit Grössen wie Nat King Cole, Duke Ellington und Sammy Davis jr. auf. Noch bis ins hohe Alter gibt sie Konzerte, unter anderem regelmässig am Festival da Jazz in St. Moritz. 2019 erhält sie den Swiss Jazz Award. Im November 2020 stirbt sie 95-jährig.
Familie Schwendeler lebt sich Schritt für Schritt in der Schweiz ein. Eine besondere Herausforderung ist für alle der Schulstart. Christina und Marcel Schwendeler sind davor genauso aufgeregt wie ihre beiden Kinder. Elina und Alix werden von ihren Lehrerinnen und den Gspändli so herzlich und liebevoll aufgenommen, dass auch die schüchterne Elina nach dem Mittagessen unbedingt wieder in den Kindergarten will. Andrea Hehlen kämpft mit dem Aufbau des neuen Betts für Nesthäkchen Leia. Ihr Freund und Haus-Coiffeur, der vorbeikommt, ist ihr dabei keine grosse Hilfe. Immerhin haben Andrea und ihr Sohn Nico dank ihm wieder eine Frisur, die sitzt. Am Abend steht auch das Bett bereit. Alle freuen sich darüber ausser die fünfjährige Milusha. Sie ist enttäuscht, dass sie nicht auch etwas Neues bekommen hat. Necks arbeiten auf Hochtouren daran, ihre Kartautos so umzurüsten, dass sie auch auf dem Eis fahrtüchtig sind. Andi arbeitet mit einem technisch versierten Nachbarn in dessen Werkstatt, Iris klebt am Küchentisch einzelne Akkus zu Blöcken zusammen. Bei einem ersten Augenschein vor Ort im Züricher Hallenstadion wird der Familie die Dimension ihres Projekts so richtig bewusst.
ARD-Nachrichten aus dem In- und Ausland auf den Punkt gebracht. Die "Tagesschau" bietet die wichtigsten Nachrichten des Tages und zusätzliche Informationen in Text, Bild, Audio und Video sowie umfassende Berichte und Hintergründe zu aktuellen Themen und Entwicklungen.
Darüber diskutiert «BILANZ»-Chefredaktor Dirk Schütz mit folgenden Gästen: - Daniel Kalt, Chefökonom UBS Schweiz; - Caroline Hilb, Leiterin Anlagestrategie St.Galler Kantonalbank; - Arthur Vayloyan, CEO Bitcoin Suisse; und - Mojmir Hlinka, CEO des Vermögensverwalters AGFIF.
Kriegssommer 1942. Aus einem deutschen Transportzug, der durch die Schweiz fährt, kann eine kleine Gruppe fliehen. Angeführt wird sie von Judith Krüger , deren Mann Hannes als internierter Flüchtling schon in der Schweiz lebt, und vom desertierten Soldaten Karl Schneider . Mit dabei sind ausserdem Lazar Opstrowskij , ein alter Jude aus Wien, Judiths junger Bruder Olaf Landau sowie zwei Kinder, das Mädchen Gitty und der französischsprachige Maurice . Auf dem Gasthof der Familie Flückiger suchen sie Unterschlupf. Bäuerin Anna ist wenig begeistert, ihr Mann Franz lässt gar den Dorfpolizisten rufen. Erst einmal werden die Flüchtlinge im Waschhäuschen untergebracht und versteckt. Anna sucht beim Dorfpfarrer Rat. Dort vernimmt sie, dass Deserteure sowie Eltern mit Kindern wohl nicht ausgewiesen würden. Das Mitgefühl obsiegt. Gewaltsam wird aus dem verängstigten Trüppchen eine Familie mit Grossvater und Kindern geformt. Doch Landjäger Bigler waltet buchstabentreu seines Amtes. Neben den Paragrafen aber hat die Mitmenschlichkeit keine Chance. Mit seinem Sachbuch «Das Boot ist voll» hatte der Berner Schriftsteller Alfred A. Häsler 1967 für rege und notwendige Diskussionen gesorgt. Sein kritischer Blick auf die Schweiz während des Zweiten Weltkriegs, insbesondere auf ihre offizielle Flüchtlingspolitik, bewegte die Gemüter. 1980 nahm Regisseur Markus Imhoof («More Than Honey») Titel und Thema des Buches als Grundlage für einen Spielfilm, der ebenfalls viel zu reden gab. Die Rolle der Schweiz im Zweiten Weltkrieg und deren Haltung gegenüber jüdischen Verfolgten wurde so bereits 15 Jahre vor der Raubgold-Kontroverse, als die Schweizer Banken zur Herausgabe sogenannt herrenloser Vermögen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs faktisch gezwungen wurden, zum Thema. Auch heute, angesichts der Flüchtlingskrise, bleibt Imhoofs «Das Boot ist voll» brandaktuell und plädiert eindrucksvoll für eine grosszügige Aufnahmepolitik, eine Haltung, die damals wie auch heute einen schweren Stand hat .
