04:10
Der «Donnschtig-Jass» geht zum 43. Mal auf Sommertour: Während sieben Wochen sind Gastgeber Rainer Maria Salzgeber, Comedian Stefan Büsser und Schiedsrichterin Sonia Kälin für den «Donnschtig-Jass» in der ganzen Deutschschweiz unterwegs. Das Publikum erwartet beste Unterhaltung - mit Jasswettkämpfen, musikalischen Highlights und prominenten Persönlichkeiten. Die zweite Sendung des Sommers findet live in Römerswil LU statt. Zu Gast ist unter anderen der SRF-Meteorologe Thomas Bucheli. Die Mundartband Hecht und Remo Forrer sorgen für musikalische Unterhaltung. Im Kanton Luzern jassen die beiden Zürcher Gemeinden Horgen und Meilen um das Gastgeberrecht der nächsten Livesendung. Welche von ihnen gewinnt, entscheiden die besten Jasserinnen und Jasser der ausgewählten Gemeinden in fünf Jassrunden. Weiter führt die Jassreise in die Kantone Zürich, Appenzell Ausserrhoden, Bern, Thurgau und Nidwalden oder Uri. Woche für Woche spielen jeweils zwei Gemeinden aus einem Kanton um den Austragungsort der nächsten Sendung. Alle Ortschaften werden in den Sendungen in einem Ortsportrait näher vorgestellt. Im Publikumswettbewerb kommt es zum grossen Traktorenduell zwischen Thomas Bucheli und Stefan Büsser. Wer von beiden beweist mehr Mut und Geschick beim Manövrieren der landwirtschaftlichen Fahrzeuge? Comedian Stefan Büsser wirft zudem in jeder Sendung einen speziellen Blick hinter die Kulissen der Produktion und des Festanlasses. Und Schiedsrichterin Sonia Kälin, ehemalige Schwingerkönigin, ist verantwortlich für die Einhaltung der Regeln am Jasstisch. Gastgeber Rainer Maria Salzgeber fährt auch dieses Jahr jeweils am Freitag nach der Livesendung mit seinem Rennrad zum nächsten Austragungsort und legt so diesen Sommer insgesamt über 1000 Kilometer und 18'000 Höhenmeter zurück.
05:45
Das Bündner Ländlerkapellentreffen ist eine Erfolgsgeschichte und fester Bestandteil der Volksmusik des Kantons Graubünden. Diesen Januar feierte der Traditionsanlass sein 60-Jahr-Jubiläum. Aus diesem Grund gaben sich im Forum Ried in Landquart beliebte Ländlerkapellen aus Graubünden und anderen Regionen der Schweiz ein volksmusikalisches Stelldichein. Neben viel Musik aus dem Bündnerland spielten auch Formationen aus dem Kanton Bern, selbstverständlich durfte auch Jodelgesang nicht fehlen. Mit dabei: Stelser Buaba, Trio Duranand, Lenglerkapellä, Ländlerkapelle Grischart, Grischuna-Örgeler, Jodlerquartett Alpenrösli Heimenschwand, Prättigauer Ländlerfründe, Ländlerkapelle Grischuna, Schwyzerörgeliquartett Längenberg, Bergüner Ländlerfründe, Kapelle Oberalp sowie das Gesamtspiel aller Formationen.
06:25
07:30
09:35
Mit zunehmendem Alter schnarcht jede zweite Person. Schnarchen ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch gefährlich werden. Ein Beispiel hierfür ist die Schlafapnoe: Dabei setzt die Atmung während des Schlafs wiederholt aus, was zu Sauerstoffmangel führt. Mögliche Folgen sind Tagesschläfrigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsschwierigkeiten und Kopfschmerzen. Bleibt die Schlafapnoe unbehandelt, kann dies schwerwiegende Folgen haben. Dazu zählen Bluthochdruck, ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall, Diabetes und Depressionen. «GESUNDHEITHEUTE» informiert über verschiedene Therapiemöglichkeiten und stellt Methoden vor, die helfen, schnarchfrei zu werden. Zudem begleitet die Sendung zwei Männer, die stark schnarchen, zu einer endoskopischen Untersuchung, um die Ursache ihres Schnarchens herauszufinden.
