14:10
Begeistert kehrt Theophil Läppli (Alfred Rasser) von einer Griechenlandreise in die Schweiz zurück. Nach einem Besuch der Akropolis spürt er Aufbruchstimmung und will zu Hause die demokratische Ordnung neu beleben. Erst einmal nimmt er diese Aufgabe wörtlich und renoviert das vernachlässigte Elternhaus. Doch dann verscherbelt seine Schwester Agathe (Margrit Rainer) den Hof an den Grundstückspekulanten und Gemeindepräsidenten Boller (Werner Wirth von Kaenel). Dieser reisst alles nieder und erstellt sich auf dem Gelände eine Villa. Bollers Ehefrau (Anneliese Egger) ist aber mit dem Bau nicht zufrieden. Sie stiftet den entlassenen Arbeiter Flammer (Roland Rasser) an, Feuer zu legen. Indizien belasten den unschuldigen Läppli, der eben mit Geld aus dem Hausverkauf die neue Partei der aktiven Demokraten unterstützen will. Sein Freund Mislin (Ruedi Walter) aber, der Läppli entlasten könnte, hat die Spende unterschlagen und leistet sich Ferien in Italien. Läppli sitzt sieben Monate im Gefängnis. Nach der Entlassung findet er Arbeit in Bollers Fabrik, rebelliert aber schon bald gegen die entwürdigenden Arbeitsbedingungen: Statt Menschen lässt Läppli Schimpansen arbeiten. Mit einem Exemplar der Bundesverfassung reist er schliesslich nach Bern. Vom Bundesrat will er sich die Schweizer Demokratie erklären lassen, wird aber vom Weibel abgewimmelt. Läpplis Fazit aus dieser Begegnung: «Me muess haut aube warte.» Ursprünglich sollte «Demokrat Läppli» kabarettistischer und drastischer enden: Läppli träumt, der versammelte Bundesrat tanze das bekannte Menuett von Luigi Boccherini. Diese Szene stiess aber in Bundesbern auf so viel Missfallen, dass sie noch vor der Lancierung des Films entfernt wurde. Genügend aufmüpfige Sprüche enthält der Film trotzdem. Und einige Missstände, die der kämpferische Idealist Rasser darin aufs Korn nimmt, sind auch heute noch aktuell. Für viele Kritiker fehlte es dem Werk an filmischer Geschlossenheit. Doch das grossartige Talent Alfred Rassers, der als helvetischer Schwejk mit entwaffnender Naivität den Finger auf wunde Stellen legt, trägt den satirischen Schwank. In Nebenrollen setzen populäre Schweizer Darsteller farbige Akzente, unter ihnen Margrit Rainer als Läpplis Schwester Agathe oder Ruedi Walter als leichtlebiger, arbeitsscheuer Fritz Mislin. Als Kameraassistent gab der Schweizer Regisseur Rolf Lyssy («Die Schweizermacher») sein Filmerdebüt. Und nicht zu vergessen: Sechs Jahre nach Drehschluss kehrte Alfred Rasser ins Bundeshaus zurück - diesmal als Nationalrat.
16:00
Zwischen Januar und April wird vor der norwegischen Inselgruppe Lofoten der Winterkabeljau gefischt. Bei der Fischerfamilie Pettersen kommt der Skrei in verschiedenen Varianten auf den Tisch: halbgetrocknet als Bocknafisk, gekocht als Mölje mit Leber und Rogen oder als getrocknete Fischchips.
16:35
Andrina Leiser aus Solothurn stammt aus einer Hockeyfamilie. Eishockey begleitet sie seit ihrer Kindheit - sowohl neben als auch auf dem Eis. Erst im Alter von 22 Jahren beginnt sie jedoch, selbst aktiv zu spielen. Zuerst in diversen Clubs, bis sie an ihrem Wohnort selbst eine Frauenmannschaft gründet - den EHC Zuchwil Regio Ladies. Ganz andere Wintertage erleben Andrina und ihr Mann Elia, als sie vor einem Jahr ihren Sohn Enea vor der Geburt verlieren. Auf der Engstligenalp im Berner Oberland führt Benj Zubrügg eine Gruppe auf eine abwechslungsreiche Schneeschuhtour. Als Guide bietet er spannende und lehrreiche Outdoorerlebnisse an. Die Natur bietet ihm viel Raum für persönliche Reflexionen. Moderiert wird die Sendung von Jeanette Macchi im Rahmen einer Zieseltour. Der Ziesel ist ein wendiges Elektroraupenfahrzeug, das mit einem Joystick gesteuert wird. Nach ein paar Übungsmanövern unter der Anleitung von Roman Stöckli (Impuls-Event) fahren die beiden durch das verschneite Hoch-Ybrig und geniessen ultimativen Fahrspass.
