04:25
Das Slow-TV-Format «Schweiz von oben» zeigt auf einzigartige Weise die Schönheit der Schweiz aus einer neuen Perspektive. In dieser Episode fliegen die Zuschauenden über die majestätischen Gipfel des Alpsteins. Ruhige, erhabene Klänge - komponiert von Steven Parry und Christian Zehnder - unterstreichen die atemberaubende Schönheit der Landschaften und schaffen eine meditative Atmosphäre. «Schweiz von oben» - eine einzigartige Reise durch die Schweiz.
04:45
Einmal quer durch die Schweiz - vom Heimatkanton Jura auf die Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden -, so gross ist Elisabeth Baume-Schneiders Liebe zum Jass-Sport und kein Weg zu weit. Elisabeth Baume-Schneider - welsche Bauerntochter mit Deutschschweizer Grosseltern, studierte Ökonomin, ehemalige jurassische Staatsrätin und alt Ständerätin - wurde im Dezember 2022 zur ersten Bundesrätin des Kantons Jura gewählt. Nach einem Amtsjahr als Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements wechselte die Mutter zweier erwachsener Söhne ins Eidgenössische Departement des Innern, wo sie sich mit steigenden Krankenkassenprämien ebenso herumschlagen muss wie mit der Frage nach der Finanzierung der künftigen Altersvorsorge. Um den Kopf zu lüften, hilft eine Runde Differenzler. Doch auf die Magistratin wartet starke Konkurrenz am berühmtesten Jasstisch der Schweiz. Als Abwechslung zwischen den Jassrunden darf sich Elisabeth Baume-Schneider mit der ganzen Jass-Schweiz aufs Klassik-Duo Sira & Srdjan freuen. Sira Eigenmann und Srdjan Vukasinovic sind nicht nur herausragende Musiker des klassischen Repertoires, sondern bringen auch viel Kreativität, Leidenschaft und Persönlichkeit in ihre Musik. Die passionierte Violinistin und der Akkordeonist mit Weltformat verzaubern das Jass-Publikum im Restaurant «Schwägalp» und ganz bestimmt auch die Bundesrätin mit einem virtuosen Klassikmedley.
05:20
Die dramatischsten Geschichten handeln nicht von Liebespaaren, sondern von Geschwistern - von Kain und Abel bis zu Aschenputtels Stiefschwestern. Kein Wunder: Die Beziehung zu Bruder oder Schwester lässt sich nicht aussuchen, sie ist von Geburt an gesetzt. Schon früh ringen Geschwister um das Knappste, was es in einer Familie gibt: die Aufmerksamkeit der Eltern. Jeder sucht seine Nische Aber wie lösen Geschwister diesen Dauerwettbewerb? Oft, indem sie sich bewusst voneinander abgrenzen: Glänzt die ältere Schwester in Mathematik, entdeckt der jüngere Bruder vielleicht die Kunst für sich. Viele definieren sich über das, was das Gegenüber gerade nicht ist - und werden dadurch unterschiedlicher, als man es bei so vielen gemeinsamen Genen und Erfahrungen erwarten würde. «Einstein» geht der Frage nach, ob diese Suche nach der eigenen Nische erklärt, warum Geschwister manchmal wie aus verschiedenen Welten wirken. Aufschauen zum Älteren Obwohl oft eine Abgrenzung zwischen Geschwistern zu beobachten ist, gibt es auch Gemeinsamkeiten. Vor allem, weil die jüngeren Geschwister zu den älteren aufschauen und sich an ihnen orientieren. Mit Hilfe von Hirnscans wollten Forschende herausfinden, wie prägend dieser Faktor ist. Erstgeborene, Sandwichkinder, Nesthäkchen Der verantwortungsbewusste Älteste, das vernachlässigte Mittelkind, das freche Nesthäkchen: Über kaum etwas kursieren so viele Klischees wie über die Geburtenreihenfolge. Schon der Wiener Psychologe Alfred Adler war überzeugt, dass die Position in der Familie den Charakter formt. Eine Auswertung von über 20'000 Datensätzen liefert nun ein überraschendes Bild. Und auch der berühmte