04:20
«Potzmusig» reist in den Kanton Luzern, wo es dem malerischen Städtchen Willisau am Fusse der Napflandschaft einen Besuch abstattet. Willisau ist nämlich nicht nur für sein rundes Gebäck bekannt, sondern auch für seine vielseitigen musikalischen Veranstaltungen. Eine davon, und insbesondere bei Volksmusikfans beliebt, findet regelmässig in der «Möhre» statt, wie die Willisauerinnen und Willisauer ihren traditionsreichen Gasthof am Untertor nennen. Hier im «Säli» heisst Nicolas Senn volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Nidwaldner Liem-Brüder vom Trio St. ?Jakob, die ihre Spiel- und Singfreude nicht nur an Volksmusikfesten, sondern auch an grossen Skirennen zum Besten geben. Die vier Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss pflegen den urchigen Innerschwyzer Stil und haben mit dem Schottisch «Ab i d'Fäschthötte» eine Eigenkomposition für «Potzmusig» vorbereitet. Mit einer erstklassigen Komposition von Marie-Theres von Gunten stellen sich die Jodufroue Willisau vor. Als weitere beliebte Willisauer Formation spielt das Schwyzerörgeli-Trio Beat Neuenschwander auf. Das Eva Wey Trio mit Gitarrist Greg Obrist und Bassist Peter Gisler tritt als Alpine Folk Music auf und überrascht mit einem ebenso lüpfigen wie alten Schweizer Geigentanz. Selbstverständlich darf bei «Potzmusig» auch der Folklorenachwuchs nicht fehlen. Die Gersauer Kapelle Damian Ruhstaller debütiert mit einer Komposition von Altmeister Kaspar Muther und bringt mit ihrem jugendlichen Elan etwas frischen Wind in die Szene. Und: In Alosen ZG, hoch über dem Ägerisee, stimmt das Alpentrio Echo vo de Langenegg wunderschöne Naturklänge an. Dabei beweist Irène Meier, dass sie nicht nur kulinarisch als Siegerin der «Landfrauenküche» 2025 überzeugen, sondern auch musikalisch als Alphornbläserin brillieren kann.
04:55
Lästig bis gefährlich - Herpesviren sind nicht harmlos Neun verschiedene Arten von Herpesviren infizieren Menschen. Die schlummernden «Untermieter» können unter anderem häufige Hauterkrankungen auslösen wie Fieberbläschen, Genitalherpes oder Windpocken. Symptome sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden - vor allem die Gürtelrose hat das Potenzial für Komplikationen und Langzeitfolgen. Gut gelaufen - Gürtelrose-Ausbruch erkannt und rechtzeitig gestoppt Rund 20 Prozent der Gürtelrose-Fälle treffen Menschen unter 50 Jahren, die kaum damit rechnen. Auch der 34-jährige Alex wurde vom Herpes-Zoster-Virus überrascht. Da er rasch reagierte und die richtige Diagnose bekam, stoppten antivirale Tabletten seine Erkrankung ohne bleibende Folgen. Pech gehabt - Gürtelrose nicht erkannt, bleibende Nervenschmerzen Mit extremen Schmerzen im Brustbereich landete der 82-jährige Aloiz vor sieben Jahren auf dem Notfall. Seine Symptome wurden zuerst mit Herzproblemen erklärt, denn die typischen Bläschen bildeten sich erst später. So verstrich wertvolle Zeit. Resultat: Die Viren hatten bereits seine Nerven geschädigt. Der Gürtelrose-Patient muss seither mit bleibenden Schmerzen leben. Impfen oder nicht? - Eine persönliche Risikoabwägung Seit fünf Jahren ist in der Schweiz «Shingrix» verfügbar - ein wirksamer Impfstoff gegen Gürtelrose. Die Impfung wird grundsätzlich ab 65 Jahren vergütetet. Ärzte empfehlen die präventive Massnahme auch nach überstandener Gürtelrose, wer aber «zu jung» ist, muss sie selbst bezahlen. «Puls»-Chat zum Thema Herpesviren und Hautkrankheiten Was tun gegen ständig wiederkehrende Fieberbläschen? Ist Genitalherpes gefährlich? Könnte mein Ausschlag am Bein eine Gürtelrose sein? Kann ich mein Kind mit Lippenherpes anstecken? Was bringt eine Impfung nach einer durchgemachten Gürtelrose? Und warum soll man Kinder gegen Windpocken impfen lassen? Die Fachrunde weiss am Montag von 21.00 bis 23.00 Uhr Rat - live im Chat. Fragen können vorab eingereicht werden.
