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TV Programm für SRF1 am 11.10.2026

Jetzt

Sternstunde Philosophie 11:00

Sternstunde Philosophie: 100 Jahre Michel Foucault: Der Wahnsinn der Freiheit

Gespräch

Ob zu Fragen der Identitätspolitik, der Sexualmoral, des Überwachungsstaats, der Krise westlicher Demokratien oder auch einer neuen Spiritualität der Selbstsorge - zu all diesen Themen hat der im Jahre 1984 verstorbene Franzose Michel Foucault bahnbrechende Werke veröffentlicht. Und er hat dabei nicht nur ganze Generationen von Denkerinnen und Denkern beeinflusst, sondern auch als politischer Aktivist tief in den öffentlichen Raum gewirkt. Nicht zuletzt als Privatperson überschritt Foucault in seinem unbändigen Freiheitsdrang immer wieder die Grenzen der herrschenden Kultur. Im Gespräch mit dem Berliner Kulturwissenschaftler Philipp Felsch geht Wolfram Eilenberger Foucaults überragender Bedeutung für die heutige Zeit nach.

Danach

Hilma af Klint - Jenseits des Sichtbaren 12:00

Hilma af Klint - Jenseits des Sichtbaren

Kunst und Kultur

Ihre Werke sind grossformatig, bunt und mystisch. Es ist ein faszinierender Kosmos aus einzigartigen Bildern, mit dem Hilma af Klint (1862-1944) das Leben jenseits des Sichtbaren erfassen wollte. Um die Welt besser zu verstehen, beschäftigte sie sich mit Biologie, Astronomie und der Relativitätstheorie. Zeit ihres Lebens gehörten aber auch die Sinnsuche in Spiritismus, Theosophie und Anthroposophie dazu. Der Dokumentarfilm von Halina Dyrschka macht sich auf die Spuren dieser Kunstpionierin. Die cineastische Annäherung gibt Einblick in das ungewöhnliche Leben einer freiheitsliebenden und zielstrebigen Frau, die mit ihren Bildern heute ihr Publikum in Erstaunen versetzt.

Sonntagszeitung Standpunkte 13:00

Sonntagszeitung Standpunkte: Steckt die Volksschule in der Sackgasse?

Diskussion

Eine Economiesuisse-Umfrage unter 2900 Ausbildungsverantwortlichen zeigt grosse und wachsende Kompetenzlücken: 59 Prozent der Lernenden schreiben ungenügend, über zwei Drittel haben Mängel in Rechtschreibung und Grammatik, 42 Prozent in Mathematik. Jedes fünfte Unternehmen will künftig weniger Lernende einstellen. Gefordert wird eine Rückbesinnung auf Lesen, Schreiben und Rechnen. Im Zentrum der Kritik steht auch der Lehrplan 21: zu umfangreich, zu kompetenzorientiert, zu unklar. Wissen und klare Strukturen seien zugunsten von «Lernbegleitung» und selbstgesteuertem Lernen vernachlässigt worden. Auch die schulische Integration steht auf dem Prüfstand. Eine LCH-Umfrage unter rund 10'400 Lehrpersonen und Fachkräften offenbart ein gespaltenes Bild der integrativen Schule: 51 Prozent befürworten sie grundsätzlich, 48 Prozent lehnen sie ab. Klassische Lehrkräfte sind mehrheitlich skeptisch, Heilpädagoginnen und Schulleitungen positiver. 83 Prozent berichten von gestiegener Arbeitsbelastung, 81 Prozent fühlen sich durch herausforderndes Verhalten der Kinder stark belastet. In einer durchschnittlichen Klasse von 18 Kindern haben knapp die Hälfte Förderbedarf. Rund 70 Prozent der Befragten sagen, leistungsstarke Schülerinnen und Schüler kämen zu kurz. Was ist zu tun? Unter der Leitung von Reto Brennwald diskutieren vier Gäste kontrovers über Ursachen und Lösungsvorschläge: - Simona Brizzi, Nationalrätin SP/AG und Mitglied WBK-Kommission; - Lena Fleisch, Präsidentin Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband (ZLV); - Philipp Loretz, Präsident Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland (LVB); und - Markus Somm, Verleger und Chefredaktor «Nebelspalter» und Historiker.