Befund, dass auffällig viele Astronauten Erstgeborene sind, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als trügerisch. Wie viel an den Mythen wirklich dran ist, klärt «Einstein». Was die Gene verraten Geschwister teilen im Schnitt die Hälfte ihrer DNA - und doch gleicht kaum eines dem anderen. Wie stark also bestimmt das Erbgut, wer ein Mensch wird? Aufschluss versprechen eineiige Zwillinge, die kurz nach der Geburt getrennt wurden und in völlig verschiedenen Familien aufwuchsen. Werden sie einander trotzdem ähnlich? Oder formt das Leben sie auseinander? Die Sendung liefert überraschende Erkenntnisse dazu. Einzelkinder und die Macht der Gene Und jene, die ganz ohne Geschwister aufwachsen? Einzelkinder gelten oft als verwöhnt, einsam und egoistisch - ein Ruf, der bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Dabei werden sie immer häufiger: In der Schweiz liegt die Geburtenrate aktuell bei 1,29 Kindern pro Frau, so tief wie noch nie. Geht einem Einzelkind wirklich etwas verloren? Oder ist es am Ende sogar im Vorteil? «Einstein» trennt Mythos von Fakt - und fragt, was Geschwister wirklich für ein Leben bedeuten. Die Spurensuche führt zu einer Erkenntnis, die weit über das Kinderzimmer hinausreicht.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:15
Im österreichischen Weissensee gibt es besondere Weihnachtsbräuche. Familie Knaller kocht zum Fest Würste mit Sauerkraut und süsse Gerichte mit Dörrbirnen. An Weihnachten werden traditionellerweise auch die Wildtiere und die Tiere der Familie beschenkt.
09:45
Gutgläubig, naiv und ohne Geld reist die junge Leni Feller (Margrit Winter) vom Land nach Zürich, um ihre Schwester Anni (Silvia Frank) zu besuchen. Ihr Mann sitzt wegen einer Dummheit im Gefängnis. Leni, die sich in vielem zu kurz gekommen glaubt, bestaunt die noble Lebensart ihrer Schwester. Diese sitzt allnächtlich als Prostituierte im Café Odeon, bekommt aber gerade in diesen Tagen eine Einladung für einen zweiwöchigen Italienaufenthalt. So kommt Leni vorerst zu einem Zimmer und leihweise zu einem Pelzmantel. Weil sie Geld braucht, versucht auch sie, im Odeon anzuschaffen, was zwar misslingt, aber Doktor Kartmann (Erwin Kohlund), ein Professor vom Gymnasium, nimmt sich ihrer menschenfreundlich an - und gefährdet damit seine Ehe. Das wiederum kann Walter, der Oberkellner (Emil Hegetschweiler) und gute Geist des Odeons, nicht mitansehen. Er offeriert Leni eine Bleibe und kümmert sich väterlich um sie. Lenis Mann Hans (Hans Gaugler) allerdings, der vor Angst und Eifersucht geplagt einen Ausbruch riskiert, interpretiert das falsch und versucht, die verfahrene Sache mit Gewalt zu regeln. Geplant hatte Kurt Früh sein «Café Odeon» als knallharten Film aus dem Zürcher Milieu. Verleiher und Geldgeber allerdings waren über so viel Realismus entsetzt. Sie hatten mehr an eine Neuauflage von «Polizischt Wäckerli» oder «Bäckerei Zürrer» gedacht. Kompromisse waren unumgänglich, das Resultat war entsprechend verharmlost. Ein Grossaufgebot von hervorragenden Schweizer Darstellerinnen und Darstellern bemüht sich nach Kräften, dem Film Profil zu geben, allen voran Margrit Winter als naiv unerschrockene und doch überaus verunsicherte Leni vom Land und Emil Hegetschweiler als Kellner vom alten Schrot. Dennoch fehlt dem fertigen Film der Biss, mit dem er konzipiert wurde. Was schliesslich in die Kinos kam, war trotzdem noch brisant genug: «Café Odeon» wurde jedenfalls 1959 in den Kantonen Luzern, Schwyz, Ob- und Nidwalden, Wallis und Waadt nicht für die Kinoaufführung freigegeben.
