16:05
Brunners kleine gelbe Gartenoase unterscheidet sich radikal von ihrem früheren grossen Garten im englischen Stil, den sie über Jahrzehnte gestaltet und gepflegt hat. Vor gut zehn Jahren hat sie ihn aufgegeben und mit dem modernen Steingarten einen überraschenden Neuanfang gewagt.
16:35
Ein bemerkenswerter kultureller Wandel zeichnet sich ab: Fragen des Glaubens und der Spiritualität erfahren unter jungen Menschen der sogenannten Generation Z eine neue, unerwartete Aufmerksamkeit. Was lange als randständig oder gar tabu galt, wird heute zunehmend offen diskutiert. In zahlreichen christlichen Kirchen und Gemeinden ist ein signifikanter Anstieg junger Besucherinnen und Besucher zu verzeichnen. Diese Entwicklung wirft zentrale Fragen auf: Was bewegt diese Generation? Wonach suchen junge Menschen in religiösen Räumen - und welche Erwartungen bringen sie mit? Ein besonders dynamisches Beispiel für diese Entwicklung bieten ICF Zürich und Bless Thun - zwei überkonfessionelle Kirchen, die neue Formen der Glaubensvermittlung erproben. Mit zeitgemässen Gottesdienstformaten, moderner Musik und einer offenen Ansprache erreichen sie gezielt junge Menschen. Die steigenden Besucherzahlen bestätigen den Erfolg dieses Ansatzes. Vor Ort zeigt sich: Für viele Jugendliche sind diese Veranstaltungen mehr als nur religiöse Rituale - es sind Orte der Gemeinschaft, der Orientierung und der persönlichen Sinnsuche. Wissenschaftlich eingeordnet wird dieses Phänomen unter anderem von Eva Baumann-Neuhaus, Religionswissenschaftlerin und Ethnologin sowie wissenschaftliche Projektleiterin am Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut in St. Gallen. In Gesprächen betont sie, dass das wachsende Interesse am Glauben in der Gen Z eng mit grundlegenden Fragen nach Identität, Zugehörigkeit und Sinn verknüpft sei. In einer zunehmend komplexen und unsicheren Welt biete Religion für viele junge Menschen einen stabilisierenden Anker. Wie individuell und prägend diese Glaubenssuche verlaufen kann, zeigt das Beispiel von Salvatore Latino. Der heute 16-Jährige nahm 2025 an «The Voice Kids Germany» teil und beeindruckte dort mit einem «Vierer-Buzzer-Auftritt». Für besondere Aufmerksamkeit sorgte jedoch ein selbstkomponierter Song über seinen Glauben an Gott. Diesen entdeckte er erst vor zwei Jahren durch sein persönliches Umfeld. Seither hat sich sein Leben spürbar verändert - eine Entwicklung, die sich auch in seiner Musik widerspiegelt. Auch Aurora Pallone aus Luzern steht exemplarisch für diesen Trend. Die 21-Jährige studiert Psychologie und Religionspädagogik. Sie wurde zwar katholisch getauft und kirchlich sozialisiert, beschreibt Religion in ihrer Familie jedoch als wenig präsent. Erst mit 18 Jahren erlebte sie einen Wendepunkt: Getrieben von der Frage nach der Existenz Gottes begann sie, sich intensiv mit dem Glauben auseinanderzusetzen. Die Antworten, die sie fand, führten dazu, dass sie sich bewusst auf diesen Weg einliess.
17:10
In der Familie von Reporter Claudio Spescha hat die Marschmusik eine lange Tradition. Auch er hat früher Marschmusik gemacht. Heute spielt er aber mit seinem Saxofon in der Churer Band Friday Music Factory und fragt sich: Warum begeistert die Marschmusik die Massen, was steckt dahinter? Auf seiner Erkundungstour begleitet er die Musikantinnen und Musikanten von Trun, die traditionelle Marschmusik betreiben, und die Musikgesellschaft Union Chur mit ihren aufwändigen Evolutionen. Und zusammen mit seinem Vater Arnold Spescha, dem früheren Dirigenten und Experten, begibt er sich auf die Spuren von Oscar Tschuor, der fast 40 Jahre nach seinem Tod noch immer zu den beliebtesten Marschmusik-Komponisten gehört.
17:40
Ein Dieb stiehlt Marcus die Süssigkeiten - doch er hat keine Chance. Zum Glück sind Valentina und Vanessa gerade auf dem Weg zu ihrem Karate-Training. Gemeinsam retten sie Marcus und seine Gummibärchen. Für Marcus ist das die perfekte Gelegenheit, selbst ein paar Katas zu lernen - im Dojo des Gojukai Karate Do Graubünden in Schluein. Klingt komisch? Kein Problem: Im neusten «Minisguard» erklären wir auch die wichtigsten japanischen Begriffe aus dem Karate.
