04:50
Sie haben alle geschafft, wovon dieser Tage viele träumen: eine olympische Goldmedaille für die Schweiz. Die Goldmedaillenjagd eröffnete Bernhard Russi in Japan, als er 1972 in der Abfahrt in Sapporo Olympiasieger wurde. 22 Jahre später holte Sonny Schönbächler Gold in der Disziplin Skiakrobatik in Lillehammer mit einem «Full-Doublefull-Full»-Sprung. 2006 gelang Tanja Frieden dieses Kunststück in Turin und wurde im Snowboardcross zur Olympiasiegerin gekrönt. Und schliesslich war es Skirennfahrerin Dominique Gisin, die 2014 in Sotchi die Abfahrts-Goldmedaille gewann. Kurz vor der Eröffnungszeremonie der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand treten die vier ehemaligen Spitzensportler im «Samschtig-Jass« gegeneinander an. Wer gewinnt das Rennen um den Jass-Sieg und stemmt den prestigeträchtigen Pokal in die Höhe? Dazu Fernsehpremiere im «Samschtig-Jass»: «dr Eidgenoss» Urs Fischer, Akkordeon-Mastermind Adamo Häller und Mundart-Legende Schibä haben sich zusammengetan und rocken mit ihrer neugegründeten Band Heimatliebi und dem Song «Feyfleiber» den «Samschtig-Jass».
05:25
Nach der Diagnose - Was anfangen mit einem negativen Resultat? Das Resultat einer pränatalen Diagnose kann weitreichende, belastende Folgen haben: wie weiter nach einem auffälligen Befund? Soll die Schwangerschaft fortgesetzt oder abgebrochen werden? Sind weitere invasive Tests nötig? «Puls» begleitet Paare, die als werdende Eltern erfahren haben, dass ihr ungeborenes Kind nicht gesund sein wird. Darunter Géraldine und Joel aus Bern, bei deren Sohn im Ultraschall Klumpfüsse festgestellt wurden. Pränatale Diagnostik - Fluch oder Segen? Die Ursprünge der Untersuchungen am ungeborenen Leben liegen in den 1950er-Jahren. Seither hat sich die Verlässlichkeit der Resultate stetig verbessert, was den Umgang mit der Pränataldiagnostik aber nicht vereinfacht hat. Denn sie birgt nicht nur medizinische Fragen, sondern wirft auch ethische und moralische Konflikte auf.
05:55
Das mehrfach ausgezeichnete Format beschäftigt sich weltweit mit Themen aus Wissenschaft und Technik. Die Bandbreite der Beiträge reicht von evolutionsgeschichtlicher Forschung bis hin zu Alltagsphänomenen.
06:25
07:30
09:00
Im ökologischen Dorf Klil in den Hügeln Galiläas lebt Alik Pelman als Selbstversorger. Seine Ackerbohnen verarbeitet er für ein Abendessen mit Nachbarn zu Tofu und Falafel. Nachbarin Hagit Lidror dekoriert ihre Schokoladendatteln mit wildem Za'atar und bereitet noch einen Taboulé-Quinoa Salat zu.
09:30
Aufregung in Frühling: Beim Füttern der Hunde bricht Anton Lachner (Bernhard Ulrich), der Inhaber einer Hundepension, bewusstlos zusammen. Familie Richter findet ihn und ruft den Notarzt. Während Anton im Krankenhaus sofort operiert werden muss, laufen die Hunde in alle Richtungen davon und sorgen für Aufregung in Frühling. Katja (Simone Thomalla) wird um Hilfe gebeten. Auf der Suche nach den vierbeinigen Ausreissern fällt ihr Simon, ein verwirrter junger Mann auf. Simon Fries hat am Strassenrand angehalten, da er glaubt, einen Hund überfahren zu haben. In den Augen der Dorfhelferin verhält er sich insgesamt ausgesprochen merkwürdig. Wenig später wird Simon für Katja zu einer ernsthaften Bedrohung. Auch Adrian ist gefährdet: Nach dem Tod seines Vaters verliert er immer mehr die Kontrolle über sein Leben. Sogar Freundin Lilly kann ihn nicht von seiner stundenlangen Flucht in die Computerwelt abhalten.
11:05
Seit mehr als einem Jahr steht Martin Schlegel an der Spitze der Schweizerischen Nationalbank. Er überraschte mit einer deutlichen Zinssenkung, schuf mehr Transparenz im SNB-Direktorium und solidarisierte sich mit seinem Amtskollegen Jerome Powell im Konflikt mit US-Präsident Trump. Weht mit Schlegel also ein neuer Wind an der Spitze der SNB? Welche Folgen haben die Turbulenzen in den USA für die hiesige Konjunktur und den Schweizer Franken? Und was sagt der SNB-Präsident zur Bargeld-Initiative, die bald zur Abstimmung kommt? Das will Eveline Kobler im «Eco Talk» von ihm wissen.
