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TV Programm für SRF1 am 03.04.2026

Jetzt

Margrit Rainer - D'Liebi macht eim riich 14:25

Margrit Rainer - D'Liebi macht eim riich

Künstlerinnenporträt

Unvergessen sind Margrit Rainers Auftritte im noch jungen Schweizer Fernsehen, wo sie in Unterhaltungssendungen, aber auch in Fernsehspielen mitwirkte. Unvergessen sind Theaterstücke wie «My Frau dr Chef» oder «D'Muetter wott nur s'Bescht» , Spielfilme wie «Oberstadtgasse», «Bäckerei Zürrer», «Geld und Geist» oder «Hinter den sieben Gleisen». Chansons à la «Alperose», «Lied der Köchin» und «Ja d'Liebi macht eim riich» entfalteten erst durch ihre Interpretation die ganze Kraft und Emotionalität. Ehemalige Weggefährten, darunter Ines Torelli, Lukas Ammann (1912 bis 2017) und Stephanie Glaser (1920 bis 2011), erzählen Anekdoten aus Rainers Leben. Und bei einem Probebesuch im Theater Rigiblick zeigt sich, dass die Faszination von Margrit Rainer bis in die Gegenwart reicht: Im Programm «Euse Rainer chönnt das au» interpretieren Christian J. Jenny und andere Zürcher Musiker Margrit Rainers Lieder neu. Margrit Rainer erblickte am 9. Februar 1914 in Zürich das Licht der Welt. Nach einer Lehre als Fotolaborantin erhielt sie Schauspielunterricht. Nach ihren ersten Auftritten auf der Schweizerischen Volksbühne 1938 debütierte sie beim Cabaret Cornichon, wo sie bis 1950 wirkte. Ihren künstlerischen Durchbruch schaffte Margrit Rainer mit ihren Engagements an der Schweizerischen Landesausstellung 1939 und im Corso-Theater Zürich. Ab 1951 bis zu ihrem Tod bildete sie mit Ruedi Walter ein populäres Duo. Die zu ihrer Zeit vermutlich beliebteste Deutschschweizer Volksschauspielerin verkörperte in Dialektstücken und zahlreichen Filmen, Hör- und Fernsehspielen vielfach die kleinbürgerliche Hausmutter. 1958 wurde sie für ihre Rolle im Spielfilm «Oberstadtgass» mit dem Filmpreis der Stadt Zürich geehrt. Margrit Rainer starb am 10. Februar 1982 in Zürich.

Danach

Margrit Rainer - Comedy Highlights 14:55

Margrit Rainer - Comedy Highlights

Comedyshow

Ein bunter Strauss mit komödiantischen und musikalischen Highlights aus der Karriere von Margrit Rainer. Neben «Potz Millione», «Guet Nacht Frau Seeholzer» und «Demokrat Läppli» gibt es auch ein Wiedersehen mit Lieblingen von früher wie Stephanie Glaser, Jörg Schneider, Ines Torelli und Ruedi Walter.

Die kleine Niederdorfoper 15:30

Die kleine Niederdorfoper

TV-Musicalfilm

Bäuerlein Heiri (Ruedi Walter) hat sein Kalb verkauft und feiert diesen temporären Reichtum in der grossen Stadt. Aber dort lauern allzu viele Verführungen und Gefahren. Taschendiebe, zweitklassige Künstler und Dirnen versuchen, dem naiven Mann aus Hausen am Albis das Geld aus der Tasche zu ziehen. Als aus allen Banknoten Alkohol geworden ist, will von den angeblichen Freunden keiner mehr etwas wissen von Heiri. Doch Heiri erlebt nicht das einzige Drama im Niederdorf. Es gibt auch die turbulente Liebesgeschichte zwischen der Trödlertochter Ruthli (Fay Kaufmann) und dem schneidigen Polizisten Bruno (Peter Holliger). Dazwischen steht Tingeltangelkünstler André (Inigo Gallo), ein Filou vor dem Herrn, der Ruthli bereits einmal das Herz gebrochen hat. Da hilft nur Gelassenheit, empfiehlt Serviertochter Irmeli (Margrit Rainer). Ruthli wird schon das Richtige tun. Neben dem Schicksal von Heiri und der Romanze von Ruthli beschäftigt das Niederdorf eine gestohlene Perlenkette. Die Polizei verdächtigt ein stadtbekanntes Gaunertrio. Doch waren sie es wirklich? Seit der Uraufführung 1951 erlebte «Die kleine Niederdorfoper» sechs Neuauflagen mit der Starbesetzung Ruedi Walters als Heiri. SRF zeichnete das Musical zweimal auf. Im Jahr 2016, zum 100. Geburtstag des grossen Volksschauspielers wurde die Aufzeichnung dank Einsatz von Digitaltechnik visuell optimiert - so gut sah die Niederdorfoper noch nie aus.

Tagesschau 18:00

Tagesschau: Vorabendausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 18:05

Meteo: Vorabendausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Gulbenkian-Orchester spielt Ravels «La Valse» 18:15

Gulbenkian-Orchester spielt Ravels «La Valse»: Eurovision Classical Concerts

Konzert

An einem der schönsten Aufführungsorte Lissabons spielt das Gulbenkian-Orchester Maurice Ravels «La Valse». Schauplatz ist das Grosse Auditorium, an dessen Rückseite sich eine Glasfront befindet, die einen fantastischen Blick in die Gulbenkian-Gärten bietet. Neben Ravel erklingen Bedrich Smetana und Claude Debussy. Unter der Leitung von Aziz Shokhakimov präsentiert das Orchester ein Programm, in dem Landschaft zu Klang wird.

