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TV Programm für SRF1 am 08.10.2026

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Gredig direkt 22:25

Gredig direkt: Beatrice Egli: «Gegenwind ist mein Antrieb»

Gespräch

Mit ihrem Konzert im Zürcher Hallenstadion erfüllt sich die 38-jährige Schwyzerin einen Traum, gleichzeitig wagt sie mit ihrem Schauspieldebüt in der Serie «Die Landarztpraxis» neue Schritte. Beatrice Egli hat vieles erreicht, wovon andere träumen. Doch der Weg dorthin war nicht immer einfach. Offen spricht sie über die Vorurteile, mit denen der Schlager lange zu kämpfen hatte, über Hasskommentare und Bodyshaming sowie über den Druck, der mit permanenter Öffentlichkeit einhergeht.

Danach

NZZ Format 23:05

NZZ Format: Radprofis in zwei Welten - Ultracycling und Bahnrad

Dokumentation

«Radprofis in zwei Welten» dokumentiert die gegensätzlichen Lebensentwürfe zweier Spitzenathleten, die einst dieselbe Spielgruppe besuchten. Die Bahnrad-Spezialistin Aline Seitz bereitet sich auf die Europameisterschaften 2026 in Konya vor. Trotz Olympiateilnahme und kompromisslosem Training zeigt ihr Alltag die wirtschaftlichen Grenzen des klassischen Verbandssports: Vom Verband erhält die 29-Jährige keinen Lohn, finanzielle Planbarkeit bleibt ein Wunschtraum. Ihr ehemaliger Nachbar Robin Gemperle hat sich für einen anderen Weg entschieden. Als einer der weltbesten Ultracyclisten startet er 2026 beim Transcontinental Race: rund 5000 Kilometer von Norwegen nach Griechenland, ohne Team und weitgehend auf sich allein gestellt. Er plant seine Route selbst, entscheidet, wann er schläft, und vermarktet sich als Ein-Mann-Unternehmen. Die Reportage blickt hinter die Kulissen zweier sportlicher Extreme. Ein Film von Matthias Lüscher

Newsflash SRF 1 23:40

Newsflash SRF 1

Nachrichten

Sternstunde Philosophie 23:50

Sternstunde Philosophie: Carl Hart: Besser leben mit Heroin und Kokain?

Dokumentation

Aufgewachsen in einem armen Viertel in Miami, erlebte Carl Hart Drogenhandel, Gewalt und Kriminalität aus nächster Nähe. Als Wissenschaftler begann er später, über Drogen zu forschen, um etwas gegen die Verbreitung von Crack zu unternehmen. Dabei gelangte er immer mehr zur Überzeugung, dass nicht die Drogen das Problem sind, sondern die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Betroffenen. Und, dass der Kampf gegen Drogen als Vorwand diente, um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu unterdrücken. Er wandelte sich zu einem Befürworter, der heute eine Legalisierung auch harter Drogen fordert und selbst regelmässig Substanzen wie Heroin und Kokain konsumiert. Er argumentiert, dass ein Konsum ohne Abhängigkeit nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel ist, und dass ihn Drogen zu einem besseren Menschen gemacht hätten. Olivia Röllin hakt nach, ob er die Risiken für die Gesellschaft nicht unterschätzt und ob wir durch ständige Intensivierung von Emotionen nicht verlernen, wie berauschend der Alltag ohne Verstärkung sein kann.