11:45
Nach der Diagnose - Was anfangen mit einem negativen Resultat? Das Resultat einer pränatalen Diagnose kann weitreichende, belastende Folgen haben: wie weiter nach einem auffälligen Befund? Soll die Schwangerschaft fortgesetzt oder abgebrochen werden? Sind weitere invasive Tests nötig? «Puls» begleitet Paare, die als werdende Eltern erfahren haben, dass ihr ungeborenes Kind nicht gesund sein wird. Darunter Géraldine und Joel aus Bern, bei deren Sohn im Ultraschall Klumpfüsse festgestellt wurden. Pränatale Diagnostik - Fluch oder Segen? Die Ursprünge der Untersuchungen am ungeborenen Leben liegen in den 1950er-Jahren. Seither hat sich die Verlässlichkeit der Resultate stetig verbessert, was den Umgang mit der Pränataldiagnostik aber nicht vereinfacht hat. Denn sie birgt nicht nur medizinische Fragen, sondern wirft auch ethische und moralische Konflikte auf.
12:20
Die Woche startet bei Andreas aus Unterkulm AG. Der 36-Jährige ist Lokführer und verbringt auch in seiner Freizeit gerne viel Zeit mit Zügen - am meisten faszinieren ihn Dampfloks. Andreas mag währschafte Küche und setzt das Motto «Toast» in Form eines Herrentoasts um.
12:45
12:50
Mittagsausgabe
13:00
Im ökologischen Dorf Klil in den Hügeln Galiläas lebt Alik Pelman als Selbstversorger. Seine Ackerbohnen verarbeitet er für ein Abendessen mit Nachbarn zu Tofu und Falafel. Nachbarin Hagit Lidror dekoriert ihre Schokoladendatteln mit wildem Za'atar und bereitet noch einen Taboulé-Quinoa Salat zu.
13:30
Auf dem Eselhof Aline treffen viele Langohrfans ein. Der Unterhalt und die Versorgung der 42 Esel kostet viel Geld, darum ist die Stiftung Eselhilfe auf private finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit Besuchstagen werden Spenden gesammelt und Patenschaften für einzelne Langohren abgeschlossen. Das Team um den neuen Geschäftsführer Pascal Käppeli hat den ganzen Eselhof für die zahlreichen Besuchenden besonders herausgeputzt. Viktor Huber erzählt den Besucherinnen und Besuchern, aus welchen misslichen Umständen viele dieser Esel herausgeholt wurden und erklärt, wie man Esel artgerecht halten soll. Mit dem Hydrophon kann die Meeresschutzbiologin Silvia Frey ins Meer hören und herausfinden, wo sich die Meeressäuer wie Delfine oder Wale im Mittelmeer gerade aufhalten. Gespannt horchen die freiwilligen Forschungsgäste auf dem Segelboot den Klängen aus der Meerestiefe vor der Küste von Sizilien zu. Daneben geniessen sie das Leben an Board, essen leckere vegetarische Menüs und lernen, warum vor allem die Überfischung eine grosse Bedrohung der Meerestiere ist. Die Tier-Spitex Gründerin Caroline Bohler hat alle Hände voll zu tun. Für einmal ist sie aber nicht für andere Tierbesitzende unterwegs. Auf ihrem Bauernhof hat es Nachwuchs gegeben, ihre Hündin Lia hat fünf süsse Welpen zur Welt gebracht, die Caroline nun rund um die Uhr umsorgt. Die Tier-Spitex beschäftigt schweizweit mehrere dutzend Mitarbeitende und so ist der Ausfall der Chefin gut organisiert.
