15:10
Vom malerischen Vierwaldstättersee reist der Gotthard Panorama Express durch den geschichtsträchtigen alten Gotthardtunnel in den Süden. Auf seinem Weg nach Lugano bietet der Panoramazug eindrückliche Ausblicke auf die sonnenverwöhnten Dörfer und Landschaften des Tessins. Wer will, der beginnt seine Reise mit dem Gotthard Panorama Express auf dem Vierwaldstättersee. Ab Luzern geht es mit einem der historischen Raddampfer nach Flüelen, dann auf den Zug Richtung Süden. Kurz vor dem Gotthardtunnel in Göschenen wird der Zug von einem mit einer Schweizerfahne freundlich winkenden Mann begrüsst: Xavier Andermatt wohnt drei Meter neben den Gleisen in einem ehemaligen Bahnwärterhäuschen und liebt dieses Ritual. Ein Höhepunkt der Reise ist der alte Gotthardtunnel. Der Streckenwärter Markus Indergand kennt die Röhre wie seine Westentasche. Täglich kontrolliert er für die Schweizer Bundesbahnen die Gleise auf mögliche Schäden und gibt Einblicke in seine dunkle Welt. Einige hundert Meter weiter oben bezwingt Daniel Würgler mit einer historischen Postkutsche wie anno dazumal den alten Gotthardpass. Von Andermatt bis nach Airolo braucht er dazu etwa fünf Stunden. Ein wichtiger Mann an Bord des Gotthard Panorama Express ist René Flaim. Der 49-Jährige ist seit vier Jahren Reiseleiter, kennt jede Kurve, jeden Bahnhof und unzählige Anekdoten aus der Gotthardregion. Im Tessin hat René Flaim mit seiner Familie eine neue Heimat gefunden und zeigt uns das beschauliche Dorf Calonico oberhalb des Leventina Tals. Nach zweieinhalb Stunden erreicht der Gotthard Panorama Express seinen Zielbahnhof in Lugano an einem der schönsten Seen der Schweiz mit Blick nach Italien.
16:10
Lynette Dawson (Ulrike Folkerts) will den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes erfüllen und eine Stiftung in seinem Namen gründen. Dafür muss sie aber die Leitung ihrer Firma für Naturheilmittel abgeben. Ihre Söhne Patrick und Robin sollen die Firma leiten. Selbstverständlich geht Lynette davon aus, dass auch ihre Schwiegertöchter Kim und - in spe - Marisa mit in das Familienunternehmen einsteigen. Doch da hat sie sich geirrt. Kim gibt ihre Karriere als Biologin in London nur unter Protest auf. Und Journalistin Marisa lässt die Verlobung mit Robin gar ganz platzen. Dennoch denkt Lynette, dass sie alles im Griff hat. Ein fataler Irrtum, findet Arzt Raymond Murphy, mit dem sie seit Jahren wegen ihrer «Quacksalberei» im Clinch liegt. Raymond glaubt nämlich nicht nur fest an die Wissenschaft. Sondern auch daran, dass Lynette gerade dabei ist, ihre Familie auseinanderzutreiben, anstatt sie zusammenzuhalten. Raymond spricht hier aus eigener Erfahrung. Auf beiden Ohren ist Lynette taub. Aber dummerweise soll Raymond recht behalten: Schon an ihrem ersten Arbeitstag in der Firma deckt Kim einen möglichen Skandal auf. Bei mehreren Jugendlichen, die im Rahmen eines karitativen Projektes dort arbeiten, hat Raymond Vergiftungserscheinungen diagnostiziert. Gemeinsam mit dem smarten Sozialarbeiter Dylan Reed fragt Kim sich, warum. Und was ihre Schwiegermutter damit zu tun hat. Lynette weist jegliche Verantwortung zurück. Auch als sie öffentlich unter Druck gerät. Schliesslich weiss Lynette, dass sie nur naturreine, unbedenkliche Zutaten verwendet. Da vertraut sie ihrer langjährigen Mitarbeiterin Valerie Payne mehr als den - bislang unbewiesenen - Anschuldigungen ihrer Schwiegertöchter. Erst als Kim daraufhin aufgewühlt einen Unfall erleidet, wird Lynette bewusst, dass sie dabei ist, auch ihre zweite Schwiegertochter zu verlieren.
17:45
Mutter entdeckt einen wunderschönen Hut im Laden. Während sie sich noch weiter umschaut, wird ihr der Hut vor der Nase weggeschnappt. Notgedrungen kauft sie die zweite Wahl. Aber Pinga und Pingu ruinieren den Hut beim Spielen. Sie versuchen den Hut zu restaurieren, was sie nicht so ganz hinkriegen.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Die dritte Gastgeberin ist Stefanie aus Huttwil BE. In ihrer Freizeit reist sie gerne durch die Welt. Von solch einer Reise stammt auch die Idee für ihr Essen: Die 36-Jährige will mit einem Irish Stew an Biersauce ins Rennen steigen und dazu ein Soda Brot servieren.
