04:55
Jetzt, wo weltweit Kriege eskalieren und soziale Spannungen zunehmen, wird die menschliche Verletzlichkeit sichtbarer denn je. Was als ferne geopolitische Krise beginnt, reicht längst in unseren Alltag hinein: Unsicherheit, Kontrollverlust, das Gefühl, dass Stabilität keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Zugleich wächst das Bedürfnis nach Solidarität, nach verlässlichen Beziehungen und nach einem neuen Verständnis von Stärke, das nicht auf Unangreifbarkeit, sondern auf Berührbarkeit gründet. Die Moderne erzählt gerne die Geschichte der radikal autonomen Person, die niemanden braucht und ihre Abhängigkeiten hinter sich lässt. Verletzlichkeit erscheint dabei als Makel, als Bedrohung der eigenen Souveränität. Die Philosophin und Autorin Barbara Schmitz und der Philosoph und Mediziner Giovanni Maio widersprechen dieser Erzählung entschieden. Für sie gehört Verletzlichkeit zu den grundlegenden Bedingungen des Menschseins: Sie mache Beziehung überhaupt erst möglich, sei Voraussetzung von Empathie und könne eine Quelle von Sinn und Solidarität sein. Olivia Röllin fragt nach, wie wir Verletzlichkeit neu denken können, wie sich der Blick auf uns selbst, auf andere und auf die demokratische Gemeinschaft verändert, wenn wir Abhängigkeit nicht länger stigmatisieren, sondern als ureigene menschliche Kraft begreifen, und worin diese Kraft eigentlich besteht.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
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Als er zusammen mit seiner Frau die Stadtvilla in Zürich Hirslanden übernahm, machte sich der Gymnasiallehrer eher widerwillig im Garten nützlich. Dabei wurde in ihm ein Interesse an Pflanzen und Gartengestaltung geweckt, wie er es nie für möglich gehalten hätte. Sammeln, ausprobieren, neue Pflanzen kennenlernen, umgestalten, optimieren - der Garten wurde zu Herbert Freis grosser Leidenschaft. Mit den Jahren hat er auch gelernt, mit der nicht ganz einfachen Lage seines Gartens umzugehen: Wie gärtnere ich kräfteschonend am Hang und an einem Ort ohne direkte Zufahrt? Welche Gehölze eignen sich für Stadtgärten? Und obwohl er mehrere Liegenstühle im Garten hätte - sich hinlegen und ein Buch lesen, hat er bis heute nicht geschafft.
09:50
Ganz Frühling steht unter Schock: Katja Baumann (Simone Thomalla) ist im Krankenhaus. Als die Dorfhelferin ihren Exfreund Mark Weber (Marco Girnth) gesehen hat, war sie für einen Moment so schockiert, dass sie mitten auf der Strasse stehengeblieben ist. Georg Lamprecht (Daniel Krauss), der gerade um die Kurve kam, konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fährt sie an. Der muss sich nun vor der Polizei verantworten, stand er doch eben erst unter dem Einfluss von Medikamenten, die ihm seine Frau Ida (Stephanie Schönfeld) gegeben hat. Während Katja auf der Intensivstation liegt, kommt es zu einem Zusammentreffen zwischen Mark und Katjas Verlobten Tom Kleinke (Jan Sosniok). Und auch Bäckerin Heidrun Niedermayer (Catalina Navarro Kirner) landet im Krankenhaus, da sie einen Schwächeanfall erlitten hat, nachdem ihr klar wurde, einem Heiratsschwindler erlegen zu sein.
11:30
Bettwanzen-Horror - Vorsicht vor falschen Kammerjägern Die Bezeichnung «Schädlingsbekämpfer» ist in der Schweiz nicht geschützt. Das wird Ilona Oertel zum Verhängnis: Sie sucht rasche Hilfe gegen ihre Bettwanzenplage, zahlt 6000 Franken im Voraus. Doch die versprochene Hilfe bleibt aus. Die Wanzen krabbeln weiter. Später stellt sich heraus: Die Firma leistete überteuerte, unzureichende Arbeit. Oertel erstattet Anzeige. «Kassensturz» fragt beim Verbandspräsidenten der Schädlingsbekämpfer nach, wie man sich vor Schädlingen und schwarzen Branchen-Schafen schützt und welche Tierchen aktuell am meisten rumkrabbeln. Wasserknappheit - Avocados trocknen Spanien aus Der Avocado-Anbau in Südspanien boomt. Das führt zu gravierenden Wasserproblemen: Für ein Kilogramm Avocados werden zum Teil mehr als 1500 Liter Wasser benötigt, was die ohnehin knappen Wasserressourcen vor Ort extrem belastet. Die Folgen: illegale Brunnen und sinkende Grundwasserspiegel. Eine Studie der Universitäten Málaga, Princeton und Bern zeigt, dass unter anderem wegen Profitgier die Wasserreserven schwinden. Trotzdem setzen viele spanische Bauern weiterhin auf die grüne Beere. Die Reportage im «Kassensturz». Test «Aceto Balsamico» - Teuer muss nicht immer gut sein Wer die Wahl hat, hat bekanntlich die Qual. So auch bei Aceto Balsamico di Modena (IGP): Das Angebot in den Läden ist enorm. «Kassensturz» lässt zwölf Aceti Schweizer Grossverteiler von einer hochkarätigen Jury verkosten. Die Degustation zeigt: Bereits zu einem relativ günstigen Preis gibt es einen guten Aceto Balsamico, der überzeugen kann. Hingegen fallen zwei Produkte im Test durch: «Zu viel Essig» und «stechend im Gaumen», so das Urteil der Jury.