11:25
«DOK» begleitet Ernst Wandfluh durch die Alpsaison. Wandfluh ist Präsident des Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verbandes (SAV) und damit so etwas wie der oberste Älpler des Landes. Er ist besorgt. Viele Betriebe haben Mühe, Nachwuchs für die Bewirtschaftung der Alpen zu finden: Die Bezahlung bescheiden, die Arbeit hart und immer weniger vereinbar mit der modernen Arbeitswelt, in der man sich kaum noch jeden Sommer für drei bis vier Monate auf die Alp verabschieden kann. Zudem lockert der Klimawandel das Gestein vielerorts, die Folge sind Steinschläge und Murgänge, welche die Nutzung vieler Gebiete für Tier und Mensch zusehends gefährlicher machen. Dazu kommen immer längere Hitze- und Trockenphasen, welche Wasser zu einem grossen Problem werden lassen. Quo vadis, Alpwirtschaft? Wandfluh sieht dringenden Handlungsbedarf, sonst könnte es sein, dass er zur Generation der letzten Älpler gehört. Erstausstrahlung: 24.9.2026
12:25
Michelle, 26, aus Wattwil SG ist Lehrerin und in ihrer Freizeit gerne kreativ. Die meisten Bilder, die an den Wänden ihrer Wohnung hängen, sind von ihr gemalt. Für ihre Gäste kocht sie ein Pilzrisotto, das sie zusammen mit Burrata und gedörrtem Bündnerfleisch anrichtet wie ein Gemälde.
12:45
12:50
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
13:05
Im österreichischen Weissensee gibt es besondere Weihnachtsbräuche. Familie Knaller kocht zum Fest Würste mit Sauerkraut und süsse Gerichte mit Dörrbirnen. An Weihnachten werden traditionellerweise auch die Wildtiere und die Tiere der Familie beschenkt.
13:35
Familie Wiedmer Streiff aus Oberdorf BL erhält Familienzuwachs in Form von Welpe Milo. Für den Kleinen fährt die ganze Familie 300 Kilometer nach Deutschland. Aber es ist eine Reise mit Tücken - das zeigt sich schon beim Packen mit drei kleinen Kindern. Im Emmental muss Familie Scheidegger ohne Mutter Elena auskommen. Sie weilt in der Ukraine bei ihrer kranken Mutter. Fritz und Sylvana wollen sie nun mit einer eigenen kleinen Werkstatt und einem neuen Tattoo überraschen. Als eingefleischte Schlagerfans reisen Oli und Alexandra Perrot nach Berlin an das Helene-Fischer-Konzert. Doch Perrots wären nicht Perrots, wenn es für sie neben der Freizeit nicht noch etwas Berufliches gäbe: In Berlin will sich Kapitän Oli nämlich für ein allfällig neues Schiff inspirieren lassen.
14:25
Familie Perrot aus Twann im Berner Seeland bereiten sich auf ihr neues Jahr auf dem Schiff vor. Dazu gehört auch eine neue Uniform - dafür kommt der Schneider extra an Bord. Zudem wagt Kapitän Oli ein Blick in die Zukunft: Das neue Schiff soll schon bald kommen. Im Emmental musste Familie Scheidegger eine Weile ohne Mutter Elena auskommen. Nun ist sie zurück. Fritz und Sylvana überraschen sie mit einer eigenen Werkstatt. Beim Aufräumen sind auch alte Fotos zutage gekommen, Fotos von Fritz erster Familie, zu der er - zu seinem grossen Bedauern - den Kontakt verloren hat. Familie Wiedmer Streiff aus Oberdorf BL hat ein neues Familienmitglied: Welpe Milo. Das Einleben gestaltet sich schwieriger als gedacht. Und Jan geht zum ersten Mal mit den Waren des Hofes auf den Markt in Basel - alle sind gespannt, wie die Produkte ankommen.
