19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die 39-jährige Studentin der Literaturwissenschaften hat 18'375 Franken auf dem Konto und noch einen Joker für die verbliebenen 17 Gegnerinnen und Gegner.
21:05
Beim Härtetest der Offizierschule hautnah mit dabei Der 101-Kilometer-Marsch ist ein Höhepunkt der Offizierschule (OS) in Liestal BL. Die Strapaze bringt auch die beiden SRF-Hosts und Ärzte Afreed Ashraf und Willi Balandies an ihre Belastungsgrenze: Was als Reportage beginnt, wird zu einer Prüfung, die beiden unvergesslich bleibt. 24 Stunden nonstop, vom Schloss Hallwyl bis zur Kaserne Liestal, über Wiesen, Felder und Asphalt: Während Afreed ohne wirkliche Militärerfahrung startet, gehen die Aspirantinnen und Aspiranten hochmotiviert zur Sache. Das Tempo ist von Beginn weg hoch, Afreed beginnt schnell zu leiden. Jeder Kilometer brennt stärker, jeder Muskel protestiert lauter. Doch bei der Infanterie lässt man niemanden hängen. Die Auswirkungen des Gewaltmarschs erlebt Willi derweil als Militärarzt im Sanitätsfahrzeug mit: Blasen, Krämpfe, Platzwunden, Kreislaufzusammenbrüche und nächtliche Halluzinationen. Kaum ist ein Notfall versorgt, wartet schon der nächste. Je länger der Marsch dauert, desto drängender die Frage: Wie lange hält Afreed noch durch? Und landet er am Ende auch im Sanitätswagen? Dem Stress in der Rekrutenschule auf der Spur Für jeweils rund 20'000 Schweizerinnen und Schweizer bedeutet der Start in die RS ein völlig neues Leben mit strapaziösen Herausforderungen und strikter Disziplin. Notfallarzt Afreed Ashraf nimmt sich der körperlichen Aspekte an und arbeitet als Militärarzt in der Krankenabteilung mit. Dabei wird er mit Fällen konfrontiert, die er so aus seinem beruflichen Alltag im Spital-Notfall kaum kennt - von Zahnschmerzen bis hin zu Problemen mit Kampfstiefeln. Willi Balandies weiss aus eigener Erfahrung, wie belastend die Rekrutenschule sein kann. Jetzt will er herausfinden, wie die jungen Menschen heute mit dem psychischen Druck klarkommen. Hautnah erlebt er mit, wie die psychologische Beurteilung eines Rekruten abläuft, für den die Belastung zu gross geworden ist. Wie entscheidet die Armee über das Schicksal des jungen Mannes?
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Ein Fall Credit Suisse dürfe sich nicht wiederholen, die Steuerzahler müssten geschützt werden, sagt der Bundesrat. Deshalb sollen künftig systemrelevante Banken in der Schweiz ihre Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften vollständig mit hartem Eigenkapital unterlegen müssen. In anderen Bereichen gibt sich die Landesregierung kompromissbereit. Ist der Reformvorschlag ein fairer Kompromiss oder ein Alleingang, der den Finanzplatz Schweiz schwächt? Gelingt die Gratwanderung zwischen Regulierung und Wettbewerbsfähigkeit der letzten verbleibenden Schweizer Grossbank? Oder könnte diese jetzt erst recht ins Ausland abwandern? Darüber spricht Eveline Kobler mit dem Präsidenten der Schweizerischen Bankiervereinigung und Ex-UBS-Chef Marcel Rohner sowie mit dem Wirtschaftsprofessor und Bankenregulierungsspezialisten Yvan Lengwiler.
23:05
Das Team von «SRF Investigativ» platziert Velos in Schweizer Städten mit hohem Diebstahlrisiko und rüstet sie mit Trackern aus. Innert kürzester Zeit werden drei der Velos gestohlen. Die Spur führt von Bern und Basel bis in den Kosovo, nach Rumänien und Serbien.
23:35
23:40
Das Kinderdorf in Trogen zu Beginn der 1950er-Jahre. Unter dem Leiter Heinrich Meili (Sigfrit Steiner) findet die kompakte, aber auch recht labile Gemeinschaft junger, exilierter Europäer immer mehr ihre Eigenständigkeit. Da trifft sie an Weihnachten ein böser Schlag. Die Kinder proben gerade ein weihnachtliches Friedensfest, als die Betreuerin Wanda (Eva Dahlbeck) mit der Nachricht eintrifft: Die Polen sind über die «aufwieglerische Konditionierung» ihrer Waisenkinder in der Schweiz nicht glücklich und verlangen deren unverzügliche Heimkehr. Besonders hart trifft es zwei Kinder, die sich eng zusammengeschlossen haben: das Waisenmädchen Anja (Krystina Bragiel), das lange in Deutschland gelebt hat, und den sensiblen Polen Andrzej (Wojtek Dolinski). Verzweifelt suchen sie ein Versteck, das sie vor dem grausamen Rücktransport bewahren könnte. Doch für Andrzej, der die Kriegsschrecken noch nicht überwunden hat, wird der Ausbruch zum Verhängnis. Ein Ostschweizer Volksfest mit Raketen und Feuerzauber weckt in ihm grässliche Erinnerungen und lässt ihn vor einem vermeintlichen deutschen Angriff fliehen. Er stürzt dabei zu Tode. Im Frühling 1946 wurde in Trogen, Appenzell-Ausserrhoden, das Pestalozzidorf gegründet. Kriegswaisen aus ganz Europa sollten hier ein Heim finden. In diesen Tagen schon begann auch die Zürcher Produktionsfirma Praesens-Film mit der Planung eines Werkes über diese Gastkinder. Grosse Regisseure wie Zavattini, Commencini oder de Sica wurden angefragt und legten Drehbuchentwürfe vor. Sie alle aber entsprachen zu wenig den schweizerischen Gegebenheiten. So kam schliesslich einmal mehr Leopold Lindtberg zum Zuge, der eigentlich einen Dokumentarfilm über das Pestalozzidorf geplant hatte. Was er im Spielfilm «Unser Dorf» erzählt, ist frei erfunden. Real aber ist das Dorf. Und historisch echt sind auch die Forderungen aus dem Osten. Schon im Sommer 1949 verlangte die ungarische Regierung die Rückschaffung ihrer Waisen. Und im Januar 1950 liess Polen die Kinder, die für einen Ferienaufenthalt nach Hause gekommen waren, nicht mehr ausreisen. Um sich international abzusichern, beteiligte Praesens-Film auch eine englische Firma an dem Projekt. So kam es, dass «Unser Dorf» 1953 bei seiner Uraufführung am Festival von Cannes als britische Produktion gezeigt wurde. Wenige Wochen später lief der Film, mit grossem Erfolg, auch bei den Berliner Filmfestspielen, wo er mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. SRF hat «Unser Dorf», zusammen mit der Cinémathèque Suisse aufwändig digitalisiert beziehungsweise restauriert.