10:05
Er gilt als einer der bekanntesten spirituellen Lehrer der Gegenwart. David Steindl-Rast wird am 12. Juli 2026 100 Jahre alt. Er ist Benediktinermönch und Zen-Meister, promovierter Psychologe und hat lange in den USA gelebt, immer wieder auch als Einsiedler. Sein Lebensthema ist die Dankbarkeit. Ein Gespräch über die grossen Fragen des Lebens, auf die es nicht immer eine Antwort gibt. Im Austausch mit Olivia Röllin erläutert Bruder David, warum man Dinge immer wieder so tun sollte, als wäre es das erste Mal, weshalb man nicht nur einmal stirbt und dies nie das Ende bedeutet und warum ein Leben mit Besitz und Reichtum ihn nicht zu reizen vermochte. Wiederholung vom 17. März 2024
11:00
Auf Tiktok, Instagram und Youtube missionieren christliche und muslimische Influencerinnen und Influencer fleissig und sprechen vor allem ein junges Publikum an. Tech-Milliardär Peter Thiel hält in Rom Vorträge über den «Antichristen». Donald Trump betet im Oval Office. Und in der Schweiz scheinen Freikirchen wieder an Zulauf zu gewinnen. Dennoch ist Detlef Pollack überzeugt: Der Gottesglaube ist auf dem Weg, in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Der renommierte Religionssoziologe forscht am Centrum für Religion und Moderne der Universität Münster und hat für die Neuauflage seines Buches «Religion in der Moderne» weltweite Daten zu Religiosität und Glauben zusammengetragen. Selbst im Iran und in den USA verlöre die Religion an Rückhalt. Wer nun meine, die Menschen kehrten der Religion den Rücken, fänden aber Zuflucht in alternativen Formen der Spiritualität wie Meditation, Yoga oder Schamanismus, liege ebenso falsch, sagt Pollack. Auch Spiritualität nehme weltweit ab. Beunruhigend oder eher befreiend? Barbara Bleisch fragt nach, ob etwas - und falls ja, was - fehlen würde, wenn die Menschheit ganz vom Glauben abfiele. Wiederholung vom 5. April 2026
12:00
Die Rockmusik der 50er- und 60er-Jahre wird bis heute mit Sex, Drogen und Coolness gleichgesetzt. So oder so schien sie eine reine Männerwelt. Aber was, wenn der König des Rock'n'Roll in Wirklichkeit eine Königin wäre? Die Filmemacherin Marita Stocker begibt sich auf eine musikalische Reise und zeigt auf, dass es weibliche Gitarristen mindestens ebenso lange gibt wie männliche - und dass diese nicht selten auf Platten bekannter Grössen wie Chuck Berry und Eric Clapton zu hören sind. Doch sie waren zu einer Zeit aktiv, in der sie die Gesellschaft lieber am Kochtopf gesehen hätte, entsprechend wurden Musikerinnen wie Memphis Minnie, Sister Rosetta Tharpe oder Big Mama Thornton marginalisiert und aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt. Marita Stocker blickt zurück auf die Frauen, die ihrer Zeit voraus waren und Pionierarbeit leisteten. Und sie besucht Musikerinnen der nachfolgenden Generationen, die mit ähnlichen Widerständen kämpften, wie Suzi Quatro, Linda Gail Lewis, Rosie Flores, Kathy Valentine von den Go-Go's, die afroamerikanische Punkrockerin Honeychild Coleman sowie die Alternative-Rock-Legende Kristin Hersh von den Throwing Muses, die schlussendlich den grossen Plattenlabels den Rücken kehrte, denn: «Was würden meine Kinder denken, wenn ich in jede Kamera schaute, als ob ich sie ficken wolle - so wie sie es von dir verlangen?» Wiederholung vom 10.12.2023
12:50
Die historischen Gärten Österreichs: blühende Zeitkapseln, in denen Geschichte lebendig geblieben ist. Filmische Einblicke in das Gartenpalais Liechtenstein, den revitalisierten Landschaftsgarten Grafenegg und den barocken Lustgarten von Schloss Herberstein.
