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Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
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In der Küstenregion rund um Livorno, die Inseln Elba und Giglio und den Golf von Talamone öffnen Ansässige ihre Küchen und zeigen ihre schmackhaftesten Rezepte: Fischeintopf Cacciucco, Cappon di galera, Feigenbrot zum regional gekelterten Weisswein und die aus Fischrogen hergestellte Bottarga.
09:50
Nicht jedem gelingt es so wie der Familie Zerbe/Fries, vergangenes Unglück hinter sich zu lassen: Maria Ronzheimer hat in der festen Überzeugung, die Tiere vor dem Bösen der Welt zu retten, Unmengen von Katzen, Kleinnagern und Vögeln in ihrem Haus untergebracht - doch vielleicht ist es nur eine Art, mit den Schrecken ihrer Kindheit fertigzuwerden. Auf dem Parkplatz des Frühlinger Supermarktes nimmt das Schicksal seinen Lauf: Maria Ronzheimer, noch aufgewühlt von einer für sie sehr unangenehmen Begegnung mit Hans Lorenz, rutscht eine ihrer Tüten voller Tierfutter aus der Hand. Während sie auf dem Boden die verstreuten Dosen aufsammelt, wird sie von Leslie, die gerade mit Ali telefoniert und dabei rückwärtsfährt, angefahren und muss ins Krankenhaus. Katja kümmert sich mithilfe von Lilly, Greta und ihrer Freundin Emily trotz ihres Urlaubs um Maria, die ausser ihren Tieren niemanden im Leben hat. Ausserdem ist Adrian total verknallt - in Amelie Kreuser - und möchte sie gern zum Abendessen einladen. Aber es kommt anders.
11:30
12:00
In die neue «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche startet Monika aus Fischbach-Göslikon AG. Die 50-jährige Erwachsenenbildnerin hat vor einer Weile das Handwerk, aus Eisenfässern Kunst zu brennen, für sich entdeckt. Ihren Gästen serviert sie zum Motto «Kichererbse» eine Tajine vom Feuer.
12:20
Tag 2 bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» mit dem Motto «Kichererbse». Yannick lädt seine Gäste zu sich nach Dietikon ZH ein. Dem 29-Jährigen sind Fitness und Bewegung von jeher wichtig, genauso wie Kochen. Der Projektmanager serviert der Runde Kichererbsen als Püree, dazu Poulet und Spinat.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
In der Küstenregion rund um Livorno, die Inseln Elba und Giglio und den Golf von Talamone öffnen Ansässige ihre Küchen und zeigen ihre schmackhaftesten Rezepte: Fischeintopf Cacciucco, Cappon di galera, Feigenbrot zum regional gekelterten Weisswein und die aus Fischrogen hergestellte Bottarga.
13:30
Die 34-jährige Sara kehrt zum ersten Mal in ihrem Leben in ihr Heimatland Chile zurück. Kurz nach ihrer Geburt adoptierte sie ein Schweizer Ehepaar. Ihr Adoptivvater Werner begleitet Sara nun auf dieser Reise zurück in ihre Vergangenheit. Dabei trifft sie ihre leibliche Mutter Paola zum ersten Mal. Start der Reise ist die Hauptstadt Santiago de Chile - eine Millionenmetropole am Fusse der Anden. Sara und Adoptivvater Werner entdecken auf ihrer Reise am anderen Ende der Welt die bekannten Wasserfälle von Laja, besuchen Mapuche-Einwohner in Cañete und treffen Saras leibliche Mutter in Concepción. Dort erfährt Sara, wieso ihre Mutter sie damals zur Adoption freigegeben hat.