Wort zum Sonntag 19:20

Wort zum Sonntag: Ecce homo

Kirche und Religion

Das «Wort zum Sonntag» spricht der christkatholische Pfarrer Theo Pindl.

Tagesschau 19:30

Tagesschau: Hauptausgabe

Nachrichten

Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.

Meteo 19:55

Meteo: Abendausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Zwei Reisen 20:05

Zwei Reisen: Mira in Südkorea: So nah war der Tod noch nie

Unterhaltung

Mira Weingart ist in Südkorea unterwegs - ein starker Kontrast zu Jonny Fischers Reise nach Bolivien. In der Hauptstadt Seoul trifft sie eine Schweizerin, die bewusst keine Kinder will. Beide lassen sich in einem Schönheitssalon schminken. Mira reflektiert über Schönheitsideale und Selbstwahrnehmung. Höhepunkt der Reise ist ein Sterbeseminar, bei dem Mira sich in einem Sarg einschliesst und über die eigene Endlichkeit nachdenkt. Diese intensive Erfahrung macht die Reise zu einem emotionalen Erlebnis, das sie nachhaltig prägt. Jonny Fischer ist zum Abschluss in der Salzwüste der Salar de Uyuni angekommen. Ein unglaubliches Erlebnis, das alles in den Schatten stellt, was der Divertimento-Komiker in seinem Leben je gesehen hat.

Zuhause auf dem Ozean - Eine Familie seit 25 Jahren auf Segelexpedition 20:55

Zuhause auf dem Ozean - Eine Familie seit 25 Jahren auf Segelexpedition

Dokumentarfilm

Vor 25 Jahren stachen die Eltern in See, um Feldforschung in den entlegensten Regionen der Welt zu betreiben und die nächste Generation für die Natur zu begeistern. Unterwegs kamen ihre sechs Kinder zur Welt, alle geboren in einem anderen Winkel der Erde. Auf 20 Quadratmetern Wohnraum verbringen sie 24 Stunden zusammen, sieben Tage die Woche. Jedes Familienmitglied spielt eine wichtige Rolle in diesem eingespielten Gespann. Nur so funktioniert das System. Doch das Heranwachsen der Kinder bringt neue Herausforderungen und Zweifel. Die Filmemacherin begleitete die Familie Schwörer sieben Jahre lang und dokumentierte, wie die Schwörers und ihre sechs Kinder konventionelle Normen von Erziehung, Bildung, Heimat und Sicherheit infrage stellen. Bis ein Sturm sie zwingt, ihre Lebensentscheidungen und Familienkonstellation zu überdenken. Erstausstrahlung: 03.04.2026

Tagesschau 22:35

Tagesschau: Spätausgabe

Nachrichten

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Meteo 22:45

Meteo: Spätausgabe

Wetterbericht

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Spartacus 22:55

Spartacus

Monumentaldrama

Erstes Jahrhundert vor Christus. Der thrakische Sklave Spartacus (Kirk Douglas) - eigentlich dazu verurteilt, als Aufrührer zu Tode gepeitscht zu werden - wird vom schlauen Römer Batiatus (Peter Ustinov) an eine Gladiatorenschule nach Padua verkauft. Dort verliebt sich Spartacus nicht nur in die schöne Sklavin Varinia (Jean Simmons), er verliert als Gladiator in der Arena auch fast sein Leben, und er entfesselt daraufhin eine Revolte der Gladiatoren. Mit anderen Sklaven schliessen sich die Gladiatoren zu einer verwegenen Truppe zusammen, die das römische Heer besiegt. Die Hoffnung der Aufständischen, an Bord eines Piratenschiffes der Rache und Verfolgung der römischen Legionen zu entkommen, erfüllt sich aber nicht. Zu Land stossen die Aufrührer auf das Heer des Crassus (Laurence Olivier). Ein mörderisches Gemetzel beginnt. Von 90'000 Gladiatoren und Sklaven überleben nur gerade 6000. An Kreuze, die kilometerweit die Via Appia säumen, lässt Crassus die Unglücklichen schlagen - als Letzten: Spartacus. Denoch findet Crassus in diesem Anführer der Aufständischen seinen geistigen Bezwinger. Spartacus' kleiner Sohn, Varinias Kind, entkommt mit seiner Mutter nach Aquitanien in die Freiheit. Erstaunlich, wie lange Spartacus - Anführer des Sklavenkriegs, der von 73 bis 71 vor Christi Geburt das Römische Reich erschütterte - darauf warten musste, zum Filmhelden zu werden. Umso beeindruckender ist schliesslich sein Einzug ins Kino geworden: 1960 hat Regiemeister Stanley Kubrick mit dem Monumentalfilm «Spartacus» einen Klassiker des Genres geschaffen. Dem 2020 mit 103 Jahren verstorbenen Kirk Douglas, Star und Produzent des aufwendigen Films, wurde die Titelrolle auf den Leib geschrieben. Kubricks Regie beschwört den historischen Gladiatorenaufstand mit den naturalistischen Mitteln, wie sie in Hollywoodfilmen dieser Art nun einmal Tradition sind: sinnlich und spektakulär. Doch gelingt es ihm, Schwulst und Sentimentalität immer wieder zu brechen. «Spartacus» ist eine grosse Freiheitsballade mit packenden Kampfszenen und einem dramatischen Schluss, der an die Antikriegsbilder eines Goya erinnert. Neben Kirk Douglas brillieren Laurence Olivier, Tony Curtis, Peter Ustinov und Charles Laughton mit fesselnden Schauspielleistungen.