16:20
Der Imbissstand direkt am Wattenmeer ist Geschichte. Vor einem Jahr hat Sacha Kunz seinen Traum begraben müssen - aus wirtschaftlichen und gesundheitlichen Gründen. Die langen Arbeitstage, zehn Stunden stehend, haben ihren Tribut gefordert: Sacha musste sich einer Knieoperation unterziehen. Nun arbeitet er an einer Fischtheke im nahegelegenen Cuxhaven. Auch seine Frau Brigitte hat wieder eine Festanstellung. Ganz weg vom Imbiss-Business ist die Familie Kunz aber nicht. Mit dem kleinen, mobilen Imbisswagen verköstigt Sacha Kunz Gäste an Events, und auf der Hafenplattform, wo der ehemalige Imbiss stand, führt Sohn Kevin einen Getränkestand. Der jüngere Sohn Timo arbeitet als Angestellter ebenfalls dort. Timos Zwillingsschwester Noemi ist vor drei Jahren, als 17-Jährige, von zu Hause ausgezogen, um in Bremen ihre Ausbildung als Pflegefachfrau zu machen. Hatte sie anfänglich am meisten Mühe mit der Auswanderung, ist Noemi nun so richtig in ihrer neuen Heimat angekommen. Auch Brigittes Mutter Susanne hat in Dorum ihr neues Zuhause gefunden. Allerdings lebt die ganze Familie nicht mehr unter einem Dach, wie damals vor sechs Jahren. Susanne hat ihre eigene Wohnung und reist hin und wieder auch gerne für ein paar Tage zurück in die Schweiz. Beim gemeinsamen Abendessen ist nicht nur der deutsche Cheerleading-Meistertitel von Kevin und seiner Freundin Thema, sondern vor allem auch, wie die Zwillinge Noemi und Timo ihren 20. Geburtstag feiern möchten. Erstausstrahlung: 07.08.2026
17:10
In dieser Staffel «Einfach Retour» wird's exotisch. Jan Fitze macht sich über vier Sendungen hinweg auf eine lange Reise quer durch Argentinien und Brasilien. Er startet auf der Peninsula Valdés in Patagonien. Dort tummeln sich Seehunde, Orkas und Wale, aber auf den staubigen Landstrassen ist weit und breit kein Auto in Sicht. So wird das Vorankommen schwierig. Auch das Wetter ist eine Herausforderung: Jan ist mitten im argentinischen Winter gelandet. Es ist windig und kalt. Jans erstes grosses Ziel ist Buenos Aires, die Stadt des argentinischen Nationalhelden Diego Armando Maradona. Der Weg dorthin ist voller Überraschungen: Jan lernt die Kunst des Mate-Trinkens kennen, muss sich einmal quer durch argentinische Meerestierspezialitäten essen und erfährt, wie sich die Lastwagenfahrer wach halten auf den schnurgeraden Strecken von Patagonien. Und jeden Tag stellt sich Jan die Frage: Wo lande ich heute Abend? Wo gibt's wohl einen günstigen Schlafplatz für mich?
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:15
Sie kamen mit einem Koffer - und blieben ein ganzes Leben lang. Seit den 1950er-Jahren haben Tausende von Familien ihre Gemeinden am Kalabrischen Meer verlassen, um sich in den Bündner Bergen niederzulassen. Nicht als Touristen, sondern als ausländische Arbeiter. Sie halfen, Strassen und Tunnel in Graubünden zu bauen - aber sind sie hier auch zu Hause? «Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen», so hat Max Frisch diese Generation beschrieben. Der Film «Vom Meer zum Gletscher» widmet sich genau diesen Menschen und stellt die sowohl einfache wie auch schwierige Frage: Wo ist zu Hause?
18:45
In der zauberhaften Kulisse ist Patricia Venzin mit 26 Jahren Hüttenwartin der Medelser Hütte. «Einen Sommer auf einer Hütte arbeiten, das würde ich auch noch tun» - das hört man oft . Aber wie stark romantisiert wird denn das Leben auf der Hütte?
19:15
Jenly Nillama ist auf den Müllhalden der Stadt Cagayan de Oro aufgewachsen. Ihre Eltern haben sie im Stich gelassen. Seit sie neun ist, kümmert sich die Schweizer Organisation Island Kids Philippines um sie. Nun lebt sie ihren Traum und studiert Sozialwissenschaften. Ein Bericht von Mitja Rietbrock.