Destination Mosambikinsel 13:50

Destination Mosambikinsel: Ein portugiesisches Juwel

Land und Leute

Mosambik, eine ehemalige portugiesische Kolonie, umfasst ein riesiges Gebiet in Südostafrika. Tausende Kilometer Dünenstrand säumen die Küste am Indischen Ozean. Die Insel Mosambik ist die ehemalige Hauptstadt des Landes. Mit ihren prachtvollen kolonialen Bauten gehört sie zum Unesco-Welterbe.

Uli der Pächter 14:10

Uli der Pächter

Drama

Uli (Hannes Schmidhauser) ist inzwischen mit Vreneli (Liselotte Pulver) verheiratet und Vater eines Töchterchens. Als Pächter lebt er mit seiner Familie auf dem Glunggenhof, dessen Besitzer Joggeli (Emil Hegetschweiler) mit seiner Frau (Hedda Koppé) im Stöckli eingezogen ist. Der 100-jährige Kalender prophezeit ein schlechtes Jahr. Tatsächlich fällt die Ernte so dürftig aus, dass Uli am liebsten auf die Sichlete verzichten würde. Doch Vreneli stimmt ihn um. Pünktlich zum Zinstag finden sich auf der «Glungge» Joggelis Sohn Johannes (Erwin Kohlund) und der Tochtermann (Alfred Rasser) aus Basel ein, um ihren Anteil von der Pacht einzusacken. Im Wirtshaus vernimmt Uli, dass er einen Sohn bekommen hat. Auf Drängen der alten Glunggenbäuerin wird der reiche, aber ungeliebte Hagel-Hannes (Leopold Biberti) Pate des Stammhalters. Vom Taufessen läuft Uli vorzeitig weg, um einen Handel zu tätigen: Einem arglosen armen Mann verkauft er eine kranke Kuh. Bald darauf stirbt die Glunggenbäuerin. Vreneli beschwört Uli, vom bösen Kuhhandel zurückzutreten. Uli aber geht nicht darauf ein, weil er findet, dass Männer nicht schwach sein dürfen. Doch auf die schlechte Tat folgen schlechte Zeiten. Fast sieht es aus, als hätte Uli seinen Traum vom eigenständigen Bauern ausgeträumt. Franz Schnyder drehte «Uli der Pächter» 1955 im Emmental, zu grossen Teilen auf einem Bauernhof in Brechershäusern. Um seinem weitgehend ländlichen Publikum gerecht zu werden, filmte er nach eigenen Worten «gewissermassen mit den Augen eines Menschen, der selten ins Kino geht». Dank dem durchschlagenden Erfolg von «Uli der Knecht» war diesmal auch das Produktionsbudget höher. Das erlaubte eine bessere Pflege der Details, so etwa eine recht aufwendige Beerdigung der Glunggenbäuerin mit vielen Statisten oder eine technisch anspruchsvolle Unwetterszene. Zum grossen Aufgebot beliebter Schweizer Schauspieler, das schon «Uli der Knecht» attraktiv machte, kommen hier noch der markante Charakterdarsteller Hans Gaugler als betrogener kleiner Mann und der volkstümliche Boulevardstar Fredy Scheim als Müller hinzu. Hannes Schmidhauser (1926 bis 2000) erreichte mit diesem Film den Zenit seiner Schauspielerkarriere. Liselotte Pulver verkörperte auch in «Uli der Pächter» die Frau des jungen Bauern. In ihrer Biographie «... wenn man trotzdem lacht» hält sie dazu lakonisch fest: «Vreneli, das zur tüchtigen, lebensfrohen Bauersfrau herangewachsen ist, aber pausenlos um ihren leichtsinnigen Uli bangen muss und ihn um ein Haar verliert, war eine meiner schwersten Rollen überhaupt.»

50:50 16:15

50:50: Zu Gast: Armin Spescha

Talkshow

Armin Spescha ist der neue Verantwortliche für die Marke «Graubünden». In der Sendung «50:50» spricht er über die Arbeit in der Peripherie, die Zukunft der Marke und seine These: Das Problem vieler Unternehmen ist nicht der Mangel an qualifiziertem Personal, sondern ein Mangel an guter Führung.