14:15
In der ersten Folge kurvt Busfahrerin Bea Good mit höchster Konzentration um die Hindernisse, die die Strassensanierung im Dorf mit sich bringt. Doch die Baustelle mit den verschiedenen Maschinen bedeutet für sie nicht nur Ärgernis, sondern auch Faszination. Die 46-Jährige liebt nämlich alles, was gross ist und einen Motor hat. Mit ihrem Hobby - sie sammelt alte Traktoren - hat sie auch ihren Freund David angesteckt. Zusammen fahren sie an ein Oldtimertreffen. Die Bauernfamilie Gmür bereitet sich für die Wintersaison vor. Die Eltern Cornelia und Werner funktionieren zusammen mit Tochter Silvana den Stall hoch oben am Berg in ein Beizli um. Damit sich die Winterwanderer bei Suppe oder Wurst aufwärmen können. Alle freuen sich auf die Zeit mit den Gästen - wohlwissend, dass die Doppelbelastung Bauern- und Gastronomiebetrieb an ihren Kräften zehren wird. Der 17-jährige Tanweer ist aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet. Seit einem Jahr lebt er bei Familie Müller. Die Töchter Céline und Joëlle bezeichnet er als seine Schwestern - und auch die beiden Mädchen freuen sich über den Familienzuwachs, schliesslich haben sie sich immer einen Bruder gewünscht. Die Schweizer Küche hat es Tanweer angetan. Für seine neue Familie kocht er ein Fondue. Daniela Büsser bereitet sich mit ihrer Klarinette auf das grosse Jahreskonzert der Musikgesellschaft Amden vor. Parallel dazu betreut sie zu Hause ein wichtiges Projekt: Der neue Plättliboden wird verlegt. Lange hat sich die 40-Jährige auf den neuen Boden gefreut. Zusammen mit ihrem Mann Hanspeter und den beiden Söhnen Tim und Jan packt sie nun bei den Arbeiten mit an, damit ihr Traum noch schneller in Erfüllung geht. Ein Plättliboden käme Beat Büsser, genannt «Keris» und nicht mit Daniela Büsser verwandt, nie ins Haus. «Zu kalt», sein knapper Kommentar. Über das und noch viel mehr redet der 70-jährige Schindelmacher bei einem Kafi Lutz mit Schwiegersohn Sepp Jöhl. Die beiden sind weitherum bekannt. Keris für seine schönen Holzschnitzereien und Sepp für seine «Wurmkur». Die verpasst er jedem, der in seinem Alpbeizli vorbeischaut.
15:10
Diesmal will Männdli den Fall nicht annehmen: In einem Mädchenpensionat in der Nähe von Neuchâtel kommen den Schülerinnen immer wieder höhere Geldbeträge abhanden. Da Männdli nicht will, übernimmt Rosa den Fall und quartiert sich dort als Haushälterin ein. Männdli lässt sich das aber nicht gefallen und nimmt einen Job als Gärtner an. Gemeinsam mit Rosa kommt er den wahren Hintergründen schnell auf die Spur.
15:55
Olivia (Isabelle Krieger) macht sich trotz aller Warnungen ihrer Freunde und Kollegen mit Themen-Rundreisen in einem Vintage-Bus selbstständig. Doch schon bei der ersten Reise kommt der erste Rückschlag. Das gebuchte Luxushotel meldet einen Wasserschaden. Die Reisegruppe landet in der Pension von Nicolas Arlington (Max Woelky), in der noch renoviert wird. Die Reise scheint fürs Erste gerettet, bis der älteste Teilnehmer, Arthur Talbot (Walter Kreye), spurlos verschwindet. Die Theorie der Touristin Martha (Julie Peasgood), dass es sich bei Arthurs Verschwinden im Steinkreis um magische Kräfte gehandelt haben könnte, weist die Realistin Olivia weit von sich. Sie malt sich die schlimmsten Dinge aus, die Arthur passiert sein könnten. Bei der weiteren Suche ist Olivia nun auf die Hilfe des ortskundigen Nicolas angewiesen. Dabei kommen sich die beiden näher, trotz aller Sorge um den Verschwundenen. Was sie nicht wissen: Arthur geht es bestens. Er hat den Steinkreis und Marthas übersinnliche Theorien benutzt, um aus seinem Leben zu entfliehen, aber vor allem aus der Obhut seiner Schwester Harriet, die ihn wegen eines Skandals vor vielen Jahren nicht mehr aus den Augen lässt. Über Konsequenzen für andere hat Arthur nicht nachgedacht, aber so war er immer. Auch damals schon, als er fast das gesamte Vermögen seiner adligen Familie am Spieltisch verlor. Arthur folgt seiner damaligen grossen Liebe, der Sängerin Corinne, die in Cornwall auf Tournee ist. Heimlich lauscht er ihr abends, ohne sich zu erkennen zu geben. Erst als Olivia und Nicolas ihn aufspüren und zur Rede stellen, hat Arthur den Mut, sich seiner Vergangenheit zu stellen und Corinne anzusprechen. Olivia hingegen kann mit ihren Gefühlen für Nicolas nicht umgehen - trotz einer wunderschönen gemeinsamen Nacht. Eine Liebe, gar eine Beziehung, kann und will sie sich in diesem Moment ihres Lebens nicht zugestehen. Zu viel steht für sie beruflich und finanziell auf dem Spiel. Nicolas wendet sich enttäuscht von ihr ab. Erst viel später gelingt es Arthur, die beiden jungen Leute davon zu überzeugen, dass man manchmal über seinen Schatten springen und die wenigen magischen Momente im Leben an sich heranlassen muss, um glücklich zu werden.