13:15
Eine Pöstlerin, die ihr Leben in Dalpe verbringt, ein Bergführer, der hoch über den Bahngleisen von Gurtnellen die Felsen kontrolliert, ein Dachdecker, der in Sobrio 50 Kilogramm schwere Gneisplatten auf Hausdächer hievt, oder eine Weinbäuerin aus dem Aargau, die der Liebe wegen nach Giornico zog: Sie alle erzählen aus ihrem Leben in der wildromantischen, steinigen Landschaft. Das internationale Flair der Gotthardachse bringt ein holländisches Ehepaar mit Wohnwagen und Sennenhund in die Geschichten. Die beiden wagen sich auf eine hürdenreiche Entdeckungsreise bis weit hinauf zu den Berglern, besteigen mit Herzklopfen eine Urner Kistenseilbahn, warten am Ritomsee auf den grossen Fischfang und gelangen an eindrückliche Orte, wo sonst sämtliche Niederländer - und selbst viele Schweizer - einfach vorbeifahren. Produktion SRF 2016
14:10
Als Seitental der Maggia zählt das Bavonatal zu einer der schönsten alpinen Kulturlandschaften des Alpenbogens. Im Sommer verwandelt sich das Tal zu einem Wanderparadies mit leichten, aber auch mit anspruchsvollen Wanderrouten. Das Bavonatal ist bekannt für seine malerischen Weiler, die traditionell nur im Sommer bewohnt sind. Die kalten Wintermonate verbringen die Bavonesi in Cavergno, am Taleingang. Dieses Hin und Her zwischen Dorf und Tal wird Transhumanz genannt. Jedes Jahr Anfang Mai eröffnet eine historische Prozession die warme Jahreszeit und somit die Wandersaison. Die Prozession von Gannariente wird seit dem 16. Jahrhundert durchgeführt und von Generation zu Generation weitergegeben. Die Prozession führt von Weiler zu Weiler und von Kapelle zu Kapelle. An jeder wird dem Heiligen der Kapelle ein Gesang gewidmet und ein Gebet gesprochen. Die Bewohner des Tals, die Bavonesi, haben sich seit jeher mit der rauen Natur arrangiert. Das Leben im Bavonatal ist auch heute noch geprägt von Einfachheit und harter Arbeit. Nicola Ambrosini, ein junger Bauer, hat vor zwei Jahren einen Hof übernommen. Mittlerweile hat der gebürtige Bavoneso 140 Ziegen, die er bis vor Kurzem täglich fünf Stunden lang von Hand melken musste. Das Tal ist, obwohl zuhinterst im Tal ein Kraftwerk Strom für das Tessin produziert, nicht ans Stromnetz angeschlossen. Deshalb wohnen auch nur sechs Menschen das ganze Jahr über im Bavonatal. Wer das will, muss eine Einverständniserklärung unterschreiben, mit der man einwilligt, auf die Dienstleistungen der Gemeinde zu verzichten. Die Bavonesi wussten die unwirtliche Umgebung zu nutzen. Überall sieht man Steintreppen, die in die Höhe führen. Diese benutzten die Einheimischen, um mit ihren Tieren auf die Alpweiden zu gelangen. Diese schwindelerregenden Steintreppen und die Rusticos gehören zum Kulturgut des Bavonatals. Für den Erhalt dieser Zeugen der Vergangenheit setzt sich die Stiftung Val Bavona ein. Das Bavonatal steht symbolisch für ein Leben im Einklang mit der Natur, für Tradition und für die Wertschätzung des Einfachen. Es ist ein Ort, an dem die Zeit stillzustehen scheint und wo man die Seele baumeln lassen kann. Dieses wunderschöne Tal bietet eine seltene Gelegenheit, die unberührte Natur zu erleben und gleichzeitig Einblick in ein Leben zu erhalten, das sich seit Jahrhunderten kaum verändert hat. Ein Besuch im Bavonatal ist nicht nur eine Reise durch eine atemberaubende Landschaft, sondern auch eine Reise zurück in die Zeit und zu den Wurzeln des einfachen Lebens. Ein Film von Norbert Jenal.