12:00
Die neue «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche eröffnet Simon aus Bülach ZH. Der 56-Jährige liebt Musik und singt auch selber gerne. In der Küche geht er gerne intuitiv vor und lässt sich weniger von Kochbüchern leiten. Ob er das auch für sein Menu zum Thema «Kotelett» so handhabt?
12:20
Als zweite Kandidatin zaubert Maria aus Berikon AG einen Teller, auf dem das Motto «Kotelett» vorhanden sein sollte. Die 48-Jährige kommt ursprünglich aus Russland und lässt ihre Herkunft in ihr Menu einfliessen. Doch auf den ersten Blick ist das Kotelett für die Gäste gar nicht erkennbar.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:00
Als er zusammen mit seiner Frau die Stadtvilla in Zürich Hirslanden übernahm, machte sich der Gymnasiallehrer eher widerwillig im Garten nützlich. Dabei wurde in ihm ein Interesse an Pflanzen und Gartengestaltung geweckt, wie er es nie für möglich gehalten hätte. Sammeln, ausprobieren, neue Pflanzen kennenlernen, umgestalten, optimieren - der Garten wurde zu Herbert Freis grosser Leidenschaft. Mit den Jahren hat er auch gelernt, mit der nicht ganz einfachen Lage seines Gartens umzugehen: Wie gärtnere ich kräfteschonend am Hang und an einem Ort ohne direkte Zufahrt? Welche Gehölze eignen sich für Stadtgärten? Und obwohl er mehrere Liegenstühle im Garten hätte - sich hinlegen und ein Buch lesen, hat er bis heute nicht geschafft.
13:35
Immer auf Trab ohne Wenn und Aber. Miriam Knechtle lebte lange auf der Überholspur. Hof, Haushalt und Familie - für alles hatte sie Zeit, nur nicht für sich selbst. Bis es plötzlich nicht mehr ging. Schwindel, Herzrasen und eine chronische Müdigkeit waren die ersten Anzeichen ihrer Erschöpfungsdepression. «Ich musste lernen, mir auch Pausen zu gönnen. Neben Ehefrau, Mutter und Bäuerin auch einfach nur Miriam zu sein», meint die 35-jährige Appenzellerin, wenn sie auf ihr Tief vor drei Jahren zurückblickt. Es sei kein einfacher Weg gewesen, da rauszukommen. Aber heute gehe es ihr besser. Dazu gehört, dass sie sich auch mal eine Auszeit nimmt. Auf der Alp Tellerli bei Urnäsch zum Beispiel, ihrem Kraftort. In der Hütte ihrer Eltern verbringt sie mit ihrer Familie gerne ein Wochenende oder Ferien. Dort trifft sie gerne auch ihre Eltern und ihre vier Schwestern. Die Familie hat bei Miriam Knechtle einen hohen Stellenwert. Neben Ehemann Sepp (36) gehören dazu die Kinder Janick (10), Fabio (8) und der Nachzügler Aurel (2). Auch wenn die Tage lang und auch mal streng seien, sie könne sich nichts Schöneres vorstellen. Knechtles wohnen in Appenzell Enggenhütten. Ihr Hof liegt abgelegen auf 950 Meter Höhe. Im Winter gibt's hier vier Monate lang keinen Tag Sonne. Zu ihrem Betrieb gehören 20 Milchkühe und rund 30 Aufzucht-Rinder und Mastkälber. Die Landfrauen werden denn auch mit hofeigenem Fleisch bekocht: Mit Appenzeller Mostbröckli-Tatar und Käsefladen zur Vorspeise. Gefolgt von einem Kalbscarré mit selbstgemachten Dinkelnudeln und Saisongemüse zum Hauptgang. Zum Dessert überrascht Miriam mit einem lauwarmen Schoggichüechli und selbstgemachter Glace. Ein Menu mit einem Hauch Appenzell, typische Landfrauenküche, aber in erster Linie «einfach Miriam».
