13:35
Bereits zum fünften Mal sind die Landfrauen unterwegs. Halt machen sie dieses Mal auf dem Gulmenhof, oberhalb von Wädenswil im Kanton Zürich bei Maria Höhn. Die sechs Landfrauen reisen mit der Kutsche an, und der Kontrast könnte nicht grösser sein, denn gleich neben dem Pferdestall der Familie Höhn braust der Verkehr auf der Autobahn vorbei: der A3. Vom nahen Bauernhaus aus geniessen die Landfrauen später beim Nachtessen einen wunderbaren Blick auf den Zürichsee und die Alpen. Jeden Morgen, noch bevor es Frühstück gibt, ist Maria Höhn unterwegs mit Hündin Sina. «Fuss», «Platz» und «Bleib» sind für die junge Appenzeller Mischlingshündin keine Fremdwörter. «Diese gemeinsame Zeit», so sagt die Bäuerin, «ist Balsam für meine Seele, bevor die Hektik des Alltages beginnt.» Maria Höhn ist Mutter einer Tochter und eines Sohnes sowie dreier Stiefkinder aus der ersten Ehe ihres Mannes Walter. Den Haupterwerb erzielen Maria und Walter Höhn mit Mutterkuhhaltung und der Pferdepension. 22 Kühe mit ihren Kälbern und dem Stier Maurus sind in Laufställen und auf den Weiden anzutreffen. Ein bis zwei Mal die Woche arbeitet Maria als Pflegefachfrau im See-Spital in Kilchberg. Dann tauscht die 55jährige Bäuerin Gummistiefel gegen elegante Halbschuhe. Aufgewachsen ist Maria Höhn in Brunnen am Vierwaldstättersee, und ohne See würde Maria etwas fehlen. Den Landfrauen will Maria Höhn zum Nachtessen Hecht servieren. Eine mutige Wahl. Denn jetzt, Ende Sommer, gehen selten Hechte ins Netz. Ein Fischer vom Zürichsee kennt Marias Menu-Wahl schon seit längerem und hat deshalb einige Hechte auf die Seite gelegt und eingefroren. Wird Maria mit etwas Glück einen frischen Fisch servieren können oder kommt der Hecht aus dem Tiefkühlfach? «Ich bin gespannt, wie die Frauen auf den Fisch reagieren werden. Hecht ist speziell im Geschmack, und das Fleisch ist sehr konsistent.» Zum Hauptgang serviert die Zürcher Landfrau neue Kartoffeln und Saisongemüse. Zum Dessert gibt es rohe Apfelcrème mit Zuckerguetsli.
14:30
Die sechs Landfrauen reisen diesmal nach Döttingen, genauer ins Sänneloch im Kanton Aargau. Gastgeberin ist Therese Nyffenegger auf dem idyllisch gelegenen Weinhof Nyffenegger. Therese ist eine engagierte Weinbäuerin. Neben dem Wein gehören auch Ackerbau und Mutterkuhhaltung zu den weiteren Betriebszweigen von Nyffeneggers. Mit ihrem Mann Ruedi und Sohn David bewirtschaftet sie den Betrieb. Ruedi ist der ruhige Pool in der Beziehung und auf dem Hof. Er lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Auch dem Besuch der Landfrauen sieht er mit grosser Gelassenheit entgegen. Viel Zeit für Hobbys bleibt Therese nicht. Trotzdem hat sie Anfang Jahr einen Imkerkurs besucht und ist heute stolze Besitzerin von zwei Bienenvölkern. Sie findet, dass die Bienen in der Landwirtschaft zu wenig Beachtung finden und will selber einen Beitrag leisten. Auch in der Küche ist die Bäuerin stets offen für Neues. Kochbücher gehören zur ihrer Lieblingslektüre, und gerne lässt sie sich auch von fremden Ländern kulinarisch inspirieren. So verwundert es nicht, dass sie zurzeit einen thailändischen Kochkurs besucht. Den Landfrauen serviert sie regionale Spezialitäten: eine herbstliche Morchelterrine mit lauwarmem Lauchsalat zur Vorspeise, zum Hauptgang Tournedos mit Kräuter-Mousseline und dazu Griess-Gnocchi. Zum Abschluss, als Dessert, gibt es einen Zitronenflan mit Beerensauce von eigenen Himbeeren.
