18:10
Ein Stoma ist ein künstlicher Darmausgang, über den der Stuhl durch die Bauchdecke in einen Beutel geleitet wird. Noch immer ist das Thema für viele ein Tabu. Für eine junge Betroffene war die Diagnose zunächst ein Schock. Sie erzählt von ihrem Leidensweg und davon, wie sie Schritt für Schritt wieder ein selbstbestimmtes Leben führt. Was passiert eigentlich in der Pathologie? Mit dem Bild aus Film und Fernsehen hat die Realität wenig zu tun. Mithilfe von Gewebeuntersuchungen können Pathologinnen und Pathologen unsichtbare Krankheitsursachen erkennen und präzise Diagnosen sowie Therapiehinweise liefern. Doch nicht immer entsprechen die Ergebnisse den Erwartungen. Was gehört in eine Hausapotheke? Im Notfall zählt jede Minute. In PRÄVENTIONHEUTE erfahren Sie, was wirklich wichtig ist.
18:40
In der dritten Staffel der «Typisch Volksmusik Sessions» trifft sich eine einzigartige Auswahl von Musikerinnen und Musikern der Schweizer Volksmusikszene zu zehn intimen Kurzkonzerten in einem besonderen und überraschenden Setting. Gefilmt werden sie von einer Kamera auf einer Schiene, die diesen intimen Moment in einem Take festhält - ohne jegliche Schnitte. Pflanzplätz spielen «die etwas andere Volksmusik» als Trio mit viel Experimentierlust: Simon Dettwiler (Schwyzerörgeli), Thomas Aeschbacher (Schwyzerörgeli/Langnouerli/Cajon) und Jürg Nietlispach (Kontrabass/Gitarre/Trümpi). Bei ihnen trifft Tradition Impro und Weltreise-Gefühl. Die Hujässler prägten die «Neue Schweizer Volksmusik» seit 1998: Dani Häusler (Klarinette), Markus Flückiger (Schwyzerörgeli), Reto Kamer (Klavier) und Sepp Huber (Kontrabass). Sie bieten Ländler-Energie, kluge Arrangements und einen unverwechselbaren Sound. Dominik Flückigers Kinimode schlägt Brücken von Volksmusik zu Pop/Jazz/Funk: Dominik Flückiger (Schwyzerörgeli), Lukas Gernet (Klavier), Pirmin Huber (Bass), Christian Zünd (Schlagzeug), Dave Hasler (Gitarre) und Mario Alonso (Saxofon). Kinimode ist mal treibend, mal feinfühlig. Marc Tschanz steht fürs Schwyzerörgeli - solo oder als Marc Tschanz extended in flexibler Formation: als Duo mit Bassist Alfred Mosimann oder als Trio mit Gitarrist Sandro Jordan. Seine Musik hat einen traditionellen Kern, erweitert für mehr Druck und Bühnenformat. Das Trio Anderscht zeigt Hackbrett «anderscht»: Fredi Zuberbühler (Hackbrett), Andrea Kind (Hackbrett) und Raffael Bietenhader (Kontrabass) verbinden Drive, Witz und überraschende Klangideen - virtuos und bodenständig zugleich.
19:15
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:00
Die Schweiz ist von 1935 Kilometern Landesgrenzen umgeben. Doch was bedeuten Grenzen für unser Leben? Zum Nationalfeiertag lädt Flurina Cavegn-Tomaschett dazu ein, über Grenzen nachzudenken.
20:05
20:10
Wir legen den Fokus auf jene Dinge, Institutionen, Ideen und Produkte, welche aus unserem kleinen Land ihren Siegeszug in die Welt angetreten haben. Oder auf Menschen, welche Aussergewöhnliches geleistet haben und über unsere Landesgrenzen hinaus bekannt sind. Denn die Schweiz ist mehr als Schoggi, Fondue und Banken. Moderiert wird die Sendung von einem Team aus allen vier Sprachregionen: Sven Epiney (SRF), Sébastien Pache (RTS), Carla Norgauer (RSI) und Corina Schmed (RTR). Die vier Moderatorinnen und Moderatoren entdecken in diversen Reportagen viele vermeintlich bekannte oder auch ganz neue Dinge, die ihren Ursprung in unserem kleinen Land haben und weltweit Erfolgsgeschichte schrieben. Eine besondere Aufgabe wartet dabei auf Sven und Carla: Sie müssen zusammen mit Starkoch Ivo Adam ein neues Nationalgericht kreieren, welches aus Zutaten aus allen vier Landesteilen bestehen soll. Für musikalische Unterhaltung sorgt Sänger Kunz, welcher sich mit dem Projekt «Jetzt singe mir eis» für den Erhalt der Schweizer Volkslieder einsetzt. Zentraler Ort der Sendung ist in diesem Jahr die Stadt Luzern im Herzen der Schweiz - mit Symbolkraft weit über die Landesgrenzen hinaus.