Rosa Graber wird von Bauchweh gequält. Endlich will sie etwas dagegen unternehmen und geht für eine Routineuntersuchung ins Spital. Ihr Mann Hannes ist beunruhigt: Wie soll er bloss allein zurechtkommen? Und was, wenn es etwas Schlimmes ist. Rosa beruhigt ihn - in zwei Tagen werde sie wieder da sein. Doch daraus wird nichts. Der Doktor gibt Rosa einen schlechten Bescheid: Krebs. Sie hätte viel früher kommen sollen. Und sie müsse sofort operiert werden. Sonst würde Rosa Graber mit Sicherheit sterben. Hannes ist von den schlechten Nachrichten erschüttert und möchte sie unbedingt besuchen. Der Chef-de-service Paul begleitet ihn. Doch die beiden Männer kommen zu früh - Rosa wird gerade operiert. Hannes und Paul machen einen Spaziergang. Und der sonst so schweigsame Bauer öffnet sich: Er habe sich viel zu wenig um die Bedürfnisse seiner Frau gekümmert. Paul macht ihm Mut: Nach der Operation habe er ja endlich die Gelegenheit dazu. Doch Hannes ist skeptisch: Was, wenn Rosa nie mehr nach Hause kommt?
Glück lässt sich zwar finden, doch ist es zeitlich begrenzt oder wird getrübt von anderen Beschränkungen. Ein Leben lang uneingeschränkt glücklich zu sein - das gehört leider ins Reich der Fabeln. Doch wie schlimm ist das eigentlich? Kann man nicht auch eingeschränkt glücklich sein? Es gibt viele Menschen die ein stark begrenztes Leben führen und trotzdem glücklich sind. Magdalena Meier-Pfeifer war als Kind ein wildes und freiheitsliebendes Mädchen mit hohen Zielen. Doch seit ihren Teenagerjahren wird ihr Leben von einem mysteriösen Leiden ausgebremst. Sie hat kaum noch Energie und wird ständig von Schmerzen geplagt. Erst viel später erfährt sie, dass sie an Morbus Bechterew erkrankt ist, einer chronischen rheumatischen Entzündung. Magdalena muss lernen, mit dieser grossen Einschränkung zu leben. Ganz anders ergeht es Markus Hauser. Er schränkt sich selbst ein. Jahrzehntelang arbeitet er in der Security-Branche ist dabei durchaus erfolgreich. Er gründet selbst Firmen und arbeitet zuletzt in leitender Position mit gutem Verdienst. Doch so richtig glücklich ist er nicht. Seit langem schon beschäftigt sich Markus mit dem Mönchtum und eines Tages legt er völlig unerwartet seinem Chef die Kündigung auf den Tisch. Seither lebt er als Mönch ohne eigenen Besitz und fühlt sich endlich angekommen.
Aber Landquart überrascht mit seiner Geschichte voller Pioniere und Experimente, mit seiner Multikulturalität und seiner Lust, sich immer wieder neu zu erfinden. Eine Hommage an einen vernachlässigten Ort.