05:25
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:00
In den Bergregionen rund um Zeri, die Apuanischen Alpen und die Garfagnana öffnen Ansässige ihre Küchen und zaubern regionale Spezialitäten aus lokalen Zutaten: hausgemachten Ricotta mit Marmelade, Ragú di funghi, Lardo di Colonnata mit Garnelen und der Dinkeleintopf Zuppa di farro.
09:30
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
10:00
Im «Forum» diskutiert Radio SRF 1 mit Ga¨sten und dem Publikum u¨ber aktuelle Themen aus Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur. In die Live-Sendung fliessen Meinungen und Fragen ein, die das Moderationsteam per Telefon, E-Mail oder Online-Kommentar erreichen.
11:00
12:00
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit dem Motto «Kichererbse». Yannick lädt seine Gäste zu sich nach Dietikon ZH ein. Dem 29-Jährigen sind Fitness und Bewegung von jeher wichtig, genauso wie Kochen. Der Projektmanager serviert der Runde Kichererbsen als Püree, dazu Poulet und Spinat.
12:20
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» bei Anita, 42, aus Buchs AG. Die Bürokauffrau lebt für die Musik. Als gebürtige Sizilianerin singt Anita am liebsten in ihrer Muttersprache. Ihren Gästen serviert sie das Motto «Kichererbse» auf italienische Art: Es gibt Farinata mit Kichererbsenmehl.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
In den Bergregionen rund um Zeri, die Apuanischen Alpen und die Garfagnana öffnen Ansässige ihre Küchen und zaubern regionale Spezialitäten aus lokalen Zutaten: hausgemachten Ricotta mit Marmelade, Ragú di funghi, Lardo di Colonnata mit Garnelen und der Dinkeleintopf Zuppa di farro.
13:30
In der zweiten Folge macht sich der 17-jährige Tanweer Saleh, der aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet ist, auf den Weg zur Arbeit. Er absolviert beim Elektriker im Dorf ein Praktikum, nächsten Sommer beginnt er dort eine Lehre. Der Lehrmeister ist sehr zufrieden mit seiner Arbeit. Und: Tanweer versteht schon so gut Schweizerdeutsch, dass er mitlachen kann, wenn ein Arbeitskollege beim Feierabendbier einen lustigen Spruch macht. Bea Good und ihr Freund David können endlich die Fahrt mit ihren Traktoren zum Oldtimertreffen fortsetzen. Die Reise verzögerte sich, weil David Diesel anstatt Benzin getankt hat. Haben die beiden Glück beim «Traktor-Roulette», einem der Höhepunkte des Anlasses am Sihlsee? Reinhard König ist Frühaufsteher und malt jeden Tag ein Bild. Das schickt er dann per E-Mail an Freunde und Bekannte. Auch Lisbeth Bischofberger vom Elektroladen in Amden erhält es täglich. Sie freut sich, dass der zugezogene Künstler den Kontakt zum Dorf sucht. «Barfüssler» nennen ihn die Kinder, weil er immer barfuss unterwegs ist. Die Bauernfamilie Gmür macht ihre Kühe bereit für den wichtigsten Anlass im Jahr: die Viehschau mit der Wahl der Miss Amden. Erreicht Werner sein Ziel, einen ersten Platz zu erreichen? Und dann kommt der Wintereinbruch und damit noch mehr Arbeit für die Familie. Gmürs starten mit dem Betrieb ihrer kleinen Beiz oben auf der Alp, ein wichtiger Nebenerwerb. Hoffentlich kommen genügend Gäste.
