19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Der lange Arm der Mullahs: Regimetreue Iraner in der Schweiz Seit dem Ausbruch des Iran-Kriegs in der Schweiz gehen Exil-Iranerinnen und -Iraner auch in der Schweiz auf die Strasse. Sie hoffen auf das Ende des iranischen Gottesstaates. Doch: In der Schweiz sind auch Unterstützer des Regimes aktiv. Wer sind sie, welchen Einfluss hat das iranische Regime in der Schweiz und wie problematisch ist das? Zwischen Reitschule und Schützenstand: Der Stadt-Land-Graben in Bern Im gleichen Kanton können zwischen Stadt und Land Welten liegen. Das zeigt sich in Abstimmungen, und verschiedene Untersuchungen bestätigen: Viele Meinungen driften auseinander. Besonders betroffen ist Bern - mit der am weitesten links stehenden Stadt, aber dem bürgerlichen Kanton. Die «Rundschau» hat die grüne Kandidatin Aline Trede und den SVP-Mann Daniel Bichsel im Regierungsrats-Wahlkampf begleitet. Kindesmissbrauch via Webcam: Der Kampf gegen Pädokriminelle Es ist ein internationales Phänomen, dass die Polizei beschäftigt: die Taten der Pädokriminellen. Viele Männer im Westen, auch in der Schweiz, treten beispielsweise mit Familien in den Philippinen in Kontakt, schicken Geld, damit die Kinder vor der Webcam missbraucht werden. Doch wer sind die Täter? Und was tun die Behörden in den Philippinen, um die Kinder besser zu schützen?
21:10
Der reiche Suppenfabrikant Louis Röllin engagiert Privatdetektiv Philip Maloney, weil er davon überzeugt ist, dass jemand ihn umbringen will. Bevor Maloney bei einem Familienessen herausfinden kann, wer es auf den Suppenkönig abgesehen haben könnte, stirbt dieser bei einem Sturz aus dem Fenster seines Büros. Während Maloney auf die Polizei wartet, beginnt er in der abgelegenen Villa auf eigene Faust zu ermitteln und entdeckt Hinweise darauf, dass Röllins Tod kein Unfall war. Er wird mit einer dysfunktionalen Familie konfrontiert: drei erwachsene Kinder, die ihrem Vater aus unterschiedlichen Gründen feindselig gesinnt waren, sowie dessen deutlich jüngere Verlobte Estelle. Die Atmosphäre ist angespannt, geprägt von alten Verletzungen, Machtkämpfen und der Frage nach dem Erbe. Maloney muss aufklären, wer in diesem Haus ein tödliches Spiel treibt, bevor die Lage endgültig ausser Kontrolle gerät.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.
23:00
Eva (Liv Lisa Fries) lebt mit ihrem Sohn Felix (Jona Eisenblätter) zusammen. Der Junge lässt nur wenige Menschen an sich heran, er hat eine autistische Entwicklungsstörung, das Asperger-Syndrom. Er weist mangelnde Sozialkompetenz auf, hat plötzliche Wut- und Angstattacken und sein Einfühlungsvermögen ist eingeschränkt. Eva setzt alles daran, dass der 13-Jährige trotz seiner Besonderheiten möglichst wenig ausgegrenzt wird. Felix fasst zwar Vertrauen zu seiner Betreuerin in der Schule Elena (Lena Urzendowsky), das ändert aber nichts daran, dass er immer wieder aneckt. Viele Male muss Eva notfallmässig den Supermarkt, in dem sie arbeitet, verlassen, um Felix von der Schule abzuholen. Etwas Unterstützung bekommt Eva von ihrem Nachbarn Pelle (Thure Lindhardt). Zwischen den beiden Erwachsenen wächst langsam eine Zuneigung, und die Beziehung zwischen Pelle und Felix gelingt aussergewöhnlich gut. Doch die Konflikte häufen sich, je älter Felix wird. Eines Tages mündet ein Streit zwischen Eva und Felix in ein heftiges Handgemenge, bei dem Eva eine Kopfwunde davonträgt. Sie ahnt, dass es so nicht weitergehen kann.