14:55
Jason Winzenried lebt im konservativen Bundesstaat Wyoming. Er selbst wählt liberal und sieht sein Land durch Trumps Politik in Richtung Autokratie rutschen. Er habe seine Heimat verloren. Diskussionen über Politik innerhalb seiner mehrheitlich republikanischen Familie vermeidet er. Er sei verstummt. Die mittlere Tochter, Kirsten Winzenried, lebt mit ihrer Familie in Seattle. Sie ist überzeugte Republikanerin und hat Trump gewählt. Doch ob sie ihn wiederwählen würde, kann sie mittlerweile nicht mehr beantworten. Trumps spaltende und polarisierende Art missfällt ihr zutiefst.
15:35
Nora Kaminski steht wieder einmal vor einem Umbruch: Das eingespielte Praxisteam droht sich bald aufzulösen. Ihr Kollege Dr. Hannes Stresow bereitet seinen Abschied vor, um wie vereinbart nach einem Jahr auf Rügen in die Schweiz zurückzukehren. Für Sprechstundenassistentin Mandy stehen ganz andere Herausforderungen an: Sie ist ungewollt schwanger - jedoch nicht von ihrem Freund Kai Kaminski, sondern ihrer zwischenzeitlichen Affäre. Für Kai, der aus allen Wolken fällt, steht nun mitten in der Examensvorbereitung eine schwere Entscheidung an. Unterdessen stellt sein Vater Peer die Weichen auf Zukunft: Der Berliner Staranwalt sucht Büroräume auf der Ostseeinsel für eine gemeinsame Kanzlei mit seinem Sohn. Natürlich geht es Peer vor allem darum, mit seiner «Ex» Nora neu anfangen zu können. Ganz so schnell will Nora aber nicht mitmachen. Ihre ganze Aufmerksamkeit erfordert die Notfallpatientin Hilde Fischer, die sie mit Nierenversagen ins Krankenhaus bringen muss. Schon bald bemerkt die Ärztin, dass Hildes Ehemann Bodo dement ist und selbst Betreuung braucht. Sohn Marko, der einzige Angehörige des Paares, möchte nichts mehr mit seinen Eltern zu tun haben. So leicht findet sich Nora damit aber nicht ab. Sie setzt alles daran, die Familie wieder zu vereinen.
17:10
17:20
17:30
Das Guetnachtgschichtli «Animanimals» dreht sich um lustige Tiere, die fröhlich aus der Reihe tanzen. In kurzen Abenteuern stehen sie vor absurden Herausforderungen, die sie mit viel Charme und Humor meistern. Dabei lernen alle eine kleine Lektion fürs Leben und die Welt wird um einiges bunter.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Katja, 47, aus Berneck SG hat ein Herz für Tiere. Sie hat eine Katze, eine Schildkröte einen Hund und geht oft reiten. Am liebsten kocht sie mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Das Wochenmotto «Indie» setzt sie mit einem Butter Chicken und einem speziellen selbstangebauten Gemüse um: Chayote.
18:25
Dhurata Daupaj lebt mit ihrem Mann Sofo und den Töchtern im südalbanischen Bergland. Mit ihren grossen Gemüsegärten, den Ziegen, Kühen und Federvieh produzieren sie fast alles selbst, was sie brauchen. Dhurata konserviert Gemüse als Turshi und kocht traditionelle Gerichte wie Byreck und Hasude.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:10
Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpft Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Dies treibe die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen beansprucht, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf. Erstaustrahlung: 29.01.2026
21:05
Wie begegnet uns Fake-News-Content heute im Alltag und wie gehen wir damit um? Dabei geht es insbesondere um die Flut an solchem Content und die Geschwindigkeit, mit der wir uns damit auseinandersetzen müssen. Angesichts der technischen Entwicklungen ist es absolut wichtig, gute Strategien und eine Resilienz gegen Fake-News-Content auf- und auszubauen. Das Experiment Drei Familien mit je vier Probandinnen und Probanden, vom Boomer bis zur Generation Alpha, testen experimentell an verschiedenen Medienstationen ausgewählte Inhalte - einige sind Fake, andere nicht. Zugeschnitten auf den Medienkonsum auf Social Media, mobil und rasch abrufbar und genauso schnell wieder weg - so, wie uns das im Alltag meist begegnet. Wo vertrauen wir welchem Content, wie schnell entscheiden wir und was teilen wir mit unseren Peers? Wie geht man vor, um bestimmte Narrative zu hinterfragen? Und wie steht es generell um die Resilienz im Umgang mit Fake-News-Content? Was können die Generationen voneinander lernen? Das praxisnahe Experiment in der Ausstellungsfläche «Wirklich?!» des Verkehrshauses Luzern gibt einen Einblick in die Mechanismen und Wirkungsweisen im Umgang mit Fake-Inhalten heute. Erklärungen und Einschätzungen Nadine Klopfenstein vom Institut für angewandte Medienwissenschaften der ZHAW schätzt das Verhalten der Probandinnen und Probanden ein, gibt Tipps und erläutert den Stand der Medienforschung zum Thema Umgang mit Fakes. Abgerundet wird die Expertise rund um KI und deren Regulierung durch Reto Vogt, Leiter digitale Medien und KI am MAZ, und SRF-Digitalredaktor Jürg Tschirren. Beide Experten geben Einblick in die Wechselbeziehungen von KI, Bots und Fake-Content auf den Social-Media-Plattformen.