15:15
Einmal quer durch die Schweiz - vom Heimatkanton Jura auf die Schwägalp im Kanton Appenzell Ausserrhoden -, so gross ist Elisabeth Baume-Schneiders Liebe zum Jass-Sport und kein Weg zu weit. Elisabeth Baume-Schneider - welsche Bauerntochter mit Deutschschweizer Grosseltern, studierte Ökonomin, ehemalige jurassische Staatsrätin und alt Ständerätin - wurde im Dezember 2022 zur ersten Bundesrätin des Kantons Jura gewählt. Nach einem Amtsjahr als Vorsteherin des Justiz- und Polizeidepartements wechselte die Mutter zweier erwachsener Söhne ins Eidgenössische Departement des Innern, wo sie sich mit steigenden Krankenkassenprämien ebenso herumschlagen muss wie mit der Frage nach der Finanzierung der künftigen Altersvorsorge. Um den Kopf zu lüften, hilft eine Runde Differenzler. Doch auf die Magistratin wartet starke Konkurrenz am berühmtesten Jasstisch der Schweiz. Als Abwechslung zwischen den Jassrunden darf sich Elisabeth Baume-Schneider mit der ganzen Jass-Schweiz aufs Klassik-Duo Sira & Srdjan freuen. Sira Eigenmann und Srdjan Vukasinovic sind nicht nur herausragende Musiker des klassischen Repertoires, sondern bringen auch viel Kreativität, Leidenschaft und Persönlichkeit in ihre Musik. Die passionierte Violinistin und der Akkordeonist mit Weltformat verzaubern das Jass-Publikum im Restaurant «Schwägalp» und ganz bestimmt auch die Bundesrätin mit einem virtuosen Klassikmedley.
15:55
Kapitän Max Parger und seine Crew steuern den Hafen von Curaçao an. Eine Insel, die berühmt ist für ihre Strandbuchten, Korallenriffe und die Brutstätten der Meeresschildkröten. Eben eine solche möchte die kleine Mia sehen. Zusammen mit ihrem Vater, Romanautor Philipp Korte (David Korbmann), tritt sie die Reise nach Curaçao an. Die beiden sind ein eingespieltes Team, da die Abwesenheit von Mias Mutter schon zur Normalität geworden ist. Diese hält sich vermeintlich schon seit einigen Jahren für ein Forschungsprojekt in der Arktis auf. Sie schickt zwar regelmässig Briefe, auch einen zur Ankunft auf dem Schiff, aber Mia scheint wenig an diesen interessiert zu sein. Philipp nimmt das mit Unbehagen wahr. Ihm wird bewusst, dass Mia in einem Alter ist, da er sie nicht mehr länger in seinem aufgebauten Lügenkonstrukt gefangen halten kann. Spätestens als Valerie Prinz (Nadine Menz) in sein Leben tritt, die ihn mit ihrer befreiten Art verzückt, muss er den Tatsachen ins Auge blicken. Ein Geheimnis behält auch die erfolgreiche Innenarchitektin Birgit Schneider (Fanny Stavjanik) zu Beginn für sich. Sie tritt die Schiffsreise ohne ihren Mann an, da dieser sie kurz zuvor für eine jüngere Frau verlassen hat. Birgit möchte sich auf der Reise endlich ihren Freunden Konrad und Anna Thiele anvertrauen. Sie hofft, von ihnen aufgefangen zu werden, doch genau das Gegenteil ist der Fall. Unterdessen plant Malik Al Ghoul (Robin Cadet), auf der Reise nach Curaçao seiner grossen Liebe Liv Simonis (Pauline Werner) einen Heiratsantrag zu machen. Die beiden Crewmitglieder haben sich ein paar Jahre zuvor auf dem Schiff kennen und lieben gelernt. Zum perfekten Antrag gehört auch die perfekte Rede, doch diese stellt sich als eine echte Herausforderung für Malik dar. Zum Glück ist mit Florian Pfeiffer (Sebastian Jakob Doppelbauer) ein Redner an Bord. Dieser ist allerdings Trauerredner und hat nebenbei mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: Die Schiffsreise hat er von einem Klienten vermacht bekommen und das, obwohl er grosse Angst vor Wasser hat. Aber Redner ist Redner - oder nicht? Malik setzt alles daran, Florian zu überzeugen, die richtigen Worte für ihn zu finden. Dabei bemerkt er nicht, dass er sich, Florian und Liv direkt in ein Fettnäpfchen steuert.
17:30
Lenas Hof liegt mitten im Wald - eine kleine, in sich geschlossene Welt mit Obstbäumen, einem Teich und einem Gemüsegarten. Doch das Herzstück sind die vielen Tiere, die dort leben - jedes mit eigenen Interessen, Stärken und Launen.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
18:10
Zum Finale der «Öppis Dörrts»-Woche steht Nevio aus Heiden AR in der Küche. In seiner Freizeit wird der 19-Jährige oft zu Einsätzen als Ersthelfer gerufen. Von sich selbst sagt Nevio, er sei Perfektionist. Ob sein Rindsragout mit Dörrtomaten, Steinpilzen und Kartoffelstock auch perfekt gelingt?