18:00
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Die pulmonal-arterielle Hypertonie, auch Lungenhochdruck genannt, ist eine seltene und schwer erkennbare Krankheit. Sie betrifft häufiger junge Frauen - warum, ist unklar. Unbehandelt kann Lungenhochdruck tödlich sein. Dank neuer Therapien hat sich die Überlebensrate deutlich verbessert. Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, doch mit guter Betreuung lässt sich heute besser damit leben. Schwarzer Hautkrebs/Melanom Obwohl bekannt ist, dass UV-Strahlung schädlich ist, streben viele Jugendliche nach gebräunter Haut - bis hin zu sichtbaren Sonnenbränden. In den sozialen Medien gelten solche Posts oft als schick, dabei steigt das Risiko für schwarzen Hautkrebs, also Melanome, deutlich. Es ist die fünfthäufigste Krebsart in der Schweiz: Jährlich erkranken über 3000 Menschen daran. Das Durchschnittsalter liegt bei 65 Jahren, doch auch junge Menschen - insbesondere Frauen unter 30 - sind betroffen. Die Sendung begleitet eine junge Patientin, die Hautkrebs im Stadium IV überlebt hat. Tipps für die Darmgesundheit Der Darm zählt zu den wichtigsten Organen unseres Körpers - er braucht Pflege und Aufmerksamkeit. Wie können wir unsere Darmgesundheit fördern? Praktische Tipps dazu gibt es bei PRÄVENTIONHEUTE.
18:40
Während 39 Tagen kämpfen 48 Nationen in insgesamt 104 Fussballspielen um den Fussball-Weltmeistertitel und um die Fifa-World-Cup-Trophäe. Auch unsere Schweizer Nati ist einmal mehr dabei und versucht im grössten Fussball-Turnier aller Zeiten, welches in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet, so weit wie möglich zu kommen. Turniercharakter hat auch die Jassrunde im «Säntis - das Hotel» auf der Schwägalp, wenn die Ex-Nationalspieler Stéphane Chapuisat, Benjamin Huggel, Pascal Zuberbühler sowie SRF-Sportmoderator Paddy Kälin in drei Runden Differenzler versuchen, möglichst wenige Punkte zu erzielen. Wer kann am Schluss jubeln und den begehrten Jasspokal in die Höhe stemmen? Den weltmeisterlichen Sound zum WM-Jass-Special liefert die Luzerner Pop-Rock-Band Dada Ante Portas, die aus ihrem aktuellen und bereits zehnten Album den Hit «Last Dance» präsentiert.
19:15
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Das «Wort zum Sonntag» spricht die römisch-katholische Theologin Tatjana Oesch.
20:10
Widersprüchliche Lebensstile machen aus jeder Kleinigkeit einen Nachbarschaftsstreit. Ohne das Wissen ihrer auf Kriegsfuss stehenden Väter sind die 16-jährige Romy (Lilith Johna) und der 17-jährige Jonathan (Jona Levin Nicolai) heimlich ein Paar. Bei einem Motorradunfall verunglücken die beiden Verliebten. Als Nora (Tanja Wedhorn) beim Rettungseinsatz dazukommt, liegt Romy schwer verletzt im Koma - und der jugendliche Fahrer ist verschwunden. Am nächsten Tag macht sich Jonathan unter Schmerzen auf den Weg ins Krankenhaus, wo Romy liegt und ihre Eltern ihn nicht haben wollen. Für Nora beginnt eine heikle Mission. Beim Versuch, den jungen Menschen nicht nur medizinisch zu helfen, gerät sie zwischen die Fronten der Familien. Um eine gewalttätige Eskalation zu verhindern, muss sich Nora die Streithähne vorknöpfen. Dabei hat sie gerade ganz andere Sorgen: Sie steckt mitten in den Hochzeitsvorbereitungen und ihr Zukünftiger (Bernhard Piesk) scheint etwas auf dem Herzen zu haben.
21:50
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:00
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:10
Eurovision Young Musicians, der «kleine Bruder» des ESC, stellt die Klassikstars von morgen ins Rampenlicht. Als eine von elf Finalist:innen geht Manoush Toth für SRF ins Rennen. Die 20-Jährige studiert Klavier in Basel und überzeugte bereits im März die Schweizer Vorauswahl-Jury: «Manoush Toth kann das Klavier singen lassen und ist eine kompromisslose Künstlerinnenpersönlichkeit.» Sieht das die internationale Jury auch so? Das diesjährige Finale findet in Eriwan (Armenien) statt. Der Wettbewerb wird alle zwei Jahre von der European Broadcasting Union (EBU) veranstaltet und bietet jungen Klassiktalenten zwischen 12 und 21 Jahren eine grosse internationale TV-Bühne mit professionellem Orchester.