12:40
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der um Bozen Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Fichtenharz würzt Saibling Filets, Ahrntaler Graukäse verfeinert Risotto, eine Lagrain-Sauce veredelt den Wildhirschbraten, Lupinenpulver verwandelt sich in Muffins.
13:10
Eine Economiesuisse-Umfrage unter 2900 Ausbildungsverantwortlichen zeigt grosse und wachsende Kompetenzlücken: 59 Prozent der Lernenden schreiben ungenügend, über zwei Drittel haben Mängel in Rechtschreibung und Grammatik, 42 Prozent in Mathematik. Jedes fünfte Unternehmen will künftig weniger Lernende einstellen. Gefordert wird eine Rückbesinnung auf Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Zentrum der Kritik steht auch der Lehrplan 21: zu umfangreich, zu kompetenzorientiert, zu unklar. Wissen und klare Strukturen seien zugunsten von «Lernbegleitung» und selbstgesteuertem Lernen vernachlässigt worden. Auch die schulische Integration steht auf dem Prüfstand. Eine LCH-Umfrage unter rund 10'400 Lehrpersonen und Fachkräften offenbart ein gespaltenes Bild der integrativen Schule: 51 Prozent befürworten sie grundsätzlich, 48 Prozent lehnen sie ab. Klassische Lehrkräfte sind mehrheitlich skeptisch, Heilpädagoginnen und Schulleitungen positiver. 83 Prozent berichten von gestiegener Arbeitsbelastung, 81 Prozent fühlen sich durch herausforderndes Verhalten der Kinder stark belastet. In einer durchschnittlichen Klasse von 18 Kindern haben knapp die Hälfte Förderbedarf. Rund 70 Prozent der Befragten sagen, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler kämen zu kurz. Was ist zu tun? Unter der Leitung von Reto Brennwald diskutieren vier Gäste kontrovers über Ursachen und Lösungsvorschläge: - Simona Brizzi, Nationalrätin SP/AG und Mitglied WBK-Kommission; - Lena Fleisch, Präsidentin Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV); - Philipp Loretz, Präsident Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB); und - Markus Somm, Verleger und Chefredaktor «Nebelspalter» und Historiker.
14:10
Zusammen mit 300 Kindern aus Frankreich darf Marie-Louise (Josiane Hegg) im Kriegsjahr 1943 für drei Monate in die Schweiz reisen. Pflegeeltern nehmen die schwachen, unterernährten Buben und Mädchen in Empfang. Nur Marie-Louise wird nicht abgeholt. Kurzentschlossen nimmt die Rotkreuzhelferin Hedi Rüegg (Anne-Marie Blanc) das verängstigte Kind nach Hause, wohl wissend, dass der Vater (Heinrich Gretler) das nicht gern sehen wird. Doch Marie-Louise gewinnt schnell die Sympathie des bärbeissigen Fabrikdirektors. Vorbeifliegende Schweizer Abwehrjäger erschrecken in der Folge das Mädchen so sehr, dass es im Spital behandelt werden muss. Das rüttelt die Gemeinschaft des Städtchens auf. Die Fabrikarbeiter machen Überstunden, um einer weiteren Gruppe von französischen Kindern Ferien in einem Bergheim zu ermöglichen. Und Direktor Rüegg, inzwischen ganz vernarrt in «seine» Marie-Louise, will auf keinen Fall, dass sie nach Hause zurückkehren muss. Doch vorerst sieht alles danach aus, als sei das Gesetz stärker als die Regung eines guten Herzens. Der gefeierte Theaterregisseur Leopold Lindtberg (damals Mitglied des Zürcher Schauspielhauses) drehte «Marie-Louise» im Spätsommer 1943. Die tragenden Rollen besetzte er mit populären Schweizer Darstellern wie Anne-Marie Blanc, Heinrich Gretler oder Margrit Winter. Marie-Louise dagegen, das Ferienkind aus Frankreich, wurde von Josiane Hegg verkörpert, einem Mädchen, das in jenen Tagen tatsächlich mit einem Kinder-Konvoi des Roten Kreuzes in unser Land kam. Rund um die Schweiz war Krieg. Auch im Kino waren darum Werke gefragt, die den nationalen Wehrwillen stärkten und den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen förderten. Kritik, etwa an der behördlichen Flüchtlingspraxis, war nur bedingt praktizierbar. Als der Film in den Schweizer Kinos gestartet wurde, hielt sich der Zuspruch zunächst in Grenzen. Zeitweise sah es danach aus, als müsste die Produktionsfirma Praesens Konkurs - sie feierte 2024 ihr hundertjähriges Bestehen - anmelden. Die Wende schaffte schliesslich Praesens-Aktionär und Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler, der in seiner Zeitung «Wir Brückenbauer» einen cleveren Werbefeldzug für sein Herzensprojekt «Marie-Louise» startete und damit die für die Rettung erforderlichen Zuschauermassen in die Kinos brachte. Es kam noch besser: In einer Zeit, in der Schweizer Kinoproduktionen ausserhalb der eigenen Grenzen kaum bekannt waren, fand «Marie-Louise» ein weltweites Echo. So wurde der Film im September 1945 in London, im November in New York gestartet. Und im folgenden März bekam Richard Schweizer für sein Original-Drehbuch sogar den Oscar zuerkannt.