18:25
Die zwei ehemaligen Ordensschwestern Margarida Monteiro und Eduarda Barbosa bepflanzen ihren Garten in Zentralportugal in Permakultur. In dieser nachhaltigen, schonenden Art des Ackerbaus wächst das Gemüse zwischen Gräsern und Kräutern. Die Küche der Schwestern ist einfach aber nahrhaft.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Was Hunde und Katzen in den ersten 16 Lebenswochen erleben, prägt sie für immer. Fehlt die Sozialisierung, reagieren die Tiere oft ängstlich oder aggressiv. Der frühe Kontakt zu Menschen, Geräuschen und anderen Tieren ist entscheidend für eine stabile, vertrauensvolle Beziehung zwischen Menschen und Tieren. «Einstein» begleitet eine frischgebackene Dackelbesitzerin über ein halbes Jahr und zeigt die Höhen und Herausforderungen im Alltag mit dem lebhaften Welpen. Eine Maine-Coon-Züchterin zeigt: Gut sozialisierte Kätzchen entwickeln eine enge Bindung zum Menschen - das erleichtert das Zusammenleben von Anfang an. Tobias Müller wagt ein Experiment: Im Tierheim des Zürcher Tierschutzes soll er der eigensinnigen Katze Thunder ein «High Five» beibringen - und sie auf Kommando in die Transportbox bringen. Mit positiver Konditionierung. Unterstützung erhält er von Klickertrainerin Christianne Gasser. Doch kann man Katzen überhaupt erziehen? Auch bei Hunden zeigt sich: Mit Strenge kommt man nicht weit. Australian Shepherd Sky ist hyperaktiv, kaum zu bändigen und bringt seine Halter an ihre Grenzen. Statt Druck setzt die Hundetrainerin auf Geduld und positive Verstärkung. Schritt für Schritt lernt Sky, sich zu konzentrieren und besser mit Reizen umzugehen. Früher wurden Tiere mit Härte erzogen. Heute gilt das als überholt. Verhaltenstierärztin Maya Bräm erklärt, warum Belohnung und Partnerschaft der Schlüssel zu einem harmonischen Zusammenleben sind.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Die grosse Zunahme des Rotmilans ist von internationaler Bedeutung. Rund zehn Prozent aller Rotmilane weltweit leben in der Schweiz. Früher galten Rotmilane, wie andere Greifvögel auch, als Bedrohung und Konkurrenz für Jäger. Deshalb die Bezeichnung Raubvogel. Sie wurden gejagt, vergiftet und fast ausgerottet. Erst heute versteht man ihre Rolle im Ökosystem. Die Zunahme der grossen Vögel ab den 1990er-Jahren ist aber auch auf das wärmere Klima zurückzuführen. Immer mehr Milane bleiben im Winter in der Schweiz. Das erhöht die Überlebenschance. Dazu bietet die kleinteilige Landwirtschaft einen guten Lebensraum. Der Rotmilan ist bei den Landwirten beliebt, weil er Mäuse frisst. Das gleiche gilt für die Schleiereule, auch sie eine Rückkehrerin. Umstritten ist dagegen der Gänsegeier. Immer mehr Gänsegier-Jungvögel verbringen den Sommer in der Schweiz, zum Unmut vieler Schafzüchter. Weil der Gänsegeier Kadaver von Schafen sofort frisst, fällt es schwer, Wolfsrisse zu belegen und eine entsprechende Entschädigung zu erhalten.
23:15
23:25
In der Nacht, in der ihr erstes Kind zur Welt kommt, flieht Diane (Dorothée De Koon) aus der Entbindungsklinik und streift durch die belebten Strassen eines spanischen Badeortes. Allein, mit nichts als einer Apothekentüte, lässt sie ihr neugeborenes Kind und ihren Partner Martin (Roland Bonjour) in einem Zürcher Krankenhaus zurück. Sie hätte zu dieser Gruppe gehören können: mütterlich, instinktiv, stark - doch sie muss mit ansehen, wie ihre Ideale zusammenbrechen. Während die Nacht über der Stadt hereinbricht und Neonlichter aufglühen, verliert sich ihr Schatten im Rhythmus der pulsierenden Umgebung. Ihre rätselhafte Flucht wirft Fragen auf: Was sucht sie in dieser fremden Welt? Zwischen Touristen, Nachtschwärmern und schillernden Figuren begegnet sie Rose (Aurore Clément), der sie bis auf einen Aussichtsturm folgt. Zwischen den beiden entsteht eine fragile Verbindung. Mit jedem Tag rückt die Rückkehr in ihr früheres Leben in weitere Ferne und für Diane beginnt eine Reise, die eine innere und äussere Verwandlung mit sich bringt. In «Les paradies de Diane» wagen sich Carmen Jaquier und Jan Gassmann an ein Tabuthema: Sie folgen einer Frau, die nach der Geburt keinerlei Muttergefühle hat. Die beiden Filmemacher - privat ein Paar und Eltern eines Sohnes - realisieren hier ihre erste gemeinsame Regiearbeit. Jaquiers vorheriger Film «Foudre» (2022) machte international auf sie aufmerksam und war der Schweizer Beitrag für den Oscar als bester internationaler Film. Gassmann, der zuvor mit Filmen wie «Europe», «She Loves» und «99 Moons» bekannt wurde, bringt seine dokumentarisch geprägte Handschrift in das Projekt ein. Ihr Gemeinschaftswerk «Les paradis de Diane» feierte 2024 seine Weltpremiere an den Solothurner Filmtagen und wurde im selben Jahr mit dem Zürcher Filmpreis als bester Spielfilm ausgezeichnet. «Delikatessen» zeigt den von der SRG koproduzierten Spielfilm «Les paradis de Diane» in der französischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.