14:25
Ein Pottwal muss sich ganz in der Nähe des Segelschiffes der Meeresforscherin Silvia Frey aufhalten. Mit dem Hydrophon hat sie klare und sehr nahe Klickgeräusche vernommen. Die Spannung und der Wunsch diesen Meeressäuger in seiner ganzen Grösse zu Gesicht zu bekommen, ist bei Silvia und der zehnköpfigen Forschungscrew riesig. Was sind die Erkenntnisse ihrer Forschungsarbeit im Sommer 2022? Silvia Frey zieht Fazit, und erklärt, wie es um die Meerestiere im Mittelmeer steht. Krisenstimmung auf dem Eselhof Aline. Der neue Geschäftsleiter hat bereits wieder gekündigt. Viktor und Hanni Huber sind abermals auf die Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern angewiesen, um die Stallarbeit für die über vierzig Langohren zu bewältigen. Mehr denn je ist es ungewiss, wie es mit dem Hof der Stiftung Eselhilfe langfristig weiter geht. Die Tier-Spitex Gründerin Caroline Bohler hat sich bei einem Autounfall die Hand gebrochen. Das allein wäre nicht so schlimm, aber Caroline ist schwanger und durch den Unfall ist ihre Schwangerschaft gefährdet. Um Komplikationen zu verhindern, muss die Tierpraxisassistentin bis auf weiteres im Krankenhaus bleiben. Leicht fällt ihr das nicht, weil in der Zwischenzeit die Welpen ihrer Hündin Lia von den neuen Besitzern abgeholt werden.
15:15
Die Nieren filtern das Blut und scheiden Abfallstoffe aus. Wenn die Nieren nicht richtig funktionieren, «vergiftet» sich unser Körper, was verschiedene Ursachen haben kann. GESUNDHEITHEUTE berichtet über die Erfahrungen zweier Betroffener mit einer Nierenschwäche: Ein Mann leidet an einer vererbten Zystenniere und musste bereits eine Niere transplantieren lassen. Da diese Niere nun ebenfalls nicht mehr funktionsfähig ist, muss er wieder in die Dialyse. Bei der Frau hingegen wurde eine seltene Nierenentzündung per Zufall diagnostiziert. Verstopfte Herzkranzgefässe Koronare Herzerkrankungen sind sehr häufig. Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels, die durch eine Verengung der Herzkranzgefässe verursacht wird. Betroffene verspüren im Alltag häufig keine Symptome, die Erkrankung kann aber lebensbedrohlich sein. Eine Bypass-Operation ist jedoch nicht immer notwendig, da es heute die Möglichkeit gibt, Herzkranzgefässe minimalinvasiv wieder zu eröffnen. Solche Eingriffe erfordern jedoch ein hohes Mass an technischer Expertise und Erfahrung. Ein Mann hat auf eigene Initiative einen Spezialisten am Universitätsspital Basel ausfindig gemacht und konnte so eine schwere Bypass-Operation vermeiden.
15:50
Die Familienhelferin Katja Baumann (Simone Thomalla) hat im Frühling wieder alle Hände voll zu tun. Aktuell kümmert sie sich um eine Familie, deren Tochter Marie vor vielen Jahren verschwand und seither nie wieder gesehen wurde. Mutter Frederike (Barbara Romaner) und Bruder Theo (Valentin Just) klammern sich seit jeher an den Gedanken, dass Marie eines Tages wieder vor ihrer Tür stehen wird. Als Frederike krank ist, kümmert sich Katja um Theo. Dabei erkennt sie, dass er durch den Schicksalsschlag viel zu früh erwachsen werden musste und dadurch sehr selbstständig wurde. Fast schon zu selbstständig für sein Alter. Also macht sie sich an die Arbeit und versucht, der Familie unter die Arme zu greifen.
17:25
In einem Spiel streiten sich Pinky und Fredi mit unlauteren Mitteln um die Häuptlingswürde.
17:40
Wer und was bewegt den Kanton Graubünden und die rätoromanische Schweiz? Den Überblick bietet die tägliche Informationssendung «Telesguard» mit Beiträgen, Nachrichtenblöcken und Livereportagen von aktuellen Schauplätzen in den Regionen. Lokal und regional zuhause.
18:00
18:05
Vorabendausgabe
18:10
Im Herzen von Baden AG lebt Olga. Die 51-Jährige ist seit klein auf begeistert von Kunst und der Malerei. Gerne erschafft sie auch selber kreative Kunstwerke. Für das Wochenthema «Toast» hat sie sich eine Trilogie aus der italienischen Küche überlegt.
18:25
Im bulgarischen Tal der Rosen erntet Familie Katsarski im Mai und Juni jeden Morgen ihre Damaszener Rosen, die sie einer Destillerie für die Produktion von Rosenöl verkaufen. In der eigenen Küche verwenden sie die Rosenblätter für süsse Speisen: Palatschinken mit Rosenblüten und Rosenkonfitüre.
