19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Kurz nachdem er seine Ehefrau Elena leblos und blutüberströmt gefunden hat, ereilt den Elektriker Peter Fuchs ein zweiter Schock: Das Video einer Überwachungskamera in dem Gartencenter, in dem Elena als Marktleiterin arbeitete, zeigt ihn eindeutig bei der Tat. Zwar bestreitet Fuchs die Vorwürfe, und tatsächlich klärt sich schnell auf, dass es sich um ein mit KI erstelltes Deepfake-Video handelt. Dabei hätte Peter Fuchs ein Mordmotiv, denn Elena wollte sich scheiden lassen und Tochter Leni zu sich nehmen. Die Tatperson scheint das Ehepaar Fuchs auslöschen zu wollen. Aber warum? Leni kann kurzzeitig bei ihrer leiblichen Mutter unterkommen, bis sie endlich zu ihrem Vater zurückkehren darf. Doch die Freude währt nur kurz. Das vermeintliche Mordvideo gelangt an die Öffentlichkeit und der Anblick lässt Leni skeptisch werden. Hat ihr Vater Elena doch getötet, so oft wie sich die Eheleute stritten? Als streitsüchtig wurde Elena Fuchs allerdings nicht nur in ihrer Ehe wahrgenommen, auch ihr Angestellter Andreas Settengruber, den sie vor den anderen Mitarbeitenden blossgestellt hatte, fühlte sich von ihr gemobbt. Wollte er sich auf diese planvolle Art rächen? Settengruber weiss mehr, als er zugibt. Als Bergmann ihn überwacht, nimmt der Fall eine entscheidende Wende. Er erkennt, wer hinter dem Plan steckt und dass die Person keine Ruhe geben wird, bis sie ihr Ziel erreicht hat. Plötzlich befinden sich Bergmann und Lorenz in einem Wettlauf um Leben und Tod. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
Cash für OP - Wenn Ärzte zusätzlich kassieren wollen Ärzte, die zusätzlich Geld verlangen in Zusammenhang mit Operationen: Was man vom Ausland kennt, existiert auch in der Schweiz. Zwei Frauen erzählen, wie Ärzte von ihnen Bargeld forderten für angeblich nicht-kassenpflichtige Leistungen oder damit sie schneller behandelt würden. Die Patientenstelle Zürich kennt Fälle, in denen von Ärzten Summen von «bis zu 10'000 Franken» in bar zusätzlich zu den Krankenkassen-Zahlungen gefordert wurden. Ist das legal? «Darf man das?»: Mit Gipsbein Auto fahren In der Serie «Darf man das?» beantwortet «Kassensturz» Rechtsfragen aus dem Alltag. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können ihr Rechtsempfinden testen. Heute: Darf ich mit Gips Auto fahren? Mit «Kassensturz»-Juristin Gabriela Baumgartner. Schulklasse macht Härtetest mit Schulrucksäcken Schulrucksäcke, getestet von Expertinnen und Experten. Eine Schulklasse aus Olten prüft fünf vielverkaufte Schulrucksäcke auf Wetterfestigkeit, Sichtbarkeit im Dunkeln und auf ihre Robustheit. Dies im Rahmen der Jugend-Medienwoche «You?News». Testgelände: das Schulhaus Bannfeld.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Der französische Skandalschriftsteller Michel Houellebecq hat ein Chanson-Album aufgenommen: «Souvenez-vous de l' homme». Während er in den Texten den Untergang der Menschheit thematisiert, klingt das musikalisch gut gelaunt und entspannt. Konsequent für den Provokateur, der den Untergang der westlichen Zivilisation seit Langem herbeischreibt. Alle sprechen über ADHS und die steigende Zahl der Diagnosen. Birgit Birnbacher hat mit «Sie wollen uns erzählen» einen Roman geschrieben, in dem ein Junge und seine Mutter an ADHS leiden. Darin hat sie eine Sprache gefunden, um das spezifische Gefühl der kognitiven Überforderung darzustellen: ein Roadtrip von Figuren mit knisternden Nerven. Der Roman «Ich, die ich Männer nicht kannte» wurde auf der Plattform Tiktok gefeiert. Dadurch wurde die belgische Autorin Jacqueline Harpman wiederentdeckt. Ihr dystopischer Text, nun ins Deutsche übersetzt, wird auch vom Feuilleton gefeiert. Er erzählt von Frauen, die unter Tage gefangen gehalten werden, und stellt existenzielle Fragen, vor allem jene: Was macht uns zu Menschen? Der englische Schriftsteller Jonathan Coe ist berühmt für seine satirischen Gesellschaftsromane wie «Middle England». Sein neuestes Werk «Der Beweis meiner Unschuld» handelt vom Einfluss der neokonservativen Netzwerke seit den 1980er-Jahren. Neben der Krimihandlung spielt Coe auf unterhaltsame Weise mit verschiedenen literarischen Genres. Elias Hirschl ist Musiker, Poetry-Slammer und macht bereits mit seinem dritten literarischen Werk auf sich aufmerksam: Im hochgelobten Roman «Schleifen» erzählt er erfindungsreich vom Einfluss der Sprache auf das Leben. Im Zentrum steht Wissenschaftlerin Franziska Denk, sie an einem bemerkenswerten Symptom leidet: Wenn sie von einer Krankheit hört oder liest, erkrankt sie daran.