16:00
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der um die Dolomiten Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Das zarte Fleisch der Villnösser Schafe zu Eintopf, süsse Mohnmischung zu frittierten Cajinci arstis und herzhafter Speck zu Knödeln.
16:35
Als Teenager will Roland nie mehr der Schwächere sein. Er gerät in üble Kreise, kifft, trinkt und schlägt zu, wenn ihm jemand in die Quere kommt: «Manchmal musste ich auch meinen alkoholkranken Vater zusammenschlagen, wenn er auf unsere Mutter losging.» Als Hersteller von Holzgefässen wird der Alkohol zu Rolands täglichem Begleiter - so bedient er sich auf der Arbeit ungehindert an den Weinfässern. Im Dezember 1988 spitzt sich alles zu. An jenem Abend trinkt Roland eine ganze Flasche Schnaps - und beschliesst, noch im «Bären» in Fisibach vorbeizugehen. Schwer betrunken setzt er sich ans Steuer. Kurz vor Weiach prallt sein VW Scirocco in die letzte Birke der Allee. Mit 130 km/h. Genau dort, wo Roland am Steuer sitzt, befindet sich der Baumstamm. Drei Ärzteteams kämpfen 15 Stunden um sein Gesicht - allein dort zählt man 18 Brüche. Dass er überlebt, grenzt an ein Wunder. Doch als er aus dem Spital zurückkehrt, ist Roland immer noch der Alte: Er trinkt und ist depressiv. Bis etwas geschieht, womit niemand mehr gerechnet hat - am wenigsten er selbst.
17:10
Kaum ein anderes Tier löst so unterschiedliche Gefühle aus wie der Wolf. Für die einen steht der Wolf für Wildnis und Faszination, für andere bedeutet seine Rückkehr Sorgen, zusätzlichen Aufwand und Konflikte. Doch wer ist dieses Tier eigentlich, über das wir so viel diskutieren? Geschichten über den Wolf gibt es viele. «Der Ruf der Wölfe» erzählt eine davon und nähert sich dem Tier vor allem durch die Augen eines Menschen, der ihm seit Jahrzehnten folgt: des Bündner Naturfotografen, Autors und Wolfsexperten Peter A. Dettling.
17:40
Die Sendung «Minisguard» wollte wissen, wie der Alltag in einer solchen Schule aussieht: Was ist anders? Was ist gleich wie in anderen Schulen? Unsere Moderatorin Ronja hat am Unterricht teilgenommen und dabei viele Kinder kennengelernt, die mit viel Freude und Motivation lernen.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Im Alter ist es wichtig, Dinge, die Freude machen, weiterzuführen - solange es möglich ist. GESUNDHEITHEUTE besucht einen 94-jährigen, kreativen Mann, der erstmals seine Bilder ausstellt. Im Tessin trifft die Sendung Seniorinnen und Senioren, die zeigen, was für sie wichtig ist, um aktiv, gesund und selbstbestimmt zu bleiben. Die Sängerin, Schauspielerin und Musikerin Maja Brunner ist Gast im Studio. Sie wurde dieses Jahr 75, steht noch immer regelmässig auf der Bühne und erzählt, was ihr hilft, gesund und zufrieden älter zu werden. Tipps für den Umgang mit Menschen mit Demenz Der Alltag mit Menschen mit Demenz kann für Angehörige sehr herausfordernd sein. PRÄVENTIONHEUTE gibt praktische Tipps, wie sich schwierige Situationen besser bewältigen lassen und was Angehörige entlasten kann.
