04:10
An Tag 3 kocht Tami aus Brislach BL zum Motto «Pistazie». Die quirlige 34-Jährige ist dank Kraftsport bestens in Form. Ob das auch für ihre Kochkünste gilt? Sie selbst hofft jedenfalls, dass ihre Gäste ihr Menü überleben. Tami gibt alles mit Pistazien-Pesto-Pasta und Pouletgeschnetzeltem.
04:25
Im malerischen Kampanien, 100 Kilometer südlich von Neapel, wollen die drei Geschwister Barlotti die alte Käserei ihres verstorbenen Vaters wieder auf Vordermann bringen. Damit führen sie eine uralte Tradition weiter und stellen exquisiten Büffelmozzarella her.
04:50
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die schroffen Landschaften der Innerschweiz - unter anderem durch das Klettergebiet Salbit, nach Andermatt, über den Furkapass und den Rhonegletscher. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:55
In diesem Jahr fand erstmals ein Eidgenössisches Jugendjodelfest statt. Das Fest für die 6- bis 25-jährigen Jodlerinnen, Fahnenschwinger und Alphornspielerinnen wurde in der wunderschönen Berglandschaft von Grindelwald ausgetragen. Passender hätte die Kulisse für diese Premiere kaum sein können. Mit einem eigenen Jodelfest für die junge Generation soll der Nachwuchs gestärkt und gefördert werden. Kinder und Jugendliche, die nach ihrer Zeit in einem Kinder- oder Jugendchor austreten, sollen den Anschluss an das Brauchtum nicht verlieren, sondern weiterhin aktiv bleiben An aktivem Nachwuchs fehlte es am Wochenende vom 11. bis 13. September jedenfalls nicht: Über 1000 Aktive nahmen am ersten Eidgenössischen Jugendjodelfest teil. Sie sangen und jodelten, schwangen Fahnen, tanzten, spielten Alphorn und nahmen an verschiedenen Workshops teil. Neben den Eindrücken vom Fest gibt es in «Potzmusig» auch viel urchige Musik aus dem Restaurant Grund in Grindelwald BE zu hören. Nicolas Senn macht mit «Potzmusig» Halt bei der Bahnstation, von wo aus die Reise hinauf aufs Jungfraujoch führt. Musikalisch mit dabei ist das Trio Bärglistock aus Grindelwald BE mit urchiger Schwyzerörgelimusik von Godi Schmid. Das Handorgelduo Niesefründe aus Aeschiried BE spielt eine Komposition von Lorenz Giovanelli, und die Schwyzerörgeli-Formation Ländler.CH ist mit dem Titel «Für üses Beo» zu hören. Weiter spielt Akkordeonist Kurt Schmid gemeinsam mit Fredy Reichmuth, dessen Tochter Silja und Fritz Fuchs in einer Ad-hoc-Formation. Marion und Lorenz Willi bilden zusammen mit Christian Zurbrügg das Terzett Willi-Zurbrügg. Beim letztjährigen Folklorenachwuchs-Wettbewerb belegten die jungen Jodler den dritten Platz. Mit ihrer Interpretation von «Uf der Höchi» von Paul Meier sorgten sie bei «Potzmusig» für einen besonderen Moment - und bei so manchen Gästen im Restaurant Grund für Hühnerhaut. Emotional wird es auch beim Auftritt des Chinderchörli Grindelwald. Die Lokalmatadoren singen «Mys Älpli» von der einheimischen Komponistin Margrith Inäbnit. Die jungen Sänger durften nicht nur bei «Potzmusig» auftreten, sondern waren am ersten Eidgenössischen Jugendjodelfest gleich mehrfach im Einsatz: Neben ihrem Wettbewerbsvortrag übernahmen sie auch verschiedene Helfereinsätze. Auch dank des Engagements des Chinderchörli Grindelwald wurde das erste Eidgenössische Jugendjodelfest zu einem vollen Erfolg.
