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TV Programm für SRF1 am 23.09.2026

Jetzt

Telesguard 17:40

Telesguard

Regionalmagazin

Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.

Danach

Tagesschau kompakt 18:00

Tagesschau kompakt: Vorabendausgabe

Nachrichten

Meteo 18:05

Meteo: Vorabendausgabe

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Mini Chuchi, dini Chuchi 18:10

Mini Chuchi, dini Chuchi: Öppis Dörrts - Tag 3

Kochshow

Zur Wochenmitte kocht Manuela, 39, aus Herisau AR. Sie ist ein grosser Fussballfan und Mutter von drei Buben. Für ihre Gäste dörrt sie Rindfleisch und Randen und richtet beides zusammen mit Polenta an. «Sieht aus wie Sterneküche», meint die Gastgeberin des nächsten Tages.

Zu Tisch 18:25

Zu Tisch: Sachsen - Deutschland

Essen und Trinken

Heike und Ulrich Raupach stellen in ihrer Porzellanmanufaktur alles von Hand her. Und auch beim Kochen gibt sich das Ehepaar grosse Mühe. Sie zaubern selbstgemachte sächsische Spezialitäten auf den Tisch.

Schweiz aktuell 19:00

Schweiz aktuell

Regionalmagazin

SRF Börse 19:25

SRF Börse

Wirtschaft und Konsum

Tagesschau 19:30

Tagesschau: Hauptausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 19:55

Meteo: Abendausgabe

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Rundschau Talk 20:10

Rundschau Talk: Zu Gast: Susanne Vincenz-Stauffacher

Gespräch

2027 werden im Bundeshaus die politischen Kräfteverhältnisse neu gemischt. Die SP will ihre Position als zweitstärkste Partei verteidigen. Die FDP muss ihr Profil schärfen und sich gegenüber SVP und Mitte behaupten. Diese hat bereits angekündigt, weiterwachsen und längerfristig einen zweiten Bundesratssitz erobern zu wollen. Wer geht mit den besseren Karten ins Wahljahr - und wer überzeugt die Wählerinnen und Wähler? Hitzesommer - wie weiter? Extreme Hitze und Wetterereignisse haben die Schweiz diesen Sommer geprägt. Wie soll die Politik darauf reagieren? Und wie lässt sich das Klima wirksam schützen, ohne Wohlstand und Arbeitsplätze zu gefährden? Die SP fordert eine massive Verschärfung der Schweizer Klimapolitik und will den Ausbau der erneuerbaren Energien vorantreiben. Die FDP betont Innovation, Eigenverantwortung und marktwirtschaftliche Anreize. Welche Strategie überzeugt? Baustelle EU-Dossier Das Verhältnis zur EU bleibt eine der grossen politischen Streitfragen. Wie eng soll die Schweiz künftig mit Europa zusammenarbeiten? Und wo liegen die roten Linien? SP und FDP stehen grundsätzlich zum bilateralen Weg und wollen die Beziehungen zur EU weiterentwickeln. Unterschiedliche Akzente setzen sie bei der konkreten Ausgestaltung: Während die FDP die bilateralen Verträge vorantreiben will, pocht die SP darauf, dass der Lohn- und Arbeitnehmerschutz nicht geschwächt wird.

Russlands Zukunft - Leben in der Ungewissheit (Teil 3) 21:05

Russlands Zukunft - Leben in der Ungewissheit (Teil 3)

Auslandsreportage

Wie geht es weiter mit Russland? Diese Frage beschäftigt die Welt. Die Antwort darauf: schwierig. Zu viel hängt von den schwer vorhersehbaren Entscheidungen des Präsidenten Wladimir Putin ab. Reporter Christof Franzen ist in verschiedene Regionen Russlands gereist. Und hat Menschen gefragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Die Bandbreite der Emotionen ist gross. Während die einen den imperialen Kurs des Präsidenten feiern, packen andere im Stillen ihre Koffer. Und die Mehrheit? Sie arrangiert sich mit einer immer düstereren Realität.

Ziehung des Schweizer Zahlenlottos 21:40

Ziehung des Schweizer Zahlenlottos: Mittwoch

Lottoziehung

10 vor 10 21:50

10 vor 10

Nachrichten

Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Kulturplatz 22:25

Kulturplatz: Bauen in den Himmel - Wie hoch darf eine Stadt wachsen?