15:05
Der Doubs fliesst von Frankreich in die Schweiz und durchquert auf 68 Kilometern die Westschweizer Kantone Neuenburg und Jura. Auf rund 30 Kilometern markiert der Fluss die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Ob zu Fuss, per Fahrrad, im Kanu oder auch zu Pferd, entlang des Doubs gibt es viel zu entdecken. Im Waldreservat «La Theusseret» wird die Natur sich selbst überlassen. Die Naturperle leidet jedoch zusehends unter verschiedenen Umwelteinflüssen. Wenig Wasser und hohe Wassertemperaturen machen dem Fluss und den aquatischen Lebewesen zu schaffen. Deshalb wurde das Projekt «Doubs Vivant» oder lebendiger Doubs ins Leben gerufen. Vor allem die Population des Aprons reduzierte sich in den vergangenen Jahren stetig auf ein alarmierend tiefes Niveau. Der Apron, auch bekannt als Rhone-Streber, gilt als eines der am stärksten gefährdeten Wirbeltiere Europas. Er ist streng geschützt. Die Jurassier sehen ihn nicht einfach als Fisch - er ist der König des Doubs. Das Bundesamt für Umwelt, die zwei Kantone Neuenburg und Jura sowie die Umweltorganisationen WWF und Pro Natura haben beschlossen, den genetisch einzigartigen Apron zu suchen, um ihn vor dem Aussterben zu bewahren. Céline Barrelet vom Schweizerischen Fischereiverband leitet die Suchaktionen. Für sie ist klar: «Im Doubs gibt es ihn bestimmt noch. Nicht mehr viele Individuen, leider. Ich denke, dass dies die letzte Chance ist, den Apron zu retten.» Viviane Froidevaux arbeitet beim regionalen Naturpark Doubs. Sie leitet das Projekt der Wiederansiedelung der Fritillaria meleagris, zu Deutsch Schachblume. In Zusammenarbeit mit dem jurassischen botanischen Garten soll die vom Aussterben bedrohte Pflanze neu angesiedelt werden mit dem Ziel, dass sie sich langfristig natürlich fortpflanzen kann. Kurz vor dem Grenzdorf Goumois liegt der «Moulin Jeanottat», das Anwesen der Familie Dubail. Pierre ist 1939 in diesem Haus geboren. Bis 2003 betrieb er am Wanderweg mit seiner Frau Gabrielle ein Fischrestaurant, das bei Wanderern sehr beliebt war. Eine kleine Tafel mit der Inschrift «Douane Suisse» zeugt vom wohl kleinsten Grenzübertritt zwischen Frankreich und der Schweiz. Die Familie hatte eine Spezialbewilligung, um die Gäste mit ihrem Boot über den Doubs nach Frankreich zu bringen. Pierre erzählt über seine Erinnerungen an den Krieg und von Schmugglern, die im Juragebiet ein einfaches Spiel hatten, weil der Doubs leicht zu überqueren war und ist. Der Fluss fliesst mal sanft, mal etwas wilder durch ein Naturschutzgebiet, in dem Auengebiete von nationaler Bedeutung liegen. Eingebettet in ein traumhaftes Wander-, Bade-, Fischer- und Pferdeparadies, lädt der Doubs ein zum Auftanken und Entspannen. Unberührte Natur, abseits der Zivilisation. So präsentiert sich die Wanderung entlang des Doubs. Die Jurassierinnen und Jurassier sind stolz auf diese Naturperle und schützen diese mit aller Kraft. Ein Film von Norbert Jenal.
16:00
Inmitten der malerischen Berge des Wallis entfaltet sich entlang der Suone von Ayent ein besonderes Wandererlebnis. Diese historische Wasserleitung hat ihren Ursprung im 15. Jahrhundert, damals angelegt, um den Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen und die landwirtschaftlichen Flächen im Tal zu bewässern. Die Suone von Ayent, eine der rund 600 Walliser Wasserkanäle, erfüllt auch heute noch diese wichtige Funktion. Mittlerweile entdeckte jedoch auch der Tourismus diese Wasserkanäle für sich. Entlang der Suonen zu wandern, ist erholsam und entspannend. Die grosse Suone von Ayent windet sich über 11 Kilometer durch schattenspendende Wälder, vorbei an der beeindruckenden Felswand Torrent-Croix. Der Bretterkanal an diesem Teilstück der Suone ziert seit 2019 die Schweizer 100-Franken-Banknote. Bei Wanderern ist dieser Ort ein sehr beliebtes Fotosujet. Der Walliser Philippe Constantin ist Landwirt und der Suonenwärter der historischen Suone von Ayent. Er ist somit für den Unterhalt verantwortlich. Auf seinen täglichen Kontrollgängen reinigt er die Wasserleitung von Ästen und Dreck und stellt sicher, dass im Sommer die Landwirtschaftsflächen im Tal bewässert werden können. Philippe Constantin ist stolz auf die Zusatzaufgabe als Suonenwärter. Für ihn ist klar, dass die Wasserleitung für das Tal lebenswichtig ist. Das Wallis ist die Sonnenstube der Schweiz. Im Schnitt scheint die Sonne hier 300 Tage pro Jahr. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt im Rhonetal durchschnittlich 600 Milliliter. Im Vergleich dazu: In Hamburg sind es 804 Milliliter. Neben der Geschichte vom Suonenwärter kommen im Film Menschen zu Wort, die eine enge Beziehung zur Suone und der Wanderregion haben. Die Suone von Ayent ist nicht nur ein Symbol für die Vergangenheit, sondern auch ein Modell für die Zukunft. Sie steht für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Nutzung natürlicher Ressourcen und ist ein Vorbild für den Umgang mit den Herausforderungen des Klimawandels. Die Suone von Ayent ist somit mehr als nur eine Wasserleitung. Sie ist ein lebendiges Kulturerbe, das die Menschen im Wallis mit Stolz erfüllt und Besuchern aus aller Welt ein einzigartiges Naturerlebnis bietet. Mit dem Erhalt des jahrhundertealten Kulturguts würdigen die Walliser die Anstrengungen ihrer Vorfahren. Mit den Suonen bieten sie der Trockenheit die Stirn und ermöglichen ein einmaliges Wandererlebnis. Ein Film von Norbert Jenal.
17:00
Die Via Spluga bietet ein einzigartiges Erlebnis, das sowohl Natur- als auch Geschichtsliebhaber fasziniert. Auf 65 Kilometern Gesamtlänge präsentiert sich auf dem Kultur- und Weitwanderweg eine Vielfalt an Kulturgütern von nationaler und internationaler Bedeutung. Vom geheimnisvollen Charme der Viamala-Schlucht bis hin zum majestätischen Splügenpass und der wildromantischen Cardinello-Schlucht - jeder Schritt auf diesem Weg ist ein Schritt durch die Jahrhunderte. Wanderer durchqueren atemberaubende Naturkulissen und folgen den Spuren der alten Handelsroute, die bereits von den Römern und Säumern genutzt wurde. Ein besonderes Highlight entlang der Route ist die Burg Hohen Rätien, ein historisches Kleinod, das vom Besitzer Ruedi Jecklin sorgfältig bewahrt wird und schmunzelnd als ein kleiner Elefant im Garten bezeichnet wird. «Es ist schon speziell. Aber was mache ich mit ihm? Ich muss ihn füttern und unterhalten. Es ist schon ein grosser Elefant im Garten.» Die mittelalterliche Anlage bietet nicht nur einen atemberaubenden Ausblick, sondern ist ein Zeugnis der zweitausendjährigen Alpentransit-Geschichte. Hohen Rätien ist eine ehemalige Säumer-Herberge mit Kirche und Taufkapelle inklusive. Sie wurde von der Antike bis in die Neuzeit genutzt. Unweit der Via Spluga durchquert ein Wanderweg ein Sonderwaldreservat. Darin kümmert sich die Waldpflege in erster Linie um die Bedürfnisse seltener Tierarten. Das Wandergebiet rund um die Via Spluga beherbergt eine der intaktesten Auerhuhn-Populationen. Das Auerwild ist sehr scheu und störungsempfindlich. Wanderer müssen deshalb auf den Wanderwegen bleiben. Die Via Spluga ist ein weissrotweiss markierter Bergwanderweg, auf dem Trittsicherheit und gutes Schuhwerk empfohlen sind. Die 65 Kilometer von der Schweiz bis nach Italien, oder umgekehrt, können in vier Etappen erwandert werden. Die Via Spluga verläuft weitgehend entlang eines historischen Saumpfades, dessen ursprüngliche Bausubstanz zu einem grossen Teil erhalten geblieben oder wieder instand gestellt worden ist. Der Weitwanderweg ist mehr als ein Wanderweg, es ist eine Reise durch die Alpengeschichte. Wanderer erleben auf der historischen Säumerroute die enge Verbindung zwischen Menschen und Natur und erkennen die zeitlose Bedeutung der Alpenregion. Es ist eine Reise, die nicht nur durch eindrucksvolle Landschaften führt, sondern auch in das Herz der Alpengeschichte eintaucht. Ein Film von Norbert Jenal.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Casper Nicca hat diese bunte Welt der Tiere, die unserem Leben den Soundtrack geben, diese geheimnisvolle Welt voller Farben und Töne mit der Kamera beobachtet. Er hat gesehen, dass Vögel und Insekten viele Freunde haben, Freunde, die wissen, wie es um sie steht. So konnte er unter anderen den Schmetterlingsforscher Jürg Schmid bei seiner Suche nach Nachtfaltern begleiten oder Erika Nicca, die Mitarbeiterin der Aussenstelle Chur der Vogelwarte Sempach bei ihrem Einsatz für die Feldlerche. Vor allem aber konnte er beeindruckende Bilder dieser kleinen und feinen Tiere, die mit uns leben, einfangen.