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Dr. Jeanne Fürst spricht darüber auch mit Dr. Kathi Schweikert, Oberärztin, Leitung ALS-Sprechstunde REHAB Basel / Universitätsspital Basel. Was sind die Ursachen von ALS, weshalb kommt es zum Abbau der Muskulatur und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Zum Beispiel mit dem Handorgelduo Betschart-Müller, mit Tobias Betschart, Urs Müller, Torsten Betschart und Peter Marggi. Die vier spielen im klassisch und gepflegtem Innerschweizer Akkordeonduo-Stil. Chrigu's Ländler Meitschi aus dem Emmental begeistern mit ihrem typischen Bernerstil. Bassist Christian Blaser ist dabei Hahn im Korb von den drei Frauen Corinne Marti, Esther Blaser und Fabienne Marti. Schwyzerörgeli im Innerschweizer-Stil pflegt das Schwyzerörgeliquartett Rigigruess. Und der Name ist dabei Programm. Der Schwyzerörgeler Alex Küttel stammt nämlich direkt ab der Rigi ob Vitznau. Schon fast aus dem gleichen Haushalt kommt die Kapelle Echo vom Vitznauerstock. Deren Akkordeonist Marcel Küttel ist der Vater von Alex Küttel. In der Sendung spielen die beiden zwar in verschiedenen Formationen. Daheim wird aber fleissig gemeinsam musiziert. Eine weitere Berner Formation kommt aus der Umgebung von Hindelbank. Mit zwei Schwyzerörgeli und Kontrabass pflegen Fritz Zbinden, Hanspeter Hirsiger und Fritz Amacher den musikalischen Berner Örgelistil mit dem Schwyzerörgelitrio Wildigruess. Im Ensemble Alpinis zeigt sich der Volksmusiknachwuchs der Hochschule Luzern. Die Kleinformation mit Augustin Martz, Florian Gass, Laurin Moor, Emanuel Krucker zeigen eine Komposition der Jodlerin Andrea Küttel, die ebenfalls mitsingt. Sie alle studieren an der Hochschule Luzern Musik. Ihre gemeinsame Rektorin/Fachverantwortliche ist die Jodlerin Nadja Räss. Sie erzählt von den interessanten Studiengängen und zeigt die neue und topmoderne Unterrichtsstätte. Die Kapelle Dörigehnt aus Gonten in Appenzell ist noch etwas jünger aber auch schon auf dem besten Weg zu professionellen Musikern. Mit Akkordeon, Hackbrett und Klavier erfreuen sie das «Potzmusig»-Publikum mit einer Komposition von Walter Alder.
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Ein Cyberterrorist enttarnt sämtliche Geheimagenten der britischen Krone. Wen also auf diesen Tech-Schurken ansetzen, wenn nicht der längst in Vergessenheit geratenen Johnny English , der mit Schimpf und Schande davon gejagt wurde, und neuerdings seine Stellung als Lehrer dazu missbraucht, Kinder in der Kunst der Spionage zu unterweisen? Mit dem treuen Helfer Bough an seiner Seite folgt der reaktivierte Trottel mit der Lizenz zu töten der Fährte des Bösewichtes. Und kreuzt die Wege der ebenso schönen wie tödlichen Ophelia Bhuletova . Die Frau, für Johnny English eine harmlose Zivilistin, soll ihn aus dem Weg räumen. Nicht nur für ihn, sondern für den ganzen Globus droht Gefahr, als die Staatschefs der G12 zu einer Krisensitzung zusammenkommen, wo der Cyberterrorist endgültig die Weltherrschaft zu übernehmen trachtet. Zum titelgebenden dritten Mal nach 2003 und 2011 schlüpfte Rowan Atkinson in «Johnny English - Man lebt nur dreimal» für eine James-Bond-Persiflage in die Rolle des tapsigen Geheimagenten, seiner nach «Mr. Bean» bekanntesten Figur. An jener scheint sich auch das Schweizer Publikum kaum sattsehen zu können, verkauften die hiesigen Kinos doch erneut mehr als 200'000 Eintrittskarten. Dass Johnny English und sein Darsteller Rowan Atkinson sich auf ihre Stärken besinnen und mit altbewährtem Slapstick unterhalten, gefiel auch der «Linth Zeitung»: «Johnny English macht die Dinge immer noch auf die alte Art, und das ist durchaus sympathisch. Der gemächliche und vorhersehbare Humor dürfte zwar vorwiegend jüngere Zuschauer zum Lachen bringen. Atkinson und Co. hätten da durchaus noch eine Schippe drauflegen können. Aber wer sich über 'Mr. Bean' kaputtlacht und die ersten beiden 'Johnny English'-Filme mochte, wird sich auch beim dritten Teil amüsieren.»