05:30
Schweizer Filmschaffende träumen gross: Luna Wedler erhält als jüngste Schauspielerin überhaupt und als erste Schweizerin den Golden Eye Award. Die international erfolgreiche Ursina Lardi berührt im fiktionalen Drama «111 - Echoes from Halifax», ein philippinisch-schweizerisches Curlingteam kämpft um eine Olympiateilnahme und die Schweizer Meeresbiologin Angela Ziltener lebt ihren Jugendtraum als Delfinforscherin. Zudem geht Host Nina Mavis Brunner den Träumen der Stars auf dem grünen Teppich nach.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
08:55
Im malerischen Kampanien, 100 Kilometer südlich von Neapel, wollen die drei Geschwister Barlotti die alte Käserei ihres verstorbenen Vaters wieder auf Vordermann bringen. Damit führen sie eine uralte Tradition weiter und stellen exquisiten Büffelmozzarella her.
09:30
Schweizer Filmschaffende träumen gross: Luna Wedler erhält als jüngste Schauspielerin überhaupt und als erste Schweizerin den Golden Eye Award. Die international erfolgreiche Ursina Lardi berührt im fiktionalen Drama «111 - Echoes from Halifax», ein philippinisch-schweizerisches Curlingteam kämpft um eine Olympiateilnahme und die Schweizer Meeresbiologin Angela Ziltener lebt ihren Jugendtraum als Delfinforscherin. Zudem geht Host Nina Mavis Brunner den Träumen der Stars auf dem grünen Teppich nach.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:05
Absturz statt Aussicht: Risikosport Wandern Wandern ist in der Schweiz der Volkssport Nummer 1 - doch Notfälle und auch Konflikte in den Bergregionen nehmen zu. Was heisst das für die Bergretter in den Tourismusgebieten? «Die «Rundschau»-Reportage. Fehlende Schutzplätze: Aktivistinnen fordern Frauenhaus Im Kanton Thurgau fehlt bisher ein Frauenhaus - trotz steigender Zahlen bei häuslicher Gewalt. Betroffene müssen in einen anderen Kanton, wenn sie Schutz suchen. Das soll sich ändern: Die «Rundschau» hat Aktivistinnen begleitet, die mit Mahnwachen und Demonstrationen für ein eigenes Frauenhaus im Thurgau kämpfen. Dazu stellt sich die Thurgauer Regierungsrätin Ruth Faller Graf (SP) den Fragen von Gion-Duri Vincenz. Ansturm auf Pasta und Panini: Italien und der Food-Tourismus Die italienische Hauptstadt Rom leidet unter Massentourismus. Im Fokus: Das Essen. Influencer, die einzelne Panini-Bars hypen, Pasta-Kurse und übervolle Terrassen. Was für viele internationale Touristen attraktiv ist, stösst bei den Einheimischen auf Widerstand.
12:05
Als Zweiter in der «Pistazien»-Woche kocht Lawrence aus Basel. Der 43-jährige Eventmanager hantiert in der Küche mit einer überdimensional grossen Pfeffermühle. Ob er damit bei den Gästen den richtigen Geschmack trifft? Bei ihm gibt es Poulet im knusprigen Pistazien-Käse-Mantel und Ofengemüse.
12:20
An Tag 3 kocht Tami aus Brislach BL zum Motto «Pistazie». Die quirlige 34-Jährige ist dank Kraftsport bestens in Form. Ob das auch für ihre Kochkünste gilt? Sie selbst hofft jedenfalls, dass ihre Gäste ihr Menü überleben. Tami gibt alles mit Pistazien-Pesto-Pasta und Pouletgeschnetzeltem.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Im malerischen Kampanien, 100 Kilometer südlich von Neapel, wollen die drei Geschwister Barlotti die alte Käserei ihres verstorbenen Vaters wieder auf Vordermann bringen. Damit führen sie eine uralte Tradition weiter und stellen exquisiten Büffelmozzarella her.