14:25
Während sieben Wochen haben sich sieben Bäuerinnen aus sieben verschiedenen Kantonen der Schweiz gegenseitig bekocht und bewertet. In dieser Sendung wird die Siegerin, die Landfrau 2024, gekürt. Zusammen mit Moderatorin Nicole Berchtold schauen die Zuschauenden zurück auf die Höhepunkte und die bewegendsten Momente der vergangenen sieben Sendungen. Nicole Berchtold empfängt die Landfrauen samt ihren Familien und Freunden auf dem Kundelfingerhof im schönen Thurgau. Es darf auch wieder herzlich gelacht werden, bei den TV-Ausschnitten, die bisher nicht ausgestrahlt wurden. Amüsante Szenen, die die sieben Landfrauen zeigen, wenn nicht alles optimal geklappt hat oder ihnen ein Fauxpas passiert ist. Die Zuschauenden sind dabei, wenn Nicole Berthold verkündet, wer den Kochwettbewerb 2024 gewinnt, welche Landfrau 2024 kulinarisch brilliert hat und ihren Kanton mit Stolz erfüllt. Wiederum sorgt Dani Häusler mit seiner Band für die musikalische Untermalung der grossen Finalsendung. Die Gastgeberinnen der 18. Staffel «SRF bi de Lüt - Landfrauenküche»: Monika Nauer, SZ Rüttner, SG Fabienne Isenegger, AG Melanie Ramser, BE Irma Schatt, TG Isabelle Kamber, SO Miriam Knechtle, AI
15:15
Adrian kommt in bester Laune im Büro an, es ist der 24. Dezember. Voller Vorfreude fängt er an, seine Weihnachtsgeschenke an seine Arbeitskolleginnen und -kollegen zu verteilen. Aber Chick hat schlechte Laune, weil ihr Anti-Weihnachtsabend mit ihren Kollegen aus der Wohngemeinschafts in letzter Minute geplatzt ist. Theres findet Weihnachten stressig, und das einzig Gute daran sei, dass an diesem Abend die Waschküche frei ist. Doktor Wehrli graut es vor dem Abend allein mit seiner Mutter, und Verena ist schon ganz depressiv, wenn sie an ihre Schwestern denkt, die ihr wieder einmal ihre eigenen Familien präsentieren und sie scheinheilig nach ihrem Privatleben als unverheiratete Frau fragen werden. Adrian lässt sich trotz allem die Laune nicht verderben und ist davon überzeugt, dass man alle Menschen mit ein wenig gutem Willen glücklich machen kann. Er hat auch Geschenke gesammelt, die er am Abend, als Weihnachtsmann verkleidet, an Obdachlose verteilen will. Als aber der Lieferwagen mit all den Geschenken gestohlen wird, gerät auch sein positives Denken endgültig arg ins Wanken.
15:50
Katjas (Simone Thomalla) neuster Auftrag führt sie ausgerechnet zur neuen Frau ihres Ex, Trixie (Nina Schmieder). Diese ist erneut schwanger und wird wegen Komplikationen zu Bettruhe verdonnert. Die erste Begegnung zwischen Katja und Ex-Freund Mark (Marco Girnth) verläuft holprig, doch umso entspannter ist Katjas Zusammentreffen mit der Schwangeren. Katjas Verlobtem Tom (Jan Sosniok) gefällt die Konkurrenz in Person von Mark gar nicht - noch weniger, als Katja ihm berichtet, dass Mark ihr Trauzeuge werden soll. Derweil schafft Lilly es, endlich an Amelie heranzukommen. Amelie befindet sich in einer gewalttätigen Beziehung, und Lilly setzt alles daran, ihr herauszuhelfen.
17:25
Pompon und Linette suchen nach einem Goldschatz und finden ihn bei sich selbst. Mama ist die Beste!
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Wochenmitte bei «Mini Chuchi, dini Chuchi» zum Thema «Kotelett». Alexandra aus Waltenschwil AG kann sich beim Yoga gut einmitten und auf ihren Tag einstimmen. Eigentlich kocht sie wenig Fleisch, heute serviert die 59-Jährige ihren Gästen aber ein richtiges Lammkotelett.