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Seit jeher prägt technischer Fortschritt die Medienindustrie - von der Erfindung des Buchdrucks über Radio und Fernsehen bis hin zum Zeitalter des Internets und der künstlichen Intelligenz. Parallel dazu haben sich über Jahrhunderte journalistische Arbeitsweisen und Standards herausgebildet: Recherche, Objektivität und Unabhängigkeit. Heute gehört ein grosser Teil der Medien wenigen Konzernen oder steht unter staatlichem Einfluss. Gleichzeitig geraten klassische Geschäftsmodelle unter Druck: Werbeeinnahmen brechen weg, Redaktionen sparen, lokale Medien verschwinden. Plattformen und Algorithmen bestimmen zunehmend, welche Inhalte sichtbar werden. Die Sendung geht der Frage nach, was von der vierten Gewalt bleibt. Sie zeigt, wie Journalismus unter Druck gerät und was er anders und besser machen kann, um auch in Zukunft Vertrauen zu schaffen und Einnahmen zu generieren. Diese und weitere Fragen diskutiert Moderator Sebastian Ramspeck mit dem Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller von der Princeton University, der Journalistin Sophia Smith Galer, die ihren Job bei der BBC kündigte, um freischaffend zu arbeiten, sowie mit Mitali Mukherjee, Direktorin des Reuters Institute for the Study of Journalism.
23:00
Mehmet A.* hat jahrelang von der Türkei aus als Teil einer Betrügerbande agiert. Eines seiner Opfer: Elisabeth Schütz. Mehmet hat gezielt Druck auf sie ausgeübt, ihre Ahnungslosigkeit missbraucht und so die bescheidene Rentnerin um ihr mühsam Erspartes gebracht. Sein Fall zählt zu den grössten Telefonbetrugskomplexen, die in den vergangenen Jahren in der Schweiz aufgeklärt werden konnten. In einem exklusiven Interview gewährt Mehmet A. «NZZ Format» Einblick in die abgeschotteten Strukturen internationaler Betrugsnetzwerke. Ermittler, Staatsanwälte und Kriminalanalysten zeigen, wie mühsam internationale Rechtshilfe ist - und warum die Täter der Justiz oft einen Schritt voraus sind. Der Film erzählt von psychologischer Manipulation, grenzüberschreitender Geldwäsche und einem Wettlauf gegen hochprofessionell vorgehende Verbrecher. Ein Film von Tatjana Kurdjumow * Name von der Redaktion geändert.
23:35
23:45
Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen.
00:50
Ruby, Tessa und Chanel sehen sich als selbstbestimmte Sexarbeiterinnen, die ihren Service mit den Kunden einvernehmlich aushandeln. Sie betrachten ihren Beruf als Arbeit und kämpfen um Anerkennung, Freiheit und Sicherheit. Ihr Ziel ist es, in der Mitte der Gesellschaft anzukommen. Graziella dagegen wurde Opfer eines Loverboys, ihr Leben war gezeichnet von Ausbeutung und Missbrauch. Mithilfe einer religiös geprägten Organisation ist sie ausgestiegen. Diese bekämpft Prostitution als Sünde und, gemeinsam mit feministischen Kreisen, als Angriff auf die Gleichstellung der Geschlechter. Sie fordern mehr Regulierung und Bestrafung der Freier. Dies treibe die Sexarbeit in die Illegalität, sagen die Gegnerinnen. In einem Land, in dem schätzungsweise jeder fünfte Mann jährlich sexuelle Dienstleistungen beansprucht, nimmt die Diskussion um Prostitution und Sexarbeit wieder Fahrt auf. Erstaustrahlung: 29.01.2026
01:40
Seit jeher prägt technischer Fortschritt die Medienindustrie - von der Erfindung des Buchdrucks über Radio und Fernsehen bis hin zum Zeitalter des Internets und der künstlichen Intelligenz. Parallel dazu haben sich über Jahrhunderte journalistische Arbeitsweisen und Standards herausgebildet: Recherche, Objektivität und Unabhängigkeit. Heute gehört ein grosser Teil der Medien wenigen Konzernen oder steht unter staatlichem Einfluss. Gleichzeitig geraten klassische Geschäftsmodelle unter Druck: Werbeeinnahmen brechen weg, Redaktionen sparen, lokale Medien verschwinden. Plattformen und Algorithmen bestimmen zunehmend, welche Inhalte sichtbar werden. Die Sendung geht der Frage nach, was von der vierten Gewalt bleibt. Sie zeigt, wie Journalismus unter Druck gerät und was er anders und besser machen kann, um auch in Zukunft Vertrauen zu schaffen und Einnahmen zu generieren. Diese und weitere Fragen diskutiert Moderator Sebastian Ramspeck mit dem Politikwissenschaftler Jan-Werner Müller von der Princeton University, der Journalistin Sophia Smith Galer, die ihren Job bei der BBC kündigte, um freischaffend zu arbeiten, sowie mit Mitali Mukherjee, Direktorin des Reuters Institute for the Study of Journalism.