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Der berühmte Detektiv Hercule Poirot klärt in Jerusalem den Diebstahl einer unbezahlbaren Reliquie auf und verhindert so einen Aufstand dreier Religionen. Ein Fall, der nur für Hercule lösbar war, denn der Schuldige ist niemand geringeres als der lokale Polizeikommandant. Nach dieser Aufregung will Hercule Ferien machen. Mit dem Schiff macht er sich auf in Richtung Istanbul und trifft auf eine Handvoll spannende Charaktere. Die charmante Miss Mary Debenham verzaubert ihn schon am Dock, während der Arzt Dr. Arbuthnot gestresst auf das Ablegen wartet. Nach einem Tag in Istanbul beginnt für Hercules die luxuriöse Fahrt mit dem Orient Express - unverhofft, denn ein Telegramm sorgt für ein abruptes Ende der eigentlich wohlverdienten Ferien. Mit an Bord sind auch der dubiose Edward Ratchett , die schlagkräftige Pilar Estravados (Penélope Cruz), der tanzende Graf Andrenyi , die anhängliche Caroline Hubbard , die überhebliche Fürstin Dragomiroff und der rassistische Professor Gerhard Hardman . Was als luxuriöse Zugfahrt durch Europa beginnt, entwickelt sich schnell zu einer der stilvollsten, spannendsten und aufregendsten Mysterien, die je erzählt wurden. Basierend auf dem Buch der Bestsellerautorin Agatha Christie erzählt der Film die Geschichte von dreizehn Fremden in einem Zug, von denen jeder ein Verdächtigter ist. Ein Mann muss gegen die Zeit ankämpfen und das Rätsel lösen, bevor der Mörder noch einmal zuschlägt.
Während ganz Visby sich auf die Mittelalterfestspiele vorbereitet, brennt das Haus von Frida Norrby nieder. Hinweise deuten auf Brandstiftung hin, doch von der 64-jährigen Witwe fehlt jede Spur. In den verkohlten Trümmern findet sich lediglich das Skelett eines Kindes - das Alter des Fundes ist schwer zu bestimmen. Ein weiteres Verbrechen lenkt die Aufmerksamkeit von Kriminalkommissarin Maria Wern auf eine idyllische Feriensiedlung, in der auch Gunnar und Mirja Fredlund leben. Das Ehepaar hat sein Vermögen und das zahlreicher Investoren in ein ehrgeiziges Projekt gesteckt: Neben der Ruine von Gotlands ältester Kirche, von der aus vor 1100 Jahren die Christianisierung Schwedens ihren Ausgang nahm, wollen die beiden ein Wissenschaftszentrum für Archäologie und Geschichte bauen. Verdächtig klingt dieses Ansinnen eigentlich nicht. Mit dem Tod der jungen Camilla , die bei einem fingierten Saunaunfall qualvoll stirbt, wird der Fall immer undurchsichtiger. Als die Gerichtsmedizin überraschend feststellt, dass das Kinderskelett aus Frida Norrbys Haus 1100 Jahre alt ist, versteht Maria, dass der Schlüssel zu diesem Fall in der fernen Vergangenheit liegt. In der Gegenwart versucht sie währenddessen weiterhin, die Avancen ihres jungen Kollegen Sebastian abzuwehren und nimmt seine Herausforderung, sich mit ihm im Schiessstand zu messen, zunächst nicht an.