17:10
Seit 1960 war eine grosse Sammlung mit alten Fotografien aus Graubünden im Keller des Museums für Kommunikation in Bern vergessen. Nun kehrt dieser Schatz nach Hause in die Fotostiftung Graubünden in Chur zurück: 50'000 historische Fotografien von der ehemaligen Druckerei Engadin Press in Samedan. Es handelt sich dabei vor allem um Fotografien aus dem Engadin um 1900. Sie geben neue Blicke in die Vergangenheit: Blicke hinter die Kulissen des aufkommenden, glamourösen Tourismus.
17:40
Päckchen zu verschicken und vor allem zu bekommen, ist im Alltag etwas vom Schönsten. Doch wie finden die sie jeweils den richtigen Weg zu uns nach Hause? Ein wichtiger Stopp auf ihrer Reise ist das Paketzentrum in Untervaz. Hier werden die Päckchen aus ganz Graubünden sowie aus Teilen St. Gallens und des Fürstentums Liechtenstein gesammelt und sortiert. Teamleiter Hugo Wellinger zeigt im «Minisguard», wie genau dieses Verteilzentrum funktioniert. Ausserdem beleuchten wir auch die Geschichte der Postleitzahlen.
18:00
Vorabendausgabe
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Bei einer Polyneuropathie handelt es sich um eine Nervenerkrankung, bei der Nerven geschädigt sind und nicht mehr repariert werden können. Die Krankheit beginnt häufig mit einem Kribbeln in den Beinen oder Brennen in den Füssen. Betroffene berichten von Symptomen wie «Ameisenlaufen» oder Taubheitsgefühlen. Diese Beschwerden treten häufig bei Menschen über 60 auf und machen die Nächte zur Qual. Oft sind die Ursachen unklar. Doch was steckt dahinter - und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Kuschelhormon Oxytocin Hormone spielen eine bedeutende Rolle in unserem Leben. Sie steuern den Stoffwechsel, das Wachstum, die Reproduktion, den Schlaf und das Verhalten. Hormone sind somit wichtige Botenstoffe, die zwischen Zellen und Organen kommunizieren und lebenswichtige Körperfunktionen regulieren. Das Hormon Oxytocin war für Forschende lange Zeit ein unergründetes Rätsel. Oxytocin wird im Gehirn produziert und hilft beispielsweise bei Wehen während der Geburt und beim Stillen, indem es den Milchfluss auslöst. Da Oxytocin Nähe und Bindung fördert, wird es oft als «Kuschelhormon» bezeichnet. Ein Forschungsteam am Universitätsspital Basel konnte mit MDMA (Ecstasy) einen bedeutenden Durchbruch erreichen.
18:45
Seit 15 Jahren gehen Sven und Michael Epiney gemeinsam durchs Leben. Ende Juli letzten Jahres haben die beiden geheiratet. Sven Epiney war es auch, der im vergangenen Jahr die Moderation des «Samschtig-Jass» übernahm, als Fabienne Gyr, langjährige Jassmoderatorin, im Schwangerschaftsurlaub weilte. Nun gibt's am Valentinstag in Zürich ein Wiedersehen. Die Drei tauschen sich aus über Freundschaft, Liebe und natürlich die gemeinsame Leidenschaft Jassen. Das beliebte Kartenspiel von Herrn und Frau Schweizer darf natürlich nicht zu kurz kommen und so schauen sie sich gemeinsam den Samschtig-Jass aus dem Jahr 1999 an, als Sven Epiney zum ersten Mal zu Gast in der legendären Unterhaltungssendung bei Monika Fasnacht war.
19:20
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht die evangelisch-reformierte Pfarrerin Stina Schwarzenbach.
20:10
Any mit Marc Berthod zwischen den Slalomstangen Larissa möchte ihre Mutter Any, 60, die eine leidenschaftliche Skifahrerin ist, überraschen. Sie wünscht sich seit Jahren, einmal ein echtes Slalomtraining mit Kippstangen zu absolvieren. In Davos GR geht dieser Wunsch in Erfüllung: Nach einem Aufwärmtraining mit Olympiasieger Sandro Viletta im Sportgymnasium wird Any von Ski-Ass und SRF-Experte Marc Berthod zu einem besonderen Slalomtraining eingeladen. Ein neues Zuhause für Familie Vendola aus St. Gallen Tamara leidet seit über 30 Jahren an einer schweren Nervenkrankheit, die sie immer wieder ans Bett fesselt. Ihr Mann Raffaele arbeitet von früh bis spät in der eigenen Autogarage. Das Badezimmer der Familie erschwert Tamara den Alltag stark und auch der Grundriss der restlichen Wohnung ist unpraktisch. Ein Fall für Kiki Maeder, Andrin Schweizer und ihr Umbauteam. Starduett mit Luca Hänni und «Ewigi Liebi» Jael, 24, aus Flums SG ist ein grosser Fan von Luca Hänni und wird mit ihm im Starduett den Titelsong des gleichnamigen Musical-Films «Ewigi Liebi» singen. Darüber hinaus erwartet das Publikum im Studio ein besonderer Musikgast, der vorerst noch eine Überraschung bleiben soll.