21:50
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
22:00
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:10
Es läuft nicht gut in der alten Käserei von Hans Güntisberg (Herbert Leiser). Der Witwer muss um jeden Kunden kämpfen, und jetzt geht auch noch sein langjähriger Mitarbeiter in Pension. Hans' Tochter Maria (Rebecca Indermaur) macht sich Sorgen. Sein Schwiegersohn Franz (Leonardo Nigro), Kommunikationsbeauftragter in der nahen Grosskäserei, bietet ihm eine Stelle an. Aber Hans will nicht. Sein Lebtag war er sein eigener Herr und Meister und als solcher wird er auch «den Löffel abgeben». Da findet er eines Morgens einen Fremden (Alois Moyo) im Geissenstall. Der Mann heisst Rashid Mahmadou und hat eine schwere Erkältung. Mit dem Gewehr in der Hand «verhört» Hans den Kranken und erfährt, dass Rashid illegal in die Schweiz gekommen ist. Er will hier Geld verdienen für die Augenoperation seiner Tochter. Maria überredet ihren Vater, Rashid solange Unterschlupf zu gewähren, bis es ihm wieder besser geht. Rashids Anwesenheit tut Hans gut. Der alte Käser taut auf und entwickelt neue Ideen für seinen Betrieb. Auch Rashid kommt wieder auf die Beine. Kurzfristig springt er sogar bei Hans in der Käserei ein, um sich für die Gastfreundschaft zu revanchieren. Hans' Enkelin Mirjam (Paula Blaser), die immer ein bisschen Angst hatte vor ihrem Grossvater, besucht die beiden nun oft und gerne. Ein frischer Wind weht durch die alte Käserei. Da kündigt der wichtigste Kunde seinen Auftrag. Markus Welter erzählt mit «Die Käserei in Goldingen» die Geschichte eines sturen alten Mannes, der sich durch die Begegnung mit einem Flüchtling wieder öffnet. Der Regisseur arbeitet zurzeit an seinem neuen Projekt «One Way Trip»; es ist der erste Schweizer Film in 3D. Das Drehbuch zu «Die Käserei in Goldingen» stammt von Jan Poldervaart. Produziert wurde der Fernsehfilm von der Zürcher Firma Hessegreutert. Herbert Leiser, bekannt aus «Sonntagsvierer», spielt Hans Güntisberg als grantigen Käser mit gutem Herz. Alois Moyo stammt ursprünglich aus Simbabwe und lebt in Deutschland. Er gibt den offenen und gradlinigen Rashid, der die Dinge mit einfachen Worten auf den Punkt bringt. Rebecca Indermaur spielt Maria, Hans' Tochter, die sich ihre Familie nicht als Managementproblem vorgestellt hat. Ihr Mann Franz, Kommunikationsberater bei einer Grosskäserei, wird von Leonardo Nigro verkörpert. Und Paula Blaser schliesslich ist das Mädchen Mirjam, das mit der Zeit ihren Grossvater ins Herz schliesst.
23:50
Das Wetter ist ein allgegenwärtiges, globales Thema, das alle Menschen betrifft und sie immer wieder neu beschäftigt, besonders in der heutigen Zeit mit zunehmenden Naturkatastrophen und dem vielbesprochenen Klimawandel. Der Film «Wätterschmöcker» setzt sich mit Fragen rund ums Wetter auseinander. Ein Jahr lang porträtiert der Filmemacher Thomas Horat den Alltag der Muotathaler Wetterpropheten. Vor der Kulisse der idyllischen Landschaft lüften die bodenständigen Wetterfrösche einen Teil ihrer Geheimnisse. Hält der eine Art und Weise des Tannzapfen-, Pilz- oder Farnwuchs für besonders aufschlussreich, orientiert sich ein anderer am Fressverhalten von Ameisen und Berggämsen. Und noch ein anderer glaubt, aus den uralten Wetteraufzeichnungen des Klosters Einsiedeln Gesetzmässigkeiten und sich wiederholende Muster ableiten zu können. Landschaftsbilder, die Musik der Hujässler und der unverfälschte Dialekt machen fast vergessene archaische Welten erlebbar.