18:25
In Jämtland, der zweitgrössten Provinz Schwedens, wohnen Ida und Johannes Collin mit ihren Söhnen. Vor Weihnachten wird tagelang für das Weihnachtsbuffet gekocht. Johannes probiert neben traditionellen Gerichten auch neue Rezepte aus. Er garniert Elchcarpaccio mit Trüffelmayonnaise und Pinienkernen.
19:00
19:25
19:30
Die Sendung informiert die Zuschauer über wichtige Ereignisse im schweizer In- und Ausland. Zentrale Bereiche, die dabei behandelt werden, sind unter anderem Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport und Gesellschaft.
19:55
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
20:10
Eine Kasse, die keine Quittungen ausdruckt, Gäste, die nicht twinten können: Das alles macht dem frischgebackenen Hüttenwart Fabio auf der Motterasciohütte zu schaffen. Die ersten Gäste haben zu wenig Bargeld dabei und versuchen auf Biegen und Brechen, oberhalb der Hütte Einlass zu erhalten. Ohne Erfolg. Von den dreissig Gästen, die sich für die erste Nacht angemeldet haben, stornieren mehr als die Hälfte, und Fabio gibt seinem Team letzte Anweisungen, wie die Plättli aussehen müssen - inklusive abgezählter Lardo-Scheiben. Auf dem Tschingelhorn gibt es Besuch von Gästen aus den USA und Stefanie freut sich, dass sie ihre Englischkenntnisse anwenden kann. Weniger ideal ist Ruedis Abwesenheit. Er muss während der ganzen Saison immer wieder einmal ins Tal gehen, um für seine Firma für Schwimmbadtechnik zu arbeiten. Momentan ist sein Neffe Kilian noch auf der Hütte und kümmert sich nebst den Gästen auch um die abrutschende Terrasse. Er ist gelernter Gartenbauer und arbeitet einen Monat lang für Ruedi und Stefanie. Jochen und Verena müssen sich noch etwas gedulden, bis sie endlich ihre neue Hütte während der laufenden Saison übernehmen können. Sie besuchen in dieser Zeit Fabio und sein Team auf der Motterasciohütte und greifen ihm unter die Arme. Das ist immer noch besser, als untätig herumzusitzen. Mit dem jetzigen Hüttenwartspaar ist ein Übergabedatum abgemacht. Ab dann hat das Paar gerade mal 24 Stunden Zeit, um sich in der Hütte für die Gäste bereit zu machen. «SRF bi de Lüt - Hüttengeschichten»?erzählt in der zweiten Folge über die Tücken des (Neu-)Anfangs und Geschichten von Menschen, die sich auf eine strenge, aber auch schöne Zeit auf ihrer Hütte in den Bergen vorbereiten.
21:00
In den Gassen Lissabons begegnen Thomas Hegner und Marco Fischli einer Musik voller Sehnsucht, Leidenschaft und Geschichte. Gemeinsam mit den Fadomusizierenden Fábia Rebordão und Jorge Fernandes suchen sie nach den Verbindungen zwischen portugiesischem Fado und Schweizer Ländlermusik. Eine zentrale Rolle auf ihrer Reise spielt die Geschichte von Amália Rodrigues, die den Fado wie kaum eine andere geprägt und international bekannt gemacht hat. Aus anfänglicher Neugier entsteht ein musikalischer Dialog, in dem Schwyzerörgeli und portugiesische Gitarren harmonisch zusammenfinden. Der gemeinsame Auftritt in einem traditionsreichen Fado-Haus zeigt eindrücklich, wie Musik kulturelle und sprachliche Grenzen überwinden kann.
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Rund um die Jahreszeiten werden die Zuschauer in der Sendung mit den relevantesten Informationen über Wetterwarnungen und Trends versorgt.
