21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Wer in diesen Wochen sein Auto betankt, muss tief in die Tasche greifen: Der Dieselpreis erreichte im September mit durchschnittlich 2.41 Franken einen Höchststand, wie der TCS mitteilte. Grund dafür sind unter anderem geopolitische Ereignisse wie etwa der Iran-Krieg. Während umliegende Länder Massnahmen ergriffen haben, um Private und Unternehmen zu entlasten, hält sich der Bund bislang zurück. Muss die Politik eingreifen und das Tanken günstiger machen? Ausbau von Strasse und Bahn bis 2045 Kontrovers diskutiert wird dieser Tage auch eine andere Grossbaustelle in der Verkehrspolitik: Mit dem Projekt «Verkehr '45» will der Bundesrat Strasse und Schiene ausbauen und Verkehrsprojekte in den Agglomerationen fördern. Am Freitag endet die Vernehmlassung zu den milliardenschweren Ausbauplänen von Verkehrsminister Albert Rösti. Bahn, Strasse oder Agglomerationsverkehr - wo braucht es einen Ausbau in den nächsten zwanzig Jahren? Und ist es richtig, dass der Bundesrat an Autobahnausbauten festhält, die die Bevölkerung vor zwei Jahren abgelehnt hat? Die geplanten Projekte bis 2045 verursachen Kosten von rund 50 Milliarden Franken. Allein für den Ausbau der Bahninfrastruktur geht der Bund von Kosten in der Höhe von rund 24 Milliarden Franken aus. Der Bundesrat schlägt deshalb vor, das derzeit bis 2030 befristete Mehrwertsteuer-Promille zugunsten des Bahninfrastrukturfonds unbefristet weiterzuführen. Wie soll der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur finanziert werden? Zu diesen Fragen begrüsst Mario Grossniklaus am 9. Oktober 2026 in der «Arena»: - David Roth, Vizepräsident SP; - Markus Schnyder, Nationalrat SVP/GL; - Jelena Filipovic, Co-Präsidentin Verkehrsclub Schweiz (VCS); und - Peter Grünenfelder, Präsident Auto Schweiz.
23:40
23:55
Als Roger Thornhill (Cary Grant), gutbürgerlicher Werbefachmann mit dominanter Mutter (Jessie Royce Landis), in einer Hotelhalle für einen gewissen Mister Kaplan gehalten wird, gerät sein bisher ereignisloses Leben auf unheimliche Art aus den Fugen und entwickelt sich rasch zum nackten Existenzkampf. Hinter dem ominösen Kaplan ist nämlich ein Ring ausländischer Agenten her, die vor Mord nicht zurückschrecken. Und bei der Polizei hat Thornhill nichts mehr zu melden, nachdem man ihn erstens volltrunken am Steuer erwischt hat und ihm zweitens im Uno-Gebäude ein Erstochener in die Arme gesunken ist. Beim Versuch, dem wahren Kaplan auf die Spur zu kommen, verstrickt sich Thornhill immer tiefer in einer labyrinthischen Intrige der Geheimdienste, in der auch die schöne Blondine (Eva Marie Saint) nicht die ist, die sie zu sein vorgibt. Mit Raffinesse und Virtuosität spielt Alfred Hitchcock in «North by Northwest» mit den Ängsten und Gefühlen des Publikums, das zusehen muss, wie sich der sympathische Durchschnittsbürger Thornhill - unwiderstehlich gespielt vom Charmeur Cary Grant - in einem Netz von Lügen verstrickt und in immer bedrohlichere Situationen gerät. Die eindrücklichste Darstellung von Verfolgungsangst ist die sieben Minuten lange, vor Spannung knisternde Szene, in der Cary Grant an eine einsame Busstation gelockt und dort von einem Flugzeug angegriffen wird. Einen weiteren Höhepunkt bildet der Showdown auf den Präsidentenköpfen des Mount Rushmore, einem jener für Hitchcock typischen spektakulären Schauplätze. Für «North by Northwest» hat der Master of Suspense nicht auf eine literarische Vorlage zurückgegriffen; die mit Überraschungen und Wendungen gespickte Story stammt von ihm selbst und ist eine faszinierende Mischung aus Thriller, Abenteuerfilm und romantischer Komödie.