13:40
Schon reisen die Bäuerinnen ein letztes Mal zum Wettbewerbsessen an. Heute geht es nach Langwies im Kanton Graubünden auf den Sonnenrüti - den Hof von Kathrin Sprecher. Sie lebt mit ihrem Mann Peter und den drei Kindern Esther, Priska und Jann auf dem Hof, auf dem ihr Mann aufgewachsen ist. Sie produzieren Natura-Beef, das ist Fleisch von zehn Monate alten Kälbern aus der Mutterkuhhaltung. Im Sommer sind die Tiere auf der Alp, in dieser Zeit bringen die Bauersleute das Heu ein für den Winter. Der Herbst ist eine strenge Zeit auf dem Hof. Dann sind alle Hände gefragt, wenn die Jäger stolz Hirsch und Reh zu Peter in die eigene kleine Hofmetzgerei bringen. Kathrin hilft bei der Fleischverarbeitung mit. Bündnerfleisch und naturgetrocknete Rohwürste sind zwei Spezialitäten aus dem reichhaltigen Angebot, das auf dem Sonnenrüti hergestellt wird. Kathrin ist eine leidenschaftliche Köchin. Mit eigenem Bündnerfleisch und einem Natura-Beef-Huftsteak im Rosmarinmantel möchte sie die Landfrauen beim Wettbewerbsessen verwöhnen und beeindrucken. Auch für die Familie kocht sie gerne und legt Wert auf eine saisongerechte Küche. «SF bi de Lüt - Landfrauenküche» begleitet Kathrin Sprecher eine Woche lang in ihrem Alltag, wenn die Bäuerin, die ursprünglich aus dem Prättigau stammt, heute stolz in Schanfigger Tracht in der regionalen Trachtentanzgruppe mitmacht oder wenn sie mit dem neunjährigen Jann für die nächste Musikstunde übt. Kathrin spielt Klarinette, Jann Schwyzerörgeli. Mit andern Landfrauen aus der Region ist sie in dieser Woche ebenfalls unterwegs. Sie verteilt am «Tag der Pausenmilch» den Schulkindern von Langwies Milch und selbstgebackene Pausenbrötchen. Und zu guter letzt will Kathrin bei schönstem Herbstwetter all die Schellen der Kühe für den Winter auf Hochglanz polieren.
14:30
In den Wäldern des Trentino lebt eine kleine jahrtausendealte Gemeinschaft. Es sind die Zimbern von Lusérn. Hier lebt Helga, die sogenannte «Pilzhexe». Sie weiss genau, wo die besten Pilze zu finden sind. Alle Bewohner der Gemeinde kämpfen mit ihr darum, Kultur, Traditionen und Sprache zu bewahren.
15:20
Die attraktive Anwältin Kenya (Sanaa Lathan) ist ehrgeizig, zielstrebig und ein Workaholic. Für die Liebe bleibt da wenig Zeit. Die meisten Männer in ihrer Umgebung sind entweder schon vergeben oder ihren Ansprüchen nicht gewachsen, denn Kenya stammt aus einer der besten schwarzen Familien der Stadt. Nur widerwillig versucht sie es schliesslich mit Online-Dating. Bei ihrem ersten Blind Date trifft sie den Landschaftsarchitekten Brian (Simon Baker) - und nimmt gleich wieder Reissaus, denn er ist «weiss wie ein Toastbrot». Doch als er ihr nach einem zweiten zufälligen Treffen anbietet, den Garten in ihrem neuen Haus zu gestalten, ist sie einverstanden. Und bald schon funkt es