02:10
Katja, 47, aus Berneck SG hat ein Herz für Tiere. Sie hat eine Katze, eine Schildkröte einen Hund und geht oft reiten. Am liebsten kocht sie mit Gemüse aus dem eigenen Garten. Das Wochenmotto «Indie» setzt sie mit einem Butter Chicken und einem speziellen selbstangebauten Gemüse um: Chayote.
02:30
Die Signale vom diesjährigen WEF sind gemischt: Auf der grossen Bühne kritisierte US-Präsident Donald Trump die Schweiz und Europa hart und sprach Drohungen aus. Doch es gab auch Zeichen der Entspannung im Grönland-Konflikt und im Zollstreit. Wie geht es weiter im Verhältnis der USA zu Europa? Was kann Europa den USA entgegensetzen - und welche Rolle spielt dabei die Schweiz? Darüber spricht Andi Lüscher im «Eco Talk» mit Claudia Franziska Brühwiler (Professorin für amerikanische Kultur und Politik, Universität St. Gallen) und David Dorn (Professor für Internationalen Handel, Universität Zürich).
03:00
Sie sind manipulative Desinformation. Sie untergraben das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Staat, in die Medien, in die Politik - und gefährden das gesellschaftliche Zusammenleben. Sind Demokratien wegen Fake News in Gefahr? Welche Verantwortung haben die grossen Techfirmen? Wird mit KI das Fake-News-Problem noch grösser? Im Club diskutiert Barbara Lüthi mit Experten aus den Medien, aus der Wissenschaft und des Bundes.
04:10
Dhurata Daupaj lebt mit ihrem Mann Sofo und den Töchtern im südalbanischen Bergland. Mit ihren grossen Gemüsegärten, den Ziegen, Kühen und Federvieh produzieren sie fast alles selbst, was sie brauchen. Dhurata konserviert Gemüse als Turshi und kocht traditionelle Gerichte wie Byreck und Hasude.
04:35
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. Diese Episode gewährt einzigartige Blicke auf die malerischen Landschaften des Engadin. Die Zuschauenden fliegen unter anderem über den Morteratschgletscher, den Silvaplanersee, die Halbinsel Chastè und den Albulapass. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:45
«Potzmusig» startet mit der ersten Beizensendung 2026 in Erlinsbach im Kanton Aargau. Etwas oberhalb des Dorfes liegt das idyllisch gelegene Restaurant Waldhaus Gehren, wo Volksmusik grossgeschrieben wird. Hier heisst Nicolas Senn neue volkstümliche Entdeckungen, aber auch altbewährte und beliebte Ländlerformationen willkommen. Wie zum Beispiel die Aargauer Formationen Ländler-Wurlitzer, die gleich doppelt stolz sein können: Auf ihr 20-jähriges Bestehen und auf ihren 82-jährigen Kontrabassisten Hans Amweg, der immer noch top in Form ist. Oder das Schwyzerörgeli-Quartett Schenkenberg, das seit Jahren im Restaurant Waldhaus Gehren aufspielt. Mit einer urchigen Eigenkomposition spielt das Schwyzer Ländlerquartett Adlergruess auf, während die neuen Appenzeller Shootingstars Kapelle Fadegraad mit einem Oberkrainer aufwarten. Besinnlich schöne Klänge geben die drei Freiburger Jodelschwestern Geschwister von Niederhäusern zum Besten. Und Gabriel Hauenstein, der Gewinner des Folklorenachwuchs-Wettbewerbs 2024 in der Kategorie Alphorn, tritt mit Vater Markus auf und zeigt, dass er auch auf dem Cornet ein kleiner Meister ist. In der reformierten Kirche Küsnacht ZH stimmt der noch junge, aber höchst bemerkenswerte Jodlerklub Bergbrünneli Küsnacht ein wunderschönes Jodellied an und zeigt, wie Genfer Jodelfreude im Zürcherischen Exil brillieren kann.