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Am 14. Juni stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die Änderung des Zivildienstgesetzes ab. Laut Bundesrat und Parlament soll die Vorlage dafür sorgen, dass mit sechs konkreten Massnahmen weniger Personen vom Militär- in den Zivildienst wechseln. So müsste etwa die Mindestanzahl von 150 Diensttagen im Zivildienst in jedem Fall gewährleistet sein. Ausserdem sind strengere Vorgaben für die Planung der Zivildiensteinsätze vorgesehen. Gegen diese Massnahme wurde von den jungen Grünen und von linken Kreisen das Referendum ergriffen. Sie sagen, dass die Verschärfung zu einem schädlichen Leistungsabbau in der Pflege, an Schulen oder im Naturschutz führt. Zudem befürchten sie, dass die Vorlage nur der erste Abbauschritt sei und der Zivildienst schliesslich im Zivilschutz aufgelöst werde. Laut der bürgerlichen Parlamentsmehrheit wechseln zu viele Dienstpflichtige von der Armee zum Zivildienst. Vor allem die späten Wechsel aus der Armee in den Zivildienst seien ein Problem, das durch die neuen Massnahmen gelöst werden soll. Der Zivildienst sei heute gegenüber dem Militär zu attraktiv - diese Vorteile für «Zivis» sollen beseitigt werden. Die Gegnerinnen und Gegner wenden ein, dass die Vorlage die Armee nicht stärke, gleichzeitig jedoch die Zahl der Zivildienstleistenden massiv reduziere. Diese würden in Zukunft fehlen, wo sie am dringendsten gebraucht würden, was dem sozialen Zusammenhalt, der Umwelt und der Sicherheit der Schweiz schade. Verhindert die Gesetzesrevision, dass Zivildienstpflichtige gegenüber Militärdienstpflichtigen einen Vorteil haben? Oder ist die Vorlage der erste Schritt zur Abschaffung des Zivildienstes? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 22. Mai 2026 in der «Abstimmungs-Arena» als Befürworterinnen und Befürworter der Vorlage: - Guy Parmelin, Bundespräsident; - Maja Riniker, Nationalrätin FDP/AG; und - Martin Candinas, Nationalrat Die Mitte/GR. Gegen die Vorlage treten an: - Franziska Roth, Ständerätin SP/SO; - Magdalena Erni, Co-Präsidentin Junge Grüne; und - Patrick Hässig, Nationalrat GLP/ZH.
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Der fünffache Rodeoweltmeister Sonny (Robert Redford) hat sich aus dem gefährlichen Geschäft zurückgezogen und macht das grosse Geld mit Werbung für Frühstücksflocken. Für «Ranch Breakfast» trabt er im lächerlichen lila Kostüm mit blinkenden Lichtern durch Stadien und eröffnet Supermärkte. Am Abend ertränken er und seine beiden Kumpels ihren Frust im Alkohol. Für Sonnys Auftritt in Las Vegas steht ihm das neue Firmenmaskottchen, das Zwölf-Millionen-Dollar-Rennpferd Rising Star, zur Verfügung. An der Pressekonferenz wird Sonny mit den aggressiven Fragen der Fernsehreporterin Hallie Martin (Jane Fonda) belästigt. Bei den Proben merkt er, dass Rising Star mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt wurde. Kurzerhand beschliesst er, sich und das Pferd aus der unwürdigen Lage zu befreien, und galoppiert aus dem Studio in die Prärie hinaus. Während der Konzern zur Jagd auf den «Pferdedieb» bläst, hat die Fernsehfrau Hallie andere Pläne. Sie will von Sonny eine exklusive Story. Mit der Kamera bewaffnet, bleibt sie ihm hartnäckig auf den Fersen. Zuerst will Sonny die nervige Grossstadt-Lady mit allen Mitteln loswerden. Doch als ihm aufgeht, dass seine Sponsoren unwahre Geschichten über ihn in Umlauf bringen, ist er bereit, ihr seine Version der Ereignisse vor der Kamera zu erzählen. Hallie wird zu seiner Verbündeten. Gemeinsam brechen sie auf, um Rising Star in der freien Wildbahn auszusetzen.