zwischen den beiden ungleichen Singles gewaltig. Kenya ist zwar heiss verliebt, doch nur zögerlich lässt sie sich auf mehr ein, denn sie weiss, Brian wird es in ihrer Familie und ihrem Freundeskreis schwer haben. Der unkomplizierte Sonnyboy will es erst nicht wahrhaben, aber auch für ihn werden die ständigen Diskussionen um Unterschiede zwischen Weiss und Schwarz und die Hänseleien von Kenyas Freunden zu einer Belastung. Nach einem besonders heftigen Streit kommt es zur Trennung. Als Kenya Mark (Blair Underwood) kennenlernt, scheint sich ihre Zukunft endlich ganz nach dem Wunsch ihrer Eltern zu entwickeln: Mark ist attraktiv, gut betucht, erfolgreicher Anwalt - und schwarz. Doch kann Kenya mit ihm auch wirklich glücklich werden? Eine Beziehung zwischen einer Afroamerikanerin und einem Weissen wurde auch in «Guess Who» thematisiert, wo sich Ashton Kutcher und sein zukünftiger Schwiegervater auf klamaukige Art und Weise zusammenraufen müssen. In «Neue Liebe, neues Glück» kommt zur problematischen Beziehung zwischen Schwarz und Weiss noch erschwerend der ziemlich frappante Klassenunterschied zwischen Kenya und Brian hinzu. Geschickt vermischen Regisseurin Sanaa Hamri und Drehbuchautorin Kriss Turner die üblichen Ingredienzen einer romantischen Komödie denn auch mit Betrachtungen über die Schwierigkeiten interkultureller Beziehungen. Dabei kommt aber trotz aller Problematik der Humor nie zu kurz, schliesslich ist Brian «ein Weisser, kein Marsmensch», wie Kenyas Vater einmal trocken anmerkt. Turner gewann für das Drehbuch den Black Movie Award 2006. «Neue Liebe, neues Glück» besticht auch durch eine gute Chemie zwischen den Hauptfiguren, gespielt von Sanaa Lathan und Simon Baker. Lathan kennt man aus der vierten Staffel der Schönheitschirurgen-Serie «Nip/Tuck». Sie spielte auch neben Denzel Washington in «Out of Time». Baker ist dem Fernsehpublikum bestens bekannt aus den Serien «The Guardian - Retter mit Herz» und «The Mentalist». In den Nebenrollen überzeugen Donald Faison («Scrubs») als Frauenheld und Bruder von Kenya sowie Alfre Woodard und Earl Billings als ihre Eltern. SRF zwei zeigt «Neue Liebe, neues Glück» in Zweikanalton deutsch/englisch.
17:05
17:20
Ein Verein, drei Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
17:30
Timmy ist das freche kleine Schaf aus Shauns Herde. Jeden Tag geht er in den Kindergarten, wo er gemeinsam mit den anderen Tierkindern viele lustige und spannende Abenteuer erlebt.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Matthias aus Therwil BL liebt es, mit seinen Hunden zu trainieren. Der pensionierte Bankkaufmann ist sehr strukturiert. Mit seinem Menü aus Balsamico-Schweinsmedaillons, Pistazienspätzli und Ofentomaten mit Pistazien-Kräuter-Kruste will er den Wettbewerb zum Motto «Pistazie» für sich entscheiden.