18:50
Das Duo begibt sich auf eine Reise durch Graubünden, wo moderne und traditionelle Baukunst auf mutige Formen und frische Ideen treffen. In dieser Episode besuchen sie ein umstrittenes Low-Tech-Haus in Igis und ein durchgestyltes Refugium in Vignogn.
19:15
In Thailand bevölkern Hunderttausende Strassenhunde die Städte und Dörfer. Ihre unkontrollierte Vermehrung stellt sowohl die Bevölkerung wie auch die Hundepopulation vor Probleme. Tierschutzorganisationen möchten den Bestand auf ein gesundes Niveau bringen. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Dr. Moritz Neiss (Patrick Kalupa) eckt im Dorf mit seiner egozentrischen Art an, weiss aber medizinisch zu überzeugen. Er denkt ernsthaft darüber nach, die leerstehende Landarztpraxis zu übernehmen. Doch dann taucht Dr. Florian Schmidtke (Maximilian Grill) bei ihm in der Praxis auf, sein alter Kontrahent aus Studientagen, und teilt Neiss mit, dass er ihn in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung nicht als Hausarzt zulassen werde. Neiss fehlten als Chirurg die nötigen fachlichen Voraussetzungen. Zudem will Schmidtke Neiss schlicht nicht in seiner Nähe haben. Die Spezialklinik aus Sydney meldet sich erneut bei Neiss und bietet ihm die Möglichkeit, wegen seiner beschädigten Hand zur Untersuchung zu kommen. Sollte seine Hand heilbar sein, dann könnte er in sein altes Leben als Chirurg zurückkehren. Seine Tochter Lea (Maj Bochardt), die das Telefonat mithört, ist sauer. Die Aussicht, dass Neiss sie schon wieder verlassen könnte, macht ihr mehr zu schaffen, als sie sich eingestehen will. Neiss ist unsicher, was er tun soll, und weiss sich selbst nicht zu helfen, doch bekommt er emotionale Unterstützung von Charlie (Josefine Preuss), der Stiefmutter seiner Tochter und gleichzeitig seine Sprechstundenhilfe, und von der charmanten Hotelbesitzerin Janne (Brigitte Zeh), in deren Hotel er ein Zuhause gefunden hat.
21:45
Mit einem nordischen Vor- und einem slawischen Nachnamen wurde Sven der Bruch mit dem Erwarteten praktisch in die Wiege gelegt und zieht sich wie ein roter Faden durch sein Leben. Dass solche Brüche nicht nur spannend, sondern auch witzig sein können, beweist er in seinem zweiten Soloprogramm «Stilbruch». In diesem Mix aus Comedy und Musik werden Alltagsprobleme analysiert, Klischees überprüft und sogar die Schweizer Volksseele etwas ergründet. Durch seine schlagfertige und stets wohlwollende Art holt Sven auch das Publikum ins Boot, sodass alle am Ende in Feierlaune sind.
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:45
Die Wiener Philharmoniker laden alljährlich zu einem Open-Air-Konzert der Extraklasse ein. In diesem Jahr steht Lorenzo Viotti zum ersten Mal am Dirigentenpult. Der junge Schweizer wird in der Saison 2026/27 Chefdirigent des Tokyo Symphony Orchestra. Der walisische Bassbariton Bryn Terfel gibt ebenfalls sein Début im nächtlichen Schlosspark. Er präsentiert einen launigen Querschnitt von Opern- über Operetten- bis zu Musicalmelodien. Und natürlich erklingt traditionell am Ende des Konzertabends der Walzer «Wiener Blut» von Johann Strauss, Sohn.