15:20
Schichtarbeit stört die innere Uhr und kann zu gesundheitlichen und psychischen Belastungen führen. Betroffen sind beispielsweise Pflegende in Krankenhäusern. GESUNDHEITHEUTE traf drei Pflegefachfrauen, die aus ihrem Alltag mit Schichtarbeit erzählen. Die Sendung besuchte zudem einen Forschungs- und Entwicklungsstandort am Bodensee, wo verschiedene Baldriansorten gezüchtet werden. Die Wirkstoffe aus Baldrianwurzeln und Hopfenzapfen werden zu einem Extrakt verarbeitet, der bei Ein- und Durchschlafstörungen helfen kann. Starke Monatsblutungen Als Menorrhagie bezeichnet man eine zu starke und zu lange andauernde Monatsblutung bei einem ansonsten regelmässigen Zyklus. Übermässige Monatsblutungen können den Alltag erheblich beeinträchtigen und sogar zu Blutarmut führen. Trotzdem wissen viele Frauen nicht, ob ihre Menstruation normal ist. Die Sendung begleitet eine Betroffene, deren Beschwerden im Laufe der Jahre immer stärker wurden. PRÄVENTIONHEUTE: Tipps für ein robustes Immunsystem Gerade im Herbst ist ein starkes Immunsystem wichtig, um gegen Viren und Bakterien gewappnet zu sein. Doch wie stärkt man das Immunsystem am besten?
15:55
Jahrelang wurde Helen (Nathalie Thiede) von ihrem Freund Tomas (Sven Waasner) belogen: Er verheimlichte ihr, dass er einen Sohn hat und noch immer verheiratet ist. Als Helen das herausfindet, stürzt sich die Kunsthistorikerin in ihre Arbeit und flieht aufs Land nach Lanborg. Für den Antiquitätenhandel, in dem sie arbeitet, soll sie dort das Mobiliar des alten Hauses von Greta Janson (Gaby Dohm) katalogisieren und verkaufen. Denn der neue Hausbesitzer Robert (Christian Wunderlich) möchte zusammen mit seiner Tochter Tessa (Ayana Ledl) in ein geräumtes Anwesen einziehen. Robert hat das Wohnhaus samt zugehöriger Brauerei gekauft, um sich damit von seinem Vater Ole (Dietrich Adam) unabhängig zu machen. Dieser ist ebenfalls Brauer und hat einen erfolgreichen Betrieb in Stockholm. Seinem Sohn will er allerdings keine Verantwortung im Unternehmen übertragen. Trotz ihres grossen Altersunterschieds freunden sich Helen und Greta schnell an. Doch dann wird Greta von der Vergangenheit eingeholt: Jakob (Jürgen Heinrich), der Bruder ihres verstorbenen Ehemanns, taucht unter dem Namen James plötzlich wieder in Lanborg auf - nachdem er vor über dreissig Jahren Knall auf Fall verschwunden war. Für Greta, die damals unsterblich in Jakob verliebt war, ein harter Schlag. Und auch Helen steht plötzlich zwischen zwei Männern. Ist Tomas der Richtige oder vielleicht doch Robert? Greta und Helen stellen fest, dass ihre Leben von ganz ähnlichen Schicksalsschlägen gezeichnet sind. Wird es Helen gelingen, mit Gretas Hilfe und Erfahrung die richtige Entscheidung für ihre Zukunft zu treffen?
17:30
Timmy ist das freche kleine Schaf aus Shauns Herde. Jeden Tag geht er in den Kindergarten, wo er gemeinsam mit den anderen Tierkindern viele lustige und spannende Abenteuer erlebt.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
An Tag 2 der «Mini Chuchi, dini Chuchi»-Woche lädt Monika, 57, aus Ennetbaden AG zu sich ein. Die Lehrerin widmet sich gerne ihrem Garten und bereitet Tinkturen aus Kräutern her. Das trifft sich gut mit dem Motto «Rosmarin», das sie auf verschiedene Arten in ihr Menu mit Poulet und Risotto einbaut.
18:25
Eine Entdeckungsreise durch die Küchen der im Vintschgau und Meraner Land Ansässigen. Regionale Produkte werden zu alpin-mediterranen Rezepten verarbeitet: Preisgekrönter Käse zu luftigem Soufflé, Bio-Äpfel zu Apfelstrudel, Bauernbrötchen und Gerstenmehl zu Brennsuppe, Südtiroler Brät zu Lasagne.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:05
Christliche Nationalisten beeinflussen Kandidaten, Wahlkämpfe und die politische Agenda der Republikanischen Partei. Doch Trumps Krieg gegen den Iran und seine Politik gegenüber Migrantinnen sorgen für Spannungen unter konservativen Christinnen und Christen, die Trump bisher unterstützt haben. Wenden sich religiöse Anhänger von Trump ab? Und welche Rolle spielt der Glaube bei den Midterms 2026? Eine Reise zu den Menschen, die Amerikas Politik im Namen Gottes verändern wollen.