18:25
Inmitten Finnlands tiefen Wäldern betreibt Maija Suutarinen eine Schafszucht. Für ihre Familie zaubert sie aus den einfachen Wurzelgemüsen, die sie zur Verfügung hat, feine Mahlzeiten. Zur Mittsommernacht gibt es aber ein ganz besonderes Festmahl.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Der Flughafen Zürich ist für die meisten ein Ort der Durchreise. Mona erlebt die Menschen, die bleiben und dort arbeiten. Einen Airport Manager, der mit Adleraugen die Pisten kontrolliert, einen Logistik-Mitarbeiter, der Fracht wie in einem Tetris-Spiel auf den Zentimeter verbaut oder die Mitarbeiterin im Lost & Found, die wie eine Detektivin die Identität eines Koffers herauszufinden versucht. Das sind nur drei von total 35'000 Mitarbeitenden, die am Flughafen Zürich hinter den Kulissen ihre Arbeit verrichten, damit die Passagiere ohne Sorgen starten oder landen können. Erstausstrahlung: 1.10.2026
21:05
Das HofLabor - Zwiebeln ohne künstliche Bewässerung Die Reise beginnt in Mönchaltorf. Im HofLabor wächst ausgerechnet eine der anspruchsvollsten Kulturen: Zwiebeln. Und das weitgehend ohne künstliche Bewässerung, ohne Dünger und ohne Pestizide. Das Geheimnis liegt auf dem Boden: Eine dicke Schutzdecke aus Pflanzenresten soll Wasser zurückhalten, Hitze abpuffern und das Bodenleben fördern. Regenwürmer arbeiten unter der Erde, GPS-Traktoren fahren immer in denselben Spuren, rund 200 Gemüse- und Getreidesorten wachsen in einem riesigen Pflanzenmosaik. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Doch hält das System auch einem Extremsommer stand? Zwei Bauern - zwei Schicksale Mitten in der Hitzewelle zeigt sich eindrücklich, wie Wasser über Erfolg oder Missernte entscheiden kann. In Frieswil BE steht Bauer Hannes Brunner vor vertrockneten Wiesen und kleinen Kartoffeln. Bewässern kann er nicht. Seine Bilanz: rund ein Drittel weniger Kartoffelertrag - und mitten im Sommer muss er bereits die Futterreserven für den Winter anzapfen. Nur 20 Kilometer weiter ein völlig anderes Bild: Bei Christian Hofer in Aefligen stehen die Kartoffeln kräftig und grün. Er kann bewässern. Bodensonden zeigen ihm, wann seine Pflanzen tatsächlich Wasser brauchen. Hightech soll helfen, keinen Tropfen zu verschwenden. Backofen Acker - heisser als Asphalt Zurück in Mönchaltorf folgt die Überraschung: Bodenexperte Hanspeter Liniger misst auf einem nackten Acker fast 60 Grad. Der Asphalt daneben: rund 42 Grad. Der Acker ist heisser als die Strasse. Eine Wärmebilddrohne macht sichtbar, wie extrem die Unterschiede auf wenigen Metern sind. Für das Leben im Boden wird die Hitze zum Problem. Und wenn nach der Dürre plötzlich Starkregen kommt, droht die nächste Gefahr: Ein Experiment mit vier verschiedenen Böden zeigt drastisch, welchen Unterschied eine stabile Bodenstruktur machen kann. Hightech gegen Handarbeit Im HofLabor fährt ein eigens entwickelter Jät- und Mähroboter übers Feld. GPS-gesteuert kennt er den Standort jeder Pflanze und entfernt Unkraut, ohne die Kultur zu beschädigen. Die nächste Stufe ist bereits in Sicht: Der Roboter soll künftig autonom arbeiten. Auch unter der Erde wird digital geforscht. Fast 2000 einzelne Streifen sind erfasst, ihre Geschichte und Entwicklung werden ausgewertet. Künftig soll künstliche Intelligenz mithelfen herauszufinden, welche Pflanzen wo am besten wachsen - für mehr Ertrag, gesündere Böden und weniger Risiko. Hat das HofLabor geliefert? Am Ende zählt, was tatsächlich vom Feld kommt. Beim besten Zwiebelbeet werden 27 Tonnen pro Hektare geerntet - auf dem Niveau des langjährigen Bio-Durchschnitts. Doch der Erfolg hat einen Haken: Andere Beete liefern deutlich weniger. Das todsichere Patentrezept hat also auch das HofLabor noch nicht gefunden.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
In Albanien sollen auf der Insel Sazan und an der Küste von Zvernec Luxusresorts entstehen. Hinter den Projekten stehen Trumps Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner sowie Geld aus den Golfstaaten. Der Frachthafen von Durrës, durch den über neunzig Prozent des albanischen Seehandels laufen, soll zur Luxusmarina werden. Gegen die Projekte wird seit Monaten demonstriert. In Serbien gewinnen chinesische Investoren an Einfluss: Eine Kupfer- und Goldmine sowie ein Stahlwerk gehören chinesischen Konzernen, die Bahnstrecke nach Budapest ist chinesisch finanziert. Präsident Aleksandar Vucic betont derweil die Souveränität - und hält gleichzeitig den EU-Beitrittsantrag auf dem Tisch. Und selbst Montenegro, das bei den EU-Beitrittsverhandlungen am weitesten ist, umgeht bei der Ausschreibung eines Projekts an der Küste jene Vergaberegeln, die es kurz zuvor von der EU übernommen hatte. Die EU hat den sechs Staaten vor dreiundzwanzig Jahren eine Zukunft in der Union versprochen. Beigetreten ist seither keines von ihnen. Wie lange kann eine strukturschwache Region auf ein Versprechen warten, das niemand einzulösen scheint? Und was kann die EU noch bieten, wenn andere schneller zahlen und weniger fragen? Moderatorin Wasiliki Goutziomitros spricht darüber mit der Osteuropa-Historikerin Marie-Janine Calic von der Universität München und SRF Osteuropa-Korrespondent Peter Balzli.