14:25
In der dritten Folge geht der 17-jährige Tanweer Saleh, der aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet ist, in die Schule. Das Thema des Tages ist die Geographie der Schweiz. Tanweer nimmt die Schule ernst, er möchte in der Schweiz etwas erreichen. Die Lehrerin ist zuversichtlich: Seit er bei Familie Müller wohne, habe er grosse Fortschritte gemacht. Reinhard König macht sich zusammen mit seiner Ex-Frau und den beiden Hunden auf den Weg in die Teppichfabrik nach Altbüron. Dort will er sein neuestes Kunstwerk in Auftrag geben. Verläuft alles nach Plan, soll der neue Teppich schon bald als Catwalk auf den grossen Modenschauen der Welt dienen. Bea Good und ihr Freund David erwarten einen neuen Mittbewohner. Chihuahua Gismo ahnt zum Glück nicht, was auf ihn zukommt: eine deutsche Dogge. Die Aufregung ist gross, bei David hält sich die Vorfreude jedoch in Grenzen. Konflikte sind vorprogrammiert. Und: Auch Daniela Büsser ist aufgeregt. Das Jahreskonzert der Musikgesellschaft Amden rückt näher. Von der Bühnendekoration bis zum Panieren der Schnitzel - Daniela hilft überall mit. Kurz vor dem grossen Auftritt passiert ihr noch ein kleines Malheur.
15:30
Holzhacken löst zwar keine Probleme, hilft aber beim Abreagieren. Mit Humor versucht Rügen-Ärztin Nora Kaminski, die sich nach ihrem Unfall noch schonen soll, ihr Stressniveau zu senken. Ausgerechnet jetzt erfordert ihre jüngere Schwester, die nach Jahren der Funkstille vor der Tür steht, ihre komplette Aufmerksamkeit. Franziska, die sich unbescheiden als Romanautorin, Onlinehändlerin und Model ausgibt, begeistert sich für alles aus Noras Leben - sogar ihren neuen «Bekannten» Max. Leider weiß die große Schwester allzu gut, was hinter Franziskas Überdrehtheit steckt: eine bipolare Störung. Da auf die manische Euphorie ein depressives Tief folgen kann, ist Nora nun in ständiger Alarmbereitschaft. Auch bei einem Patienten liegt die Praxisinhaberin mit ihrer Sorge richtig. Hinter den Magenbeschwerden des Paketboten Thomas Freier steckt etwas Schwerwiegendes. Nora muss den Selbstständigen, der sich weder beruflich noch finanziell eine Krankheit leisten kann, nun dazu bringen, sich um seine Gesundheit zu kümmern.
17:05
17:20
1 Verein, 4 Kids und noch mehr Storys: «SRF Kids Inside» erzählt Geschichten mitten aus dem Leben.
17:30
Die Mini-Boings sind fünf lustige Figuren: Grün, Rosa, Gelb, Blau und Orange. Sie spielen im Kinderzimmer, wenn sonst niemand da ist. Zusammen entdecken sie die bunte Welt der Spielsachen und lernen dabei viel über ihre Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Sara aus Root LU zeigt ihren Gästen, wie sie das Motto «Kichererbse» umsetzt. Die 38-Jährige hat einen turbulenten Alltag und schaltet gerne den Kopf aus beim Basteln. Für ihr Menu braucht sie ebenfalls ein gewisses Fingerspitzengefühl: Sie setzt einen Burger mit Kichererbsenpatty zusammen.
18:25
Rund um Volterra, Castelnuovo Berardenga, Reggello und Bibbiena öffnen Ansässige ihre Küchen und verraten alte Familienrezepte: Wildschwein mit Schokoladensauce, Linsen mit Frischwurst und Zitronen, Brotsalat Panzanella und Bistecca alla fiorentina.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Was haben das Pharmaunternehmen Purdue, die internationale Beratungsfirma McKinsey und das Sinaloa-Kartell gemeinsam? Sie alle haben die tödliche Opioid-Epidemie in den USA angeheizt. Filmautor Paul Moreira hat Zugang zu exklusiven Archiven bekommen und lässt die Geschichte von den Beteiligten selbst erzählen. Alles begann in den 1990er-Jahren mit Purdue Pharma und einem skrupellosen Verkaufskonzept. Gehandelt wurde mit dem Schmerzmittel Oxycontin, einer legalen Version von Heroin. Auf Anraten von McKinsey schufen sie einen riesigen geschlossenen Markt. In der Folge stürzten sich Dutzende von Labors auf diese Goldmine, insbesondere mit Fentanyl, das noch stärker ist als Oxycontin. Als die Unternehmen um 2015 in rechtliche Schwierigkeiten gerieten, wurden sie durch mexikanische Drogenhändler ersetzt. Das Sinaloa-Kartell lernte, wie man die Pillen der grossen Pharmaunternehmen kopiert. Nachdem Präsident Trump gerade den Opioid-Kartellen den Krieg erklärt hat, erzählt dieser Film die 30-jährige Saga von Sucht, Verzweiflung und Tod. Erstausstrahlung: 19.03.2026