22:25
In der Evaluation für ein neues Kampfflugzeug war das amerikanische Modell F-35 noch der klare Sieger. Vor rund einem Jahr stellte sich dann aber heraus: Die Kampfjets werden deutlich teurer und es wurde nie ein pauschaler Fixpreis mit den USA vereinbart. Das führt nun dazu, dass nicht die ursprünglich geplanten 36 Kampfjets gekauft werden können, sondern lediglich so viele, wie es der vom Volk bewilligte Finanzrahmen erlaubt. Was sind die Lehren aus dem F-35-Debakel? Und was heisst das für die Sicherheitslage der Schweiz? Streit um Finanzierung der Schweizer Armee Zur Finanzierung von zusätzlichen Rüstungsausgaben, die beispielsweise durch Mehrkosten des Patriot-Abwehrsystems oder die Beschaffung eines zweiten Boden-Luft-Abwehrsystems anfallen, soll der Armee zusätzliches Geld bereitgestellt werden. Und zwar mit einem Rüstungsfonds. Dieser soll bereits im nächsten Jahr aktiviert werden und dürfte sich jährlich um maximal 12 Milliarden Franken verschulden. Die Finanzierung für den Fonds ist noch nicht abschliessend geklärt. Der Bundesrat möchte dazu die Mehrwertsteuer um 0.5 Prozentpunkte erhöhen. Der Ständerat spricht sich für eine Mehrwertsteuererhöhung um 0.2 Prozentpunkte aus und möchte zudem die Finanzüberschüsse des ordentlichen Bundeshaushalts in den Rüstungsfonds einfliessen lassen. Was aber klar ist: Die Finanzierung soll entkoppelt sein vom Rüstungsfonds, sodass der Fonds auch bei einem Nein der Stimmbevölkerung bestehen bleiben würde. Braucht es diesen Rüstungsfonds? Und wie soll er finanziert werden? Zu diesen Fragen begrüsst Sandro Brotz am 25. September 2026 in der «Arena»: - Werner Salzmann, Ständerat SVP/BE; - Priska Seiler Graf, Nationalrätin SP/ZH; - Nicole Barandun, Nationalrätin Die Mitte/ZH; und - Anna-Béatrice Schmaltz, Nationalrätin Grüne/ZH.
23:40
23:55
Der Schweiss perlt von der Stirn. Die von Abgasen geschwängerte Luft ist drückend heiss. Plötzlich hält es der Mann (Michael Douglas) im weissen Hemd und Krawatte nicht mehr aus. Er lässt seinen Wagen im Stau stehen und bahnt sich seinen Weg durch die Slums von Los Angeles. Dabei stösst er auf jugendliche Tunichtgute und ausländische Ladenbesitzer, unhöfliche Fastfood-Verkäufer und lärmige Strassenarbeiter - lauter ärgerliche Zeitgenossen, die er für seinen Jobverlust und die allgemeine Misere im Lande verantwortlich macht. Von Frustration und Wut getrieben legt sich der arbeitslose Biedermann mit seinen Widersachern an und schlägt sie mit ihren eigenen Waffen. Bald wird auch die Polizei auf den aussergewöhnlichen Amokläufer aufmerksam. Ausgerechnet an seinem letzten Arbeitstag muss sich der Polizist Prendergast (Robert Duvall) mit diesem Spinner herumschlagen. Bald wird ihm klar, wohin der bewaffnete Querschläger will: nach Hause - zu der von ihm geschiedenen Frau und der Tochter. Und diese schweben nun auch in Lebensgefahr. Der sonst für konventionelle Kassenschlager wie «The Client» oder «Batman Forever» bekannte Regie-Routinier Joel Schumacher präsentierte mit «Falling Down» einen der umstrittensten Filme der frühen 1990er-Jahre. In der Hauptrolle ist ein brillanter Michael Douglas zu sehen. Mit seiner denkwürdigen Verkörperung des ausgerasteten Arbeitslosen, der nach seinem Autokennzeichen D-Fens genannt wird, ging er noch ein gutes Stück über seine unbequemen Rollen in «Fatal Attraction» und «Basic Instinct» hinaus. Oscargewinner Robert Duvall spielt seinen verständnisvollen Widersacher, den kurz vor der Pensionierung stehenden Polizisten Prendergast. «Falling Down» zeigt, durchaus realistisch, wie es zum Amoklauf kommen kann. Faszinierend und beklemmend dabei ist, dass es sich bei D-Fens nicht um einen schäumenden Wahnsinnigen handelt, sondern um einen frustrierten Durchschnittsbürger, der stets nach den Regeln der Gesellschaft spielte, bis er sich von dieser verraten fühlt. Ob man «Falling Down» nun als zwiespältigen Thriller sieht oder als präzise Diagnose einer US-amerikanischen Gesellschaftskrise - kalt lässt dieser Film niemanden.