Minisguard 17:10

Minisguard: Was ist eine Brocki?

Kindernachrichten

Eine alte Gitarre sucht ein neues Zuhause: Élin begleitet ihre Gitarre ins Brockenhaus und erfährt, wie ein Secondhand-Laden funktioniert, wer über den Verkauf entscheidet und was mit übrig gebliebenen Sachen geschieht.

Cuntrasts 17:25

Cuntrasts: Der Ruf der Wölfe

Doku-Reihe

Kaum ein anderes Tier löst so unterschiedliche Gefühle aus wie der Wolf. Für die einen steht der Wolf für Wildnis und Faszination, für andere bedeutet seine Rückkehr Sorgen, zusätzlichen Aufwand und Konflikte. Doch wer ist dieses Tier eigentlich, über das wir so viel diskutieren? Geschichten über den Wolf gibt es viele. «Der Ruf der Wölfe» erzählt eine davon und nähert sich dem Tier vor allem durch die Augen eines Menschen, der ihm seit Jahrzehnten folgt: des Bündner Naturfotografen, Autors und Wolfsexperten Peter A. Dettling.

Tagesschau 18:00

Tagesschau: Vorabendausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 18:05

Meteo: Vorabendausgabe

undefiniert

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Ding Dong 18:15

Ding Dong: Die kleinsten Tiny Häuser

Unterhaltung

In Wädenswil ZH hat Bea Eigenmann gemeinsam mit ihrem Ex-Mann eine liebevoll gestaltete «Tiny Villa» gebaut. Auf wenigen Quadratmetern lebt und arbeitet sie hier mit ihrem Hund und zeitweise ihren beiden jüngsten Kindern. Trotz der geringen Grösse überrascht das Häuschen mit cleverer Raumaufteilung - und sogar einer eleganten Badewanne. Noch kompakter ist das Zuhause von Jon Dietler und seinen Mitartistinnen vom Circolino Pipistrello: farbenfrohe Zirkuswagen in Rikon ZH, in denen sie das ganze Jahr über wohnen. Küche und Bad werden gemeinschaftlich genutzt, der Alltag ist geprägt von Nähe, Kreativität und Improvisation. Zum Abschluss ihres Besuchs muss Viola - wie es beim Mitmachzirkus Tradition ist - selbst in der Manege auftreten.

De Thur no 18:50

De Thur no: Vom Toggenburg in den Thurgau

Dokumentation

Einst war das Toggenburg bekannt für seine Textilindustrie. Die grossen Firmen sind verschwunden, doch ein kleines Unternehmen konnte die Produktion in der Region behalten. Das Oberthurgauer Städtchen Bischofszell ist bekannt als Rosenstadt. Alle zwei Jahre findet hier eine grosse Ausstellung statt.

mitenand 19:15

mitenand: Vermitteln, wenn der Konflikt zwischen Eltern eskaliert

Dokumentation

Christian von Gunten ist pädagogischer Familienberater. Im Auftrag der Stiftung Friedau unterstützt er Eltern, die es nach einer Trennung nicht mehr schaffen, zielorientiert und wohlwollend zu kommunizieren. Ziel hierbei ist vor allem, das Kindeswohl zu erhalten. Ein Bericht von Donat Hofer.

Tagesschau 19:30

Tagesschau: Hauptausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 19:55

Meteo: Abendausgabe

undefiniert

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Tatort 20:05

Tatort: Unter Freunden (1)

Krimireihe

Als Kommissarin Mila Sahin (Almila Bagriacik) Verstärkung aus Berlin erhält, ist die Freude zunächst gross. Mit Anna Nowak (Lilith Stangenberg) kehrt eine ehemalige Weggefährtin aus gemeinsamen Polizeischultagen in ihr Leben zurück. Während die extrovertierte und unkonventionelle Ermittlerin frischen Schwung ins Kieler Team bringt, müssen die beiden bereits ihren ersten gemeinsamen Fall bewältigen. An der Kieler Förde wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell gerät das berufliche Umfeld der Toten in den Fokus der Ermittlungen. Francesca Polidoro arbeitete für ein Unternehmen der Teleskoptechnikbranche und fühlte sich dort offenbar massiv unter Druck gesetzt. Zudem sind wichtige Akten und Finanzunterlagen verschwunden. Vieles deutet auf wirtschaftskriminelle Machenschaften hin. Doch auch das Privatleben der Ermordeten wirft Fragen auf und eröffnet eine weitere mögliche Spur. Gleichzeitig wird Mila Sahin selbst vor eine Herausforderung gestellt: Nach den Ereignissen der vergangenen Zeit muss sie sich einer psychologischen Begutachtung bei Polizeipsychologin Elli Krieger (Karoline Schuch) unterziehen.