21:05
2011 wurden rätselhaften Kreise einige Kilometer vor der Küste Korsikas entdeckt. Doch ihr Ursprung blieb lange in 120 Metern Tiefe verborgen. Denn für Taucher sind die Kreise nur schwer erreichbar. Und ferngesteuerte Unterwassergefährte konnten nicht genug Daten liefern, um das Geheimnis zu lüften. Laurent Ballesta: Expedition ins Unbekannte Doch dann versuchte es ein Forschungsteam um den Meeresbiologen Laurent Ballesta. Er ist bekannt für seine extremen Unterwasser-Expeditionen an die unzugänglichsten Orte der Welt. Die extremen Tiefen erforderten von ihm und seinen Taucherkollegen nicht nur spezielle Ausrüstung, sondern auch körperlichen Tribut. Damit ihr Körper sich an den Druck in der Tiefe anpassen konnte, liessen sie sich 21 Tage in einer Druckkammer einsperren. Das war die Grundlage für lange Tauchgänge in weit über 100 Metern Tiefe. Die Suche nach Antworten: Eine Zeitreise in die Eiszeit Ballesta und sein Team tauchten in diese verborgene Welt ein und entdeckten dabei eine erstaunliche Vielfalt an Meereslebewesen. Darunter seltene gelbe Korallen und farbenprächtige Garnelen. Der Hauptfokus der Forschung lag jedoch auf den Ringen selbst. Durch das Bohren von Kernproben und deren anschliessende Kohlenstoffdatierung machten die Forscher eine entscheidende Entdeckung: Die ältesten Teile der Ringe sind rund 21'000 Jahre alt. Dies verknüpft die Geschichte der Ringe mit der letzten Eiszeit, einer Zeit tiefgreifender planetarischer Veränderungen, in der die Region deutlich flacher und sonnenbeschienener war. Die Frage nach den genauen Prozessen, die diese Formationen in einer so fernen Vergangenheit schufen, stand im Mittelpunkt der weiteren Untersuchungen. Ein Wettlauf gegen die Zeit: Schutz für ein verborgenes Ökosystem Die Dokumentation begleitet Ballesta und sein Team bei ihren bahnbrechenden Tauchgängen, die an die Grenzen des menschlich Machbaren führten. Die Forscher entwickelten eine Hypothese, die die Entstehung der Ringe mit den dramatischen Klimawechseln der Erdgeschichte in Verbindung bringt. Doch die Zeit drängt: Die einzigartigen Unterwasserformationen liegen in einem Gebiet, das von Schifffahrtsrouten durchzogen wird. Anker von Handelsschiffen stellen eine potenzielle Bedrohung für dieses fragile Ökosystem dar. Ballestas Forschung ist somit nicht nur eine Suche nach Wissen, sondern auch ein Plädoyer für den Schutz dieser verborgenen Wunder.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
23:05
Sarah Harbarth entwickelt mit ihrem Startup Kuori aus Zürich nachhaltigen und abbaubaren Biokunststoff. Damit will sie die Kunststoffindustrie revolutionieren. Der Film begleitet die junge Gründerin durch das Auf und Ab eines Startups: von der Suche nach Finanzierung über den Aufbau eines Teams bis hin zum Umgang mit dem Druck, schnell zu wachsen. Ungeschminkt gibt die Unternehmerin Auskunft darüber, wie es ihr dabei ergeht. Aike Festini hat das alles schon einmal erlebt. Sie wurde mit ihrem Logistik-Startup als Star gefeiert, nahm viel Kapital auf und gewann zahlreiche Preise - doch ihr Startup scheiterte nach Jahren des Erfolgs. Seitdem redet sie offen darüber, was es heisst, zu scheitern, und welche Schattenseiten es im Leben einer Startup-Gründerin gibt. Der Film zeigt, dass die Startup-Welt weit entfernt ist von dem glamourösen Bild, das oft vermittelt wird, und warum der Sektor dennoch boomt. Ein Film von Luca Froelicher.