23:45
23:55
Lazzaro (Adriano Tardiolo) ist so gutmütig und hilfsbereit, dass er nicht von dieser Welt scheint. Er lebt und arbeitet zusammen mit anderen auf dem isoliert gelegenen Gutshof Inviolata. Dessen skrupellose Besitzerin Marchesa de Luna (Nicoletta Braschi), genannt die «Königin der Zigaretten», beherrscht nicht nur alle auf ihrem Hof, sondern auch ihren fantasiebegabten Sohn Tancredi (Luca Chikovani), der eines Tages nach Inviolata kommt. Als dieser Lazzaro um Hilfe bei der Vortäuschung seiner eigenen Entführung bittet, wächst zwischen den beiden jungen Männern eine immer enger werdende Freundschaft. Sie überdauert die Zeit ebenso wie die Aufdeckung eines grossen Betrugs, der die Gemeinschaft von Inviolata auseinandersprengt und Lazzaro auf der Suche nach Tancredi in die ferne Stadt führt. Nach «Le meraviglie» zeigte die italienische Regisseurin Alice Rohrwacher 2018 mit «Lazzaro felice» erneut, warum sie weitherum als herausragende Stimme des italienischen Films gesehen wird. «Lazzaro felice» lässt sich nicht in ein Genre-Korsett zwängen, spielt mit Assoziationen, verschiedenen Zeitebenen und märchenhaften Elementen. Am Filmfestival in Cannes wurde ihr dritter Spielfilm mit dem Preis für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Die Filmkritik reagierte begeistert auf den Film, unter anderem hat die Journalistin des Filmdienstes den Film «ein kleines Wunder von einem Film» genannt. Auch wenn der Film seine märchenhaften Seiten hat, ist die Ursprungsidee sehr real. In einem Interview mit der Webseite «Der andere Film» erzählte Rohrwacher, wie sie auf die Geschichte von «Lazzaro felice» gekommen ist: «Als Inspiration für den Film diente mir die wahre Geschichte einer Marchesa aus dem Zentrum Italiens, die die Abgeschiedenheit ihrer Ländereien nutzte, um ihren Bauern die Information über die Abschaffung der Naturalpacht vorzuenthalten. Als der italienische Staat 1982 alle noch bestehenden Halbpacht-Verträge in ordentliche Pacht- oder Lohnarbeitsverträge umwandelte, machte die Gräfin weiter, als sei nichts geschehen. Die Landarbeiter lebten noch einige Jahre in sklavenähnlichen Verhältnissen.» Adriano Tardiolo, der Lazzaro verkörpert, gab in «Lazzaro felice» sein Schauspieldebüt. Rohrwacher hat hunderte junge Männer gecastet, bis sie in einer Schule für Betriebswirtschaftslehre fündig wurde. In weiteren Rollen sind Rohrwachers Schwester Alba Rohrwacher zu sehen sowie Nicolette Braschi, Tommaso Ragno oder der italienische YouTube-Star Luca Chikovani. SRF zeigt die RSI-Koproduktion «Lazzaro felice» in Zweikanalton italienisch/deutsch. Nach der Ausstrahlung ist der Film während 30 Tagen auf Play SRF abrufbar.