18:25
Fehler akzeptieren sie mit einem Schulterzucken und fangen nochmals neu an. Denn die Erfolge und das Schöne, das bleibt, sind trotzdem grösser als jede Niederlage. So haben die beiden in nur fünf Jahren ein Idyll geschaffen, das dem alten Ort seine Eigenheit lässt und trotzdem die Handschrift der Gestaltenden trägt.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Die Schweiz wächst - schneller als viele andere europäische Länder. Jedes Jahr kommen zehntausende Menschen neu dazu. Das bringt Wohlstand und Arbeitskräfte. Aber auch volle Züge, steigende Mieten, Kriminalität und das Gefühl: Es wird enger. Wer profitiert vom Wachstum? Wer nicht? Die «Rundschau» trifft Menschen, die in die Schweiz kommen, einen SVP-Unternehmer, der vom Boom profitiert und trotzdem warnt, und besucht ein Spital, das ohne Arbeitskräfte aus dem Ausland gar nicht bestehen könnte. Eine «Rundschau»-Spezialsendung.
21:05
In der Schweiz gibt es vielleicht bald eine dritte Bestattungsform, nämlich die «Kompostbeerdigung». Herbert Ammann hat in Zürich erfolgreich eine Einzelinitiative lanciert, welche sich dem Thema annimmt. In 40 Tagen wird ein Mensch zu Erde. Dann kann er auf dem Friedhof beigesetzt werden oder Angehörige könnten die Erde auch zu sich nach Hause nehmen. Genau das möchte Herbert Ammann: Als Kompost in seinem Garten landen, damit ein Nussbaum aus seinen irdischen Überresten wachsen kann. Aber seine Krankheit schreitet wohl schneller voran, als dass der politische Prozess die dritte Bestattungsform abgesegnet hat.
21:40
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Roli Noirjean ist einer der letzten Zirkusclowns der Schweiz. Seit Jahrzehnten stolpert und taumelt er durch die Manegen - mit dem Ziel, die Menschen zum Lachen zu bringen. Host Nino Gadient übt sich mit ihm im gekonnten Scheitern und fragt nach, wie zeitgemäss der Klamauk des Clowns heute noch ist. Doch muss er überhaupt lustig sein, um als Figur interessant zu bleiben? Lisa Bögli versteht ihre Clownin als ambivalente Figur zwischen Trauer und Freude. Sie arbeitet als Begegnungsclownin und trifft Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Aus ihren Erfahrungen ist ein Bühnenstück entstanden, in dem sie dem Vergessen mit der Leichtigkeit des Clowns begegnet.
23:00
Familie Solé baut im katalanischen Dorf Alcarràs seit 80 Jahren Pfirsiche an. Obwohl die Familie das Land seit Jahrzehnten bewirtschaftet, gehört es ihr nicht. Es wurde ihr einst formlos vom Grossgrundbesitzer Pinyol überlassen, den der Urgrossvater Solé während des Spanischen Bürgerkriegs versteckt und damit vor der Verfolgung gerettet hatte. Doch die diesjährige Ernte könnte ihre letzte sein, denn ein Sohn der Familie Pinyol droht der Familie mit der Räumung und will auf dem Land eine einträgliche Photovoltaik-Anlage errichten. Erstmals blicken die Solés in eine ungewisse Zukunft, welche die sonst so eng verbundene Grossfamilie in einen tiefen Konflikt stürzt. Während die Jüngeren im Moment leben, verweigert der Vater Quimet (Jordi Pujol Dolcet) den Blick nach vorne, und der Grossvater Rogelio (Josep Abad) beruft sich auf ein altes Versprechen, um den Anspruch auf das Haus zu verteidigen. Die Drehbuchautorin und Regisseurin Carla Simón kehrt nach ihrem bewegenden Spielfilmdebüt «Fridas Sommer» mit «Alcarràs» zurück. Aufgewachsen in einem katalanischen Dorf, verbrachte Simón selbst jeden Sommer ihrer Kindheit auf einem Bauernhof und erzählt so handfest, zärtlich und sinnlich darüber, dass wir uns bald selbst als Mitglied der Familie Solé wähnen. Auch deshalb wurde dieser grandios choreografierte Film voller Leben und Liebe mit dem Goldenen Bären der Berlinale ausgezeichnet. Für den Film wurde komplett mit Laiendarstellerinnen und -darstellern gearbeitet - alle stammen aus Alcarràs oder der direkten Umgebung. Das war der Filmemacherin wichtig, um die Realität des ländlichen Lebens authentisch einzufangen. Damit das Spiel glaubwürdig wirkt, verbrachte das Filmteam einen ganzen Tag bei echter Erntearbeit - von sechs Uhr morgens bis abends. Viele hatten zuvor noch nie in der Landwirtschaft gearbeitet. SRF 1 zeigt «Alcarràs - Die letzte Ernte» im Zweikanalton deutsch/spanisch.