19:00
19:25
19:30
Hauptausgabe
19:55
Abendausgabe
20:05
Granfluencerin Ingrid Bach hat mit 80 Jahren eine Social-Media-Fanbase, die sich sehen lassen kann. Dass sie sich damit in Lebensgefahr begeben könnte, war nicht abzusehen. Vera Lanz kann nur noch ihre verbrannten Überreste sichern. Am Tatort ein verletzter Mann ohne Gedächtnis. War er Bachs Mörder, oder sollte Michael Oduro, Bachs Nachbar im Heim, seiner Antipathie gegen die rüstige Influencerin Nachdruck verliehen haben? Obwohl sich Oduro verdächtig verhält und kein gutes Wort über seine verstorbene Nachbarin zu sagen hat, können ihm die Ermittler nichts nachweisen. Und noch eine Spur eröffnet sich: Ingrid Bach hatte ihrer Tochter Johanna Bach viel Geld für vermeintlich caritative Zwecke überwiesen, wie dem Chat-Feed der Granfluencerin zu entnehmen ist. Nachdem die Ermittler die Geldspur verfolgt haben, wird schnell klar, dass die Spenden nicht auf den Konten von Hilfsorganisationen gelandet sind, sondern in Nevis, einem Steuerhinterzieher-Paradies in der Karibik. Eine Gemeinschaftsproduktion von ZDF, ORF und SRF.
21:10
21:50
Anhand von Hintergrundberichten und Interviews informiert die seit 1990 bestehende Sendung über das aktuelle Geschehen im In- und Ausland. Gespräche werden teils auf Schweizerdeutsch aufgezeichnet.
22:15
Spätausgabe
22:25
Viele dürften den Schriftsteller und Philosophen Pascal Mercier durch seinen Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» kennen. Mercier gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Autoren überhaupt. 2023 verstorben, erscheint nun posthum ein Band mit fünf Kurzgeschichten von ihm. «Der Fluss der Zeit» ringt mit elementaren Themen wie Freiheit, Identität und Vergänglichkeit. Es gibt nicht viele Romane, die in einem Fitness-Studio spielen. «Gym» von der deutschen Autorin Verena Kessler tut das. Es geht um eine Frau, die in einer «Muckibude» jobbt. Als sie selbst zu trainieren beginnt, verliert sie jedes Mass. Der Sport wird zur Obsession. Rasant erzählt, lässt sich diese Geschichte auch als Kritik an unserer Leistungsgesellschaft lesen. Passend zu seiner Leidenschaft für Tiere stellt der Gast der Sendung, der Zürcher Zoodirektor Severin Dressen, einen tierischen Roman zur Diskussion: «Das Geschenk» von der flämischen Autorin Gaea Schoeters. Die Handlung: 20'000 Elefanten stehen plötzlich mitten in Berlin. Ein normaler Alltag ist fortan unmöglich. Und was tut die Regierung? Getrieben von Macht- und Konkurrenzdenken sucht diese nur nach Scheinlösungen. Eine skurrile Polit-Satire. Der britische Star-Autor Julian Barnes wird dieser Tage 80 Jahre alt. Zeit für ihn, sich vom Schreiben zu verabschieden. Meint zumindest er. Er tut das mit dem Werk «Abschied(e)», einer Mischung aus Essay, Memoir und Roman. Barnes blickt darin auf sein Leben zurück. Ein trauriges Buch, das aber von einem beeindruckend leichten Ton getragen ist. Einen Blick nach Südamerika wirft die «Literaturclub»-Runde mit dem Erzählband «Grelles Licht für darke Leute» der Argentinierin Mariana Enriquez. Ihr Genre: literarischer Horror. Und so handeln ihre Stories von Gesichtern, die bei lebendigem Leibe verwesen, von Toten, die ihre Nachbarn verfolgen, oder von Frauen, die zu Vögeln werden.