Ein Cyberterrorist enttarnt sämtliche Geheimagenten der britischen Krone. Wen also auf diesen Tech-Schurken ansetzen, wenn nicht der längst in Vergessenheit geratenen Johnny English , der mit Schimpf und Schande davon gejagt wurde, und neuerdings seine Stellung als Lehrer dazu missbraucht, Kinder in der Kunst der Spionage zu unterweisen? Mit dem treuen Helfer Bough an seiner Seite folgt der reaktivierte Trottel mit der Lizenz zu töten der Fährte des Bösewichtes. Und kreuzt die Wege der ebenso schönen wie tödlichen Ophelia Bhuletova . Die Frau, für Johnny English eine harmlose Zivilistin, soll ihn aus dem Weg räumen. Nicht nur für ihn, sondern für den ganzen Globus droht Gefahr, als die Staatschefs der G12 zu einer Krisensitzung zusammenkommen, wo der Cyberterrorist endgültig die Weltherrschaft zu übernehmen trachtet. Zum titelgebenden dritten Mal nach 2003 und 2011 schlüpfte Rowan Atkinson in «Johnny English - Man lebt nur dreimal» für eine James-Bond-Persiflage in die Rolle des tapsigen Geheimagenten, seiner nach «Mr. Bean» bekanntesten Figur. An jener scheint sich auch das Schweizer Publikum kaum sattsehen zu können, verkauften die hiesigen Kinos doch erneut mehr als 200'000 Eintrittskarten. Dass Johnny English und sein Darsteller Rowan Atkinson sich auf ihre Stärken besinnen und mit altbewährtem Slapstick unterhalten, gefiel auch der «Linth Zeitung»: «Johnny English macht die Dinge immer noch auf die alte Art, und das ist durchaus sympathisch. Der gemächliche und vorhersehbare Humor dürfte zwar vorwiegend jüngere Zuschauer zum Lachen bringen. Atkinson und Co. hätten da durchaus noch eine Schippe drauflegen können. Aber wer sich über 'Mr. Bean' kaputtlacht und die ersten beiden 'Johnny English'-Filme mochte, wird sich auch beim dritten Teil amüsieren.»
Der berühmte Detektiv Hercule Poirot klärt in Jerusalem den Diebstahl einer unbezahlbaren Reliquie auf und verhindert so einen Aufstand dreier Religionen. Ein Fall, der nur für Hercule lösbar war, denn der Schuldige ist niemand geringeres als der lokale Polizeikommandant. Nach dieser Aufregung will Hercule Ferien machen. Mit dem Schiff macht er sich auf in Richtung Istanbul und trifft auf eine Handvoll spannende Charaktere. Die charmante Miss Mary Debenham verzaubert ihn schon am Dock, während der Arzt Dr. Arbuthnot gestresst auf das Ablegen wartet. Nach einem Tag in Istanbul beginnt für Hercules die luxuriöse Fahrt mit dem Orient Express - unverhofft, denn ein Telegramm sorgt für ein abruptes Ende der eigentlich wohlverdienten Ferien. Mit an Bord sind auch der dubiose Edward Ratchett , die schlagkräftige Pilar Estravados (Penélope Cruz), der tanzende Graf Andrenyi , die anhängliche Caroline Hubbard , die überhebliche Fürstin Dragomiroff und der rassistische Professor Gerhard Hardman . Was als luxuriöse Zugfahrt durch Europa beginnt, entwickelt sich schnell zu einer der stilvollsten, spannendsten und aufregendsten Mysterien, die je erzählt wurden. Basierend auf dem Buch der Bestsellerautorin Agatha Christie erzählt der Film die Geschichte von dreizehn Fremden in einem Zug, von denen jeder ein Verdächtigter ist. Ein Mann muss gegen die Zeit ankämpfen und das Rätsel lösen, bevor der Mörder noch einmal zuschlägt.
Rosa Graber wird von Bauchweh gequält. Endlich will sie etwas dagegen unternehmen und geht für eine Routineuntersuchung ins Spital. Ihr Mann Hannes ist beunruhigt: Wie soll er bloss allein zurechtkommen? Und was, wenn es etwas Schlimmes ist. Rosa beruhigt ihn - in zwei Tagen werde sie wieder da sein. Doch daraus wird nichts. Der Doktor gibt Rosa einen schlechten Bescheid: Krebs. Sie hätte viel früher kommen sollen. Und sie müsse sofort operiert werden. Sonst würde Rosa Graber mit Sicherheit sterben. Hannes ist von den schlechten Nachrichten erschüttert und möchte sie unbedingt besuchen. Der Chef-de-service Paul begleitet ihn. Doch die beiden Männer kommen zu früh - Rosa wird gerade operiert. Hannes und Paul machen einen Spaziergang. Und der sonst so schweigsame Bauer öffnet sich: Er habe sich viel zu wenig um die Bedürfnisse seiner Frau gekümmert. Paul macht ihm Mut: Nach der Operation habe er ja endlich die Gelegenheit dazu. Doch Hannes ist skeptisch: Was, wenn Rosa nie mehr nach Hause kommt?