23:40
23:50
00:50
Was haben das Pharmaunternehmen Purdue, die internationale Beratungsfirma McKinsey und das Sinaloa-Kartell gemeinsam? Sie alle haben die tödliche Opioid-Epidemie in den USA angeheizt. Filmautor Paul Moreira hat Zugang zu exklusiven Archiven bekommen und lässt die Geschichte von den Beteiligten selbst erzählen. Alles begann in den 1990er-Jahren mit Purdue Pharma und einem skrupellosen Verkaufskonzept. Gehandelt wurde mit dem Schmerzmittel Oxycontin, einer legalen Version von Heroin. Auf Anraten von McKinsey schufen sie einen riesigen geschlossenen Markt. In der Folge stürzten sich Dutzende von Labors auf diese Goldmine, insbesondere mit Fentanyl, das noch stärker ist als Oxycontin. Als die Unternehmen um 2015 in rechtliche Schwierigkeiten gerieten, wurden sie durch mexikanische Drogenhändler ersetzt. Das Sinaloa-Kartell lernte, wie man die Pillen der grossen Pharmaunternehmen kopiert. Nachdem Präsident Trump gerade den Opioid-Kartellen den Krieg erklärt hat, erzählt dieser Film die 30-jährige Saga von Sucht, Verzweiflung und Tod. Erstausstrahlung: 19.03.2026
01:45
02:15
Sara aus Root LU zeigt ihren Gästen, wie sie das Motto «Kichererbse» umsetzt. Die 38-Jährige hat einen turbulenten Alltag und schaltet gerne den Kopf aus beim Basteln. Für ihr Menu braucht sie ebenfalls ein gewisses Fingerspitzengefühl: Sie setzt einen Burger mit Kichererbsenpatty zusammen.
02:35
03:10
04:15
Rund um Volterra, Castelnuovo Berardenga, Reggello und Bibbiena öffnen Ansässige ihre Küchen und verraten alte Familienrezepte: Wildschwein mit Schokoladensauce, Linsen mit Frischwurst und Zitronen, Brotsalat Panzanella und Bistecca alla fiorentina.
04:40
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode zeigt eindrückliche Blicke aufs Berner Oberland. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über Niesen und Brienzergrat nach Lauterbrunnen BE und Mürren BE. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:45
«Potzmusig» reist in den Kanton Luzern, wo es dem malerischen Städtchen Willisau am Fusse der Napflandschaft einen Besuch abstattet. Willisau ist nämlich nicht nur für sein rundes Gebäck bekannt, sondern auch für seine vielseitigen musikalischen Veranstaltungen. Eine davon, und insbesondere bei Volksmusikfans beliebt, findet regelmässig in der «Möhre» statt, wie die Willisauerinnen und Willisauer ihren traditionsreichen Gasthof am Untertor nennen. Hier im «Säli» heisst Nicolas Senn volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Nidwaldner Liem-Brüder vom Trio St. ?Jakob, die ihre Spiel- und Singfreude nicht nur an Volksmusikfesten, sondern auch an grossen Skirennen zum Besten geben. Die vier Schwyzerörgelifrönde Rast-Wiss pflegen den urchigen Innerschwyzer Stil und haben mit dem Schottisch «Ab i d'Fäschthötte» eine Eigenkomposition für «Potzmusig» vorbereitet. Mit einer erstklassigen Komposition von Marie-Theres von Gunten stellen sich die Jodufroue Willisau vor. Als weitere beliebte Willisauer Formation spielt das Schwyzerörgeli-Trio Beat Neuenschwander auf. Das Eva Wey Trio mit Gitarrist Greg Obrist und Bassist Peter Gisler tritt als Alpine Folk Music auf und überrascht mit einem ebenso lüpfigen wie alten Schweizer Geigentanz. Selbstverständlich darf bei «Potzmusig» auch der Folklorenachwuchs nicht fehlen. Die Gersauer Kapelle Damian Ruhstaller debütiert mit einer Komposition von Altmeister Kaspar Muther und bringt mit ihrem jugendlichen Elan etwas frischen Wind in die Szene. Und: In Alosen ZG, hoch über dem Ägerisee, stimmt das Alpentrio Echo vo de Langenegg wunderschöne Naturklänge an. Dabei beweist Irène Meier, dass sie nicht nur kulinarisch als Siegerin der «Landfrauenküche» 2025 überzeugen, sondern auch musikalisch als Alphornbläserin brillieren kann.