23:40
23:55
Die französische Schriftstellerin Emmanuèle Bernheim (Sophie Marceau) steckt mitten in einem Roman, als sie einen Anruf erhält: Ihr 84-jähriger Vater André (André Dussollier) liegt nach einem Schlaganfall auf der Intensivstation. Als Emmanuèle und ihre Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) ihren Vater besuchen, finden sie anstelle ihres launischen Vaters - ein ehemaliger Industrieller und leidenschaftlicher Kunstsammler - einen halbgelähmten Mann. Während im Krankenhaus alles Nötige getan wird, damit André sich vom Schlaganfall erholen kann, bemühen sich Pascale und Emmanuèle ums Organisatorische und arrangieren auch einen Besuch ihrer seit Längerem psychisch und physisch angeschlagenen Mutter Claude (Charlotte Rampling). Die Ehe ist unterkühlt, denn André hat schon seit langem einen Geliebten. Dass André nie wieder selbstständig wird leben können, will er nicht akzeptieren. Eines Tages nimmt er Emmanuèle zur Seite und offenbart ihr seinen innigsten Wunsch: Er möchte sterben. Nach einem ersten Schock beschliesst Emmanuèle, André zu helfen. Doch dessen Wunsch stösst auf viel Unverständnis. Zudem ist in Frankreich die Sterbehilfe untersagt. Fast jährlich bringt der französische Filmemacher François Ozon einen Spielfilm in die Kinos. 2021 war es «Alles ist gutgegangen», in dem er sich mit dem Thema Sterbehilfe befasst. Das einfühlsame Drama ist eine Verfilmung des autobiografischen Romans von Emmanuèle Bernheim. Bernheim hatte mit Ozon an mehreren Spielfilmen als Drehbuchautorin mitgewirkt. Während der Vorbereitungen zu «Alles ist gutgegangen» verstarb sie mit nur 62 Jahren. Die Hauptrollen in Ozons 20. Spielfilm übernahmen Sophie Marceau, André Dussollier und Géraldine Pailhaus. Als Andrés Frau ist Charlotte Rampling in einer Nebenrolle zu sehen. Die deutsche Schauspielerin Hannah Schygulla ist als jene Frau zu sehen, die sich als Richterin im Ruhestand für das Recht auf den freiwilligen Tod engagiert. «Alles ist gutgegangen» wurde an den Filmfestspielen in Cannes uraufgeführt. SRF zeigt den Film exklusiv in Zweikanalton deutsch/französisch.
01:55
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Viele dürften den Schriftsteller und Philosophen Pascal Mercier durch seinen Bestseller «Nachtzug nach Lissabon» kennen. Mercier gehört zu den international erfolgreichsten Schweizer Autoren überhaupt. 2023 verstorben, erscheint nun posthum ein Band mit fünf Kurzgeschichten von ihm. «Der Fluss der Zeit» ringt mit elementaren Themen wie Freiheit, Identität und Vergänglichkeit. Es gibt nicht viele Romane, die in einem Fitness-Studio spielen. «Gym» von der deutschen Autorin Verena Kessler tut das. Es geht um eine Frau, die in einer «Muckibude» jobbt. Als sie selbst zu trainieren beginnt, verliert sie jedes Mass. Der Sport wird zur Obsession. Rasant erzählt, lässt sich diese Geschichte auch als Kritik an unserer Leistungsgesellschaft lesen. Passend zu seiner Leidenschaft für Tiere stellt der Gast der Sendung, der Zürcher Zoodirektor Severin Dressen, einen tierischen Roman zur Diskussion: «Das Geschenk» von der flämischen Autorin Gaea Schoeters. Die Handlung: 20'000 Elefanten stehen plötzlich mitten in Berlin. Ein normaler Alltag ist fortan unmöglich. Und was tut die Regierung? Getrieben von Macht- und Konkurrenzdenken sucht diese nur nach Scheinlösungen. Eine skurrile Polit-Satire. Der britische Star-Autor Julian Barnes wird dieser Tage 80 Jahre alt. Zeit für ihn, sich vom Schreiben zu verabschieden. Meint zumindest er. Er tut das mit dem Werk «Abschied(e)», einer Mischung aus Essay, Memoir und Roman. Barnes blickt darin auf sein Leben zurück. Ein trauriges Buch, das aber von einem beeindruckend leichten Ton getragen ist. Einen Blick nach Südamerika wirft die «Literaturclub»-Runde mit dem Erzählband «Grelles Licht für darke Leute» der Argentinierin Mariana Enriquez. Ihr Genre: literarischer Horror. Und so handeln ihre Stories von Gesichtern, die bei lebendigem Leibe verwesen, von Toten, die ihre Nachbarn verfolgen, oder von Frauen, die zu Vögeln werden.
03:40
Im Herzen von Baden AG lebt Olga. Die 51-Jährige ist seit klein auf begeistert von Kunst und der Malerei. Gerne erschafft sie auch selber kreative Kunstwerke. Für das Wochenthema «Toast» hat sie sich eine Trilogie aus der italienischen Küche überlegt.
03:55
Im bulgarischen Tal der Rosen erntet Familie Katsarski im Mai und Juni jeden Morgen ihre Damaszener Rosen, die sie einer Destillerie für die Produktion von Rosenöl verkaufen. In der eigenen Küche verwenden sie die Rosenblätter für süsse Speisen: Palatschinken mit Rosenblüten und Rosenkonfitüre.
04:25
Die 57-jährige Traurednerin hat es in der letzten Sendung alleine auf die Quiz-Insel geschafft und sich bis jetzt 32'750 Franken erspielt. Heute steht sie noch 25 Gegnerinnen und Gegnern gegenüber und hat noch einen Joker und den Doppeljoker zur Verfügung.