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TV Programm für SRF1 am 18.08.2026

Jetzt

10 vor 10 21:50

10 vor 10

Nachrichten

Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.

Danach

Meteo 22:15

Meteo: Spätausgabe

Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.

Club 22:25

Club: Nach dem Hitzesommer: Anpassen oder Klima schützen?

Diskussion

Menschen leiden unter der Hitze, sterben an den Folgen heisser Temperaturen. In der Landwirtschaft werden Futter und Wasser knapp, Kühe müssen notgeschlachtet werden. Gleichzeitig trocknen Bäche aus, Fische verenden in grosser Zahl. Das Klima rückt auf der politischen Agenda wieder nach oben. Welche Massnahmen braucht es jetzt? Ist Anpassung an die neue Klimarealität der richtige Weg? Und ist es zu spät für Klimaschutz? Darüber diskutiert Peter Düggeli mit seinen Gästen im «Club».

Newsflash SRF 1 23:35

Newsflash SRF 1

Nachrichten

Plan 75 23:45

Plan 75

Drama

Ein junger Mann bewegt sich mit einem Gewehr im Anschlag durch düstere Räume, überall liegt zertrümmertes Inventar. Er befindet sich in einem Altersheim, wo er kurz zuvor wahllos und empathielos auf Rentnerinnen und Rentner geschossen hat. Seine Begründung: «Der Überschuss an Senioren ist eine schwere Belastung für die Wirtschaft und verursacht enorme Kosten für die jüngere Generation.» Am Ende seiner grausamen Tat richtet er sich selbst. Kurz darauf wird im japanischen Parlament das «Plan-75-Gesetz» verabschiedet, das Menschen über 75 Jahren das Recht zur Sterbehilfe einräumt. Wer sich dafür entscheidet, kommt vor dem Suizid in den Genuss von Privilegien. Die 78-jährige Michi (Chieko Baishô) hat keine Kinder und wenig Rente, sie arbeitet trotz ihres Alters noch in einem Hotel, um einigermassen über die Runden zu kommen. Aber sie fühlt sich noch fit und will das Regierungsprogramm nicht nützen. Doch dann verliert sie ihre Arbeit und droht dadurch auch ihre Wohnung zu verlieren und plötzlich scheint der frühe Tod ein guter Ausweg. Betreut wird Michiko auf ihrem Weg in den Tod von Yoko (Yumi Kawai), die für PLAN 75 arbeitet. Auch der junge Hiromu (Hayatou Isomura) arbeitet aus Überzeugung für das Programm - bis sein eigener Onkel Yukio (Taka Takao) das Programm in Anspruch nehmen möchte und er plötzlich eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. Für die philippinische Pflegerin Maria (Stefanie Arianne) ist die Arbeit dort hingegen eine Notwendigkeit, weil ihre derzeitige Bezahlung nicht ausreicht. Chie Hayakawas dystopischer Debütfilm «Plan 75» über ein Euthanasieprogramm für ältere Menschen ist eine schonungslose Auseinandersetzung damit, wie die gewinnorientierte Gesellschaft es verunmöglicht, in Würde zu altern. Um zu überleben, müssen die meisten auch nach der Pension weiterarbeiten. Zu den Gründen, warum alte Menschen in ihrem Film diesen «Plan 75» so leicht akzeptieren, sagte die Regisseurin: «Es gibt eine starke Vorstellung, dass die Japaner:innen (vor allem ältere), niemanden belästigen wollen». Daneben prangert die Regisseurin in ihrem zurückhaltend, aber eindringlich inszenierten Film auch die Rolle an, die die junge philippinische Pflegerin einnimmt, die als unterbezahlte ausländische Arbeitskraft sich als Einzige um die einsamen alten Menschen kümmert. Inspiriert wurde die Filmemacherin von einem realen Kriminalfall, der Japan erschütterte, in dem ein junger Mann mehrere ältere Menschen tötete und seine Tat damit begründete, dass er dadurch der Gesellschaft Erleichterung verschaffen wollte. SRF zeigt «Plan 75» in japanischer Originalsprache mit Untertiteln.