18:40
Als Bub wollte Ralph Wicki Bundesrat werden, dann Boxer, später Pilot. Nach der Matura versuchte sich der Luzerner in verschiedenen Studienrichtungen, fand alles interessant und konnte sich doch für nichts richtig begeistern. So wechselte er von Medizin zu Medien, dann zu Politologie und Literatur. Schliesslich absolvierte er 1987 ein Praktikum beim Berner Lokalradio «Extra Bern». Da machte es Klick, und das Radiovirus packte ihn. Sein halbes Leben hat er bei verschiedenen Radios verbracht, war unter anderem DRS1-Musikchef. Nach einem Abstecher in die Privatwirtschaft und dem Versuch, ein Plattenlabel zu gründen, kehrte er vor zwölf Jahren zurück zu SRF?1, wo er bis vor Kurzem dreimal die Woche den «Nachtclub» moderierte. Seit Ende August ist Ralph Wicki pensioniert und wollte sich eigentlich aus dem Rampenlicht zurückziehen. Doch für den legendären «Samschtig-Jass» macht Mister «Nachtclub» eine Ausnahme und erzählt Gastgeberin Fabienne Gyr Anekdoten aus 40 Jahren Radiomoderation. Für wundervolle, herbstliche Klänge sorgt der Bündner Musiker Mattiu, der zusammen mit seinen Geschwistern und seinen Eltern das Lied «Aura» präsentiert - eine Ode an seine Heimat, gesungen in Rätoromanisch.
19:20
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht der christkatholische Pfarrer Theo Pindl.
20:10
Sie waren einst die Besten ihrer Disziplin: Petra Klingler (Klettern), Carlo Janka (Ski Alpin), Kilian Wenger (Schwingen), Kevin Lötscher (Eishockey), Tanja Frieden (Snowboard), Anita Weyermann (Leichtathletik) und Sergei Aschwanden (Judo). Nun treten sie in Apulien gegeneinander an und kämpfen um den Titel «Champion der Champions». Schon die ersten Challenges verlangen den ehemaligen Spitzensportlerinnen und -sportlern einiges ab. Wer verfügt noch über Kraft und Ausdauer, wer kann sich gegen die Konkurrenz behaupten? Im Sofa-Gespräch erzählt Sergei Aschwanden von rassistischen Anfeindungen, die ihn seit seiner Kindheit begleitet haben. Sie lösten in ihm eine Wut aus, für die er im Judo ein Ventil fand. Auch Kevin Lötscher blickt auf einen einschneidenden Moment seines Lebens zurück: den schweren Unfall, der seine vielversprechende Eishockeykarriere abrupt veränderte.
22:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:40
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:50
Schorsch (Elmar Wepper) redet nicht gerne. Tagtäglich arbeitet er in seiner Gärtnerei, am Abend schweigen seine Frau Monika (Monika Baumgartner) und er sich an oder sie streiten mit der gemeinsamen Tochter Miriam (Karolina Horster), die nun auf einmal Kunst studieren und auf keinen Fall in die Fussstapfen ihrer Eltern treten möchte. Damit nicht genug: Die Gärtnerei steht kurz vor dem Konkurs. So richtig frei fühlt Schorsch sich nur in der Luft, wenn er mit seinem geliebten Doppeldecker Runden dreht. Als eines Tages einer seiner Kunden beanstandet, der Farbton seines Golfplatzes sei nach der Pflege durch Schorsch nicht grün genug, platzt dem Gärtner der Kragen. «Grüner wird's nicht», sagt er, besteigt kurzerhand sein Flugzeug und fliegt davon. Über den Wolken sind seine Sorgen weg. Allerdings ist der Doppeldecker in die Jahre gekommen und Schorsch muss schon bald notlanden. Doch an eine Rückkehr nach Hause denkt er noch lange nicht. «Grüner wird's nicht, sagte der Gärtner und flog davon» ist eine Tragikomödie des deutschen Regisseurs Florian Gallenberger, der damit einen Roman von Jokel Tschiersch verfilmte. In den Hauptrollen sind Elmar Wepper («Kirschblüten - Hanami», «Dreiviertelmond»), Monika Baumgartner («Der Bergdoktor») und Emma Bading («Play») zu sehen. Die Nebenrollen sind nicht weniger bekannt besetzt: Es spielen Sunnyi Melles, Ulrik Tukur, Gudrun Ritter und Bernd Stegemann.