17:30
Die Mini-Boings sind fünf lustige Figuren: Grün, Rosa, Gelb, Blau und Orange. Sie spielen im Kinderzimmer, wenn sonst niemand da ist. Zusammen entdecken sie die bunte Welt der Spielsachen und lernen dabei viel über ihre Gefühle.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» bei Anita, 42, aus Buchs AG. Die Bürokauffrau lebt für die Musik. Als gebürtige Sizilianerin singt Anita am liebsten in ihrer Muttersprache. Ihren Gästen serviert sie das Motto «Kichererbse» auf italienische Art: Es gibt Farinata mit Kichererbsenmehl.
18:25
In den Bergregionen rund um Zeri, die Apuanischen Alpen und die Garfagnana öffnen Ansässige ihre Küchen und zaubern regionale Spezialitäten aus lokalen Zutaten: hausgemachten Ricotta mit Marmelade, Ragú di funghi, Lardo di Colonnata mit Garnelen und der Dinkeleintopf Zuppa di farro.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
21:00
«Der Tod ist nicht planbar», sagt Conny Hartmann zu ihrer Arbeit. Selten wisse sie, was der Tag bringen werde. Gerade das schätzt sie an ihrem Job: das Detektivische, die Suche nach Zusammenhängen und die Komplexität des menschlichen Körpers. Mona Vetsch ist beeindruckt, wie akribisch und gleichzeitig menschlich Conny Hartmann ihrer Arbeit nachgeht. Ob Obduktion oder Legalinspektion, bei jedem Fall schaut die Rechtsmedizinerin genau hin. «Hochrechnungen gehen davon aus, dass auf jedes Tötungsdelikt eines kommt, das unentdeckt bleibt», erklärt sie. Und je genauer man hinschaut, desto mehr kommt ans Licht. Das hilft nicht zuletzt den Angehörigen, besser abschliessen zu können. Erstausstrahlung: 18.03.2026
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
23:00
Die 35-jährige Margaret (Stéphanie Blanchoud) greift ihre Mutter (Valeria Bruni Tedeschi) an. Die Mutter wird so schwer verletzt, dass sie ins Spital muss. Die Konsequenz für Margarets Wutausbruch: Margaret wird von der Polizei mit einem Kontaktverbot belegt und darf sich dem Haus ihrer Familie nicht mehr als 100 Meter nähern. Auf dem Boden rund um das Grundstück zieht die Mutter eine blaue Linie - eine Trennlinie, die Margaret nicht überschreiten darf. Trotz dieses Verbots sucht Margaret weiterhin die Nähe ihrer Familie. Sie erscheint fast täglich an dieser Linie, beobachtet das Haus und versucht, auf Distanz Kontakt zu ihrer jüngeren Schwester Marion (Elli Spagnolo) zu halten, die zwischen Loyalität und Verletztheit hin- und hergerissen ist. Die Mutter wiederum verweigert jedes Gespräch und beharrt auf emotionaler Distanz. Während Margaret um eine zweite Chance kämpft, muss die Familie entscheiden, ob sie in der Lage ist, zu verzeihen - oder ob die Wunden zu tief sind. Der neueste Film der Westschweizer Regisseurin Ursula Meier entfaltet ein intensives Familiendrama, das Themen wie Gewalt, Reue, festgefahrene Beziehungsmuster und die Schwierigkeit des Verzeihens untersucht. Sichtbare wie unsichtbare Grenzen zwischen den Figuren werden zu zentralen Symbolen für ihre inneren Konflikte. Ursula Meier zählt zu den erfolgreichsten Regisseurinnen der Schweiz und wurde bereits mehrfach national und international ausgezeichnet. «Die Linie» (im Original: «La ligne») feierte ihre Weltpremiere im Hauptwettbewerb der Berlinale 2022. Beim Schweizer Filmpreis 2023 erhielt das Drama mehrere Auszeichnungen, wie den Preis für das beste Drehbuch. Ausgezeichnet wurden auch Stéphanie Blancoud für ihre Darstellung der impulsiven und innerlich zerrissenen Margaret sowie Elli Spagnolo für ihre einfühlsame Rolle als jüngere Schwester Marion. Mit India Hair als weitere Schwester und Valeria Bruni Tedeschi als Mutter vereint der Film einen starken internationalen Cast. «Delikatessen» zeigt «Die Linie» in Zweikanalton deutsch/französisch.