Dokumentation

100 Jahre nach der Premiere von Calderóns «Das grosse Welttheater» auf dem Klosterplatz von Einsiedeln SZ wirft Lukas Bärfuss mit seiner zeitgenössischen Neufassung existenzielle Fragen auf. Wofür lohnt es sich zu leben? Wofür zu sterben? Welche Rolle spiele ich im Leben? Rund 500 Laien sind bei diesem Spiel - vor und hinter den Kulissen - mit dabei; vom Enkel bis zur Grossmutter. Ein Spiel, das Generationen verbindet und den Zusammenhalt im Dorf stärkt. Das Klosterdorf Einsiedeln SZ zeichnet eine barocke Theatertradition aus. Auf dem Klosterplatz wurde aber erstmals 1924 Theater gespielt, obwohl dieser einst sogar nach speziellen akustischen Gesichtspunkten gestaltet wurde. Die Wahl des Stückes fiel auf «Das grosse Welttheater» des spanischen Dramatikers Pedro Calderón de la Barca in der Übersetzung von Joseph von Eichendorff. Die Aufführung: weniger Kunstgenuss als vielmehr seelische Erhebung. Am Stückende gab es keinen Applaus; das Spielvolk stimmte zusammen mit dem Publikum «Grosser Gott, wir loben Dich» an. In den 1960er-Jahren sorgte das Mysterienspiel aber je länger je mehr für Unmut. Kritisiert wurde die nicht mehr zeitgemässe, gottgewollte hierarchische Ordnung. Eine rigorose Neuausrichtung wagte die Welttheater-Gesellschaft aber erst 2000 mit Autor Thomas Hürlimann und Regisseur Volker Hesse, auch wenn Calderóns Grundgedanken integraler Bestandteil blieben. Nun hat sich Lukas Bärfuss den Stoff vorgeknöpft. Das Kloster gab den Segen zu seinem Stück, das selbst vor Kindsmissbrauch in der Kirche nicht Halt macht. Über ein halbes Jahr lang wurde geprobt. Das «Spielvolk» war mit Feuereifer dabei. Freizeit und Ferien wurden dem Spiel geopfert. Gemeinsam haben Einsiedlerinnen und Einsiedler Grosses geschaffen. Gemeinsam wagen sie einen schonungslosen Blick auf das menschliche Leben. Von der Jugend bis zum Tod. Der Film rollt die 100-jährige Geschichte auf, gräbt im Archiv, birgt Anekdoten, erinnert sich mit Menschen, die seit Jahren zum «Spielvolk» gehören an Skurriles und Unvergessliches und begleitet Alte und Junge, vom Schicksal heimgesuchte und Lebenshungrige bis zum grossen Auftritt.

Menus Plaisirs - Les Troisgros 23:00

Menus Plaisirs - Les Troisgros

Dokumentarfilm

Frederick Wiseman gilt als Begründer des «Direct Cinema»: Kamera hinhalten und dokumentieren, ohne zu kommentieren. Der US-amerikanische Dokumentarfilmer portraitiert oft Institutionen und zeigt, wie sie funktionieren. In seinem Repertoire sind bereits Krankenhäuser, Schulen und Museen zu finden, zuletzt auch das Rathaus von Boston und die öffentliche Bibliothek von New York. Die Familie Troisgros ist in Frankreich ebenfalls eine Institution: Seit über 80 Jahren gibt es das Familienrestaurant, seit mehr als 50 Jahren hält es ununterbrochen die höchste Auszeichnung im Guide Michelin - drei Sterne. Vier Stunden lang dreht sich in «Menu plaisirs - Les Troisgros» alles um die Zubereitung der ausgeklügelten und sündhaft teuren Gourmet-Menüs: um die Produkte, den Einkauf, die Komposition. Rund ein Dutzend Leute arbeiten in der Küche, trotzdem wird es nie laut. Die Troisgros gehören nicht zum Typus der cholerisch-überheblichen Chefköche, sondern führen eine ruhige Küche. Der über 80-jährige Familienbetrieb ist vor wenigen Jahren aus der Kleinstadt Roanne auf ein Landgut mitten in lieblichster Landschaft umgezogen - die Wiseman auch entsprechend im Frühling filmt, als «Locus amoenus» mit viel Vogelgesang, saftigen Wiesen, blühenden Bäumen. Mittendrin liegt das neue Restaurant, in dem sich ein Generationswechsel anbahnt: Michel ist dabei, an seinen Sohn César zu übergeben. Der jüngere Sohn Léo führt ein zweites, einfacheres Restaurant ein paar Kilometer weiter. Die Personen und ihre Geschichten lernt man erst nach und nach kennen, nur durch Gespräche zwischen Protagonistinnen und Protagonisten. Denn im Film gibt es weder Interviews noch Kommentare, auch keine Musik. Was es gibt, ist Zeit. Zeit, dem perfekt orchestrierten Küchenballett zuzusehen. Und Zeit, zuzuhören, wie am leeren Tisch Menüs entworfen werden. Minutenlang etwa sprechen Sohn Léo und Vater Michel über die Zutaten einer Sosse: Soll nun Mandelpaste mit rein oder nicht? Könnte man statt Holunderblüten auch Cassis nehmen? Zutat für Zutat wird besprochen. Langweilig sind solche Szenen nie. Weil sie viel zeigen: die Liebe und Sorgfalt der Chefs zu den Zutaten, die Freude am Metier, aber auch die Beziehung zwischen den Beteiligten. Dass Wiseman dieses Restaurant bewundert, ist im Film zu spüren. Aber der sozialkritische Filmemacher spürt auch Widersprüche auf. So wird in einer wunderbar geschnittenen Szene deutlich, dass manchmal die Philosophie der Naturverbundenheit und die artifizielle und teure Welt der Gourmetküche eben doch nicht ganz zusammengehen: Während die Chefin des Hauses im Biogarten Salatköpfe pflückt, legt sich über das Vogelzwitschern und Insektensummen plötzlich Helikopterlärm. Auf der Wiese wird ein rund gemähter Landeplatz sichtbar, ein Kellner weist den Helikopter ein. Wer da landet, erfahren wir nicht, aber es wird wohl ein sehr reicher Gast sein. In solchen Szenen zeigt sich: Dieser Film ist genauso sorgfältig zubereitet wie die Menüs im Drei-Sterne-Restaurant.