22:35
Spätausgabe
22:45
Spätausgabe
22:55
Mundartmusiker Edb aus Bern sowie die beiden Zürcherinnen Jamila (Pop auf Englisch) und Nina Valotti (musikalische Geschichten auf Schweizerdeutsch) haben die Chance auf den Titel «SRF 3 Best Talent» des Jahres samt 10'000 Franken Fördergeld. Verliehen werden die Swiss Music Awards am 19. März, vorher spielen die drei Artists ein exklusives Showcase in der Live Stage des SRF in Zürich. Den Konzertabend eröffnet Vorjahressiegerin Linda Elys.
00:40
John «Scottie» Ferguson (James Stewart), der wegen seiner Höhenangst aus dem Polizeidienst von San Francisco ausgeschieden ist, übernimmt den Auftrag seines ehemaligen Schulfreundes Gavin Elster (Tom Helmore), dessen Ehefrau Madeleine (Kim Novak) zu beschatten. Elster befürchtet, dass die junge Frau wie ihre Urgrossmutter Selbstmord begehen könnte, denn sie fühlt sich vom Geist der Toten besessen. Scottie folgt Madeleine auf ihren Fahrten durch San Francisco, und als sie sich unter der Golden Gate Bridge zu ertränken versucht, rettet er sie - und verliebt sich in sie. Wie unter einem Bann sucht die wunderschöne Frau die Orte auf, die einen Bezug zu ihrer toten Urgrossmutter haben. In der Hoffnung, sie von ihren Trugbildern befreien zu können, begleitet Scottie sie zu einem Kloster, wo sie auf den Kirchturm steigt. Er versucht ihr zu folgen, doch gelähmt durch seine Höhenangst ist er unfähig, Madeleines Sturz in den Tod zu verhindern. Nachdem Scottie sich mit dem fürsorglichen Beistand seiner Jugendfreundin Midge (Barbara Bel Geddes) vom Schock erholt hat, begegnet er Judy Barton (Kim Novak), einer jungen Frau, die Madeleine verblüffend ähnlich sieht. Fasziniert versucht er, die Doppelgängerin für sich zu gewinnen - und ahnt nicht, was ihn erwartet. Der Stoff zum Film «Vertigo» stammt vom bekannten Autorenpaar Boileau/Narcejac. Bereits ihr Roman «Les Diaboliques», aus dem Henri Georges Clouzot einen Krimiklassiker schuf, hatte Hitchcock interessiert, worauf die Autoren den Roman «D'entre les morts» eigens für ihn schrieben. «Vertigo» erntete bei der Premiere wenig Lob; erst später wurde der Film als eines der interessantesten und raffiniertesten Werke Hitchcocks anerkannt, dessen sich steigernde Effekte nur bei mehrmaligem Betrachten erfassbar sind. James Stewart, der mit beeindruckender Intensität Scotties Emotionen Ausdruck verleiht, und die atemberaubende Kim Novak in ihrer ersten anspruchsvollen Hauptrolle - sie kann am 13. Februar 2026 ihren 93. Geburtstag feiern - sind unvergesslich, ebenso wie die suggestive Filmmusik von Bernard Herrmann, die die Atmosphäre zwischen Traum und Albtraum äusserst wirkungsvoll akzentuiert. Der buchstäblich schwindelerregende Blick des Protagonisten ins Treppenhaus des Kirchturms kam durch eine Kamerabewegung nach vorn und gleichzeitiges Wegzoomen zustande. Der Effekt geht auf Second-Unit-Kameramann Irmin Roberts zurück und avancierte schnell zum Markenzeichen des Films.
02:45
Any mit Marc Berthod zwischen den Slalomstangen Larissa möchte ihre Mutter Any, 60, die eine leidenschaftliche Skifahrerin ist, überraschen. Sie wünscht sich seit Jahren, einmal ein echtes Slalomtraining mit Kippstangen zu absolvieren. In Davos GR geht dieser Wunsch in Erfüllung: Nach einem Aufwärmtraining mit Olympiasieger Sandro Viletta im Sportgymnasium wird Any von Ski-Ass und SRF-Experte Marc Berthod zu einem besonderen Slalomtraining eingeladen. Ein neues Zuhause für Familie Vendola aus St. Gallen Tamara leidet seit über 30 Jahren an einer schweren Nervenkrankheit, die sie immer wieder ans Bett fesselt. Ihr Mann Raffaele arbeitet von früh bis spät in der eigenen Autogarage. Das Badezimmer der Familie erschwert Tamara den Alltag stark und auch der Grundriss der restlichen Wohnung ist unpraktisch. Ein Fall für Kiki Maeder, Andrin Schweizer und ihr Umbauteam. Starduett mit Luca Hänni und «Ewigi Liebi» Jael, 24, aus Flums SG ist ein grosser Fan von Luca Hänni und wird mit ihm im Starduett den Titelsong des gleichnamigen Musical-Films «Ewigi Liebi» singen. Darüber hinaus erwartet das Publikum im Studio ein besonderer Musikgast, der vorerst noch eine Überraschung bleiben soll.