23:05
Der Profi-Alpinist und Bergführer Michi Wohlleben und die Influencerin Pauli Vogler[AR1.1] erleben die Berge aus unterschiedlichen Perspektiven. Für Michi stehen Erfahrung, Vorbereitung und die unmittelbare Herausforderung am Berg im Zentrum. Für Pauli gehört das Smartphone selbstverständlich dazu: Sie dokumentiert ihre Touren, produziert regelmässig Content und arbeitet mit Marken zusammen. Bergbilder inspirieren, unterhalten und machen anspruchsvolle Touren sichtbar wie nie zuvor. Gleichzeitig wächst die Kritik an einer Welt, in der Reichweite und Inszenierung eine immer grössere Rolle spielen. Auch Pauli erlebt Gegenwind; obwohl sie sich bewusst mit Sicherheit, Training und Verantwortung auseinandersetzt. Besonders deutlich zeigt sich die Dynamik beim Klippenspringen. Cliff -Diving und Dödsen [AR2.1]sind kurze, spektakuläre Disziplinen, die sich ideal für Social Media eignen. Die internationale Szene ist eng vernetzt, ihre Sprünge erreichen ein grosses Publikum, und die Grenzen des Machbaren werden immer wieder neu ausgelotet. Hans Preissler wurde bei einem Sprung von einer 30 Meter hohen Klippe schwer verletzt. Das Video seines Unfalls verbreitete sich millionenfach und zog massive Hasskommentare nach sich. Drei Jahre später kehrt er an die Klippe zurück. Wird er wieder springen? «NZZ Format» zeigt, wie Social Media den Blick auf Extremsport verändert und wie Faszination, Selbstdarstellung, Gemeinschaft, Kommerz und Risiko ineinandergreifen. Ein Film von Philipp Jöster
23:40
23:50
Wasser aus trockener Wüstenluft gewinnen? Kohlendioxid aus der Atmosphäre filtern? Der Chemie-Nobelpreisträger Omar Yaghi denkt gross - und sein Erfolg gibt ihm recht. Für seine Forschungsarbeiten zu metallorganischen Gerüstverbindungen hat er unter anderem 2024 den renommierten Balzan-Preis und 2025 den Chemie-Nobelpreis, gewonnen. Was abstrakt klingt, könnte für viele Menschen lebensrettend sein: Selbst in trockenen, heissen Regionen kann mit seiner Methode Wasser aus der Atmosphäre gewonnen werden. Auch die Klimakrise knüpft sich Yaghi vor und erforscht, wie freigesetztes CO2 wieder eingefangen werden kann. Ausgehend von seiner eigenen Lebensgeschichte, die aus den bescheidenen Verhältnissen in einem Flüchtlingslager in Jordanien an die Spitze der internationalen Forschung führte, erzählt der begnadete Wissenschaftler Barbara Bleisch, wie er sich mit zehn in Moleküle verliebte und bis heute vor Neugier brennt.