20:50
Familie ist weit mehr als ein menschliches Konzept. «Wilde Familien» begibt sich auf eine faszinierende Reise durch die Tierwelt und zeigt, wie entscheidend familiäre Bindungen für das Überleben sind. Ob Löwenrudel, Makaken oder Gämsen - überall geht es um Fürsorge, Zusammenarbeit und darum, Wissen von Generation zu Generation weiterzugeben. Im Zentrum stehen dabei oft die Mütter: Sie bilden das Rückgrat vieler Tierfamilien, ziehen ihre Jungen gross und sichern deren Überleben. Besonders eindrucksvoll sind Beispiele, in denen auch andere Gruppenmitglieder Verantwortung übernehmen. Bei vielen Arten bleiben ältere Geschwister oder Verwandte in der Familie und helfen bei der Aufzucht der Jüngeren - ein Verhalten, das nicht nur bei Säugetieren, sondern auch bei Vögeln und Fischen zu beobachten ist. Diese «Helfer» lernen dabei selbst, wie man Nachwuchs grosszieht, und erhöhen so ihre eigenen Überlebenschancen. Eine überraschende Ausnahme bietet der Berberaffe: In seinen Gruppen kümmern sich auch Männchen intensiv um den Nachwuchs - selbst wenn es nicht ihre eigenen Jungen sind. Dieses ungewöhnliche Verhalten unterstreicht, wie vielfältig und gleichzeitig universell familiäre Strukturen im Tierreich sein können. Erstausstrahlung: 25.06.2026
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die globalen Handelskonflikte setzen die Schweizer Wirtschaft unter Druck - und verlangen nach neuen Antworten. Am Swiss Economic Forum (SEF) gab Staatssekretärin Helene Budliger Auskunft über die Konsequenzen der US-Zollpolitik und die Verhandlungstaktik der Schweiz. Zudem erklärt die ehemalige Botschafterin, was sie von zu viel Kontrolle über die Wirtschaft hält und warum für die Rolle der Schweiz in der internationalen Staatengemeinschaft gilt: «Langweilig ist das neue Sexy.» Das SEF-Interview: Diese Woche in «Gredig direkt».
23:05
Deborah, Nico und Tom leben mit der Diagnose Autismus-Spektrum-Störung und gewähren «NZZ Format» einen ehrlichen, intimen Einblick in ihr Beziehungsleben. Nico wagt einen grossen Schritt: Er zieht aus seinem Elternhaus aus und mit seinem Freund zusammen. Tom ist auf der Suche nach einer Partnerin und hat ein Date. Deborah besucht mit ihrem Freund Lukas den Ort, an dem ihre Fernbeziehung vor drei Jahren begann. Ein Dok-Film über Gemeinsamkeiten, Unterschiede und das, was wir voneinander lernen können. Ein Film von Yves De Prà.
23:40
23:50
Die Schriftstellerin und Filmemacherin Tsitsi Dangarembga wurde 2020 von der BBC zu den weltweit hundert wichtigsten Frauen gewählt. Ihr Werk wurde mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Aufgewachsen in England und Simbabwe, gelang ihr mit 25 Jahren der Durchbruch mit dem Buch «Nervous Conditions», die Geschichte eines jungen Mädchens, das gegen die Widerstände von Patriarchat und Rassismus kämpft. Später studiert Dangerembga Filmregie in Berlin und dreht zahlreiche Filme in ihrem Heimatland Simbabwe. Ihre gesellschaftskritischen Bücher und Filme kreisen um die Themen Hautfarbe, Klasse und Geschlecht. 2020 wurde sie verhaftet und angeklagt, weil sie zur Teilnahme an einer Anti-Korruptions-Demonstration in Simbabwe aufgerufen hatte. Yves Bossart spricht mit ihr über den Mut zum Widerstand, über Schwarzen Feminismus und die Macht von Geschichten.