Late Night Switzerland 21:40

Late Night Switzerland: mit Murat Yakin

Unterhaltung

Stefan Büsser und sein Team feiern die 50. Folge von «Late Night Switzerland» - mit gewohnt scharfem Satire-Blick auf die Ereignisse der Woche. Rapper Bligg feiert nicht nur sein neues Album, sondern auch seinen 50. Geburtstag in der Show. Im Talk empfängt Büssi den Nati-Trainer Murat Yakin.

Tagesschau 22:25

Tagesschau: Spätausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 22:35

Meteo: Spätausgabe

undefiniert

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Die Social-Media-Falle - Fünf Frauen gegen die Tech-Giganten 22:40

Die Social-Media-Falle - Fünf Frauen gegen die Tech-Giganten

Dokumentation

In welchem Alter sollten Kinder und Jugendliche ein Smartphone haben dürfen? Und ab wann ein eigenes Social-Media-Profil? Fragen, die heute viele umtreiben: Eltern, Lehrpersonen und natürlich auch die Kinder und Jugendlichen selbst. Die Antworten sind nicht einfach und die Suche danach führt oft zu Konflikten. Denn wie soll man sich einer Technologie entziehen, die unseren Alltag so sehr bestimmt? Alexis hat erlebt, was es heisst, immer tiefer in den Sog zu geraten, den die Algorithmen in dieser virtuellen Welt erzeugen. Als Jugendliche verbrachte sie Stunden auf Instagram, wurde mit immer düstereren und gewaltvolleren Inhalten konfrontiert zu Themen wie Magersucht, Selbstverletzung und Suizid - bis sie an einen Punkt kam, an dem sie selbst nicht mehr leben wollte. Heute ist Alexis 21 Jahre alt und hat sich entschieden, sich zur Wehr zu setzen: Sie hat eine Beschwerde gegen Meta, den Konzern, zu dem Instagram gehört, eingereicht. Und sie kämpft nicht allein. Da ist etwa Laure, eine Anwältin aus Paris, die Mütter und Väter unterstützt, deren Kinder Suizid begangen haben oder über Onlinekontakte Opfer von Pädokriminalität geworden sind. Beide sind überzeugt: Die Technologiekonzerne, die diese Plattformen betreiben, müssen Verantwortung übernehmen für die Inhalte, die auf ihnen geteilt werden. Der Dokumentarfilm «Die Social-Media-Falle» von Élisa Jadot portraitiert neben Alexis und Laure drei weitere Frauen, die sich nicht von der Macht dieser Unternehmen einschüchtern lassen, sondern zeigen, dass es Wege gibt, sie zur Rechenschaft zu ziehen und den Umgang mit sozialen Medien grundlegend zu hinterfragen.

Fitting in 23:45

Fitting in

Auslandsreportage

Fabienne Steiners Dokumentarfilm «Fitting in» blickt hinter die Mauern des Männerwohnheims «Eendrag» an der südafrikanischen Elite-Universität Stellenbosch - historisch eine Hochburg der Apartheid-Ideologie. Hier treffen junge Erwachsene aus allen Gesellschaftsschichten aufeinander, doch unter der Oberfläche brodelt es: PoC-Studenten fühlen sich unwohl. Als ein rassistischer Vorfall die Lage zuspitzt, prallen die Meinungen aufeinander. Während Aktivisten wie Tadiwa und Carlton für die Abschaffung kolonialer Bezeichnungen kämpfen, versucht der Vermittler Nathan, Brücken zwischen den Gruppen zu schlagen. Der Film begleitet die Studenten bei ihrem Versuch, eine diverse Gemeinschaft zu formen, und stellt die zentrale Frage: Wie kann ein Ort geschaffen werden, an dem alle ihren Platz finden?