21:10
Identitätsdiebstahl: Ein Albtraum für Betroffene Unter dem Namen der Truckerin Lexie kursieren hunderte falsche Social Media Accounts. Diese gefälschten Profile dienen Betrügern als Geldmaschine: Mit ihnen knüpfen sie gutgläubigen Followerinnen und Followern tausende Franken ab. Mit Mateos gestohlener Identität leasen Betrüger Autos. Auf Léas Kosten gehen Betrüger in die Ferien. Identitätsdiebstahl nimmt rasant zu, die Polizei ist meistens machtlos. Dark Net: Welche Daten wieviel kosten Im Dark Net finden sich Waffen, Drogen, aber auch Kreditkarten-Daten oder gestohlene Ausweise. Eine Expertin für Cybersicherheit wirft einen Blick auf das kriminelle Angebot: Der Preis für gefälschte Pässe hängt von der Nationalität ab - der Schweizer Pass gehört zu den teuersten. Auch Social-Media-Profile werden gehandelt. Betrüger machen damit Geld. Test Pouletbrust: Gefährliche Keime gefunden «Kassensturz» testet 16 Pouletbrust-Packungen aus dem Detailhandel auf Antibiotika-resistente Keime und wird fündig: Drei Poulet-Packungen aus dem Ausland enthalten Keime, die auch für den Menschen gefährlich werden können. Sie entstehen, wenn Geflügel wegen Krankheit oder zur Wachstumsförderung mit Antibiotika behandelt wird. Wie ist der Antibiotika-Einsatz in Schweizer Ställen geregelt? Zu Besuch bei Geflügelzüchter Jürg Bärtschi.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
Christliche Nationalisten beeinflussen Kandidaten, Wahlkämpfe und die politische Agenda der Republikanischen Partei. Doch Trumps Krieg gegen den Iran und seine Politik gegenüber Migrantinnen sorgen für Spannungen unter konservativen Christinnen und Christen, die Trump bisher unterstützt haben. Wenden sich religiöse Anhänger von Trump ab? Und welche Rolle spielt der Glaube bei den Midterms 2026? Eine Reise zu den Menschen, die Amerikas Politik im Namen Gottes verändern wollen.
23:25
23:40
Felice (Pierfrancesco Favino) hat sich ein Leben in Kairo aufgebaut, lebt dort mit Frau und Kind als erfolgreicher Geschäftsmann und ist zum Islam konvertiert. Jetzt kehrt er nach vierzig Jahren zum ersten Mal in seine Heimatstadt Neapel zurück - mit gemischten Gefühlen, denn mit fünfzehn war er von dort Hals über Kopf abgehauen. Felice besucht seine alte Mutter (Aurora Quattrocchi), die noch immer im Sanità, einem der berüchtigtsten Viertel der Stadt, wohnt. Er reagiert wütend, als er erfährt, dass sie die Wohnung, in der er aufgewachsen ist, verkauft hat und in eine schäbige Parterrewohnung gezogen ist. Dann beginnt eine behutsame Annäherung der beiden. Bei seinen Streifzügen durch das Viertel wird Felice von seinen Erinnerungen überwältigt und gleichzeitig fallen ihm auch die zwielichtigen Figuren auf, die dort unterwegs sind und ihn beobachten. Er besucht den Priester Don Luigi (Francesco Di Lena), der sich als einer der wenigen offen gegen die Camorra stellt. In ihm findet der Heimkehrer einen Vertrauten. Er erfährt, dass in der Gegend ein Mann, den alle Malommo (schlechter Mensch) nennen, für die Kriminalität und Missstände verantwortlich ist. Wie sich herausstellt, ist dieser Malommo niemand anders als Oreste (Tommaso Ragno), Felices alter Jugendfreund und Blutsbruder, mit dem er bis zu seiner Flucht jeden Tag unterwegs war. Felice entschliesst sich, Oreste aufzusuchen, denn die beiden haben noch eine Rechnung offen. Dem neapolitanischen Regisseur Mario Martone geht es in seinem atmosphärischen Thriller-Drama «Nostalgia» darum, durch die Augen des Heimkehrers Felice ein authentisches Bild seiner Stadt zu zeigen. Der charismatische Pierfrancesco Favino, bekannt etwa aus «Il traditore», führt als Felice durch das Viertel. Dabei erlebt man durch seine Figur hautnah die Eindrücke, Erinnerungen und eine ganze Reihe an Emotionen, die dieser seiner Heimat entfremdete Mann bei seiner Rückkehr durchlebt. Dazu die deutsche Tageszeitung: «Es ist diese grandiose Mischung aus sehr intimen, unmittelbaren Momenten und dem sezierenden, dokumentarischen Blick auf die Stadt Neapel von heute, die den Reiz dieses merkwürdig sperrigen Films ausmachen. Er gleicht einem Mosaik von Reflexionen, dessen Details sich erst mit Distanz zu einem Gesamtbild fügen.» SRF zeigt «Nostalgia» in italienischer Originalversion mit deutschen Untertiteln.