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Auf der Fahrt nach Korsika möchte das Silberhochzeitspaar Sabine (Aglaia Szyszkowitz) und Jean Rossi (Filip Peeters) sein Ehegelübde an Bord erneuern. Das einzige Hochzeitspaar auf der Reise nach Korsika, dachte Tom. Zur Überraschung der Eltern kommt ihre Tochter Ina (Nicola-Rabea Langrzik) nicht allein: Ihr neuer Freund Tino (Felix Kreutzer), ein Bergführer, begleitet sie. Im Gegensatz zu Jean ist Sabine mit der Wahl ihrer Tochter nicht glücklich. Doch sie muss ihn akzeptieren, wird er doch noch an Bord ihr Schwiegersohn. Auf Korsika wartet eine weitere Überraschung auf Sabine: Jean, der auf der Insel geboren und aufgewachsen ist, plant, seinen Lebensabend auf der elterlichen Olivenplantage zu verbringen. Als er seiner zehn Jahre jüngeren Frau davon erzählt, ist sie alles andere als begeistert. Sie möchte ihr Leben in Berlin nicht aufgeben. Zu allem Überfluss tauchen dann auch noch Liebesbriefe von Jeans Jugendliebe Aimée auf. Deren Mann Louis (Helmfried von Lüttichau) ist nicht nur der Verwalter der Plantage, sondern auch Jeans bester Freund. Und auch, wenn Aimée die Briefe nie weggeschickt hatte, in Louis' Augen sprechen sie eine deutliche Sprache. Die Freundschaft der beiden wird auf eine harte Probe gestellt.
21:40
Die Schweiz ist sich einig: Gu¨lshas Dating-Fails-Experimente verdienen eine eigene Show. Deshalb bringt die beliebte Moderatorin und Podcasterin ihre Bumble-Matches, menschgewordenen Red-Flags und Whatsapp-Breakups auf die Bu¨hne. Hier verarbeitet sie eigene schmerzhafte und skurrile Liebeserfahrungen mit viel Witz und Offenheit. Die Show ist so vielfa¨ltig, u¨berraschend und aufregend wie ein erstes Date.
22:20
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:30
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:40
Weihnachten/Neujahr 1995: Es sind die ersten gemeinsamen Ferien eines frisch verliebten Paares mit ihren nicht gemeinsamen Teenager-Töchtern. Monica mit ihrer Tochter Valeska und Jacques mit seiner schüchternen Lena. Die Eltern spielen fröhlich Familie, obwohl sich die Mädchen in diesem Urlaub zum ersten Mal sehen und lieber zuhause geblieben wären. Doch die Fassade bröckelt rasch, der erste Zauber des Verliebtseins bricht weg und im Urlaubsalltag zeigt sich, dass die Verliebten nicht mehr viel gemeinsam haben. Was den Erwachsenen nicht gelingt, gelingt den Töchtern sehr wohl. Die Suche nach einem entlaufenen Hund verbindet die Mädchen. Sie kommen sich näher, als es ihre Eltern je sein werden. Sie werden Schwestern. Denn da ist etwas, das die beiden verbindet: Einsamkeit. Eine Einsamkeit, die so laut ist, dass man sich bisweilen die Ohren zuhalten möchte. Eine Einsamkeit, die aber auch ungehört bleibt. Die Mutter beteuert immer wieder, wie sehr sie ihre Tochter liebt. Doch je länger der Urlaub dauert, desto klarer wird Valeska, dass sie auf diese Liebe nicht mehr bauen kann. Und so ist «When We Were Sisters» mehr als die Geschichte zweier Schwestern, sondern auch die Geschichte einer Mutter, die, gefangen in ihrem selbstgebauten Käfig, den Überblick verloren hat. Und die, wie sie es selbst am Ende des Filmes sagt, nicht die Mutter sein kann, die sie gerne wäre. Lisa Brühlmanns zweiter Spielfilm ist ein Lehrstück über Reue, Einsicht und Neubeginn, feinfühlig und subtil erzählt. Es geht darin um die Suche nach dem Glück und um die Einsamkeit, die nicht vom Alleinsein kommt, sondern vom Nichtverstehen. Der Film zeigt, dass die Suche nach dem Glück einem erst gelingen kann, wenn man sich selbst gefunden hat.